Samstag, 17. Februar 2007

Zeit Des Kennen Lernens

Zeit Des Kennen Lernens 11 99

Sie wünscht ihn noch ein wenig kennen zu lernen
Er weiß, dass sie die Richtige ist

Was will sie noch?

Wer weiß was morgen ist?
Werden die's mal bereuen?
Wie lange macht er's noch so mit?

Wahrlich
Es wird nie eine gemeinsame Zeit geben

Wollte sie das erreichen?

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 11/99)

Eingebrochen

Eingebrochen 11 99

Etwas ist in mein herrliches Leben eingebrochen

Es sah mal ganz nett aus
Doch irgendwie brach es ein

Manchmal möchte ich wissen
Was es war
Wer es war

Doch einmal stellte ich fest, dass es müßig ist
Müßig- alles aufzuarbeiten wollen

So ließ ich davon ab

Ich wünsche
Das zu tun
Was ich will

Der zu werden
Der ich bin
Der Einbruch war da

Doch ich stehe wieder auf

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 11/99)

Halt's Auf

Halt's Auf 11 99

Meine Felle schwimmen weg
Nichts scheint zu klappen
Umstandskrämer treten immer wieder & mehr auf die Bühne

Leute, die nicht unbedingt Herr der Lage sind
Motzen

Diese blockieren
Sie stänkern herum
Bringen Unruhe mit

Du hast Kraft
Die Kraft
Du kannst ruhig bleiben
Du bist souverän

Halte das Unglück auf
Halte das Gebären der penetranten, unglücklichen Störer auf
Halte aus

Mache was Dir wichtig ist

Gestern ist vorbei
Morgen zu ungewiss
Nur nach dem Heute trachte

Halt's aus

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 11/99)

Unterstellung

Unterstellung 11 99

Sie unterstellt ihm so Einiges

Fieses Verhalten
Untergrabung
Bloßstellen
Anschwärzen

Sie versteht gar nichts
Sie sieht sich im Mittelpunkt

Meint
Alles betreffe sie
Er darf sich nicht aufregen
Aussprechen
Soll nur mit'm Kopfnicken

So kann's nicht sein
Er erhält Unterstützung

Sie wird nur belächelt & -mitleidet

Es gibt doch noch
Gerechtigkeit

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 11/99)

Selbstwertgefühl

Selbstwertgefühl 11 99

Das wünscht er sich
Einen gewissen Selbstwert zu fühlen

Manchmal doch noch etwas Sinnvolles
Oder nicht gar zu Unsinniges durchzuführen

Ab & zu Bestätigung zu finden
Nicht nur von Besserwisserei & Rechthaberei umgeben zu sein

Wann ist's vorbei?
Wann kommt die Befreiung?
Wodurch ist's ausgelöst?

Wieso immer er?
Wann verziehen sich die gar düstren Wolken?

Sieht man denn nicht
Er kann nicht mehr
Er hätte sich's verdient

Wer denn sonst?

Wie sonst erhält er das kostbare
Selbstwertgefühl?

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 11/99)

Von Nun An

Von Nun An 10 99

Schon wieder meine ich
‚Von Nun An’

Wie lange hält es dieses Mal an?

Von nun an
Kümmere ich mich
Ausschließlich um mich

Freue mich über jede Kleinigkeit
Lebe(!) von Augenblick zu Augenblick

Höre auf Meinung Anderer
Stelle die & mich also nicht in Frage

Eine Frau macht mich nicht mehr verrückt
Sie hat mich zu nehmen, wie ich bin

Wenn nicht hat sie Pech
Ich werde auch ohne die feste Partnerin glücklich & zufrieden

Von nun an

Werde ich endlich der
Der ich bin

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 10/99)

Mein Leben

Mein Leben 10 99

Mal wieder reflektiere ich das Geschehene, Gehörte, Gelebte, Geträumte ...
Gar viel war's in der Vergangenheit. Manchmal zu viel.

Wann geschieht endlich tatsächlich das Gewünschte? Ist es zu viel verlangt? Einfach nur zu existieren? Nicht mehr zu vegetieren? Nicht mehr enttäuscht zu werden? Nicht mehr seine Ziel zu haben?
Nicht mehr seine Ziele herunterschrauben?

Es ist nicht zum Aushalten.
Wo ist die Wende? Wo bleibt die Hoffnung?
Nur hingehalten. Vertröstet werden, nur taktieren ...

Das bringt nichts. Soll es Schrittchenweise klappen? Ich weiß nicht.
Ich weiß nur- ich will etwas Leben!!

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 10/99)

Was Geht Ab?

Was Geht Ab? 10 99

Was geht ab?

Ein gar mächtiges Bla-bla
So viel Lärm um Nichts
Banalitäten werden als die Erkenntnisse gefeiert
Geschwätz wird belacht

Leute
Die sich nicht ausstehen können
Sind possierlich zueinander

Es ist so ein Hohn
Es besteht eine Entfremdung
Das gefällt nur wenigen

Nichts geht ab

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 10/99)

Worauf Wartest Du Noch?

Worauf Wartest Du Noch? 9 99

Siehst Du denn nicht
Dein Gut brennt?

An vielen Ecken flackert schaurig das Feuer
Deine erste Pflicht sei nun das Löschen

Weshalb Dich um Kleinigkeiten wie
Gardinen kümmern?

Wenn es doch keinen Raum gibt
Wo sie aufgehängt werden könnten?
Nämlich das ganze Gut ist dann verbrannt

Drum eile
Lösche eifrig

Egal
Wie Du ausschaust
Was Du zur Hilfe nimmst

Das Wichtige bleibt & wird bleiben
Das Unwichtige was flieht &
Nicht verzeiht ist eh unwichtig

Darum kämpf um Dich
Wenn nicht Du wer dann?
Worauf wartest Du noch?

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 9/99)

Wodurch Unterscheidest Du Dich?

Wodurch Unterscheidest Du Dich? 9 99

Was macht Dich schon aus?

Du bist einzigartig
Jeder Mensch ist es

So gehen sie alle verschiedene, einzigartige Wege

Mit unterschiedlichem Ziel
Mit unterschiedlichem Start
Mit unterschiedlichen Gedanken

Fremde sind wichtig
Sie spiegeln Dich wider
Sie zeigen wie Dich Fremdes versteht

Wichtig für Dich ist
Dass Du das Nahe liegende verstehst
Das Entfernte nicht übersiehst

Richte Dich nur nach Dir
Orientiere Dich dabei aber auch an Andere

Es ist Dein Schicksal
Dein persönlicher Weg

Du wirst Sachen erleben
Die Andere nicht mal sehen
Und daher nicht verstehen

Doch auch das
Gerade das
Prüft Dich

Es darf gar nicht anders sein
Drum gehe nicht unter

Sei munter
Sei heiter
Sei unterschiedlich

Nur Einer
Wenn überhaupt
Sei Dir wichtig

Nur der steht immer zu Dir

Und das ist
Ich

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 9/99)

Am Boden Zerstört

Am Boden Zerstört 8 99

Ich bin am Boden zerstört
Doch
Ich lasse mir nichts anmerken

Gelegentlich meine ich zu schweben
Doch
Nur um so härter auf den Boden zu prallen
Der Boden der Tatsachen

So schaut's doch aus
Immer weiter breitet sich der Nihilismus aus
Der Boden zerstört?

Auch das macht nichts aus
Nichts ist von Bedeutung

Bald ist sie da
Die Erlösung
Harre aus!

Es gibt keinen Sinn
Doch Vielleicht gibt's
Dich demnächst nie mehr

Drum zeige der Welt Dich
Sie hat Dich nicht zu vergessen
Sie hat sich an Dir zu erinnern

Dafür tue alles

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 8/99)

Der Brief

Der Brief 8 99

Mein Gutster,
schon längst wollte ich an Dich einen Brief senden.

Jedoch weshalb? Keine Nachricht ist doch eine gute Nachricht.
Allerdings sieht man auch gar zu gerne eine Aufmerksamkeit, ein Zeichen, ein Feedback, ein nettes Wort, ein Bemühen, Verständnis.

Ich möchte Dich erinnern.
An Deine Wünsche, an Deine Träume, an Deine besseren Tage. Worauf wartest Du? Wieso gehst Du nicht dem entgegen, was Dich interessiert? Weshalb warten? Weshalb schon so alt? So logisch? So unmenschlich? So regungslos? So gefühllos? So kalt? So kaufmännisch? So maschinell?

Wieso sehnst Du die Anerkennung herbei? Kannst Du nur leben, wenn Du beachtet wirst? Verreckst Du, wenn's nicht nach Deinem Gusto geht? Wenn der Scheinwerfer nicht mehr Dich im Visier hat? Jemand anders die Hauptrolle spielt?

Alles geht ohne Dich. Nur Dich interessiert hauptsächlich Dich.
Wieso wartest Du auf die Fee wie auf ein Einhorn?

Bemühe Dich.
Sonst verreckst Du jämmerlich. Du bist unwichtig. Mache Dich künstlich wichtig, unentbehrlich. Verteidige Dich, stelle Dich dar.
Sei Dein Hauptdarsteller. Wache auf. Alles ist eher bescheiden.
Ersticke nicht daran.

Dies ist mein letzter Brief. Ab sofort hast Du keine mehr verdient- verdiene es Dir!
Werde Du.

Lasse Taten folgen ...

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 8/99)

Der Trottel

Der Trottel 7 99

Sieh da
Der Trottel

Schlimmer geht's nicht

Es sei denn
Jemand sei unscheinbar

Ich starre ihn an
Er merkt nichts
Er guckt sich Dinge an
Doch er lernt nichts

Kann sich nichts behalten
Er lächelt verwirrt
Er ist eben der Trottel

Niemand sonst ist hier
Wann sieht er's ein?
Wann springt er?

Wann fällt’s ihm auf?
Wann rafft er's?

Ich spreche ihn an
Er bemerkt er habe es entdeckt

Er zieht's vor die Masse anzugucken
Nicht das Individuum

Tatsächlich
Eine Menge Leute steht hier
Alle mit'm Kopf auf mich gerichtet
Das können sie richten

Jemand läuft auf mich zu
Ein weibliches Wesen
Sie gefällt mir

Sie spricht mich mit'm falschen Namen an
So'n Unwesen

Sie meint
Es ist unwesentlich
Er sieht's nicht ein

Er springt nie- ist zu feige
Er rafft's nie- ist zu unscheinbar

Wir schauten ihn an
Er meint niemand sonst sei hier

Sind wir nur noch von solchen Spiegel-Leuten umgeben?

Ziehen diese uns alle in den Focus?
Wer kann die Welt verstehen?
Wer auch noch die Menschen?

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Wild

Wild 7 99

Wieder wirst Du von links nach rechts gestoßen
Wieder fallt Dir ein
Was Du machen kannst

Hinterher
Zu spät

Die Panik macht sich breit
Man wähnt sich als Trottel
Man will nicht mehr

Alles sinnlos
Dadurch wird nichts geändert
Nur Hülsen
Platituden
Es ist wild

Doch dies interessiert nicht
Wichtig nur das Ergebnis

Der Schein
Der gewahrt werden muss
Der verdammt blödsinnig & wichtig ist
Vorher könnte man gemacht haben …

Was soll's?
So wild ist's nicht

Gehe hin
Stärke Dich
Schreibe was Du willst

Versuche den Halt zu finden
Den Boden zu spüren

Es ist nicht wild

Dies nennt man
Leben

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Der Große Augenblick

Der Große Augenblick 7 99

Der große Blick?
Der große Augenblick?

Sehnt man den herbei?
Sieht man den dann auch?
Realisiert man diesen?

Soll's denn gleich der Große sein?
Verpasst man nicht so den Kleinen?

Kommt man so nicht mit sich ins Reine?
Meinst Du alles bleibt sinnvoll?
Alles hat sinnvoll zu sein?

Glaubst Du immer noch 'Love is in time'?

No that's not right
Nothing is in time

Nothing helps you
Nothing does matter

Wann siehst Du's ein?
Es gibt nicht den großen Augenblick

Jedoch in dem jetzigen Augenblick kannst Du groß sein
Wann bist Du's?

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Schönreden

Schönreden 7 99

Alles wird schön geredet
Auch wenn's gar zu blöd ist
Weil es tatsächlich unsinnig ist?

Es wird gelächelt
Es wird belächelt
Wo geweint werden sollte

Es wird gewartet
Wo gehandelt werden sollte

Es wird gebetet
Wo noch genügend Zeit ist

Es wird so viel verloren
Obwohl man nur gewinnen kann

Es wird gemunkelt
Obwohl ein offenes Gespräch notwendig & möglich ist

Alles bleibt
Alles bleibt anders

Nichts wird geändert
Niemanden gefällt es wirklich

Aber es wird schön geredet

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Konsequenzen

Konsequenzen 7 99

Du meinst
Alles müsse seine Folgen haben
Seine Konsequenzen

Das erklärst Du mit Logik
Wieso?

Glaubst Du jemand überprüft Deine Aussagen?
Erinnert sich an die?
Ändert das irgendwas?

Nimm Dich nicht so ernst
Höre auf zu denken
Dass Du irgendwie zu denken hast

Denke
Was Dir passt
Und handele gelegentlich

Bist Du so konsequent???

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Wissen

Wissen 7 99

Alles sofort
Alles bleibt nicht hängen

Aber ich?

Es gilt Dinge wiederzugeben
Man hat sie bloß herunterzubeten

Doch wieso?

Man kann's nicht anwenden
Die Würfel sind vorher gefallen
Und doch
Man benötigt es

Man weiß nichts
Darf es aber nicht zeigen
Und darf bloß

Schreiben
Grinsen
Applaudieren

Und insgeheim hoffen
Dass die Würfel einem wohl gesonnen sind
Dass diese Heuchelei gar bald endet

Nur wann?

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Achterbahn

Achterbahn 7 99

Heute glücklich
Morgen?

Gestern hätte ich zugreifen können
Vor kurzem war alles noch glasklar

Nun
Verwässert
Unbekannt
Das Feuer ist erloschen

Der rechte Moment vorbei
Umständlich
Kompliziert
Banalitäten
Unsinn

Eine Achterbahn
Fährt hoch & runter & ab
Du wähnst Dich fallend
Dann gefangen

Es macht nichts
Selbst die Achterbahn &
Die Achterbahnfahrt hat ein

Ende

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Ohne Das

Ohne Das 7 99

Ohne das
Wäre es einfach

Ohne das
Ging's mir gut

Ohne das
Schlief ich den Schlaf der Gerechten & Glücklichen

Ohne das
Meinte ich das Paradies zu sehen
Im Paradies gar zu sein

Ohne das
Müsste ich nicht immer so ein Schwachsinn von mir geben

Ohne das
Wäre ich quicklebendig, ein angesehener Mensch & lebensfroh

Ohne das
Hätte ich gewisse Leute & Ansichten nicht kennen gelernt

Ohne das
Wüsste ich nicht wie schön es ohne das sein kann

Ohne das
Regte ich mich über dies auf

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Ausgebrannt

Ausgebrannt 7 99

Ausgebrannt
Kaputt
Fertig

Wo ist das erlösende Wasser?
Die erfrischende Quelle?

Warum muss die Kerze ausgehen?
Wo bleibt dann die Wärme?
Nächstenliebe?

Wieso diese Abweichungen?
Das Herumgetue?
Das Taktieren?

Irgendwann ist
Alles & Jeder
Ausgebrannt

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Ein Neuer Tag

Ein Neuer Tag 7 99

Ein neuer Tag

Wie immer
Anschließend ein Weiterer

Die kommen
Da braucht man gar nichts dafür zu unternehmen

Sie gehen auch wieder
So mache Dir nichts aus heute

Es geht vorbei
Wie immer
Wie alles

Merke Dir was vorfiel
Aber mit heute
Fällt nicht Dein gesamtes Leben

Daher
Morgen ist er wieder da
Der neue Tag

Einzig alleine für Dich
Mache etwas daraus
Für Dich

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Pflichterfüllung Bis Zum Ende

Pflichterfüllung Bis Zum Ende 7 99

Er stand unter Dauerbeschuss
Er hätte sich retten können
Doch er stand im Dienst der Allgemeinheit
Er opferte sich

Sie weiß nicht
Dies zu schätzen
Was das soll
Jeder ist doch sich selbst der Nächste

Man soll frohlocken
Wenn es einen Anderen erwischte
Man soll den Anderen hochleben lassen
Damit er getroffen wird

Ich bin mir selbst der Nächste

Du nicht?
Dann opfere Dich

Du Lamm

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Suche

Suche 7 99

Immer auf der Suche
Meistens nicht wissend wonach

Immer kommt etwas dazwischen
Meist ist es nicht erfreulich

Immer wissend
Dass etwas Anderes viel besser wäre
Meist ist dies aber unerreichbar

Warum nur suchen?
Weshalb nie finden?

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Wiedergabe

Wiedergabe 7 99

Es ist nur eine
Blöde
Stumpfsinnige
Wiedergabe
Widergabe?

Es ist keine Heldentat
Keine Hexerei

Mache Dir nichts daraus
Sammle nur die Punkte
Schreibe was Du weißt

Es ist relevant
Was vorher erzählt wurde

Woher dann die Angst?

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Erfolg

Erfolg 7 99

Erfolg
Ein gar großes Wort

Hast Du den
Bist Du wer

Hast Du den nicht
Bist Du nichts

Mache Dir nichts daraus
Es gibt auch was Anderes

Angeblich

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Erreichte Grenzen

Erreichte Grenzen 7 99

Meine Grenzen sind erreicht
Ich kann nicht mehr

Jeder Elan ist fort
Der Kopf ist hohl
Der Körper leer
Die Sinne weg

Ebenso die Hoffnung
Die Zuversicht
Der Lebenssinn
Das Glück
Wohin?

Wohin ist alles?
Wohin gelange ich?
Wohin sollte ich mich wenden?

Wann die Grenzen überschreiten?
Wann die Grenzen als die wahren Grenzen anerkennen?

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Normalität

Normalität 7 99

Wann ist sie da?

Ich wünsche sie so sehr herbei
Vieles sehe ich im Voraus
Es ist mir normal

Doch fühle & führe ich selber nicht
Dass normale & nette Leben

Nichts läuft normal
Nicht mal eine kleine Weile

Ist das noch normal?

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Piranha-Gesellschaft

Piranha-Gesellschaft 7 99

Es ist eine Piranha-Gesellschaft
Wann siehst Du's ein?

Sie knabbern Dich an
Sie saugen Dich aus
Sie lassen von Dir ab
Wenn sie Dich nicht gebrauchen können

Sie helfen Dir nie
Ebenso wenig unterstützen sie Dich
Daher sieh es ein
Kümmere Dich nicht um sie

Bringe auch nur Deine eigenen Vorteile durch
Besinne Dich

Überlebe die Piranha-Gesellschaft

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Leere

Leere 7 99

In mir die reine Leere
Nichts zu spüren

Alles weg
Das Gerüst fehlt
Die Struktur

Der Inhalt
Der Sinn
Alles

Wann wird sie verschwinden?
Wird sie verschwinden?

Sie?

Verschwinde

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Schicksalsschläge

Schicksalsschläge 7 99

Schicksalsschläge
Sie werden eintreten
Sie werden gemieden
Sie treten dennoch ein

An einem Tag
In einer Stunde
Während eines einzigen Moments

Das wird man sich selten bewusst
Wenn überhaupt
Meist zu spät

Bis zum endgültigen Schicksalsschlag
Auch nur ein Moment

Hoffentlich

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Bla-bla-bla

Bla-bla-bla 7 99

Viel wird geredet
Nichts gesagt
Das alte Lied & Leid

Erkenne es
Aber werde dennoch nicht
Einer von Denen

Bleibe Du
Auch wenn's schwer fällt

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Freitag, 16. Februar 2007

Unsicherheit

Unsicherheit 6 99

Diese verflixte Unsicherheit

Mache ich das Richtige?
Genug?

Das Falsche im rechten Moment?
Das Richtige im falschen Moment?
Was tun?

Wie zum Ziel gelangen?
Ist alles verbaut?
Ist die Aufregung das alles wert?

Rechtfertigt das was herauskommt alles?
Ist der Weg das Ziel?

Wer beantwortet's?

Muss's eine Antwort geben?
Mit Sicherheit...?!

(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 6/99)

Frühlingshauch

Frühlingshauch 6 99

Nur ein Hauch
Mehr verdienen wir nicht

Es bleibt letzten Endes immer nur bei einem Hauch

Gelegentlich etwas Glück
Etwas Geborgenheit
Etwas zum Kuscheln

Etwas Liebe
Etwas Nettes

Etwas Außerordentliches
Etwas Wundervolles
Etwas erleben

Doch
Nicht zu lang
Es könnte nicht mehr nur beim Hauch bleiben
Es könnte ja schädlich sein

Daher hängt man sich an den Augenblick
Krallt sich an dem
Was gerade zu erwischen ist

Doch Dies will gar flink
Verschwinden

Man verliert den Überblick
Den Verstand

Nein
Es bleibt nur bei dem Hauch

Auch wenn es mitunter gelegentlich ein Wohltuender
Frischer
Glücklicher

Netter
Außerordentlicher
Erlebter
Frühlingshauch ist

Es bleibt nur ein Hauch

(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 6/99)

Phantasie

Phantasie 6 99

In Deiner Phantasie
Klappt alles

Alles ist gar so harmonisch
Korrekt

In Eintracht
Im Einklang

Das ständige Lachen
Der ewge Frieden

Nein
Der ewge Frieden ist allein
Der Tod

So wie es ist
Ist's auch recht

Alles andere wäre die größte Not

Du machst aus einer Mücke
Einen Elefanten

Wahrlich gut
Ist sie
Die Phantasie

Doch
Wo bleiben die
Taten?

(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 6/99)

Die Anderen

Die Anderen 6 99

Die Anderen schreiben Dir vor
Was zu denken
Was zu unterlassen

Wie zu verhalten
Wie zu unterhalten
Wie Du was zu sagen hast

Wieso?
Willst Du ständig ihr Leben leben?

Wann siehst Du ein
Sie sind anders

Sie führten ein anderes Leben
Sie führen ein anderes Leben

Gönne Dir auch das
Privileg anders zu sein

(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 6/99)

Selbstbetrug

Selbstbetrug 5 99

Du gönnst Dir
Ruhe
Pflege

Essen
Pausen
Dies & das

Weshalb?

Gerade Du musst doch wissen
Du bist längst nicht an Deinem Ziel
Dich grinst noch immer eine gar schwere, lange, steile Strecke an
Du bist noch längst nicht fertig

Du hast noch Kraft
Du kannst noch gar nichts
Dennoch fühlst Du Dich ausgelaugt

Komme
Beende den Selbstbetrug
Raffe & reiße Dich hoch
Mache was

Lieber zu viel
Etwas abschneiden ist einfacher
Als etwas zu ergänzen
Was gar nicht vorhanden

Bitte
Mache weiter

Doch Du bist der Einzige der am
Meisten leidet unter dem

Selbstbetrug

(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 5/99)

Die Innere Stimme

Die Innere Stimme 5 99

Die innere Stimme
Deine Stimme
Schreit Dir zu

Traue Niemanden
Mache alles alleine
Vergrabe Dich

Mit Arbeit
Mit Angst
Mit Flucht

Sei redlich
Sei eifrig

Gut
Das sie vorhanden
Sie weckt Dich auf
Sie rüttelt uns alle gar kräftig durch

Doch auch sie irrt
Gelegentlich

Gelegentlich traue ihr
Höre ihr zu
Überhöre sie nicht

Doch noch wichtiger als das Zuhören
Sei das Handeln

Worauf wartest Du?

(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 5/99)

Zusammenbruch

Zusammenbruch 5 99

Nichts steht wo's soll
Alles durcheinander

Nichts Festes
Kein Halt

Keine Stütze
Kein Mut
Der totale Zusammenbruch

Jedes kleine Steinchen wird weg geschlagen
Schutzseile werden gekappt

Du verlacht
Wie konnte es so weit kommen?

Klammere Dich an dem
Was Du hast

Lasse dies nicht verkommen
Warum beendest Du heute nicht den Zusammenbruch?

Wann beginnt Dein & das
Aufbäumen &
Aufbauen???

(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 5/99)

Unter Die Räder Gekommen

Unter Die Räder Gekommen 5 99

Du bist unter die Räder gekommen
Du bist da
Wo Du nie hin wolltest Gerade deshalb?

Du bist unsicher
Schwankend
Verwirrt

Bevor Du etwas unternimmst
Machst Du lieber nichts
Dein Mut ist weg

Ebenso
Deine Zuversicht
Die Leichtigkeit
Warum?

Niemand hat etwas zu verlieren
Jeder Tag ist neu
Eine neue Chance
Eine weitere Kraft
Die nächste Möglichkeit

Lasse Dich nicht bemitleiden Beerdigen
Verstauben
Kämpfe

Lieber
Sofort als
Gleich

(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 5/99)

Die Künstliche Welt

Die Künstliche Welt 5 99

Gar gerne tauchst Du in sie Die künstliche Welt

Bei ihr klappt alles
Geschieht etwas

Wirst Du nicht verschmäht
Belächelt
Nichts wird Dir vorgeworfen

Alles stimmt
Wird verdrängt
Vergessen

Für den Moment
Für den Augenblick

Warum?
Wieso wird es nicht Deine Welt???

(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 5/99)

Warum?

Warum? 5 99

Vieles ist unklar
So manches passt nicht
Alles ist unstimmig

Auf
Auf!

Ändere es
Frage nicht nach dem Grund
Werde tätig

Einfach so

(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 5/99)

Die Tränen

Die Tränen 5 99

Die Tränen
Die Du vergießt
Deuten an

Wie unzufrieden Du bist
Dass Du was ändern möchtest

Daher zaudere nicht
Bleibe & werde aktiv
Unterbrich den Tränenstrom
Ändere was Du kannst

Sieh
Es gibt nicht nur die Tränen
Die Du vergießt

(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 5/99)

EIN FRÖHLICHES DANKESCHÖN

EIN FRÖHLICHES DANKESCHÖN 1 99

Du verlässt Dein Team Dein Lebenswerk?!
Unfassbar! Unglaublich! Unmöglich!
Ausgeschlossen? Unvorstellbar? Unakzeptabel? Unbegreiflich?

Unnatürlich! Anomal! Unsinnig?
Du der Inbegriff für Persönlichkeit, Einsatzfreude,
Menschlichkeit, die besondere Art

Jähzorn? Unbekannt! Bezeichnender sind Begeisterung,
Mädel oder Ansprechperson für alles und jeden

Du bedeutest aber auch Motivation, Hilfe, Rückgrat-
Eine vollständige Rückendeckung des Teams, seiner kleinen Familie
Manchmal erkannte man nicht, welche der zwei Familien wichtiger war

Doch Du wusstest auch diese Klippe mit Bravour zu meistern
Chaos schien bei Dir unbekannt und nie aufzutauchen
Hektik brach nie auf und Deine Crew wurde stets ge- und beschützt

Auf jeden Fall bedarf es eines fröhlichen Dankeschöns
Ein Dankeschön für jemanden, der stets, fröhlich und seit eh und je
Für jeden da war und ist

Es fällt wahrlich schwer alles aufzuzählen
Richtig, standesgemäß sich zu bedanken

Keine Frage, es ist nicht leicht
Ja, es ist unmöglich vielleicht
Sicherlich, so ist es!!!

Daher verbleiben wir mit einem 'fröhlichen Dankeschön für alles' und das mit Einem lachenden, wohl aber mehr weinenden Auge!

EIN FRÖHLICHES DANKESCHÖN!

(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 1/99)

EINFACH NUR SO

EINFACH NUR SO 1 99

Einfach nur so wollen wir unsere Dankbarkeit Dir gegenüber zeigen
Einfach nur so wollen wir Dir eine Kleinigkeit überreichen
Einfach nur so möchten wir Dich aufmuntern

Einfach nur so drängt es uns Dich hochleben zu lassen
Einfach nur so wollen wir Dich feiern
Einfach nur so möchten wir Dir fröhlich ,Dankeschön' zurufen

Einfach... war so manches Vergangene einfach für Dich?

Gewiß nicht
Es hieß ja für Dich
SAP

Ständiger
Arbeitsexzeß und
Problemlösung

So manchen Tag fragtest Du Dich
Warum gerade ich?

Und dennoch
Glaube uns

Es gibt eine Zeit danach
Eine Zeit in der man friedlich schaffen kann
In der man sieht das man was vollbrachte
In der man auch leben und arbeiten kann ...

Harre aus
So kann man das Gesagte erreichen
Und von nun an werden Dich unsere Gaben begleiten
Und Dir vielleicht etwas Hoffnung und Zuversicht geben

So einiges möchten die
Präsente herausschreien
Danke und
Außerdem sind sie symbolisch zu verstehen

Die Farbe deutet an, dass auch für Dich, noch in diesem Jahr
Der verdiente Frieden eintritt und die Hoffnung in Realität umgemünzt wird

Die Gestalt sagt aus, dass auch Du bald wieder munter aufblühen wirst und
Du Dich weiterhin in der Blüte Deines Lebens befindest

Hinzu kommt, dass Du damit ermuntert wirst wieder in das Leben zu breschen und
Im Schweiße Deines Angesichts loslegen kannst

Sollte es aber zu viel Schweiß machen dann kannst
Du auch unser Geschenk verwenden

Letzten Endes wollen wir Dich aufmuntern durchzuhalten
Fröhlich Dich auf Deine Zeit des Aufblühens zu freuen und
Uns bei Dir bedanken

Und das Ganze einfach nur so ...

(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 1/99)

Donnerstag, 15. Februar 2007

Flotter Rentner

Flotter Rentner 12 98

Herzlichen Glückwunsch
Du hast es geschafft

Dein Tag der Tage ist da
Deine Pension
Endlich

Kannst Du machen
Was Dir wichtig ist
Was Du schon immer ausführen wolltest
Was Dir gefällt
Endlich

Nicht mehr
Das ewge Nachrennen wegen Kleinigkeiten
Das ständige Feilschen um Gramm & Milligramm
Das Gefühl 'Hilfe Kunde droht mit Auftrag'
Die Überraschung welche Änderung nun geändert wurde

Wie schön für Dich
Du hast es verdient
Doch wie traurig für uns
Die Zurückgelassenen

Du wirst allerdings immer noch von uns gebraucht
Deine Art
Dein Wissen
Deine Erfahrung

Deine Kenntnisse
Deine Sprachen
Du

Wie schade, dass Du gehst
Du wirst vermisst werden
Wie wird es weitergehen?

Dies kann im Neuen Jahr beantwortet werden
Sicherlich wirst Du Dir ein Schönes bereiten

Viel Freude, Gesundheit & eine Menge zauberhafte Momente
Wirklich traurig, daß Du gehst
Vielen Dank für alles
Tschau

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 12/98)

Das Steinerne Buch

Das Steinerne Buch 12 98

Ein Buch aus Stein
Wofür soll es gut sein?
Nur zum Herumstehen?

Als Briefbeschwerer?
Zum Beschauen?

Ja- es kann stehen
Ja- es kann als Briefbeschwerer fungieren
Ja- man kann es gar lieblich beschauen

Doch es symbolisiert viel mehr
Es steht auch

Für Kontinuität
Für Ausdauer
Für Hoffnung Für Ermahnung

Es soll
Zum Weitermachen animieren
Zum Nicht-Gebremst-Werden-Wollen
Zum Nicht-In-Frage-Gestellt-Werden-Wollen

Stimmt
Manchmal steht es da
Einfach nur so
Auch das ist nicht schlimm
Denn es erkannte schon Cicero

Ein Raum ohne Bücher
Ist ein Körper ohne Seele


(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 12/98)

Ich Kann Nicht Mehr

Ich Kann Nicht Mehr 12 98

Mal wieder das Gefühl
Dass nichts klappt

Man gleicht einer Hülle
Kann eh nichts ändern & bewirken

Man scheint ein Staudamm zu sein
Einer der aufbrechen will
Einer der nichts mehr verstauen kann
Einer der nicht mehr schützt

Alles ist erneut sinnlos
Ich kann nicht mehr

Wo ist das Licht?
Wo die helfende Hand?
Die stützende Schulter?
Der Sinn?

Wo ist der liebe Unterschlupf?
Das großzügige Versteck?
Die Erlösung?

Das Vertrauen?
Die Bestätigung
Ich kann nicht mehr

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 12/98)

Existenz Gottes

Existenz Gottes 12 98

Die ewge Frage
Gibt es Gott?

Man sollte nicht darüber sprechen
Dennoch
Es interessiert

Jedoch
Welchen Unterschied macht es?

Wieso ist es wichtig
Seine Hände aneinander zu schmiegen?
Den Kopf & die Schultern zu berühren?
Zu einigen bestimmten Plätzen & Gebäuden zu rennen?

Sind wir seine Gestalten?
Macht es einen Unterschied?
Wieso bist Du nicht Dein eigener Herr?
Ist er nicht nur eine große Hoffnung?
Ist es nicht beruhigend?

Warum soll er den Lebenssinn darstellen?
Warum soll er alles sein?
Warum eine Marionette von ihm sein?
Warum in ihm kein Coach sehen?

Wieso nicht leben
Als ob es egal sei
Die Existenz Gottes???

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 12/98)

Was Geht?

Was Geht? 12 98

Was geht ...?
Das bringt doch nichts

Gibt es einen Sinn?
Welchen?

Was unternehmen?
Warum immer auf Andere gucken?

Immer wieder gebremst werden?
Immer wieder in Frage gestellt werden?

Keine Lust auf gar nichts
Niemand ist wirklich zufrieden
Na und?

Unternimm was Du kannst
Nichts ist tatsächlich wichtig
Das stimmt

Dennoch
Lebe
Mache was Dir gefällt
Baue Dich auf

Gestern ist vorbei & egal
Alles geht ...

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 12/98)

Befreiung

Befreiung 12 98

Wann ist es da?
Das Gefühl der Befreiung?

Endlich alles erledigt haben
Endlich Licht am Horizont
Endlich Bestätigung

Endlich ausgeschlafen sein
Endlich- so vieles

Nur wann?
Wann ist sie da?
Die Befreiung

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 12/98)

So Viel Mist

So Viel Mist 12 98

So viel Mist
Immer wieder die Vorwürfe
Auch Selbstvorwürfe

Womit beginnen?
Wie anfangen?

Wo starten?
Wieso mache ich immer wieder alles falsch?

So viel Mist

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 12/98)

Abstand

Abstand 12 98

Ich benötige ihn so sehr
Den Abstand

Den Abstand zu allen
Zu den Kleinigkeiten
Zu den Problematiken
Zu mir

Alles ist einfach
Warum macht man sich's dann so kompliziert?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 12/98)

Mosaik

Mosaik 12 98

Einst dachte man Alles habe seinen Sinn
Alles sei prima

Alles gehöre zusammen
Alles möchte zusammen gehören

Doch nun ist alles verschwommen
Entleert
In Frage gestellt

Warum?
Gehört nicht auch dieses Stück dazu?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 12/98)

Chaos

Chaos 12 98

Chaos
Chaos
Chaos

Wohin man blickt
Chaos

Woran man denkt
Chaos

Woran man werkelt
Chaos

Was man fühlt
Chaos

Wenn man träumt
Chaos

Was man macht
Chaos

Wann hört es auf das
Chaos?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 12/98)

Pieksen, Sitzen, Riechen

Pieksen, Sitzen, Riechen 10 98

Das Leben ist & bleibt eine Farce.
Gelegentlich hat man Wahlmöglichkeiten. Letzten Endes immer mit demselben Ziel. Manchmal war ich ziellos. Dann machte ich Kamikaze. Hinterher bereute ich alles. Ich vergeudete vieles. Ich wusste, was ich wollte, führte es dennoch nicht aus. Eine Sünde.

Ich bin verwirrt.
Vergangenheit, Gegenwart & Zukunft wechseln sich täglich ab. Wann leben? Wann ist der rechte Tag? Wann Ich-sein? Immer auf der Flucht? Nie daheim? Kein Trost. Vertrösten? Aufbäumen, um ein weiteres Aufbäumen vorzubereiten?

Hilfe! Was für ein Dreck.
Sinnlos, ziellos, Kamikaze. Viele Worte. Gedanken. Taten ... Was bringt's? Eine Wahl. Zufälle. Fragmente. Vergeudung.

Hinterher weiß man mehr. Wem geht es genauso? Kein Aufbäumen?

Endlose Rederei. Nichts wird gesagt. Verschwendung. Alles egal? Was 'ne Wahl! Schlafen. Bescheid wissen. Freikämpfen. Vergeblich? Immer diese Zuschauer ...
Gut- pieksen, sitzen, riechen.

Riechen: könnte lange dauern. Plötzliches Ersticken. Dahinsiechen. Irgendwann die Nase voll haben. Zu voll? Abgelehnt!

Sitzen: wie immer- total unter Strom. Die Augen quellen über. Verbrennungen. Gehirntod. Nochmal aufladen, Feuer fangen. Bin ich mittlerweile eine Leuchte? Beschwerlicher Gang. Unsicher. Quälende Sekunden? Abgelehnt!

Pieksen: langsames Ausbreiten. Kein Husten. Keine Luft. Abgeschnitten. Stillstand. Was tun? Abgelehnt!

Ein Schuss: Schluss mit Verdruss. Ungewiss. Sicher. Schnell. Kleiner, bestimmter, einmaliger Schmerz. Kalt geht's dem Nacken zu & läuft's dem Rücken herunter. Ein Klicken?

Die Überraschung des Hauses im Nacken? Erlöst? Schluss mit Verdruss?
Ein Schuss.

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 10/98)

Crash

Crash 10 98

I'm thinking of lots of things: what will be? Why have some things been like this?
Was there really no other solution?

I want to change. I want to change everything. I think I'm the least intelligent human being of the world. No one else is so stupid like I'm. I have to get better. I must be faster, fitter, better. No stopping- becoming a machine. No mistakes at all. No wrong questions & answers. Always being perfect. No exceptions for being not a fit & good person.

Smiling all day, weak & year long. No fear at all. Totaly planning & control. No waste of anything or everything. No.

Oh god- there has been a crash. A brutal accident. How soon is suddenly.
There are some people injured. Some have already died & many of them are shocked. They have thrown away all their fears, thoughts, self-pityness, clumsy & lousy lies, heads & bones ...

Why must there be a crash like this to become a real human being again???

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 10/98)

Ein Schatten

Ein Schatten 10 98

Ich bin alleine- in meiner Wohnung.
Vor kurzem waren noch mehrere Leute hier. Es war ein Trubel, eine Freude, ein
Durcheinander. Leben!

Nun scheint es, als sei nur noch ein Schatten hier. Gerade noch sehnte ich mich nach stille, liebliche, wohltuende Ruhe. Nun wünsche ich mir die Geborgenheit von vielen, lauten, anderen, lieben Menschen herbei.
Am liebsten von einer einzigen Frau ...

Ich habe Angst. Bin einsam. Zu einsam. Wirklich- kein Laut zu hören. Nichts zu sehen. Ich furchte mich ...

Ziemlich merkwürdig. Doch da. Ich scheine nun endgültig verloren zu sein:
ein Schatten! Einen riesengroßen Schatten nehme ich tatsächlich wahr. Er kommt noch langsam näher.

Bitte, bitte sagt mir: wann wache ich endlich auf?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 10/98)

Ich Möchte

Ich Möchte 10 98

Ich möchte so vieles
Warum nur kann ich dann so wenig?

Ich möchte über dem Gesagten stehen
Warum nur kann ich es nicht verdrängen?

Ich möchte fröhliche & aufmuntere Wörter vernehmen
Warum ist meist nur das pure Gegenteil der Fall?

Ich möchte wissen wie es weitergeht
Warum nur breitet sich gerade dann das ewge Chaos aus?

Ich möchte an Gott glauben
Warum nur kann ich's nicht?

Ich möchte mehrere Dinge erledigen
Warum nur kann ich dann so wenig erledigen?
Warum nur gehen einige schief?

Ich möchte nicht in Selbstmitleid verfallen
Warum nur päppele ich mich dann immer wieder &
Mehr mit großartigstem Essen auf?

Ich möchte
Ist das sinnvoll?

Sollte ich nicht eher sagen

Ich werde
Das & jenes Unternehmen

Ändern?
Schaffen?
Anpacken?

Ändern?
Verbessern?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 10/98)

Das Gebet

Das Gebet 9 98

Oh Herr
Gibt es Dich?

Wenn es Dich gäbe
Wandte ich mich hoffnungsfroh &
Nach Hoffnung lechzend an Dich

Ich erzählte Dir
Was mich bedrückt
Was ich denke
Was ich hoffe
Was ich befürchte

Du hörtest mir geduldig zu
Ich wüsste alles käme ins Lot
Ein jedes Unverständnis wird demnächst verständlich

Alles wäre OK
Das Leben die reinste Freude
Ein wunderbares Geschenk

Satt & voll aufgetankt wäre ich
Wüsste ich es gäbe Dich
Das Buch der Bücher wäre wahr

Man brauchte es nur lesen
Um zufrieden & ruhig zu werden & bleiben
Ein Besuch des Haus der Häuser wäre keine Zeitverschwendung
Die reine Befreiung?

Ein ‚Amen’ schließt ein Gespräch mit Dir ab
Anschließend sieht man klar
Ist selbst die Gute Hoffnung & gestärkt

Amen???

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 9/98)

Der Eine Wunsch

Der Eine Wunsch 9 98

In mir reift nur der eine Wunsch: endlich das Gefühl haben, zu leben. Ich möchte das Gefühl verlieren, gelebt zu werden. Will nicht mehr die Marionette Anderer sein. Will nie mehr alles kompliziert sehen. Will aus Rückschlägen & Enttäuschungen mir nicht viel machen.

Will spüren, dass ich mein Leben lebe & nichts bereuen. Wann wird es so weit sein? Wie lang muss ich noch warten? Hoffen? Zittern? Wie lang halt ich es aus?
Ich wünsche mir viel.

Doch letzten Endes ist nur das Eine entscheidend. Hat nicht der Gesunde tausend Wünsche & der Kranke nur Einen? Bin ich krank?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 09/98)

Die Spionin

Die Spionin 8 98

Leise schlich sie sich ein
Vorsichtig schlich sie sich an
Niemand bemerkte sie
Langsam ward sie
Von langer Hand geschah es

Sie gab Infos weiter
Sie schmeichelte sich lieblich ein
Ihre Infos waren manipuliert

Man fühlte sich geschmeichelt & irritiert
Man gab Infos preis
Man verriet sie

Diese Infos waren echt
Viel wurde ihr dafür geblecht
Spionin wann hast Du dafür zu zahlen?

Spionin wer bist Du?
Was bist Du?
Solch Ding gefällt Dir?

Friedliche Leute nützt Du aus?
Man muss Dir ein X abkaufen & kann es Dir nicht vormachen?
Was soll das?
Wer bist Du?

Eines Tages wirst Du dafür selber zahlen
Ich vermag es gar nicht auszumalen
Warte nur

Auch wenn es der Jüngste Tag sein wird
Das härteste Gericht
Da unbestechlich
Da unmenschlich

Erst dann erkennst Du Deiner Heuchelei wahres Gewicht

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 08/98)

Versprechen

Versprechen 8 98

Ich gab ein Versprechen

Ich weiß
Ich muss mich dran halten
Es geht um Ehre

Es sind ungeschriebene Gesetze
Es gleicht der Würde

Brave Taten
Aufrecht
Gut
Loyal

Die Zeiten änderten sich
Es herrscht ein neuer Sturm
Ein neues System
Es ist ein harscher Wind

Was soll ich tun?
Ich armes Gottes Kind

Ich bin mir selbst der Nächste
Mein Fähnchen scheint gar heftigst vom Wind angegriffen zu werden
Sollte ich es in die andere Richtung hängen?

Mein Hemd bleibt mir näher

Man wird sich wohl doch noch versprechen dürfen ...

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 08/98)

Ausgenutzt

Ausgenutzt 8 98

Hoffnungslos überrannt
Das Gut schon längst verbannt

Nutzen herausziehen
Nichts löhnen

Das Spiel erhielt neue Gesetze
Nichts gilt

Ausnützen
Um selber nicht ausgenützt zu werden

Das Gesetz auf Erden
Beim Spiel des Lebens

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 08/98)

Gemütszustand

Gemütszustand 8 98

In mir die reinste Traurigkeit
Vorher war ich noch zu allem bereit

Plötzlich ist mir alles egal
Nichts von Bedeutung
Alles gleichgültig

Den Trott ausüben?
Neue Wege aufspüren?
Was macht es für einen Unterschied?

Schon gleich weiß ich nicht mehr
Was diese Zeilen bedeuten
Demnächst bin ich wieder strahlend
Und wähne das Leben als erquickend & labend.

Doch eines Tages ist alles wieder hin
Was macht das alles für einen Sinn?
Soll man eine Maschine werden?

Immer gleich
Immer emotionslos
Immer korrekt
Immer ohne Fehl & Tadel
Immer ohne Leben ...

In mir die reinste Traurigkeit ...

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 08/98)

So oder So

So oder So 7 98

So oder so- alles geht weiter
So oder so- das Gestern ist vorbei
So oder so- das Morgen bleibt immer ungewiss
So oder so- die Lebens-Sekunden zerrinnen

So oder so- neue Tage erscheinen
So oder so- die Zeiteinheit bleibt 24 Stunden pro Tag
So oder so- wird gelacht & geweint
So oder so- tauchen neue Probleme auf

So oder so- der Zweifel bleibt bestehen So oder so- jeder Körper benötigt Schlaf
So oder so- bleibt man

Desinteressiert
Menschlich
Unwirsch
Gleichgültig

Schwankend
Hoffhungsfroh
Neugierig

So oder so- träumt man
So oder so- fühlt man sich als Mittelpunkt der Erde
So oder so- erhält man Fragen & Antwort & Fragen …

So oder so

Ich mag's lieber
So
Als so …

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 07/98)

Erwartung

Erwartung 7 98

...und doch: man steht wieder auf.
Man erwartet irgendwo, irgendwann, irgendwie noch etwas, bisschen Hoffnung, Zuversicht. Ausharren auf den großen Augenblick schwingt überall mit. Warum auch nicht? Was soll man sonst erwarten? Was wäre man ohne?

Ist es nicht so?

Am Morgen schreit man fröhlich, mutig, in freudiger Erwartung & möchte wissen: was geschieht heute? Wo schickt mich mein Schicksal heute hin?

Gegen Mittag erscheint die Müdigkeit. Der Zweifel keimt auf. Die Erkenntnis erscheint: was erwarten? Ist es toll, sich selbst zu belügen? Lasst doch die Anderen hoffen. Ich selber erwarte nichts mehr.

Abends das Einleuchten & Entdecken: ich bin erwartungsfroh. Wie sonst könnte ich leben? Morgen erwartet mich ein neuer Tag, die neue Herausforderung.

Lieber schöner neuer Tag; ich freue mich auf Dich. Lasse mich schlafen. Der Schlaf des Gerechten? Der Schlaf der Ewigkeit???

...und doch: man steht wieder auf.

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 07/98)

Ein Tag

Ein Tag 7 98

Ein Tag neigt sich dem Ende.
Ein ganz gewöhnlicher Tag. Einer jener Tage, an denen man sich schon nächste Woche nicht mehr erinnert. Es passierte nichts. Man machte nichts. Man traf keine Entscheidung. Man sah niemanden. Man spulte bloß sein Soll ab. Ohne irgendeine Besonderheit. Nur mit ausgenutzt werden. Mit benutzt werden. Hingehalten werden. Enttäuscht werden. Sekündlich hoffnungsloser werden.
Ein ganz gewöhnlicher Tag.

Also kurz gesagt- ein ganz normaler Tag. Gewiss. Solche muss es geben.
Diese gibt es. Jene wird es immer wieder geben, Sie tun gut. Routine tut gut. Routine bringt Laune. Doch- wieso gleich jeden Tag?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 07/98)

Problematiken

Problematiken 7 98

Du glaubst, nur Dich schauen von überall her die Problematiken an. Nur Dich. Weiterhin willst Du wissen, was eintritt nach paar Ereignissen. Wozu? Weißt Du was dann wirklich passiert? Ist es nicht auch noch ganz anders möglich?

Deine Planungen ehren Dich. Sie sprechen für Dich. Aber wozu?
Bist Du nicht eigentlich total glücklich & zufrieden & suchst deshalb nicht krampfhaft nach etwas, was Dich eventuell irgendwann mal stören könnte? Wozu?

Es ist jetzt ungewiss, ob es je eintreten wird. Du machst Dich doch nur verrückt. Du machst Dich wichtig. Fühlst Du Dich so unbedeutend, dass Du auf so was aufbauen musst?
Ich meine nicht. Das hast Du- gerade Du!- überhaupt nicht nötig.

Entscheide, regele was in Deiner Macht steht. Das führ wohl aus. Weshalb der Idiot, der Esel, der Abfalleimer für alle sein? In keinster Weise ist dies nachzuvollziehen. Erwartest Du Unmögliches von Dir? Ist weniger nicht mehr?

Mache Dir nichts zu problematisch. Packe das größte Problem zunächst an, danach das zweitgrößte. Wenn das alles gelöst ist, dann kümmere Dich um die Belange Anderer. Du bist nicht belanglos.

Schade ist es, wenn Du von Problemen beherrscht, aufgerieben wirst.
Werde Herr der Problematiken. Alles ist möglich, machbar, lösbar ...

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 07/98)

Und Es Geht Weiter

Und Es Geht Weiter 7 98

Sehnsüchtig wartest Du auf Besuch, Telefon-Anrufe, nette aufbauende Wörter, Unterstützung, wohltuende Streicheleinheiten. Weshalb?

Es muss auch so weitergehen. Und überhaupt: erst wenn Du meinst, aus dem Ärgsten heraus zu sein, kommen die richtigen Probleme. Deine Tür wird erst dann wieder eingerannt, wenn Du Dich als fröhlich, gerettet wähnst.

Allerdings es liegt an Dir, Türen einzurennen.
Oder doch lieber behutsam öffnen & sachte schließen?

Du brauchst etwas. Nur diejenigen melden sich, die etwas benötigen.
Wann siehst Du das ein? Warum einfach alles komplizieren?
Wann denkst Du nur an Dich?

Alles geht weiter. Nichts interessiert- nichts hat für die Dauer Bestand.
So halte fest, was Du brauchst. Nimm es Dir. Mache, was Du zu erledigen hast. Missachte das schlechte Gewissen. Nur Du bist Dir der Nächste. Wann wird Dir das bewusst?

Und es geht weiter ...

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 07/98)

Zuversicht

Zuversicht 7 98

Zuversicht- so laute Dein Ziel, Deine Lebensaufgabe, Deine Richtung, Deine Moral, Dein Motto. Warum nicht? Alles sei sowieso sinnlos?

Sicherlich. Überall nur verdammter Dreck, Hinterlist, Falschheit & Feigheit?
So ist es & nicht anders. Ganz genau. Gut erkannt. Hübsch ausgedrückt. Ständig & immer verdammter Mist am Horizont & Angrinsen? Gewiss- was sonst?

Dennoch & trotz allem- vielleicht gerade deshalb! Du erkanntest es, was willst Du mehr? Erkenne viel mehr: Nie die Zuversicht verlieren. Was hat man sonst?

Ändere Dich so lange bis Du Dir gefällst oder Du für immer in den Sarg fallen musst. Niemand wird je das für Dich erledigen. Verlasse Dich nie auf Andere. Sie lauern auf das Ausnützen & ausgenutzt werden.

Stelle Dich darauf ein & mache nichts gegen Deine Zuversicht. Probiere es!!! Warum nicht? Was hast Du schon zu verlieren?
W a s?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 07/98)

Hochtreibende Gedanken

Hochtreibende Gedanken 7 98

Überall wo man hinguckt, hinhört & hinliest: hochtreibende Gedanken.
Weshalb diese Sorgen?

Sind die so verdammt glücklich, dass die wirklich nur dies Belanglose interessiert? Dinge über die man sonst fröhlich hinwegsieht? Sachen, die paar Sekunden später geklärt wären? Was ist los?

Ich möchte mir ein gar nettes Leben kreiren. Kämpfe mitunter für das Über-Leben. Und die? Leben für das Überlegen? Des Lebens überdrüssig? So viel erlangt? Ohne Wünsche? Ohne Ideale?

Macht Ihr nur Eure hochtreibenden Gedanken.
Ich mache lieber meinen Weg & mein Leben.

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 07/98)

Sinnlos

Sinnlos 6 98

Die Vergangenheit ist vorbei- das ist mir gleichgültig. Die Gegenwart interessiert mich nicht. Zukunft? Die ist ebenso egal. Alles ist sinnlos- wieso so viel Aufregung? So viele Emotionen? Man hat sowieso das Gefühl, dass man gelebt wird, anstatt zu leben. Dass man ein Fragezeichen darstellt.

Immer & ständig beschleicht einen diese ekligen Gefühle & noch weitere gar fiebrige Erscheinungen. Man geistert durch die Gegend, doch ausschließlich sinnlos. Unzählig viele Dinge erledigt man und dennoch fragt man sich am Abend: was tat ich eigentlich?

Die Zähne des Spiegelbildes werden geputzt, allerdings: wer ist der Gegenüber? Er scheint so leblos zu sein. Weshalb sich einen Kopf machen?
Im nächsten Augenblick zählt schon wieder etwas Anderes.

Leute, die Dich anlächeln, verschwinden, wenn Du Probleme hast. Sprichst Du mit jemandem, erhoffst Du Dir, er kann Dir richtig helfen. Doch- vergeblich.
Nur Du kannst Dir helfen.

Nervende Gedanken, sinnlose, erscheinen! Und doch: mache jede verdammte Kleinigkeit mit. Erfülle sie kaiserlich. Als ob es Deine Letzte wäre. Morgen schon kannst Du Dir dafür dankbar sein. Oder vielleicht erst übermorgen ...

Wenn Du eingesehen hast, dass alles sinnlos ist, dann ist es prima & wunderbar. Vielleicht liegt es nur an einem selbst dem ganzen Dreck etwas Sinn zu geben; vielleicht.

Probiere es aus- genügend sinnlose Zeit hast & hattest Du bislang.

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 06/98)

Auf Der Gratwanderung

Auf Der Gratwanderung 6 98

Ich weiß. Ich befinde mich auf der Gratwanderung. Am Ende der Wanderung können mich nur zwei Dinge anlachen: entweder erreiche ich den Bergesgipfel oder ich stürze? Oder werde ich gestürzt?

Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, ich muss Schritt für Schritt weiter wandern. Ich darf nicht aufhören. Ich muss versuchen, den Gipfel mit einem waghalsigen, riskanten Sprung zu erreichen. Darf mich nicht ablenken lassen & meinen Weg verlassen.

Wohl darf ich mich lächelnd auf jenem Grad befinden. Traumhaft erreichte ich die Spitzeschade wäre es, fiel ich herunter. Dennoch darf so wohl das Eine als auch das Andere mich nicht verändern.

Ich marschiere fröhlich. Laufe ich zu langsam, dann ist dies auch keine Schande- dies ist halt mein Tempo. Komme ich nicht an, bin ich mir irgendwann sehr dankbar dafür. Alles hat seine Bestimmung. Trotz allem möchte ich ankommen. Nicht verkrampfen, meine Leute annerven.

Was tun? Bewusst werden, dass jede Wanderung mal ein Ende hat? Deshalb sämtliche Kräfte, also auch die stillen Reserven, mobilisieren? Aktivieren? Nicht aufhören?

Oh ja- das Ende schimmert mir am Horizont entgegen. Ist es am Ende nicht am schlimmsten?
So der so wird es das Ende sein.

Motivation erscheine, Stärke tauche auf- vielleicht werd ich sogar ankommen. Warum nicht?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 06/98)

-ohnee-

-ohnee- 6 98

Was für ein Mist. Immer alles in Frage gestellt. Was soll das? Was hat's denn für einen Sinn?
Ein Dahin treiben, kein Licht in Sicht. Eigentlich gar nichts. Müdigkeit, Ratlosigkeit, Sinnlosigkeit, Ohnmacht. Ich weiß nicht, was das soll. Bin müde, orientierungslos. Was ist zu tun? Wer weiß einen Rat? Wer kennt den Ausweg? Was ist los?

Oh nee, ohne Hoffnung?

Wann kommt das Aufraffen in der Zeit, in der es noch möglich ist? Wann kommt das Niedertrampeln der garstigen & gestrigen Dornen? Wann schneidet man das junge Unkraut noch weg? Ist alles vergeblich? Bringt alles nichts? Wann erscheint der Tag, der komplett mir zusagt?

Nur ein Einziger brächte mir so viel Laune. Schade- ich erlebte ihn nicht. Werde ich ihn je erleben? Verstehe ich je wieder etwas? Schmeißt mich was zurück? Was hat mich zurück geworfen?

Keine Ahnung. Wo ist das Trampolin? Der Fallschirm?
Einige machen nichts & schlawenzeln sich so durch ihr Leben. Andere imitieren diejenigen ein einziges Mal & knallen dann hart zu Boden.

Ich weiß nicht- ich weiß nichts.
Stillstand? Pause? Power? Keine Ahnung- oh nee! Manchmal fehlt nicht viel.

Gucke Dir an: es gibt zu viele Zufälle. Gelegentlich gleicht alles einem verdammten Schicksal.
Mache Dich doch nicht verrückt. Mache, was Du kannst & sei zufrieden!

Oh nee? Ohne was???

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 06/98)

Punkte

Punkte 6 98

Wieso plagen die Dich so? Kennst Du noch die, die Dir gestern den Schlaf raubten? Höre doch damit auf.

Punkte, die Du aufschriebst, um sie zu erledigen. Punkte, die morgen im Geschäft zu besprechen sind. Punkte, die geändert werden müssen. Punkte, die Dir zum bedeutenden Glück fehlen. Punkte, die bei einer Arbeit benötigt werden. Punkte zu einer Meisterschaft …

Gewiss. Verschiedenste Punkte gibt es, aber wieso regen die Dich auf? Bist Du ein besserer Mensch, wenn Du viele davon hast? Bist Du ein Trottel, wenn Du zu wenige besitzt? Wieso?

Gerade jetzt bleibe Dir treu. Setze Dich hin. Sei aktiv. Unternimm etwas. Mache was dagegen. Du hast die Kraft, die Intelligenz. Hast Du noch genug Selbstvertrauen?

Nichts ist wirklich wichtig. Wichtig ist nur, dass Du zufrieden bist. Dass Du weißt, was Du machst. Dass Du Chancen nicht verschenkst.

Trifft dies bei Dir zu? Dann merke Dir Deine Punkte...

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 06/98)

Ein Paar Ideen

Ein Paar Ideen 6 98

Da sind sie.
Meine Ideen. Meine Einfälle. Meine Gedanken.
Sie sind altbekannt, ewigst oft gehört & ausgeluscht. Wohl war- wichtig ist, dass dieses Mal es meine Ideen sind. Dass ich das alles erkannte.

Manchmal sind sie wichtig. Gelegentlich sogar richtig. Fragen wie:
Wieso ich?
Was soll das alles?
Wo ist der Sinn?

Wofür das Ganze?
Der Zweck- wie lautet er?

Es sind paar Phrasen, eine Farce?
Ist das alles nötig?
Braucht man es?
Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht.

Kämpfe trotzdem- gerade deshalb? Meistens gegen Windmühlen, aber es hält Dich auf Trab. Es gibt Dir irgendeinen Sinn. Kämpfe- immer wieder.
Auch wenn es noch so fraglich ist- oder wirklich gerade deshalb?

Kämpfe- weiter! Ununterbrochen. Irgendwann wirst Du Dir schon dankbar dafür sogar sein ...?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 06/98)

20 Minuten

20 Minuten 6 98

Sie können so viel verändern. Auf sie wurde es sich schon so gesehnt. Sie bedeuten die Zukunft. Sie krönen oder lassen die Vergangenheit verblassen. Sie wurden herbei gefleht. Sie ändern ein ganzes Leben.

Wie einen ruhigen Kopf bewahren? Wie die Nerven flach halten? Wie nicht verrückt werden? Wie die Hoffnung in Person bleiben? Wie nicht verzweifeln?

Schon lange ist 'Wie' gar nicht mehr die Frage. In Frage wird das 'Ob1 gestellt. Oder lieber sich selbst? Sind diese 20 Minuten entscheidend? Stimmt es? Wer will das sich anmaßen? Stundenlang sich vorbereiten auf ' 20 Minuten'?

Im Zweifelsfall ja. Auch wenn es zu viel für 20 Minuten ist, so könnte es unter Umständen ein Leben lang wichtig sein. Sei daher vorbereitet & mach Dir selber nur 20 Minuten zum Hochgenuss.

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 06/98)

Sie Ist Es Nicht Wert

Sie Ist Es Nicht Wert 5 98

Sie ist's nicht wert
Lasse sie laufen
Liebe ist & bleibt einfach nicht zu erkennen

Denke an Dich
An Deine Wünsche
An Deine Träume
An Deine Ziele

Weshalb Dich so beschränken?
Weshalb Dich einengen?
Besser früh erkannt als nie

Sie ist eine perfekte Schauspielerin
Am raffiniertesten ist

Sie spielt sich selbst was vor
Sie weiß schon gar nicht mehr
Wer sie wirklich ist

Sie stolpert durch's Leben
Keiner wird & kann ihr Einhalt geben
Angeblich ist sie fixiert auf irgendwas

Es selber erkennen kann sie nicht mehr
Sie ist total verwischt
Von ihr ist nichts mehr da

Sie ist Klatsch &
Abklatsch der Gesellschaft

Zu sehr achtet sie auf
Die Normen
Die ungeschriebenen Gesetze
Die Gesellschaft

Sie ist es nicht wert
Sich weiterhin Gedanken über sie zu machen
Es gibt wirklich schönere Dinge

Erkennst Du sie?
Vergießt Du sie?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 05/98)

Aufbruch 5 98

Aufbruch 5 98

Auf
Los geht's
Du brauchst nicht
Ql zu sein

Lebe Dein verdammtes Leben
Das ist schwer genug

Du bist Dein Maßstab
Du bist Deine Antwort
Deine Träume
Deine Gedanken

Andere sagen Dir immer
Anderes

Wieso fragst Du die?
Wieso stellst Du Dich in Frage?

Du bist doch Deine
Antwort

Auf
Brich auf

Andere erkannten was für sich
Nun bist Du dran

Egal
Was Andere

Denken
Schreiben
Sagen

Nur Du bist für Dich verantwortlich
Aufbruch!!!

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 05/98)

Relax

Relax 5 98

Unbekannt ist mir
Was Dir widerfahren

Unwichtig was passiert
Wichtig
Dass es passierte &
Dass Du Dir eins nun erzählst
Relax

Was es auch war
Es passierte
Es ist nicht mehr zu ändern

Es kommt nun darauf an
Dass Du weiterhin am Leben bleibst &
Leben willst

Erkenne
Die nächsten Tage kommen gerade Recht
Auf geht's- sage

Relax
Relax
Relax

In paar Tagen kannst Du Dich weiter aufregen
In paar Tagen kannst Du dem Vorfall entgegen treten
In paar Tagen

Nun heißt Deine oberste Pflicht & Priorität

Relax
Relax
Relax

Siehst Du es ein?
Verhältst Du Dich so?
Wirklich?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 05/98)

Eine Zeitspanne

Eine Zeitspanne 5 98

Eine Zeitspanne
Was ist das schon?

Eine Zeitspanne eher
Wäre ich nun
Zufriedener?
Reifer?

Weiter?
Glücklicher?
Berühmter?

Eine Zeitspanne später?
Was sei dann?

Frieden?
Das vollkommene Glück?
Die Bestätigung?
Ist uns Menschen dies zugänglich?

Eine Zeitspanne weiter
So viel verändert sich

Doch
Wenn man dies weiß Ändert sich alles wiederum
Deshalb
Mache das Beste &
Werde & bleibe
Zufrieden

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 05/98)

Ich Wollte Wenn Ich Könnte

Ich Wollte Wenn Ich Könnte 5 98

Ich erzählte jemanden
Was mich bewegt

Wenn ich wüsste
Dass es ihn interessiert
Dass es bei ihm bleibt

Wenn er es nicht publiziert
Wenn ich nicht ausgenutzt werde

Ich öffne mich jemanden
Wenn ich wüsste
Dass er damit umgehen kann
Wenn unsere Bekanntschaft nicht anschließend für immer geschlossen bleibt

Ich umarme jemanden
Wenn er in meiner Nähe ist
Wenn ich es benötige

Ich verliere meine Maske
Wenn mir bekannt ist
Dass mein wahres Gesicht akzeptabel ist

Ich bleibe ruhig
Wenn das Unsichere sich ausbreitet
Wenn alles unverständlich wird
Wenn nichts mehr währt

Ich wollte
Wenn ich könnte

Doch kann ich
Was ich will???

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 05/98)

Ein Kinobesuch

Ein Kinobesuch 5 98

Hin zum Kino
Zum Ort
Des Lachens

Der Entspannung
Der Aufregung
Der Gefühle

Es wird
Geschockt
Geflirtet
Getrunken
Gelacht

Gebabbelt
Geschwitzt
Gejohlt
Gefreut

Doch gerade vor mir
Sitzt eine die gestört ist
Gestört wird sie von mir & meinen Äußerungen
Ihr Rufen wird bestätigt

Sie haben, wollen, sind nichts Anderes
Als ihre Stars & Sternchen

Mein Rufen rüttelt sie auf
Sie werden geweckt
Erkennen, dass sie selber nichts sind

Sie wollen doch wenigstens einmal etwas sein
Wenigstens während eines Kinobesuches

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 05/98)

TKA

TKA 5 98

TKA- sollte dies die Antwort sein? Die Antwort auf alles? Die Antwort, die Dich stärkt & über Wasser hält? Die Antwort der Antworten? Warum noch betrübt sein?

Jemand starb? Na und? Wird er dadurch lebendig?

Zermartere Dir nicht das Hirn. Es gibt einfach keinen Sinn. Überhaupt keinen. Nur so macht alles Sinn. Egal.
Schon hast Du alles vergessen oder wurdest vergessen. Angehaucht vom Geist der Gleichgültigkeit, von dem ewigen Trieb Sexualität- was soll das alles? Schere Dich um nichts.

Morgen, ja schon morgen, kann alles wieder ganz anders aussehen.
Eine dumme Kleinigkeit, eigentlich ein Nichts, wird Dir so verdammt wichtig. Du willst darum kämpfen- warum?

Werde Dir darüber bewusst: heute kommt nie wieder. Du wirst nur immer älter. Alles ist Verschwendung. Nichts ist von Dauer. Ständig bist Du von Leuten umgeben. Wenn Du Glück hast, von Mehreren. Hast Du Pech, bist Du der Einzige, der sich mit Dir abgeben muss.

Macht nichts. Bald schon nicht mehr. Die paar Jahrzehntchen hältst Du auch noch aus.

TKA- Trau Keinem Anderen?!

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 05/98)

Der Spaziergang

Der Spaziergang 5 98

Neulich machte ich einen Spaziergang
Neulich in Paris

Dort lachte ich mir einen Hut an
Der gefiel mir ewigst gut
Seit dem Aufenthalt
Darf ich ihn ständig tragen

Die Leute starren mich an
Er muss denen gefallen
Sie sagen nichts dagegen

Neulich wollte ich eine Feder
Mir an ihn stecken
Sie lachte mich gar fröhlich an
Doch ich trug ihn nicht
Er war nicht mehr da

Bin ich noch gesund?
Was mache ich überhaupt?
Bin ich zurechnungsfähig?

Bin ich schon so alt?
Zu alt?
Noch nicht alt genug?

Wann fing es an?
Bin ich gesund?
Was machte ich noch?
Darf ich weiterleben?
Auf welche Weise will ich sterben?

Neulich wollte ich die Feder
In meine Hosentasche stecken
Doch ich trug sie nicht
So wollte ich sie an mein T-Shirt stecken

Doch ich trug es nicht
So wollte ich sie in meine Strümpfe & Schuhe verstecken
Doch ich trug Beides nicht

So wollte ich sie in meinen Body wandern lassen
Doch auch der war nicht an mir

Nun weiß ich was los ist
Ich bin nackt!

Wer wärmt mich?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 05/98)

Erschöpft

Erschöpft 5 98

Erschöpft
Von der Gegenwart

Erschöpft
Von der Vergangenheit

Erschöpft
Von der Zukunft

Erschöpft
Überhaupt
Ganz & gar

Warum hast Du dies zugelassen?
Warum lässt Du es noch heute zu?

Wieso siehst Du nicht klar?
Wann gönnst Du Dir eine Pause?
Wieso immer warten auf das Außerordentliche?

Das Außerordentliche erfüllen?
Immer wieder dasselbe?
Alles auf einmal?
Alles heute?

Immer wieder erschöpft
Weshalb lässt Du es zu?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 05/98)

Ganz Profi

Ganz Profi 5 98

Drüber stehen
Jeden Tag zum Training gehen

Jeden Tag 24 Stunden
24 Stunden immer dasselbe 24 Stunden keine Abwechslung

Ganz Profi werden

Nur die Materie zählt
Nur das Eine
Nur ein Roboter werden

Bist Du Profi genug
Um ganz Profi zu werden?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 05/98)

Bei Der Stange

Bei Der Stange 5 98

Bei der Stange bleiben

Die sichere Burg
Finden

Bewohnbar &
Sicher machen bzw. halten

Die starke
Gütige Schulter pflegen

Die schöne Insel entdecken & realisieren
Den pflegenden Schoß nicht verachten

Vor allem Deine Ziele nicht vernachlässigen
Nicht in Kleinigkeiten verheddern

Worum geht es sonst???

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 05/98)

Mittwoch, 14. Februar 2007

In Der Höhle

In Der Höhle 4 98

Es passiert nichts- es geschieht zu viel. Wann aber ist das Richtige dabei? Wann das richtige Maß erfüllt? Keine Lust füllt mich mehr aus. Grau in grau ist es. Nirgends Licht. Nie mehr ein Ziel. Ein Plan erst recht nicht. Nichts!

Ich fühle mich haltlos, rastlos. Etwas möchte, muss (?) ich doch unternehmen. Ich will hinaus, in die Ferne tigern. Das Hier hinter mich lassen. Neuanfang? Neue Hoffnung? Altes auslöschen? Vergessen machen? Verdrängen? Ungeschehen machen?

Egal- raus mit mir. Flink wurde das Nötigste zusammengerafft. Draußen lacht mich schon gar lustig ein Gewitter an. Eines der übelsten Sorte. Blitze & Donner reichen sich die Hände & dazu das herrliche, nie aufhörende Prasseln des Regens. Ein wahres Musik- & Meisterstück. Das einzige Meisterstück? Regen- mein einziger, treuer, beständiger Begleiter?

Das macht mir nichts aus. Vom Regen in die Traufe ... Überall breite ich mich aus. Das Gefühl, alle umgarnen zu können, zu müssen kommt in mir hoch. Jetzt möchte ich mich fallen lassen. So wie & wo ich bin in die reizenden, tobenden Stürzbäche lieblich gleiten. Wie ist das traumhaft. Ein fürchterlicher Sturm, der längst schon überfällig war, lebt sich genau so aus. Er wächst an zum Orkan. Mich friert es. Es fröstelt mich. Keine Luft erhalte ich. Das windige Unwesen breitet sich komplett aus. Keine Lust füllt mich mehr aus- grau in grau ist es. Die Kälte lächelt gar grässlich. Nun benötige ich Schutz, Wärme. Wohin?

Ich breche auf nach Nirgendwo. Ich stolpere, ich falle. Manchmal schaffe ich es sogar mich aufzurappeln. Doch- wozu?

Tiere, die gelegentlich meinen Weg kreuzten & so in meinen Magen springen durften, sind nicht mehr auszumachen & zu erkennen. Sie fanden ihren Bau, ihren Unterschlupf, ihre Höhle, ihren warmen Schutz. Ein glückliches Tier müßte man sein ...

Wo ginge ich jetzt als Tier hin? In ein Versteck, eine geborgenheit-spendende Bleibe- eine Höhle ... eine Höhle? Genau- existiert die jedoch?

Früher einmal, bei den ersten jugendlichen Streifzügen, verbrachte ich dort so manche angenehme Nacht; nicht alleine. Doch im Laufe der Zeit vernachlässigte ich sie wie alles & jeden- aber macht das nicht jeder?

Ich breche auf. Ich stolpere. Ich falle. Manchmal möchte ich nur noch liegen bleiben. Irgendwie wanke ich nach vorne, irgendwie. Tatsächlich! Eine Höhle erwartet mich. Sie ist der Dank für das unendliche Mühen, Abkraxeln. Ich stürme auf sie zu, falle in einen tiefen Schlaffe träume von Bildern der Vergangenheit. Wieso ist sie vorbei? Wieso musste sie enden? Weshalb konnte dieser Trott nicht ewiglich weitergehen? Genosse ich wahrlich meine Zeit???

Ausgeschlafen, erholt, ausgeruht & von der Vergangenheit eingeholt & entsprechend aufgeweckt, erwache ich. Die Höhle scheint kleiner geworden zu sein- irgendwas veränderte sich, fehlt ...

Plötzlich entdecke ich Wärme, Geborgenheit, Vertrauen, Aufrichtigkeit. Ein Wesen kuschelte sich eng an mich & hält mich in engster Umarmung. So wie damals ... Irgendwoher kenne ich diese Gestalt- aus der Zeitung. Dort stand: 'Wo ist der Waldschrat von der Höhle?’

Wahrscheinlich war er ein Adliger, der sich hier eine neue, weitere Existenz aufbaute. Dieser liegt nun neben mir. Niemand weiß, ob er gemeingefährlich ist.

Weshalb tauchte er hier unter? Wie hält er es mit seinen Eßgewohnheiten? Kehrt er gelegentlich zur Zivilisation zurück? Mutierte er zu einem Kannibalen?

Gar lieblich schlummert er. Wie ansteckend dies doch ist. Ich ahme ihn nach. Zu schwer wird mir mein Haupt & seins auf mir.

Ich blinzele. Entdecke gar liebliche Äuglein. 'Hallo- schon wach?' So werde ich geweckt. Nichts weiß ich mehr. Ist auch gar nicht notwendig. Viele Sätze bombardieren mich. Er scheint sich lange nicht mehr unterhalten zu haben.
Gar viel höre ich- am meisten interessiert mich sein Grund des Zurückziehens: eine Partnerin enttäuschte ihn. Er zog sich zurück. Will mit niemandem etwas zu tun haben. Keine Liebe mehr versprühen & verspüren. Nur noch mit sich in Gesellschaft sein. So weiß man, was der Andere macht, denkt, fühlt, will, empfindet ...

Doch- ist dies göttlich? Sich zurückziehen? Den Kopf in den Sand stecken? Vogel Strauß zu spielen? Sich aufgeben? Ist dies all zu menschlich? Sich selbst vernachlässigen?

Moment. Bin ich nicht genau so? Ich suchte doch auch eine Höhle, meine Höhle. Hinaus mit mir! In die Kälte, zur Herausforderung, zum Problem, das Hier bewältigen, mich mit Mitmenschen beschäftigen. Wieso zögere ich noch?

Der Mensch braucht trotz allem den Menschen. Weshalb ließ ich mir so viel Zeit?
Und Du???

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 04/98)

Das Märchen Der Guten Sitten?

Das Märchen Der Guten Sitten? 4 98

Es war einmal ein Mensch.
Der begann Freude zu empfinden, während er schwieg. Wurde er gar lieblich begrüßt, blickte er die Grüßerin still, kalt, schweigsam an.
Diese Grüßerin ward irritiert, ließ dies & lief fort. Der Mensch freute sich innerlich diebisch & erlaubte sich nun ein kaltes Grinsen, das unheimlich heimliche Freuen. Jetzt war er ja endlich wieder alleine. So verhielt er sich gegenüber jeden, allen & allem.

Nach einer geraumen Zeit sprach sich aber das im Reich, in dem er existieren musste, herum. Jeder blickte ihn verstört & kalt an- von der Ferne. Niemand grüßte ihn mehr. Er ward zufrieden. Er erhielt was er sich wünschte. Er durfte & musste endlich nicht mehr das gelangweilte 'Guten Morgen', 'Guten Abend', 'Wie geht's?', 'Mahlzeit' hören. Jeder ließ ihn, Gott sei Dank!, in Frieden.
Wie ihn das freute.

Musste er dennoch in die Stadt- unvermeidlich ward ja jenes; denn selber er musste gelegentlich neue Nahrungsmittel oder Kleidungsstücke sich besorgen- war er der schnellste Einkäufer. Niemand wollte mit ihm zu tun haben; jeder machte ihm Platz; niemand fragte ihn etwas; niemand wollte erfahren, wie es ihm ginge; niemand wollte in seinem Weg stehen; niemand wünschte ihm 'Gesundheit', 'Alles Gute' oder ´Nen schönen Abend'; niemand wollte etwas von ihm wissen.

Die Verkäufer priesen ihm gar nicht die anderen Waren an. So mancher gab ihm köpf-, wort- & grußlos das Gekaufte wie das letzte Mal. Einige verlangten gar keine Zahlung- er sollte nur schleunigst wieder verschwinden. Das alles erfreute den Menschen: er gewann Zeit, Waren & musste nichts zahlen. Endlich war er am Ziel: er führte das Leben, was er wollte.

Allerdings eines Tages aber verspürte er eine Leere.
Er hatte nun so viel Zeit gewonnen, dass er gar nicht wusste, wohin damit. Er brauchte doch Gesellschaft, wollte Zeit & Geld verschenken & verschwenden. Doch niemand kannte ihn. Jede Gesellschaft schoss auseinander, als er sich näherte. Alle ließen ihn fallen.

Er lief zum nächsten Dorf.
Dasselbe Schicksal ereilte ihn auch hier. Sein Ruf des aggressiven, idiotischen, unverständlichen, hektischen Menschens eilte ihm voraus. Er war nun gar nicht
mehr sehr zufrieden.

Er wollte endlich wieder über das Essen, das Wetter schwätzen. Gute Tage & 'Alles Gute' wünschen. Doch niemand ließ es zu. Jeder mied ihn. Er brach auf & irgendwann zusammen.

Verbittert, allein & auf sich selbst am meisten sauer, zog er sich immer weiter zurück. Er wünschte sich so sehr, reden zu dürfen, seine Meinung zu äußern, einen Menschen zu erblicken, belangloses aber dennoch ziemlich wichtiges Zeug zu babbeln. Niemand ließ dies zu. So ließ er sich fallen. Nie mehr wollte er aufstehen.

Wie er aber so da lag, entdeckte er endlich seine Lage, Situation. Die bemerkte er vorher nie. Nun sah er auch die fleißigen Ameisen am Boden, er hörte die fröhlichen Vögel, er schmeckte das Aroma des Lebens in der Luft, er spürte seine Lebensgeister, er ertastete überall das pulsierende Leben.

Unterhielten sich die Vögel nicht immer gleich? Und die Frösche? Und die Grillen? Es liegt in und an der Natur Rituale, gute Sitten aufrecht zu halten. Jeder & alles benötigt dies.

Als der Mensch dies wahrnahm, stürmte er in das nächste Dorf. Dort grüßte er alle: Menschen, Kind, Wiesen, Henker, Verkäufer, Männer, Bäume, Kegel, Babies, Felder, Mörder, Eltern, Blumen, Käufer, Scharfrichter, Kühe & Frauen.
Die übrigen Menschen freuten sich so sehr darüber, dass sie vergaßen nachtragend zu sein & nahmen ihn wohlwollend in ihre Gemeinschaft wieder auf.

Und wenn er nicht gestorben wäre, dann grüßte er noch heute jeden & alles & freut sich darüber. Grüßt Du zurück?

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 04/98)

Das Leben - Ein Versuch?! Die Versuchung!?

Das Leben - Ein Versuch?! Die Versuchung!? 3 98

Das Leben- wie darstellen? Wie beschreiben? Bleibt es beim Versuch? Beim Versuch es darzustellen? Es zu leben? Wieso sonst wirken einige Leute so müde, genervt, angespannt, abgeschlafft? Weshalb macht man letzten Endes, was alle machen? Von einem erwarten? Warum diese Probleme? Das Komplizierte?

Vergiss- vergesse gestern. Heute zählt, der Augenblick, nun- wieso vergisst Du dies Wichtige? Was kümmert Dich gerade? Heraus damit! Lösen!!! Nicht hängen lassen; verändere Dich, wie Du Dir gefällst. Musst Du immer alles verstehen? Kannst Du es nicht einfach geschehen lassen?

Immer helfen wollen. Immer effektiv sein. Nützlich, meisterhaft, intelligent, forsch, vorwärts treibend? Wieso? Wer erzählte Dir diesen Mist?
Lebe wie es Dir gefällt. Eigentlich interessiert es niemanden. Wirklich & ehrlich nur Dich. So brich auf. Herunter mit der Mauer, den Beschränkungen, Hindernissen, Blockierungen.

Beginne doch bitte damit. Du hast die Kraft. Denke darüber nach & stellst Du dann nicht auch fest, gelegentlich erscheinen einfach unterschiedliche Phasen, Zeiten? Finde Dich damit ab. Je eher, umso besser. Was machst Du Dich noch verrückt? Finde Dich verdammt noch mal damit ab. Du benötigst allerdings Vergleiche?

Bitte- Leben gleicht einem Teppich: man knüpft emsig vor sich hin irgendwelche Stücke, Teile. Gelegentlich verknüpft man sich- doch dies ist nicht schwerwiegend. Manchmal sieht man nur noch irgendwelche Wirrungen, hoffnungslose Verzweigungen. Man verliert den Überblick.

Halt- betrachte es von der Distanz, von der anderen Seite. Stellst Du nicht fest: sobald Du den Teppich umdrehst- und nichts mehr darunter kehrst- siehst Du einen Teppich mit brillantem Muster, zahlreichen Farben. Es hat doch alles seine verschiedenen Seiten & Sinn.

Knüpfe fleißig weiter, nach Deinen Muster. Niemand kann Dir herein reden, Dich nachdenklich machen, wenn Du genau weißt, wie Dein Teppich auszusehen hat.
Wohl befrage & höre auf Andere. Akzeptiere, toleriere, respektiere deren Meinung. Welche Erkenntnisse fanden sie heraus? Über welche Erfahrungen verfügen sie? Was für eine Farbe, ein Muster meinen sie, sei besonders geeignet?

Doch vom eigentlichen Knüpfen darf & kann Dich niemand befreien. Es wäre nicht Dein wahrer Teppich. Du wärest & wirst abhängig. Verkommst zu einem künstlichen Roboter, Marionette- willst Du das?

Ein nächster Versuch des Lebensvergleichs: das Leben ist ein Minuszeichen zwischen zwei Zahlen. Beschränkt wird das Zeichen von einem Zeitraum, der gewöhnlich nicht länger als ein Jahrhundert ist.

Wieso nennst Du das negativ? Ist es nicht wohltuend? Befreiend? Erkannt zu haben, dass dieser Missstand namens Leben begrenzt & beschränkt ist?
Was kümmerst Du Dich dann um Kleinigkeiten?

Ignoriere doch das gestrige 'Nein'. Bald schon wird diese Äußerung von dem zu bedauernden Menschen selber bedauert. Doch was macht es Dir aus?
Du weißt ja: 'ich sage ja, Du nein- Du wirst allerdings Deine Meinung revidieren'.

Letzten Endes bleibt alles nur eine Zeitfrage & die Frage, wie Du Dich verhalten willst. Mache Dir daher keinen Kopf, gehe in Dich, reise in die Ferne.
Der rechte Mensch wird es verstehen. Verstehen zu zu geben, dass er Dich akzeptiert, dass er Dich mehr als sympathisch findet, dass die richtige Zeit gekommen ist. Der unrechte Mensch hat Dich nicht zu interessieren.

So mache Dir selbst das Minuszeichen so angenehm wie möglich. Tanz sogar auf Gräbern- wen sollte dies stören? Es ist Dein Leben- mache es dazu!

Werde Dir darüber bewusst: der momentane Augenblick kehrt nie wieder zurück. Es wird nie wieder dieselbe Konstellation, Situation, Tag geben. Das ist so sicher, wie dass es eigentlich immer nur den falschen Moment gibt.

Genieße es trotz allem- gerade deshalb? Sei bewusst lebend & lebendig.
Auf: Lebe!!!

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 03/98)

Vielen Dank für Dein 'AufNimmer-Wiedersehen'

Vielen Dank für Dein 'AufNimmer-Wiedersehen' 3 98

Sie sehen sich. Sie verstehen sich. Sie sind sich sympathisch.
Man kann sich alles erzählen. Er träumt, sie hofft.
Beide sind zusammen- glücklich & zufrieden. Wird der Traum wahr werden? Folgt Hoffnung, wie so immer, Enttäuschung?

Die Möglichkeiten fallen an. Manche werden verpasst, paar sogar wahr genommen. Und heute? Unbedarft & aus der Luft gegriffen nimmt er nun an, eine Möglichkeit zu erwischen.

Lasse es. Ein weniger herrliches Gefühl schleicht sich ein. Weshalb durch so eine Amok-Aktion alles zerstören wollen?

Lasse es. Hinterher bereust Du es.
Egal was passiert, der jetzige Zustand, dieses Vertrauensverhältnis wird nie wieder vorhanden sein. Weshalb das aufgeben wollen?

Daran verschwendet er aber keinen Gedanken- nicht mal einen Moment. Er weiß, dass Hoffnungen & Träume wahr werden können. Sie muss einfach so empfinden wie er. Ansonsten versteht er die Welt nicht mehr. Es ist vollbracht. Seine Welt ist zusammengebrochen. Sie verlor ein lieb gewonnenes Ohr. Beide fühlen sich leer. Beiden fehlt etwas.

Das passierte vor geraumer Zeit.
Gerade traf er sie wieder, zufällig. Sie ist nicht mehr sie. Sie gibt sich wieder mit Leuten ab, die sie beschimpfte, die sie bei ihm anprangerte. Sie lacht wieder ihr künstliches, falsches Lachen. Sie wird wieder zur netten Prinzessin? Ausziehpuppe?!
Sie merkt, wie er sie unterstützte, wie sie ihn benötigt- heute mehr denn je.

Sie nuckelt roten Wein, weint sich beim Bruderherz & bei Leuten aus, die sie eigentlich gar nicht leiden kann & die über sie gut gelästert haben. Außerdem ruft sie bei ihm an, um den Anrufbeantworter & damit seine Stimme zu hören. Nimmt er dennoch ab, legt sie ganz schnell wieder lieber auf.

Sie bereut ihre Worte, ihre Blockiertheit. Sie will hoffen, macht dennoch alles wieder falsch. Bald weiß sie nicht mehr, wie sich zu verhalten.

Er weiß nicht mehr, was er in jüngster Vergangenheit an ihr mochte. Dankbar ist er für ihr 'Auf Nimmer-Wiedersehen'. Schmerzen empfand er, Leiden durfte er. Festellen konnte er, dass jeder Regen reinigende Wirkung hat. Andere Mädels erwiesen sich, als wahre Freunde. Der vermeintliche Verlust erwies sich als der reine Gewinn: endlich verschwendet er seine kostbare Zeit, seine bizarren Träume, seine eigenartigen & merkwürdigen Ideen nicht mehr an sie. Er schmeißt keine Perlen mehr vor diese unglückliche Sau.

Deshalb ruft er fröhlich & heiter aus: Vielen Dank für Dein 'AufNimmer-Wiedersehen'!

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 03/98)

Wilde Gedanken

Wilde Gedanken 3 98

Gar wilde Gedanken statten Dich aus.
Du musst an so vieles denken, kommst nicht zum Erledigen des Eigentlichen. Du bereust Deine offenen Worte, Dein Ehrlichkeit. Du übersiehst die Reaktion Anderer, Du weißt, alle müssen Dich verstehen, auf Dich eingehen. Sich verhalten, wie von Dir erwünscht. Weshalb?

Den Leuten bist Du egal. Hast Du was, kommen die Hyänen an. Hast Du Probleme, verschwinden die, hauen Dir auf die Finger.

Fort, fort mit Deinen Gedanken! Du machst Dir das Leben schwer. Du hast Phasen, in denen Du Dich selber nicht verstehst. In denen Deine Aktionen Dir hinterher mehr als peinlich sind. Akzeptiere Dich trotz allem.

Jeder hat Probleme. Jeder träumt gerne. Schließ Dich selber nicht aus. Sei nicht nachtragend. Verzeihe. Freue Dich auf Neues. Genieße Altes. Drehe Dich im Kreis bis ein neuer Weg geöffnet werden kann. Es ist & bleibt kompliziert.

Dennoch kann man aus allem etwas ableiten.
So marschiere weiter. Kämpfe. Frage Dich, was Du willst & erledige dies. Sei Dir selber ein Freund. Jeder ist doch mit sich selbst am liebsten beschäftigt. Weshalb denkst Du für Andere? Wann bist Du Dein Mittelpunkt?

Gesagtes ist unabänderbar. Lasse Gras wachsen. Es gibt gar viele Wiesen. Hänge Dich nicht an die Vergangenheit. Sie ist passiert, beobachte das Heute. Reflektiere, orientiere Dich an der Vergangenheit & dennoch: es kann dieselbe Situation sein. Du verhältst Dich gleich & es erscheint ein total anderes Resultat.
Sei froh, wenn Du wilde Gedanken hast. Zeigen diese nicht an, dass Du Dich ändern kannst & am Leben bist?

Sei zufrieden, wenn Du sie jemanden offenbaren kannst, lieber einmal zu wenig.
Sei ein fröhlicher Genießer, wenn Du sie ausleben kannst- dies kommt gar zu selten vor. Sei trotz allem selbstherrlich, stolz, zuversichtlich, offen, flexibel, tolerant ...

Denke Dein Teil, aber versuche diesen auch zu leben!!!

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 03/98)

Männlein & Weiblein

Männlein & Weiblein 3 98

Es war einmal ein Männlein.

Dies wuchs einfach auf. Zunächst krabbelte es gar fröhlich auf allen Vieren. Nach & nach kam es zum Stehen, zum Sprechen, zum Laufen, zum Denken. Als es an der Zeit war, bildetet es sich weiter & ward weiter fröhlich.

Doch eines Tages stolperte es über ein Weiblein. Dieses ward bis dato auch fröhlich. Allerdings dieses Stolpern verwirrte Beide. Er wurde zum Mann, sie zur Frau.

Eine neue, geheimnisvolle Zeit tat sich auf. Sogar eine neue Welt. Die Alte, Kindliche wurde verschüttet & ging verloren. Sie sollte nie wieder kehren & gefunden werden.

Es gibt kein Männlein & Weiblein mehr.
Das Vertrauen ist fort. Immer steht was dazwischen: die Zukunft, die Vergangenheit, die Zukunft, das Gesagte, das Erhoffte, das Nicht-Gesagte, das Getane- alles!

Das Offene wird geschlossen, der Mund kleiner, das Lachen erstickt, das Leben vergilbt. Männlein, Weiblein- wieso? Lasst Ihr Euch anstecken? Wollt Ihr 08/15 Frau & Mann sein?

Gewiss; er & sie sind es. Jeder nach seiner Art. Momentan aber nicht.
So schwätzt miteinander, schätzt Euch, öffnet die Augen, genießt den Hauch des Glückes. Gar zu selten kommt die Woge des Glücks vor; immer wird Ihr Euch unglücklich fühlen, mehr verlangen, schneller werden wollen.
Das hat Zeit- bis morgen?

Stolpert wann, wie, so oft, wo Ihr wollt- es ist & bleibt so befreiend sich fallen zu lassen, Vergangenes abzustreifen, Urlaub von den Problemen zu machen, jene einfach hinter sich zu lassen, klein zu sein. Stolpert nicht unbedingt mit Jedem- stolpert beim Richtigen. Ihr bleibt letzten Endes ein Weiblein, Männlein, das nun weiß, was es bedeutet Mann, Frau zu sein.
Das ist das ganze Geheimnis!

So stolpert, pirscht auf, sucht Menschen auf, es gibt noch immer Leute, die so empfinden wie Ihr- überall ...

... und sie lebten glücklich bis an ihr Lebens-Ende ... auch wenn sie wieder wie einst am Boden sich befinden werden, auf die Welt schimpfen werden & gar wild vor sich hin brappeln & krabbeln ...

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 03/98)

Jesaja 9

Jesaja 9 02 98

Immer mehr geblendet. Immer mehr Selbstaufgabe. Immer zu Recht gemacht. Immer geschleimt. Immer Zweckgemeinschaften- was für eine widerliche Angelegenheit. Die Suche, der Schrei, die Sehnsucht nach Worten.

Egal, ob man den Erzähler ertragen kann oder nicht. Hauptsache vorgeschwindelt. Herzklopfen für paar Sekunden. Man hört, was man
hören will ... Wieso diese Flucht? Wieso diese Zweifel? Die Selbstzweifel?

'...Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell...'

Herrlich. Hoffnung. Vielleicht stimmt es ja sogar. Niemand weiß was stimmt; alles nur Glaubens-Sache. Nicht-Wissen. Eventuell sollte man als Nonne leben? Als die Heilige Hure?

Niemand weiß was stimmt; und das ist gut so. Sollte man letzten Endes nur probieren, nicht unter zu gehen? Weiter beständig schwimmen, paddeln, sich treiben lassen? Das Steuer herumreißen, stark sein, so lange Stärke sich noch in einem befindet? Immer versteckt leben? Immer das Eigentliche verschweigen? Immer warten? Immer andeuten? Immer gerade heraus- geradeaus?

Niemand weiß was stimmt; wie beruhigend. Gehe nicht unter. Schwimme. Halte den Kopf über Wasser. Saufe nicht ab.

'...die Herrschaß ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst...'

Wieder Hoffnung? Beruhigend!?

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Du 2 98

Du 2 98

Was ist los mit Dir?

Du stolperst blind vor Dich her
Du verstehst die Welt nicht mehr

Du willst gestern ändern
Du willst die wahren, rechten Wörter anbringen
Du möchtest gefallen

Du wünschst verstanden zu werden
Du willst Dein Leid teilen
Du willst Mitleid erfahren
Du versuchst Hass zu säen

Hey – Stopp

Schreie alles heraus
Bereue nichts
Das bist Du

Du bist Deine Antwort
Wer Dich nicht versteht
Hat Pech

Du kannst vieles ändern
Du bist Deine Zukunft
Du brauchst es nicht immer Jeden Recht zu machen

Nimm Dir aber das Recht heraus
Du zu sein
Fehler zu machen
Nicht verstanden zu werden

Letzten Endes gibt es nur 1 Person
Die Dir was zu bedeuten hat
Auf die Du zu achten hast

Die Dir gefallen musst
Mit der Du 24 Stunden am Tag verbringen musst

Du

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Und Dennoch

Und Dennoch 2 98

Du wünschst Dich tot- und dennoch bleibst Du am Leben
Du möchtest alleine sein- und dennoch sehnst Du Dich nach Leuten
Du wähnst ganz unten Dich zu befinden- und dennoch übermorgen wärest
Du gerne beim heutigen Stand

Du verlangst nichts- und dennoch soll Dir alles zufallen
Du liebst die Freiheit- und dennoch forderst Du eine Richtung
Du denkst nichts- und dennoch fallen Dir Unmengen ein

Du weißt: es gibt keinen Lebenssinn- und dennoch suchst Du ihn
Du willst ganz klein sein- und dennoch gewinnst Du täglich an Größe
Dir liegt überhaupt niemand- und dennoch schreist Du auf bei Ungerechtigkeit

Du bist mit allen unzufrieden- und dennoch bleibst Du derjenige
Der für diesen Mist Verantwortlich ist

Du forderst Friede- und dennoch lebst Du nicht mal im Frieden mir Dir
Und dennoch: Es bleibt Dein Leben

Wann ist es Dir?
Wann akzeptierst Du Dich?
Wann erkennst Du Dein Schicksal?
Wann änderst Du das Entsprechende?
Wie lange willst Du klagen ohne selber aktiv zu werden?

Und dennoch:
Das Leben bleibt verdammt ... Lebenswert

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Krone

Krone 2 98

Weshalb sehnst Du Dich nach der Krone?
Wieso nur leben mit ihr?
Ohne ihr tot?

Manchmal musst Du ein Landwirt sein
Dein Feld pflügen
Dein Haus säubern
Deine Tiere füttern

Gelegentlich hilft Dir jemand dabei
Doch dies sei die Ausnahme

Wieso nur leben mit der Krone?
Tritt sie nicht wie allein in Dein Leben?
Willst Du jetzt weiterhin Deinen Kopf damit quälen?
Warum jetzt Dich mit so etwas abschleppen müssen?

Siehe
Einige gibt es die wünschen sich gar nicht eine Krone
Gerne sind sie ein König für einen Abend
Trotzdem leben auch die
Wie leben?

Das ist der weniger korrekte Ansatz
Hauptsache ausrufen
Hurra
Ich lebe

Das sei Deine Sehnsucht

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Liebe 2 98

Liebe 2 98

Nichts zum Verstehen?
Nur zum Genießen?
Dennoch willst Du sie verstehen?

Nein
Das wird kein Genuss

Denn Amor ist ein fauler, schlechter Schütze
Mal schießt er keine Pfeile ab
Dann trifft er den Falschen

Oder schießt Pfeile mit demselben Namen ab
Oder er beschießt ein- & dieselbe Person mit verschiedenen Pfeilen

So verhalte Du Dich wie Dein Herz Dich lenkt

Liebe wenn Du es kannst
Sonst verblutest Du
Oder blutest innerlich aus

Liebe nicht wenn Du keinen Pfeil spürst
Lasse die Liebe sich in Dir ausbreiten
Passe aber auf denn sie schmerzt auch
Passe noch mehr auf sonst schleicht sie fort

Wie ein Gespenst
Ohne dass man es merkt

Lieber kein Herzleid wegen Liebe
Morgen trifft es den Richtigen
Heute ist Dein Herz unverwundet
Genieße es

Vorgestern noch warst Du selbst arg getroffen
Ohne Gegenliebe zu erfahren

Freue Dich
Es zeigt doch an
Dass Du am Leben bist

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Leben Ohne Liebe

Leben Ohne Liebe 2 98

Soll man sich verlieben?
Soll man es sich verbieten?

Ohne Liebe?
Ohne Leben?

Bestimmt nicht
Liebe ist nett
Sie entspannt
Doch sie gleicht einer Krone

Für Einige zu schwer
Für Andere unerreichbar
Für paar nur Kitsch
Altmodisch
Nicht mehr in

Renne ihr nie hinterher
Sei Du

Es ist die Falsche
Sie wird nicht Dein Mittelpunkt
Sondern Du

Du bleibst es
Für immer
Erledige Dich was Dich heute bedrückt

Vergesse nie
Niemand kann der Liebe entkommen

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Start

Start 2 98

Starte
Bleibe nicht stehen

Nicht zurück
Gar viel will erlebt werden

Einige Leute wollen kennen gelernt werden
Paar Orte noch besucht werden
Weshalb im Kreise drehen?

Starte
Voran
Andere kommen gerade an
Einige überhören nicht den Startschuss
Sie haben Besseres zu tun

So warte nicht dass alle starten
Starte
Wenn Du willst
Wenn Du kannst

Wann hörst Du ausschließlich auf Dich?
Wann legst Du das Marionettenhafte ab?
Wann dieses Kommunistische?

Sonst verendest Du
Du kannst jederzeit starten

Worauf wartest Du noch?

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Unheil

Unheil 2 98

Unheil
Gibt es das Unheil?

Tritt etwas ein
Fällt Dir immer wieder ein
Was hätte noch passieren können

Höre auf
Nach dem Unheil zu suchen
Dich über das Unheil aufzuregen

Erledige das Nächstliegende
Das ist wichtig
Das Unheil verpufft

Es kann auch wiederkommen
Na und?
Du weißt nicht
Was morgen ist

Morgen kann Dich schon ein Unheil ereilen
Morgen kann Dich aber auch ein Heil angrinsen
Es kann auch schlimmer werden

So mache Dein Leben interessant
Es gleicht einer ständigen Herausforderung
Nimm sie auf

Unheil kommt
Früh genug
Von ganz alleine

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Die Antwort

Die Antwort 2 98

Die Antwort lautete
Nein

Na und?
Wo ist der wunde Punkt?
Welchen Unterschied macht es?

Weiterhin dauert ein Tag 24 Stunden
Weiterhin grinst Dich derselbe Tagesablauf an
Auch morgen

Weiterhin wirst Du angerufen
Weiterhin lachst Du
Weinst Du

Wo ist der wunde Punkt?

Ein Ja wäre Befreiung?
Ein Nein ein Untergang?

Nein- auch ein Ja wird zum Nein
Ja- auch ein Nein wird zum Ja

Mache Dir nichts aus Worten
So vertreibe die Sorgen

Einzig wichtig ist
Lebe wie Du willst!
Mache was Du willst

Sammle Nein's
Verteile Ja's

Mal ist das Leben eben wunderbar
Dann wünschst Du Dich ganz klein
Auch morgen grinst Dich ein weiterer Tag an
Bejahe ihn doch

Nun weißt Du ja
Wie man sich bei einem Nein fühlt

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Selbstmord

Selbstmord 2 98

Selbstmord
Die Antwort?
Die Erfüllung?
Die Lösung?
Vielleicht

Doch
Weißt Du was dann erscheint?
Weißt Du was morgen erscheint?
Was unterwegs ist?

Gut
Du machtest Fehler
Du warst zu schnell

Zu Ungeschickt
Du dachtest nicht nach
Du sagtest das Richtige im falschen Augenblick
Na und?

Deshalb bist Du
Du
Scheißegal
Los geht's

So viele fiebern Dir zu
So viele haben Dich lieb gewonnen

Weshalb das Leben abhängig machen von irgendwas?
Verlierst Du Deinen Spaß?
Dann gewinne ihn wieder

Scheißegal
Niemand kennt den Lebenssinn
Überall nur Modelle
Andeutungen

Wenn Du nach links willst
Fahre dorthin

Nicht
Wenn eine Einbahnstraße Dich angrinst

Nicht
Wenn es doch noch eine Mauer gibt
Aber sonst
Fahr!

Du wirst es sonst bereuen

Du darfst Fehler machen
Du kannst lachen

Wenn Du Dir nichts um die Zukunft machst
Wenn Du die Wahrheit nicht kennst

Junge
So viele unternahmen Selbstmord

Warum auch Du?
Sind die nun glücklicher?

Ich weiß nicht
Eile zu Deinem Leben
Vergesse gestern
Längst vorbei Du bist & bleibst wichtig
Heute ist relevant

Hoffnung?
Ok
Irgendwann ist jedoch die Zeit der Hoffnung vorbei

Es treten die der Fakten ein
Scheißegal
Jubele Dir zu

Du bist Derjenige der Dich immer ertragen muss
Niemand sonst

Warum bist Du dann nicht Deine Antwort?
Verdammt noch mal
Beginne Dein Leben
Verbanne gestern

Schreie
Weine

Sei
Du

Wo ist das Problem?
Du???

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Zurück

Zurück 2 98

Zurück zu damals
Als nichts störte
Als alles Ok war
Als Hoffnung sich ausbreitete
Als alles schön & gut & prima war

War es das?
War es nicht eine Illusion?
War nicht eine Absicht dabei?

Man kann sich zurückwünschen
Doch gar viele Faktoren hängen davon ab
Nur wegen der Vergangenheit kam man doch zu heute

Zurück ist nicht schlecht
Aber nur gedanklich
Wer wiederholt schon gerne Fehler?

Stolziere vorwärts
Es gibt kein Zurück
Du fasstest etwas anders auf
Keiner sonst versteht es so wie Du

Stehe zu Dir
Zu Deinen
Entscheidungen
Fehlern

Vorwärts Bleibe Dir treu

Zurück
Ist verboten

Weil vergangenes altes Glück

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Nichts

Nichts 2 98

Wie beruhigend
Nichts

Keine Sache bedrückt Einen
Nichts

Keine Kleinigkeit regt einen auf
Nichts

Kein Ding nervt Einen
Nichts

Träumen ist angesagt
Nichts

Keine schwachsinnige Angelegenheit will bereinigt werden
Nichts

Rein gar nichts zu bemängeln
Dies ist immer möglich

Nichts kann Dich stören
Nichts auf die Nerven gehen
Nichts zu bereuen

Alles geschieht was geschehen soll
Alles wird nicht von Dir ausgelöst
Du kannst aber alles

So beginne jeden Tag neu
Neuer Tag Neues Schicksal
Beginne einfach

Nichts
Ist's wert
Auf
Alles zu verzichten

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Was Für Ein Perfekter Tag

Was Für Ein Perfekter Tag 2 98

Heute ist ein perfekter Tag
Was stellst Du ihn dann in Frage?

Verscheuche gestern
Ignoriere morgen
Bis dahin ist so weit
Bis hierhin sind schon so viele Spuren verwischt

Morgen?
Gestern?
Nein?
Ja?

Alles nur Begriffe
Verstecke Dich nicht dahinter
Verstecke Dich nicht hinter Dich

Komme aus Dir
Komme nicht immer gut an
Du brauchst es nicht

Du weinst
Die Welt ist kompliziert

Du lachst
Die Welt ist einfach

Heute ist einfach ein perfekter Tag

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Wie Gerne

Wie Gerne 2 98

Wie gerne
Machte man es allen recht

Wüsste man
Was geschieht
Was der Andere wirklich denkt & empfindet

Ist man ein wenig vorsichtiger
Geht man Stück für Stück voran
Klopft man leise an

Möchte man eine Wiederholung im Leben erhalten
Will man sich den Mund verbieten
Empfängt man Bestätigung & Echo
Und Echo

Hackte man sich den Kopf ab
Will man verschwinden
Möchte auf den Knien um Verzeihung winseln
Will Gesagtes revidieren
Entdeckt man den Partner

Den wahren Partner
Unglücklicherweise erscheint dies nur im Traum
Das Leben ist anders
Nicht desto weniger bleibt das Vertrauen
Vertrauen auf das traumhafte Verhalten eines Anderen

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Dein Weg

Dein Weg 2 98

Jeder geht seines Weges
So auch Du

Wieso diese Pausen?
Das Unsichere?
Das Zweifeln?
Welches Tempo?

Mache Dich nicht so verrückt
Wenn Du rennen möchtest dann renne
Wenn Du schleichen willst dann schleiche
Wenn Du stolperst dann stehe auf
Keiner kann Dich verstehen Keiner muss Dich verstehen

Dich
Nur Dich musst
Du verstehen

Jubele Dir zu
Marschiere Deinen Weg
Zu Deinem Tempo

Auf
Worauf wartest Du noch?

Es wird keine Fee erscheinen
Keine Antwort revidiert

Blockierte bleiben dies ihr Leben lang
Dein Weg ist noch lang

Gehe heute wieder ein Stückchen
Oder hast Du Lust morgen die doppelte Strecke zurück zu legen?

Also gehe
Nicht zu schnell

Übereile nichts
Dein Weg sollte richtig geplant & gefestigt werden

Jeder geht seines Weges

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Drüber Hinweg

Drüber Hinweg 2 98

Schau
Bin drüber hinweg

Einen Mitmenschen haben?
Wieso?
Was für ein Dreck

Ich benötige nur mich
Ich kümmere mich nur um mich
Ich möchte nur mir gefallen
Wie bitte?

Ich brauche eine andere Sicht?
Ich verkümmere wenn ich nur mich sehe?
Ich werde fallen da ich lediglich mir gefalle?

Nein
Ich bleibe dabei

Die Anderen sind mir einerlei
Nur ich bin mir wichtig

Du weißt
Das von mir Gesagte ist bestimmt nicht richtig

Doch
Wie komme ich sonst drüber hinweg?

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Ich Weiß Selbst Nicht …

Ich Weiß Selbst Nicht … 2 98

Ich weiß selbst nicht
Wieso

Ich es zulasse
Dass ich den Einen liebe
Den Anderen hasse

Ich jetzt fröhlich bin
Und ein wenig später am Boden zerstört

Ich den heutigen Dreck bald schon
Als die gute alte Zeit bezeichne

Ich nicht dem blühenden Leben gleiche
Was ich sonst noch vom Leben erwarte

Bitte
Höre auf
Mich zu quälen
Dazu will ich nichts mehr erzählen

Wir sind Menschen
Wir sollen gar nicht alles verstehen
Wir sollen nur leben

Jetzt
Nicht gestern Nicht übermorgen
Vertreibe die unnützen Zukunftssorgen
Trat je das so ein wie es geplant wurde?

Ich weiß selbst nicht
Wieso

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Überwältigend

Überwältigend 2 98

Das sei Dein Ziel

Sei überwältigend
Sei eine Sphinx aus der Asche

Mache jeden Tag Dir neu
Verschenke keine Möglichkeit

Baue Dich auf
Motiviere Dich
Notfalls mach' s Dir selbst
Na und?

Was ist dabei?
Das darf auch mal sein
Das ist OK

Solange
Du versuchst

Überwältigend zu sein

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Der Sturm

Der Sturm 2/98

Der Sturm erreichte nun auch Dich- gar wild wirst Du hin & her gewirbelt. Schwarz wird weiß. Wo ist oben?

Du wuselst umher; weißt so gar nicht wohin. Beruhige Dich- suche einen Halt. Werde nicht weggeweht. Behalte Deine Position. Nur Du zählst. Alle Anderen denken an sich- warum nicht Du? Tue es ...

Ich werde weggeweht ...

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Problem

Problem 2 98

Sie ist traurig
Das ist ihr Problem

Er ist unverstanden
Das ist sein Problem

Ihr seid zu still
Das ist Euer Problem

Sie sind nicht wir
Das ist unser Problem

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Tag

Tag 2 98

Heute ist ein wunderschöner Tag

Ein Tag zum Starten
Zum Neu-Starten
Zum Durch-Starten

Ein Tag zum Glücklich werden
Zufrieden
Zuversichtlich
Hoffnungsfroh

Heute
Sei Dein Tag

Und
Morgen

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Der Sumpf

Der Sumpf 2 98

Nun hast Du es endlich verstanden
Wir sind vom Sumpf umgeben
Er lauert dauernd & sekündlich auf uns

Die Sumpf-Leute wollen uns zu sich ziehen
Sie haben es sich nie verziehen
Dass sie einst hatten sich aufgegeben

Nun können sie nicht mehr heraus
So sollen möglichst viele zu denen gelangen
Bald schon haben sie Dich gefangen

Bleibe stark
Bleibe dem Sumpf fern
Auch wenn sie es anders hätten gar zu gern

Sie wollen Dich untergehen sehen
Sie haben sich mit dem Sumpf-Dasein abgefunden
Willst Du wirklich täglich mehr versumpfen?

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Von Tag ...

Von Tag ... 2 98

Von Tag zu Tag
Einfach nur existieren Vor sich hin vegetieren
Das ist das Größte
Auch für Dich?

Wirklich?
Willst Du nicht von Tag zu Tag leben?
Einfach unternehmen?
Leben?
Versuche das Beste zu geben?

Siehe
Es wird besser

Von Tag zu Tag

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Dein Fan

Dein Fan 2 98

Wie sehr
Sehnst
Du Dich

Nach Bestätigung
Lob
Unterstützung
Aufheiterung
Wohlwollen
Applaus

Wieso Andere?
Weshalb bist Du nicht Dein Fan?

Unterstütze Dich
Klatsche Dir Beifall
Blicke auf Dich auf
Bestätige Dich
Lobe Dich

Wer sonst
Wenn nicht Du?

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Morgen Ist Ein Weiterer ...

Morgen Ist Ein Weiterer ... 2 98

Morgen ist ein weiterer Tag
Ein
Weiterer
Unnützer
Langweiliger
Öder
Tag

Und übermorgen
Und nächstes Jahr
Und übernächstes Jahrhundert

Wieso überkommt Dich dann nicht die Leichtigkeit des Seins?
Wenn Du sowieso auch noch demnächst hier existent sein musst
Dann richte ihn Dir doch Dir-gefällig ein

Verdammt noch mal
Wieso nicht?

Morgen ist ein weiterer Tag
Ein
Weiterer
Herrlicher
Phantasievoller
Ereignisreicher
Abwechslungsreicher
Bewegender
Tag

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Dein Leben

Dein Leben 1 98

Das ist also
Dein Leben

Ist es das
Was Du wolltest?
Nein?

Dann ändere Dich
Ändere es

Dir gefällt Deine Tätigkeit nicht?
Variiere sie
So lange bis sie die Deinige ist

Du regst Dich über Mitmenschen auf
Ignoriere sie
Oder lerne sie kennen

Sage denen Bescheid
Sie benötigen ein Feedback

Du brauchst Gesellschaft?
Suche sie auf

Verstecke Dich nicht
Sei Du

Dir fehlt der wahre Partner?
Momentan nicht zu erreichen
Sonst hättest Du den längst gefunden

Du weißt nicht ob hoch oder runter?
Egal
Du kommst doch da an wo Du ankommen sollst

Dich ängstigt der morgige Tag?
Wieso?
Freue Dich darauf

Er wird so
Wie der Heutige

Er wird
Dein Tag

Nicht vergessen
Es ist Dein Leben

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Der Kriegsherr

Der Kriegsherr 1 98

Ha ha ha
Er will ein Kriegsherr sein?

Wieso verliert er dann immer nur mehr Leute vom Heer?
Warum werden bei ihm selbst die Bravsten widerspenstig?
Weshalb verlier er selbst die einfachste Schlacht?

Aus welchem Grund hat er nun Niemanden mehr?
Er ist doch ein Kriegsherr?

Herrchen was nun?
Wen willst Du jetzt terrorisieren?

Merkst Du endlich
Dass es besser ist Freude zu schenken Als sie zu erwarten?

Vertrauen in die Untergebenen zu haben?
In die richtigen Leute zu investieren?

Du wirst nie ein Kriegsherr sein
Höchstens ein
Kriegsopfer

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Auf Einem Langen Weg 1 98

Auf Einem Langen Weg 1 98

Endlich ankommen
Nicht mehr unterwegs sein
Nicht mehr künstlich Hoffnung aufbauen
Endlich sich befreit fühlen
Werde ich es je?

Was gegen das Gefühl unternehmen?
Das Gefühl weder Fleisch noch Fisch zu sein
Weder glücklich noch unglücklich
Gar nicht existent zu sein

Sind wir ständig
Auf einem langen Weg?
Gibt es keine Ziellinie?
Sollte man sich eigene Kleinere einrichten?

Ich will ankommen
Ich will mich befreit fühlen

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Never Give Up

Never Give Up 1 98

Du möchtest explodieren
Du willst sie massakrieren

Sie

Die Lach-Haften
Die Sprüche-Klopfer

Die Nicht-Zu-Verstehenden
Die Anstandslosen

Wieso?
Sind die es wert?
Weshalb nimmst Du alles so persönlich?

Lasse doch die Anderen auch was machen
Die können sich auch verrückt machen

Wieso lässt Du die nicht?
Warum sollst Du alles machen?
Aus welchem Grund bist Du das Geschäft?

Wieso gibst Du dies nicht auf?
Ist es nicht abzusehen?
Du arbeitest doch für Mehrere

Irgendwann kommt der Tag
An dem Du Dich ganz aufgeben willst
Ist das gewollt?
Ist es nicht klar?

Bitte bewahre den Abstand
Vor allem zu Dir
Und zu Deiner Tätigkeit

Es gibt wirklich wichtige Dinge
Deshalb
Never give up!

Oder heißt es für Dich
Ich lebe um zu arbeiten

Und nicht
Ich arbeite um zu leben?

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Es Ist Nur ...

Es Ist Nur ... 1 98

Es ist nur Liebe
Was Du verspürst
In Deinem Herzen & tiefer

Sicher
Schöner ist es
Bricht sie auf
Doch weshalb darauf warten?

Paar Früchte nur sind reif genug
Einige Überreif
Die Meisten noch nicht reif genug

Schon bald erreichst Du sie

Doch hast Du sonst alles erfüllt?
Bist Du reif genug?

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Anspannung

Anspannung 1 98

Bin angespannt
Von den Zehen bis in die Haare

Weiß selbst nicht den Grunde
Im Grunde egal

Gelegentlich fühlt man sich so
Da muss man durch
Niemand kann helfen

Sie soll nur verschwinden
Ich will liebend gerne

Klar denken
Klare Umrisse sehen
Klartext sprechen

Wann ist sie endlich vorbei?

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Todesangst

Todesangst 1 98

War da nicht
Ein Geräusch?
Ein Geraschel?

Ein Bruch?
Ein Schatten?

War der anonyme Anruf doch nicht grundlos?
Will mir Jemand das Leben aushauchen?
Mein Besitz ergreifen?

Werde ich ruhig aufwachen?
Kann ich beruhigt einschlafen?

Wie diese verdammte Todesangst vertreiben???

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Hallo Welt

Hallo Welt 1 98

Interessiert es Dich überhaupt
Dass ich existiere?

Du scheinst mir so gleichgültig

Egal

Was ich mache Du reagierst gleich
Freue ich mich
Bin ich zornig

Sicherlich
Ich sollte meine Eigene sein

Mich nicht so sehr um alles kümmern
Doch

Muss es so anonym sein?
So egal?
So einerlei?

Soll
Jeder seine Eigene aufbauen?

Ich weiß es nicht
Ich weiß nur

Ich möchte gerne & freudig hier verweilen

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Der Krieger

Der Krieger 1 98

Überall
Krieg

Friedlich war er
Friedlich wollte er sein

Doch seinen Willen kriegte er nicht
Er mobilisierte seine Kräfte

Heute verließen sie ihn

Krieger
Kämpfe!

Gerade jetzt
Bloß jetzt

Gehe hinaus
Zeige denen
Was Du kannst
Und dass Du was kannst

Anschließend
Schlafe

Kuriere Dich aus
Lasse es Dir gut gehen

Doch
Nun
Hinaus!!!

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Wertmaßstäbe

Wertmaßstäbe 1 98

Was ist wertvoll? Ist's wert, sich darüber Gedanken zu machen? Sollte man Langweiler & Herumtreiber aus ihrer Lethargie wachrütteln? Oder sich selber vom Leben zurückziehen? Darf das Misstrauen Oberwasser gewinnen? Auf alles verzichten?

Was ist los? Wo sind & bleiben die ehemaligen Werte? Wer gibt mir das Gefühl, etwas Wunderbares zu sein? Alles zu können?

Ich begann mich, auf mich zu verlassen- weshalb?
Bin ich nicht das Herdentier Mensch? Jemand, der Gesellschaft, Gemeinschaft benötigt? Keiner, der nicht immer der Beste sein braucht? Nur Einer, der existieren möchte? Auch wenn jeder gegen mich sich stellt? Wenn ich immer weiter austrockne? Wenn alles blockiert wird? In Frage gestellt wird?

Beiß Dich trotz allem hier durch- komme hier durch- niemand kann & wird Dir helfen: mache das, was Du tun musst. Freue Dich mit Anderen, aber verlange nichts. Unterstütze Dich selber; lobe Dich selbst. Keiner sonst muss das.

Weg mit den Wertmaßstäben- weg mit dem Selbstbetrug- weg mit der Verleumderei. Doch welchen Weg???

Sei verdammt noch mal Du. Handele wie Du empfindest, was Du machen musst. Ziehe dennoch nicht den Register stur nach Deinen Wertmaßstäben. Bleibe flexibel, tolerant, welt-offen.

Wann siehst Du es ein? Wieso beginnst Du nicht?
Worauf wartest Du noch???

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Leere Augen

Leere Augen 1 98

Ihr leere Augen

Wo blieb Euer Leben?
Was musstet Ihr alles erleben?

Könnt Ihr nicht weggucken?
Euch nicht verschließen?

Das machen doch alle

Wollt Ihr
Ständig so
Trübe
Kalt &
Leer bleiben?

Soll nie wieder
Leben sich in Euch regen & widerspiegeln?

Ich sehe Gefahr

Ihr bereitet mir Angst
Ihr
Leere Augen

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Das Uferlose

Das Uferlose 1 98

Wo ist die Stimme?

Die Stimme die
Das Ufer ankündigt
Das Erwünschte von sich gibt

Nein sagen kann
Nicht ‚es kommt darauf an

Warum sich nach einer Stimme sehnen?
Wieso nicht selbst die Stimme sein?

Beende das Uferlose
Finde Deinen Hafen

Suche nicht weiter
Die Antwort
Für
Dich

Bist
Du

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Lebe

Lebe 1 98

Lebe
Versuche es wenigstens

Sei existent
Vermeide das Nachtrauern
Verlasse Deine Traumwelt

Lebe Deine Ideale aus
Lasse sie nie verkommen

Vergessen ist gestern
Verdränge die Kommentare

Stehe über den leeren Versprechungen
Ignoriere die Seitenhiebe
Merke aber wer sie erteilte

Verlasse Dich
Nur auf Dich

Lebe
Versuche es wenigstens

Bist Du so stark???

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

2 Minuten

2 Minuten 1 98

2 Minuten eher gestartet
Es hätte der Tag der Tage werden können

Ungeklärtes wäre besprochen worden
Dinge wären vereinbart worden

Nur wegen 2 Minuten
Nur 2 Minuten?

Sie können so entscheidend sein
Meinungen werden ausgetauscht
Lebensnotwendige & -verändernde Weichen gestellt

Die
Althergebrachte
Routinierte
Längst getroffene

Vorher bestimmte
Geplante
Richtung
Geändert

Klare Umrisse & Zusammenhänge werden erkannt
Abstand gewonnen
Entscheidungen getroffen
Zufälle prallen aufeinander

2 Minuten länger nachgedacht
Die Katastrophe hätte verhindert werden können

2 Minuten eher geschaltet
Die missliche Lage wäre ein voller Erfolg geworden

2 Minuten miteinander geplaudert
Nachfragen wären unnötig geworden

2 Minuten länger gewartet
Die Vorwürfe wären ausgeblieben
Das Erhoffte wäre gesagt worden

2 Minuten
Immer so leben wie die Letzten?

2 Minuten
Sind sie so entscheidend?

2 Minuten eher?
Später?

Egal was
Wirklich eintreten soll
Stört sich nicht an 2 Minuten

So lebe fröhlich
Egal was hätte 2 Minuten

Eher/später

Passieren können und
Passiert

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Verständnis

Verständnis 1 98

Immer dasselbe

Gestern super zufrieden
Heute enttäuscht
Wieso?

Alles nur Zufall?
Oder Show?
Oder Berechnung?
Oder Tests?

Bin ich ein Träumer?
Überfordert?

Lade ich gerade zu solchen Spielchen ein?

Trotz allem
Sich des Lebens erfreuen?

Trotz allem
Weitermachen?

Trotz allem
Wenigstens zu sich stehen?

Trotz allem
Hoffen?

Immer dasselbe?

Auch
Mein Verständnis?
Meine Geduld?
Mein Vertrauen?
Meine Zuversicht?

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Dienstag, 13. Februar 2007

Traurig

Traurig 12 97

Traurig
Enttäuscht
Müde
Planlos
Hoffnungslos

Angewidert
Deprimiert
Still
Unverständlich
Leise
Unerhört

Wann wird sich das ändern?
Kann es sich je ändern?
Wird es jemals anders?

Kann es nur noch bergab gehen?
Was ist es?
Kampf
Widerstand
Aufbegehren

Randale
Aufschrei

Was ist es?
Ich will doch einfach nur ich sein

Egal was man von mir denkt
Egal was man von mir erwartet
Egal die Anderen

Wichtig bin doch nur noch ich
Wichtig ist einzig & alleine mein Vorhaben
Wichtig sind meine Träume
Wichtig ist mein Aufbegehren

Warum werde ich aufgerüttelt & im nächsten Augenblick wieder verschüttet?

Ich will es nicht mehr

Ich will einfach nicht mehr
Traurig sein

(Eingegeben 13.02.07 - Ausgedacht 12/97)

Richtig – Falsch

Richtig – Falsch 12 97

Richtig Falsch
So lauten sie

Deine Richtungen
Deine richtig falschen Freunde

Kann etwas nicht heute falsch sein
Was morgen aber schon wieder richtig ist?

Macht der Eine etwas richtig falsch
Der Falsche aber etwas richtig?

Wieso in die Enge treiben lassen?
Weshalb Leben beschränken?

Einfach nur auf sich hören
Wenn Du Dir nichts zu sagen hast
Höre auf die Stimmen Anderer

Hindere Dich bloß nicht selbst

Kann es richtig sein
Sich auf
Richtig
Falsch
Zu verlassen?

(Eingegeben 13.02.07 - Ausgedacht 12/97)

Überschriften

Überschriften 12 97

Ständig suchst Du Überschriften
Brauchst Du Deine Überschriften?

Überschriften für
Deine Gefühle
Deine Erfahrungen
Deine Hoffnungen

Deine Enttäuschungen
Deine Ideen
Alles

Weshalb?
Bist Du schon so alt?
Du wirkst uralt!

Wieso alles festhalten?
Warum einen wahren Kühlen Kopf bewahren?
Warum nicht leben?

Leben ohne Überschriften?
Mit Überraschungen?

Spontan?
Offen?

Flexibel?
Fröhlich?

Ohne Plan?
Der Situation entsprechend?

Nicht den Vorstellungen?
Nicht der Theorie?
Nicht den logischen Schlussfolgerungen?

Hierzu fällt mir jetzt aber keine Überschrift ein …

(Eingegeben 13.02.07 - Ausgedacht 12/97)

Gedanken – Worte

Gedanken – Worte 12 97

Wieso gleichen die Worte selten den eigenen Gedanken?

Sind sie
Harm-loser?
Hinter-list-iger?

Berechenbarer?
Feiger?
Vorsichtiger?

Weshalb?
Sollten die Worte nicht den Gedanken haargenau gleichen?

Wieso nur die Selbstzweifel?
Das Infrage-Stellen?
Das Unehrliche?
Das Vorsichtige?

Sollte man eher sagen
Je mehr Du gibst um so mehr erhält man?

Oder Je mehr Du gibst
Umso großzügiger wird Dein Striptease?
Umso mehr Zuschauer erhältst Du?
Umso mehr verlacht man Dich?
Umso mehr nützt man Dich aus?

(Eingegeben 13.02.07 - Ausgedacht 12/97)

Großartig

Großartig 12 97

Großartig
Das willst Du sein

Nicht artig
Sondern gleich
Großartig

Nicht gut
Sondern
Der Beste

Nicht sympathisch
Sondern
Der Liebste

Nicht vermögend
Sondern
Steinreich

Ist das notwendig?

Öffne die Augen
Sieh Dich richtig

Überfordere Dich nicht
Unterschätze Dich nicht

Erhöhe Dich nicht künstlich
Lasse Deine Fähigkeiten nicht verkümmern
Existiere
So wie Du möchtest

Versuche nicht
Allen zu
Gefallen

Nur Dir
Das reicht
Das ist großartig genug!

(Eingegeben 13.02.07 - Ausgedacht 12/97)

Das Zusammentreffen

Das Zusammentreffen 12 97

Wird es das erwünschte Treffen der Treffen?
Wird es ein Treffen wie jedes Andere?
Belanglos?

Nur Bla-Bla?
Nichts Außergewöhnliches?

Nichts was ich momentan brauche?
Nicht das Erhoffte?
Von Beiden?

Sagt man sich nur das was nicht wehtun kann?
Gibt man sich nicht zu verstehen was man voneinander hält?

Fällt einem hinterher ein was man sich sagen wollte?
Sagen muss?
Bleibt man weiterhin feige?

Es könnte
Das
Zusammentreffen werden

(Eingegeben 13.02.07 - Ausgedacht 12/97)

Was Tun?

Was Tun? 12 97

Wohin?
Wohin?

Was tun?
Was unternehmen?

Defensive?
Offensive?

Lächelnd?
Sauer?

Ehrlich?
Hinterlistig?

Aufs Herz hören?
Auf den Kopf?

An die Vergangenheit denken?
Auf die Zukunft hoffen?

Was tun?
Das Nächstliegende?
Das Traumhafte?

Das Offensichtliche?
Das Einfachste?
Das Wunderbarste?

Was tun???

(Eingegeben 13.02.07 - Ausgedacht 12/97)

Laugh Love

Laugh Love 12 97

You might love this story- nevertheless: keep on laughing.
There was a girl & a boy- the good old theme. Whenever they saw each other they had a good laugh. The next morning she always had trouble with him, he always didn’t want to leave her.

In spite of all they kept on loving. They really had a good love.

But nobody could understand her: why has she that lover? But she only kept on laughing. She smiled & said: noone else makes me feel so fine while laughing.
He always was asked to leave her.

This love isn't good- it's too loud & wrong. Everybody is disturbed,
He looked clumsy for a while & then he told everybody:
I don't mind if somebody doesn't love me laughing.

Then he left the place in order to meet her for an other laugh.
Because of the love they looked younger & very pleased. The laugh set them free, they had no problems at all & the people got used to it.
After a while they laughed because they knew every move of them & knew where they were, because they were so noisy while loving.

Still there is one matter which is not that clear:
is it possible to love while laughing?
Or is it shocking to laugh while loving?

(Eingegeben 13.02.07 - Ausgedacht 12/97)

DAS TIER

DAS TIER 12 97

So lange war es verborgen
Ganz tief versteckt
Es sollte gar nicht auftreten
Es wurde nicht vermisst

So langsam kehrt doch die Sehnsucht ein
Die Sehnsucht nach dem Tier
Das Verlangen sich gehen zu lassen
Der Wunsch ganz Mensch sein zu dürfen

So fragt man sich
Ist das Tier zum Ein- & Ausknipsen da?
Soll man das?
Darf man das?

Sollte man es ausleben wenn man es verspürt?
Sollte man es verscheuchen wenn man keine Lust hat?

Ich weiß es nicht
Ich weiß nur
Etwas schlummert in mir
Ganz tief versteckt

(Eingegeben 13.02.07 - Ausgedacht 12/97)

Ich Will

Ich Will 11 97

Ich will Alles
Bekomme Nichts

Ich will Liebe
Erhalte doch nur Sex

Ich will leben
Vegetiere doch nur mehr schlecht als recht

Ich will etwas Besonderes sein
Bin doch nur ein Nichts

Ich will beim Wetten reich werden
Habe auch die rechten Pferde
Jedoch die falsche Rangfolge

Ich will 'Ich will' ausrufen

Stammele doch nur
'Ich hätte'
'Ich würde'
'Ich wollte'...

(Eingegeben 13.02.07 - Ausgedacht 11/97)

Marionetten Gottes

Marionetten Gottes 11 97

Sind wir Marionetten Gottes? Ist er unser Coach?

Niemand weiß's. Ich weiß nur: mir ist kalt; mich friert's; ich brauche Wärme, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Feed-Back, Treue, Aufrichtigkeit, Bestätigung.

Ich will mich nicht in meinem Wahnsinn & in profanen, nichtigen, kleinen Dingen & Problemen verlieren. Schüttelt doch bitte den Alptraum fort; wärmt mich; gebt mir einen Zufluchtsort, Schutz; einen Platz, wo ich noch ich sein kann; wo ich mich ausruhe; wo ich geborgen bin; wo ich mich finde; wo ich die immerwährende Angst verliere.

Was macht alles so schwierig? Wo bleibt die Leichtigkeit des Seins? Berg auf- Berg ab? Hinab- hinauf? Was macht es für einen Unterschied? In nicht mal einem Jahrhundert ist eh alles wieder für mich vorbeiist dann nicht alles egal? Sollte man leben? Die heiteren Stunden nur zählen?

Sollte man sich klar werden & befehlen:
Erfinde die Räder nicht neu!
Empfang was Dir geboten wird
Greif zurück auf Bewährtes, Bekanntes
Treibe- lasse Dich treiben
Es gibt ständig neue Zeiten & Zeichen- akzeptiere die Jetzigen!
Ändere Dich oder die Welt
Schreie auf
Werde verbittert

Allerdings erkenne auch: niemand weiß, was stimmt. Und das ist gut so. Mache das Nächstliegende; mache was Dir gefällt; mache was Andere von Dir erwarten; mache nichts!

Niemand weiß, was stimmt ...

Gott, wo bist Du? Hast Du unsere Fäden durchschnitten? Haben sich unsere Wege gekreuzt? Gibt es zu viele Verknotungen???

(Eingegeben 13.02.07 - Ausgedacht 11/97)

Wirklich Entscheidend & Wichtig

Wirklich Entscheidend & Wichtig 11 97

Was ist denn nun wirklich entscheidend & wichtig?

Eine Zeit lang dachte ich tatsächlich allen Ernstes, ich wüsste die Antwort; die dann jämmerlich zusammenbrach bei dem ersten Lüftchen. Nun ging es rauf & runter- zu sehr & schnell für mich.

Außerdem zog eine Bekanntschaft weg; eine meldet sich nicht mehr; eine sieht in mir, was ich nicht bin; wieder eine Andere, was ich nicht sein möchte & noch eine Andere, was sie nicht sehen will- so könnte ich es immer weiter fortsetzen.

Zu viel auf einmal? Das Falsche im rechten Augenblick? Das Richtige im falschen Moment? Inkonsequent konsequent gewesen? Unnötige Aktionen, Wege, Antworten, Gedanken, Witze?

Fragen über Fragen- keine einzige zufrieden stellende Antwort.
Ich weiß nicht, was zu tun, warum einige erträumte Gegenreaktionen ausblieben; es ist auch nicht wichtig, hinfällig- ich bin auf meinem Weg- von der Spielbank durch den Park zu den Bergen. Bei den Bergen angekommen, wird mich niemand mehr in Frage stellen; gewiss ab ich dazu Anlass- vielleicht hätte ein Gespräch viel geklärt, jedoch ich will nicht mehr. Ich idealisierte die Mitleute- ich vergaß, dass es letzten Endes doch nur Menschen bleiben.

Nun wirke ich desorientiert, müde, abgeschlafft, fragend, orientierungslos, zweifelnd, unsicher- das ist mir egal. Ich will nur noch den Weg zu Ende gehen; bei der Spielbank möchte ich wenigsten einmal ein Großer sein, sämtliches Vermögen soll dort bleiben oder sich vervielfachen; bei den Bergen kommt der langersehnte Schluss: von der Spitze in die Tiefe springen, frei sein- vogelfrei war ich lang genug.

Der Park ist ein Übel, das erduldet werden muss- mittlerweile bin ich mittellos. Wie sich die Croupiers freuten- wie die Gunst der lieblichen Frauen sich rasend veränderte.

Ich denke, die meisten Leute wollen gar nicht die Wahrheit, das offene Wort, ehrliche Zugeständnisse. Sie wünschen betrogen zu werden, sie wollen träumen, sie möchten von ihrem eigenen Scheiß-Leben abgelenkt werden.

Jetzt weiß ich es- besser spät als nie.
Im Park bin ich direkt fröhlich; kurz vor dem Ziel! Ich höre ein Lachen; sollte ich mich dorthin bewegen? Warum nicht- nun wartete ich so lange mit der Erlösung, da macht ein weiterer Un-Weg & Um-Weg nichts mehr aus.

Gar herrlich klingt das weibliche Lachen- es gleicht einem netten Glucksen, einem Fluss der nimmermüden Freude, der ewigen, naiven Glückseligkeit. Ganz warm wird es mir- ich will sie entdecken. Nun sah ich sie- sie realisierte mich nicht. Sie war konzentriert mit dem Ding vor ihr.

Werde ich närrisch? Lasse ich mich von etwas verleiten, was man links liegen lassen sollte? Was nur Probleme mit sich bringt? Was nur enttäuschen kann?

Willenlos zieht mich das Verlangen, sie näher zu betrachten.
Paar Schritte vor mir steht sie nun- eine Frau, die einst das höchste Ansehen genoss; gar nicht wissen, möchte ich, wie viele männlich-ähnliche Wesen ihren Schoß begutachteten.

Einst war sie unschuldig, doch als sie schuldig wurde, stieg ihr Ansehen- auch sie ist nur ein Mensch, ein Macht-Mensch.
Auf einmal verzichtete sie dann auf alles- niemand begriff es. Sie trällerte nur munter: 'Niemand muss alles verstehen- es gibt eben wichtige Dinge.'

Von da an verschwand sie aus der Presse, so war die Öffentlichkeit nicht mehr an sie interessiert- niemand hielt zu ihr; warum auch?

Man erhielt, was man wollte, sie nützt nicht mehr, sie macht nichts mehr für einen- weshalb weiterhin höflich sein? Allerdings wirkte sie anmutiger denn je- die Wochen vorher eigentlich auch schon, wenn ich es mir richtig bedenke.

Doch nun sieht sie mich- 'Ist das nicht ein herrlicher Tag?' möchte sie von mir mit einem Sommerstrahlen im Gesicht erfahren, obwohl es zu regnen begann; es muss wohl schon eine ganze Zeit regnen, ich bemerke Pfützen.

Sie erzählt ihr Leben- ohne Einschränkungen wird mir alles berichtet. Ich bin baff, warum vertraut sie mir? Gerade mir? Was macht sie alleine im Park?

Ein Ort, der für mich nur solch ein Übel darstellt; die Möglichkeit, um zu dem Eigentlichen zu gelangen. Voll Freude zeigt sie mir ihr Ding-
'Schauen Sie! Schauen sie doch nur! Ist er nicht süß?'

Ich sehe nichts.
'Wenn ich bedenke, wie viele Brüderchen oder Schwesterchen er haben könnte, aber OK. Das ist wohl die Vergangenheit, ich...' So fährt sie fort.

Ich kann nichts nachvollziehen. Was soll das denn? Nach & nach dämmert es mir. Ich frage nach & komme zur Analyse:
sie wurde ungewollt Mutter. Dieses Ding bereitete ihr zunächst Schmerzen, doch nach einer Weile stellte sie heraus, dass es nur einen gibt, den sie vertrauen kann- wohl dem, der einer Person trauen kann; die nicht sofort, sondern später das Geheimnis weitertratscht!- so ging sie immer mehr in ihm auf.

Er wurde ihr eigentliches Lebenswerk; er sollte das erleben, was sie wollte, aber nicht konnte; er wurde zum Symbol der Hoffnung, der Wichtigkeit- er wurde ihre Zukunft; die Vergangenheit ließ sie schnell los, was nur allzu menschlich ist.

Eines Tages hatte er einen Unfall, verfiel ins Koma- sie war, ziemlich widermenschlich & unnatürlich, Tag & Nacht bei ihm. Sie päppelte ihn auf; er bemerkte ihre Liebe, Wärme, Aufrichtigkeit- er wollte sie nicht enttäuschen, er musste so gut es eben geht weiterleben; er entkam dem Koma.

Mutter & Sohn, einen Schnitt mal entfernt, fanden einander richtig. Alles harmoniert- ihre Erfahrung, seine kindliche Neugier. Was gibt es Wichtigeres?

Ist es nicht göttlich, jemand ist für einen da, wegen des Daseins & nicht auf Grund einer Zweckgemeinschaft o.a.?

Jetzt darf ich ihn betrachten- ich empfinde Kälte; er schaut gar nicht mich an, sondern starrt wie unangesprochen gen Himmel.
Der Unfall hinterließ viele Narben, der gesamte Körper scheint unbeweglich ... hätte man ihn nicht sterben lassen können? Hätte man dann nicht das Krankenhaus verklagen können, um Geld zu erhalten? Immer mehr- nie genug!

Sie scheint meine Abscheu, meinen Ekel, meinen ehrlichen, wahrhaftigen & richtigen Materialismus übersehen zu wollen, denn sie lässt die Worte aus ihrem Mund gleiten:
'Gelt, da sind Sie sprachlos? Das ist doch des Lebenssinns-Antwort. Und sehen Sie, auch wie entzückend! Er hat sich bewegt! Er hat sich wirklich auf & ab bewegt! Das bedeutet: ihm geht es gut! Ich bin so freudig! Er kann nämlich seit kurzem wieder seinen rechten kleinen Finger bewegen- auf & ab bedeutet: alles OK & ja; zur Seite: nein ... ich bin ...'

Das ist mir zu viel!
Ich fühle mich klein, unbedeutend, schäbig- weshalb wollte ich zu den Bergen??? Was bin ich doch für ein Scheiß-Wichtigtuer.
Moment mal, auf dem Schiff sagte man: 'Ich gehe mal die Fisch füttern'.
Das werde ich dann auch...

Ich hoffe...

(Eingegeben 13.02.07 - Ausgedacht 11/97)

Gefasel

Gefasel 11 97

So viel geredet- nichts gesagt.
Nimm nichts ernst; es lohnt sich nicht. Alle wissen alles besser- keiner weiß etwas.

Wieso kümmerst Du Dich darum?
Es ist weniger wichtig- lache mit; es ist nicht relevant. Nur Du bist interessant; Deine Ziele sind Dir doch bekannt. Gelegentlich erscheinen Momente, die Du nicht verstehst- die gar nicht vorkommen können. Es passiert dennoch. Unrelevant- was macht es Dir aus?

Irgendwann siehst Du keinen mehr, nichts mehr. Weshalb sich jetzt darüber aufregen?

Siehe zu, dass Du zufrieden mit Dir bist. Alles andere: egal. Höre zu; lächele- mache Dir keinen Kopf. So etwas kommt vor. Vernachlässige es.

Nur Gefasel; nicht ernst zu nehmen. Rede daher; mache nach- die wahren Gespräche finden woanders statt.

(Eingegeben 13.02.07 - Ausgedacht 11/97)

Gott

Gott 11 97

Gott gibt es Dich? Gibt es Dich nicht?
Wenn es Dich gibt, wieso übersehe ich dann Dein Gewinke mit dem Zaunpfahl?

Warum erhöre ich nicht Deine Stimme? Warum zweifele ich so sehr? Weshalb stelle ich dann den Glauben in Zweifel? Weshalb lebe ich dann nicht Dir-gefällig? Warum plage ich mich dann so?

Weshalb setzen mir Ereignisse so zu? Wieso die Kommentare einiger Leute? Warum entdeckt mich dann nicht meine Eva?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie nur verbotene Früchte anbieten- wieso ist mir dann die Frucht meiner Eva versperrt? Wieso bewegt sie sich auf mich zu, wenn ich mich verdrücke? Weshalb verdrückt sie sich, wenn ich mich auf sie zu bewege? Weshalb diese Unruhe? Diese Hektik? Diese Nervosität? Weshalb keine Souveränität? Kein Charisma? Kein Freude versprühen?

Wieso das Gefühl nichts erledigt zu haben, obwohl ich ständig unterwegs war? Mein Terminkalender weiterhin zum Bersten voll ist? Warum kein Vertrauen zu Dir? Weshalb ungläubig? Wieso der Drang weg von Dir zu kommen? Wieso bekenne ich mich nicht zu Dir? Weshalb bin ich so blöde & schlage Deine Hilfe aus?

Warum erkenne ich Dich nicht? Wieso immer auf der Suche?
Wieso kein Entspannen?

Kein Gefühl der Freiheit, des Glücks, Freunde zu haben? Warum tritt das ein, was nicht beabsichtigt war; dafür bleibt unerfüllt das Erwünschte? Weshalb diese Fragerei? Und wenn es Dich einfach nicht gibt?

Wenn man nicht mehr Warten möchte, wenn man eine Antwort will, jetzt & heute? Wenn feststeht, dass alles Lüge ist? Dass Gott tatsächlich nur ein Ammen- & Armenmärchen ist?

Wenn ein Gespräch unter Nicht-Göttern mehr Früchte & Antworten bringt, als ein Gespräch zu Gott? Wie lange wird es noch Bestand haben? Warum hatte es so lange Bestand?

Ich weiß nicht, ob ich glaube; ich glaube nicht, dass ich nicht glaube- was mache ich dann?

(Eingegeben 13.02.07 - Ausgedacht 11/97)

Ruhig Blut

Ruhig Blut 11 97

Du willst ein bestimmtes Mädchen treffen, doch dazu kommt es nie.

Ruhig Blut- Du kennst & triffst Dich mit Anderen, warum gerade sie?
Einverstanden, sie ist etwas Besonderes; vielleicht will sie sich gerade deshalb nicht mit Dir treffen.

Ruhig Blut- es gibt noch paar Dinge zu erledigen, andere Menschen kennen zu lernen- unternehme dies. Stecke Dir Ziele, verwirkliche Deine Träume- es gibt so viel, um ein erfülltes Leben führen zu können- warum machst Du es dann nicht?

Ruhig Blut- das Nicht-Treffen hat auch einen Sinn, ganz bestimmt; und wenn es den Sinn hat, entdecken zu dürfen, was sie Dir bedeutet. Dann verdeutliche ihr es- zeige es ihr- nicht zu sachte- Zuneigung erzeugt ebenfalls Zuneigung.

Trotz allem: ruhig Blut.

(Eingegeben 13.02.07 - Ausgedacht 11/97)

Das Unvollendete Spiel

Das Unvollendete Spiel 11 97

Wir spielten ein gar lustiges Spiel.

Amüsant war es immer; immer wieder; es war ja nur ein Spiel: eine Imitation des Lebens; eine Simulation; etwas, was man abbrechen muss, wenn man sich auf der Verliererseite sieht; wenn es zu langweilen beginnt; wenn es ernst wird.

Still wurde vorausgesetzt, dass die unsichtbaren, aber stets im Nacken spürbaren Spielregeln bekannt seien. Jeder spielte nur- schweigend; der Abstand wurde gewahrt- Übergriffe wurden sichtbar genug bestraft- es bedurfte dazu keiner Aussprache, kein Treffen; nun verstehe ich das Spiel- es ist verdammt zu spät.
Keine Chance weiterzuspielen- ich habe verspielt- das Spiel ist aus.

Sicherlich- ich genoss die Phantasie, doch die wahren Schmerzen beginnen erst; gar eifrig wird das Spiel weitergehen- der Unterschied ist lediglich, dass ich ein vielbelachter Außenseiter sein werde. Ein Spielverderber, jemand, der das Spiel nicht kennt & versteht- von Anfang an hätte ich passen sollen; zumindest aufpassen. Warum mehr & weitere Spiele, Spielpartner? Ist es den Einsatz wert?

Nein, scheißegal- ich wahre die Mine zum Spiel. Irgendwann breche ich in Tränen aus, lege Hand an mich, oder schreie alles heraus- heute weiß ich nicht, was ich morgen unternehme. Eine Narbe bleibt- dieses Spiel & diesen Spielpartner werden gemieden, was ausüben beim nächsten Anpfiff?

(Eingegeben 13.02.07 - Ausgedacht 11/97)

Ohne Zusammenhang

Ohne Zusammenhang 11 97

Nichts ist im Zusammenhang zu sehen, nichts ist zu verstehen; alles ist uns zu hoch, alles ist sinnentleert: die Treffen, die einer fröhlichen Ewigkeit gleichen, leider nie entstehen; die Schreie, die überhört werden & so zu Extremeren verleiten; die Vergangenheit, die sich einschleicht, immer wieder, obwohl sie doch eigentlich verarbeitet war; die Stärke, die auftritt, wenn man schläft.

Willst Du gefallen, wirst Du angekackt; ist Dir alles egal, wirst Du fallengelassen- alles ist ohne Zusammenhang. Deine Ideen interessieren nicht mehr, Deine Taten ebenso, wichtig ist immer der Augenblick & die augenblickliche Zusammenhänge, doch diese stürzen zusammen, gut wird böse, rechts links, schwarz weiß- überall herrscht Chaos, Unmenschlichkeit, Unruhe.

Fuck drauf- gib Dich damit ab: Du kannst nichts; bist nichts; hast nichts; kannst nichts beeinflussen; deshalb höre auf, etwas können zu wollen- mache es; etwas Besonderes sein zu wollen- sei Du; etwas haben zu wollen, habe eine genussvolle Zeit; einen Weltverbesserer zu spielen, spiele einfach nur Deine verdammte, kleine Rolle.

Alles bleibt ohne Zusammenhang- suche keinen Sinn. Es gibt ihn nicht, mache nichts- mache alles, scheißegal; übermorgen interessiert es überhaupt keinen, heute findest nur Du es nicht all zu schlecht- morgen fragst auch Du schon: was?

(Eingegeben 13.02.07 - Ausgedacht 11/97)

WAS ZU ERWARTEN WAR

WAS ZU ERWARTEN WAR 11 97

Zuerst ganz freundlich
Lieb
Zuvorkommend
Lächelnd
Für immer beschwörend

Dann
Als man alles gab
Also unnütz wurde & selber etwas verlangt

Der Abstand
Danach die totale Aufgabe
So halte Dich daran

Gebe was Du entbehren kannst
Freue Dich über eine Zusammenkunft
Sehne diese aber nicht unbedingt herbei
Ignoriere nicht die Vergangenheit

Bleibe vor allem Dir treu
So kannst Du nicht allzu erstaunt ausrufen:
Eigentlich war es ja zu erwarten ...

(Eingegeben 13.02.07 - Ausgedacht 11/97)

HOLTERDIPOLTER

HOLTERDIPOLTER 11 97

Gestern ging es rauf
Heute extrem herunter

Morgen wieder aufwärts?
Übermorgen im Keller?

Jetzt superlustig
Morgen ganz down?

Ist das Leben?
Soll es einfach sein?
Ich weiß es nicht

Ich weiß nur
Man muss ausharren
Man muss den Kopf über Wasser halten
Man muss hoffen

Es wird die wahre Zeit kommen
Die Zeit des Paradieses
Die Zeit in der man über 'Holterdipolter' lachen kann

(Eingegeben 13.02.07 - Ausgedacht 11/97)

Eine Einfach Komplizierte Geschichte

Eine Einfach Komplizierte Geschichte 10 97

Gleich erscheint er: mein Freund.
Was heißt hier Freund? Er ist viel mehr mein Brieffreund, mein Briefpartner. Häufig öffnete er mir die Augen für das, was ich am meisten verehre & gleichzeitig aus tiefstem Herzen verachte: Männer.

Ich weiß nicht, ob diese Kreaturen meine Gefühle überhaupt mitbekommen. Mittlerweile ist mir das egal- bin ich eine zu skeptische, anspruchsvolle Eva?

Wirklich egal ist mir, was das 'Andere Geschlecht' von mir hält. Oh wei- wie ich schon tituliert worden bin; wie ich schon ewigst froh & siegessicher angelächelt worden bin; wie ... Wie bitte? Ich soll paar Geheimnisse preisgeben, verraten? Warum? Wen interessiert es schon? Eventuell einen Einzigen? Auch wenn niemand es liest & zur Kenntnis nimmt, so schrieb ich es mir wenigstens von der Seele? Na wenn das so einfach ist, probiere ich es gerne aus.

‚Du kleine, süße Tittenmaus ...’ ‚Du Engel ...’ ‚Du Vorhölle zum Paradies ...’ ‚Du immer fröhlicher Brunnen toller Ideen & motivierender Lebensimpulse ...’ ‚Du allergeilste Votze ...’ ‚Du ...’- das langt?

Na bitte, Du wolltest es aber so. Dabei war es nicht mal die Spitze des Eisbergs.
Auf jeden Fall falle ich nicht mehr auf Worte herein. Für mich ist ausschlaggebend etwas Eigenes, etwas Spezielles, etwas Originelles, etwas Einzigartiges: die Art zu sprechen, leben, denken- die Mimik & Gestik- die tatsächlich Taten, die den ach-so-großen Worten folgen- das Vorhandensein, wenn es am nötigsten ist.
Vielleicht mache ich es mir einfach zu kompliziert? Sollte ich mich schneller öffnen, anpassen, weniger Gedanken mir machen? Eine Antwort weiß ich nicht- ich weiß nur, ich bin ich & das will ich bleiben. Wie stark kann man verändert werden? Wie doll kann man selbst manipulieren? Wann erscheint er nur?

Ob sie zusammenpassen? Er, meine treue Seele, & sie, meine Busenfreundin. Ich wäre so zufrieden: sie ist der weiblich Mensch, der mir ohne Ende zu sagt, er der Männliche. Unterhalte ich mich mit ihm, höre ich ihr Wort. Spreche ich sie an, vermute ich, sie sei der weibliche Er. Weshalb soll das mit der Liebe so verzwickt sein? Wieso nicht einfach? Gut- Liebe fällt & steigt durch Liebe- Liebe flattert dem zu, der sie nicht haben will. Liebe zerstört Freundschaften. Allerdings: was gibt es Herrlicheres als Liebe? Wie lernte ich die Beiden kennen?

Sie?
Sie war mal in meiner Klasse. Ständig widersprachen wir uns. Wir... ach Gott! Gar viele Geschichten, Anekdoten, Betthupferl fallen mir ein! Manchmal hieß es schon 'Ich oder er'- für mich war die Antwort immer sofort klar. Sie möchte ich nicht missen wollen. Ich verfluche jetzt schon den Tag, an dem sie mir beichtet, sie wolle heiraten. Heirat? Warum?

Aus steuerlichen Gründen? Verständlich. Aus der Notwendigkeit? Klar, Strafe muss sein... Aus Liebe gar? Nee- die gibt es gar nicht. Wo soll denn der Unterschied sein, ob man Jemanden als Partner oder als Ehemann vorstellt? Ich werde nie heiraten. Das sind doch alles Hohlköpfe. Denken mit 'Zwischen-den-Beinen' & sind beim 2.Treffen schon zum Gähnen langweilig. Deren Strickmuster ist klar, deren Absichten schnellstens erkennbar. Wo bleiben denn nur die Beiden?

Er versprach mir, eher da zu sein. Wir wollten uns noch etwas liebkosen.
Ich & er zum letzten Mal? Doch- wer vertraut schon einem Mann? Die müssen nur sich ein alles zu entschuldigendes Lächeln- ein ganz entwaffnendes Anlachen & sie dürfen sich alles erlauben.

Nein, Ihr netten Männer- Ihr seid mir einfach zu nett, zu aalglatt, zu charakterlos, zu schwach- ich brauche Jemanden, der mich bricht, wenn ich brechen muss. Der mich aufbaut, wenn ich mich im Aufbau befinde. Ich benötige mich. Die Ansichten einer verrückten, verzweifelten, einsamen Frau?

Sie erscheint- tatsächlich kommt sie vor ihm! Was für eine Seltenheit. Gar müde schaut sie aus.

Anormal, sie gleicht einem leichten Mädel- ist sie sie?
Sie habe unruhig geschlafen. Schließlich treffe sie heute ihn, den von mir Auserwählten. Sie wisse nichts zu sagen. Sie sei aufgeregt, nervös, unkonzentriert. Alles auf einmal- was für eine Mischung!

Ich möchte sie beruhigen, besänftigen. Die eine Hand strebt gen Brustkorb, die Andere zum Unterleib. Das hilft immer. Niemand ist so zärtlich wie ich. Doch- sie stößt mich zurück. Das störe, behindere sie. Sie verlange eine weitere starke, männliche Hand. Lieber zu grob, als zu lieblich. Das sei ihr über. Sie möchte zu neuen Ufern aufbrechen. Endlich hat sie das Gefühl am Ziel & Neugeboren zu sein. Sich wieder frei & rein fühlen zu können. Sie meint, den Weg, die Suche endlich beenden zu dürfen.

Das soll sie sein? Sie, meine Busenfreundin? Sie??? Was teilte ich nicht alles mit ihr? Was weinte ich nicht mit ihr? Was plante ich nicht alles mit ihr? Und jetzt das? Spricht man deshalb vom Dank der Welt?

Nun erscheint er- auch er ist abgeschlafft. Nein- das ist nicht er. Immer wenn wir uns trafen, war er munter & vital. Kaum zu stoppen war sein Redeschwall. Was wollte er nicht noch alles erleben, wie wollte er glücklich werden mit seiner Frau. Die Frau mit der er eng umschlungen im Sommer spazieren gehen möchte & im Herbst schreiend durch den Regen rennen will & im Frühling mühsam die Berge heraufkraxeln möchte & im Winter die Berge federleicht herunter fahren will.

Nie sprach er von einem Seitensprung oder einem ordinären Fick. Gelegentlich schon- der war gut & notwendig, um uns zu sammeln, um die verdammten Masken zerstören zu können. Er redete lieber von 'sich heftig, leidenschaftlich umarmen, wobei Vulkanausbrüche nicht ausgeschlossen wurden'.
Er wollte weinen... denken... träumen... leben...
Nie wollte er zum 08/15-Männchen/ Steh-Auf-Männchen werden.

Du, mein Freund, Du bist es längst. Du, meine Busenfreundin, auch Du bist es. Madame Gewöhnlich- was man am meisten kritisiert & zu verhindern versucht, das ist oder wird man. C'est vrai?

Ich versuche mich gegen Gefühle zu währen, doch jedes 2. Gespräch landet im Bett. Wo bleibt mein Herzblatt? Wo ist mein Mann? Der Mann? Gibt es ihn? Ist nicht alles nur ein abgeficktes Spiel? Gibt es keine Ehrlichkeit?

Ehrlich- verschwinden will ich. Weg von diesen geilen Tieren namens Mensch. Alle Männer sind Schweine, alle Frauen Schweinezüchter. Sie züchten sich ihre Schweinchen heran, die so werden, wie sie werden sollen. Das ist einfacher so. Doch dann wollen wir Frauen es nicht mehr haben, dieses Schwein.

Auf & runter, ab & auf geht's, auseinanderspreizen, auf & nieder, oben & unten, vorn & hinten, auf & zu- nicht sprechen, nicht denken. Alles verdrängen. Bisschen Flüssigkeiten austauschen. Sprechen nervt, Unterhaltung ist unmöglich. Dabei aber Lächeln, weil die Kraft zum Weinen nicht mehr reicht ...

Wer hält mich? Wer ist stark genug? Mit wem werde ich mal dieses immer gleiche Spiel ausüben müssen? Gibt es keine Anderen? Soll man Maßstäbe setzen oder herunterfahren?

Ich bin kaputt, ausgelaugt wegen der ständigen Suche. Weil immer das Falsche im rechten Moment passiert. Da ich nicht das mache, was ich will. Weil ich immer die Falschen mir anlache. Bin ich zu kompliziert?

Eben weiß ich, was ich unternehme: ganz einfach gehe ich auf ihn zu. Er, dem ich alles anvertraue; den ich nachts aus dem Bett klingele; mit dem ich zusammen über den Geschlechterkampf & diese Geschlechter schimpfe ...

Wird er mich mögen?
Sicherlich- erzeugt nicht jede Liebe Gegenliebe?

(Eingegeben 13.02.07, Ausgedacht 10/97)

Eine Einfache Liebesgeschichte

Eine Einfache Liebesgeschichte (gibt es die wirklich?) 10 97

Ich bin eine geschiedene Frau.
Was bedeutet geschieden? Es wurde lediglich eine wilde Ehe beendet- in beiderseitigem Einverständnis. Heißt das nicht so?

Wenigstens konnten wir zum Schluss, nach dem Schlussstrich, uns noch unterhalten. Aber nicht mehr in die Augen sehen- wer hätte dies auch verlangt?
Ich weiß gar nicht, ob er mich anstarrte- zu verschwommen ist & war alles.

Normalerweise verstand er es mich gerade dann wieder zum Lachen zu bringen, so dass die Tränen wieder verschwanden. Dies war der Augenblick, an dem ich ihn am meisten mochte. Weshalb spreche ich schon jetzt von der Vergangenheit, wenn ich über uns, über ihn berichte? Sind wir so schnelllebig? So cool?

Worüber diskutieren, debattieren wir überhaupt? Ungewiss ist es mir- letzten Endes bleibt es unbedeutend; es war immer so & nichts wird jenes verändern.
Dabei hatte ich immer solch ein angenehmes Gefühl, so achtete ich gar nicht auf seine Worte. Mir gefiel, dass ‚Wie’, seine Klangfarbe und dass er überhaupt etwas von sich gab.

Er sollte eben nur nicht aufhören zu reden:
trotz allem strahlt seine Stimme weiterhin Geborgenheit, Wärme, Männlichkeit aus. Weshalb tauschte ich die Kassetten meines Anrufbeantworters, nachdem er sie besprach, nicht aus? So hätte ich seine wahre Stimme ganz nahe bei mir. Ich hätte zumindest die Möglichkeit, etwas von ihm zu behalten ...
Es ist so traurig: in mir keimt der Gedanke auf: ‚Nie wieder!'
Wieso ging & geht es jedes Mal wieder so tief?

Auch er war mir doch eigentlich von Anfang an unsympathisch. Meine Freunde mieden ihn, mein Hund kläffte ihn an, meine Katze verschwand- keinem war er auch nur etwas sympathisch. Was er mir erzählte war Blödsinn. Und trotz allem: ich blieb bei ihm? Warum?

Er sprach immer davon, ich hätte mehrere Gesichter; mein Gott! Wer hat die nicht? Er sprach immer davon, ich sei so ehrlich, so umwerfend, so unterhaltend; oh Gott! Ich lang-weilte mich zu Tode. Immer dieselbe Leier. Dabei wollte ich doch nur herausfinden, ob man Jemanden lieben kann, den man eigentlich hasst. Ob irgendein Mann mein Schauspiel je durch-schaut?

Bislang fand ich den noch nicht. Der wäre dann, mein wahrer Mann. Es ist doch alarmierend: man kann jeden manipulieren, hörig machen. Wird es zu kompliziert, wird es gerade richtig interessant oder er ist den Aufwand nicht wert.

Zurzeit verstecke ich mich im Wald.
Hier gefällt es mir. Niemand da, der mich bewundert, anglupscht oder angrapscht. Gar wunderbar ist die Einsamkeit. Erquickend sogar die aufkeimende Schwermut, Melancholie. Wo ist er? Wo bleibt er nur?

Er, mit dem ich eine einfache Liebesgeschichte führen kann? Er, mit dem ich über das Wetter schwätzen kann, wie über seine Lebensphilosophie. Er, mit dem ich auch schweigen kann.
Er, mit dem ich lachen & über den ich lachen kann, sogar beim Sex. Er, der Rückgrat hat; Ausstrahlung, Charisma, Geld & Wissen.

Ist es zu viel verlangt, mich als Mann erblicken zu dürfen? Lernte ich ihn schon kennen? Verwirrte ich ihn mit meinem Spiel? Mit meiner Schauspielerei? Durchschaute er mein dummes Gehabe? Realisiere ich den Richtigen? Will ich ihn überhaupt sehen?

Sollte ich mir ein weiteres Haustier zulegen? Eine Sportart intensiver betreiben?
Ich führte doch schon erfrischende Gespräche- ja, auch & selbst mit Männern, jedoch meist waren sie dann besoffen oder schwul. Ich komme um!
Ich halte es nicht aus, das weitere Aus.

Wie viele Menschen gibt es? Wie viele davon sind Männer? Und dann soll darunter Keiner sein, der mir gefällt? Unbegreiflich- wahrscheinlich das Beste wird es tatsächlich sein, sage ich mir ‚Nie wieder!’.
Bis zum nächsten Kuss ...

(Eingegeben 13.02.07, Ausgedacht 10/97)

Ein Wort Zu Wenig

Ein Wort Zu Wenig 10 97

Deine Augen diktierten mir gerade zu
Was zu sagen
Doch

Ich blieb stumm
Warum?

Jetzt tut es mir weh und leid
Ist es zu spät?
Geht noch was?
Was?

Ob ich Dich einfach frage wie es Dir geht?
Ob ich die Zeit zurückspulen kann?

Bleibe ich dann ein geschlagener Mann?
Jemand der sich ständig Vorwürfe macht?

Warum nur ein Wort zu wenig?
Kann man zu zuvorkommend sein?
Tun Komplimente weh?
Kann man auch zu viel erzählen?

Diesen Fehler mache ich nie wieder

Nur bis zum nächsten Mal?
Nur noch Andere?

(Eingegeben 13.02.07, Ausgedacht 10/97)

Der Tisch

Der Tisch 10 97

Der Tisch soll gerettet werden

Er befindet sich in einem Raum
Dieser steht in Flammen

Leute
Was soll das?
Weshalb der Tisch?

Seht Ihr nicht?
Bald schon kommt der brennende Dachstuhl herunter
Unüberwindbar ist die Tür mit einem Tisch

Weshalb dann der Tisch?
Wieso nicht das retten was zu retten ist?
Nur weil er am teuersten ist?

Weil der am lautesten schreit?
Weil jemand auf diesen Euch aufmerksam machte?
Seht Ihr nicht?

Jetzt fing er auch Feuer
Er ist doch nur aus Holz
Deshalb lasst Ihr Euch die Lungen angreifen?
Erntet eine Rauchvergiftung?

Leute
Was soll das?

(Eingegeben 13.02.07, Ausgedacht 10/97)

So Viele Farben

So Viele Farben 10 97

So viele Farben stehen zur Auswahl
Was für eine Qual!

Warum quälst Du Dich?
Weshalb freust Du Dich nicht einfach über diese Vielfalt?
Und ist die Entscheidung nicht für Dich längst gefallen???

Warum noch Andere befragen
Du willst eine bestimmte Farbe
Dann nimm die

Genau- die und keine Andere
Genau- jetzt & gerade

Erfreue Dich an diesem Sortiment
Es ist so groß
Da viele Menschen
Nicht ihren Geschmack kennen

Du aber schon

Deshalb nimm die Farbe
Die Du wünschst
Die Anderen sind Dir egal

-Und das ist & war gut so-

(Eingegeben 13.02.07, Ausgedacht 10/97)

Herz

Herz 10 97

Oh Herz
Mein heiß geliebtes Herz
Verstumme

Bitte
Verstumme
Du bist mir zu sehr in Fahrt

Ich halte nicht mit Dir Schritt
Der rechte Augenblick ist nicht da

Wird er jemals da sein?
Ich muss Dich quälen
Auf die Folter spannen

Mein Herz
Halte aus

Es wird auch für Dich der Tag kommen
An dem Du hüpfen kannst
Wie Du willst

Vertraue mir
Hoffe
Bleibe intakt

Hoffe mit dem Besten
Erwarte das Mieseste

Aber nun
Verstumme

(Eingegeben 13.02.07, Ausgedacht 10/97)

Das Treibende Holz

Das Treibende Holz 10 97

Bin ich ein treibendes Holz?
Immer von links nach rechts geworfen
Nie das Gefühl

Dass man dazu gehört
Irgendwo hingehört

Immer am Treiben
Immer am Vertrieben werden

Vollgesogen mit Altem
Weit ab von Schuss
Weg von dem Stamm
Weg von dem wärmenden Feuer

Nun frage ich mich
Ob ich ein Treibendes Holz bin

Dabei kann ich so gut selbst Leute antreiben

(Eingegeben 13.02.07, Ausgedacht 10/97)

Regen

Regen 10 97

Alle wollen sie eitel
Sonnenschein

Er
Nicht

Er wünscht Regen
Der befreit
Der reinigt

Der führt zum sich regen
Der bildet Pfützen
Der macht uns hoffend auf
Sonnenschein

Regen komme
Komme herunter
Gerade heute

Er will gereinigt & befreit werden
Alleine auf der Straße sein

Warum machen die Leute
Bei Regen ein
Gesicht wie bei
7-Tage-Regenwetter?

(Eingegeben 13.02.07, Ausgedacht 10/97)

Aufschreien

Aufschreien 10 97

Schrei
Ja
Schreie auf!

Nein
Lasse es nicht in Dir
Heraus damit
Du vergiftest Dich sonst nur damit

Warum?

Schrei
Ja
Schreie auf!
Bitte!!!

(Eingegeben 13.02.07, Ausgedacht 10/97)

Die Hinrichtung

Die Hinrichtung 10 97

Bei der ersten
Hinrichtung wurde mir direkt schlecht

Bei der 5.
Fing ich dabei zu pfeifen an

Die 10.
Ödete mich an

Die 16.
Fing ich an auszudehnen
Schade
Dass der Mensch nur 1 Genick zum Brechen hat
Allerdings
Glücklicherweise, mehrere Knochen dafür...

Von der 50.
An wurde ich Meister genannt

Ich hatte als Meister das Monopol für Hinrichtungen
Ich liebe sie

Woran kann sich der Mensch nicht gewöhnen?

(Eingegeben 13.02.07, Ausgedacht 10/97)

Krieg

Krieg 10 97

Kriegszeit
Überall

Knallen die Bomben herein
Überall

Zerstörung
Gewalt
Krieg
Und ich?

Ich
Kümmere mich
Um die Blumen
Die müssen gepflegt werden

Weiterhin
Um die Kühe
Die müssen & wollen gemolken werden

Weiterhin
So lange sie & wir noch existieren
Sollte ich verzweifeln?

Ich denke
'Nein'

Es wird auch eine Nachkriegszeit geben
Irgendwann

Dann
Benötigen wir wieder
Blumen
Kühe
Liebe

Miteinander
Zusammengehörigkeit
Gemeinschaft

Jemand muss
Zeichen setzen
Einer zumindest muss
Die Anderen mitschleifen

Hoffnung versprühen
Zur Liebe halten
Warum nicht auch Du?

Du bist auch am
Leben
Noch
Weiterhin & immerhin!

Oder
Doch eher
Irgendwann?

(Eingegeben 13.02.07, Ausgedacht 10/97)

Was Ist Los?

Was Ist Los? 10 97

Was ist los?

Ich freue mich
Wenn ich eine Nummer wähle &
Jemand noch zu dieser Nummer gehört

Wenn jemand mich schon bald er - kennt
Wenn sich Einer an einen vereinbarten Termin erinnert
2 Tage später

Was ist los?

Ist was los?
Lebe ich?
Was ist Leben?

Bin ich traurig?
Bin ich am Ende?

Was ist los?

(Eingegeben 13.02.07, Ausgedacht 10/97)

Streicheleinheiten

Streicheleinheiten 10 97

Das ist das
Wonach ich mich sehne
Streicheleinheiten

Streicheleinheiten
Der Seele
Des Körpers

Spüren
Dass man lebt
Dass man nicht alleine ist
Dass Andere dieselben Empfindungen & Sehnsüchte haben

Warum unterdrücken Einige dies Verlangen?
Warum werden sie maschinenähnlicher?
Warum behaupten sie auf einmal das Gegenteil?

(Eingegeben 13.02.07, Ausgedacht 10/97)

Die 1 Person

Die 1 Person 10 97

Die 1 Person
Wäre mir Recht

Die Person
Die das sagt
Was ich brauche
Was ich hören will

Die mich warnt
Die mich bremst
Die mich wachrüttelt

Die mich berührt
Die mich fallen lässt
Die mich braucht

Je nach dem was ich brauche
Was sie benötigt

Die 1 Person
Mit der ich aufwachen möchte
Bei der ich laut denken darf
Zu der ich auch 'Nein' sagen darf

Die 1 Person
Gibt es sie?
Wird es die 1. Person sein?
Die mir einfach so über den Weg kommt?
War es die 1. Person?

(Eingegeben 13.02.07, Ausgedacht 10/97)

Mit Gold Überschüttet

Mit Gold Überschüttet 10 97

Ich befürchte
Ich werde mit Gold überschüttet

Leute wieso?
Sehe ich so arm aus?
Doch nicht

Alles auf einmal-
Ihr steinigt mich noch!

Darf ich nicht meinen derzeitigen Schatz sehen?
Ihn polieren?
Mich an ihn erfreuen?

Warum wollt Ihr mich traurig machen?
Verrückt machen?
Mit etwas was eigentlich nur Freude bringen sollte?

Dreht doch den Goldhahn ab
Eines Tages gerne wieder

Aber nun werft Ihr
Perlen vor die & zur Sau ...
Ist das Leben eine einzige Schweinerei?

(Eingegeben 13.02.07, Ausgedacht 10/97)

Ist Es Liebe?

Ist Es Liebe? 10 97

Ist es Liebe?

Wenn man überlegt
Was sie gerade denkt?
Was sie unternimmt?

Wie sie sich hier verhält?
Worauf sie hier achtet?
Was sie einem sagte?
Was sie meinte?

Wenn man ständig an sie denkt?
Wenn man die gesamte Telefonnummer wählt bis auf die letzte Ziffer?
Wenn man sie sieht, wenn man die Augen schließt?

Wenn man ihre Stimme hört, obwohl sie ist gar nicht da?
Wenn man mit ihr telefoniert & anschließend ist man wohlig warm?
Wenn man mit ihr aufwachen möchte?

Wenn man sie als
Partnerin
Geliebte
Frau
Mutter
Schwester &
Tochter in einer Person sieht?
Ist es Liebe?

Was macht sie?
Wo ist sie?
Erinnert sie sich an mich?

Ist es Liebe?

(Eingegeben 13.02.07, Ausgedacht 10/97)

Arbeitsschock 10 97

Arbeitsschock 10 97

Nun bist Du tot.
Dabei lebtest Du nie- Du warst nur für Andere da. Egal für wen, egal wann, egal was- Du warst zur Stelle: jedermanns' Liebling? Jedermanns' Idiot?
Konntest Du irgendwann nicht mehr anders? Verlerntest Du für Dich zu leben? In Frieden & im Glück glücklich bleiben? Brauchtest Du Probleme, Kompliziertes, Zweifel?

Nie hörtest Du auf mich- ich sei doch zu egoistisch, stur, berechnend, hinterhältig, skorpionhaft?
Recht hast Du- ich bin mir der Nächste; wer sonst?
Vielleicht bin ich ein wahrer Skorpion, das heißt, wo es geht versprühe ich Gift, wer am Ertrinken ist, dem wird der Rettungsring zerstochen, wer am Galgen baumelt, erhält einen zweiten Strick, sicher ist sicher... Warum auch nicht? Weshalb er nicht erschossen wird? Spinnst Du- weißt Du, wie teuer Kugeln sind?

Warum ich so unmenschlich bin? Weil ich am Leben bleiben will- wenn der eine nicht ermordet wird, werde ich es; das möchte ich vermeiden.
Außerdem durch- & überlebte ich den Arbeitsschock auch irgendwie.

Nein, mein Kollege- ich bin nicht Du bzw. wie Du warst. Du bist verreckt in Deiner Freizeit- Du wolltest eine Bombe entschärfen- so wie immer; die Bombe war aus dem 2. Weltkrieg. War Dir nicht bewusst, wie viele Leute sie da herumlagen sahen?
Doch sie machten das einzig ‚Wahre’: sie ignorierten das Problem, sie blickten weg. Sie meinten, irgendjemand werde es bemerken, beseitigen & ändern- warum sie? Ist das deren Job?
Wie Recht sie doch damit hatten...

Warum, Kollege, machte Dich dieses verdammte Ticken nervös? So prima hätten wir miteinander auskommen können, wären sogar bezahlt wurden, hätten absolut keine Verantwortung gehabt & keine Ahnung- doch, wer kann was gegen Ahnungslosigkeit? Dummheit? Darum geht es ja auch gar nicht- es geht ums Verpissen können, den Anderen-etwas-zuschieben-können, selber nicht gefickt werden, selber die Leute zu ficken, wann, wo & so oft es nur geht, die anscheißen, verarschen ...
Warum wolltest Du das nicht einsehen?

Dein ehrliches Gequake schien für uns, unser Geschwätz zu sein- dahin geredet, ohne etwas zu sagen, zu bedeuten. Es glich unserem eigenen Geschwätz um Banalitäten- wir sahen Dich als einer von uns, als einen Spiel-teil-nehmer. Nie hätten wir daran gedacht, dass Du das auch noch ernst meinst, dass es Dich tatsächlich berührt, beschäftigt. Wir dachten tatsächlich, Du passt Dich uns an- Du verstündest das Spiel. Was warst Du doch für ein naives Weichei- wahrlich traumhaft, dass Du uns nicht mehr annervst, dass Du nie mehr Spielverderber genannt werden kannst. Nun sind nur noch wahre Menschen unter sich; Menschen, die nichts schaffen, also keine Fehler fabrizieren, die sich geschickt tarnen, also fällt unsere Fassade gar nicht auf, die dennoch jammern, also werden wir dennoch von allen für nichts bemitleidet.

Anfänglich glich ich ja Dir, doch schon bald war mir klar, traue niemandem, dann wirst Du nie enttäuscht- das unternimmt jeder Mensch all zu gerne- spiele Fürsorge, Mitleid, dann wirst Du angelächelt, verstelle Dich, dann braucht niemand Dein ekliges, wahres Ich zu erspähen. Mache nur die Dinge, die Du wirklich kannst; im Zweifel sei lieber untätig, als ein Schnitzer zu werden- weise alles weise von Dir, so kann Dir niemand ans Knie pissen.

Nicht vergessen: Du arbeitest, Du bist unter Kollegen. Alle wollen dasselbe, nichts
unternehmen, alles erhalten. Jeder versucht, dass ein Anderer die Brötchen für ihn backt, die Kuh vom Eise für ihn holt, die Kehle für ihn hinhält. Wieso sahst Du es nicht genau so? Weshalb wurdest Du Opfer des Arbeitsschocks?

Du Narr- es gibt keine Gerechtigkeit, keine Ehrlichkeit, keine Dankbarkeit- nur Heuchelei, nur Dreck, nur Show; der einzige Aufrechte, Ehrliche, Märtyrer, Dummi wurde mit Dir begraben, o mein Kollege.

Wie traumhaft wäre ich wie Du geblieben …

(Eingegeben 13.02.07, Ausgedacht 10/97)

VERTRAUEN VERLOREN

VERTRAUEN VERLOREN 10 97

Wie viel kann man ertragen?
Ist nicht irgendwann der Zeitpunkt erreicht?

An dem man äußert
Ich habe das Vertrauen verloren
Vertrauen in jedem & allem

Soll man sich auf nichts verlassen?
Nur auf sich selbst?
Sofort darauf besinnen & beschränken?

Ich weiß es nicht
Ich brauche Vertrauen

Wo ist die- & derjenige?
Dem & der man noch trauen kann???

(Eingegeben 13.02.07, Ausgedacht 10/97)

DER FÜR IMMER VERSCHÜTTETE TRAUM

DER FÜR IMMER VERSCHÜTTETE TRAUM 10 97

Einst hatte ich einen Traum
Gar traumhaft stellte ich ihn mir vor
Ich weiß so wird es immer sein

Für immer
Doch er ging verschüttet
Für immer

Jetzt bin ich traumlos
Für immer

Hoffnungslos?
Haltlos?
Orientierungslos?
Machtlos?
Mutlos?

Sollen Träume realistisch sein?
Sollen sie immer wieder-kehren?
Um dann verschüttet zu werden?
Für immer

Ich weiß
So wird es immer sein
Für immer

Ich habe einen Traum ...
Für immer ...

(Eingegeben 13.02.07, Ausgedacht 10/97)

DAS ZERSPRUNGENE HERZ

DAS ZERSPRUNGENE HERZ 10 97

Das Herz ist mir zersprungen
Ich wusste gar nicht
Dass es so eine Herzensangelegenheit war

Werde ich ständig mit einem gebrochenen Herzen wandeln?
Werde ich nie mein Herz finden?
Es kitten?

Immer weiter weg vom Herzen Hin zum Verstand?
Zum Geld?
Liebe leugnen?

Sich verleugnen?
Bin ich damit der Einzige?
Lebe die Hurerei?

Ich weiß nichts
Das Herz ist mir zersprungen

(Eingegeben 13.02.07, Ausgedacht 10/97)

Montag, 12. Februar 2007

Hafen

Hafen 9/97

Ich weiß schon gar nicht mehr wie lange
Jedenfalls treibe ich lange auf dem Ozean

Einsam
Ziellos
Traurig

Kalt
Unsicher
Müde


Verlassen
Mutlos
Hoffnungslos

Enttäuscht
Verweint
Deprimiert


Es macht mir nichts aus
Gerne war ich in meiner Gesellschaft
Ich brauchte es

Doch jetzt begutachte ich fröhlich
Das viele Wasser
Brauche nicht mehr
Ich will Leute um mich

Neue Gedanken
Fremde Gesichter
Nicht nur
Ich

Oooo Hafen
Wann erreiche ich Dich?

Oooo Hafenschänke
Wann kann ich bei & in Dir meine Geschichtchen loswerden?

Oooo Hafenkirche
Wann betrete ich Dich alleine & verlasse Dich mit meiner Braut?

Oooo Hafen
Wann sehne ich mich bei Deinem Ende nach Meer?

(eingegeben 12.02.07 - ausgedacht 09 1997)

Trauer

Trauer 9/97

In mir die reinste Trauer

Nichts ist mir mehr geheuer
Nichts ist mehr für die Ewigkeit
Alles in Frage gestellt

Nichts verdient mehr
Achtung
Respekt
Toleranz

Alles ohne Glanz
Nichts gelingt
Alles verkommt

Nichts will erzählt werden
Alles martert das Gehirn

Ich will weinen
Trauer zeigen
Ist das die rechte Zeit?

Kann ich noch was Anderes tun?
Noch lieber einen weiteren Tag warten?
Gar nicht den Körper befragen?
Weiter bis zum bitteren Ende?

Nichts zu tun
Alles muss funktionieren?

In mir die reinste Trauer …

(eingegeben 12.02.07 - ausgedacht 09 1997)

1 Zuviel Im Boot

1 Zuviel Im Boot 9/97

Lange paddelte ich für 2

Nun nahm mir jemand die Arbeit ab &
Erlaubt mir das selige & liebliche Ausruhen

Nun wird es enger im Boot
Der Mensch
Für den ich einst paddelte
Meint
Er habe weiterhin Anspruch auf einen Platz
In meinen Augen aber nicht

Ich habe keine Lust für 2 zu paddeln
Ich kann nicht mehr
Ich brauche auch meinen Freiraum
Ich unterstütze doch gut meine Hilfe

Meine Ignoranten ignoriere ich jetzt
Er kann meinetwegen machen
Was er will
Sich auf seine faule Haut legen
Sich überall einschleimen

Untergehen
Er ist mir egal
Ich war es auch für ihn
Ich weiß nur

Es ist 1 Zuviel Im Boot …

(eingegeben 12.02.07 - ausgedacht 09 1997)

Schulter

Schulter 9/97

Die Schulter
Zum Anlehen
Zum Lasten verteilen und ausgleichen
Zum Beruhigen

Zum Besinnen
Zum Zu-Sich-Kommen
Zum Sammeln

Zum Fliehen
Zum Abstand gewinnen
Zum Festhalten

Wer braucht sie nicht?
Wer ist fähig meine zu sein?
Wer ist berechtigt meine zu benutzen?

(eingegeben 12.02.07 - ausgedacht 09 1997)

Sonntag, 11. Februar 2007

Three Weeks Ago

Three Weeks Ago 9/97

Three weeks ago something happened
Something which is not told to me
But that is ok

Now you want to be alone
But that is ok

Thinking
Laughing
Crying
Falling in self-pityness
Falling in several crises

Perhaps you need it
I don’t know
There is nothing being afraid of

You have ears listening to you
You have arms longing holding you
So you have everything
Do you have?

Why don’t you trust?
Why don’t you take the opportunity talking face to face?
Why don’t you throw out all your dust?
Why do you only believe in your old friends?
Don’t you know- once even they were unknown for you?

Perhaps they tell you the right things
That would be ok
But are they really the ones talking to?
Don’t they know you too well?
Don’t they trust you blindly?
Don’t they tell you the things you want to know?
Not the things you ought to hear?

Really- I know nothing at all
But I do know that it is not that bad staying alone in the room
But only if people really are there in the case of emergency
Will they be there all the time?

You don’t have to laugh while meeting them
You don’t have to be charming
You should think & perhaps you’ll find out

It’s ok reflecting some things
But it’s not ok only thinking & staying in yourself

Go on living your way of life
Everybody needs a break
So do you

But please don’t forget
The world doesn’t matter about you
But you do matter about you

You don’t know?
Well
Laugh- what happens?
Cry- what happens?


Don’t you see
The world stays the same
Only you are changing

Your mood
Your point of view
Your thinking

So
Do what you want
But please don’t stay & keep yourself in yourself
Don’t loose yourself in yourself

Don’t hide
Don’t panic
Whatever has happened three weeks ago …

(eingegeben 11.02.07 - ausgedacht 09 1997)

Schmerzen

Schmerzen 9/97

Was tut mir am meisten weh?

Mein Herz?
Mein Kopf?
Mein Selbstvertrauen?

Meine Weltanschauung?
Meine Offenheit?
Was soll ich mir zuerst halten?

Ich weiß es nicht

Mein Kopf zerspringt
Meine Augen quellen über
Mein Herz zerreißt
Mein ganzer Körper japst

Was für Schmerzen
Das Bewusstsein
Ich werde nicht mehr einen Menschen sehen
Nie mehr?
Den Menschen???

(eingegeben 11.02.07 - ausgedacht 09 1997)

Verständnis

Verständnis 9/97

Kann man einander verstehen?
Sieht nicht jeder das was er sehen mag?
Deutet nicht jeder so wie es ihm am liebsten ist?

Gehören zum wahren Verständnis nicht 2?
Wird man nicht ständig nur verarscht?

Dafür habe ich kein Verständnis
Kann man das verstehen?
Soll man es überhaupt???

(eingegeben 11.02.07 - ausgedacht 09 1997)

Ganz Schnell

Ganz Schnell 9/97

Es sollte gar nicht ganz schnell alles passen
Nur der Moment galt
Sich langsam kennen lernen
Gemeinsam träumen

Auf Grund des Gefühls-Ozeans brach die Bitte nach einer Umarmung auf
Ausgelöst durch ein Her & Hin der Wogen
Es sollte die Krönung eines zauberhaften, faszinierenden Abends werden
Es wurde der Absturz einer vorzüglichen Gemeinschaft

Es gleicht einem Aufbruch
Ein Aufbruch ganz schnell nach Irgendwo
Gemeinsam einsteigen & sich überraschen lassen

Unwichtig
Wohin
Woher

Unwichtig
Was zu tun
Wichtig gemeinsam sein

Eine
Klitzekleine
Fröhliche
Lebensfrohe
Gemeinschaft bilden …

(eingegeben 11.02.07 - ausgedacht 09 1997)

Das Feuer

Das Feuer 9/97

Ist das Feuer erloschen?
War die Kälte zu viel?
Kam das Wasser zu überraschend?

Alles auf das ungeschützte, sich langsam aufbauende & verbreitende Feuer?
Kann es wieder mühselig aufgebaut werden?

Es wollte gar nicht einen Großbrand verursachen
Es wollte nur genährt werden
Gelegentlich ein großes Stück Holz damit es nicht so bald erlöscht

War es überhaupt das Feuer?

(eingegeben 11.02.07 - ausgedacht 09 1997)

Abfahrt

Abfahrt 9/97

Eine Fahrt
Immer tiefer geht’s ab

Bergab
Tiefer hinab
Was geht ab?

Ich will nicht weiter hinunter
Ich will abfahren

Vor Freude
Vor Bestätigung
Vor Aktion
Vor Bestätigung

Ich will abgehen
Und aufgehen

Nach jeder Abfahrt
Muss es einfach Auffahrt geben

Tatsächlich?

(eingegeben 11.02.07 - ausgedacht 09 1997)

So Viel

So Viel 9/97

So viel zu erledigen
Zu verarbeiten
Zu erfüllen
Zu bedenken

Zu planen
Einzuhalten
Zu bestätigen
Zu überstehen

Auch wenn Du gar nichts kannst
Wenn Du rein gar nichts verstehst
Lasse das ‚So Viel’ nicht zu ‚Zuviel’ verkommen
Darum bemühe Dich ständig & flink

(eingegeben 11.02.07 - ausgedacht 09 1997)

Der Große Wunsch

Der Große Wunsch 9/97

Der große Wunsch
Nichts mehr zu sagen
Zu sehen
Zu erleben

Gar nicht mehr zu existieren
Nichts mehr zu sein
Nichts mehr sein

Gewiss schnell wäre die Erfüllung
Die Erlösung da
Doch was ist anschließend da?

Warum sich selbst diesen Wunsch erfüllen?
Spätestens in einem Jahrhundert ist er eingetreten

Drum höre auf zu beten
Für den
Großen Wunsch

(eingegeben 11.02.07 - ausgedacht 09 1997)

Kopf Verdreht

Kopf Verdreht 9 97

Gar grässlich ist mein Kopf verdreht

Kennen gelernt
Viel erzählt
Flamme entfacht

Wann wird sie wieder abrupt ausgemacht?
Dich sehen war göttlich
Ich verfiel in Trance

Hand in Hand schlichen wir zusammen
Schliefen zusammen
Ein
Egal wohin
Egal woher

Eine Umarmung wäre zu früh gewesen
Ein Kuss das Aus

Ein Wort
Eine Andeutung
Zu viel
Der endgültige Abschied

Viel gibt es
Zu erzählen
Zu fragen
Zu sehen
Zu erleben

Mein Kopf ist verdreht
Grässlich
Was man dann alles zu früh erzählt …

(eingegeben 11.02.07 - ausgedacht 09 1997)

Schlussoffensive

Schlussoffensive 9 97

Jetzt erst Recht
Kurz vor Schluss wird man aktiv
Offensiv

Plötzlich kommen Fragen auf

Why do we think of problems we may never have?
Why do we learn to like things only when they are gone?
Warum setzt Du auf die Schlussoffensive?
Weshalb sollte für Dich immer im letzten Augenblick Dein Retter erscheinen?

Wann wirst Du Dein eigener Held?
Wieso immer abhängig von Fremden sein?
Ist es recht anderen die Pistole an die Brust zu setzen?

Mache doch damit Schluss …

(eingegeben 11.02.07 - ausgedacht 09 1997)

Das Absolute Nichts

Das Absolute Nichts 9/97

Das Nichts breitet sich aus

Die Kindheit war nichts
Die Jugend war nichts

Nichts ist das Erwachsenendasein
Mache nichts
Macht nichts

Man gewöhnt sich an alles
Man gewöhnt sich an nichts

Nichts wird Dir bald gefallen
Du wirst Nichts
Gar nichts
Mehr erwarten

Warum alles haben wollen?
Nichts geht …

(eingegeben 11.02.07 - ausgedacht 09 1997)

Was Alles Schwirrt

Was Alles Schwirrt 9/97

Was alles in meinem Schädel schwirrt

Die endliche Liebe
Die überholten, unnützen Ideale
Die nie existierende Ewigkeit
Die Überbleibsel
Der verschwundenen

Hoffnung
Ehre
Menschlichkeit

Lasse es entfliehen
So ist die Zeit

Ist nicht Deine Schuld
Hat nichts mit Dir zu tun

Du bist OK
Die Welt ist böse

(eingegeben 11.02.07 - ausgedacht 09 1997)

Nichts Verstanden

Nichts Verstanden 9/97

Ich habe das Gefühl
Du hast nichts verstanden

Weiterhin meinst Du
Du hast alles verstanden

Weiterhin willst Du die Welt ändern
Verbessern?

Weiterhin denkst Du
Gerade Deine Stimme sei notwendig
Wichtig

Weiterhin glaubst Du alles wartet nur auf Dich
Braucht Dich

Weiterhin traust Du Leuten
Den Wendehälsen

Ich weiß
Du hast nichts verstanden

(eingegeben 11.02.07 - ausgedacht 09 1997)

Unruhe

Unruhe 9/97

Rechts?
Links?
Hoch?
Runter?
Falsch?
Richtig?

Was für eine Unruhe
Was tun?

Weshalb sich anstecken lassen?
Bleibe doch ruhig!!!

(eingegeben 11.02.07 - ausgedacht 09 1997)

Jeder Tag Gleich

Jeder Tag Gleich 8/97

Du wünschst jeden Tag gleich zu erleben

Das heißt
Heute lebst Du &
Morgen durchlebst Du abermals das Heute
Jedoch wissend
Was sich
Wie
Wann
Wo
Ereignen wird

Dass wäre toll?
Denkst Du alles bliebe gleich?
Bleibst Du dann noch Du?

Ist es so schlimm, dass die Tage ihre Namen ändern?

Wenn Du das gleich brauchst
Erledige jenes geschwind &
Stürze Dich dann wohlwollend auf das Neue

Gebrauche Deine Routine &
Erfahrung

Gekoppelt mit neuen Geschehnissen
Warum nicht?

(eingegeben 11.02.07 - ausgedacht 08 1997)

Die Schachspielerin

Die Schachspielerin 8/97

Jemand spielt Schach
Das ist gut
Was gibt es Entspannenderes?

Dieser Jemand ist eine Frau
Auch gut
Frauen benötigen ebenso Entspannung

Die Figuren sind ihr männliches Umfeld
Sie opfert sie
Sie hangelt sich von einem zum andern

Wer nicht herrlich steht
Wird nie mehr beachtet
Sie lässt sich verleugnen

Sie zieht um
Sie erhält nun wieder eine neue Nummer
Aras- wieso?

Wer soll Dir denn nun noch einen Spiegel vorhalten?
Merkst Du denn nichts?

Merkst Du denn nicht
Dass Du umgeben von Leuten bist
Die zu Dir halten
Solange Du erzählst Du siegst?

Willst Du dann zu den Leuten zurück?
Wundere Dich nicht
Wenn sie Dich nicht lassen

So mancher wird vorsichtig
Der schon mal im Schach gestellt wurde

Oder heiße ich Cassandra?

(eingegeben 11.02.07 - ausgedacht 08 1997)

Komm’ Herr

Komm’ Herr 8/97

Komm’ herunter Herr
Zeige Dich uns
Komme her- bitte

Du gibst doch vor
Vorgaben geben zu können
Wir brauchen
Was Sichtbares
Was Handfestes

Glaube ist uns zu wenig
Oder sollen wir vom Irrglauben herunter kommen?
Vom Irrglauben Du brauchst uns?
Du müsstest zu uns gelangen?

Ich weiß nicht
Sicher ist
Ob Irrglaube oder Glaube
Ich brauche das Gefühl

Auf dem rechten Weg zu sein
Ziele erreichen zu können
Etwas darzustellen
Etwas zu können

Oh Gott
Was tun?

(eingegeben 11.02.07 - ausgedacht 08 1997)

Leiden-Schaft

Leiden-Schaft 8/97

Ich leide
Unter Schlaflosigkeit
Unter Zukunftsangst
Unter Wahnvorstellungen
Unter Selbstzweifel

Da ich nicht ich sein kann
Da die Vergangenheit die Zukunft nicht in Ruhe lässt
Da ‚Hätte’ und ‚Wäre’ immer häufiger auftritt

Weil ich meiner Leidenschaft nicht mehr nachgehe
Sondern mir immer neue Leiden schaffe

(eingegeben 11.02.07 - ausgedacht 08 1997)

Der Reuige Hund

Der Reuige Hund 8/97

Wie verzweifelt
Will er seinem Herrchen gefallen
Dieser bemerkt das gar nicht

Im Gegenteil
Er schlägt ihn
Unbarmherziger
Fester
Brutaler
Unentwegt
Grundlos
Ununterbrochen

Du Hund
Beende doch bitte dieses jämmerliche Kläffen
Streune nicht mehr umher
Bewege Dich dorthin
Wohin Du willst

Vergesse Dein Herrchen
Es misshandelte Dich
Du brauchst nicht zu bleiben

Breche auf
Vielleicht bleibt es ja Dein Einziges
Dieses Hundeleben

(eingegeben 11.02.07 - ausgedacht 08 1997)

Nichts Brechen

Nichts Brechen 8/97

Er meint
Er sei so weit
Er glaubt
Er sei wieder er

Er denkt
Er könne sich nichts mehr brechen
Er stehe über den Dingen
Er habe die schlimmste Zeit überlebt

Nichts mehr könne ihn brechen

Mein Freund
Bist Du’s immer noch?
Dich kann tatsächlich
Nichts mehr brechen?

Weil
Nichts mehr zu brechen da ist?

(eingegeben 11.02.07 - ausgedacht 08 1997)

Samstag, 10. Februar 2007

Verdient?

Verdient? 8/97

Womit habe ich das verdient?

Es ist mir unverständlich
Warum gerade ich?

Ist es zu viel verlangt?

Etwas Glück zu erwarten?
Etwas Ausgemachtes einzuhalten?
Etwas Wunderbares zu erleben?
Einen Streit einen Tag lang nicht mehr erleben zu müssen?

Womit habe ich das verdient?
Warum erhalten Einige etwas, was sie gar nicht verdienen?

(eingegeben 10.02.07 - ausgedacht 08 1997)

Verrückte Welt

Verrückte Welt 8/97

Die Welt ist verrückt
Wer bringt sie auf die rechte Bahn?

Ist es legitim?

Dass der Ehrliche betrogen wird?
Dass man übertreibt um Gehör zu finden?
Dass es sowieso immer den Falschen trifft?

Dass der große Gauner groß gefeiert wird & der Kleine klein gemacht wird?
Dass der Sich-Bemühende verkannt wird & der Faule gefördert wird?
Dass es keine Gerechtigkeit gibt?

Ist die Welt verrückt?
Oder diese Fragerei?
Meine Sichtweise?

(eingegeben 10.02.07 - ausgedacht 08 1997)

Liebe 8/97

Liebe 8/97

Sie wird
Idealisiert
Vergöttert
Geehrt
Heilig gesprochen

Aus welchem Grund?

Hat man sie nicht
Verlässt man sich auf sich &
Wirkt glücklich

Hat man sie
Wird man vollkommen

Ängstlich
Besorgt
Voller Kummer

Und sagt noch jemand Liebe sei der Lebenssinn?

(eingegeben 10.02.07 - ausgedacht 08 1997)

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