Alles Lüge 8/97
Alles Lüge?!
Ist nichts mehr wahr?
War es jemals so?
Worauf ist noch Verlass?
Auf die Arbeit?
Weshalb?
Ist sie nicht Mittel zum Zweck?
Kann sie einen nicht jederzeit enttäuschen & schwimmen lassen?
Auf die Mitmenschen?
Warum?
Sind die nicht immer nur auf der Sonnenseite?
Auf Gott?
Woher weiß man wie man ihm zu Ehren leben sollte?
Auf sich selbst?
Wohl war …
Auch wenn alles andere bloß Lüge sei
Du seiest Deine Antwort
Wann beginnst Du damit?
Wann siehst Du es ein?
(eingegeben 06.02.07 - ausgedacht 08 1997)
Das Schloss 8/97
Einst war das Schlosstor sperrangelweit auf
Ich wollte nicht eintreten
Ich wartete außerhalb
Weshalb in das sichere Schloss wollen?
Nun neigt sich das Tor immer weiter zum Schließen
Wie gerne wäre ich jetzt in Sicherheit
Wer kann mir dazu verhelfen?
Er sei dann gepriesen
Warum betrachtest Du nur das eine Schloss?
Sieh Dich doch um
Da sind noch weitere Schlösser
Hütten
Gebäude
Zelte
Deine Welt
Braucht nicht nur aus dem
Einen Schloss bestehen
(eingegeben 05.02.07 - ausgedacht 08 1997)
Die Stunde 0 8/97
Die Stunde 0
Hier ist sie
Wie wird sie herbeigesehnt
Von jedem
Ein neuer Anfang
Ein endgültiger Schlussstrich
Alles Vorherige weggewischt
Vertuscht
Unrelevant
Warum erwartest Du die von Anderen?
Von dem Ereignis?
Willst Du sie Dir nicht selber setzen?
Immer wenn Du sie benötigst
Ist sie da
Wieso zögerst Du noch?!
Siehst Du sie nicht!?
Die Stunde 0 …
(eingegeben 05.02.07 - ausgedacht 08 1997)
Made Im Speck 8/97
Made im Speck
Warum willst Du weg?
Weshalb bist Du so unglücklich?
Wieso sorgst Du Dich um übermorgen?
Warum lebst Du Dich nicht richtig aus?
Weshalb nicht gerade jetzt?
Wieso nicht
‚Jetzt erst Recht!’?
Made im Speck
Dein Speck ist weiterhin vorhanden
Vielleicht nicht mehr gar so üppig
Aber Du hast was zum Fressen
Knabbere doch nicht nur
Sage
Was Dich stört
Schreie heraus
Was Dich schmerzt
Nicht zu leise
Mache auf Dich aufmerksam
Nehme die Hilfe in Anspruch
Made im Speck
Sonst bist Du bald unweigerlich &
Für immer weg …
(eingegeben 05.02.07 - ausgedacht 08 1997)
Viel Lärm Um Nichts 8/97
Diese feinen Herren
Sie machen viel Lärm & Wind um rein gar nichts
Rege Dich wegen denen nicht auf
Stelle Dich deshalb nicht Frage
Lasse Dir Deinen Tag nicht vermiesen!
Sie können nichts
Sie wissen nichts
Sie dürfen nichts
So beißen sie sich in Kleinigkeiten fest
Geilen sich bei völlig Belanglosem auf
Du brauchst nicht auch so zu werden
Habe keine Angst
Keine Furcht
Schenke denen nur Mitleid
Die wissen nicht was zu tun
Was richtig ist
Wie mit Menschen umzugehen
Kümmere Dich nicht weiter darum
Bald schon sind sie das
Worum sie sich aufregen
Nichts
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 08 1997)
Interesse 8/97
Ich habe Interesse an Dir
Wie dabei so manches wächst in mir
Wie lange wurde nun darauf gewartet?
Wieso lähmte es mich so?
Kreativität wird frei
Selbstvertrauen kehrt wieder
Elan wird allgegenwärtig
Ich habe wieder Interesse an mir
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 08 1997)
Nie Frauen Bevormunden 8/97
Meine nicht, Du müsstest für sie mitdenken
Gerne wollen sie sich selber lenken
Freue Dich, wenn sie da sind
Ärgere Dich nicht
Wenn sie nicht das von Dir im Sinn haben
Sie können doch selber denken
Versuche denen nur Aufmerksamkeit zu schenken
Und bleibe gelassen
Irgendwann erscheint sie
Sie macht alles mit
Sie hat Gefallen daran
Sich alles gefallen zu lassen
Warum sollte das nur für Frauen gelten???
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 08 1997)
Die 3 Gesetzlosen 8/97
Sie missachten das Gesetz
Sie machen ihre Eigenen
Nun sind sie stark
Sie fanden Unterstützung
Einer machte sich selbständig
Er übertölpelte die Anderen
Sie gibt es nicht mehr
Er ist der Führer
Er wird uns alle übertölpeln ...
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 08 1997)
Grenzenlos 8/97
Grenzen grenzen uns ein
Sie weisen uns Schranken auf
Durchbreche sie
Jeder Durchbruch
Erweitert Deinen Horizont
Verschiebt Deine Grenzen
Doch
Vorsicht
Alles ist grenzenlos
Nur mit dem Alter & der Erfahrung
Wissen wir wann es angebracht ist
Innerhalb unsere beschränkten, begrenzten Welt zu bleiben
Oder auf- & auszubrechen
Gelegentlich sei dankbar für das Limit
Dann wieder blickst Du über den Horizont hinaus
Das ist gut
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 08 1997)
Hoffe auf ... 8/97
Hoffe auf das Beste
Rechne mit dem Schlimmsten
Sollte dies das Motto sein?
Braucht man so was überhaupt?
Warum nicht nur einfach leben?
Keinen Plan entwerfen & haben?
Gar schwierig ist es
Deshalb sei zufrieden
Wenn dies nicht möglich ist
Sei vergnügt
Letzten Endes
Hoffe auf das Beste
Rechne mit dem Schlimmsten ...
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 08 1997)
Zerstörung 8/97
Wie sehr ich die schätze
Los, zerstört!
Lasst nichts wie es war
Plündert
Raubt
Vergewaltigt
Quält
Streut
Mißgunst & Unfriede
Mehr noch, immer mehr!
Lauter
Heftiger
Erbarmungsloser
perfekter!
Schütteltet alles durcheinander
Was hemmt Euch noch?
Was stört Euch bei der Zerstörung???
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 08 1997)
Religion 8/97
Etwas, mit dessen Hilfe Du überlebst?
Was über-lebst Du?
Etwas, dem Du Vertrauen kannst?
Kannst Du es noch?
Etwas, das Dir Hoffnung schenkt?
Hoffnung- worauf?
Etwas, was Du brauchst?
Was benötigst Du denn schon?!
Etwas, was Dich trägt?
Wohin?
Religion
Ich glaube
Du übersteigst das menschliche Wissen ...
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 08 1997)
Der Tag An Dem Liebe Verschwand 8/97
Was war man doch jüngst für ein Romantiker
Ein Liebe Lieb-Haber
Ein Poet
Ein Narr
Blind vertraute man
Träume wurden lebendig
Inneres nach Außen gestülpt
Auf das Gute gehofft
Was für eine Verschwendung!
Alles war im Vornherein nur gespielt
Denke nicht am Morgen
Es ist nur ein Frühlingshauch
Alles ist vergänglich
Liebe ist irreal, eine Utopie
Lebe ohne Liebe & Dir geht es ausgezeichnet
Du wirst nie enttäuscht
Getäuscht
Du wirst nicht bloß gestellt
Mein Lieber
Probiere es ...
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 08 1997)
Das Reh 8/97
Das Reh
Das ist so scheu
Bleibt es mir treu?
Erschrickt es sich
Bei meiner 1. schnellen Bewegung?
Wahrt es den Abstand?
Warum wartet es nur?
Kann man es als stur
Bezeichnen?
Gab es mir ein Zeichen?
Übersah ich es?
Gerne betrachte ich es von der
Ferne
Herrlich wäre es gewiss
Dürfte ich es mal berühren ...
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 08 1997)
Frieden 8/97
Nichts mehr tun
Nur noch ruhen
Einfach nur
Frieden
Der Abend braucht gar nichts mehr zu bieten
Ich verlange nur noch Frieden
Keinen Laut mehr
Kein Problem mehr
Keine Fälle mehr,
Nur noch Vertrauen
Offenheit &
Zuversicht
Ist das alles möglich
Nur im Gedicht?
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 08 1997)
Die Waage 7/97
Die Waage
Der Gegenstand
Der über Dich richtet
Mit dessen Hilfe
Du fröhlich bist oder Selbstvertrauen hast
Warum
Machst Du Dein Leben von Zahlen abhängig?
Von einem einzelnen Gegenstand?
Von einem einzigen Ereignis?
Brauchst Du
Wirklich etwas um festzustellen wie es Dir geht?
Kannst Du das Gleich-Gewicht
Das Innere?
Nicht selber feststellen?
Warum nur diese Tortur?
Wann
Schmeißt Du die Waage fort?
Beginnst Du endlich zu leben?
Selbstvertrauen zu haben?
Dich ausschließlich auf
Dich
Dein Gefühl
Dein Leben
Dein Schicksal
Deine Erfahrung
Deinen Verstand
Zu verlassen?
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 07 1997)
Einfach Nur Müde 7/97
Ich bin einfach nur müde
Müde von den zahlreichen Enttäuschungen
Müde von den nimmer müde werden wollenden Hoffnungen
Die sich regelmäßig als die wahren prächtigen Luftschlösser entpuppe
Müde von den vielen unerhörten nutzlosen unnotwendigen Gedanken
Müde von den irrealen Träumen
Müde von der Unverständnis
Müde von unverständlichen Geschehnissen
Müde wegen der unvollkommenen Ruhe
Müde wegen dem Geschwätz um Banalitäten
Müde wegen dem großen Lärm um Nichts
Müde
Müde
Müde
Einfach nur müde?!
Kann ich jemals wieder schlafen?
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 07 1997)
Ereignisse 7/97
Große werfen ihren Schatten voraus
Kleine werden nicht mal realisiert
Immer soll etwas passieren
Doch meistens zur falschen Zeit
Am falschen Ort
Schlafe
Wenn Du müde bist
Iß
Wenn Du hungrig bist
Feiere
Wenn Du eingeladen bist
Aber
Sehne nicht die wahren Ereignisse herbei
Du wirst so nur verunsichert
Genieß auch einen ereignislosen Tag
Genieß den Tag der 24-Stunden-Fete
Aber verpasse nicht Ereignisse
Weil Du auf das
Besondere wartest!
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 07 1997)
Sinn-Los 7/97
Alles ist sinnlos
Hier bringt sich deshalb Einer um
Dort wird Einer von einer miesen Krankheit befallen
Da drüben wird gleich Einer überfallen
Nie entscheidet sich jemand wie er es in 2 Wochen täte
Alles wird in Frage gestellt
Deine eigene Situation wird als fantastisch betrachtet
Wenn etwas Schlimmeres eintrat
Immer diese Unruhe
Immer diese Zweifel
Immer diese Sinnlosigkeit
Muss denn alles einen Sinn haben?
Ist es nicht schön
Nur zu existieren?
Zu leben?
Ist es sinnvoll
Einen Sinn erblicken zu wollen?
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 07 1997)
Der Fels In Der Brandung 7/97
Stolz & unerschrocken steht er da
Er
Der Felsen in der Brandung
Nichts
Kann ihn erschüttern
Beharrlich harrt er jeder Fügung aus
So Mancher
Versteckt sich schon hinter & ihn ihm
Für Viele ist er ein Symbol
Ein Symbol
Der Standfestigkeit
Der Geduld
Der Treue
Der Ausdauer
Fels
Gewiss hast Du ein Herz
Bestimmt machst auch Du Dir Gedanken
Aber warum hörst Du auf Fels zu sein?
Warum willst Du den kleinen, ekligen, schleimigen Steinchen gleichen?
Vertrau nicht dem Schicksal
Glaube
Nicht an
Wunder
An bestimmte Ereignisse
An Mitmenschen
Wieso an die?
Stehe zu dem
Was Du machst
Was Du nicht machst
Lasse Dich nicht verdrießen
Wenn Du Recht & Erfolg hast
Kommen die Leute schon wieder zu Dir
Sei wenigstens Du
Steinhart
Entschlossen
Ausdauernd
Wenn nicht Du wer dann?
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 07 1997)
Nur Ein Weiteres Weibliches Wesen 7/97
Das ist es wohl gewesen
Die Bekanntschaft ist zu Ende
Fing sie überhaupt an?
Die Bekanntschaft mit
Einem
Weiteren
Weiblichen
Wesen
Schade
Ist es
Aber
Es hat einfach nicht sollen sein!
Schön
Dass man sich kennen lernte
Prima
Dass man sich gegenseitig öffnete
Aber
Mehr eben nicht
Man soll eben nur das vergangene Stück zusammen gelaufen sein
Man versprach sich nie was
Man versprach sich gelegentlich
Man versprach sich höchstens etwas
Man sagte Dinge die heute irrelevant sind
Überholt sind
Gerne lerne ich ein weiteres weibliches Wesen kennen
Auch wenn wir uns bald später schon wieder trennen
Es gibt
Halt
Keine Romantik
Keine Träumerei
Keine ideale Beziehung
Keine Ewigkeit
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 07 1997)
Die Erste Liebe 7/97
Die Erste Liebe
Mit Dir war noch Liebe
Liebe
Wie goldig
Die Unbeholfenheit
Wie selten geworden
Die Offenheit
Wie schockierend
Die Naivität
Wie erheiternd
Weißt Du wie es geht?
Wie bewegend
Die edlen Absichten & Regungen
Wie erschütternd
Keine Zweckliebe- kein Dominieren
Wie befreiend
Das Vertrauen
Die Ideale
Das offene Gespräch
Erste Liebe
Wo bist Du?
Bist Du wieder-hol-bar?
Wann bist Du wieder da???
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 07 1997)
Die Woge Des Glücks 7/97
Jetzt
Gerade
Durchlebst Du eine Woge des
Glücks?
Wie schön
Dann stell sie nicht in Frage
Dann stell Dich nicht in Frage
Freue Dich
Entspanne den Körper
Lasse die Seele baumeln
Bald schon
Kommst Du ins Straucheln
Bald schon
Verfolgt Dich wieder das Pech
Heute nicht
Wirst Du Dir dessen wirklich überhaupt bewusst?
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 07 1997)
Skorpione unter sich
Skorpione unter sich
Was für eine Harmonie
Gleichgesinnte fanden sich
Es herrscht
Nicht mehr das sonst übliche Stechen-Wollen
Sie wollen sich nicht stechen
Ihre Panzer sind zu dick
Sie brauchen sich
Nicht
Zu Vernichten
Sie gingen gemeinsam unter
Sie brauchen sich
Sie zeigen einander andere Wesen
Voreinander kann man sorglos einige Dinge ungeniert und offen reflektieren
Ohne viele Worte
Der Andere wird sofort kapieren
Skorpione unter sich?
Was für eine Harmonie!
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 07 1997)
Nicht Mehr Warten 7/97
Du kannst nicht mehr warten
Nicht mehr warten auf die Erlösung
Nicht mehr warten auf eine Änderung
Nicht mehr warten auf ein Echo
Nicht mehr warten auf eine Erklärung
Nicht mehr warten auf eine Antwort
Nicht mehr warten auf das klärende Gespräch
Nicht mehr Erwarten?
Nichts mehr Erwarten?
Dann warte
Mit diesem endgültigen Schritt
Oder handele
Oder befrage Leute
Oder heule
Oder lache
Aber
Verliere nicht die Geduld
Nie!
Unternimm nichts
Wonach Du Dich vor Dir selber ängstigst
Mache nichts
Was Dich veranlasst
Nie mehr etwas tun zu können
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 07 1997)
Der Freiwillige Abgang 7/97
Niemand zwang sie
Freiwillig
Selbstbewusst
Bei vollem Verstand & Bewusstsein
Total entschlossen
Ging sie
Kleine
Warum?
Wolltest Du einfach nicht mehr?
War die Neugier auf hinterher zu groß?
War ein Gespräch nicht mehr möglich?
Konntest Du nicht mehr?
Warst Du erschöpft?
Konntest Du Dir keine Pause gönnen?
Musstest Du gleich ins Extreme verfallen?
War eine Überlegung nicht mehr möglich?
Vertrautest Du Keinem mehr?
Hattest Du nicht immer Sisyphos als Vorbild?
Wolltest Du tatsächlich jetzt schon erfahren, was hinterher erscheint?
Kleine
Warum?
Hatte das alles nicht Zeit?
Hattest Du keine Geduld mehr?
Warum freiwillig gehen?
Weshalb nicht auf eine Aufforderung warten?
Weißt Du, wie Du mir fehlst?
Sehnsucht nach Dir...
Werde ich Dich je wieder sehen?
Werde ich Deinen freiwilligen Abgang je verstehen?
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 07 1997)
Die Löwin 7/97
Stolz marschiert sie auf & ab
Sie meint
Andere dürfen sich glücklich schätzen
Ihre Luft zu atmen
Mit ihr den Raum zu teilen
Ein Schauen von ihr gleicht einer Bereicherung
Sie glaubt ihr Brüllen verschrecke die Anderen
Bringe ihr
Respekt
Anerkennung
Beachtung
Sie weiß, dass es irgendwo den rechten Löwen gibt
Warum also heute den Partner, den Unechten, respektieren?
Lieber Liebe machen
Lieber versuchen Liebe vorzuspielen
Lieber bloßstellen
Lieber verlassen
Lieber den Problemen ausweichen
Lieber die Flucht ergreifen
Immer auf der Flucht?
Sie denkt, ohne sie sei der Zoodirektor arbeitslos
Ohne sie bestünde der Zoo nicht mehr
Doch
Es geht auch ohne sie!
Sie ist sich darüber bewusst überall gerne gesehen zu sein
Es kommt ihr nicht die Frage, sich in Frage zu stellen
So viele falsche Leute jubeln ihr zu
So oft konnte sie
Andere schon täuschen
Besonders die, die ihren Käfig sprengen wollten
Gerade die versteht die Löwin nicht
Sie werden irgendwie mitgenommen
Nebenbei verspeist
Sie meint ihr Revier abgesteckt zu haben
Du arrogante, verloderte, streunende, hilflose Wildkatze
Bist Du Eine?
Höre auf zu fauchen
Zerreiße & ignoriere nicht das
Was Dich unterstützen will
Was Dir helfen will
Was Dich liebt
Was Dich zerreißt
Was Dich aufrüttelt
Überlege
Bitte
Ob es nicht doch Deinen wahren Kern trifft
Wärest Du sonst so aufgebracht?
Zedertest Du sonst so?
Weintest Du sonst so?
Fragtest Du Dich sonst nicht ob Du so wirklich seiest?
Weißt Du alles?
Kannst Du alles?
Bist Du alles?
Ich weiß nichts
Ich kann nichts
Ich bin nichts
Ich bin jemand mit Fehlern
Jemand, der sich Fehler erlaubt
Du bist die
Fette, tadellose, perfekte, überall gern gesehene aufgeplusterte Löwin
Bist Du sie?
Bist Du so wirklich mit Dir zufrieden?
Vergesse nicht
Wer hoch steigt
Fällt
Tief …
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 07 1997)
Ohne Worte 7/97
Das Bedürfnis
Etwas Besonderes zu sein
Einmalig zu sein
Extrem toll sein
Etwas zu
Denken
Erfahren
Erleben
Was nie jemand vor Einem widerfahren ist
Was er erlebte
Was er dachte
Die einmalige, extreme Ernüchterung
Das Abschlagen des Unwichtigen
Das spätere Bedauern etwas ab- & ausgeschlagen zu gaben
Das ewge Nachtrauern
Das ständige In-Frage-Stellen
Warum?
Sei ohne Worte
Wenn mit Dir gespielt wird
Ok- es sind nur Dummschwätzer
Wenn Du verkannt wirst
Ok - es sind nur Blinde
Wenn Du gemieden wirst
Ok- es sind nur Ignoranten
Suche nicht Freude
Verschenke sie
Wisse über die Vergänglichkeit
Trau Keinem
Du wirst alles überleben
Du wirst alles ausfuhren
Wenn Du Deine Worte nicht verschwendest
Sondern
Lebst
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 07 1997)
Phönix 7/97
Gib es doch zu
Du bist am Ende
Du bist die reine Asche
Deine Ideale sind überholt
Jemand
Der über Dich lacht
Gerade noch vertrautest Du ihm
Deine alten Gedanken
Deine Mitmenschen verstehen Dich nicht
Niemand kann das & wird es je
Deine Entschuldigungen werden lächerlich gemacht
Dennoch entschuldigst Du alle & jeden
Du bist einfach Du
Nur Du?
Nein
Mehr
Du!
Jemand, der Ideale pflegt
Jemand, der noch vertrauen kann
Jemand, der noch träumt
Jemand, der denkt & nicht funktioniert
Jemand, der verstehen will
Vielleicht bist Du nichts als die reine Asche
Spätestens wenn Du für immer schläfst?
Ich möchte es nicht beurteilen
Fühlst Du Dich selbst als Asche?
Dann fühle Dich lieber als der stolze Phönix
Das ist besser
Das weiß ich
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 07 1997)
Vertrauen 7/97
Schenke Niemandem Dein Vertrauen
Nur darauf kannst Du vertrauen
Öffne Dich Niemandem
So musst Du diese Bekanntschaft demnächst nicht wieder schließen
Zum Beispiel wegen aufgeregtem Weitergetratsche
Teile Niemandem Deine Leiden mit
So kann er sie nicht weiter verteilen
Und sich daran weiden
Wie sehr Du leidest
Idealisiere nichts & keinen
Das ist es nicht wert
Vertraue nur Dir
Lass Deine Gedanken, Gedanken bleiben
Nur keine Worte
Sie werden immer gegen Dich verwendet
Darauf kannst Du vertrauen
Erwarte nichts & das Allermieseste
Baue nur auf Dich
Darauf kannst Du vertrauen
Im Vertrauen
So kannst Du Selbst-Vertrauen aufbauen ...
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 07 1997)
Das Kartenhaus 7/97
Mühselig baute ich das Kartenhaus auf
Zunächst eine solide Grundlage
Dann Schicht für Schicht
Doch unbarmherzig zerstörte der 1. Windhauch es
Ohne eine Möglichkeit Ihn zu besänftigen
Den Grund zu erfahren
Einen Teil zu retten
Musste ich zu gucken
Na und?
Was denn so schlimm sei?
Ist es wirklich Einerlei?
Ich weiß doch nun wie zu bauen
Warum nicht etwas Neues bauen?
Hält es dem Wind stand
Ist mein wahres Haus entstanden
Zerbröckelt es sofort
So kann es nur heißen
Fort
Fort
Fort
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 07 1997)
Ideale 7/97
Wer pflegt seine Ideale?
Wer hat sie noch?
Selber Meine zerbröckeln
Ich verliere sie
Meine Übersicht
Meinen Lebensinhalt
Sind Ideale nur für die erste Zeit gedacht?
Ist man irgendwann so weit, dass man ausruft:
Hauptsache geschafft!
Das Leben scheint vorbei zu rauschen
Keiner kann die Ideale gebrauchen
Niemand achtet darauf
Man ignoriert sie
Man vergisst sie
Man verliert sie
Ein ideales Leben
Ohne Ideale?
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 07 1997)
Der Zerbrochene Krug 7/97
Mein liebster Krug
Du bist zerbrochen
Schon mal reparierte ich Dich
Doch bei derselben Stelle ist der Bruch
Ich will Dich nicht noch mal reparieren
Dir macht das Kaputt-Sein gar nichts aus
Du gehst davon aus
Dass ich herbeispringe
Um Dich zu reparieren
Tut mir leid
Dieses Mal nicht
Ich bin kaputt
Ich kann nicht mehr
Ich stellte fest
Du bist nicht mein Krug
Ich träumte nur Du seiest es
Vielleicht wärest Du es
Eventuell warst Du bereit
Doch nicht zu dieser Zeit
Irgendwo hält sich bestimmt Richtige auf
Doch ich habe keine Lust
Zu finden
Zu suchen
Zu fragen
Mein Krug soll zu mir rollen
Zumindest sich in meine Richtung bewegen
Gerne gehe ich ihm dann entgegen
Ungern wandere ich die gesamte Strecke alleine entgegen
Nicht meinem Krug gegenüber!
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 07 1997)
Die Erlösung 7/97
Erlösung
Ich mag Dich
Wie schön
Dass es Dich gibt
Du bist endgültig
Du bist todsicher
Du bist einmalig
Dich zu kennen ist Erlösung
Durch Dich sieht man
Wie beschränkt man ist
Dass man nicht alles so furchtbar ernst nehmen soll
Vor allem sich selbst nicht
Dass die Arbeit nicht alles ist
Dass Kollegen, Kommilitonen nicht Freunde sind
Sage denen nicht zu viel
Bleibe bei der Oberfläche
Verlange nicht zu viel von denen
Bald schon bist Du von denen erlöst
Ich treue mich
Nicht ewig existieren zu müssen
Sondern die Erlösung als mein todsicheres
Ende hinter mich zu wissen
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 07 1997)
Keine Klugen Worte 7/97
Hör auf
Sei ruhig
Klug willst Du mir kommen
Wissend stellst Du Dich
Alles verstehst Du
Was weißt Du denn schon?
Was passiert, wenn Du mit der Praxis konfrontiert wirst?
Laut Buch bist Du doch so gescheit
Laut Deinen Reden erschüttert Dich nichts
Klar
Du machst ja auch nichts mehr
Du schneidest Leuten das Wort ab
Alles ist erlaubt
Wenn es so geschieht wie Du es willst
Hör auf
Sei ruhig
Freue Dich
Dass Du viel begreifst
Dass Du viel weißt
Dass Du verstehst
Übersehe nicht
Alles läuft anders
Wie geplant
Alles funktioniert nicht
Wie im Buche steht
Das Leben lebt
Das Leben findet im Leben statt
Wann wirst Du leben?
Kannst Du je leben?
Oder immer nur lesen?
Immer nur planen?
Ich will keine klugen Worte
Ich will
Leben
(eingegeben 04.02.07 - ausgedacht 07 1997)
Das Königspaar 6/97
Wann ist es denn nun so weit?
Wann trifft sich der König mit der Königin?
So oft sollte er erscheinen
Der Tag X
Doch immer wieder kam etwas dazwischen
Dann wollte er nicht
Er meinte, der Zeitpunkt wäre nicht recht
Er wollte sie nicht als Übergangslösung
Dann lieber gar nicht
Sie sollten weiterhin ihre Reiche behalten
Und König & Königin bleiben
Wann ist die rechte Zeit
Ein Königspaar zu werden?
(eingegeben 03.02.07 - ausgedacht 06 1997)
Die Zielgerade 6/97
Gerade bin ich auf der Zielgeraden
Fest habe ich das Ziel im Visier
Doch werden die letzten Meter die Schwierigsten sein?
Bitte lasse mich ankommen & verschnaufen
Dann kann ich mir neue Ziele anlachen
Mir ist egal
Ob ich als Erster oder
Letzter ankomme
Meinen Weg sehe ich
Und mein Ziel
Nun ist mein Ziel das Ziel
Später
Wieder gerne mehr
(eingegeben 03.02.07 - ausgedacht 06 1997)
Einsamer Wolf 6/97
Du
Einsamer Wolf
Du
Rührst mich zu Tränen
Tagtäglich
Drehst Du Deine Runden
Tagtäglich
Weinst Du den Mond an
Tagtäglich
Schreist Deinen Kummer heraus
Tagtäglich
Deinen Herzschmerz
Tagtäglich
Dein Leid
Bist Du es nicht langsam leid?
Tagtäglich
Willst Du immer der einsame Wolf bleiben?
Tagtäglich
Willst Du immer mehr dem Selbstmitleid verfallen?
Tagtäglich
Willst Du ständig einsamer werden?
Tagtäglich
(eingegeben 03.02.07 - ausgedacht 06 1997)
Die Hexenküche 6/97
Morgen werde ich wieder bei ihr sein
Die Hexe nicht
Sie wird ausgeflogen sein
Darin hat sie schon Übung
Der Hexenmeister wird auch nicht anzutreffen sein
Glücklicherweise
Beruhigend zu wissen
Schön
Dass ich in ihr nicht meinen Lebensabend erwarten muss
Ich verlasse sie
Auch mein Freund ist unglücklich
Warum bleibt er
Seiner treu?
(eingegeben 03.02.07 - ausgedacht 06 1997)
Woher Sollte Ich Es Wissen 6/97
Woher sollte ich wissen?
Woher sollte ich wissen, dass Du so empfandest wie ich?
Dass ich Dich so bewegte, wie Du mich?
Dass Du auf meine Frage Dich freutest, wie ich über Dein Ja-Wort jubilierte?
Woher sollte ich es wissen?
Woher sollte ich wissen, dass Du mich testetest?
Dass Du mein Herz hören wolltest?
Dass Du schüchtern bist?
Dass Du mir nachspioniertest?
Dass Du meinen Anrufbeantworter zu Deiner täglichen Musik machtest?
Dass Du mich aushorchen ließt?
Dass Deine Abneigung Liebe bedeutete?
Gabst Du mir ein Zeichen?
Sagtest Du mir etwas?
Kann ich hellsehen?
Hätte ich es doch wissen sollen & können?
Ich wusste doch, wie es mir erging ...
(eingegeben 03.02.07 - ausgedacht 06 1997)
Lust 6/97
Ich habe
Lust
Auf
Lust
Das war nicht immer so
Für mich & von mir wurde sie verboten
Doch nun ist sie erlaubt & da
Hast Du auch wirklich Lust?
(eingegeben 03.02.07 - ausgedacht 06 1997)
Unglücklich 6/97
Ich bin
Unglücklich
Traurig
Niedergeschlagen
Na und?
Nun ist mir doch alles egal
Also kann ich alles
Stelle mich nicht in Frage
Sondern unternehme was ich wirklich will
Warum muss man sich unglücklich fühlen
Um glücklich zu werden?
(eingegeben 03.02.07 - ausgedacht 06 1997)
Gordsche Knoten 6/97
Ist er des Rätsels' Lösung?
Vorgehen wie bei ihm, dem Gordschen Knoten?
Gleicht er dem Ei des Kolumbus?
Gar nicht
Mühselig alles einzeln & alleine auffrimmeln?
Einfach
Nur durchschlagen?
Hauptsache überstehen?
Nur das Ergebnis zählt?
Endlich wieder fei sein?
Wahrscheinlich
Stimmt diese Vorgehensweise
Wenn Du anschließend das Band nicht mehr benötigst
Wenn Du keinen Schutz brauchst
Ist es letzten Endes nicht so
Egal was Du machst
Es ist immer das Verkehrte?
Warum zögerst Du noch?
Warum zauderst Du dann noch?
Weshalb machst Du nicht das, was Du zuerst denkst?
Wozu auch Dein Herz & Bauch Dich unablässig drängt?
(eingegeben 03.02.07 - ausgedacht 06 1997)
Aufgabe 6/97
Aufgeben?
Alles hinschmeißen?
Einfach nicht mehr wollen?
Alles Erreichte vernachlässigen?
Nein
Nein
Nein
Durchhalten
Stückchenweise denken
Ziele neu definieren
Nur nicht resignieren
Ja
Das sei Deine
Aufgabe
(eingegeben 03.02.07 - ausgedacht 06 1997)
Lebenssinn 6/97
Gibt es den ultimativen Lebenssinn?
Gelegentlich vermeint man ihn gefunden zu haben
Dann wird man mal wieder enttäuscht &
Alles ist hinfällig
Es reicht
Ein einziges falsches Wort
Eine einzige falsche Handlung
Schon ist der ultimative Augenblick vorbei
Das Leben bekommt wieder mal eine nächste Änderung
Vertraut man einem Menschen
Es kann immer nur der Falsche sein- gibt es Ausnahmen?
Ist man verloren
Vertraut man seinem Glück- hoffnungsvoll!
Immer wird man getäuscht
Immer erscheinen neue, wahre ultimative Lebenssinne
Jeder hat seinen Eigenen
Und will nur den verwirklicht sehen
Wer ihn schädigen könnte
Wird lahm gelegt
Oder als Freund gewonnen
Erkenne das
Bleibe nur Deinem treu
Lege dabei Einige lahm
Oder gewinne die als Freund
(eingegeben 03.02.07 - ausgedacht 06 1997)
Kein Platz Für Träume 6/97
Du befindest Dich auf der Erde
Das bedeutet
Auf dem Boden der Tatsachen
Erkenne dies
Hier gibt es keinen
Platz für Träume
Träume & Träumer werden
Zerfleischt
Vernichtet
Zerrissen
Von den wahren Siegertypen
Nutze Du doch auch die Leute aus
Schere Dich nicht um die Tränen
Irgendjemand muss die ja mal treten
Zur Besinnung bringen
Zurück auf dem Boden der Tatsachen
Warum nicht Du?
Mache die Augen zu
Dann sieht man Dich nicht
Mache dies, wenn man um Deine Hilfe & Dich bittet, fleht
Es ist nur Abschaum
Irgendjemand wird sich schon darum kümmern
Warum Du?
Bringe
Leid unter Alle &
Verletze ...
(eingegeben 03.02.07 - ausgedacht 06 1997)
Nummer 2 6/97
Er wurde geboren als Nummer 2
Egal
Wo er ankam
Es war Einerlei
Immer war ein Anderer vor ihm da
Nie das Gefühl etwas zu erforschen
Nie das etwas Besondere zu sein
Nie die Nummer 1 sein
Immer zurückgefallen
Immer zurückhaltend
Nie die erhoffte
Reaktion
Bewunderung
Ergebnisse
Immer?
'Na und? Das kennen wir schon?!'
So fasste unsere Nummer 2 den Entschluss
'Ich habe den Nummer2-Sein-Überdruß
Demnächst bin ich die Nummer 1
Am 01.01. um 0.01 Uhr werde ich der Erste des Jahres sein
Der gen Himmel aufsteigt'
Nummer 2- halte ein?
Das alles nur um auch mal die Nummer 1 zu sein?
Nein
Erkenne wir sind alles nur Nummern
Der Eine trägt eben die 1 &
Andere
Andere
Schon ist es einfacher
Dabei sein zu dürfen
Oder?
(eingegeben 03.02.07 - ausgedacht 06 1997)
Eigener Motivator 6/97
Warum brauchst Du Pläne?
Warum orientierst Du Dich an Anderen?
Warum gehst Du den Tagträumen nach?
Warum idealisierst Du
Leute
Treffen
Geschehnisse oder
Orte?
Warum bist Du nicht einfach Dein eigener Motivator?
Sei doch kein Thor
Warum bedeutet Leben für Dich
Anderen zu jubeln & von Anderen gefeiert werden?
Warum jubelst Du Dir selber nicht zu?
Warum feierst Du Dich nicht?
Sei doch Dein eigener Motivator
Der sogar über Erlebnisse
Freunde
Ideale
Frei verfügen darf
Was willst Du mehr?
(eingegeben 03.02.07 - ausgedacht 06 1997)
Bahnhof 6/97
Einige verstehen den nur
Ich halte mich in ihm auf
Da erscheint mir die pure Freude
Menschen sehen- gesehen werden
Ankunft - Abfahrt
Trauer- Freude
Die erste Fahrt- die Letzte
Wen die Langeweile zu sehr verfolgt
Der ist reif
Reif für den besonderen Tag
Der Tag im Bahnhof
(eingegeben 03.02.07 - ausgedacht 06 1997)
Licht Am Horizont 6/97
Licht erblicke ich am Horizont
Schon lange sah ich es dort nicht mehr
Ist es real?
Existiert es wirklich?
Stellt es eine Fata Morgana da?
Ich kann es kaum fassen
Nicht erreichen
Nicht hinsehen?
Sollte ich es überprüfen?
Ist es nicht wunderbar, dass so etwas überhaupt gibt?
Fand ich auf diese Weise nicht etwas zum Orientieren?
Ich empfinde es geradezu als angenehm
Licht am Horizont zu sehen
Ich will gar nicht wissen
Dass es nur ein Stroh-Feuer war
Sage mir das bitte nicht
Sieh
Nun bin ich froh & zufrieden
Habe etwas zum Orientieren
Vermiese mir doch nicht diesen Spaß
Hast Du auch etwas?
Verfugst Du auch über ein wenig Licht am Horizont?
(eingegeben 03.02.07 - ausgedacht 06 1997)
Die Kette 6/97
Wegen der Kette willst Du mich nicht mehr sehen Dabei deutete sie an
Unsere Verbundenheit
Unsere Liebe
Unsere Zusammengehörigkeit
Wir waren doch das Paar
Doch Du hörtest auf Deine Freundin C Glaubtest Du ihr mehr als mir?
Vertraust Du mir?
C teilte Dir mit
Ich habe B eine Kette geschenkt
Die Kette
Wohl zeigte ich B sie
Jedoch es war Deine
Ich machte mir Sorgen um Dich
Gefällt ihr wohl wirklich meine Kette?
B war von Deinem Gefallen mehr als überzeugt
Sie sollte unser Zeichen werden
Nun bedeutet sie unseren
Schluss
Ich kann Dir die Geschichte nicht mal mehr erzählen
Du willst nichts von mir wissen
Nichts von mir hören
Du willst mich nie wieder sehen
Dabei hätte ich noch so viel zu
Sagen
Erklären &
Erzählen
Vor allem die Geschichte der Kette
Die Kette
Deine Kette
Unsere Kette
Unser Zeichen
* Schluß *
(eingegeben 03.02.07 - ausgedacht 06 1997)
Der Tanz Auf Gräbern 6/97
Leute tanzen selbst auf Gräbern
Warum nicht Du?
Warum das ständige In-Frage-Stellen?
Warum das unverzeihliche Unruhig-Sein?
Warum das Trauern für & um Deine Mitmenschen?
Warum das Nachtrauern um Deine für immer versunkenen Chancen? Warum nicht aufbrechen?
Warum nicht das Vergangene
Vergessen?
Warum nicht feststellen
Man lebt nur eine bestimmte Zeit
Während dieser kann man seinem
Leben allerdings sehr wohl mehr Leben geben!
Que sera, sera!
Gaudiamos Igitur!?
Warum nicht demnächst über die Lippen bringen
Nikesamen?
Warum nicht auf Gräbern tanzen?
Warum darauf achten was die Leute von Dir halten?
Warum tanzt Du nicht?
Nicht mehr?
Nie mehr?!
(eingegeben 03.02.07 - ausgedacht 06 1997)
Nicht So 6/97
Warum auf diese Art?
Wieso so?
Wir versprachen uns nie etwas
Warum gönnen wir uns dann nicht mal etwas Spaß?
Warum gingen wir ohne Worte auseinander?
Du deutetest mir doch immer das Wunderbare des Lebens an
Und nun so etwas?
Vielleicht sollte ich so schnell wie möglich feststellen
Sich auf nichts & niemanden zu verlassen
Nur auf sich
Das tut aber gar nicht gut & so weh
Warum?
Darf ich nicht idealisieren?
Habe ich immer das Ideale aus dem Dreck zu machen?
Aber wie?
So?
(eingegeben 03.02.07 - ausgedacht 06 1997)
Tätig Sein 6/97
Wieso war ich neulich nicht tätig?
Was unternahm ich bloß in der Vergangenheit?
Weshalb machte ich nicht das Richtige?
Worüber zerbrach ich mir den Kopf?
Warum konnte ich nur denken?
Wollte ich nie tätig sein?
Ständig nur schlafen?
Immer nur warten?
Nie walten & schalten?
Nur abwägen?
Keinen Fehler erlauben?
Nur Reagieren- kein Agieren?
Gut
Das war
Das ist wahr
Stehe doch zu Dir
Jetzt kannst Du tätig sein
Die Zeit ist reif
(eingegeben 03.02.07 - ausgedacht 06 1997)
Spontan 6/97
So gerne wäre ich spontan
Dann hätte ich ganz bestimmt schon viel mehr
Erlebt
Erreicht
Bestanden &
Getan
Ständig benötige ich meinen verdammten Plan
Dinge
Die noch gar nicht eingetreten sind
Sehe ich als vollendet
Anstatt sie zunächst selbst anzuschließen
Warum nur?
Wieso fällt mir das Richtige nicht ein?
In einer Tour?
Muss ich noch mehr erdulden?
Erleiden?
Werde ich immer wieder auf die Probe gestellt?
Darf ich ständig nur enttäuscht werden?
Was hältst Du davon?
So ganz spontan?!
(eingegeben 03.02.07 - ausgedacht 06 1997)
Morgen 6/97
Für mich wird morgen ein ganz gewöhnlicher, stinknormaler grauer Alltag sein
Für Euch der Tag der Tage
Er schreibt seine Prüfung
Sie erhält ihre Ergebnisse
Die werden das erste Mal alleine wegfahren
Es wird geboren werden
Dich wird zum ersten Mal keiner erwarten & empfangen
Sie wissen noch gar nicht, was sie dann anlacht
Ihr habt es schon zum-schwindlig-werden oft wiederholt & geplant
Wir werden lachen
Morgen ist ein neuer, anderer Tag
Morgen wird alles anders
Morgen werde ich neu erscheinen
Morgen beginne ich mit dem Vorgenommenen
Warum morgen?
(eingegeben 30.01.07 - ausgedacht 06 1997)
per arne - 30. Jan, 21:50
Bist Du Blöd 6/97
Bist Du blöd?
Merkst Du nicht, dass
Du mich nervst?
Ich Dich widerwärtig finde?
Nichts- auch rein gar nichts!- von Dir mich anspricht?
Ich Dich aus Mitleid anlächele?
Deine Gedanken mich einen Scheißdreck angehen?
Du öde & veraltet bist?
Jeder nur auf Dein Geld aus ist?
Ich mich frei fühle, da ich weiß, Dich nun nicht mehr sehen zu müssen?
Ich Dich anschreien, fallen lassen & demütigen muss
Um Dir zu zeigen, was Du mir bedeutest?
Ich keinen Respekt vor Dir habe?
Ich Dich wollte, als Du Du warst & nicht meine Verehrerin?
Ich Dich bedauere & unseren Schritt auf das Äußerste bereue?
Einer in Dir immer noch Dich sieht & Du ihm gefällst?
Übersehe ihn nicht
Sei nicht so
Blöd ...
(eingegeben 30.01.07 - ausgedacht 06 1997)
per arne - 30. Jan, 21:49
Der Waldaufenthalt 5/97
Gelegentlich suche ich die Berge auf & gehe dem vollständigen, absoluten Nichtstun nach. Ohne Regung lasse ich mich dort fallen & sammle mich. Mitunter erschallt gar lieblich das beruhigende Herzgeräusch. Tatsächlich vernehme ich den Herzschlag des starken, warmen, lieben, lebendigen Hügels. Wie das einer Wohltat gleicht. Es ist einfach gar göttlich.
Mir fällt auf: ein Besuch gleicht nie dem Anderen. Immer differenzieren sich die herrlichen Empfindungen. Es kann sogar vorkommen, dass die Größe der Hügel variieren. Ich finde es fabelhaft & werde lebendig & bin nicht mehr zu halten. Überall trifft man mich an.
Gewiss verbringe ich auch nicht ungern meine Zeit im Tal, jedoch ist es da immer sehr ungemütlich & einsam. So eile ich lieber zu dem, über den Bergen liegenden stillen, klaren See. In diesen hineinzuplatschen gleicht größter Freude. Immer wieder springe ich gerne hinein. Um die Lust zu fördern, wandele ich galant geschmeidig an dem See-Ufer umher- immer wieder einen Fuß in das kühlende, erfrischende, belebende Nass haltend. Der See tendiert zum Überschwappen & so erhalte ich eine stets willkommene Abkühlung.
Unwirklich scheint mir diese Natur. Vor lauter Lebensfreude möchte ich explodieren, singen, jubilieren. Gar nicht mehr halten vermag ich mich. Wer erlebte dies noch nicht? Welcher Ärmste versteht nicht, wie es schön sein kann, mit der wilden, ehrlichen, puren Natur?
Es waren schon etliche Natur-Liebhaber hier- das ist wohl wahr. Sie ist nicht mehr rein, sie gleicht nicht mehr einer Jungfrau. Ihr Geheimstes wurde schon erforscht. Allerdings bürgt dieser Fakt auch Gutes: die Natur weiß sich nun dank ihrer Erfahrung anzupassen. Sie ist nicht hoffnungslos. Man weiß, irgendwie kann sie alles verkraften. Ist das beruhigend!? Man kann seiner Lebens-Lust nachgehen & verschwindet wieder ganz schnell, wenn der See Klärung verlangt. Dadurch bereinigt man die Sache am einfachsten für sich.
Ich entweiche dem nervenden, unnotwendigen Verrückt-Machen, Schwarz-Sehen, indem ich mich im Wald verkrieche, verstecke, unsichtbar mache. Dadurch finde ich mich wieder. Ich bleibe der gern gesehene Gast, der verständnisvolle Zuhörer, der weise Ratgeber. Der motivierende Wald gleicht meiner notwendigen, hilfreichen Lebenspumpe. Meinem einzig wahren Lebens-Sinn: der Wald.
Der Ort, in dem ich mich momentan befinde. Ich wünsche hier für mich zu bleiben. Kein Nächster hat mich hier zu stören.
Wer will sich schon im Wald unterhalten? Wer spricht während des Waldaufenthalts? Wen zieht es noch hier hin? Hat jemand überhaupt noch das Verlangen, einen Wald aufzusuchen? Zieht man für gewöhnlich nicht einen künstlichen oder einen Ersatz- Wald oder einen auf einem Foto vor?
Der bedarf dann keiner Pflege. Er hat nur für Einen vorhanden zu sein. Sollte der jetzige Wald verkümmern, lauern schon neue Waldstücke auf einen- merkwürdig, dass der Gute es so lange ohne Licht, Liebe & Wasser, wohl aber mit Gewalt, Unwille, Langeweile & einseitiger Befriedigung es aushielt.
Manchmal wandert mir eine Dame entgegen. Komisch, dass sie immer gerade dann auftaucht, wenn ich beschloss, meinen Wald aufzusuchen. Meine Nachbarn wurden bereits ebenfalls hellhörig. Eine geraume Zeit wohnen sie jetzt in seiner Nähe & vernachlässigten ihn. Jeder will sich nun ständig um ihn kümmern & gekümmert haben.
Die Dame scheint ziemlich durcheinander zu sein. Kurz vor mir verliert sie immer ihr Buch, ihren Schlüssel, ihre Jacke oder ihren Tanga. Neulich verlor sie gar ihr Herz. Auf dem stand ihre Telefonnummer & ‚Ruf mich doch mal an’.
Befriedigt entdecke ich dann jedes Mal beim nächsten Spaziergang, dass der entsprechende Gegenstand fort ist. Wie peinlich wäre es doch, wenn ich sie darauf anspreche, wenn ich sie in ihrer gewünschten, notwendigen, wunderbaren Einsamkeit störe. Bestimmt realisiert sie das Verlieren gar nicht. Genau- sie wird ihrer alten Liebe nachweinen & alles Andere als lächerlich empfinden. Wenn die alte Liebe gewusst hätte, wie sie vermisst & gebraucht wird, wäre es die Wahre & Einzige geblieben, aber so…
Liebe! Was ist denn das schon? Sie ist beständig wie Glück, gutes Wetter, Treue, Freunde, Vertrauen & Ehrlichkeit. Für mich gibt es keine Liebe. Außer meiner wunderbaren Liebe zu den Bergen, Seen & Tälern. Insgesamt gesehen ist Liebe etwas für Schwache, Alleingelassene. Mit Hilfe eines Partners unternimmt man Dinge, die effektiver, schneller & freudiger gingen ohne ihn. Man fand Jemanden hinter dem man sich verstecken kann, der Schuld an allem hat & ist. Seine Liebe verwendet man als Status Symbol, als Vorzeigeobjekt, als ständig hervorsprudelnde Quelle. Man schmeißt sie weg, wenn sie nicht mehr funktioniert; wenn sie nicht mehr dem Bild gleicht, das man sich von ihr machte; wenn sie wagt, zu denken; wenn sie den Mund aufmacht, um etwas zu sagen; wenn sie den wahren Kern an sich erkannte; wenn sie Probleme hat; wenn sie keine Probleme mehr lösen kann; wenn sie nichts mehr hat & ist; wenn eine nächste wahre Ware als die Einzige sich ankündigt
Wer meint zu lieben, ist dem Tode geweiht. Er will sich ganz & gar verlieren. Er missachtet die Freiheit & fällt auf Traum- & Luftschlösser herein
Mir passiert das nicht. Ich lasse es nicht zu. Ich bin immun gegen die Volkskrank- & -dummheit ‚Liebe’. Ich will nicht gebremst, in Frage gestellt werden. Ich will ich bleiben & unternehmen, was ich will.
Mittlerweile befinde ich mich auf meiner Waldlichtung. Hier bin ich der König, das Volk- der Ausgestoßene?
Gerade erkenne ich neue Seiten an den wahren Menschen- an mir.
Ich spüre, wie ich mich entspanne; wie sich meine Gesichtsmuskeln lockern; wie Ungelöstes sich in Wohlgefallen auflöst; wie ich die ganze Welt umarme; wie ich lauthals loslache; wie ich, ich bin tatsächlich fühle ich mich frischer & jünger & glücklicher. Plötzlich rast mein Herz. Will hüpfen. Mein Atem möchte schneller werden; meine Haut will prickeln; meine Gefühle verrückt spielen; mein Körper soll verwirrt werden: bin ich nun heiß oder kalt?
Meine Hose wird größer, sie will gen Himmel wachsen da= mein Knopf springt ab! Ich zerreiße mein Gewand. Gleich folgt auch mein T-Shirt, die Hose & der Body. Endlich bin ich, ich. Keine Täuschung liegt auf meiner Haut. Nur noch ich.
Überall scheint meine Hand zu sein. Wie viele habe ich denn nun davon? Wie lange verwöhne ich mich schon? Wie oft schwillt mein Adamszeichen noch an? Wann hört denn der Goldesel auf zu spucken? Ist der Beutel tatsächlich endlos angefüllt? Wo befindet sich nun schon wieder meine Hand? Ständig ist sie am Wandern:
war sie gerade noch am rechten Knie, berührt sie jetzt das linke Ohr, nun den Bauch, gerade noch den Phallus, um gleich bei den Füßen anzukommen.
Wer hält das aus? Wer möchte da nicht zupacken, mitmachen & das vollkommene Glück herbeizaubern? Neuerdings ist mein gesamter Körper schweißbedeckt. Nur noch das Zentrum ist in der Lage, gelegentlich Krokodilstränen zu vergießen, auf Grund der Trockenheit. Darum werde ich mich auf der Stelle um diese Stelle kümmern. Keine kann es so gut wie ich. Niemand kennt mich so exakt wie ich.
Das Zentrum wächst & wächst. Der heiße, ständig sich vermehrende Schweiß tropft unablässig. Beide Hände sind schon gefragt & ich hoffe, dass sich mein bestes Stück nicht an der Sonne verbrennt. Unbeschreiblich ist es. Wem liegen die wahren Wörter hierfür auf der Zunge? Ich möchte nur sagen, dass ich jetzt weiß, wie sich eine Lokomotive fühlt bzw. ein Flugzeug bzw. eine Rakete. Seit wann habe ich denn Fieber? Wie lange hält mein Herz noch dieses Glück aus? Werden meine Hände auch den nächsten Krampf überstehen? Wird das Auf & Ab meines Hinterns wirklich kein Erdbeben auslösen? Ehrlich??? Ich könnte schreien vor Glück, vor Freude, vor Befriedigung, vor Erfüllung, um Hilfe- wer bleibt davon schon unbeeindruckt???
Eine gehetzte Stimme will erfahren, wie sie mir helfen könne. Ich blicke auf & muss mir meine nackte Wanderin anschauen. Auch ihr Zentrum glänzt & wenigstens ihre Berge beben. Ich ignoriere sie & verwerfe den Gedanken an ein Beben & ziehe einen Vulkanausbruch vor. Aus den Augenwinkeln bekomme ich mit, dass auch sie ihrerseits ihr Beben, stehend, fortsetzt. Da auch bei ihr das Naturwunder nicht ausbleibt, liegen wir nun glücklich & zufrieden nebeneinander in meiner Waldlichtung. Plötzlich entdecke ich Blätter auf ihrem feuchten, bebenden, glänzenden Bauch. Das ist mir wichtig. Ich will es ihr gleich mitteilen, obwohl sie mir gerade etwas erzählt:
‚ich verwöhne mich am liebsten im dunklen Wald- da spüre ich mich am intensivsten. Außerdem kommt in dem Unterholz kein Mann vorbei unglaublich- gerne liebte ich mich ungeniert an der Öffnung der Waldlichtung, jedoch könnte das zu großen Ärger mit sich bringen. In Deiner Gegenwart aber fühle ich mich sicher ich’
Ich unterbreche sie, um die Blättergeschichte loswerden zu können. Sie sei aber zu faul, ob ich sie nicht entfernen könne. Nachdem ich das ausübte, behauptet sie, da ich doch nun schon ihre Haut berührte- tat ich dieses?-, darf ich ruhig ihre Berge erklimmen. Unsicher werde ich.
Zu häufig wurde ich bei einigen Bergwanderungen angeschrieen: ich sei zu langsam, zu männlich, zu sanft, zu ungeschickt, zu grob, zu schnell. Irgendwann wurde mir das alles zu blöde. Sind meine Wanderungserfahrungen & -vorlieben nicht mehr gerne gesehen oder erwünscht, hat sie sich einen neuen Wanderer zu finden. Unbedingt aufdrängen muss ich mich nicht.
Meine Hände erkunden gerade ihr Tal, ihre Berges-Höhen & nun ihren See. Gelegentlich entlastet mein See sie, dann ertönen wieder Wellen von Worten aus ihrem.
Meine derzeitige Wanderin wird auf einmal, unerwartet, plötzlich & überraschenderweise immer anmutiger, immer reiner, immer genießender, immer selbstbewusster. Ihr Reden wird immer mehr zum Rauschen, zu einem harmonischen Sing-Sang, zu einem stillen, beruhigendem Aufschrei. Sie mag ich gerne verwöhnen. Bei ihr stimmt & passt alles automatisch. Ein Anschreien ist von uns Beiden nicht nötig. Sie denkt nicht in Normen, Vorschriften, Riten, Gewohnheiten, Standards, Tabus, Schemata, vorgestanzten Abläufen. Sie gleicht meiner Vorstellung von Liebe. Durch sie glaube ich wieder an die Liebe & Romantik: zusammen vorausschauen; mögliches, gemeinsames Schweigen; dasselbe sehen, aber anders verstehen, tolerieren & anschließend einsehen, dass es verschiedene Arten des Sehens gibt; den Anderen mitzuschleifen bis man selber einen Anstoß benötigt; sich finden; Abstand gewinnen; lachen; aufbrausen; Lasten teilen; nicht alleine durch die Zeit stolpern; die unangenehme Leere verbannen; leben- sogar einen Traum Leben.
Sie blickt auf & soll erfahren, warum ich das Ganze unterbrach:
ich legte eine schöpferische Pause ein.
Nun darf es aber weitergehen. Ihre feuchten, wohlriechenden Haare durchkrausele ich; ihr nettes, goldiges Engelgesicht streichle ich; ihre strahlenden, ehrlichen, großen Augen küsse ich; in ihrem süßen lieblichen See-Mund versinke ich. Das alles wiederhole ich. Über & über- immer wieder. Meine Hände alleine, ausschließlich mein See & alles durch- & miteinander.
Sanft & leise & sachte schaukeln gar lustig & lieblich ihre Berge vor sich hin. Neu-gierig starren sie auf das Treiben rund um den See. Da ich vermute, dass die sich einsam vorkommen & wirklich vernachlässigt ausschauen, kümmere ich mich intensiver um sie. Ich beginne einen Wettlauf auf sämtlichen Hügeln. Bevor er zu einem einsamen Bergmarathon verkommen kann, möchten ihre Hände mich dort vertreiben, denn sie wollen auch mal etwas Handfestes spüren. So finde ich Zuflucht in ihrem reizendem Vagina-Wald. Die reine Freundlich- & Feuchtigkeit empfängt mich. Als ob der Monsunregen, der gerade noch tobte, in das Buch der Rekorde sich einschleichen wolle. Er beruhigte sich & ich bin in der Lage, den Wald gar herrlich zu durchkämmen. Ich flitze durch das wilde, starke, dunkle Unterholz & spüre, wie die Kraft in seinen Adern strömt & wiederkehrt. Ich durchstöbere ihn. Der Wald pfeift gar lustig von der einen zu der anderen Ecke. Ich beobachte den fröhlichen, sympathischen Förster, die Waldbesitzerin, & erkenne wie unruhig sie wird. Sie befürchtet zu kurz oder, zumindest, zu spät zu kommen. Deshalb kümmere ich mich intensiver um meinen vernachlässigten, goldigen Schützling. Ich fange an, sie weiter zu hegen & pflegen. Sie zu verwöhnen. Ihr den absoluten Mega-Mehrfach Höhepunkt des Genießens zu gewährleisten. Höher hinaus ist nicht möglich.
Immer kürzer, langsamer & kleiner werden meine Kreise, um dann die Bewegungen plötzlich wieder zu steigern & zu mehren. Ich bewege mich immer weiter zu ihrer Wurzel. Beiläufig berührte, streifte ich sie bereits, doch nun wünscht sie endlich sich total zu entfalten, zur Geltung zu gelangen.
Mir wird das alles zu heiß. Ich lege das anonyme, kalte Bild des Baumes weg & erblicke wenige Augenblicke später schon ihre wunderbare, kunstvoll geschwungene Vagina; ihren weiblichen Ofen; ihren Kupferkessel; ihre totale Weiblichkeit; ihre wahre, irgendwie unfassbare (zum Glück aber doch fassbare!) Scham. Ich weiß nicht, wo ich mich noch nicht aufhielt. Alles scheint in endloser Bewegung zu sein. Mein ehrliches Streicheln; mein ständiges Drücken; mein verhaltenes, zurückhaltendes, sachtes, zärtliches, vorsichtiges Schlagen & Kreisen; mein andauerndes Zureden; ihre urlange Erfahrung; ihre saubere, faszinierende, entzückende, immer wieder aufkeimende Fantasie; ihre Lust- das alles zusammen gepaart, macht sich bemerkbar.
Ihr weiter oben liegender, göttlicher, sanfter Mund, gleicht schon längst keinem See-Mund mehr. Ist vielmehr ein Ozean, Meer oder ein langgezogenes Mondgesicht. Vor Freude, vor Bestätigung, vor Verlangen, vor Wonne, vor Hingabe, vor Erfüllung, vor Wärme. Nicht mehr feststellbar, ob ihr Atem oder ihr Herz oder ihre Berge oder ihr Unterleib sich schneller bewegt; oder ich.
Jetzt versuche ich manuell in sie einzudringen. Butterweich, ohne Widerstand gleitet meine Hand. Liege oder fliege ich? Da ist wohl kein Unterschied mehr. Ich starte durch. Ich ahme einen Hamster im Laufrad nach. Immer rundherum, immer schneller, immer leidenschaftlicher. Plötzlich versinkt der nächste Finger in ihr, nun die ganze Hand- jetzt kann ich in ihr beten.
Das muss wohl als das wahre Paradies gepriesen werden. Man erlebt es, aber vermag man es wahrlich auszudrücken? Ungewiss ist mir, wo ich ende, wo sie beginnt- ab wann wurden wir eine Person? Ihre Augen schauen mich so vertrauensvoll & -erweckend an, dass ich nie aufhören will. Mitten in diesem göttlichen, brillanten Taumel, in dem allerletzten Vorzimmer zum absoluten, vollkommenen Glück, ertönt ihre lieblich- fordernde Stimme: sie will mich ganz als Mann erleben.
Ungläubig werfe ich meinen Blick zu ihr. Ich kann es einfach nicht verstehen- weshalb? Genügt das so jetzt nicht? Ist sie absolut unermüdlich? Ich selber fühle mich jedenfalls schon gut ausgelaugt- zu spät: sie küsst meinen Penis & dieser beginnt weiter zu wachsen.
Nun bringe ich es nicht über mein Herz, sie zu enttäuschen. Als er lang & dick genug ist, hilft sie ihm wieder auf den rechten Weg. Ich schaukele ein wenig Hin & Her. Auf einmal finden wir unseren Rhythmus & sie beginnt von Sternen & Farben & Nie-Aufhören & Nie-Trennen & Lust & Liebe & Heirat & Zugabe zu reden & zu meditieren, fantasieren, miauen.
Mir wird bewusst, wie zufrieden ich bin & warm & entspannt & glücklich. Ich stelle mir vor, in dieser Art & Weise seelenruhig den Tod erwarten zu können. Ja, so lässt es sich leben & sterben.
Mein Penis befindet sich mittlerweile auf hoher, rauer See. Es schäumt nur noch so um ihn herum. Der Strudel & Druck werden immer reißender. Die Wärme zur Hitze & unerträglicher. Er will endlich wieder etwas erkennen, jedoch ist er selbst so aufgewühlt & leidet unter der Seekrankheit, dass er am liebsten sich von seinem Inhalt befreite. Ich erklärte mich bereit, ihn zu erlösen. Doch die selbstbewusste, anspruchsvolle, abwechslungsbedürftige Wanderin wünscht Zugaben & weitere Abwechslungen.
Dieses Mal befindet sie sich in der Hochlage. Jetzt scheint es aber erst richtig loszugehen: sie lebt sich ganz aus & hüpft fröhlich herum & ich fürchte um unsere Familienplanung. Wäre ihr Hintern gerade nicht gegen einen Baum geknallt? & ihr Kopf- wankte der nicht eben gefährlich nahe zu den Brennnesseln? & nun: oh weh! Fällt sie beinahe herunter. Ich kann nicht mehr & schließe lieber meine Augen & spüre heiße Bäche (Ozeane?) meinen Beinen nur noch so herunter zu fließen. Allerdings scheint ein Ende noch lange nicht in Sicht zu sein.
Mittlerweile ließen wir voneinander ab. Doch vorher musste ich beispielsweise noch ihren Tunnel von hinten polieren & ausspritzen. Dabei hielt ich mich an ihrem Gebirge sehr gut fest & massierte dieses. Mein Penis ist sauer auf mich & wird kein Wort mehr je zu mir sprechen, wenn wir alleine sind. Dafür ist er auch nicht mehr gemacht. Außerdem benötigt auch er manchmal Pausen.
Prickelnd war es auch, als wir uns seitlich begutachteten. Unsere Brüste konnten sich dabei so herrlich streicheln, wir uns küssen & liebkosen & ich immer tiefer in sie versinken. Mich störte lediglich, dass sie ständig gähnte & mich ständig ärgerlich & verstört fragte, ob ich wohl auch mal jetzt komme. Nun ja- Übung macht halt den Meister Aber wirklich böse oder gar streitsüchtig bin ich ihr nicht oder nicht lange. Letzten Endes fand ich doch dank ihrer Hilfe die Liebe zur Liebe.
Jetzt beschlossen wir nach Hause aufzubrechen.
Gerade als wir bei der Waldlichtung-Öffnung ankamen, entdecken wir unsere Tochter- mit ihrem Lieb-Haber. Sie ist ständig am Gähnen & winkt uns fröhlich & munter & augenzwinkernd zu. Er realisiert uns gar nicht. Ist zu sehr mit seiner unermüdlichen, anspruchsvollen & tapferen Freundin beschäftigt & in seine freundliche, gähnende Geliebte vertieft.
Armer Kerl- ich kann ihn gut verstehen…
(eingegeben 29.01.07 - ausgedacht 05 1997)
per arne - 29. Jan, 21:46
Der Fahnenträger 5/97
Stets trug ich eine Fahne
Auf der Fahne befand sich einzig & alleine nur mein Name
Mittlerweile ist mir bewusst
Damit bin ich alleine in unserem Land
Wohl befinde ich mich einsam auf weiter Flur
Denk wirklich ich so nur?
Gewiss
Ist es einfacher immer nur das Fähnlein
Nach dem entsprechendem Wind zu hängen
Jedoch liegt mir das nicht
Stolz &
Treu &
Loyal &
Aufrecht
Stehe ich zu meiner Fahne
Gewiss
Ist es angenehmer mit Hilfe
Aber hat nicht jeder seine Aufgabe?
Ich bin der Fahnenträger
Mein Fahnenträger
Andere dürfen sich an mir orientieren
Andere dürfen mich schleppen lassen
Aber ich zeige die Richtung an
Andere sind nicht ich
Arme- erlahmt bitte nicht
Kopf- frage nicht nach dem Grund
Wind- verlangsame Deine Schnelligkeit
Hand- verlange nichts Anderes, sei stolz!
Hoffnung- versickere nicht
Es wird der Tag kommen
An dem ein Anderer die Fahne mitträgt- unsere Fahne dann
An dem ich helfe, auch ihre Fahne zu tragen
An dem ich mich freue, zu meiner Fahne gestanden zu haben
Es wird der Tag kommen ...
(eingegeben 29.01.07 - ausgedacht 05 1997)
per arne - 29. Jan, 21:44
Kriechen 5/97
Wie bitte?
Nun zogst Du Dich zurück &
Dein Entschluss lautet
Kriechen?
Bravo
Dafür schenke ich Dir etwas
Eine Kugel
Du bist nicht mehr Du! ! !
Stolpere ruhig
Sei ein Steh-Auf-Männchen
Sei-
Du!
Warum nicht?
Beginne bloß nicht zu kriechen
Oder bist Du gar eine Schnecke?
Hinterlässt Du eine schleimige Spur?
Wer kriecht, der bleibt für immer am Boden hafte
Auch nicht nur für ein Viertelstündchen!
Mache das, wovor Du Dich verkriechen willst &
Gehe ein Viertelstündchen dann später zu Bett
Aber krieche nicht
Viele stolperten
Viele stellten sich in Frage
Sie kriechen noch heute
Warum auch Du?
(eingegeben 29.01.07 - ausgedacht 05 1997)
per arne - 29. Jan, 21:43
Ich Bereue Nichts 5/97
Wie angenehm
Wenn man es aussprechen darf
Ich bereue
Nichts
Gleicht
Das nicht der
Absoluten
Glückseligkeit?
Reinen Geborgenheit?
Gesamten Wärme?
Ja
Ich will
Nichts
Bereuen
(eingegeben 29.01.07 - ausgedacht 05 1997)
per arne - 29. Jan, 21:42
Nikesamen 5/97
Werden wir siegen?
Nikesamen
Das rief der erste Marathonläufer aus bevor er starb
Muss man ihm gleichen?
Muss man gleich einen Marathon durchlaufen?
Muss man unterwegs sein &
Erst wenn es zu spät ist, realisieren, dass man immer alleine läuft?
Muss man seinen Laufpartner seines Weges laufen lassen &
Sich freuen, wenn man sich bei der Hälfte des Weges trifft?
Muss ein Marathon gelaufen sein, um an sein Ziel zu gelangen?
Sind wirklich keine Vereinfachungen, Abkürzungen erlaubt?
Darf das Ziel nicht der Weg sein?
Ich weiß es nicht
Ich weiß nur
Einmal
Warum nicht immer?
Will auch ich ausrufen dürfen
Nikesamen
(eingegeben 29.01.07 - ausgedacht 05 1997)
per arne - 29. Jan, 21:40
Denken 5/97
Denken
Kann man zu viel denken?
Ist der Sinn des Denkens, dass man erkennt,
Dass es ratsam ist, gelegentlich wirklich nicht zu denken?
Ist Denken nur eine Ausrede dafür, dass man nichts tut?
Sollten lieber Taten folgen?
Sollte man kurz die Lage überdenken & dem Gefühl entsprechend handeln?
Mag man das mal alles überdenken?
Ich denke nicht
Ich weiß es nicht
Denke Du bitte für mich ...
(eingegeben 29.01.07 - ausgedacht 05 1997)
per arne - 29. Jan, 21:38
Der Schnitt 5/97
Der Schnitt durch die Kehle
Wer dachte darüber noch nicht nach?
Anschließend ist das Ungewisse gewiss
Anschließend braucht man nie mehr die Augen aufmachen
Anschließend ist man frei von allem & allen
Anschließend braucht man sich nicht mehr nerven zu lassen
Anschließend... gibt es ein Anschließend?
Muss es gleich ein Schnitt durch die Kehle sein? Kann es nicht ein Schnitt an sich sein?
Ein Schnitt der Vergangenheit?
Nun spaltete man sein Leben in 2 Hälften:
Das Vergangene, Unabänderbare &
Das Zukünftige, das Formbare
Ein Schnitt der Ereignisse?
Bevor man von den Ereignissen überrollt wird
Analysiert man sie lieber & erhält so den wahren Überblick & klaren Kopf
Ein Schnitt der Freunde?
Einige schneidet man & lässt sie links liegen
Andere lacht man sich nun an & freut sich sehr über andere, neue Perspektiven
Schneidet, wo Ihr wollt
Schneidet nur nicht in das eigene Fleisch
Schneidet nur nicht das, was gerade wachsen wollte
Schneidet nur nicht da, wo Ihr anschließend sagt
Wo ist es nur hin?
Ich brauche es doch so
Lasst es Euch einen Einschnitt in Euer Leben sein
(eingegeben 29.01.07 - ausgedacht 05 1997)
per arne - 29. Jan, 21:36
Damals 5/97
Weißt Du noch
Damals
Als wir uns kennen lernten?
Weißt Du noch
Damals
Als Du einfach wieder auftauchtest?
Als wir uns nach einer Ewigkeit wieder trafen?
Weißt Du noch
Damals
Als wir uns dann endlich das erste Mal alleine trafen?
Als wir uns dann endlich das erste Mal küssten?
Als wir uns dann endlich das erste Mal spürten?
Weißt Du noch
Damals
Die einzigartigen, gemeinsamen, gar göttlichen Stunden?
Das belebende Lachen?
Das notwendige Reden?
Das außerordentliche Fröhlichsein?
Man selber sein?
Weißt Du noch
Damals
Als Du nicht mehr wolltest?
Als Du einfach feige fortgeschlichen bist?
Fort von unserem Frühlingshauch?
Fort von dem notwendigen Inhalieren des Lebenselixiers?
Fort von Deinen Problemen?
Fort von mir?
Immer nur fort?
Nie irgendwohin?
Weißt Du
Damals
Zerbrach mein Herz
Und es tut heute noch weh Wegen
Damals
(eingegeben 29.01.07 - ausgedacht 05 1997)
per arne - 29. Jan, 21:34
Der Versuch 5/97
Kein Wille
Keine Lust
Ein leeres, kaltes & einsames Leben
Nichts zum Freuen
Nichts zu erwarten
Nichts zum Hoffen
Alles verloren?
Alles was wichtig war?
Alles was wichtig ist?
Alles was mir wichtig werden könnte?
Alles was wichtig sein wird?
Das Glück im Leben verspielt?
Keine Zukunft?
Nichts für das es sich zu leben lohnt?
Müde
Erschöpft
Ausgebrannt
Nur noch schlafen?
Schlafen bis in die Ewigkeit?
Der ewge Schlaf?
Sollte er ausprobiert werden?
(eingegeben 29.01.07 - ausgedacht 05 1997)
per arne - 29. Jan, 21:33
Abschied Ohne Wärmendes Gespräch 5/97
Es war vorauszusehen
Der Abschied kündigte sich seit geraumer Zeit schon an
Doch niemand realisierte es
Doch
Niemand glaubte wahrlich daran
Jeder wollte gerade noch den nächsten Augenblick genießen- vielleicht anschließend?
Sich keine Gedanken um morgen machen müssen
Erkennen
Dass Nichts alles ist & Alles Nichts
Sich überraschen lassen
Davon überzeugt sein, dass es doch noch ein frohes Morgen gibt
Wissen, dass es einen Sinn hat
Momentan ist er verschüttet, vernebelt
Später wird es klarer
Schon bald erkennst Du die Umrisse
Deinen Rahmen
Widerfährt Dir ein Abschied ohne wärmendes Gespräch
So sei dankbar
Der Dich Verlassende sah die Tat nicht als Abschied
Sondern nur als vorübergehendes Nicht-Sehen
Er meinte nicht ein Gespräch sei notwendig
Du machtest aber auch nicht den Eindruck, ein Gespräch führen zu wollen
Verlangt es Dich gar zu sehr nach einem Gespräch
Dann suche es
Fordere es heraus
Nimmst Du Dir die Wärme, die Du brauchst???
(eingegeben 29.01.07 - ausgedacht 05 1997)
per arne - 29. Jan, 21:32
Erwachen 5/97
In mir lodert es
Ich fühle mich aufgeweckt & quicklebendig
Alles gelingt
Nichts stelle ich in Frage
Überall grinsen mich alle freundlich an
Kein mieses Wort
Keine miese Laune
Kein mieser Umgang
Vollkommene Bestätigung
Komplette Zufriedenheit
Diesen Zustand will ich halten
Ich lasse ihn nicht in Frage stellen
Nicht von einer einzigen Person
Nicht von einer einzigen Sache
Warum blüht man im Erwachen auf?
Wann realisiert man sein Erwachen?
Warum lässt man sich fallen, wenn man lieber erwachen sollte?
Warum unterbricht man sein persönliches Erwachen?
Erwache
Du bist ständig in Deiner Begleitung
So sei auch gefälligst
Dir gefällig
(eingegeben 29.01.07 - ausgedacht 05 1997)
per arne - 29. Jan, 21:31
Der Berg 5/97
Der Berg ruft
Tagtäglich steht er bereit
Und lauert
Er wartet und lauert auf mich
Erklimme ich ihn nicht
Erledigt dies ein Anderer
Also
Weshalb sollte ich es nicht ausführen?
Du Berges-Gipfel
Ich erstürme Dich
Ich kraxele bis ich bei Dir bin
Kein Windstoß vereitelt mein Vorhaben
Auf keine verlockende Hütte ziehe ich mich zurück
Nur den Bergesgipfel im Sinn
Nicht nach rechts schauend
Nicht nach links schauend
Nur stetig einsam vor mich hin kraxelnd
Dort angekommen
Mache ich Halt
Gucke zurück
Stelle fest: es gibt noch höhere Gipfel
Verfalle in Selbstmitleid
Macht das alles Sinn?
(eingegeben 29.01.07 - ausgedacht 05 1997)
per arne - 29. Jan, 21:29
Überall Liebe 4/97
Überall wohin ich sehe
Liebe
Einklang
Harmonie
Friede
Oder täuscht der Schein?
Kann da ruhig Unliebe dabei sein?
Eine Zweck-Liebe?
Eine Not-Liebe?
Eine Torschlusspanik-Liebe?
Eine Liebe, die morgen schon ausblüht?
Vergleiche Dich
Ja nicht
Mit den Anderen
Sie brauchen sie
Sie sind nicht Du
Wenn Du Liebe verlangst, liebst Du Dich denn?
Bist Du völlig mit Dir zufrieden?
Oder soll die vermeintliche Liebe Deine Leere ausfüllen?
Dann beginne erst mal Dich selbst zu lieben
Wenn Du das erreichtest
Zeige Deiner Lieben
Dass sie ständig & immer herzlichst bei Dir willkommen ist
Wenn sie es gerne ist
Wird sie es auch bald sein
Wenn nicht
Wird sie wohl nicht Deine Liebe sein
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 04 1997)
per arne - 28. Jan, 21:28
Der Boxer 4/97
Gestern noch stand er im Clinch
Die Schläge prasselten nur noch
So auf ihn ein
Ungern wollte man er & bei ihm sein
Zu unsicher versteckte er sich hinter seinem geringen Schutz
Heute lässt er die Verteidigung fallen
Er lässt sämtliche Schläge zu
Interessiert schaut er sich die Feinde an
Immerzu bietet er seine andere Wange an
Er spürt die Schläge längst nicht mehr
Im Gegenteil
Er benötigt nun mehr
Die Schläge werden immer mehr weniger
Wird er morgen dann endlich zurückschlagen?
Ist er dann des Einsteckens müde?
Halfen ihm die Schläge auf dem Hinterkopf?
Wann wird er als der Sieger aus dem Clinch gelangen?
Werden dann wieder seine Leute ihm die Treue schwören & zu ihm gelangen?
Wie gerne & lange werden sie dann dort bleiben?
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 04 1997)
per arne - 28. Jan, 21:26
An Einen Unbekannten 4/97
Hallo Unbekannter
Kannst Du mir antworten?
Auf die Fragen
Woran erkennt man, wer es ernst meint?
Woher weiß man den goldenen Mittelweg?
Wieso wird man immer wieder enttäuscht?
Warum macht man im Zweifelsfall immer das Falsche?
Warum ...?
Weshalb macht man sich Gedanken über das Unbekannte?
Weshalb …?
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 04 1997)
per arne - 28. Jan, 21:25
Der Spieler 4/97
Hey- Spieler
Du
Du Beschwerst Dich?
Dass Du so viel verlierst- warum?
Liegt das nicht an Dir?
Du spielst doch mit höchstem Risiko
Also kannst Du doch extrem viel gewinnen & allerdings auch verlieren, oder?
Wenn Dir der Verlust so viel ausmacht
Weshalb nicht weniger einsetzen?
Risikostreuung durchführen?
Die Gewinnchancen maximieren?
Überspiele bloß nicht Dein Unmut über diesen Verlust
Spiele auch nicht mit dem Gedanken
Dass Andere für Dich sich einsetzen
Sie erscheinen wirklich nur, wenn Du eine Glücksträhne hast
Sie denken nicht daran, Deine Taten in gleicher Münze heimzuzahlen
Sie vermuten, Du lebst in Überfluss & das Spenden
Dein Geldgeben mache Dir nichts aus
Also
Spieler
Spiele doch auch ein faires Spiel mit
Dir
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 04 1997)
per arne - 28. Jan, 21:22
Der Mann Im Hintergrund 4/ 97
Er war schon immer lieber im Hintergrund
Still & zuverlässig führte er seine Arbeit durch
Er wollte gar nicht mehr
Damit ward er zufrieden
Irgendwann ließ er einen Schrei los Einen Schrei
Nach Aufmerksamkeit
Nach Beachtung
Nach Anerkennung
Wie hielt er es vorher aus?
Ohne Feedback im & durch das Leben?
Sah er nicht, dass keine Nachrichten Gute sind?
Merkte er nicht, dass
Er toleriert wurde?
Seine Aussagen Gedankenströme auslösen?
Seine Zuhörer Zeit brauchen, um Gedanken finden zu können?
Sie überhaupt eigene Gedanken haben?
Realisierte er, dass
Er sich änderte?
Er endlich ins Spotlight will?
Warum tut er es dann nicht?
Verzieht er sich immer wieder in den Hintergrund beim l. Anschreien?
Warum …?
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 04 1997)
per arne - 28. Jan, 21:21
Kamikaze 4/97
Es ist so weit
Ich bin zum Sterben bereit
Ich plante
Kamikaze
Mich gnadenlos, zielstrebig auf mein Ziel zu stürzen
Wenn es zerbricht- egal
Ich erreichte wenigstens mein Ziel
Kurz vor dem Start
Fragte ich mich
Weshalb nicht auf die sanfte Art?
Sollte sie nicht gelingen
Dann bleibt uns nichts erspart
Dann erfolgt Kamikaze
Habe ich nun alles ausgereizt?
Bin ich selber einfach zu gereizt?
Kann ich so das Einfache nicht mehr erkennen?
Ist Kamikaze die Antwort?
Sollte man sich dann nicht lieber eine Freundin anlachen?
Die Freundin
Hoffnung oder
Geduld oder
Zeit oder
Oder …???
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 04 1997)
per arne - 28. Jan, 21:19
You 4/97
You
Once
Yes onee upon a time
I liked you
I reaIIy did
But after some time
You wanted me being you
I'm sorry
I'm not
I'm not you
I'm me
I'II be me always
Surely
Sometimes I'm gonna change myself
But in the end I'II be &
Return to me
Truely
I'II try to please people
Just good pretending
But not for a long time
So it's better for aII
Not trying ehanging me
Accept me or let it be
I'II be me ...
I hope so ...
Don't you like me so?
(eingegeben 28.0I.07 - ausgedacht 04 1997)
per arne - 28. Jan, 21:17
Einen Schritt Zuviel 4/97
Huch
Ich ging einen Schritt zuviel
Ohne Hilfe befinde ich mich nun auf weiter, wilder Flur
Warum nur?
Warum nur?
Ist es besser unendlich viele Schritte für sich zu planen & auszuführen?
Was tun, wenn aber Andere davon betroffen sind?
Darauf achten
Dass
Sie einem folgen?
Sich gleich fühlen?
Nachfragen können?
Also kleinere Schritte einlegen?
Nachvollziehen, dass Andere noch willig sind & Mut haben zu folgen?
Gut
Nun bin ich einen Schritt voraus
Aber wo ist das Problem?
Kann ich nicht so Brücken zu mir schlagen & so andere nach vorne ziehen?
Lieber einen Schritt zu viel
Als einen zu wenig?
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 04 1997)
per arne - 28. Jan, 21:15
Vertrauen 03/97
Grundsätzlich existiert es nicht
Du musst es einfach jemanden geben
Dann musst Du auf diesen vertrauen
Allerdings ob er es verdient oder missbraucht
Kann Dir nur die Zukunft antworten & zeigen
Gib es Jemanden
Irgendwann musst Du vertrauen
Warum missbrauchst Du das Vertrauen
Das in Dich gesetzt wurde &
Das Dir zuteil werden durfte???
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 19:25
Das Unternehmen 03/97
Was unternehmen wir heute?
Picknick
Ausflug
Drachen-Steigen-Lassen oder
Fahrradtour?
Wer kennt sie nicht
Die Unternehmungen der Kindheit?
Irgendwann spezialisierten wir uns
Ich ließ nur noch Drachen steigen
Aus welchem Grund?
Mittlerweile verließ ich
Die Kindheit
Die Jugend
Die Lehrzeit
Ich bin bei einem einzigen Unternehmen
Zuerst freute ich mich sogar
Ein großes Unternehmen
Arbeiten- gemeinsam!
Zusammen sind wir stark
Wie eine Familie
Das ist doch alles nicht wahr
Es stellt nur eine lllusion dar
Ich will nicht mehr
Warum renne ich meinen Idealen nach?
Weshalb mache ich mir noch Gedanken?
Wieso hoffe ich auf eine Änderung- eine Besserung?
Warum sollte ich drin & dran bleiben?
Wieso durchbreche ich nicht die Gemeinschaft- die Zweck-Gemeinschaft?
Weshalb mache ich mich so verrückt?
Wann sehe ich endlich ein
Jeder ist ein Unternehmer
Selbst ein Unternehmer im Unternehmen
Das Unternehmen will nur expandieren- sonst nichts
Nichts gilt
Nur
Passe
Auf, dass Dein Unternehmen
Nicht scheitert
Werd bloß nicht bankrott ...
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 19:20
Die Party 03/97
Ich soll eine Party geben
Dabei will ich das gar nicht
Ich habe nicht
Die Zeit
Den Raum
Die Lust
Also- weshalb?
Lasst mir meine Zeit
Ihr könnt Parties feiern ohne mich
Erzählt mir hinterher von ihr
Gut
Mag sein, dass ich mich grün & blau ärgere
Aber wäre sie auch total herrlich geworden, wäre ich dabei gewesen?
Nein
Gelegentlich scheut auch der wahre Partygänger Parties
Er benötigt auch mal
Ruhe
Abstand
Abstinenz
Dann freut er sich mehr auf die nächste Party
Weiß sie wieder zu schätzen
Sie ist ja nichts Alltägliches
Willst Du
Dass jemand wirklich mitkommt zur Party
Oder eine gibt
Dann hilf ihm beim Vorbereiten
Sprich mit ihm die Gegenargumente durch &
Sei Dir bewusst & frage Dich & ihn
Gibt es etwas Schöneres als eine Party?
Sollte man sich deswegen solch einen Kopf machen?
Gleicht eine Party nicht der Liebe ...?
Dem Leben ...?
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 19:12
Wichtig 03/97
Wichtig ist
Dass Du etwas tust &
Dies mit
Herz
Überzeugung
Verstand & vollster Inbrunst
Das Richtige kommt dann von ganz alleine
Deshalb frage
Nicht
Was Du
Wie zu unternehmen hast
Führe es aus
Und siehe
Es war richtig
So wird dann auch die Richtige erscheinen
Ja
Nur dies ist wirklich wichtig
Ist das alles nicht eine wichtige Theorie?
Und die Praxis???
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 19:05
Der Schwimmer 03/97
Ich wollte schon immer den Atlantik überqueren
Nun befinde ich mich mitten in ihm
Und
Muss
Schwimmen
Wasser
Überall nur Wasser
Kein Land in Sicht
Werde ich untergehen?
Einst sehnte ich das herbei
Die Trockenübungen waren mir einfach zu trocken
Ich wollte
Sturm
Gefahr
Die Herausforderung
Warum?
Jetzt sehe ich sie
Sie
Die Piranhas
Die Haie
Die gefährlichen Riffe
Die zur vermeintlichen Rast einladenden Sandbänke
Nur Fata Morganas?
Über-All
Fürchte mich
Zittere gar so erbärmlich
Und wünsche die alte Zeit herbei
Die Trockenübungen
Gut
Kopf hoch und fröhlich weiter
Realisieren wer ich bin
Wo ich bin
Im Wasser- na und?
Ich kann doch schwimmen
Ich bin trainiert
Ich tue es
Andere halten mich
Entmutigen mich
Verlangen schnelleres Schwimmen
Na und?
Ich denke mir
Befreie Dich
Halte zu Dir
Kehre Dich nicht um sie
Sie, die Ratten- die dicken, fetten ekligen keifenden Wasserratten
Sie, die großartigen Kämpfer gegen Schwimmer
Sie schafften den Absprung nicht
Sie erreichten nie ihr wahres Ziel
Sie geben, vor das wäre alles gewollt
Sie benötigen nicht den festen Boden
Nicht mehr
Du schon
Nimm die Dich fröhlich anlachende Boje gar freudig an
Der Atlantik ist weit
Du bist auf einem guten Weg
Bald hast Du ihn geschafft
Für Andere bleibt er der Lebensraum
Für Einige bleibt er nur der einzig, wahre nie zu erfüllende
Lebenstraum
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 18:59
Gestorben 03/97
Jemand ist heute gestorben
Dabei wollte ich gerade seine Sachen erledigen
Ja
Gerade morgen
Ständig wollte er seine Sorgen
Bei mir loswerden
Ich meinte immer nur
Morgen
Ja morgen!
Jetzt ist er nicht mehr da
Nun gibt es kein Morgen mehr
Verunsichert nehme ich das wahr
Verdammte Vergänglichkeit
Du machst uns
Unsicher
Rasend
Blind
Unbedarft
Ruhelos
Ohne Dich ging es uns besser
Ich wollte Dir noch so viel sagen
Ich wollte Dir zuhören
Ich wollte Deine Sachen erledigen
Morgen
Doch was hilft Dir das jetzt?
Warum nun weinen?
So verliere ich doch nur Zeit & Anderes bleibt unerledigt
Anderes was morgen schon unerreichbar
Für immer!
Sein kann
Ach
Ich fühle mich, als ob ich gestorben wäre
Wann endlich sehe ich morgen als heute?
Wann beginne ich damit?
Wann ändere ich mich?
Wann lerne ich aus meinen Erfahrungen & Erkenntnissen?
Warum nur brauche ich die Endgültigkeit & die sprichwörtliche Dead-Line?
Wieso bin ich nachtragend?
Warum spreche ich nicht aus, mich & was mir missfällt?
Wann durchbreche ich das alte Ich?
Morgen ???! ! !
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 18:51
Unerreichbar 03/97
Jemand ist unerreichbar
Was bedeutet dies?
Er ist uns nicht nah
Wir sind weit hinter ihm
Man kann ihn nicht ansprechen
Sollte man immer erreichbar sein?
Kann man sich aus der Feme nicht näher kommen?
Was erreicht man durch das Unerreichbare?
Durch das Unerreichbar sein?
Ist Distanz nicht einfach notwendig?
Normal?
Nützlich?
Gewollt?
Hilfreich?
Kümmert man sich so nicht um das Jetzt-Erreichbare?
Wichtige?
Näher liegende?
Warum nur stur alles erreichen wollen?
Heute?
Sofort?
Warum nicht abwarten & sich darüber bewusst werden
Dass auch Andere planen & etwas beabsichtigen?
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 18:46
Verkleidung 03/97
An bestimmten Tagen verkleidet man sich
Dann sind diese toll
Man selber auch
Danach ist alles vorbei
Gelegentlich
Gehen Einige unverkleidet
Zur Kostüm-Feier
Dort können sie sich endlich
Geben wie sie sind
Benötigst Du auch eine Verkleidung?
Warum kannst Du nicht einfach Du sein?
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 18:42
Wo? 03/97
Wo sind sie?
Warum erwartest Du die?
Sie werden wohl was Interessanteres
Besseres getroffen haben
Warum sollten sie ausgerechnet zu Dir kommen?
Woher nimmst Du Dir das Recht heraus, dass die Welt gerade auf Dich wartet?
Wann realisierst Du es?
Man gelangt dorthin
Was einen Spaß macht
Wo man sich selber etwas verspricht
Sei doch nicht so naiv
Stelle Dich doch endlich darauf ein
Erscheint jemand doch
Sei ihm dankbar & zeige es
Grundsätzlich frage Dich
Wo will ich hin?
Wo will ich sein?
Wo könnte ich sein?
Warum bin ich nicht dort?
Wie kann ich dorthin gelangen?
Wo befinde ich mich nun?
Die Antwort
Sei dann Dein
Ziel
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 18:39
Einer Von Vielen 03/97
Bin ich Einer von Vielen?
Oder bin ich tatsächlich der Eine?
Sind meine Gedanken einmalig?
Sind meine Taten Pionierleistungen?
Werde ich der Eine für Eine bleiben?
Wird die Welt mich in Jahrhunderten missen?
Oder gelte ich
Wie Jeder
Als Einer von Vielen?
Das ist derzeit mein Begehren
Er ist Einer
Einer von Vielen ...
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 18:36
Blöde Kuh 03/97
Ja
Ich weiß
Du versprachst mir nie ein 'Immer'
Du redetest immer von 'Nun'
Was sollte ich denn nun dazutun?
Ich wollte immer hoffen
Dich hätte es genauso getroffen
Nun weidest Du auf Deiner Alm
Ich auf meiner
Wir weiden einander an gewissen Träumen & Sehnsüchten
Du hörst Dir mein Wehleid an
Ich Deins
Dennoch
Ich bin nicht bereit
Ich erkenne keine Annäherung- nur Abwehr
Dein Blick weg
Von mir
Die pure Abneigung
Ein Zeichen umworben werden zu wollen?
Begehrt zu werden?
Ein Zeichen der Unsicherheit?
Du blöde Kuh
Ich bin doch auch nur ein dummer Ochse
Ich möchte hoffen
Hoffen dass wir zumindest beim Metzger zusammen liegen werden?
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 18:33
Unvorbereitet 03/97
Stopp- das ist unfair
Das war nicht geplant
Ich bin & war nicht darauf vorbereitet
Stopp- kann man & sollte man sich ständig auf alles & jeden vorbereiten?
Ist es manchmal nicht besser gewisse Dinge einfach zunächst zu erleiden &
Anschließend seine Eindrücke davon abzuleiten?
Bist Du vorbereitet auf die Frage
Ist das das Geheimnis?
Sich ständig vorzubereiten?
Auf das Unvorbereitete?
Unvorbereitbare?
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 18:30
Ausgezogen 03/97
Ich habe mich ausgezogen
Ich hatte das Bedürnis
Den Wunsch
Das Verlangen
Mich zu entblößen
Es machte mir nichts aus
Ganz im Gegenteil
Irgendwie war ich wie berauscht
Doch, was wäre geschehen?
Wenn man meine Nacktheit nicht hätte gerne gesehen?
Wenn sie nicht gefiele?
Wenn ich verliere?
Den Überblick &
Das Bewusstsein für dieses
Spiel & Spielerei?
Tatsächlich, das hätte vorkommen können
Doch wieso ungelegte Eier ausbrüten?
Mir gefiel es doch ...
Ich bin ausgezogen
Nach nirgendwo ...
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 18:24
Klischee 03/97
Du glaubst
Ich schreibe ständig nur Klischees
Ach, nee?
Was sonst?
Kann man nicht nur das aufschreiben
Was schon eine Unmenge Anderer vor einem erkannten?
Nur dieses Mal
Ist es meinem Kopf entlaufen
Aber ist es nicht nicht nur Klischee?
Mal fühlst Du Dich ertappt
Dann wieder unbetroffen
Jetzt habe ich den Nagel auf dem Kopf getroffen
Nun meinst Du
Dass könne ich auch
Selbstverständlich
Probiere es auch!
Ich schreibe nur für mich &
Bin begeistert
Wenn Du es lesen & hören willst
Auch wenn es nichts weiter als Klischee ist ...
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 18:18
Hühott 3 97
Herr Hü meint
Dass schaffst Du nie
Ihm selber zittern immer mehr die Knie
Er will gar nichts mehr
Nicht mehr auffallen
Nicht mehr träumen
Nichts mehr vorstellen
Ständig verborgen sein
Immer kriechen & gehorchen
Sich anpassen
Immer weniger tun
Dafür mehr schlafen & meckern
Immer mehr sich zurückziehen
So erhört man keine Gegenwehr &
Ist im Kreis von einem Gleichgesinnten
Immer weniger fordern
Man ist ja so zufrieden
Man kullert kugelrund durch die Gegend
Eckt nirgends mehr an
Ständig in der vorgeschriebenen, gleichen Bahn
Man hat seine Vorstellung
Zunächst war sie hoch & unerreichbar
Nun stutzte man sie zurecht &
Kann sie bequem & ohne viel Mühe ständig erreichen
Der Leiter grinst einen ständig wohlwollend, weise an
hinterlistig.
Was will man mehr?
Herr Hott weiß:
Alles ist möglich,
Nichts ist mit 7 Siegeln behaftet
Alles gibt nach
Wenn man beharrlich bleibt & probiert
Er will heute alles & gleich
Mehr noch als gestern
Gestern war es zu leicht
Heute bitte eine Nuance komplizierter
Sekündlich auf der Suche
Immer was Anderes
Immer mehr
Allwissend & -gegenwärtig
Ständig das Bewusstsein
Das war erst der Anfang
Jetzt weiß ich, wie es geht
Nun will ich experimentieren
Unendlich auf Kontra
Revolte aus
Immer das Gedachte frei heraus
Kein Berg ist zu hoch
Kein Tal zu tief
Keine Linie zu schief
Keine Idee zu abstrakt
Nie müde
Täglich aktiv
Keine Pause
Das Leben ist zu kurz
Meckern & Unmut
Luxus
Ja- das sind sie
Unsere beiden, einzigen Herren
Welchen möchtest Du eher entbehren?
Den Vorsichtigen?
Den Radikalen?
Weshalb quälen?
Wieso nicht Hühott?
Erkenne
Gelegentlich
Erblickst Du Hü
Dann wieder Hott
Sie haben beide Recht
Jeder auf seiner Art
Jeder hat & braucht seine Welt
Sie brauchen einander
Sie sind die Pole
Aber Dir wird klar
Beide sind sie ständig da
Fragst Du den einen, geht es Dir gut & bist hocherfreut
Wenn Du mit dem Anderen sprichst
Schreist Du gleich aus
Nein, das will ich nicht!
Weshalb die Extreme?
Hühott funktioniert auch
Verlasse Dich nicht auf der anderen Stimme
Du fragst, bist Du das erhörst, was ist so gar nach Deinem Sinne
Warum hören wollen?
Wieso nicht ausführen & unternehmen wollen?
Hühott, hühott, hühott ...
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 18:12
Frühjahrsputz 3/ 97
So
Nun habe ich ihn beendet
Meinen Frühjahrsputz
Ist das nicht einerlei?
Bald schon erscheint er wieder
Der niemals enden wollende & ständig wiederkehrende Staub & Schmutz
Ist das nicht einerlei?
Gewiss
Er wird wiederkommen
Man muss demnächst wieder putzen
Aber ist es nicht möglich gewisse Dinge vermeiden zu wollen?
Nicht einfach mit dreckigen Schuhen in die gute Stube marschieren
Außerhalb sich reinigen & die Schuhe ausziehen & abklopfen
Gelegentlich sich bewusst werden, wie angenehm, befreiend & beruhigend
Selbst ein Putz sein kann
Warum alles auf einmal?
Weshalb nicht täglich ein bisschen?
Ich besorgte mir einen Fußabtreter & schwor täglich geschwind &
Fröhlich durch die Wohnung zu wedeln
Warum nicht?
So schiebe ich nicht mehr den großen Frühjahrsputz vor mich her ...
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 17:56
Schön, Dass Es Dich Gibt 02/97
Schön, dass es Dich gibt? Schön, dass es Dich gibt!
Schön, dass es Dich gibt
Weil Du selber dann noch meiner Sonne gleichst, wenn sogar der Horizont verdunkelt ist
Schön, dass es Dich gibt
Da mich bei Dir ausweinen & -lachen kann
Schön, dass es Dich gibt
Denn dank Dir, konnte ich getrost meine Maskensammlung zerstören
Schön, dass es Dich gibt
Weil Du, Du bist & ich, ich bleiben darf
Schön, dass es Dich gibt
Denn Du verstehst mich
So verwundert es Dich nicht, weshalb ich gestern
Deine Frage wortkarg & mufflig beantworte
Und heute
Auf dieselbe Frage-
In einen Wortschwall aufbreche
Schön, dass es Dich gibt
Da Du mir tagtäglich- teils zärtlich, teils mit der Holzhammermethode
Zeigst, wie blind ich war & ich Dich weiterhin- noch mehr?- mag
Schön, dass es Dich gibt
Du weißt mich zu stärken & dabei nicht zu einem starken Hochstabler oder gar Möchte-Gern
Verkommen zu lassen
Schön, dass es Dich gibt
Denn mit Dir möchte ich aufwachen &
Dich möchte ich sehen am bitteren Ende
Schön, dass es Dich gibt
Trotz allem fühle ich mich
Dir ebenbürtig & nicht als Zwerg
Schön, dass es Dich gibt
Für Dich gilt '... sowohl in guten, als auch in schlechten Tagen...'
Schön, dass es Dich gibt
Weil es so wunderschön ist festzustellen, dass jemand vorhanden ist- auf einen wartet
Schön, dass es Dich gibt …
Stop!?
Denkst Du eigentlich, dass es auch schön sei, dass es mich gibt?
Hoffentlich...
Wirklich
Schön,
Dass es
Dich -!-
Gibt
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 02 1997)
per arne - 28. Jan, 01:17
Kalt Gestellt 02/97
Ich wurde kalt gestellt
Quatsch
Ich ließ mich kalt stellen
Meine Meinung wurde beschnitten
Mein Ehrgefühl verletzt
Meine Würde missachtet
Meine Ansichten ad absurdum geführt
Meine Gedanken verlacht
Meine Ideen verkannt
Meine Worte überhört
Meine Warnungen ignoriert & lächerlich gemacht
Gut
Das ist wahr & das war
Nun haben wir aber Frühling
Im Winter stirbt alles Sichtbare ab
Das Unsichtbare
Die eigentlichen Wurzeln
Kräftigen & mehren sich
Das Kaltstellen ist wie ein Misserfolg & Erfolg
Ich lerne mich zu konzentrieren auf das Wesentliche
Das Unnütze stirbt ab
Das Kräftige bleibt
Folglich ist Kaltstellen nichts Unangenehmes
Nur
Wenn man eigentlich gerade warm mit etwas oder jemandem geworden ist
Deshalb
Raus aus der Eiszeit, wenn Du zu lange gefroren & gezittert hast
Und nun darauf keine Lust mehr hast
Auf
Genügend Vulkane sind aktiv oder
Wünschen wieder aufzubrechen & zu lodern
Wann loderst Du?
Wann bist Du unter uns Vulkanen?
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 02 1997)
per arne - 28. Jan, 01:14
Der Werkzeugmacher 02/97
Ich bin ein Werkzeugmacher
Mit Hilfe meiner Arbeit, können Leute erst die Ihrige ausüben
Einst dachte ich Denen sei es wichtig
Dass meine Handschrift zu erkennen ist
Dass sie wissen
Wie ich die Tat ausführte
Wie ich mir für sie Gedanken machte
Wie ich um das Material kämpfte
Wie ich schlaflose Tage denen zu liebe überlebte
Nein
Es ist & bleibt uninteressant
Meinen Kunden ist der Weg egal
Sie fordern nur Ergebnisse
Günstig, schnell & kommentarlos
Ein Gespräch über das herrliche Wetter lässt man gerade noch zu
Aber mehr?
Nein
Beende dieses Träumen
Erkenne das allgemeine Verhalten
Passe Dich dem Markt an
Dem Markt ja
Aber nicht das stumpfsinnige Denken & die althergebrachte Lebenseinstellung
Die sind zu bemitleiden
Die Gedanken sind & bleiben frei
Was sonst noch?
Erkenne, dass Deine Kunden nur Deine Ware wollen &
Du nur deren Geld
Wenn sich jeder daran
An den ungeschriebenen Gesetzen
Hält
Kann es keine Komplikationen oder
Missverständnisse oder
Unfrieden geben
Erst wenn jemand die öden, lieben Floskeln ernst nimmt &
Die Kollegen als Freunde betrachtet
Erscheinen die Bauchschmerzen
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 02 1997)
per arne - 28. Jan, 01:06
Die Sackgasse 02/97
Tja
Nun bin ich tatsächlich wohl in einer Sackgasse
Tagtäglich geht es ein Schrittchen weiter- auf mein Ende zu
Die linke & rechte Seite nähert sich immer weiter & rascher
Bald schon gibt es nur noch den einen einzigen Punkt
Zurück?
Unmöglich
Der alte Weg bröckelte ab & stellt nun eine Sackgasse dar
Ausweichen?
Unmöglich
Die Mauer ist hart, grau & kalt
Mir bleibt nur noch das Hoffen & auf-die-Zeit-bauen
Zur rechten Zeit dennoch das Schlupfloch finden
Untertauchen
Der Welle des Untergangs trotzen
Andere vorschicken, um zu sehen, wie die untergehen
Vielleicht schafft doch noch einer die Mauer einzureißen?
Über den Endpunkt hinausspringen?
Dann das weite Feld finden
Erkennen, dass es einfacher ist, als Dünner ein weites Tor zu passieren
Als als fetter Sack sich durch das kleinste Loch zu quetschen
Nein
Ich will hier nicht in dieser Sackgasse
Ver-
Enden
(eingegeben 27.01.07 - ausgedacht 02 1997)
per arne - 28. Jan, 01:03
Schminke Kann Allergien Hervorrufen 02/97
So lautet es in der Zeitung
Wer glaubt das noch?
Wir werden überflutet von Mega- & Giga-Infos
Die Zeitung
Sie muss tagtäglich irgendwas Neues berichten
So bietet sie uns auch Enten an
Klar
Recht hat sie
Sie soll uns informieren, warnen & auf Gefahren verweisen
Aber wir müssen deshalb nicht gleich zum Nihilismus-König werden
Trotz allem müssen wir leben
Ein Stern für Andere sein
Ein guter Verwalter unserer Träume ebenso sein
Träume
Ja träume
Das Träumen sei Dein Focus
Sei ein Steh-Auf-Männchen
Stolpere nur so durch die Gegend
Suche den Spiegel
Eines Tages wirst auch Du auf den Beinen landen
Irgendwann beendest Du das Schwanken & Schwimmen
Bedenke, wie egal der Welt es ist, dass Dich eine Allergie plagt
Ich befürchte
Nur Du weißt wirklich, was Dich plagt
Deshalb beruhige ausschließlich Dich
Und sei Dir darüber bewusst
Irgendwann beendest Du alles & wirst für immer ruhen
(eingegeben 27.01.07 - ausgedacht 02 1997)
per arne - 28. Jan, 01:00
Die Traumwelt 02 97
Lasse mich in meine Traumwelt
Hier sehe ich Dich als Märchengestalt
Zeig mir doch bitte nicht
Dass meine Erwartungen an Dich zu hoch sind
Lasse mich weiterhin träumen
Verschweige die Probleme
Denn schon bald sind sie doch verschwunden
Wir bekämpfen sie dann ja gemeinsam
Auch ich werde enttäuschen- immer wieder
Verzeihe mir- immer wieder?
Wie auch ich
Stellten wir nicht zusammen so Einiges fest & an?
Wir sahen uns als kleine Schneebälle
Am Ende eines Schneehangs
In unserer gemeinsamen Traumwelt gelangten wir an die Bergesspitze
Und mussten gar nicht mehr viel tun
Einfach nur rollen lassen
Und so langsam zu einer Schneelawine werden
Die sämtliche Leute &
Sachen mit sich reißt
Vor Begeisterung Lebenswille
Elan
Sympathie &
Lebenskraft
(eingegeben 27.01.07 - ausgedacht 02 1997)
per arne - 28. Jan, 00:59
Die Grabrede 01 97
Sie ist tot
Sie zeigte mir, was Leben heißt
Den Schwerpunkt auf den Einstieg legen, denn aller Anfang ist schwer
Durch sie wurde ich wieder lebend & lebendig
Leute kommen, wenn sie etwas brauchen
Leute gehen, wenn sie etwas geben müssen
Man braucht nicht einen starken Partner oder Konto
Man braucht keinen ständigen Ja- & Ich-Habe-Es-Ja-Gleich-Gesagt-Sager
Man benötigt nur ein sicheres, festes Ich
Nichts ist für die Ewigkeit
Deshalb sei der Augenblick festzuhalten
Im Film gibt es keine Tiefs- umso mehr im Leben
So sei der Film Entspannung & kein Vorbild für das Leben
Man hat sein Ziel zu erreichen
Wohl kann man Zwischenziele festlegen &
Diese nach & nach anzuvisieren & zu erfüllen
Jedoch hat man sich darüber bewusst zu sein
Dass zuviel von einer Sache für nichts & niemanden gut ist
Wohl hat ein Jeder seine 'Zuviel' selbst zu definieren
Sie zeigte mir, dass die Zeit wie Wasser ist
Überall will sie durchsickern
Je mehr Platz Du ihr gewährst
Desto mehr nimmt sie sich
Kleine
Du bist nicht tot
Wohl bist Du nicht sichtbar, aber nicht tot
Ich sorge dafür
Dass Du
Dein Denken &
Schreiben unsterblich bleiben
Machtest Du dies auch für mich?
(eingegeben 27.01.07 - ausgedacht 01 1997)
per arne - 27. Jan, 14:20
Mit Dir An Meiner Seite 01/97
Mit Dir an meiner Seite
Schieben wir jedes Problemchen zur Seite
Beweisen wir, dass es nicht ausschließlich Zweckgemeinschaften gibt
Erhalten wir Auftrieb
Stellen wir uns nicht mehr in Frage
Passen wir auf uns auf
Werden wir wieder ganz wir
Aber wir werden uns auch Sachen vorwerfen
Sätze wie
Nur mit Dir an meiner Seite bin ich stark
Nur mit Dir packe ich das Vorgenommene
Nur mit Dir macht mir mein Schaffen nicht mehr so zu schaffen
Nur mit Dir- Du, die gleich meine
Partnerin
Freundin
Geliebte
Schwester
Kind & Mutter in einer Person ist
Ja
Du bist das alles & noch mehr
Liebe ich Dich deshalb so sehr?
Wann erhalte ich endlich, das Gefühl der Befreiung, wenn ich Dir verfalle?
Wann gesellst Du Dich dorthin?
Dort
An meine Seite?
(eingegeben 27.01.07 - ausgedacht 01 1997)
per arne - 27. Jan, 14:15
Das Ventil 01 97
Wo bleibt mein Ventil?
Ich benötige es doch
Ich muss doch irgendwo
Meinen Kopf reinigen
Meine Gedanken sortieren
Laut denken
Mich ausschreien & -speien
Mich ausweinen &
Mir Sorgen machen
Schwarzsehen &
Eine rosarote Zukunft in Aussicht gestellt bekommen
Scheiße bauen &
Gewisse Angelegenheiten nachgehen & bereinigen
Mich hören &
Reaktionen auf meine Person erkennen
Ins Gleichgewicht kommen &
Schwankungen analysieren
Mich freuen & ärgern
Gefühle zu lassen &
Die Maske & Vorurteile
Abbauen
Ich sein dürfen-
Trotz -oder wegen?
Dieser
undurchschaubaren
Zeit
Perspektiven finden &
Auf Illusionen bauen
Wo bleibt es nur
Mein Ventil???
(eingegeben 27.01.07 - ausgedacht 01 1997)
per arne - 27. Jan, 14:11
Wollen Wir ...? 01/97
Mein Schatz
Wollen wir
Die Ausnahme bilden?
Beweisen, dass es noch Aufrichtigkeit & Ewigkeit gibt?
Unsere Erfahrungen ignorieren?
Einander öffnen & alles zulassen & überstehen?
Gemeinsam?
Uns vertrauen, wie uns selbst?
Diesen Augenblick genießen & uns nicht durch
Kummer & Sorgen von übermorgen zerstören lassen?
Einander
Freund
Geschwister
Eltern
Vertrauter
Geliebter
Kind &
Partner in einer Person sein?
Trampolin, Fallschirm & Matratze zugleich sein?
Zusammen träumen, uns aufregen, lachen, traurig sein, weinen, aufstehen & jubeln? Gemeinsam unsere Träume erfüllen & ausleben?
Einander die Masken zerstören & die Mauem ein- & herunterreißen?
Einfach nur glücklich & zufrieden miteinander leben?
Ja
Mein Schatz
Ja!!!
Ich will ...
(eingegeben 27.01.07 - ausgedacht 01 1997)
per arne - 27. Jan, 13:55
Der Viel-Fraß 01 97
Meist fraß ich viel
In mich hinein
Den Lebertran Anderer
Jetzt
Möchte ich, dass jemand mir hilft
Beim Suppe-Auslöffeln
Keine Chance
Ich brockte dies mir selber ein
Keine Zeit
Ich würde ja gerne, aber …
Nein
Ich sollte nicht unwirsch sein
Durch das viele Fressen
Stellte sich mein Magen auf Lebertran ein
Ist mein Mund das viele Arbeiten gewöhnt
Bin ich voll & wohl ernährt
Ich beiße mich hier durch
Verlange von niemanden mehr Hilfe
Weiß aber nicht, was ich angebe
Wenn ich um dieselbe gebeten werde
(eingegeben 27.01.07 - ausgedacht 01 1997)
per arne - 27. Jan, 13:44
Nicht Abgesandte Briefe 01 97
Ein Bekannter von mir verstarb
Niemand realisierte dies
Erst sein verwester, tödlicher Duft machte auf ihn aufmerksam
So gelangen wir in seine Stube
Nur hier war er König
Er setzte Depeschen auf, die nicht zum Absenden gedacht waren
Da er einst
Eine abschickte, die keiner verstand
Und so lachte jeder darüber
Dies Schreiben war aber er
Sein Denken
Seine Gefühle
Seine Ideen
Seine Befürchtungen
Seine Seele ...
So schloss er die vor uns ab
Und dachte an uns in Briefen
Du Idiot
Warum sagtest Du nicht nur die Hälfte von dem, was Du schriebst?
Es ist doch goethlich
Wieso verbirgst Du Dein Denken?
Dich?
Kannst Du nicht zu Dir stehen?
Wie viele nicht abgesandte Briefe wird man dann bei Dir finden???
(eingegeben 27.01.07 - ausgedacht 01 1997)
per arne - 27. Jan, 13:40
Die Schlacht 01/97
Morgen ist die Schlacht
Ich freue mich darauf
Ich bin wieder stark
Ich habe das Gefühl, Bäume ausreißen zu können
Gebt mir den Amazonas
Ich hinterlasse Euch die nächste Gobi
Oder reiße ich nur Bonsai-Bäume heraus?
Sollte ich traurig sein
Dass ich
So in der Vergangenheit nicht wahr?
Nur schlief?
Meine Gesellschaft war?
Mich abstrampelte?
Mich den Berg hinauf schleppte & kämpfte
Obwohl ich gar gemütlich den
Weiten, ausgetretenen Weg hätte benutzen können?
Das Gefühl hatte
'1 Schritt nach vorne & 20 zurück',
'2 auf einmal vor & 100 zurück'?
Schwitzen musste?
Das Wesentliche nicht auf Anhieb erkannte?
Auf dem Boden mitunter kroch, anstatt aufrecht zu gehen?
Nein
Verdammt
Noch mal
Nein!!!
Dies alles brachte mir doch meine heutige Stärke
Das Wissen, wie es ist, zu kämpfen & sich weit unten zu befinden
Das Gefühl, nicht mehr 'Nicht-Glücklich', sondern nur noch 'Un-Glücklich' zu sein
Die Tatsache
Einiges erlebt zu haben, um zumindest zu erkennen
Wie schön auch die reine Langeweile & die stille Ruhe sein kann
Das Ausruhen, um das Vergangene zu verarbeiten & das Kommende zu planen
Das Zurückziehen, um bald wieder aus sich zu kehren
Das mühsame Treten
Zunächst trittst Du Milch, bis sie nachgibt & alles nur noch Käse ist
Der schwierige Aufstieg, um zu wissen, dass der Weg das Ziel ist
Das notwendige Erkennen, dass man nur abstrahieren von etwas kann
Jedoch bei 0 bleibt auch nichts übrig
Nun freue ich mich auf Morgen
Morgen
Ist
Die Schlacht
Eine Schlacht wie gestern- wie heute- wie nächstes Jahrtausend
Ganz alltäglich & dennoch ist man am
Morgen immer wieder wie vor einem Wunder stehend & am
Abend vergaß man das eigentliche Problem
Bis zum nächsten
Morgen ...
(eingegeben 27.01.07 - ausgedacht 01 1997)
per arne - 27. Jan, 13:34
Fisch Sein 01 97
Schon immer wollte ich ein Großer sein Nein
Es reichte nicht ein Großer zu sein
Ich wollte immer gleich der Größte sein Warum?
Wenn ich ein Fischlein bin
Möchte ich gleich ein Riesenwal sein
Wäre ich dann der
Zöge ich es vor ein Kleiner zu sein
Der Kleinste der Kleinen
Und Du?
Du schaust mir aus der Ferne zu
Bist Du ein Fischlein?
Sei es
Sei stolz darauf
Nutz das Kleinsein
Früh genug wirst Du noch aus der Krabbelstube vertrieben
Dann werde nicht ein Einzelgänger
Sie werden zuerst geschnappt
Sie sind diejenigen, die bei jeder Möglichkeit nach einem Wurm schnappen Nur, der Wurm hängt an einem Haken
Jede Sache hat diesen
Werde lieber einer von vielen
In der Gruppe kannst Du
Untertauchen
Dich erholen
Dich entwickeln
Gelegentlich Deinen Weg versuchen
Um anschließend wieder fröhlich johlend
In der Gruppe aufgenommen zu werden
Sei bloß nicht so töricht auffallen zu wollen
Du lockst nur Feinde auf Dich
Das ist etwas, was Andere machen sollten
Und schaue
Es findet sich immer jemand, der es Dir gerne abnimmt
Lasse ihn nur
Er will kämpfen gegen die Schnur
Hat er Erfolg
Gratuliere ihm- teil ihm mit, dass Du das schon immer wusstest
Wenn nicht...
Ist er es auch nicht wert, sich um ihn Gedanken zu machen-
Nicht mehr...
Jeder braucht ihn
Seinen
Eigenen
Dummen
Besonders
Auffallen wollenden Fisch
(eingegeben 27.01.07 - ausgedacht 01 1997)
per arne - 27. Jan, 12:25
Reinheit 01 97
Ich will frei & rein sein
Rein!
Fort Du
Vergangenheit
Zweifel
Dreck
Angst- aber bitte nicht gänzlich!
Selbstmitleid
Blinder Hass
Wankelmut
Problem
Vorsichtiger, kriechender Ratgeber
Naives Hirngespinst
Ehrliches & nettes Leben
Her mit Dir - Du
Selbstrespekt
Selbstachtung
Über-Leichen-Gehen
Selbstmotivation
Realität
Wütender Mut
Schweinehundüberwindung
Jetzt-Erst-Recht-Denken
Bis-Zum-Bitteren-Ende-Philosophie
Riskantes Ausprobieren
Grenze-Überschreiten-&-lOMinuten-mehr
Aufbauender Regen
Dir, Du vollkommene Reinheit
Die einer kalten, reinigenden, aufbauender Dusche gleicht
Bis ... ?
Bis ich in das nächste Fettnäpfchen oder die nächste, dreckige Pfütze platsche
Aber wen kümmert es nun?
Nun ist doch mein Weg &
Ich frei &
Rein ...
(eingegeben 27.01.07 - ausgedacht 01 1997)
per arne - 27. Jan, 01:26
Der Rechte Weg 01/97
Stop
Warum
Fragst Du, ob Du Dich auf dem rechten Weg befindest?
Warum
Orientierst Du Dich immer neu bei der nächsten Ecke?
Warum
Drehst Du Dich um 180 Grad bei einer plötzlich entstehenden Wand?
Warum
Sehnst Du den Augenblick herbei
Da Du Dich noch auf dem rechten Weg befandest?
Wieso
Versuchst Du nicht erstmal anzukommen & versuchst dabei jedes Hindernis-
Was den Zieleinlauf interessanter & imposanter gestaltet-
Zu überstehen & zu bewältigen?
Wieso
Freust Du Dich nicht einfach, dass Du auf dem Wege bist &
Lässt nicht einfach das Schicksal den weiteren Weg bestimmen?
Siehst Du denn nicht die Wegkreuzungen?
Nimmst Du nicht die Möglichkeiten wahr
Von der Erfahrung zu leben & zu lernen & neue Wege zu begehen?
Geh weiter
Übersieh dabei aber nicht den
Linken Weg ...
(eingegeben 27.01.07 - ausgedacht 01 1997)
per arne - 27. Jan, 01:20
Die Oase 01 97
Ich verlange nicht mehr die einzig wahre Liebe
Ich verlange nicht mehr das vollkommene Glück
Ich verlange nicht mehr die komplette Selbstverwirklichung
Ich verlange nicht mehr das Wahrwerden sämtlicher Träume
Ich verlange das Auffinden meiner Oase
Ein Ort
An dem
Sicherheit
Harmonie
Beständigkeit
Ehrlichkeit
Offenheit
Vertrauen
Willenskraft
Geborgenheit
Liebe &
Naivität
Groß geschrieben wird
Mittlerweile ist mir egal, dass viele Menschen sich auch & noch in einer weiten Wüste befinden
Sie scheinen damit zufrieden zu sein
Sie kennen nichts Anderes als die Wüste
Durch diese wurden sie blind & können nichts mehr sehen
So wünschen sie gar nichts mehr zu erlangen & zu verstehen
Sie kommen gerade von einer Oase
Die Wüste macht denen nichts- mehr?- aus
Aber ich verlange meine Oase
Und werde erst aufhören zu suchen & zu rennen
Wenn ich sie betrat
(eingegeben 27.01.07 - ausgedacht 01 1997)
per arne - 27. Jan, 01:15