Samstag, 10. November 2007

Dein Leben 11 07

Dein Leben 11 07

Mein Freund, was regst Du Dich mal wieder auf?
Sind Dir immer noch nicht Deine Mitmenschen bekannt?

Gerade dann, wenn Du einen Partner am meisten brauchst, enttäuscht er Dich, mal wieder. Ein Gespräch bleibt unmöglich?! Dennoch suche die Aussprache; teile klar & deutlich mit, was Du forderst, was Dir wider Deinem Strich geht.

Und doch- sie treten immer wieder auf: sie, die Parasiten.
Sie braucht kein Mensch & dennoch werden sie mehr oder weniger geduldet & befinden sich in unserer Welt. Sie merken gar nicht, wie unmöglich sie sind; das keiner sie versteht; jeder wünscht, sie verschwinden doch endlich wieder.
Registriere sie, aber verschwende nicht mit denen Deine kostbare Zeit- man weiß nicht, was mit denen zu besprechen ist; lasse sie sich lächerlich machen & freue Dich auf den Tag des Ungeziefer-Jägers.

Und doch- sie treten immer wieder auf: sie, die Schlangen.
Sie zischen & züngeln vor sich hin. Reden jedem nach dem Sinn, stiften Verwirrung, haben kein Rückgrat, nicht mal Beine.
Bleibe ruhig- schon in der Bibel steht, dass eines Tages der Kopf der Schlange eingetreten wird- was ängstigst Du Dich noch?

Und doch- sie treten immer wieder auf: sie, die Bären.
Sie brüllen kräftigst vor sich hin, markieren ihr Revier, keiner stellt sich denen in den Weg, keiner mag sich gegen sie erwehren.
Erkenne sie- realisiere: Am besten fängt man einen Bären mit Honig. Worauf wartest Du noch? Was für einen Honig hast Du für Deinen Bären parat?

Und doch- sie treten immer wieder auf: sie, die Fische.
Sie tümmeln sich im Wasser, arten gelegentlich zum gefährlichen Hai oder gefräßigem Piranha aus & dennoch bleiben sie wie ihr Sternzeichen: Zerstreut, in sich gespalten: Der eine will nach rechts, der Andere nach links. Und ständig schnappen sie nach dem erstbesten Köder.
Verlasse Dich nicht auf sie: Außerhalb ihres Elements, dem Wasser, schnappen sie schon wieder sehr schnell nach Luft & verenden recht bald, kommen sie nicht schleunigst in ihr begrenztes Territorium zurück.

Und doch- sie treten immer wieder auf: sie, die Hyänen.
Von niemanden gewollt, von keinem bestellt, keiner rief sie, sind sie doch plötzlich überall anzutreffen. Schreien still herum, ärgern sich, dass sie immer wieder aufräumen müssen, am längsten ihr Futter zu suchen haben- aber: Wollen sie es überhaupt anders haben? Stellten sie nicht fest, wie glücklich sie sind mit & in ihrer Rolle?

Mache Dich nicht verrückt, wie immer.
Du erkennst & kennst doch Deine Welt & Dein Leben. Erfährst, dass Du vor nichts Angst haben musst; dass Du auf alles & jeden eingehen kannst. Wie sehr Du, wenn Du magst, über allem & allen stehst, welche Rolle Dir gefällt. So optimiere sie: Lebe Deinen Traum & existiere. Wenn nicht heute, wann dann?

(eingegeben am 10.11.07 – ausgedacht 11/07)

Im Letzten Moment Von Der Klinge 11 07

Im Letzten Moment Von Der Klinge 11 07

Das Gefühl

Alles zu sagen was einen bewegt
Alles gedacht & gesagt zu haben

Sich auf dem rechten Weg zu befinden &
Dort auch zu bleiben
Da zu sein, wo man genau sein möchte

Sich mit den Leuten zu treffen, die man sympathisch findet
Über die man sich nicht aufregen muss
Den Kordschen Knoten aufgelöst zu haben & immer wieder lösen zu können

Taub & stumm sein im rechten Augenblick
Ebenso wie zuhören & plaudern können zu meiner Zeit
Im letzten Augenblick von der Klinge gesprungen zu sein

Was wird morgen folgen?
Wofür ist das Heute gut?
Was habe ich nun vom Gestern?

Kann man nicht nur einfach vorhanden sein?
Auf Gräbern tatsächlich tanzen?
Schweigend glücklich sein?
Existieren nur des Existierens willen?
Herumalbern & kindlich + kindisch sein, da die Gegenwart gar zu hart war?

Ich bleibe
In meinem Leben
Der Gradmesser

Wem es zu viel wird
Kann mich gerne im Stich lassen
Wem es zu wenig ist
Kann sich gerne der Mittelmäßigkeit anpassen

Ich will
Das Gefühl
Von der Klinge mich entfernt zu haben
Und sonst gar nichts

(eingegeben am 10.11.07 – ausgedacht 11/07)

Was Geschah 11 07

Was Geschah 11 07

Na klar

Nun weiß ich was ich hätte sagen sollen
Wie ich mich hätte verhalten müssen

Unterstreichen wie wichtig mir es ist
Hervorheben dass ich darauf brenne
Dass ich nie etwas anderes machen möchte & wollte
Dass ich hier alt werden will

Aber ich stellte mich doch gar nicht in Frage
Ich dachte zu wissen woran ich sei
Ich war fröhlich

Es bleibt weiterhin wichtig sich in den Gegenüber hinein zu denken
Dem Affen Zucker zu geben
Mich anzupassen

Den Herrn als die wahre Nummer 1 zu preisen
Kann man sich in seinem Leben jemals sicher sein?

Und doch bleibt es dabei
Ich bin ich
Mit all meinen Stärken
Und
Meinen Schwächen

Ich mag mich
Gar nicht
Verbiegen

Warum das?
Was immer geschieht
Eines Tages erfahre ich auch den Grund hierfür

(eingegeben am 10.11.07 – ausgedacht 11/07)

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