Meine Seele
Nichts Besonderes?
Die Welt bewegt sich
Sie dreht sich gar schnell
Was interessiert es mich?
Bin ich gar nicht hell?
Gestern bestand ich etwas Außerordentliches
Heute scheiterte ich an nichts Besonderem
Und morgen?
Lache ich dann über meine heutige Verzweifelung?
Wurde mir etwas klarer?
Die Welt dreht sich
So ändert sich auch wieder mein Leben & meine Launen
Mein Niveau
Gerne möchte ich kämpfen
Wissen
Tätig sein
Weshalb muß es Tage wie heute geben?
Um die Finsternis zu erblicken?
Um heller zu werden?
Ich bewege mich
Erkenne mein Limit
Meine Begrenztheit
Dennoch will ich Ketten sprengen
Über mich hinaus wachsen
Gerade noch glücklich
Jetzt unzufrieden, zu tiefst enttäuscht?
Nein
Das Morgen wird besser
Übermorgen exzellent
Warum sich heute wegen nichts Besonderem zerstören?
(eingegeben 08.11.08, ausgedacht 10 08)
Was Machte Ich Falsch?
Wieso sollte es falsch sein?
Weißt Du nicht mehr
Es geschieht was geschehen soll?
Schließt sich eine Tür so öffnen sich gleich
Mehrere neue Tore für Dich?
Meistens passt etwas
Gelegentlich auch nicht
Dann hat es eben nicht sein sollen
Schon schnell findet sich die wahre Alternative
Dein Angeschlagen sein geschwind bessern
Wenn Du es magst
Wenn es so weit ist
Wenn Du genügend nachgedacht hast
So stelle fest
Dass nichts falsch ist
Jeder Moment kann der Richtige sein
Wenn Du bereit bist
Genieße Dein vergnügtes Leben
Ab
Sofort
(eingegeben 08.11.08, ausgedacht 10 08)
Das Lebendige Lächeln 01 08
Im unwirklichen Dickicht des
Grenzenlosen Lebens wähne ich mich
Ver- & gefangen
Fühle ich mich verurteilt
Wegen meiner vermeidbaren Verfehlungen
Der unbarmherzigen Vergangenheit
Gibt es nun nur noch jämmerliche Missgeschicke
Undeutliches, vages Geschwafel?
Lauert auf uns alle daher
Bloß die grenzenlose Leere?
Dennoch schreite ich unentwegt fröhlich & mutig
Diesem grusligen Unfassbarem entgegen
Lege meine nutzlosen Waffen nieder
Genieße dieses abenteuerliche Hin & Her
Habe immer wieder auch viel Spaß am ur-plötzlichen Leben
Ja- trotz allen & allem gebe ich nicht wirklich auf
Ich kämpfe jeden einzelnen Tag eifrig
Um mein lebendiges Lächeln
So wie ich es will
Soll meine rosige Gegenwart & erfolgsversprechende Zukunft sein & bleiben
(eingegeben 26.01.08, ausgedacht Januar 08)
per arne - 26. Jan, 18:03
Empfindungen 01 08
Ich empfinde Befremdung
Wohl liegt es daran, dass ich mich im Auge eines Tornados befinde
Wann hört der Sturm endlich auf?
Gewiss- das Leben gleicht einem Abwägen
Abwägen der
Zeit
Worte
Situation
Gegenübers
Und doch steht auf dem Plan
Sterben oder leben
Was magst Du?
Eingesperrt sein?
Oder Dein glänzendes Gefieder noch glänzender machen?
Wohl eine glänzende Idee?
Es liegt weiterhin alles an mir
Will ich zerstören?
Mich erhalten?
Leben & leben lassen?
Einigermaßen vernünftig sein & bleiben?
Zumindest den Augenblick genießen?
Mich durchsetzen?
Sagen & machen ausschließlich was der Gegenüber sich erwünscht?
Mich für mich freuen?
Auf Eigenverantwortung pochen?
Daran festhalten was mir wichtig ist?
Mich rächen?
Der Realität entfliehen?
Den Weg zurück sehen?
Geht das überhaupt?
Meine eigenen Prioritäten setzen?
Von anderen abhängig bleiben?
Mich weiterhin nach Aufmerksamkeit sehnen?
Nur das Blatt im Wind spielen?
Tropfen im Meer sein?
Ist alles ohne Ursprung & Bedeutung?
Alles bloß für ein bisschen
Selbstbestätigung?
Lob?
Echo?
Lasst uns leben & trinken-
Denn morgen könnten wir schon tot sein?
Wann komme ich wieder in Erklärungsnotstand?
Funktioniert Verdrängung?
Habe ich die zündenden Ideen & Hilfen?
Warum macht man immer wieder Fehler?
Ist man dazu verdammt?
Stets wachsam sein?
Seinen Weg beharrlich alleine weiter schlendern?
Wann überwiegt das Miteinander?
Wird es je eine Zeit geben ohne das ärgerliche Gegeneinander?
Kann man es allen recht machen?
Soll man es überhaupt?
Muss es immer ganz einfach sein?
Woran liegt dies alles wohl?
Ich empfinde Befremdung?!
(eingegeben 26.01.08, ausgedacht Januar 08)
per arne - 26. Jan, 17:37
Der Schwan 01 08
Bin ich bloß ein eitler, einsamer Schwan?
Oder kann ich vielmehr für jemanden auch der Schwarm sein?
Was mache ich mich so narrisch?
Weiterhin sage ich was ich will
Was ich mir vorstelle
Der rechte Gegenüber versteht es gewiss im rechten Augenblick
Für ihn ist es egal ob ich ein Schwan oder ein Schwarm bin
Was sind schon Worte?
So viele enthüpfen unserem Mund einfach so
So viele andere Worte gehen verloren auf ihrem Weg zu unserem Mund
Also trotz allem ruhig Blut
Wenn Du ein Schwan bist- genieße es
Wenn Du ein Schwarm bist- fühle Dich geehrt
Beachte ein ‚Nein’
Sei erfreut über das ‚Ja’
Sei & bleibe dankbar
Und mache das Optimum nun
(eingegeben 18.01.08, ausgedacht Januar 08)
per arne - 18. Jan, 15:11
Im Käfig 01 08
Im Käfig befinde ich mich
Schon seit langem
Auch wenn er einem Goldenen gleicht
Baldmöglichst will ich aus ihm ausbrechen
Ich möchte mich nicht in Frage stellen lassen
Will den Augenblick wirklich, tatsächlich, real umarmen
Das soll doch möglich sein
Ich rüttele an den Stäben
Verstehe immer mehr den armen, respektvollen Panther
Mag Brücken bauen
So viel wird verschachert
Vorgespielt
Gelogen
Falsch verstanden
Falsch formuliert
Wer versteht das alles?
Gilt nicht mehr der kleinste Augenblick?
Ab sofort mag ich nicht mehr blockiert werden
Ausschließlich die Welt sehe ich als mein Limit
Ich tanze wo & wann
Ich kann
Mit wem es passt
So häufig ich kann
Nieder mit den Käfigen
(eingegeben 15.01.08, ausgedacht Januar 08)
per arne - 15. Jan, 23:23
Schiffbruch 01 08
Schiffbruch?
Fehltritt?
Fällt alles durcheinander?
Fehlt komplett die Orientierung?
Nein-
Ein Schiffbruch gleicht doch einem Neuanfang
Auch ich werde mal eines Tages wohl an Land gespült
Ebenso kann ich so neue Häfen anlaufen & kennen lernen?
Weshalb also sollte ich mich aufregen?
Fehltritt?
Warum?
Unbekanntes entdecke ich doch netterweise so
Neue Wege erklimme ich
Was soll daran also negativ sein?
Alles durcheinander?
Was rege ich mich auf?
Ich komme nun endlich zum Aufräumen
Kann Ordnung machen
Es geht weiter
Fehlende Orientierung?
Weshalb?
Es liegt doch immer wieder an mir
Ich weiß was ich will
Meine Ziele sind mir bekannt
Deshalb verliere ich von jetzt an nicht mehr die Orientierung
Es bleibt dabei
Ein Schiffbruch
Gleicht einem willkommenen Aufbruch
So soll es sein
(eingegeben 15.01.08, ausgedacht Januar 08)
per arne - 15. Jan, 23:20
Sympathie 11 07
Wird die Sympathie weniger nur
Weil man nicht einer Meinung ist?
Weil man sich nicht ständig sieht?
Weil man sich zerstritten hat?
Überall nur Hürden
Überall nur verschüttete Träume
Überall nur neue Blätter
Wendungen ohne Ende
Neue Stolper-Fallen
Wo ich bin soll Leben sein
Wo ich hingehe will ich bleiben
Es gibt nur
Ganz oder gar nicht
Mag nicht meine Zeit verschwenden
Will weiterhin in den Spiegel schauen können
Wer das akzeptiert wird mich sympathisch finden
Daher denke ich mir so
Ich mag dort sein, wo ich ich sein kann
Wo man mich mag
Wo mir Sympathien entgegen kommen
Ich möchte mit den Menschen zusammen sein
Die mich sympathisch finden
So wie ich bin
(eingegeben am 17.11.07 – ausgedacht 11/07)
per arne - 17. Nov, 18:53
Im Letzten Moment Von Der Klinge 11 07
Das Gefühl
Alles zu sagen was einen bewegt
Alles gedacht & gesagt zu haben
Sich auf dem rechten Weg zu befinden &
Dort auch zu bleiben
Da zu sein, wo man genau sein möchte
Sich mit den Leuten zu treffen, die man sympathisch findet
Über die man sich nicht aufregen muss
Den Kordschen Knoten aufgelöst zu haben & immer wieder lösen zu können
Taub & stumm sein im rechten Augenblick
Ebenso wie zuhören & plaudern können zu meiner Zeit
Im letzten Augenblick von der Klinge gesprungen zu sein
Was wird morgen folgen?
Wofür ist das Heute gut?
Was habe ich nun vom Gestern?
Kann man nicht nur einfach vorhanden sein?
Auf Gräbern tatsächlich tanzen?
Schweigend glücklich sein?
Existieren nur des Existierens willen?
Herumalbern & kindlich + kindisch sein, da die Gegenwart gar zu hart war?
Ich bleibe
In meinem Leben
Der Gradmesser
Wem es zu viel wird
Kann mich gerne im Stich lassen
Wem es zu wenig ist
Kann sich gerne der Mittelmäßigkeit anpassen
Ich will
Das Gefühl
Von der Klinge mich entfernt zu haben
Und sonst gar nichts
(eingegeben am 10.11.07 – ausgedacht 11/07)
per arne - 10. Nov, 19:17
Was Geschah 11 07
Na klar
Nun weiß ich was ich hätte sagen sollen
Wie ich mich hätte verhalten müssen
Unterstreichen wie wichtig mir es ist
Hervorheben dass ich darauf brenne
Dass ich nie etwas anderes machen möchte & wollte
Dass ich hier alt werden will
Aber ich stellte mich doch gar nicht in Frage
Ich dachte zu wissen woran ich sei
Ich war fröhlich
Es bleibt weiterhin wichtig sich in den Gegenüber hinein zu denken
Dem Affen Zucker zu geben
Mich anzupassen
Den Herrn als die wahre Nummer 1 zu preisen
Kann man sich in seinem Leben jemals sicher sein?
Und doch bleibt es dabei
Ich bin ich
Mit all meinen Stärken
Und
Meinen Schwächen
Ich mag mich
Gar nicht
Verbiegen
Warum das?
Was immer geschieht
Eines Tages erfahre ich auch den Grund hierfür
(eingegeben am 10.11.07 – ausgedacht 11/07)
per arne - 10. Nov, 19:06