Männlein & Weiblein
Männlein & Weiblein 3 98
Es war einmal ein Männlein.
Dies wuchs einfach auf. Zunächst krabbelte es gar fröhlich auf allen Vieren. Nach & nach kam es zum Stehen, zum Sprechen, zum Laufen, zum Denken. Als es an der Zeit war, bildetet es sich weiter & ward weiter fröhlich.
Doch eines Tages stolperte es über ein Weiblein. Dieses ward bis dato auch fröhlich. Allerdings dieses Stolpern verwirrte Beide. Er wurde zum Mann, sie zur Frau.
Eine neue, geheimnisvolle Zeit tat sich auf. Sogar eine neue Welt. Die Alte, Kindliche wurde verschüttet & ging verloren. Sie sollte nie wieder kehren & gefunden werden.
Es gibt kein Männlein & Weiblein mehr.
Das Vertrauen ist fort. Immer steht was dazwischen: die Zukunft, die Vergangenheit, die Zukunft, das Gesagte, das Erhoffte, das Nicht-Gesagte, das Getane- alles!
Das Offene wird geschlossen, der Mund kleiner, das Lachen erstickt, das Leben vergilbt. Männlein, Weiblein- wieso? Lasst Ihr Euch anstecken? Wollt Ihr 08/15 Frau & Mann sein?
Gewiss; er & sie sind es. Jeder nach seiner Art. Momentan aber nicht.
So schwätzt miteinander, schätzt Euch, öffnet die Augen, genießt den Hauch des Glückes. Gar zu selten kommt die Woge des Glücks vor; immer wird Ihr Euch unglücklich fühlen, mehr verlangen, schneller werden wollen.
Das hat Zeit- bis morgen?
Stolpert wann, wie, so oft, wo Ihr wollt- es ist & bleibt so befreiend sich fallen zu lassen, Vergangenes abzustreifen, Urlaub von den Problemen zu machen, jene einfach hinter sich zu lassen, klein zu sein. Stolpert nicht unbedingt mit Jedem- stolpert beim Richtigen. Ihr bleibt letzten Endes ein Weiblein, Männlein, das nun weiß, was es bedeutet Mann, Frau zu sein.
Das ist das ganze Geheimnis!
So stolpert, pirscht auf, sucht Menschen auf, es gibt noch immer Leute, die so empfinden wie Ihr- überall ...
... und sie lebten glücklich bis an ihr Lebens-Ende ... auch wenn sie wieder wie einst am Boden sich befinden werden, auf die Welt schimpfen werden & gar wild vor sich hin brappeln & krabbeln ...
(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 03/98)
Es war einmal ein Männlein.
Dies wuchs einfach auf. Zunächst krabbelte es gar fröhlich auf allen Vieren. Nach & nach kam es zum Stehen, zum Sprechen, zum Laufen, zum Denken. Als es an der Zeit war, bildetet es sich weiter & ward weiter fröhlich.
Doch eines Tages stolperte es über ein Weiblein. Dieses ward bis dato auch fröhlich. Allerdings dieses Stolpern verwirrte Beide. Er wurde zum Mann, sie zur Frau.
Eine neue, geheimnisvolle Zeit tat sich auf. Sogar eine neue Welt. Die Alte, Kindliche wurde verschüttet & ging verloren. Sie sollte nie wieder kehren & gefunden werden.
Es gibt kein Männlein & Weiblein mehr.
Das Vertrauen ist fort. Immer steht was dazwischen: die Zukunft, die Vergangenheit, die Zukunft, das Gesagte, das Erhoffte, das Nicht-Gesagte, das Getane- alles!
Das Offene wird geschlossen, der Mund kleiner, das Lachen erstickt, das Leben vergilbt. Männlein, Weiblein- wieso? Lasst Ihr Euch anstecken? Wollt Ihr 08/15 Frau & Mann sein?
Gewiss; er & sie sind es. Jeder nach seiner Art. Momentan aber nicht.
So schwätzt miteinander, schätzt Euch, öffnet die Augen, genießt den Hauch des Glückes. Gar zu selten kommt die Woge des Glücks vor; immer wird Ihr Euch unglücklich fühlen, mehr verlangen, schneller werden wollen.
Das hat Zeit- bis morgen?
Stolpert wann, wie, so oft, wo Ihr wollt- es ist & bleibt so befreiend sich fallen zu lassen, Vergangenes abzustreifen, Urlaub von den Problemen zu machen, jene einfach hinter sich zu lassen, klein zu sein. Stolpert nicht unbedingt mit Jedem- stolpert beim Richtigen. Ihr bleibt letzten Endes ein Weiblein, Männlein, das nun weiß, was es bedeutet Mann, Frau zu sein.
Das ist das ganze Geheimnis!
So stolpert, pirscht auf, sucht Menschen auf, es gibt noch immer Leute, die so empfinden wie Ihr- überall ...
... und sie lebten glücklich bis an ihr Lebens-Ende ... auch wenn sie wieder wie einst am Boden sich befinden werden, auf die Welt schimpfen werden & gar wild vor sich hin brappeln & krabbeln ...
(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 03/98)
per arne - 14. Feb, 23:35
