Meine Seele

Dienstag, 15. Januar 2008

Im Käfig 01 08

Im Käfig 01 08

Im Käfig befinde ich mich
Schon seit langem
Auch wenn er einem Goldenen gleicht

Baldmöglichst will ich aus ihm ausbrechen
Ich möchte mich nicht in Frage stellen lassen
Will den Augenblick wirklich, tatsächlich, real umarmen
Das soll doch möglich sein

Ich rüttele an den Stäben
Verstehe immer mehr den armen, respektvollen Panther
Mag Brücken bauen
So viel wird verschachert
Vorgespielt
Gelogen
Falsch verstanden
Falsch formuliert
Wer versteht das alles?
Gilt nicht mehr der kleinste Augenblick?

Ab sofort mag ich nicht mehr blockiert werden
Ausschließlich die Welt sehe ich als mein Limit

Ich tanze wo & wann
Ich kann
Mit wem es passt
So häufig ich kann

Nieder mit den Käfigen

(eingegeben 15.01.08, ausgedacht Januar 08)

Schiffbruch 01 08

Schiffbruch 01 08

Schiffbruch?
Fehltritt?
Fällt alles durcheinander?
Fehlt komplett die Orientierung?

Nein-
Ein Schiffbruch gleicht doch einem Neuanfang
Auch ich werde mal eines Tages wohl an Land gespült
Ebenso kann ich so neue Häfen anlaufen & kennen lernen?
Weshalb also sollte ich mich aufregen?

Fehltritt?
Warum?
Unbekanntes entdecke ich doch netterweise so
Neue Wege erklimme ich
Was soll daran also negativ sein?

Alles durcheinander?
Was rege ich mich auf?
Ich komme nun endlich zum Aufräumen
Kann Ordnung machen
Es geht weiter

Fehlende Orientierung?
Weshalb?
Es liegt doch immer wieder an mir
Ich weiß was ich will
Meine Ziele sind mir bekannt
Deshalb verliere ich von jetzt an nicht mehr die Orientierung

Es bleibt dabei
Ein Schiffbruch
Gleicht einem willkommenen Aufbruch
So soll es sein

(eingegeben 15.01.08, ausgedacht Januar 08)

Samstag, 17. November 2007

Sympathie 11 07

Sympathie 11 07

Wird die Sympathie weniger nur
Weil man nicht einer Meinung ist?
Weil man sich nicht ständig sieht?
Weil man sich zerstritten hat?

Überall nur Hürden
Überall nur verschüttete Träume
Überall nur neue Blätter
Wendungen ohne Ende
Neue Stolper-Fallen

Wo ich bin soll Leben sein
Wo ich hingehe will ich bleiben
Es gibt nur
Ganz oder gar nicht

Mag nicht meine Zeit verschwenden
Will weiterhin in den Spiegel schauen können
Wer das akzeptiert wird mich sympathisch finden

Daher denke ich mir so
Ich mag dort sein, wo ich ich sein kann
Wo man mich mag
Wo mir Sympathien entgegen kommen

Ich möchte mit den Menschen zusammen sein
Die mich sympathisch finden
So wie ich bin

(eingegeben am 17.11.07 – ausgedacht 11/07)

Samstag, 10. November 2007

Im Letzten Moment Von Der Klinge 11 07

Im Letzten Moment Von Der Klinge 11 07

Das Gefühl

Alles zu sagen was einen bewegt
Alles gedacht & gesagt zu haben

Sich auf dem rechten Weg zu befinden &
Dort auch zu bleiben
Da zu sein, wo man genau sein möchte

Sich mit den Leuten zu treffen, die man sympathisch findet
Über die man sich nicht aufregen muss
Den Kordschen Knoten aufgelöst zu haben & immer wieder lösen zu können

Taub & stumm sein im rechten Augenblick
Ebenso wie zuhören & plaudern können zu meiner Zeit
Im letzten Augenblick von der Klinge gesprungen zu sein

Was wird morgen folgen?
Wofür ist das Heute gut?
Was habe ich nun vom Gestern?

Kann man nicht nur einfach vorhanden sein?
Auf Gräbern tatsächlich tanzen?
Schweigend glücklich sein?
Existieren nur des Existierens willen?
Herumalbern & kindlich + kindisch sein, da die Gegenwart gar zu hart war?

Ich bleibe
In meinem Leben
Der Gradmesser

Wem es zu viel wird
Kann mich gerne im Stich lassen
Wem es zu wenig ist
Kann sich gerne der Mittelmäßigkeit anpassen

Ich will
Das Gefühl
Von der Klinge mich entfernt zu haben
Und sonst gar nichts

(eingegeben am 10.11.07 – ausgedacht 11/07)

Was Geschah 11 07

Was Geschah 11 07

Na klar

Nun weiß ich was ich hätte sagen sollen
Wie ich mich hätte verhalten müssen

Unterstreichen wie wichtig mir es ist
Hervorheben dass ich darauf brenne
Dass ich nie etwas anderes machen möchte & wollte
Dass ich hier alt werden will

Aber ich stellte mich doch gar nicht in Frage
Ich dachte zu wissen woran ich sei
Ich war fröhlich

Es bleibt weiterhin wichtig sich in den Gegenüber hinein zu denken
Dem Affen Zucker zu geben
Mich anzupassen

Den Herrn als die wahre Nummer 1 zu preisen
Kann man sich in seinem Leben jemals sicher sein?

Und doch bleibt es dabei
Ich bin ich
Mit all meinen Stärken
Und
Meinen Schwächen

Ich mag mich
Gar nicht
Verbiegen

Warum das?
Was immer geschieht
Eines Tages erfahre ich auch den Grund hierfür

(eingegeben am 10.11.07 – ausgedacht 11/07)

Samstag, 22. September 2007

In Mir 06 07

In Mir 06 07

Wo bleibt die längst ersehnte Bestätigung?
Gilt nun endlich tatsächlich das Wort?
Wer kenn eigentlich noch zwischen den Zeilen lesen?
Wieso darf mancher alles?
Warum Einige nichts?

In mir brodelt es
Wenig wurde erledigt
Ein paar kehren mir doch tatsächlich den Rücken
Und doch profitieren sie alle von mir
Meinen Gedanken
Meinen Einsatz
Meinem Aussprechen meiner Gedanken

Das menschliche Leben & Miteinander gleicht immer mehr einer Farce
Nur nicht auffallen
Nur nicht wachrütteln
Lieber das Leben verpennen

Ein jeder bestimmt die Regeln
Seine eigenen Regeln
Kein Miteinander
Kein Absprechen möglich

So auch ich?
Ich harre aus
Ich weiß
Eines Tages wird auch in mir wieder sein
Die Lebensfreude & Lust

Alles bleibt & ist temporär
Eine Zweckgemeinschaft

Dies ist & bleibt aber mein Leben
So lasst es mich erleben
Ihr könnt mich nicht in Frage stellen

(eingegeben am 22.09.07 – ausgedacht 06/07)

Mittwoch, 12. September 2007

Am Ende 01 07

Am Ende 01 07

Am Ende befinde ich mich
Gestern war es noch rosig
Heute alles grau in grau

Ich weiß
Eines Tages wäre ich froh befände ich mich dort wo ich nun verweile
Eines Tages kommt die Klärung
Wahrheit
Aufklärung
Verklärung …

Es liegt weiterhin alleine an mir
Die Menschen sind & bleiben grausam
Treffe 2 Leute – Du erhältst dann 5 Meinungen
Mindestens

Die Betroffenen selber zeigen Verständnis
Die zu vernachlässigende Gruppe Menschen lehnt sich immer auf
Endlich können die sich beweisen
Endlich sich aus ihrer eigenen Schlinge befreien

Endlich gibt es einen anderen Sündenbock als sie
Endlich eine Abwechslung
Endlich etwas Neues
Endlich Entkommen
Sie ihrer Einsamkeit
Der Routine
Des Selbstmitleids

Stritten sie nicht gerade noch auf das Heftigste miteinander?
Es sind nur Menschen
Das werden sie wohl ein Leben lang bleiben

Schon immer wurde der gemieden der den
Missstand entdeckt, ausspricht & anprangert
Der den
Missstand begeht erhält allerdings meistens noch eine Begnadigung

Sei nicht am Ende
Vergegenwärtige Dir alles
Merke es Dir
Lasse Dir Geschichten einfallen
Erinnere Dich an Märchen, Legenden oder Sagen

Wie die des Froschs der im Milchtrog um sich tritt & um sein Leben kämpft
Verwandle also alles in dahin schmelzende Butter

Wie der Frosch der einsam den Turm erklimmt
Egal ob taub oder belächelt
Erstürme auch Du Deinen Turm

Eines Tages wirst Du wirklich ganz am Ende sein
So genieße nun trotz allem diese Lappalie

Und dann
Dann presche & pese zurück in Dein
Wundervolles Leben

(eingegeben am 12.09.07 – ausgedacht 01/07)

Sonntag, 9. September 2007

Zerfetzte Träume 11 06

Zerfetzte Träume 11 06

Meine Träume sind zerfetzt
Vorbei
Überholt
Wie meine Seele

Es schlich sich ein
Nun wirkt mein Leben einzigartig gemein

Was hält mich noch am Leben?
Was macht mich aus?

In einem Moment alles zusammengebrochen
Zählt der Augenblick?
Ich nicht?
Nur das Nutzen der Möglichkeiten?
Ausnutzen der Menschen?
Ein Universum von Zweckgemeinschaften?
Oder doch lieber das Umarmen der Sekunden?

In mir
Pocht weiterhin das Leben
Ich lehne mich auf
Ich besinne mich
Ich erhebe meine Stimme
Ich verstumme

Alles zur rechten Sekunde?

(eingegeben am 09.09.07 – ausgedacht 11/06)

Samstag, 8. September 2007

Übermorgen 11 06

Übermorgen 11 06

Heute geht’s mir gar nicht gut
Das Leben spielt übel mit mir mit
Kann mich nicht aufraffen
Das machte ich in der Vergangenheit gar zu häufig
Ich kann nicht mehr
Alles ist mir über

Morgen möchte ich nicht mehr leben
Morgen möchte ich die Qual überstanden haben
Morgen will ich erlöst sein
Morgen will ich mich im Jenseits befinden
Morgen möchte ich frei sein

Was schreibe ich da bloß?
Existiere ich morgen nicht mehr gibt es kein Übermorgen

Übermorgen möchte ich doch mit meinem Partner zusammenleben
Übermorgen möchte ich die Früchte ernten
Übermorgen möchte ich erfahren wen mein Patenkind heiratet
Übermorgen treten wieder auf Frühling & Sommer
Übermorgen möchte ich wieder aktiv sein
Übermorgen werde ich wieder fröhlich vor mich hin wuseln

Übermorgen wird kommen wenn ich heute & morgen meistere
So nehme ich die Herausforderung an
So ruhe ich mich nun etwas aus
Doch sobald wie möglich spiele ich wieder ich

Ich bin wieder da

Ausruhen 11 06

Ausruhen 11 06
für Anne

Meine Augen ruhen sich
Haben so viel gesehen
Sehen müssen?

Manchmal kann ich gar nicht alles verstehen

Das Grüne beruhigt
Der Baum gibt Halt & Sauerstoff

(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)

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