Kurzgeschichten

Sonntag, 13. Januar 2008

Geduld 01 08

Geduld 01 08

‚Geduld aber habt Ihr nötig, damit Ihr … das Verheißene empfangt’
(Hebräer 10.36)

Ist das die Antwort? Einfach geduldig sein & bleiben? Wissen, dass das Verheißene bald erfüllt wird? Erklärt dies nun das Verhalten, das Wort & die Entscheidung der Vergangenheit?
Ist die Geduld das höchste Gut? Vor allem wenn man mit Menschen zu tun hat? Egal was vorher war, vereinbart & erlebt wurde, jeden Tag, Stunde startet man erneut bei Null?

Schnell wird doch etwas behauptet, analysiert- kennt man die wahren Umstände? Was gilt denn jetzt überhaupt?
Ruhe bewahren, alles folgt zu seiner Zeit & daher Geduld gewinnen? Wie lange? Wie weit? Immer wieder? Wann ist das Ende in Sicht? Nur die Geduld?!

Hat dies Schreiben nichts mit Dir zu tun, dann sei erfreut, umso mehr betrifft es mich. Gerne sage ich, was ich denke; gerne mache ich, was ich meine. Wer dies versteht, sei herzlich willkommen; warum sich mit allen die Zeit verschwenden wollen?

Ein Jeder lebt sein Leben nach seiner Facon. Gar göttlich, wenn sich Leben ergänzen, komplettieren. Unvorstellbar kann man sich immer noch Einiges der Vergangenheit anvertrauen; ist man weiterhin erfreut über die unwirkliche Gegenwart & freut man sich gemeinsam fröhlich auf die unsichere Zukunft. Hat denn nicht Jeder seinen Blick auf’s Leben? Ist es nicht super interessant zu kombinieren, fortzusetzen, zu übernehmen & auszutauschen?

Bitte bedenke- nur wenn Du lebendig Dein Leben führst & lebst, etwas wagst, kannst Du enttäuscht werden, anfangen zu verzweifeln, umfallen, verletzt werden- so sei ständig Deine Antwort: Geduld.

(eingegeben 13.01.08, ausgedacht Januar 08)

Sonntag, 6. Januar 2008

Das Internet-Leben 01 08

Das Internet-Leben 01 08

Ist es ein Spiel mit dem Feuer? Die Flucht von der Realität, hinein in die Scheinwelt, Illusion, virtuelle Wahrheit?

Du schreibst mit jemand & plötzlich meldet er sich nicht mehr. Was machst Du Dich verrückt? Warum bist Du so enttäuscht? Zählt nur das Jetzt? Das Heute? Ggf. hat er einen anderen Schreibpartner gefunden, eine andere Plattform oder es bleibt bei jemanden anders nicht nur beim Schreiben; was stört es Dich? Wer kann Dir die Garantie geben? Weißt Du wirklich was der Andere bezweckt, was ihm zugestoßen ist? Ist er verreist? Unterwegs? Stürzte einfach nur sein PC ab? Erhielt er einen Virus? Passiert nicht das, was passieren soll? Also wenn er Dir wirklich wichtig sein soll, dann wird er sich wieder melden. Ruhig Blut.

Die Internetwelt bleibt interessant. Du lernst andere Ansichten, Erfahrungen, Meinungen kennen. Mitunter enttäuschst Du, da Du plötzlich nicht mehr der Welt des Gegenübers entsprichst. Gibst die falsche Antwort, bewunderst nicht mehr das Gesagte des Partners, huldigst nicht die Aktionen & Bemühungen des Anderen. Weißt Du denn nicht? Du befindest Dich im Reich der Enttäuschten, der Gefallenen, der Unerkannten, der Verkannten, der falsch Verstandenen- Ist dem so? Was erwartest Du? Vorsicht, dass Du nicht zu Deinem Partner wirst- Wichtig bleiben die Kompromissen & dass Du Dir & den Gesetzen treu bleibst. Es gibt Leute, die denken, dass Du einen ‚Egotrip fährst’. Vielleicht tust Du dies ja wirklich in deren Augen; Du weißt aber, dass Du flexibel, tolerant & neugierig bist & bleibst. Weshalb lässt Du Dir etwas einreden? Ist Dir nicht bekannt, es ist nicht Deine Schuld & Du brauchst nicht die Probleme der Welt zu lösen. Hin & wieder baut & braucht man seine Scheinwelt. Was ist daran so schlimm, wenn man dabei selbstverständlich noch Kontakt zur realen Welt behält? Ist man besessen? Benötigt man Kontrolle? Ist es die Zukunftsangst, die Flucht vor der Realität, der Schrei nach Anerkennung, Beachtung, Befreiung, Zuwendung? Gleicht es einer Vergangenheitsbewältigung? Baut man seinen Panzer, seine Mauer auf, um nicht gar zu verrückt zu werden? Unabhängig wie grausam, unsinnig, widersprüchlich oder abartig etwas ist?

Geschwind schickst Du Sachen über das Internet: Grüße, Worte, Schuhe, Bücher u.v.m. Warum bloß nimmt so mancher etwas zu ernst?
Man tauscht gebrauchte Gegenstände aus, wer legt dann die Meßlatte fest? Was hat es für einen Wert? Es ist ein kleiner Aufwand- Gleicht er einer Lotterie? Mal hat man Glück, dann wieder bisschen Pech?

Sollte das Internet nicht unsere Realität ergänzen, bereichern? Warum übernimmt es teilweise bei Einigen die reale Welt? Weshalb ist eine Kleinigkeit ein Weltuntergang?
Lasse Dich doch bitte nicht anstecken von dem unmenschlichen, unwirklichen Internetvirus. Bleibe gelassen- zeige die Realität, sage die Wirklichkeit. Wer sich nichts vorzuwerfen hat, wird Dich verstehen; wenn nicht, warum willst Du allen gefallen?

Eines Tages kommt doch alles ans Licht- darauf vertraue & hoffe. So bemühe Du Dich, dass Deine Waren wahrheitsgemäß beschrieben werde & mache Deinen Mitusern nichts vor, was Dich betrifft. Das Internet ist & bleibt interessant- mache es dazu & mache weiterhin das Beste daraus. Wenn es Dir möglich ist, stellst Du die Ordnung her & beendest die Missverständnisse & dies Chaos.

(eingegeben 06.01.08, ausgedacht Januar 08)

Mittwoch, 2. Januar 2008

Begeisterung 01 08

Begeisterung 01 08

Es gibt Tage, da begeistere ich jeden & alles- sogar mich. Dann sind da Zeiten, in denen selbst das Altbekannte im Sand verläuft & alte Bekannte davon laufen. Bleibe dennoch zuversichtlich. Jeder meint, er habe Recht; daher versucht jeder jeden von sich ein Klon werden zu lassen. Wird man dadurch nicht eher zu einem Clown? Einem gar traurigen?

Gewiss- nicht immer fällt mir das Richtige ein- meist erst zu spät; mitunter sage ich etwas Falsches. Wer menschlich ist, hat hierfür Verständnis. Was ist wichtig? Manchmal fühlst Du Dich sauwohl, was willst Du mehr?

Habe weiterhin Verständnis, versetze Dich in den Gegenüber. Nicht immer ist erkennbar, was jemand bezweckt. Mache Dich nicht unglücklich- vertraue auf Dich & erfülle Dich mit fröhlichen Gedanken: Forme Dich & Dein Leben wie Du es für richtig erachtest & stecke jeden durch Deine Begeisterung an.

Liebe wann & wen & was Du lieben darfst. Verzeihe; hüte Deine Zunge & Gedanken- versuche immer wieder respektvoll & neugierig zu bleiben. Lebe auf- keiner kann Dich wirklich stoppen, wenn Du es nicht erwünschst.

Jetzt fand ich paar Zeilen über den heiligen Augustinus ‚… mein Verhältnis zu Gott ist derart persönlich, dass nicht einmal ich selber darüber vollständig Auskunft zu geben vermöchte: Wie kann ich meinen Gott anrufen, da ich doch in mich hineinrufe, wenn ich ihn anrufe…’

Ich meine dies hat sich nun erstmal zu setzen. Was wird nun folgen? Was bedeutet das wirklich? Weiß ich alles über mich? Was habe ich noch alles zu lernen? Ist nicht überall etwas Göttliches? Mache ich alles richtig?

Es gibt wohl eine Zeit der Fragen, des Nachdenkens, des Sich-Besinnens- gerne möchte ich, dass von nun an v. a. meine Zeit der Antworten & der Begeisterung anbricht.

(eingegeben 02.01.08, ausgedacht Januar 08)

Freitag, 28. Dezember 2007

Mein Geheimnis II 12 07

Mein Geheimnis II 12 07

Nun las ich ‚Das Geheimnis’ von Rhonda Byrne zu Ende. Was bedeutet es für mich? Was ändert sich jetzt bei mir? Sollten sich meine Gedanken erst mal sammeln?

Ich erinnere mich an ‚Wogegen Du Deinen Widerstand richtest, dem schaffst Du Bestand’. Ist dem so? Also nichts Negatives mehr denken, erwähnen, darüber sprechen? Wie kann man dann das weniger Tolle verarbeiten? Warum tritt es überhaupt auf? Wir wollen uns doch nicht selber schädigen- Was soll das alles?

Dennoch bleibe ich dankbar & werde alles willkommen heißen, was ich mir wünsche. So weiß ich weiterhin: Gleiches zieht Gleiches an. Das Schlechte wird von mir gewiesen, ich denke gar nicht daran. Ich werde mich demnach darauf konzentrieren, was ich will. Mir ist auch aufgefallen, dass wir alle miteinander verbunden sind. Deshalb sollte es kein Konkurrenzdenken geben, sondern einzig & alleine unsere Konzentration auf unsere Träume & Visionen. Für mich heißt es: Alles & jeden lieben, den & das ich lieben kann.

Haben wir es letzten Endes lediglich mit 3 Mächten zu tun? Die Macht der Dankbarkeit, die Macht des Glaubens & die Macht der Freude bzw. des Lachens. Gibt es daher für jeden Einzelnen von uns die Möglichkeit der Selbstheilung?

Ab sofort habe ich begriffen, dass die Vollkommenheit erdenkbar, alles möglich & unbegrenzt ist. Ein Jeder hat lediglich die Augen zu öffnen, noch weiter!, & festzustellen, was ihn alles umgibt. Stellt man dadurch fest, dass es tatsächlich genug für jeden gibt?

Ich fühle mich wohl & super. Jeder wird also wirklich zu dem, was er selber über sich denkt. Gleicht mein Leben nicht meiner Vorstellung, so mag ich neue Signale aussenden & neue Frequenzen finden. Ein guter Sender & Empfänger will ich sein.

Was sind wir schon? Etwas Energie? Etwas Kohlenstoff? Etwas, dass sich bewegen, denken & reden kann, nur weil wir zufällig über das entsprechende, notwendige DNA verfügen?

Jetzt fällt mir ein: ‚Denke daran, daran zu denken’. Ich will grenzenlos sein & bleiben. Außerdem mache ich ausschließlich das, was mir gefällt & Laune bringt. Gerne führe ich meine eigene Mission täglich durch: Jeden Tag unternehme ich einen Neuanfang.
Ich lösche, was ich in der Vergangenheit nicht haben wollte & heute brauchen kann; anstatt dessen finde ich meine eigene persönliche Freude & lebe jene. Ich rufe aus ‚Ich bin…’, & ‚Ich will…’ & weiß, dass der Wunsch gleich Tatsache ist. Entsprechend bin ich vollkommen vollständig.

Nun erinnere ich mich auch noch an ‚Das wirkliche Geheimnis der Macht ist das Bewusstsein der Macht’. Können wir die Konsequenzen aushalten? Ist Stärke wichtig? Auf wen kann man sich verlassen? Wem vertrauen?

Wir sind Energie & wechseln die Form- Folglich können wir nicht vernichtet werden. Müssen wir aufpassen nicht geschockt zu werden? Erhalten wir den nötigen Zuspruch, die notwendige Bestätigung? Wartet auf uns alle am Ende das Ende in der ewgen Bratpfanne oder in dem unüberwindbaren Pizzaoffen? Wird das alles noch schlimmer als die Weiberliste & -tücke? Wann bieten wir unserem Leben die offene Flanke zur Spinnerei? Kann ich dem Einhalt bieten? Ist mein Leben wirklich so geordnet wie es sein soll?

Zurück zum Gesetz der Anziehung. Bedeutet es gleichfalls das Gesetz der Versorgung? Ist also Energie alles? Kann man folglich selber die optimalen Leute, Umstände & Ereignisse anziehen? Sind wir in der Tat die All-Macht, die All-Weisheit, die Vollkommenheit & das All? Was ist dann die Quelle des Lebens? Sind die Begriffe wie Universum, Gott, Intelligenz, Energie oder Geist alles nur Synonyme & gegen + miteinander austauschbar?

Ich möchte nicht mehr eilen & hasten & bleibe & bin dankbar für alles & jeden. Dabei nehme ich nichts als selbstverständlich hin. Helfen wird mir dabei mein Visionsposter- darauf schreibe ich meine Ideen der Zukunft. So bestätige ich mir jeden Tag aufs Neue: ‚Was ich mir vorstellen kann, kann ich auch erreichen’. Deshalb bin & fühle ich mich heute glücklich & locke die Fülle an. Ich will so tun als ob- es wird mir gelingen. Ich gehe davon aus, dass das Erwünschte bereits eintrat. Mein Denken ist die Ursache meines Seins & Zustands. Ich möchte Magnet sein & bin für mein Leben & meine Freu(n)de selber verantwortlich. Ich werde mir darüber bewusst, was ich an meinem jetzigen Gegenüber schätze, als mir darüber den Kopf zu zerbrechen, was mich aufregt.

Mein Leben wir mir gelingen- Deins auch?

(eingegeben 28.12.07, ausgedacht Dezember 07)

Donnerstag, 27. Dezember 2007

Die Peperoni Strategie 12 07

Die Peperoni Strategie 12 07

Manchmal bin ich zu hart, dann wieder zu weich. Was kann mir helfen? Der unverkrampfte, aber bewusste Umgang mit den eigenen aggressiven Anteilen? Soll ich mir das erhalten, was ich selbst für wichtig erachte? Soll ich die Verhältnismäßigkeit der eingesetzten Strategien & das Gemeinwohl beachten?

Lieber keinen Menschen vernichten & demütigen, sondern sie respektieren. Dabei darauf achten, wer einem wann half. Im menschlichen Miteinander ist zu setzen auf Fairness, Mitgefühl, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit & Seriosität. Bedenke dies- auch wenn mit Dir ein falsches Spiel getrieben wird, Du umgeben bist von falschen Leuten & unnützen Gesinde. Frage Dich, wer kann schon sein gänzlich ohne Vergangenheit, Erwartungen, Wunder, Narben, Problemchen & Anspruchsdenken?

Dennoch setze Dich zur Wehr gegen Erniedrigung & Unverschämtheit- bläue Dir aber selber ein andere ebenfalls nicht unverschämt zu behandeln oder gar zu erniedrigen. Bringe Zivilcourage auf, wann immer es geht & wenn es Dir, Deiner Gemeinschaft, Deiner Familie, Deiner Nachbarschaft, Deinem Unternehmen & Deinen Kollegen dient.

Bleibe innovativ, mache Mut, gebe Energie, überschreite Grenzen, betrete Neuland, entwickele das Gespür für Ärger-Herde, betreibe eine Gegenüber-Analyse. Bei allem sei lebensfroh & analytisch. Missachte aber bitte nicht den Spruch: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Stelle Dir vor, wo Gefahren & Schaden für Dich & Dein Leben lauern könnten. Immer sei Dein Ziel erfolgreich zu bleiben, unabhängig was für ein Erfolg es auch sei, also ein wirtschaftlicher, wissenschaftlicher, kultureller oder sozialer Erfolg. Ist das nicht ein Ansporn? Wirklich für etwas zu kämpfen in jeder Hinsicht Engagement & absolute Identifikationsbereitschaft. Glaubst Du an Dich? Bist Du ein Kämpfer? Kennst Du Deine Stärken? Kannst Du Dir vorstellen ein Macher zu sein? Projekte anzuschieben? Berge zu versetzen? Gelten Deine Taten der Vergangenheit als Deine Mutmacher der Zukunft? Erhältst Du einen positiven Anstrich durch Deine eigenen Taten? Was ist Dir wichtiger: Konkurrenten auszubooten oder Dich gegenüber einem Mitmenschen zu positionieren?

Wann siehst Du es ein: Es gibt tatsächlich ein ‚Sowohl als auch’ statt ein ‚Entweder oder’? Du kannst Dich wirklich für Dich einsetzen um nicht ausgebeutet zu werden indem Du Durchsetzungsstärke erhältst durch positive Aggression, innovatives Verhalten & die Bereitschaft zur Erneuerung.

Verhindere Deine Selbstaufgabe & rücksichtslose Egozentrik. Finde Spaß dabei Deine eigenen Interessen zu vertreten. Habe in Hinterkopf den kurzfristigen Sieg bzw. die Nachhaltigkeit. Mache Dich frei von der Blockade von Blendern & Fortschrittsbremsern, setze alles konstruktiv ein & sei Dir bewusst, dass Frustration durchaus Gutes bewirken kann. Akzeptiere das Erlittene & die Niederlage der Vergangenheit- alles kann zu einer Persönlichkeitsergänzung führen.

Habe Selbstverantwortung & mache Deine eigenen Potenzen & Ressourcen nutzbar. Dein Glück ist erreichbar durch Fleiß & Ausdauer. Sei zukunftsorientiert & setze Deine Träume & Ideen um. Erinnere Dich daran: ‚Scheitern ist erlaubt, nicht versuchen ist allerdings verboten’. Daher rede Dir ein, dass selber das Scheitern eine Erleichterung ist. Erkenne & benenne die aktuelle Schieflage & Zukunftsprobleme, außerdem sei überzeugt von Deinen Zielen & Leitideen. Finde einen kraftvollen Partner, prüfe Deine Gewinnchance, verschaffe Dir ständig unaufgefordert Gehör. Pflege Einsteckerqualitäten & rufe aus ‚Lasse uns jetzt endlich anfangen hart zu boxen’ & stelle Dich Deinem persönlichen Clinch. Perfektioniere Deine Abwehrrhetorik & lasse Dir gelegentlich einfallen, was Du wann sagen könntest. So richtig spontan…

Reagiere sofort bei misslichen Situationen oder Gesprächen. Analysiere Dein Leben, Dich. Wahre die Distanz zum Leid Anderer. Einerseits ist dies all zu menschlich, andererseits vermehrt Mitleid bloß das Leid der Welt & Allgemeinheit. Dein Glück ist ein bisschen Sein, Schein & natürlich sehr viel Schwein. Deshalb plane so gut wie möglich langfristig Deine Zukunft.

Verzage nicht- nichts ist so ungewiss wie das Ergebnis innovativen Handelns. Sage Dir lieber: Ich bin mehr als ich kann. Frage Dich: Schafft man es einen Pudding an die Wand zu nageln?

Deshalb soll Dir von nun an wichtig sein, Dein kultiviertes Benehmen, Dich an Absprachen zu halten & transparent zu agieren. Drum verteile selber positive Eindrücke & Stimmung & beseitige Deine Selbstzweifel & erhalte bzw. stärke Deine innere Souveränität.

(eingegeben 27.12.07, ausgedacht Dezember 07)

Mittwoch, 26. Dezember 2007

Requiem 07 01

Requiem 07 01

Mein Freund es ist so weit- entschieden ist wohl wer von uns Beiden zuerst weiß, wie es im weiteren Leben zu sich geht. Du bist zu begraben. Ich kann mir nicht vorstellen warum.

Schon immer stellten wir fest, dass das Leben nicht lebenswert ist, aber: Stimmt dies? Was erfuhren wir schon? Was wissen wir überhaupt?

Mein Freund, so viel möchte ich ungeschehen machen, verstehen, sagen, unternehmen, zurücknehmen- kann ich es jemals tun? Kleinigkeiten halten uns doch von dem wahrhaft Großem ab. Immer werden andere bevorzugt, bevorteilt. Nie tritt tatsächlich das Erhoffte ein. Nichts wissen wir. Ist der Erfolg die Spiegelung des Zweifels? Sind wir glücklich, wenn wir uns wirklich glücklich fühlen könnten oder bleiben wir ständig trotzdem unglücklich? Verpennen wir letzten Endes bloß unser Leben? Verpassen wir immer die besten Möglichkeiten? Als das Falsche im rechten Augenblick? Immer das Richtige im falschen Moment?

Ich weiß nicht- ich weiß nichts- glücklich sind doch die geistig Armen? Bin ich glücklich? Was bin ich? Elementares wird herausgenommen. Nichts stimmt, nichts klappt. Alles soll gemacht werden, niemand macht es in Realität. Mein Freund: Ich vermisse Dich; ich verlor Dich; ich verlor einen Freund. Meinen besten Freund. Meinen einzigen Freund. Ohne Dich gibt es keinen. An allen & allem habe ich etwas auszusetzen. Ich bin wieder der Einzelkämpfer- nie war ich einsamer als jetzt. Was machen wir nun? Wie mir die Welt zuwider ist. Wo bist Du?

Schon jetzt vermisse ich Dich tatsächlich- teilte ich dies Dir jemals mit? Was soll ich machen? Was taten wir nicht alles zusammen? Doch- nun ist es für alle Zeit vorbei. Wirklich?

Nun weiß ich, was ich Dir sagen könnte. Du begleitest mich ständig. Warst Du meine bessere Hälfte? Immer fühlten wir uns als Paar, zumindest im Geiste. Gemeinsam lasen wir u.a. die Bibel. Hilft sie mir nun auch weiter?

- Jesaja 43.1 ‚… fürchte Dich nicht, denn ich habe Dich erlöst, ich habe Deinen Namen gerufen…’. Beruhigend, doch stillt es die Furcht? Treibt es nicht mehr die Frage an, hätte das Rufen nicht doch noch etwas Zeit gehabt? Wir hören doch alle so gut…

- Johannes 8.36 ‚… so Euch nun der Sohn frei macht, so seid Ihr recht frei!...’. Gut zu wissen, dass ich frei bin. Aber wieso soll ich dabei dann einsam sein?

- 11.25 ‚… ich bin die Auferstehung & das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt!...’ Das glaube ich, mein Freund.

- 14.27 ‚… den Frieden lasse ich Euch, meinen Frieden gebe ich Euch. Nicht gebe ich Euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht & fürchte sich nicht…’. Gut- gerne lasse ich mich überraschen.

- 16.22 ‚… und Ihr habt nun auch Traurigkeit, aber ich will Euch wieder sehen, und Euer Herz soll sich freuen, und Eure Freude soll niemand von Euch nehmen…’. Schön, wenn das stimmt.

- 1. Kor. 13.13 ‚… mein aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die Größte unter ihnen…’. So soll es wohl sein.

- Matthäus 5.4 ‚… selig sind die, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden…’. Das ist hervorragend- fühlt man sich also so als selig Gesprochener?

- 1. Mose 8.22 ‚… Gott spricht: Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat & Ernte, Frost & Hitze, Sommer & Winter, Tag & Nacht…’.
- 26.4 ‚… Fürchte Dich nicht, ich bin mit Dir & will Dich segnen…’.
Beides will ich gerne beherzigen.

Meine große Hoffnung & Philosophie stellt die Offenbarung 2.10 dar: ‚Sei getreu bis in den Tod, so will ich Dir die Krone des Lebens geben.’ Wichtig ist zu realisieren, was die Prediger erkannten: ‚Der Mensch hat keine Macht, den Wind aufzuhalten, und keine Macht über den Tag des Todes’.

Sehr viel Trost & Zuversicht fanden wir gemeinsam in den Psalmen wie z.B.
- 23.4: ‚Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn Du bist bei mir, Dein Stecken & Stab trösten mich!
- 23.6: ‚Und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar’
- 31.16: ‚Meine Zeit steht in Deinen Händen
- 84: ‚Wie liebenswert ist Deine Wohnung, o Herr der Heerscharen! Meine Seele verzehrt sich in Sehnsucht nach dem Tempel des Herrn
- 118.5: ‚In der Bedrängnis rief ich zum Herrn: Und der Herr hat mich frei gemacht!’
- 123.1 & 2: ‚Ich erhebe meine Augen zu Dir, der Du hoch im Himmel thronst. Wie die Augen der Knechte auf die Hände ihrer Herren, wie die Augen der Magd auf die Hände ihrer Herrin, so schauen unsere Augen auf den Herrn, unseren Gott, bis er uns gnädig ist’.

Mein Freund, gewiss- dies alles sind gar schöne Worte, wunderbare Gedanken. Doch: Werden sie Dich ersetzen? Wieso drehte ich mich immer um mich oder bestenfalls im Kreis? Weshalb stellte ich Dir nicht die wichtigen Fragen & stellte mich dafür lieber in Frage? Warum beeindruck(t?)en mich Banalitäten?

Ich blättere weiter in der Bibel. Ich entdecke Jesus Sirach. 51.35: ‚Sehet mich an: Ich habe eine kleine Zeit Mühe gehabt & habe großen Trost gefunden.’

Ach, mein lieber, alter Freund. Erinnerst Du Dich? Nicht nur die Bibel interessierte uns, sondern jede Art von Schrift & Gedanken zogen wir in uns auf. Erinnerst Du Dich auch? Was wir nicht alles lasen…

Dietrich Bonhoeffer:
- ‚Nicht alle unsere Wünsche, aber alle seine Verheißungen erfüllt Gott’.
- ‚Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag- Gott ist mit uns am Abend & am Morgen ganz gewiss auch an jedem neuen Tag’.
- ‚Im Leben wird es einem gar nicht bewusst, dass der Mensch unendlich mehr empfängt, als er gibt, und dass Dankbarkeit das Leben erst reich macht.’
-‚Je schöner & voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein wunderbares, kostbares Geschenk, Schatz? in sich’.

Oder auch Rabindranath Tagore.
- ‚Glückliche Tage- nicht weinen, dass sie vorüber; lächeln, dass sie gewesen’
- ‚Ich schlief & träumte, das Leben sei Freude. Ich erwachte & sah, das Leben war Pflicht. Ich handelte & siehe, die Arbeit & das Leben waren Freude.’
- ‚Ich kam an Deine Küste als Fremdling, ich wohnte in Deinem Haus als Gast, ich verlasse Deine Schwelle als ein Freund, meine Erde.’
- ‚Wenn ich am Ende meines Tages, vor Dir stehe, wirst Du meine Narben sehen & wissen, dass ich Wunden empfing & Heilung fand.’

Oder auch Goethe.
- ‚Wie es auch sei, das Leben, es ist gut’.
- Lynkens im Faust II: ‚Es sei, wie es wolle, es war doch so schön.’
- ‚Noch ist es Tag, da rühre sich der Mann- die Nacht tritt ein wo niemand wirken kann.’

Oder auch Augustinus.
- ‚Auferstehung ist unser Glaube, Wiedersehen unsere Hoffnung, Gedenken unsere Liebe.’
- ‚Du aber bist das letzte Genügen & unvergängliche Erquickung, unerschöpflicher Überfluß.’
- ‚Ihr, die mich liebt, seht nicht auf das Leben, das ich beendete, sondern auf das, welches ich jetzt beginne.’

Oder auch Hermann Hesse.
- ‚Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde uns neuen Räumen jung entgegensenden, des Lebens Ruf an uns wird niemals enden… Wohlan denn, Herz, nimm Abschied & gesunde’
- ‚Wie jede Blüte welkt & jede Jugend dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe, blüht jede Weisheit auch & jede Tugend zu ihrer Zeit & darf nicht ewig dauern’.
- ‚O zitternd gespannter Bogen, wenn der Sehnsucht rasende Faust beide Pole des Lebens zueinander zu biegen verlangt! Oft noch & oftmals wieder wirst Du mich jagen von Tod zu Geburt der Gestaltungen schmerzvolle Bahn, der Gestaltungen herrliche Bahn.’

Oder auch Antoine de Saint-Exupery.
- ‚Das Eigentliche ist unsichtbar…
- ‚Es wird aussehen, als wäre ich tot, aber es wir nicht wahr sein…’
- ‚Und wenn Du Dich getröstet hast, wirst Du froh sein, mich überhaupt gekannt zu haben.

Natürlich auch die Zeilen von Saint-Exupery, die die Vorherigen komplettieren. Wir betitelten die doch erst letzten Monat mit ‚Mich kennen, mich lieben?’. ‚Wenn Du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es Dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich nun auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du alleine wirst Sterne haben, die lachen können…’

Oder auch Rainer Maria Rilke.
- ‚Die Blätter fallen, fallen wie von weit. Wir alle fallen… Und doch gibt es Einen, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält’.
- ‚Der Tod ist groß. Wir sind die Seinen lachenden Mund’s. Und wenn wir uns mitten im Leben meinen, wagt er zu weinen mitten in uns.’

Oder auch Albert Schweitzer.
- ‚Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen & Abschied nehmen müssen’. Doch weshalb vergessen wir das immer?
- Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht im Herzen seiner Mitmenschen.’

Oder auch Joseph von Eichendorff.
- ‚Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie hinaus- hinweg von dieser Erde, heraus aus dieser Zeit, zu diesem ‚Stirb & Werde’ hinauf zur Ewigkeit, wo in der Schöpfung Hände die Sehnsucht wird gestillt, dass Anfang sich & Ende am Lebensziel erfüllt.’

Oder auch Bertolt Brecht.
- ‚ Die Schwachen kämpfen nicht, die Stärkeren kämpfen vielleicht eine Stunde. Die noch stärker sind, kämpfen viele Jahre. Aber die Stärksten kämpfen ihr Leben lang. Diese sind unentbehrlich.’

Oder auch Fjodor Dostojewski.
- ‚Wie tief ein Mensch leidet, kann der Andere nie erfahren

Oder auch Albert Einstein.
- ‚Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Rede geformt, sondern durch Arbeit & eigene Leistung.’

Oder auch Theodor Fontane.
- ‚An einem Sommermorgen, da nimm den Wanderstab, es fallen Deine Sorgen wie Nebel von Dir ab.’

Oder auch Romano Guardini.
- ‚Der Tod ist die uns zugewandte Seite jenes geheimnisvollen Ganzen, dessen andere Seite die Auferstehung ist.’

Oder auch Dag Hammarskjöld.
- ‚Schau nicht zurück & träume nicht von der Zukunft. Beides wird Dir die Vergangenheit nicht zurückgeben, noch Deine anderen Tagträume erfüllen. Dein Plicht, Dein Lohn, Dein Los sind hier & jetzt’.

Meine liebe Freundin- ist Dir dieses Requiem recht? Das hoffe ich sehr. Wann erfahre ich Deine Gedanken hierüber?

(eingegeben 26.12.07, ausgedacht Juli 01)

Freitag, 14. Dezember 2007

Mein Geheimnis

Mein Geheimnis 12 07

Durcheinander bin ich mal wieder. Was geschah mit mir in der Vergangenheit? Warum wechselt sich meine Laune, mein Wohlbefinden ebenso ab wie meine Gesellschaft, meine Glücks- bzw. Hiobsmomente? So erhole ich mich, meine Seele, meine Gedanken, meinen Geist, meinen Körper. Nun blättere ich in der Bibel.

Bin angekommen bei Matthäus 21.22 ‚… Und alles, was Ihr bittet im Gebet, wenn Ihr glaubt, so werdet Ihr’s empfangen…’.

Warum schlage ich ausgerechnet diese Passage auf? Was soll sie mir sagen? Gilt sie mir überhaupt? Darf ich eine Deutung wagen? Bedeutet es alles, was wir uns vorstellen, denken, geht in Erfüllung? Sind wir unseres Glückes Schmied? Hören die Boten unsere Wünsche? Sollte ich ab sofort besser auf meine Gedanken aufpassen? Nur noch fröhliche, bejahende Gedanken haben? Ich halte inne- muss mir meiner selbst mal wieder bewusst werden.

Weiter geht es. Jetzt lese ich die Parallel-Stelle von Markus:
11.24 ‚… Darum sage ich Euch: Alles, was Ihr bittet in Eurem Gebet, glaubt nur, dass Ihr’s empfangt, so wird’s Euch zuteil werden…’.

Heißa, schon wieder wird unser Denken, Glauben dermaßen gepriesen! Ist da was dran? Will die Welt, das Universum unser Leben, unser eigener Planet, unser All werden? Worauf warte ich dann noch? Kann ich nun nicht die kommenden, zukünftigen Ereignisse erfüllen, erdenken, erfühlen?
So will ich tätig sein, bleiben & werden. Mit dem heutigen Tage gibt es für mich kein (Ver-) Zweifeln, keine Verzögerung mehr!

Mir gefällt die Vorstellung, dass ich zukünftige Geschehnisse anziehen kann. Dadurch, dass ich ein Magnet sein kann, werden meine Gedanken wirklich wahr; ich empfange, worauf ich mich konzentriere; was ich wirklich will. Daher will ich es laut ausrufen oder niederschreiben. Ist es möglich, dass zu leben dermaßen einfach ist? Alles Gute wird zu mir kommen?

Alles erscheint im rechten Augenblick & selber ich sage das Richtige, wenn es erforderlich ist. Kann ich mich vollkommen auf meinen unsichtbaren Geist & Helfer verlassen? Kann er alles tatsächlich umsetzen, was ich denke? Brauche ich das alles gar nicht zu verstehen?

Leite ich doch einfach das weniger Tolle um & weg aus meinem Leben. Schade ich mir dann letzten Endes nur selber, wenn ich hasserfüllt über Andere nachsinne? Sollte ich loslassen? Nur noch aus Liebe bestehen? Wäre mein Untergang, das Falsche zu sagen, zu denken womöglich noch am falschen Ort zur falschen Zeit? Schädige ich dadurch vor allem mich?

Ich scheine also mein Glück heranziehen zu können, wenn ich dies alles glaube. Kann ich um alles einfach so bitten? Nimmt dann die Umwelt & mein Umfeld alles auf sowie meine Art zu denken, mein Innerstes, meine Gedanken, meine Gefühle? Kann ich tatsächlich meine ganz persönliche Welt kreiren trotz des Chaos, Nihilismus & langweiliges Leben, was mich ebenso gelegentlich berührt?

Heißt dies, ich sollte komplett nur noch aus Liebe bestehen? Werden ich & meine Gedanken dadurch lebendig in optimaler Art & Weise? Wird so mein Verlangen zu leben perfektioniert? Heißt es, alles ist erreichbar & realisierbar, wenn ich durch & durch mit Liebe bin? Bin ich & mein Denken, meine Empfindungen, meine Gefühle- alles!?- unbesiegbar, wenn es nur in Liebe gebadet wurde & aus lauter Liebe trieft, da alles mit Liebe durchdrungen wurde? Was kann ein einziger Moment, ein einziges Wort & ein einziger Satz nicht alles verändern?

Offenbarung 7.15 ‚… und […] wird über Ihnen wohnen…’.
Offenbarung 11.15 ‚… und […] wird regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit…’. Johannes 4.19 ‚… lasst uns lieben…’.

(eingegeben 14.12.07, ausgedacht Dezember 07)

Samstag, 10. November 2007

Dein Leben 11 07

Dein Leben 11 07

Mein Freund, was regst Du Dich mal wieder auf?
Sind Dir immer noch nicht Deine Mitmenschen bekannt?

Gerade dann, wenn Du einen Partner am meisten brauchst, enttäuscht er Dich, mal wieder. Ein Gespräch bleibt unmöglich?! Dennoch suche die Aussprache; teile klar & deutlich mit, was Du forderst, was Dir wider Deinem Strich geht.

Und doch- sie treten immer wieder auf: sie, die Parasiten.
Sie braucht kein Mensch & dennoch werden sie mehr oder weniger geduldet & befinden sich in unserer Welt. Sie merken gar nicht, wie unmöglich sie sind; das keiner sie versteht; jeder wünscht, sie verschwinden doch endlich wieder.
Registriere sie, aber verschwende nicht mit denen Deine kostbare Zeit- man weiß nicht, was mit denen zu besprechen ist; lasse sie sich lächerlich machen & freue Dich auf den Tag des Ungeziefer-Jägers.

Und doch- sie treten immer wieder auf: sie, die Schlangen.
Sie zischen & züngeln vor sich hin. Reden jedem nach dem Sinn, stiften Verwirrung, haben kein Rückgrat, nicht mal Beine.
Bleibe ruhig- schon in der Bibel steht, dass eines Tages der Kopf der Schlange eingetreten wird- was ängstigst Du Dich noch?

Und doch- sie treten immer wieder auf: sie, die Bären.
Sie brüllen kräftigst vor sich hin, markieren ihr Revier, keiner stellt sich denen in den Weg, keiner mag sich gegen sie erwehren.
Erkenne sie- realisiere: Am besten fängt man einen Bären mit Honig. Worauf wartest Du noch? Was für einen Honig hast Du für Deinen Bären parat?

Und doch- sie treten immer wieder auf: sie, die Fische.
Sie tümmeln sich im Wasser, arten gelegentlich zum gefährlichen Hai oder gefräßigem Piranha aus & dennoch bleiben sie wie ihr Sternzeichen: Zerstreut, in sich gespalten: Der eine will nach rechts, der Andere nach links. Und ständig schnappen sie nach dem erstbesten Köder.
Verlasse Dich nicht auf sie: Außerhalb ihres Elements, dem Wasser, schnappen sie schon wieder sehr schnell nach Luft & verenden recht bald, kommen sie nicht schleunigst in ihr begrenztes Territorium zurück.

Und doch- sie treten immer wieder auf: sie, die Hyänen.
Von niemanden gewollt, von keinem bestellt, keiner rief sie, sind sie doch plötzlich überall anzutreffen. Schreien still herum, ärgern sich, dass sie immer wieder aufräumen müssen, am längsten ihr Futter zu suchen haben- aber: Wollen sie es überhaupt anders haben? Stellten sie nicht fest, wie glücklich sie sind mit & in ihrer Rolle?

Mache Dich nicht verrückt, wie immer.
Du erkennst & kennst doch Deine Welt & Dein Leben. Erfährst, dass Du vor nichts Angst haben musst; dass Du auf alles & jeden eingehen kannst. Wie sehr Du, wenn Du magst, über allem & allen stehst, welche Rolle Dir gefällt. So optimiere sie: Lebe Deinen Traum & existiere. Wenn nicht heute, wann dann?

(eingegeben am 10.11.07 – ausgedacht 11/07)

Sonntag, 16. September 2007

Heute Ist Es So Weit 05 07

Heute Ist Es So Weit 05 07

Endlich bin ich dazu bereit = Möchte nicht mehr das Leben Anderer führen; eine Marionette darstellen, sondern nur ich sein. Mein Leben leben, mich nicht in Frage stellen lassen; das erledigen, was mir wichtig ist. Schaffe ich etwas heute nicht, so probiere ich es morgen erneut. Der Tag hat zwar 24 Stunden- jede einzelne Sekunde will ich dennoch genießen.

Alles bedarf etwas Zeit- ich bin nun für alles bereit. Gleich morgen starte ich damit …

(eingegeben am 16.09.07 – ausgedacht 05/07)

Samstag, 15. September 2007

Neben Mir 04 07

Neben Mir 04 07

Ich bin neben mir. Es gibt momentan gar zu selten ein Miteinander, ein Zusammensein, ein gemeinschaftliches Respektieren; viel mehr überwiegen die hinterlistigen, gemeinen Gedanken, die Eifersucht, der Krieg, das Spiel ‚Viel Lärm Um Nichts’ bzw. ‚Das Geschwätz Um Banalitäten’.

Was morgen ist, zählt nicht; interessiert auch niemanden. Ebenso was gestern noch war & galt. Nur das Heute & Jetzt scheint entscheidend. Wozu führt das? Fördert das die Unterstützung? Das Wir? Wo bleibt der gegenseitige Respekt? Achtung?! Das Entstehen einer tollen Gemeinschaft? Immer nur einer sein? Einer von vielen? Im Haifischbecken? Willkommen zur Piranha Party???

Weiß man nicht: Auch der Gegenüber hat seine Gedanken, Probleme, Erfahrung, Befürchtungen, Erwartungen- wann wird das je berücksichtigt? Kann man sich austauschen, laut voreinander denken, alles erzählen, ohne dass es paar Momente später die ganze Öffentlichkeit weiß? Was ist machbar? Bleibt das Verhältnis ausgeglichen? Wer gibt mehr? Wer bedient sich ausschließlich?
Lässt sich nur ständig bedienen? Wann wird die Waage stimmig sein? Ausgeglichen???

Immer wieder finde ich mich neben mir. Ich versuche kleine Schritte zu tätigen. Noch kleiner als noch vor einer Woche, aber wann gehe ich gar nicht mehr voran? Werde ich jemals ankommen? Oder eher zurückgehen? Rückwärts? Immer wieder mehr zurück? Soll ich immer wieder zurückstecken? Demütiger werden? Meine Erwartungen noch niedriger schrauben?

Manchmal hat man seine Stimme zu erheben; es muss nicht immer gar zu harmonisch sein; Widerspruch tut Not & gut- er belebt. Er gleicht einem Annähern, Erwachen. Ein Finden des gemeinsamen Nenners. Ist dies allerdings möglich? Erhält man so nicht Auseinandersetzungen, Frustration, Funkstille, Resignation an Stelle von Warnung, Austausch von Erfahrungen, das Verschmelzen von Lebensweisheiten mit –Erwartungen, ein stetiges Ergänzen?

Wird er, der Nenner, wirklich erkannt? Genannt? Benannt? Berücksichtigt?
Ernst genommen? Was tun wenn man über das Ziel hinaus geschossen hat? Kann man das überhaupt? Werden so nicht neue Horizonte, Perspektiven geöffnet & eröffnet?

Ungeschickt ist die ungleiche Behandlung. Betrachtest Du Dich selber aber auch mal kritisch? Was trägst Du zum Schlichten bei? Wie hilfst Du dem Verständnis, der Offenheit, dem Miteinander?

Weißt Du denn nicht: Wieso kümmere ich mich um den Splitter in dem Augen meines Bruders, übersehe dabei aber immer wieder die Balken in meinen sämtlichen Augen?

Ich sehne herbei die Bestätigung, die Streicheleinheiten- in jeder Hinsicht, den Frieden in mir, den Frieden meiner Anwesenheit, das Fröhlichsein, die Perspektive, das Miteinander.

So raffe ich mich auf- es wird mir gelingen. Wenn nicht heute, dann morgen. Ich versuche klar zu sehen. Selbstverständlich fällt mir immer wieder die Geschichte meines Nachbarn ein:
Brav arbeitete er ohne zu murren jeden Tag. Leistete umsonst Überstunden- ohne Extras, Dankbarkeit, Lohn, Sonderbegünstigungen u.ä. zu erhalten. Dann, eine Woche vor seiner Pensionierung, machte er endlich doch den Mund auf. Darauf sagte sein Chef: ‚Wären Sie früher mal so auf mich zugekommen, Sie wären heute bereits im Vorstand’. Daraufhin erhielt mein Nachbar einen Herzinfarkt & verstarb. Möchte ich auch genau so enden?

Oder die Kaffeegesellschaft:
Eingeladen wurden 4 Leute. 2 Kuchen standen bereit. Der Gastgeber & sein Ehrengast teilten die Kuchen alleine unter sich auf. Wie wird nun der Ehrengast diese Feier beurteilen? Der Gastgeber? Die übrigen Gäste?

Manche Leute erkennen etwas- andere lassen sich berieseln von den, was andere entdeckten. Doch die Meisten wissen gar nicht was sie erkannten, um was es überhaupt geht.

Wann wird umgesetzt das Besprochene? Das Unausgesprochene? Hätte es auch erwähnt werden sollen? Wann wird eingehalten das Versprochene? Wann erkennt man endlich das Wesentliche? Was gibt es denn nun tatsächlich Wichtigeres im Geschäftsleben als den Kunden? Der Chef? Die Berichte? Der Vorstand? Lieferanten? Spediteure? Die Muttergesellschaft?
Hat man wirklich das Glück einen Vorgesetzten erwischt zu haben, der sich für einen einsetzt? Der Rückgrat hat? Der nicht nur nickt, sondern auch kämpft & Einspruch einlegt? Der delegieren kann? Der sich nicht blenden lässt?

Gar viel gibt es noch zu berichten & doch geht es nur um eins:
Sich nicht mehr neben sich zu fühlen. So versuche ich das. Auch wenn mich sonst noch weitere Fragen quälen wie: Schreibt, sagt, äußert man das, was man denkt, was man meint, das der Andere hören will oder teilt man nur mit, was man wirklich denkt? Trinkt man um zu vergessen oder vergisst man, dass man eigentlich ein Säufer ist?

Ich kämpfe weiterhin. Ich bleibe ich. Die Welt brauche ich nicht zu verstehen- sie auch nicht mich- allerdings brauche ich erst recht nicht die Welt zu sein.

Höchstens für eine Frau, die komplette Frauenwelt?
Eines Tages wird alles so sein, wie ich es sehe. Darauf vertraue ich, befinde ich mich immer noch neben mir?

(eingegeben am 15.09.07 – ausgedacht 04/07)

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