Überall Liebe 4/97
Überall wohin ich sehe
Liebe
Einklang
Harmonie
Friede
Oder täuscht der Schein?
Kann da ruhig Unliebe dabei sein?
Eine Zweck-Liebe?
Eine Not-Liebe?
Eine Torschlusspanik-Liebe?
Eine Liebe, die morgen schon ausblüht?
Vergleiche Dich
Ja nicht
Mit den Anderen
Sie brauchen sie
Sie sind nicht Du
Wenn Du Liebe verlangst, liebst Du Dich denn?
Bist Du völlig mit Dir zufrieden?
Oder soll die vermeintliche Liebe Deine Leere ausfüllen?
Dann beginne erst mal Dich selbst zu lieben
Wenn Du das erreichtest
Zeige Deiner Lieben
Dass sie ständig & immer herzlichst bei Dir willkommen ist
Wenn sie es gerne ist
Wird sie es auch bald sein
Wenn nicht
Wird sie wohl nicht Deine Liebe sein
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 04 1997)
per arne - 28. Jan, 21:28
Der Boxer 4/97
Gestern noch stand er im Clinch
Die Schläge prasselten nur noch
So auf ihn ein
Ungern wollte man er & bei ihm sein
Zu unsicher versteckte er sich hinter seinem geringen Schutz
Heute lässt er die Verteidigung fallen
Er lässt sämtliche Schläge zu
Interessiert schaut er sich die Feinde an
Immerzu bietet er seine andere Wange an
Er spürt die Schläge längst nicht mehr
Im Gegenteil
Er benötigt nun mehr
Die Schläge werden immer mehr weniger
Wird er morgen dann endlich zurückschlagen?
Ist er dann des Einsteckens müde?
Halfen ihm die Schläge auf dem Hinterkopf?
Wann wird er als der Sieger aus dem Clinch gelangen?
Werden dann wieder seine Leute ihm die Treue schwören & zu ihm gelangen?
Wie gerne & lange werden sie dann dort bleiben?
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 04 1997)
per arne - 28. Jan, 21:26
An Einen Unbekannten 4/97
Hallo Unbekannter
Kannst Du mir antworten?
Auf die Fragen
Woran erkennt man, wer es ernst meint?
Woher weiß man den goldenen Mittelweg?
Wieso wird man immer wieder enttäuscht?
Warum macht man im Zweifelsfall immer das Falsche?
Warum ...?
Weshalb macht man sich Gedanken über das Unbekannte?
Weshalb …?
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 04 1997)
per arne - 28. Jan, 21:25
Der Spieler 4/97
Hey- Spieler
Du
Du Beschwerst Dich?
Dass Du so viel verlierst- warum?
Liegt das nicht an Dir?
Du spielst doch mit höchstem Risiko
Also kannst Du doch extrem viel gewinnen & allerdings auch verlieren, oder?
Wenn Dir der Verlust so viel ausmacht
Weshalb nicht weniger einsetzen?
Risikostreuung durchführen?
Die Gewinnchancen maximieren?
Überspiele bloß nicht Dein Unmut über diesen Verlust
Spiele auch nicht mit dem Gedanken
Dass Andere für Dich sich einsetzen
Sie erscheinen wirklich nur, wenn Du eine Glücksträhne hast
Sie denken nicht daran, Deine Taten in gleicher Münze heimzuzahlen
Sie vermuten, Du lebst in Überfluss & das Spenden
Dein Geldgeben mache Dir nichts aus
Also
Spieler
Spiele doch auch ein faires Spiel mit
Dir
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 04 1997)
per arne - 28. Jan, 21:22
Der Mann Im Hintergrund 4/ 97
Er war schon immer lieber im Hintergrund
Still & zuverlässig führte er seine Arbeit durch
Er wollte gar nicht mehr
Damit ward er zufrieden
Irgendwann ließ er einen Schrei los Einen Schrei
Nach Aufmerksamkeit
Nach Beachtung
Nach Anerkennung
Wie hielt er es vorher aus?
Ohne Feedback im & durch das Leben?
Sah er nicht, dass keine Nachrichten Gute sind?
Merkte er nicht, dass
Er toleriert wurde?
Seine Aussagen Gedankenströme auslösen?
Seine Zuhörer Zeit brauchen, um Gedanken finden zu können?
Sie überhaupt eigene Gedanken haben?
Realisierte er, dass
Er sich änderte?
Er endlich ins Spotlight will?
Warum tut er es dann nicht?
Verzieht er sich immer wieder in den Hintergrund beim l. Anschreien?
Warum …?
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 04 1997)
per arne - 28. Jan, 21:21
Kamikaze 4/97
Es ist so weit
Ich bin zum Sterben bereit
Ich plante
Kamikaze
Mich gnadenlos, zielstrebig auf mein Ziel zu stürzen
Wenn es zerbricht- egal
Ich erreichte wenigstens mein Ziel
Kurz vor dem Start
Fragte ich mich
Weshalb nicht auf die sanfte Art?
Sollte sie nicht gelingen
Dann bleibt uns nichts erspart
Dann erfolgt Kamikaze
Habe ich nun alles ausgereizt?
Bin ich selber einfach zu gereizt?
Kann ich so das Einfache nicht mehr erkennen?
Ist Kamikaze die Antwort?
Sollte man sich dann nicht lieber eine Freundin anlachen?
Die Freundin
Hoffnung oder
Geduld oder
Zeit oder
Oder …???
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 04 1997)
per arne - 28. Jan, 21:19
You 4/97
You
Once
Yes onee upon a time
I liked you
I reaIIy did
But after some time
You wanted me being you
I'm sorry
I'm not
I'm not you
I'm me
I'II be me always
Surely
Sometimes I'm gonna change myself
But in the end I'II be &
Return to me
Truely
I'II try to please people
Just good pretending
But not for a long time
So it's better for aII
Not trying ehanging me
Accept me or let it be
I'II be me ...
I hope so ...
Don't you like me so?
(eingegeben 28.0I.07 - ausgedacht 04 1997)
per arne - 28. Jan, 21:17
Einen Schritt Zuviel 4/97
Huch
Ich ging einen Schritt zuviel
Ohne Hilfe befinde ich mich nun auf weiter, wilder Flur
Warum nur?
Warum nur?
Ist es besser unendlich viele Schritte für sich zu planen & auszuführen?
Was tun, wenn aber Andere davon betroffen sind?
Darauf achten
Dass
Sie einem folgen?
Sich gleich fühlen?
Nachfragen können?
Also kleinere Schritte einlegen?
Nachvollziehen, dass Andere noch willig sind & Mut haben zu folgen?
Gut
Nun bin ich einen Schritt voraus
Aber wo ist das Problem?
Kann ich nicht so Brücken zu mir schlagen & so andere nach vorne ziehen?
Lieber einen Schritt zu viel
Als einen zu wenig?
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 04 1997)
per arne - 28. Jan, 21:15
Vertrauen 03/97
Grundsätzlich existiert es nicht
Du musst es einfach jemanden geben
Dann musst Du auf diesen vertrauen
Allerdings ob er es verdient oder missbraucht
Kann Dir nur die Zukunft antworten & zeigen
Gib es Jemanden
Irgendwann musst Du vertrauen
Warum missbrauchst Du das Vertrauen
Das in Dich gesetzt wurde &
Das Dir zuteil werden durfte???
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 19:25
Das Unternehmen 03/97
Was unternehmen wir heute?
Picknick
Ausflug
Drachen-Steigen-Lassen oder
Fahrradtour?
Wer kennt sie nicht
Die Unternehmungen der Kindheit?
Irgendwann spezialisierten wir uns
Ich ließ nur noch Drachen steigen
Aus welchem Grund?
Mittlerweile verließ ich
Die Kindheit
Die Jugend
Die Lehrzeit
Ich bin bei einem einzigen Unternehmen
Zuerst freute ich mich sogar
Ein großes Unternehmen
Arbeiten- gemeinsam!
Zusammen sind wir stark
Wie eine Familie
Das ist doch alles nicht wahr
Es stellt nur eine lllusion dar
Ich will nicht mehr
Warum renne ich meinen Idealen nach?
Weshalb mache ich mir noch Gedanken?
Wieso hoffe ich auf eine Änderung- eine Besserung?
Warum sollte ich drin & dran bleiben?
Wieso durchbreche ich nicht die Gemeinschaft- die Zweck-Gemeinschaft?
Weshalb mache ich mich so verrückt?
Wann sehe ich endlich ein
Jeder ist ein Unternehmer
Selbst ein Unternehmer im Unternehmen
Das Unternehmen will nur expandieren- sonst nichts
Nichts gilt
Nur
Passe
Auf, dass Dein Unternehmen
Nicht scheitert
Werd bloß nicht bankrott ...
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 19:20
Die Party 03/97
Ich soll eine Party geben
Dabei will ich das gar nicht
Ich habe nicht
Die Zeit
Den Raum
Die Lust
Also- weshalb?
Lasst mir meine Zeit
Ihr könnt Parties feiern ohne mich
Erzählt mir hinterher von ihr
Gut
Mag sein, dass ich mich grün & blau ärgere
Aber wäre sie auch total herrlich geworden, wäre ich dabei gewesen?
Nein
Gelegentlich scheut auch der wahre Partygänger Parties
Er benötigt auch mal
Ruhe
Abstand
Abstinenz
Dann freut er sich mehr auf die nächste Party
Weiß sie wieder zu schätzen
Sie ist ja nichts Alltägliches
Willst Du
Dass jemand wirklich mitkommt zur Party
Oder eine gibt
Dann hilf ihm beim Vorbereiten
Sprich mit ihm die Gegenargumente durch &
Sei Dir bewusst & frage Dich & ihn
Gibt es etwas Schöneres als eine Party?
Sollte man sich deswegen solch einen Kopf machen?
Gleicht eine Party nicht der Liebe ...?
Dem Leben ...?
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 19:12
Wichtig 03/97
Wichtig ist
Dass Du etwas tust &
Dies mit
Herz
Überzeugung
Verstand & vollster Inbrunst
Das Richtige kommt dann von ganz alleine
Deshalb frage
Nicht
Was Du
Wie zu unternehmen hast
Führe es aus
Und siehe
Es war richtig
So wird dann auch die Richtige erscheinen
Ja
Nur dies ist wirklich wichtig
Ist das alles nicht eine wichtige Theorie?
Und die Praxis???
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 19:05
Der Schwimmer 03/97
Ich wollte schon immer den Atlantik überqueren
Nun befinde ich mich mitten in ihm
Und
Muss
Schwimmen
Wasser
Überall nur Wasser
Kein Land in Sicht
Werde ich untergehen?
Einst sehnte ich das herbei
Die Trockenübungen waren mir einfach zu trocken
Ich wollte
Sturm
Gefahr
Die Herausforderung
Warum?
Jetzt sehe ich sie
Sie
Die Piranhas
Die Haie
Die gefährlichen Riffe
Die zur vermeintlichen Rast einladenden Sandbänke
Nur Fata Morganas?
Über-All
Fürchte mich
Zittere gar so erbärmlich
Und wünsche die alte Zeit herbei
Die Trockenübungen
Gut
Kopf hoch und fröhlich weiter
Realisieren wer ich bin
Wo ich bin
Im Wasser- na und?
Ich kann doch schwimmen
Ich bin trainiert
Ich tue es
Andere halten mich
Entmutigen mich
Verlangen schnelleres Schwimmen
Na und?
Ich denke mir
Befreie Dich
Halte zu Dir
Kehre Dich nicht um sie
Sie, die Ratten- die dicken, fetten ekligen keifenden Wasserratten
Sie, die großartigen Kämpfer gegen Schwimmer
Sie schafften den Absprung nicht
Sie erreichten nie ihr wahres Ziel
Sie geben, vor das wäre alles gewollt
Sie benötigen nicht den festen Boden
Nicht mehr
Du schon
Nimm die Dich fröhlich anlachende Boje gar freudig an
Der Atlantik ist weit
Du bist auf einem guten Weg
Bald hast Du ihn geschafft
Für Andere bleibt er der Lebensraum
Für Einige bleibt er nur der einzig, wahre nie zu erfüllende
Lebenstraum
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 18:59
Gestorben 03/97
Jemand ist heute gestorben
Dabei wollte ich gerade seine Sachen erledigen
Ja
Gerade morgen
Ständig wollte er seine Sorgen
Bei mir loswerden
Ich meinte immer nur
Morgen
Ja morgen!
Jetzt ist er nicht mehr da
Nun gibt es kein Morgen mehr
Verunsichert nehme ich das wahr
Verdammte Vergänglichkeit
Du machst uns
Unsicher
Rasend
Blind
Unbedarft
Ruhelos
Ohne Dich ging es uns besser
Ich wollte Dir noch so viel sagen
Ich wollte Dir zuhören
Ich wollte Deine Sachen erledigen
Morgen
Doch was hilft Dir das jetzt?
Warum nun weinen?
So verliere ich doch nur Zeit & Anderes bleibt unerledigt
Anderes was morgen schon unerreichbar
Für immer!
Sein kann
Ach
Ich fühle mich, als ob ich gestorben wäre
Wann endlich sehe ich morgen als heute?
Wann beginne ich damit?
Wann ändere ich mich?
Wann lerne ich aus meinen Erfahrungen & Erkenntnissen?
Warum nur brauche ich die Endgültigkeit & die sprichwörtliche Dead-Line?
Wieso bin ich nachtragend?
Warum spreche ich nicht aus, mich & was mir missfällt?
Wann durchbreche ich das alte Ich?
Morgen ???! ! !
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 18:51
Unerreichbar 03/97
Jemand ist unerreichbar
Was bedeutet dies?
Er ist uns nicht nah
Wir sind weit hinter ihm
Man kann ihn nicht ansprechen
Sollte man immer erreichbar sein?
Kann man sich aus der Feme nicht näher kommen?
Was erreicht man durch das Unerreichbare?
Durch das Unerreichbar sein?
Ist Distanz nicht einfach notwendig?
Normal?
Nützlich?
Gewollt?
Hilfreich?
Kümmert man sich so nicht um das Jetzt-Erreichbare?
Wichtige?
Näher liegende?
Warum nur stur alles erreichen wollen?
Heute?
Sofort?
Warum nicht abwarten & sich darüber bewusst werden
Dass auch Andere planen & etwas beabsichtigen?
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 18:46
Verkleidung 03/97
An bestimmten Tagen verkleidet man sich
Dann sind diese toll
Man selber auch
Danach ist alles vorbei
Gelegentlich
Gehen Einige unverkleidet
Zur Kostüm-Feier
Dort können sie sich endlich
Geben wie sie sind
Benötigst Du auch eine Verkleidung?
Warum kannst Du nicht einfach Du sein?
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 18:42
Wo? 03/97
Wo sind sie?
Warum erwartest Du die?
Sie werden wohl was Interessanteres
Besseres getroffen haben
Warum sollten sie ausgerechnet zu Dir kommen?
Woher nimmst Du Dir das Recht heraus, dass die Welt gerade auf Dich wartet?
Wann realisierst Du es?
Man gelangt dorthin
Was einen Spaß macht
Wo man sich selber etwas verspricht
Sei doch nicht so naiv
Stelle Dich doch endlich darauf ein
Erscheint jemand doch
Sei ihm dankbar & zeige es
Grundsätzlich frage Dich
Wo will ich hin?
Wo will ich sein?
Wo könnte ich sein?
Warum bin ich nicht dort?
Wie kann ich dorthin gelangen?
Wo befinde ich mich nun?
Die Antwort
Sei dann Dein
Ziel
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 18:39
Einer Von Vielen 03/97
Bin ich Einer von Vielen?
Oder bin ich tatsächlich der Eine?
Sind meine Gedanken einmalig?
Sind meine Taten Pionierleistungen?
Werde ich der Eine für Eine bleiben?
Wird die Welt mich in Jahrhunderten missen?
Oder gelte ich
Wie Jeder
Als Einer von Vielen?
Das ist derzeit mein Begehren
Er ist Einer
Einer von Vielen ...
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 18:36
Blöde Kuh 03/97
Ja
Ich weiß
Du versprachst mir nie ein 'Immer'
Du redetest immer von 'Nun'
Was sollte ich denn nun dazutun?
Ich wollte immer hoffen
Dich hätte es genauso getroffen
Nun weidest Du auf Deiner Alm
Ich auf meiner
Wir weiden einander an gewissen Träumen & Sehnsüchten
Du hörst Dir mein Wehleid an
Ich Deins
Dennoch
Ich bin nicht bereit
Ich erkenne keine Annäherung- nur Abwehr
Dein Blick weg
Von mir
Die pure Abneigung
Ein Zeichen umworben werden zu wollen?
Begehrt zu werden?
Ein Zeichen der Unsicherheit?
Du blöde Kuh
Ich bin doch auch nur ein dummer Ochse
Ich möchte hoffen
Hoffen dass wir zumindest beim Metzger zusammen liegen werden?
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 18:33
Unvorbereitet 03/97
Stopp- das ist unfair
Das war nicht geplant
Ich bin & war nicht darauf vorbereitet
Stopp- kann man & sollte man sich ständig auf alles & jeden vorbereiten?
Ist es manchmal nicht besser gewisse Dinge einfach zunächst zu erleiden &
Anschließend seine Eindrücke davon abzuleiten?
Bist Du vorbereitet auf die Frage
Ist das das Geheimnis?
Sich ständig vorzubereiten?
Auf das Unvorbereitete?
Unvorbereitbare?
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 18:30
Ausgezogen 03/97
Ich habe mich ausgezogen
Ich hatte das Bedürnis
Den Wunsch
Das Verlangen
Mich zu entblößen
Es machte mir nichts aus
Ganz im Gegenteil
Irgendwie war ich wie berauscht
Doch, was wäre geschehen?
Wenn man meine Nacktheit nicht hätte gerne gesehen?
Wenn sie nicht gefiele?
Wenn ich verliere?
Den Überblick &
Das Bewusstsein für dieses
Spiel & Spielerei?
Tatsächlich, das hätte vorkommen können
Doch wieso ungelegte Eier ausbrüten?
Mir gefiel es doch ...
Ich bin ausgezogen
Nach nirgendwo ...
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 18:24
Klischee 03/97
Du glaubst
Ich schreibe ständig nur Klischees
Ach, nee?
Was sonst?
Kann man nicht nur das aufschreiben
Was schon eine Unmenge Anderer vor einem erkannten?
Nur dieses Mal
Ist es meinem Kopf entlaufen
Aber ist es nicht nicht nur Klischee?
Mal fühlst Du Dich ertappt
Dann wieder unbetroffen
Jetzt habe ich den Nagel auf dem Kopf getroffen
Nun meinst Du
Dass könne ich auch
Selbstverständlich
Probiere es auch!
Ich schreibe nur für mich &
Bin begeistert
Wenn Du es lesen & hören willst
Auch wenn es nichts weiter als Klischee ist ...
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 18:18
Hühott 3 97
Herr Hü meint
Dass schaffst Du nie
Ihm selber zittern immer mehr die Knie
Er will gar nichts mehr
Nicht mehr auffallen
Nicht mehr träumen
Nichts mehr vorstellen
Ständig verborgen sein
Immer kriechen & gehorchen
Sich anpassen
Immer weniger tun
Dafür mehr schlafen & meckern
Immer mehr sich zurückziehen
So erhört man keine Gegenwehr &
Ist im Kreis von einem Gleichgesinnten
Immer weniger fordern
Man ist ja so zufrieden
Man kullert kugelrund durch die Gegend
Eckt nirgends mehr an
Ständig in der vorgeschriebenen, gleichen Bahn
Man hat seine Vorstellung
Zunächst war sie hoch & unerreichbar
Nun stutzte man sie zurecht &
Kann sie bequem & ohne viel Mühe ständig erreichen
Der Leiter grinst einen ständig wohlwollend, weise an
hinterlistig.
Was will man mehr?
Herr Hott weiß:
Alles ist möglich,
Nichts ist mit 7 Siegeln behaftet
Alles gibt nach
Wenn man beharrlich bleibt & probiert
Er will heute alles & gleich
Mehr noch als gestern
Gestern war es zu leicht
Heute bitte eine Nuance komplizierter
Sekündlich auf der Suche
Immer was Anderes
Immer mehr
Allwissend & -gegenwärtig
Ständig das Bewusstsein
Das war erst der Anfang
Jetzt weiß ich, wie es geht
Nun will ich experimentieren
Unendlich auf Kontra
Revolte aus
Immer das Gedachte frei heraus
Kein Berg ist zu hoch
Kein Tal zu tief
Keine Linie zu schief
Keine Idee zu abstrakt
Nie müde
Täglich aktiv
Keine Pause
Das Leben ist zu kurz
Meckern & Unmut
Luxus
Ja- das sind sie
Unsere beiden, einzigen Herren
Welchen möchtest Du eher entbehren?
Den Vorsichtigen?
Den Radikalen?
Weshalb quälen?
Wieso nicht Hühott?
Erkenne
Gelegentlich
Erblickst Du Hü
Dann wieder Hott
Sie haben beide Recht
Jeder auf seiner Art
Jeder hat & braucht seine Welt
Sie brauchen einander
Sie sind die Pole
Aber Dir wird klar
Beide sind sie ständig da
Fragst Du den einen, geht es Dir gut & bist hocherfreut
Wenn Du mit dem Anderen sprichst
Schreist Du gleich aus
Nein, das will ich nicht!
Weshalb die Extreme?
Hühott funktioniert auch
Verlasse Dich nicht auf der anderen Stimme
Du fragst, bist Du das erhörst, was ist so gar nach Deinem Sinne
Warum hören wollen?
Wieso nicht ausführen & unternehmen wollen?
Hühott, hühott, hühott ...
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 18:12
Frühjahrsputz 3/ 97
So
Nun habe ich ihn beendet
Meinen Frühjahrsputz
Ist das nicht einerlei?
Bald schon erscheint er wieder
Der niemals enden wollende & ständig wiederkehrende Staub & Schmutz
Ist das nicht einerlei?
Gewiss
Er wird wiederkommen
Man muss demnächst wieder putzen
Aber ist es nicht möglich gewisse Dinge vermeiden zu wollen?
Nicht einfach mit dreckigen Schuhen in die gute Stube marschieren
Außerhalb sich reinigen & die Schuhe ausziehen & abklopfen
Gelegentlich sich bewusst werden, wie angenehm, befreiend & beruhigend
Selbst ein Putz sein kann
Warum alles auf einmal?
Weshalb nicht täglich ein bisschen?
Ich besorgte mir einen Fußabtreter & schwor täglich geschwind &
Fröhlich durch die Wohnung zu wedeln
Warum nicht?
So schiebe ich nicht mehr den großen Frühjahrsputz vor mich her ...
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 03 1997)
per arne - 28. Jan, 17:56
Schön, Dass Es Dich Gibt 02/97
Schön, dass es Dich gibt? Schön, dass es Dich gibt!
Schön, dass es Dich gibt
Weil Du selber dann noch meiner Sonne gleichst, wenn sogar der Horizont verdunkelt ist
Schön, dass es Dich gibt
Da mich bei Dir ausweinen & -lachen kann
Schön, dass es Dich gibt
Denn dank Dir, konnte ich getrost meine Maskensammlung zerstören
Schön, dass es Dich gibt
Weil Du, Du bist & ich, ich bleiben darf
Schön, dass es Dich gibt
Denn Du verstehst mich
So verwundert es Dich nicht, weshalb ich gestern
Deine Frage wortkarg & mufflig beantworte
Und heute
Auf dieselbe Frage-
In einen Wortschwall aufbreche
Schön, dass es Dich gibt
Da Du mir tagtäglich- teils zärtlich, teils mit der Holzhammermethode
Zeigst, wie blind ich war & ich Dich weiterhin- noch mehr?- mag
Schön, dass es Dich gibt
Du weißt mich zu stärken & dabei nicht zu einem starken Hochstabler oder gar Möchte-Gern
Verkommen zu lassen
Schön, dass es Dich gibt
Denn mit Dir möchte ich aufwachen &
Dich möchte ich sehen am bitteren Ende
Schön, dass es Dich gibt
Trotz allem fühle ich mich
Dir ebenbürtig & nicht als Zwerg
Schön, dass es Dich gibt
Für Dich gilt '... sowohl in guten, als auch in schlechten Tagen...'
Schön, dass es Dich gibt
Weil es so wunderschön ist festzustellen, dass jemand vorhanden ist- auf einen wartet
Schön, dass es Dich gibt …
Stop!?
Denkst Du eigentlich, dass es auch schön sei, dass es mich gibt?
Hoffentlich...
Wirklich
Schön,
Dass es
Dich -!-
Gibt
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 02 1997)
per arne - 28. Jan, 01:17
Kalt Gestellt 02/97
Ich wurde kalt gestellt
Quatsch
Ich ließ mich kalt stellen
Meine Meinung wurde beschnitten
Mein Ehrgefühl verletzt
Meine Würde missachtet
Meine Ansichten ad absurdum geführt
Meine Gedanken verlacht
Meine Ideen verkannt
Meine Worte überhört
Meine Warnungen ignoriert & lächerlich gemacht
Gut
Das ist wahr & das war
Nun haben wir aber Frühling
Im Winter stirbt alles Sichtbare ab
Das Unsichtbare
Die eigentlichen Wurzeln
Kräftigen & mehren sich
Das Kaltstellen ist wie ein Misserfolg & Erfolg
Ich lerne mich zu konzentrieren auf das Wesentliche
Das Unnütze stirbt ab
Das Kräftige bleibt
Folglich ist Kaltstellen nichts Unangenehmes
Nur
Wenn man eigentlich gerade warm mit etwas oder jemandem geworden ist
Deshalb
Raus aus der Eiszeit, wenn Du zu lange gefroren & gezittert hast
Und nun darauf keine Lust mehr hast
Auf
Genügend Vulkane sind aktiv oder
Wünschen wieder aufzubrechen & zu lodern
Wann loderst Du?
Wann bist Du unter uns Vulkanen?
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 02 1997)
per arne - 28. Jan, 01:14
Der Werkzeugmacher 02/97
Ich bin ein Werkzeugmacher
Mit Hilfe meiner Arbeit, können Leute erst die Ihrige ausüben
Einst dachte ich Denen sei es wichtig
Dass meine Handschrift zu erkennen ist
Dass sie wissen
Wie ich die Tat ausführte
Wie ich mir für sie Gedanken machte
Wie ich um das Material kämpfte
Wie ich schlaflose Tage denen zu liebe überlebte
Nein
Es ist & bleibt uninteressant
Meinen Kunden ist der Weg egal
Sie fordern nur Ergebnisse
Günstig, schnell & kommentarlos
Ein Gespräch über das herrliche Wetter lässt man gerade noch zu
Aber mehr?
Nein
Beende dieses Träumen
Erkenne das allgemeine Verhalten
Passe Dich dem Markt an
Dem Markt ja
Aber nicht das stumpfsinnige Denken & die althergebrachte Lebenseinstellung
Die sind zu bemitleiden
Die Gedanken sind & bleiben frei
Was sonst noch?
Erkenne, dass Deine Kunden nur Deine Ware wollen &
Du nur deren Geld
Wenn sich jeder daran
An den ungeschriebenen Gesetzen
Hält
Kann es keine Komplikationen oder
Missverständnisse oder
Unfrieden geben
Erst wenn jemand die öden, lieben Floskeln ernst nimmt &
Die Kollegen als Freunde betrachtet
Erscheinen die Bauchschmerzen
(eingegeben 28.01.07 - ausgedacht 02 1997)
per arne - 28. Jan, 01:06
Die Sackgasse 02/97
Tja
Nun bin ich tatsächlich wohl in einer Sackgasse
Tagtäglich geht es ein Schrittchen weiter- auf mein Ende zu
Die linke & rechte Seite nähert sich immer weiter & rascher
Bald schon gibt es nur noch den einen einzigen Punkt
Zurück?
Unmöglich
Der alte Weg bröckelte ab & stellt nun eine Sackgasse dar
Ausweichen?
Unmöglich
Die Mauer ist hart, grau & kalt
Mir bleibt nur noch das Hoffen & auf-die-Zeit-bauen
Zur rechten Zeit dennoch das Schlupfloch finden
Untertauchen
Der Welle des Untergangs trotzen
Andere vorschicken, um zu sehen, wie die untergehen
Vielleicht schafft doch noch einer die Mauer einzureißen?
Über den Endpunkt hinausspringen?
Dann das weite Feld finden
Erkennen, dass es einfacher ist, als Dünner ein weites Tor zu passieren
Als als fetter Sack sich durch das kleinste Loch zu quetschen
Nein
Ich will hier nicht in dieser Sackgasse
Ver-
Enden
(eingegeben 27.01.07 - ausgedacht 02 1997)
per arne - 28. Jan, 01:03
Schminke Kann Allergien Hervorrufen 02/97
So lautet es in der Zeitung
Wer glaubt das noch?
Wir werden überflutet von Mega- & Giga-Infos
Die Zeitung
Sie muss tagtäglich irgendwas Neues berichten
So bietet sie uns auch Enten an
Klar
Recht hat sie
Sie soll uns informieren, warnen & auf Gefahren verweisen
Aber wir müssen deshalb nicht gleich zum Nihilismus-König werden
Trotz allem müssen wir leben
Ein Stern für Andere sein
Ein guter Verwalter unserer Träume ebenso sein
Träume
Ja träume
Das Träumen sei Dein Focus
Sei ein Steh-Auf-Männchen
Stolpere nur so durch die Gegend
Suche den Spiegel
Eines Tages wirst auch Du auf den Beinen landen
Irgendwann beendest Du das Schwanken & Schwimmen
Bedenke, wie egal der Welt es ist, dass Dich eine Allergie plagt
Ich befürchte
Nur Du weißt wirklich, was Dich plagt
Deshalb beruhige ausschließlich Dich
Und sei Dir darüber bewusst
Irgendwann beendest Du alles & wirst für immer ruhen
(eingegeben 27.01.07 - ausgedacht 02 1997)
per arne - 28. Jan, 01:00
Die Traumwelt 02 97
Lasse mich in meine Traumwelt
Hier sehe ich Dich als Märchengestalt
Zeig mir doch bitte nicht
Dass meine Erwartungen an Dich zu hoch sind
Lasse mich weiterhin träumen
Verschweige die Probleme
Denn schon bald sind sie doch verschwunden
Wir bekämpfen sie dann ja gemeinsam
Auch ich werde enttäuschen- immer wieder
Verzeihe mir- immer wieder?
Wie auch ich
Stellten wir nicht zusammen so Einiges fest & an?
Wir sahen uns als kleine Schneebälle
Am Ende eines Schneehangs
In unserer gemeinsamen Traumwelt gelangten wir an die Bergesspitze
Und mussten gar nicht mehr viel tun
Einfach nur rollen lassen
Und so langsam zu einer Schneelawine werden
Die sämtliche Leute &
Sachen mit sich reißt
Vor Begeisterung Lebenswille
Elan
Sympathie &
Lebenskraft
(eingegeben 27.01.07 - ausgedacht 02 1997)
per arne - 28. Jan, 00:59