Donnerstag, 1. März 2007

Das Blümlein

Das Blümlein 3 07
(für Jani)

Unterwegs bin ich
Am Spazierengehen
Möchte Abstand gewinnen
Nachdenken

Doch dann sehe ich
Es
Das leuchtende Blümlein

Es steht einfach nur da
Ist existent & lebendig
Schaut sich gar munter die lustige Sonne an
Es lässt sich nicht in den kalten Schatten stellen

Es denkt sich
Hier ist mein Platz
Ich mache das Beste aus allem

Das Blümlein freut sich vorhanden zu sein
Das ständige Gemecker der nervigen Nachbarn
Stört es nicht

Die können die Allerweltsköpfe hängen lassen
Es macht dies nicht

So wie es ist
Mag es anerkannt werden
Will es den Moment umarmen

Es will sich nicht in der grässlichen Unsicherheit verlieren
Es möchte nicht mehr von der zahllosen lähmenden Angst überschattet werden

Unterwegs bin ich
Möchte ein winziges Blümlein sein

(Eingegeben 01.03.07 - Ausgedacht 3/07)

Montag, 26. Februar 2007

Die Letzte Schlacht

Die Letzte Schlacht 4 04

Meine Freunde
Ihr wisst es

Gar gerne ziehe ich hinaus zur Schlacht
Doch mittlerweile bin ich des Kämpfens müde
Sehne die letzte Schlacht herbei
Meinen Frieden

Gibt es ständig die lebenslange Schlacht?

(Eingegeben 26.02.07 - Ausgedacht 4/04)

Das Märchen Der Arbeit

Das Märchen Der Arbeit 4 04

Es war einmal ein Junge. Der lebte gar nicht das Leben eines Jungen. Er wollte immer nur arbeiten.

Eines Tages war es endlich so weit: er durfte zu arbeiten anfangen. Seine allererste Arbeitsstelle war ein Skandal. Sein alter Herr ließ ihn in Stich. Sein Neuer hatte keine Ahnung. Der ließ sich von der alten Kollegin blenden. Trotz seiner Motivation verließ der alte Junge diese Stelle.

Seine zweite Stelle war dann schon besser. Doch eines Tages kam auch hier die Überraschung: verkauft wurde die Arbeitsstelle an einen Wettbewerber. Dort wollte er nun auch nicht mehr bleiben.

Trotz seiner Erfahrung weiß er: eines Tages wird auch er seine märchenhafte Stelle bei dem Arbeitgeber mit einem tollen Vorgesetzten finden. Er wird nicht aufgeben. Und er weiß: Ende gut, alles gut.

(Eingegeben 26.02.07 - Ausgedacht 4/04)

Sonntag, 25. Februar 2007

Wann Geht's Los?

Wann Geht's Los? 3 04

Meine Seele will aufbrechen
Mein Körper sich erwärmen
Meine Taten wollen umgesetzt werden

Zu lange war ich faul
Zu lange tat sich nichts
Wann geht's los?

Länger warten will ich nicht
Zu viel hängt daran

Schon morgen kann es Antwort geben
Ich halte durch

(Eingegeben 25.02.07 - Ausgedacht 3/04)

Vor Mir

Vor Mir 3 04

Vor mir liegt das Unfassbare
Das endgültige Aus
Nie rechnete ich damit
Mein Leben verlief anders als ich es gerne gehabt hätte

Langsam einer Lawine gleich nähert es sich
Und ich weiß nicht wohin
Nach vorne
Zurück
Nichts tun

Weiterhin bin ich für mich
Bin mein Fan
Bin mein ständiger treuester Begleiter

Verstehe ich mich?
Wiederhole ich Vorgänge?

Vor mir liegt aber auch meine Hoffnung
Mein Leben
Meine Familie
Meine gute Zeit
Mein Tod

(Eingegeben 25.02.07 - Ausgedacht 3/04)

Gerede

Gerede 3 04

Man sagt viel
Traumhaft wenn man laut denkt

Doch Obacht
Wann und
Vor wem

Lieber strukturiertes, seichtes Schwätzen
Mitteilen was dem Gegenüber lieb & genehm ist
Laut denken lieber nur mit sich

Man hat ja stark zu sein
Zu lächeln
Ständig zu funktionieren

Und dabei auf zu passen
Nicht ins Gerede zu kommen

(Eingegeben 25.02.07 - Ausgedacht 3/04)

Vorbei

Vorbei 3 04

Wie sehr fürchte ich dies Wort

Doch nun stellt es eine Erleichterung dar
Einen Neuanfang

Ich bleibe mein treuester Fan
Mein ständiger Begleiter
Mir habe ich zu gefallen

Nichts sonst ist von Bedeutung
Vielleicht gibt es ein Zusammenraufen
Das wäre schön

Wenn nicht wird es wohl das Falsche sein
Dann ist auch eine Trennung genial

(Eingegeben 25.02.07 - Ausgedacht 3/04)

Das Ewge Hin & Her

Das Ewge Hin & Her 3 04

Das ständige Kreuz & Quer
Es ermüdet mich

Möchte
Klarheit
Gemeinsamkeit
Entscheidungen
Für die Ewigkeit

Es rollt immer Neues an mir
Vorbei
Ein gar schönes Wort

Ich gönne mir eine Pause
Abstand
Rückzug

Will Einiges verarbeiten
Sortieren

Vor allem möchte ich
Leben
Meinen Traum leben

Bleibt alles ein Hin & Her?

(Eingegeben 25.02.07 - Ausgedacht 3/04)

Stumpfsinn

Stumpfsinn 3 04

Stumpfsinn wohin man immer auch schaut
Im Fernsehen
Im Radio
In den Zeitungen
In den Köpfen der Menschen

Gewiss-
Niemand zweifelt den Stumpfsinn an

Mache Dir diesen bewusst
Stelle Dich darauf ein
Führe aber selber kein solches Leben

(Eingegeben 25.02.07 - Ausgedacht 3/04)

Trampel

Trampel 3 04

Du Trampel

Nun liegst Du vor mir
Lieblich
Zufrieden
Glücklich

Du kannst auch anders
Dann trampelst Du los

Des Streitens willen
Des Prinzips willen
Um Gottes Willen!

Was soll das?
Jeder hat zu sein wie Du
Jeder muss Deinem Bild gleichen

Dennoch mag ich Dich
Selbstverständlich auch morgen
Wenn ich nicht von Dir
Niedergetrampelt wurde

(Eingegeben 25.02.07 - Ausgedacht 3/04)

Fragezeichen

Fragezeichen 3 04

Überall entdecke ich sie
Die Fragezeichen
Nichts ist sicher

Alles in Frage gestellt
Nichts planbar

Überall nur nervige Mitmenschen
Jeder hat seine Vorstellungen
Keine Kompromisse

Ich habe die Fragezeichen
In Ausrufezeichen zu wandeln

Alles andere?
Diese Frage stelle ich mir nicht

(Eingegeben 25.02.07 - Ausgedacht 3/04)

Menschenauflauf

Menschenauflauf 3 04

Man hat Egoist zu sein
Schwierig
Wenn man sich mit Menschen trifft
Jeder hat seine Erwartung
Jeder sieht nur seine Nachteile

Ein Menschenauflauf entsteht
Sobald 2 Leute zusammen sind
Sich zurücknehmen?
Schweigen?
Schauspieler sein?

Schwierig bleibt es
Man hat Menschen gerne
Auch deren Probleme &
Unwägbarkeiten hat man zu lieben

(Eingegeben 25.02.07 - Ausgedacht 3/04)

Immer Wieder

Immer Wieder 3 04

Prasselt der feuchte Niederschlag
Unabhängig wo ich mich befinde
Was ich unternehme

Gibt es 2 Wege
Entscheide ich mich für den weniger vorteilhaften
Egal was ich dagegen mache

Woran liegt es?
Wann fing das alles an?
Wo ist der Ausweg?

Gestern war ich bereits nicht glücklich
Was bin ich dann heute?

Immer wieder rappele ich mich auf
Was geschieht wenn es nicht mehr geht?
Nichts mehr geht?
Hatte ich bereits die Zeit meines Lebens?

Ein Funke genügt
Ich bin wieder ich
Wachse über mich hinaus

Immer wieder
Tag für Tag
Seit Ewigkeiten
Sehne ich diesen einen Funken
Herbei

(Eingegeben 25.02.07 - Ausgedacht 3/04)

Welchen Unterschied Macht Es?

Welchen Unterschied Macht Es? 3 04

Egal ob
Morgen
Heute
Gestern
Ich bin & bleibe weiterhin ich

Mal mit einer Perspektive
Mal mit einem prallen Geldbeutel
Aber ich bleibe ich

Welchen Unterschied macht es dann?
Für meine Leute?
Freunde?
Familie?
Mich?

Habe ich mich zurück zu ziehen?
Meine eigene Gesellschaft zu sein?
Habe doch nichts zu erzählen
Habe viel Zeit

Kann gut zuhören
Ich war mal anders
Ich werde mich auch wieder ändern

Welchen Unterschied macht es?
Schon bald bin ich nicht mehr
Dann ist alles vorbei

So lebe ich ein mir gefälliges Leben
Lebe meine Träume
Welchen Unterschied macht dies alles?

(Eingegeben 25.02.07 - Ausgedacht 3/04)

Was Geschieht?

Was Geschieht? 3 04

Was geschieht mit mir?
Was geschieht mit uns?

Wenn wir den Punkt erreichten an dem alles zur Routine wird?
Jeder weiß, was der Andere denkt & sagen wird?
Dass man sich nichts mehr zu sagen hat?

An dem ich mich nur noch müde fühlte?
Nicht weiß wohin?

Gehe ich ein Schritt nach vorne aber dafür auch gleich 10.000 zurück?
Wenn wir all unsere Partner verlieren?
Wenn Kleinigkeiten schwer werden?

Wenn Dinge der Vergangenheit
Die damals nebenbei erledigt wurden
Plötzlich auch schief gehen?

Was geschieht, wenn nichts geschieht?

(Eingegeben 25.02.07 - Ausgedacht 3/04)

Vielleicht

Vielleicht 3 04

Vielleicht ist es mein Lieblingswort
Es stellt Hoffnung dar
Ist nichts Endgültiges
Es zeigt ständig die möglichen 2 Seiten auf

Vielleicht beginnt morgen meine Zeit des Lebens
Vielleicht auch der absolute Absturz
Vielleicht sollte ich in die Vergangenheit flüchten

Es ist Kriegszeit
Jemand erhielt ein Gipsbein
Vielleicht rettete jenes ihm das Leben

Er musste nicht in den Krieg ziehen
Vielleicht hätte er überlebt

So humpelte er nicht schnell genug
Als der Panzer um die Ecke bog
Um sein Dorf zu befreien

Vielleicht ist das alles nur ein Traum
Vielleicht ist alles bald zu Ende

Die Unsicherheit bleibt
Vielleicht

(Eingegeben 25.02.07 - Ausgedacht 3/04)

Was Ist Los? 2 04

Was Ist Los? 2 04

Meint Ihr wirklich ich richte mich?
Ausschließlich nach Euch?
Ich soll mit Euch lachen?
Weinen?

Ich habe meine eigenen
Empfindungen
Vorstellungen

Ihr wart mir unbekannt
Demnächst werdet Ihr mir wieder egal sein
Aber ich bleibe mir treu

Ich versuche
Mich anzupassen
Aber dabei verbiege ich mich nicht
Ich gehe Kompromisse ein

Versuche
Zu dienen
Dankbarer zu werden
Aber ich lebe weiterhin mein Leben

So fragt mich nicht
Was mit mir los ist

Lebt Ihr wie Ihr wünscht
Und seid zufrieden
Und freut Euch mit mir
Ich freue mich auch für Euch

Aber vergesst nicht
Ich bin nicht Ihr

(Eingegeben 25.02.07 - Ausgedacht 2/04)

In Mir

In Mir 2 04

Gar soviel ist
In mir

Nichts
Als
Verzweifelung
Müdigkeit
Wut
Enttäuschung

Das alles möchte raus
Doch wie?
Wo ist die Hoffnung?
Zuversicht?
Änderung?

Aufbrechen möchte ich
Die Vergangenheit loslassen
Doch werde ich
Immer
Wieder
Überholt
Eingeholt
Geholt

In mir
Schlummere
Ich

Ich wecke
Mich auf

(Eingegeben 25.02.07 - Ausgedacht 2/04)

Einsamkeit 2 04

Einsamkeit 2 04

Du möchtest sie nicht
Ich erst recht nicht
Wieso vertreiben wir sie nicht gemeinsam?

Über Wochen kann man sich retten
Nicht über Monate
Jahre

Ich möchte ein Fels in der Brandung
Sein
Haben
Wir eine Zukunft?

Geht es ausschließlich nach Deinem Gesetz?
Setze & drücke ich meine Regeln durch?

Ich breche auf
Der Tag ist mir
Morgen ist bald vorbei
Jedoch ich bleibe

Werde ich
Egoistischer
Und
Einsamer?

(Eingegeben 25.02.07 - Ausgedacht 2/04)

Daseinsberechtigung

Daseinsberechtigung 2 04

Ach- Menschlein
Was willst Du?

Wie wild stürzt Du Dich selbst
In jedes Verderben
Anfangs sei es ja noch Vergnügen
Was möchtest Du?

Du jammerst
Hast Du zu viel zu tun?
Oder gehst Du keinem eigenem Interesse & Beschäftigung nach?

Du jammerst
Wähnst Du einen Menschen als Deinen vermeintlichen Partner?
Oder stolperst Du alleine durch Dein Leben?

Du jammerst
Du weißt nur
Wie Du Dich in der Vergangenheit hättest verhalten müssen

Ach- Menschlein
Weißt Du nicht?

Schon bald ist heute Vergangenheit
Du selber seiest daher Deine Daseinsberechtigung
Schon demnächst bist Du nicht mehr da
So lebe auf

Lebe Deine Träume
Verzeihe
Hoffe auf das Beste
Sei zufrieden

Bereite Dir jetzt ein angenehmes Leben
Schon demnächst bist Du
Nicht mehr
Da

(Eingegeben 25.02.07 - Ausgedacht 2/04)

Im Strudel

Im Strudel 1 04

Gewiss
Im Strudel befinde ich mich
Es zieht mich nach unten
Was auch immer ich unternehme
Es bleibt dabei
Immer weiter abwärts

Dennoch
Kämpfe ich
Es gibt bereits gelegentlich angenehmere Momente
An diesen erfreue ich mich

Schön
Es gibt sie doch auch
Nun paddele ich
Will aus dem Strudel

Es ist hart
Aber es stärkt mich
Ich werde es packen

Was kann mich danach noch umhauen?

(Eingegeben 25.02.07 - Ausgedacht 1/04)

Öffnung

Öffnung 12 03

Ich öffnete mich
Nun fühle ich mich wie ein Käse
Ein Meer voller Löcher
Alles Käse?

Ich habe verstanden
Ich schließe mich
Meine Gedanken öffne ich nur für mich
Sie bleiben frei

Nach außen bin ich angepasst
Verhalte mich der Situation entsprechend

Nach innen bleibe ich
Der Querdenker
Der Rebell

Einerseits der Diener & Schauspieler
Andererseits die geschlossene & entschlossene Persönlichkeit

(Eingegeben 25.02.07 - Ausgedacht 12/03)

Im Gefängnis Des Lebens

Im Gefängnis Des Lebens 12 03

Du bist gefangen
Gefangen im Leben
Keine Befreiung
Wenig Aussicht auf Errettung

Gar viel Unverständliches geschieht & geschah
Eine einzige Person kann Dich aus der Bahn werfen
Ein einziges Wort alles zerstören

Aber bedenke- es gibt auch das Gegenteil
Ein einzelner Mensch kann Dich wieder zufrieden machen
Ein kleiner Ausruf kann Dich bestätigen & aufbauen
Wird der Aufenthalt im Gefängnis doch noch angenehm?

Lieber lächeln statt grübeln?
Lieber zum Sprachrohr werden statt schweigen?

Mein Ausbruch gelingt
Spätestens in einem Jahrhundert
Ich freue mich auf meinen Tod
Was habe ich nun schon zu verlieren?

Nun fühle ich mich froher
Ich werde weiterhin aufbrechen

Wer mich nicht versteht
Wird ignoriert

Wenn es sein muss bin ich mein einziger Gesellschafter
Jeder trägt sein Kreuz
Meins hat nur mir zu gefallen

So schweigt
Ihr Verdammten

Ich weiß was ich will

(Eingegeben 25.02.07 - Ausgedacht 12/03)

Abgefahrene Züge

Abgefahrene Züge 12 03

Ich bin am Zug

Ich weiß
Es
Ist abgefahren

Viele Züge sind es auch
Die Weichen sind neu geeicht
Was hilft da noch das Aufregen?

Es ist halt bloß ein Zwischenstopp
Ein Sack-Bahnhof

Anschließend geht’s weiter
Mit
ICE
Bummel-Bahn
S-Bahn
Das werde ich dann sehen

Mir ist es bewusst
Ich bin am Zug
Und freue mich über diesen regen Verkehr

Reisende sind nicht aufzuhalten
Lieber freuen, dass man sich mal sah
Dass man eine nette Zeit zusammen hatte
Sich eine Strecke lang begleitete

Eines Tages befinde ich mich in meinem
Persönlichen
Individuellen
Abteil
Wenn es die Erben zulassen

So lebe ich jetzt
Und ziehe durch die Welt
Ich bin am Zug

(Eingegeben 25.02.07 - Ausgedacht 12/03)

Ungesagtes

Ungesagtes 12 03

Ich hätte mehr sagen können
Ich sollte schweigen
Ich fühle, dass es nicht stimmig ist
Etwas ging & geht falsch
Weiß nicht wie es zu formulieren

Und doch erfolgt Kommunikation nicht nur von einem
Bin nicht der Unterhalter
Eine fehlerlose Maschine

Ich sage was mich betrifft
Ich meine was ich sage
Ich erlaube mir laut zu denken
Vor allem bei Menschen die mir sympathisch sind

Ich schweige, wenn ich nichts zum Ergänzen habe
Ich fühle mich gut
Versuche mich aufrecht zu halten
Manchmal versteht man sich auch ohne Worte

Möchte aufbrechen
Ein sagenhaftes Leben führen
So mache ich jenes

(Eingegeben 25.02.07 - Ausgedacht 12/03)

Samstag, 24. Februar 2007

Das Neue

Das Neue 11 03

Oh ja- gewiss
Mir ist es bekannt
Überall kann man etwas Positives entdecken
Es kommt immer auf die Perspektive an

Das ist mir nicht neu
Dabei liebe ich das Neue zu sehen
Den Neuanfang- jeden Tag
Die neue saubere Tafel

Neu zu leben mit alter Erfahrung
Manchmal bedarf es größere Ereignisse für etwas Neues
Doch häufig ist das Neue ständig da

Jeden Monat
Jede Woche
Jeder Tag

Jede Stunde
Jeden lieben Augenblick
Das ist mir bekannt

Bekenne ich mich aber auch zu meinem Leben?
Immer wieder auf’s Neue?
Ständig auf der Flucht?

Auf ein Neues

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 11/03)

Was Willst Du?

Was Willst Du? 11 03

Möchtest Du, dass ich Dein Leben führe?
Dass ich Du bin?

Nein
Ich bleibe ich
Akzeptiere es oder lasse es bleiben
Kompromisse gehe ich gerne ein
Allerdings gelten Kompromisse für zwei

Wie gehst Du auf mich ein?
Was machst Du für mich?
Was wissen wir voneinander?

Entfernen wir uns?
Leben wir uns auseinander?
Heizt die Distanz unsere Phantasie & Zuneigung an?

Ich möchte leben
Mein Leben
Meine Träume

Möchte Dir alles sagen dürfen
Lässt Du es zu?

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 11/03)

Leben Heißt Riskieren

Leben Heißt Riskieren 11 03

Nein- schaue nicht ständig zurück
Bleibe in der Gegenwart
Die Zukunft & Vergangenheit interessieren Dich
Wenn die Gegenwart stimmt

Jene ist akzeptabel wenn Du Dich an Dein Risiko gewöhnst
Stelle sicher wer Du bist & handle
Entscheidungen fordern Konsequenzen
Es verläuft manchmal im Chaos
Dennoch hat es Dir zu gefallen

So bist Du
Bleibe Dir treu

Wagst Du etwas freue Dich über die Resultate
Willst Du Routine dann lebe routiniert
Möchtest Du leben dann riskiere etwas
Niemand schert sich um Dich

So sei Dein eigener
Bewunderer
König
Depp &
Herr

Folglich gründe ab sofort Dein eigenes Königsreich

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 11/03)

Für Immer

Für Immer 11 03

Große Worte
Worte die die Ewigkeit bedeuten

Angst?
Ging es zu schnell?
Noch nicht genug erlebt?

Bleibt keine Hintertür mehr offen?
Noch mal überdenken?
Wurde man überrollt?

Für Immer
Wie herrlich es klingt
Traumhaft wenn es stimmt

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 11/03)

Geschafft

Geschafft 11 03

Nun ist es so weit
Das Langersehnte ist eingetreten

Kein Schreien mehr
Kein Bibbern
Kein In-Frage-Stehen

Ein zufriedenes Miteinander
Harmonie
Ausgesprochen

Das Ziel ist dasselbe
Wir haben es geschafft

War ich schon immer so müde?

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 11/03)

Angezogene Handbremse

Angezogene Handbremse 11 03

Sie zieht die Handbremse
Aus welchem Grund?
Damit wird blockiert

Ich löse meine Bremse
Möchte auch nicht gebremst werden
Man kommt ins Stocken
Durcheinander

Jeden Bremser ignoriere ich
Möchte fahren
Meinen Weg

Alte Wege
Neue Wege
Leben

Zu viel verlangt?

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 11/03)

Herbstlicht

Herbstlicht 10 03

Wir befinden uns im Herbst
Und erfreuen uns des wunderschönen Herbstlichts
Wir sehnen herbei die reiche Ernte
Und genießen die Naturveränderungen

An manchen Punkten & Stellen bleiben wir einfach stehen
Und schauen zurück
Wir saugen das Herbstlicht auf
Und wissen, dass der Winter folgt

Es wird auch bald wieder Sommer
Doch nun befinden wir uns
Im Herbst und
Erfreuen uns am Herbstlicht

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 10/03)

Immer Auf Der Flucht

Immer Auf Der Flucht 10 03

Gewiss
Man ist immer auf seinem Weg

Für den einen ist man auf der Flucht
Man kennt ihn nur flüchtig

Der Andere versteht einen
Der Weg ist das Ziel

Ich weiß selber
Ich fliehe
Aber ich werde auch frei

Ich brauche nicht von allen verstanden zu werden
Ich muss wissen was ich will
Ich weiß was ich möchte

Stellt mich nicht in Frage
Begebt Ihr Euch lieber auf Eurem Weg

Unabhängig
Ob es einer Flucht gleicht

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 10/03)

Die Leute

Die Leute 10 03

Haben immer was zu meckern
Den Leuten bist Du vollkommen egal

Wen kümmert Deine Ideale?
Vorstellungen?
Ideen?
Gedanken?

Bald schon bist Du weg
Was bringst Du noch?
Weshalb Dir gegenüber wohl gesonnen sein?

Jeder möchte seine
Gedanken
Ideen
Vorstellungen &
Ideale
Verkünden &
Veröffentlichen

So kümmere Du Dich nicht um die Anderen
Lebe Dein Leben für Dich
Gebe Deinem Leben leben

Die Leute
Who will get out here alive?
Who will even live forever?
I hope noone at all

Gaudiamos igitur

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 10/03)

Erwartungsfrohe Augen

Erwartungsfrohe Augen 10 03

Diese schauen mich an
Es sind Deine

Ebenso wie Deine schnuckeligen Ohren
Meine Worte erlauschen wünschen

Dabei weiß ich nichts zu sagen
Ist es immer dasselbe?

Weißt Du etwas über meine Sinne?
Wie ich mich sehne nach
Erlösung?

Klarheit?
Zukunft?
Frieden?

Den stillen Augenblick?
Der Gemeinschaft?

Ich möchte mich nicht in Frage stellen
Und auch Dich will ich nicht enttäuschen

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 10/03)

Die Richtigen Worte Im Richtigen Moment

Die Richtigen Worte Im Richtigen Moment 10 03

Das wünsche ich mir
Ebenso wie das Richtige Tun im rechten Augenblick

Weshalb ist es so schwierig?
Warum fällt mir erst hinterher das Optimale ein?
Wieso liege ich oft so falsch?

Wüsste ich was das Gute ist täte ich es auch?
Erkenne ich es?

Ich zweifele
Verzweifele?
An mir?

Meine Umgebung?
Meine Umwelt?

Es ist richtig schwer das Richtige
Zu tun
Zu sagen
Zu denken

Dennoch bleibe ich stolz
Das ist mein Leben

Meine Fehler
Meine Entscheidungen
So bin ich

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 10/03)

Auf Kameraden

Auf Kameraden 9 03

Morgen ist ein großer Tag
Es geht um alles
Das ganze Leben fällt damit
Oder es steigt

Gewiss- es gibt Schmerzen
Spüre sie nicht

Es gibt Zweifel
Denke sie nicht

Es gibt ausweglose Situationen
Missachte sie

Du bleibst Dir letzten Endes
Selber übrig
Keiner zahlt für Dich
Niemand fühlt sich verpflichtet
Dich zu unterstützen

So mache alles zu Deinem Leben
Lebe Deine Träume
Überhöre das Geschwätz der
Griesgrämigen
Demotivierten

Das gilt für Euch alle
Drum Kameraden
Auf
Ihr Leute

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 9/03)

Vor Der Schlacht

Vor Der Schlacht 9 03

Es ist ruhig
Zu ruhig
Die Stille vor dem Sturm
Der Schlacht

Es kann meine letzte sein
Es kann der Anfang von etwas ganz Genialem sein
Es macht nichts wie es ausgeht

So ist mein Los
Mein Schicksal

Ich kämpfe meine Schlacht
Wer Frieden will soll sich den suchen
Wer eine andere Strategie verlangt
Soll diese versuchen

Ich weiß
Was ich will
Ich bin ein ständiger Kämpfer
Das ist mein Leben

Ich befinde mich im Prinzip ständig
Vor der nächsten Schlacht

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 9/03)

Der Zoo

Der Zoo 9 03

Äußerst hervorragend geht es mir nicht momentan.

Daher suche ich Orte auf, an denen ich mich ein wenig besinnen kann: Bahnhöfe, Kirchen, Krankenhäuser, Friedhöfe, Flughäfen, Fußgängerzonen …

Heute lautet mein Ziel: der Zoo. Gewiss- es könnte sein, dass er für die Tiere als Gefängnis gilt. Aber sie sind versorgt. Können alt werden. Erhalten Essen und medizinische Unterstützung. Was kann man mehr verlangen?

Als erstes entdecke ich die Pfauen: sie sind nett, imposant anzusehen. Es wird mir aber mit der Zeit langweilig: sie versuchen etwas zu repräsentieren, was sie gar nicht sind. Sie verärgern dadurch die übrigen Insassen & Besucher. So schwanke ich weiter.

Angekommen bei den Rehen. Ui, sind sie wieder scheu. Man muss denen gut zu sprechen. Sie haben Glück schon länger im Zoo zu hausen, dabei zu sein. So kennen sie alle Insassen, können sich verdrücken, wenn nötig & wissen immer, wo es das saftigste Grün zu holen gibt.

Da gehe ich lieber zu den Seeottern: sie quieken genüsslich vor sich hin. Das machten sie seit Generationen so. Keiner nimmt so richtig Notiz von denen. Aber von wem wird das schon getan?
Es ist ihre Daseinsberechtigung. So quieken sie weiter & ich gehe weiter.

Erst bei den Affen halte ich an. Die sollen ja uns Menschen so gleich sein. Ich sehe immer nur Tierisches: schreien, wenn etwas nicht gefällt; denken man sei das Größte der Welt, obwohl man so lächerlich ist; vorteilhaft ist alleine, dass man schon seit paar Tagen im Zoo vor sich hin vegetiert.

Ähnliches gibt es bei den Schlangen: jene zischen den ganzen Tag vor sich hin. Immer wieder andere Laute. Wen kümmert schon das Geschwätz von gestern? Wieso sollte es mit denen der anderen Tiere übereinstimmen?

Wie kann man so vermeiden, konfus zu werden? Wenn die Basis schon nicht stimmt? Wenn Kleinigkeiten nicht vorhanden sind?

Zum Glück gibt es immer noch die Giraffen: sie stehen über allen. Sind adrett anzusehen. Wandern manchmal von einem Zoo zum anderen Zoo.

Solch ein Zoobesuch tut gut. Er macht mir klar: es gibt für mich noch andere Stationen. Ich nutze ihn, mich aufzutanken. Ich zeige ihm nicht, dass er nicht zu meinem Favoritenkreis gehört.

Ich überlege mir: leben & leben lassen. Bei der ersten Möglichkeit bin ich weg. Mir geht es nun besser. Ich besinne mich. Ich verdeutliche mir meine Träume & lebe diese.

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 9/03)

Was Wollt Ihr?

Was Wollt Ihr? 9 03

Nein-
Ich sage nicht
Was Ihr wollt

Ich stelle Euch in Frage
Ihr wünscht
Dass ich bin wie ihr
Das stimmt nicht

Ich bleibe ich
Ich möchte nicht Euer Schatten sein
Euer müder Abklatsch
Eure Marionette

Akzeptiert mich wie ich bin
Oder lasst es

So
Was wollt Ihr?

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 9/03)

Die Unvorteilhafte Chefin

Die Unvorteilhafte Chefin 8 03

Belächele sie
Gebe ihr Mut
Vergesse aber nicht

Sie selber hat nichts zu lachen
Sie
Die unvorteilhafte Chefin

Sie ist verunsichert
Hat keine Ahnung
Lebt von der Vergangenheit

Lasse sie für Dich arbeiten
Unterstütze sie wenn möglich
Sie dabei selber

Ein vorteilhafter Chef

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 8/03)

Der Kämpfer

Der Kämpfer 8 03

Mal wieder sehen wir einen Mitmenschen
Dieses Mal einen Mann

Bekannt als
Kämpfer
Rebell
Chaot

Zwischen zwei Welten

Poet & Idiot
König & Außenseiter
Sprudelnde Quelle & verstörtes Etwas
Zerstört?

Oder doch lieber
Nichts?

Wie bei Carmen ruft er sich zu
Auf in den Kampf

Er wird nicht müde es jeden Tag
Auf’s Neue zu tätigen

Gar häufig ist es wohl eher ein Krampf
Das weiß er

Er bittet uns daran zu denken
‚Remember me for what I was
Not what I’m now’


Das ist mir bewusst
Dennoch kämpfe

Nichts ist zu verlieren
Du bist ein Kämpfer
Der Kämpfer

So sei es auch
Eben
Amen

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 8/03)

Arbeitssuchend

Arbeitssuchend 8 03

Sie ist arbeitssuchend
Sie weiß es

Es bedeutet aber lediglich
Dass sie keine Arbeit hat
Sie ist immer noch dieselbe
Sie ist weiterhin liebenswert

Unterstütze sie dennoch unentwegt
Sie möchte nicht untergehen
Sie will kämpfen

Unterstütze sie
Sie wünscht sich Beschäftigung
Sie möchte etwas tun
Lasse es zu

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 8/03)

Einige Leute

Einige Leute 8 03

Einige Leute sind ständig am Meckern
Einige Leute wissen alles besser

Einige Leute erhalten das Geld, was sie nicht verdienen
Aber Du
Einige Leute erlernten das Sprechen
Nach ihrem Koma

Was kümmerst Du Dich um andere Leute?

Lebe Du
Lebe Deine Träume
Schon bald bist Du nicht mehr

So beginne jetzt

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 8/03)

Tauben

Tauben 8 03

Siehe sie Dir an
Die Tauben

Gurrend vor sich hin
Leben sie
Aber sie leben wenigstens
Wackeln mit dem Kopf
Und freuen sich

Sie picken alles an
Was sie finden
Was ihnen vorgeworfen wird

Schmeckt es ihnen nicht
Stürzen sie sich auf den nächsten Brocken
Wo ist das Problem?

Warum äffst Du die Tauben nicht nach?
Was stören die Tauben Dich?

Sie hören nichts
Sie sind für alles & alle tauben
Ist das das Schlechteste?

Dennoch
Höre Du auf alles
Schnappe alles auf
Interessiere Dich für alle & alles
Und stürze ins Leben

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 8/03)

Unterhalte Mich

Unterhalte Mich 8 03

Ich kann nichts sagen
Weiß nichts zu erzählen
Erlebe nichts

Deshalb bin ich hier
Du hast mich zu unterhalten

Ist es nett
Bleibe ich

Langweilst Du mich
Suche ich mir eine Alternative

Unterhältst Du mich?

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 8/03)

Chaos 8 03

Chaos 8 03

Es ist ausgebrochen
Das Chaos

Nichts klappt
Kleinigkeiten laufen schief
Was früher nebenbei lief
Ist heute die Hauptaufgabe

Egal
Das Chaos belebt
Es lebt
Es wird auch wieder in Ordnung gehen

Ich wünsche mir die Routine
Fort mit Dir
Du Chaos

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 8/03)

Das Schwarze Loch

Das Schwarze Loch 2 07

Ich befinde mich in einem Schwarzen Loch
Um mich ist’s pechschwarz
Dabei möchte ich doch niemandem wehtun

Was ich sagte
War nur für eine Person bestimmt

Was ich hörte
Macht mich wahnsinnig

Was ich spüre
Ist unbeschreiblich

Was bin ich nun so genervt?
Was bin ich so entmutigt?
Was war denn in der Vergangenheit?

Alles hatte doch irgendwo einen Sinn
Auch wenn ich das zunächst nicht verstand

Immer kam etwas Hilfe
Die ich gern annahm
Immer erhielt ich unerwartet tolle, neue Möglichkeiten
Immer wieder stellte ich fest, dass das Loch ein Ende hat
Immer wieder konnte ich aus dem Loch krabbeln

Was bin ich nun so blöde?
Warum schimpfe ich nun so vehement über dieses Loch?
Weshalb verschwende ich nun meine Kraft & Energie hierfür?
Könnte ich Beides nicht anders einsetzen?

So könnte ich mich bemühen
Die Farbe des Lochs zu ändern

Aus pechschwarz
Wird schwarz
Und aus schwarz grau

Wenn ich mag
Wird mein Loch rot
Es signalisiert
Hier lebe ich
Ich bin das Leben
Werde es auch bleiben

Oder grün
Ich bin die absolute Hoffnung & der Traum

Oder blau
Denn ich symbolisiere die Zuversicht & die Bestätigung
Alles hat seinen Sinn & Zweck
Alles geht weiter
Alles wird gut

Oder Regenbogen-Farben
Da ich die Vielfalt liebe
Die diversen Möglichkeiten
Die unterschiedlichen Wege

So krabbele ich also geschwind aus diesem schwarzen Loch
Oder verpasse diesem die rechte Farbe

Wenn nicht heute
Dann morgen
Aber spätestens übermorgen

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 2/07)

Mittwoch, 21. Februar 2007

Weiß & Schwarz

Weiß & Schwarz 7 03

Gewiss
Man wird geschleudert
Von Schwarz zu Weiß
Man erlebt die gesamte Farbpalette
Jede Schattierung

Und doch
Was macht das alles aus?
Das war alles
Gestern

Und gestern ist vorbei
Es interessiert nur noch wenige
Heute & hier ist prima

Die ganzen Anschauungen seien Dir einerlei
Bist Du mit einem blauen Augen davon gekommen?
Lobt Dich jemand über den grünen Klee?
Sieht Dein Nachbar absolut schwarz?
Ist Dein Obermieter eine rote Socke?

Ist das nicht Einerlei?
Du hast doch noch immer eine
Rosarote Zukunft vor Dir

Außerdem ist Dir bewusst
Weiß & Schwarz ist nicht alles
Es ist nicht die ganze Wahrheit
Nur ein Stück

(Eingegeben 21.02.07 - Ausgedacht 7/03)

Straße Nach Nirgendwo

Straße Nach Nirgendwo 4 03

Er weiß es. Du brauchst es ihm nicht explizit zu sagen. Ihm ist es bekannt:
er befindet sich auf der Straße nach Nirgendwo. Noch sieht er den Horizont. Noch ist die Fahrbahn sicher und eben und überschaubar.

Noch …

(Eingegeben 21.02.07 - Ausgedacht 4/03)

Die Klippen

Die Klippen 4 03

Ich umschiffe sie ständig
Doch übersehe ich Einige
Das Wasser bricht ein
Ich breche nicht auf

Allerdings will ich aktiv sein
Keine Fehler machen
Fährt man so geradezu auf Klippen?

Bin überrascht
Wo es Klippen gibt

Umgeben von Klippen?

Volle Fahrt voraus
Es wird schon klappen

(Eingegeben 21.02.07 - Ausgedacht 4/03)

Die Brücke

Die Brücke 4 03

Ich baute eine Brücke
Sie wurde niedergerissen
Dabei hätte sie tatsächlich helfen können

Ein Wort zuviel
Alles fällt zusammen
Die Möglichkeit zum Paradies war gegeben
Ich wählte die Hölle

Gewiss sie wird wieder aufgebaut
Es dauert
Werde ich der Bauer sein?

Meine Brücke wurde niedergerissen

(Eingegeben 21.02.07 - Ausgedacht 4/03)

Allein

Allein 4 03

Die Brücke stürzte ein
Ich bin endlich wieder allein

Standest Du ständig hinter mir?
Nahmst Du die Hand an?
Stellst Du mich und uns nie in Frage?

Erinnerst Du Dich

Denke an mich als der
Der ich war

Nicht als der
Den Du hinterließt

Verließt?
Genießt?
Abschießt?

Ich bin allein
Das soll und wird mein Segen sein

(Eingegeben 21.02.07 - Ausgedacht 4/03)

Wache Auf

Wache Auf 4 03

Was machst Du Dich verrückt?
Weshalb übersiehst Du Deinen Schutzengel?
Wann wachst Du auf?

Gewiss- es ist keine einfache Zeit
Aber halte Dich aufrecht trotz allem
Wegen Allem?

Bald sehnst Du Zeiten wie jene wieder herbei
So mache nun das Beste daraus

Nicht jeder muss mit Dir einverstanden sein
Nicht alle haben Dich zu verstehen
Nicht mit jedem hast Du zu lachen

Wache auf
Sei aktiv
Noch hast Du Zeit

(Eingegeben 21.02.07 - Ausgedacht 4/03)

Dienstag, 20. Februar 2007

Kopflos

Kopflos 2 03

Was war ich gestern kopflos
Ich verlor tatsächlich meinen Kopf
Heute weiß ich nicht mehr weshalb

Mir ist bekannt
Dass ich die Kontrolle verlor
Dass ich Fehler machte

Gewiss ich war kopflos
Doch das war gestern
Heute will ich nur noch
Leben

(Eingegeben 20.02.07 - Ausgedacht 2/03)

Ein Wunderbarer Tag

Ein Wunderbarer Tag 2 03

Nichts will ich beschönigen. Bewusst ist mir, unser Leben ist eine ständige & einzige Wiederholung: jedes Jahr, jeder Monat, jeder Tag, jede Stunde gleich- alles gleich. Egal?

Und doch: lasse mich freuen. Zumindest heute, jetzt. Wann darf ich es je wieder?
So lasse mich einen wunderbaren Tag zelebrieren. Wie viel Zeit verschwendete ich doch schon? Was entglitt mir nicht alles bereits? Wie viele Bekanntschaften frischte ich nicht mehr auf? Wie viele Leute überzeugte ich nicht von einem wunderbaren Tag?

Mir wurde das alles nun bewusst. Gezwungenermaßen. Ich führe gerade einen letzten Willen aus. Ein Freund verstarb. Seine letzte Worte zu mir waren: ‚… und wenn Dir wirklich etwas an mir liegt, dann freue Dich für mich. Mache Dir ein wunderbares Leben. Zumindest einen wunderbaren Tag …’.

Gewiss- ich brauche mich nicht an mein Versprechen zu halten. Habe mich eben versprochen. Wer macht dies nicht?

Und doch: ich spüre, dass das wunderbare Tag proklamieren auch mich entspannt. Mir weiterhilft. Wieso nicht jeden Tag seinen wunderbaren Tag feiern?

(Eingegeben 20.02.07 - Ausgedacht 2/03)

Puppe Ohne Puppenspieler

Puppe Ohne Puppenspieler 2 03

Ich möchte sie sein

Die freibewegliche Puppe
Die Puppe ohne Drahtseile
Die Marionette die in & an den Seilen hängt

O Puppenspieler
Lasse mich los

Ich bin nicht wie die Masse
Ich brauche gewiss meine Mitmenschen
Ich komme aber auch gut alleine zu recht

Manchmal sollte man sich sogar zurückziehen
Aber das ständige An-einem-Strang-ziehen
Liegt mir nicht
Es ist nicht persönlich

Ich wünsche halt Abstand
Auch Abstand zu mir
Ich möchte nichts bereuen
Ich will das Vergangene vergessen

Ziehe den täglichen Aufbruch vor
Weg mit Euch Sand-In-Die-Augen-Streuer
Alles-In-Frage-Steller
Ständig-mies-seher & Mäkler

Lasst mir mein Kampf
Mein Leben
Meine Welt

Lasst mich einfach nur meine mir gefallene Puppe sein
Entfallen?

(Eingegeben 20.02.07 - Ausgedacht 2/03)

Eine Liebesgeschichte

Eine Liebesgeschichte 2 03

Nun dauert sie länger an. Die Liebesgeschichte. Eine Liebesgeschichte. Eine von vielen? Die Einzige? Meine?

Gewiss- so war es nicht geplant. Nichts war strukturiert, erhofft. Ist das das Wahre? Nicht zu viel erwarten? Geschehen lassen? Laufen lassen? Überraschen lassen? Was ist vorhersehbar?

Manchmal kostete sie mir meinen Kopf, dann rettete sie mir mein Leben. Es ist perplex: das falsche, vermeintliche, Wort von mir im rechten Augenblick kittete die Situation. Was geschah schon nicht alles? Was darf noch passieren? Was geht noch? Ich sehe momentan ganz klar. Warum jetzt? Nicht eher?

Meine Liebe- Du weißt, was Du mir bedeutest. Wie wichtig Du mir bist. Bitte, zeige mir nicht Dein Zaudern. Das In-Frage-Stellen.
Weckst Du dadurch nicht schlafende Hunde?

Schön, Dich kennen gelernt zu haben. Schöner, Dich zu sehen.
Am schönsten mit Dir aufzuwachen. Traumhaft mit Dir zu leben- ein Leben lang. Ist das auch Deine Geschichte?

(Eingegeben 20.02.07 - Ausgedacht 2/03)

Wolfsgeheul

Wolfsgeheul 2 03

Hörst Du sie heulen?
Die Wölfe

Es ist gar eklig anzuhören
Und doch
Ich habe mit zu heulen
Mit den Wölfen heulen

Andererseits gehe ich unter
Die Meute zerfleischt mich
Ich werde nicht mehr wahrgenommen

Heule mit
Und Du brauchst nicht zu weinen

(Eingegeben 20.02.07 - Ausgedacht 2/03)

Deine Welt

Deine Welt 1 03

Wieder einmal bricht Deine Welt zusammen
Wieder einmal weiß Du nicht weshalb
Wieder einmal kennst Du nicht Deinen Fehler

Trotz allem
Es bleibt Deine Welt
Mache sie zu Deiner
Versuche erst gar nicht den Zusammenbruch zu verstehen

Lebe fröhlich
Sei vergnügt
Wenn nicht möglich: sei heiter

Gewiss- Goethe hatte Recht
So mache Dir Deine Welt angenehm & recht
Sonst wird es keiner vollbringen

Trotz allem
Es bleibt Deine Welt

(Eingegeben 20.02.07 - Ausgedacht 1/03)

Frau Rahmen

Frau Rahmen 1 03

Seht
Da steht sie
Frau Rahmen

Für sie ist einzig & alleine wichtig
Dass der Rahmen stimmt

Unwichtig wie es zu den Ergebnissen kam
Unwichtig der Hintergrund
Hauptsache nicht auffallen
Hauptsache nicht zum Gerede geworden & werden

Frau Rahmen
Was soll das?

Ich bin Herr Hauptsache Überleben
Egal ob man auffällt
Ob man zum Gerede wird

Ich möchte alles abbauen
Was mich von meinem Rahmen abhält

Kannst Du es nachvollziehen?

(Eingegeben 20.02.07 - Ausgedacht 1/03)

Das Letzte Kapitel

Das Letzte Kapitel 1 03

Es grinst mich schelmisch an
Das Letzte Kapitel

Bald ist es vorbei
Was heute noch von Bedeutung war

Bald vergessen
Was gestern geträumt
Unwichtig die Einzelheiten
Gefühle &
Gedanken &
Träume

Was man eigentlich sagen wollte
Was beabsichtigt war
Es zählt das Resultat

Ist es noch so bitter
Zahltag für alle & alles ist irgendwann
Sei dennoch nicht erschrocken über dies

Das Letzte Kapitel

(Eingegeben 20.02.07 - Ausgedacht 1/03)

Der Welt Entrückt

Der Welt Entrückt 1 03

Genau
Der realen Welt bin ich schon längst entrückt
Bin verzückt

Von meiner eigenen bescheidenen Welt
Rede mir so manches ein
Weiß aber nichts

Hat alles seinen Sinn?
Ich kämpfe
Verstehe nichts
Gar bald bin ich der Welt
Entschwunden

(Eingegeben 20.02.07 - Ausgedacht 1/03)

Montag, 19. Februar 2007

Irgendwo Dazwischen

Irgendwo Dazwischen 12 02

Ich fühle mich so richtig
Irgendwo dazwischen

Zwischen Leben & Tod
Zwischen Selbstvertrauen & ständiges Infragestellen
Zwischen gestern & heute
Zwischen Los & Stopp

Zwischen Hoffen & Bangen
Zwischen Wut & Mut
Zwischen Bereuen & Bestätigen

Was noch kommt?
Überraschen lassen?
Auf mich zukommen lassen?
Kämpfen?

Den Krampf aushalten?
Aktiv werden?

Ich will ausschreien
Laufend wird’s besser bei mir
Und das meine & tue ich auch

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 12/02)

Sei Taub

Sei Taub 12 02

Gewiss
Alle wissen alles besser
Jeder lebt nach seiner Facon

Wieso nicht Du?
Wieso hörst Du auf Ratschläge anderer immer zu?
Wieso siehst Du nicht?

Jeder lebt sein Leben
Jeder fand seine Position
Jeder meint er habe Recht

Wohl erhöre
Dein Herz
Dein Gewissen
Dein Gefühl

Deinen Bauch
Deinen Sinn
Deinen Kopf

Sei taub
Gegenüber diesem alltäglichen Geschwätz

Wenn Du zuhörst
Dann überlege die Hinweise weise

Kommst Du auf den Entschluss
Den wahren Weg gefunden zu haben
Dann wandele gar fröhlich auf diesem weiter

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 12/02)

Sei Die Sonne

Sei Die Sonne 12 02

Die Sonne
Die nehme Dir als Vorbild

Unentwegt folgt sie ihrer Bann & ihrem Lauf
Nichts hält sie auf
Kein Geschwätz
Keine Meckerei

Ihr ist vieles einerlei
Sie ist existent
Sie existiert
Das ist ihr wichtig
Das lässt sie sich nicht nehmen

So sei auch Du die Sonne
Deine Sonne
Vielleicht sogar die Sonne
Der Lichtblick
Für Manche

Aber vordergründig für Dich
Folge Deiner Bahn
Erfreue Dich über jeden Sonnenstrahl
Wärme wen Du wärmen kannst

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 12/02)

Mein Freund 11 02

Mein Freund 11 02

Du wünschst so viele Antworten von mir
Dabei kenne ich nicht einmal sämtliche Fragen
Ich weiß nicht irgendeinen Rat

Mir selber gelingt auch nicht so manche Tat
Ungewiss das andere Geschlecht
Unsicher die Zukunft

Mein Freund
Kämpfe
Lasse Dich nicht aufhalten
Genieße die Kleinigkeiten

Mein Freund
Ich gehe unter
Bleibe Du wohlauf
Und berichte

Wie das geht
Was Du siehst
Vielleicht sind wir sogar bald
Wieder auf gleicher Höhe

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 11/02)

Die Zerrüttete Welt

Die Zerrüttete Welt 11 02

Ist es eine zerrüttete Welt?
Ist meine Welt durcheinander?

Nein
So lange ich lebe
Besteht Hoffnung
Begehre ich auf
Bringe ich meine Welt ins Gleichgewicht

Gewiss
Manchmal ist sie zerrüttet
Dann wird alles trüb
Doch ich kämpfe um Klärung

Ich verdeutliche mir
Was ich wünsche
Ich teile meine Meinung mit

Sehr schön, wenn sie verstanden wird
Schade, wenn sie zu mehr Durcheinander führt

So lange ich lebe
Lebe ich jeden Tag
Auch in einer
Zerrütteten Welt

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 11/02)

König

König 11 02

König im eigenen Königreich
Bin ich das?
Der König in meinem Reich?

So gern möchte ich der sein
Dann mein Reich genießen
Aufbauen

Ich brauche kein Größeres
Mich interessieren keine Prinzessinnen
Ich will in meinen Reich wandeln

Wer dies auch tut
Ist herzlich willkommen

Wer nicht
Interessiert nicht

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 11/02)

Der Rahmen

Der Rahmen 10 02

Das ist so selbstverständlich wie sie

Der Rahmen hat zu stimmen
Unabhängig was das Herz verlangt
Was der Situation würdig wäre

Nur den Rahmen im Visier Im Hinterkopf
Ist das lebenswert?

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 10/02)

Auf der Rolle

Auf der Rolle 10 02

Bin ich neben der Rolle?
Auf der Rolle?

Es bleibt dabei
Jeder übernimmt eine Rolle
Er perfektioniert diese
Bald kann er diese auswendig

Ziehe Deine durch
Falle nicht aus der Rolle
Und Überzeuge

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 10/02)

Hauptsache Funktionieren

Hauptsache Funktionieren 10 02

Es kommt nicht darauf an
Was Du fühlst
Oder gar denkst
Oder Dir sogar erwünschst

Erwünscht ist ausschließlich das angepasste
Leben
Denken
Verhalten

Nicht auffallen
Nicht anecken
In der Masse untergehen
Mit der Masse untergehen?

Hauptsache funktionieren?
Hauptsache eine Zahl sein?
Irgendeine?
Keinen eigenen Wert haben?

Und ich habe doch einen Wert
Meine Meinung
Mein Gefühl
Meine Gedanken

Darauf kommt es wahrhaft an
Tatsächlich?

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 10/02)

Angepasst

Angepasst 10 02

So will ein Jeder
Dich erblicken

Lächelnd
Zuversichtlich
Durchschaubar

Nicht nachtragend sein
Angepasst
Zum Vorzeigen

Mit beiden Beinen auf dem Grund bleibend

Den Untergrund erblickend?
Sich selber verleugnen?

Ich gebe vor angepasst zu sein
Dabei passe ich auf insgeheim ich zu bleiben
Wenigstens die Gedanken bleiben mir

Auch meine Wünsche
Auch meine Wünsche?

Ich sollte besser überlegen
Wie der Andere erhofft, dass ich sei
Oder sollte der Andere sich mir anpassen?

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 10/02)

Blöde Welt

Blöde Welt 3 01

Wieder am Anfang
Wieder ist alles in Frage gestellt

Nichts hat Bestand
Nichts erfreut

Überall nur Fragezeichnen
Überall nur Unverständnis
Was ist das bloß für eine blöde Welt?

Und doch
Auch ich bin ein Bestandteil von ihr

Werde ich die Kraft haben sie zu ändern?
Zumindest meine eigene kleine Welt???

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 03/01)

Unsinn

Unsinn 3 01

Wohin ich sehe
Unsinn

Nichts macht wirklich Sinn
Was soll's?

Ich suche meinen eigenen Sinn
Macht dies auch alles keinen Sinn

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 03/01)

SOS

SOS 3 01

Hilfe

Ich brauche Hilfe
Stehe mir selber im Weg
Weiß nicht weiter

Die Vergangenheit kommt immer wieder hoch
Die Gegenwart kommt nicht in Schritt
Die Zukunft kommt schon gar nicht

Was soll das alles?
Wann kommt die Antwort?

Wer rettet unsere Seelen?

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 03/01)

Mein Motto

Mein Motto 3 01

Es ist so einfach
Mein Motto

Nichts zu schwer nehmen
Mich nicht zu wichtig nehmen

Auf die Leute zu gehen
Zu hören

Nichts weiter zu sagen

Ist es zu viel verlangt?

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 03/01)

Geldschein

Geldschein 3 01

Ich gehe einkaufen
Ich will nur Kleinigkeiten
Dennoch bezahle ich mit einem großen Geldschein

Manchmal wird es knapp mit dem Wechselgeld
Ungern nimmt man einen so großen Schein an
Stimmt der überhaupt?

Gar viel fällt mir hierzu ein
Am wichtigsten scheint mir die Frage

Ist es nicht auch so mit einem Gespräch?

Auf gar großen Schein kommt es nicht an
Es soll nur passend sein

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 03/01)

2 Wege

2 Wege 3 01

2 Wege boten sich mir
Ich nahm den
Der weniger betreten war
Dies sollte mein Leben ändern


Ist dem so?
Wofür sich entscheiden?
Oder sich freuen über eine Wahlmöglichkeit?

Dann einfach entscheiden
Entweder
Mit dem Kopf
Mit dem Bauch
Mit dem Herzen

Nicht vergessen
Es gibt Religionen
Die behaupten
Die Wegwahl sei egal

Da wo man ankommen soll
Kommt man an

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 03/01)

Conni

Conni 2 01

Liebe Conni
Du wünschtest von mir
Saft & das Buch der Bücher

Nun hast Du Beides
Dennoch erhältst Du noch etwas obendrauf
Ein Gedicht für Dich von mir

Doch
Was zu schreiben?
Was zu erzählen?

Was wissen wir von einander?
Was erlebten wir schon?

Ich wundere mich über eine Zusage
Die dann doch zur Absage wurde

Doch
Dies sei einerlei
Das ist alles gewesen

Das gehört zur Vergangenheit
Es zählt nur noch
Du
Deine Zukunft

Sie beginnt heute- spätestens

Schön wäre es
Wenn Du Dich nicht fühltest wie in einem Saftladen
Wenn Dir keiner die Leviten liest

Und doch
Ich verrate Dir etwas

Es liegt in Deiner Hand
Du hast die Möglichkeit
Ungereimtes zu erledigen
Ungeklärtes zu bereinigen

Unerfreuliches zuerst zu beseitigen
Alles Unmögliche möglich zu machen
Dein Leben zu leben
Zu werden der Du bist

Nimmst Du die Herausforderung an?

Habe keine Angst
Nein

Freue Dich
Du hast dafür viel Zeit
Ein ganzes Jahr

Lasse Dich aber nicht nur heute feiern

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

Nicht Mit Nicht Ohne

Nicht Mit Nicht Ohne 2 01

Genau dies ist das Dilemma
Man kann nicht mit
Man kann nicht ohne

Hat man etwas
Verlangt man etwas Anderes
Hat man nichts
Will man alles

Wie dieses Dilemma schlichten?
Einfach nicht länger etwas wollen?
Die Ansprüche herunter schieben & herunterfahren?

Nein
Abwarten
Trotzdem fröhlich sein

Ist es so schwer???

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

Geduld & Vergänglichkeit

Geduld & Vergänglichkeit 2 01

Etwas was man zu lernen hat

Geduld
Wie lange braucht man dafür?
Wie erlernt man dies auf die Schnelle?

Vergänglichkeit
Dies erinnert uns immer wieder
An das Ende
An unser Ende
An uns zu besinnen
Immer wieder in Frage zu stellen
Nicht alles zu ernst nehmen

Gibt es die geduldige Vergänglichkeit?
Gibt es eine vergängliche Geduld?

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

Garantie

Garantie 2 01

Du möchtest eine Garantie

Doch die wird es nie geben
Es bleibt immer eine Unsicherheit
Niemand gibt Dir die vollkommene Garantie
Kann Dir die vollkommene Garantie geben

Das garantiere ich Dir
Das ist so sicher
Wie es nie die rechte Zeit gibt
Es bleibt immer etwas unerledigt

Wieso beharrst Du auf eine Garantie?
Verbaust Du so nicht Deine Zukunft?
Dein Leben?
Gar viele schöne ungenutzte Momente?

Willst Du sie irgendwann wiederherstellen?
Meinst Du die sind reproduzierbar?
Wie kommst Du darauf?
Wieso sollte alles nach Deinem Gusto gehen?

Wer gibt Dir die Garantie?
Denkst Du wirklich alle warten nur auf Dich?

Alles bleibt stehen nur weil Du es wünschst???

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

What Do You Want?

What Do You Want? 2 01

What do you want?

Everything is fine
But you're too blind

You're waiting
For whome & what?

What do you do after having received
The things having waited for?

Are you angry of yourself
Having done nothing else but waiting?

You are not hungry
You have something to do

You know some people
You have heard about some things

So what else
Do you want?

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

Gaudiamos Igitur

Gaudiamos Igitur 2 01

Trotzdem feiern?
Trotz des Nihilismus?

Trotz der Beschissenheit des Lebens?
Trotz der Türme von Problemen?

Ich weiß nicht
Ich weiß nichts

Macht was Ihr wollt

Das mache ich auch
Ich schlafe erst mal aus

Ausruhen von den vielen Feiern ...

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

Beste Sein

Beste Sein 2 01

Ein Leben lang
Hörst Du
Der Beste sein musst Du

Dann bist Du es
Was hast Du nun davon?

Der Tag hat weiterhin 24 Stunden
Du hast nicht einen freundlichen Freund
Nicht mal außerordentliche Erlebnisse
Andere werden Dir vorgezogen & eingeladen

Du hoffst alles habe seinen Sinn
Sein Zweck
Eine Absicht

Das Leben bestehe weiterhin aus supertollen Mosaikteilchen

Am besten höre ich nun auf
Ich möchte nicht weitere Illusionen
Zerstören

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

Gegensätzliches

Gegensätzliches 2 01

Es zieht sich an
Das Gegensätzliche

Auf Nacht folgt Tag
Auf Sommer der Winter
Auf Wochenende der Alltag

Das ist zu erkennen
Das ist bekannt

Nun
Was ziehe ich an?

Die Badehose?
Den Anzug?

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

Was Um Dich Herumschwirrt

Was Um Dich Herumschwirrt 2 01

So manches schwirrt um Dich herum
Unter anderem

Probleme
Ducke Dich
Du könntest getroffen werden

Gerüche
Ziehe sie ein
Genieße sie

Gerüchte
Halte Dich von denen fern
Verbreitest auch Du sie
Mag Dich anschließend keiner mehr gern

Sage nur nette Sachen
Immer lächeln
Immer fröhlich sein

Auch Dich wird mal das Glück anlachen
Auch Dir widerfährt mal Fröhlichkeit
Mache Dich doch nicht verrückt
Werde Dir darüber klar

Was Du willst
Erreiche dieses
Versuche es

Übersieh dabei nicht
Was um Dich herumschwirrt

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

Der Fluss

Der Fluss 2 01

Ich weiß nicht
Was zu tun

Leute stellen mir Fragen
Lassen mich warten
Fordern mich auf

Ich will nur weg
Weg von alten Geschehnissen
Weg von den Problemchen

Hin zu Neuem
Hin zum Unbekannten
Hin zu interessanten Herausforderungen

So
Begebe ich mich auf Wanderschaft

Nun stehe ich vor einem Fluss
Wo ist eine Brücke?
Wie tief ist der Fluss?

Ist er kalt?
Ist er bevölkert mit
Schlingpflanzen?
Haien?

Ich weiß nicht
Was zu tun
Es erscheint ein kleines Kind
Es erblickt den Fluss

Mich nicht
Wen kümmert es schon?
Macht es mir noch was aus?

Es zieht die Schuhe & Strümpfe aus
Watet durch den Fluss

Sicher kommt es auf der anderen Seite an

Weiß ich nun
Was zu tun?

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

X-MAL

X-MAL 2 01

X-MAL regte ich mich auf
X-MAL hörte ich verschiedenste Sachen
X-MAL wurde ich enttäuscht

X-MAL war ich anschließend schlauer
X-MAL überhörte & übersah ich wissend Argumente
X-MAL fühlte & nahm ich die Gefahr nicht wahr

Das ist mir alles bewusst
Doch weshalb in der Vergangenheit herumwühlen & herum stechen?
Wieso sich verrückt machen?

Ich bezahlte dafür oder nicht?
Es war gestern- also vorbei?

Einmal werde ich mich wieder fröhlich fühlen
Einmal werde ich wieder rosarot sehen
Einmal höre ich wieder mein Herz sprechen & bummern
Einmal nehme ich meine Chancen wahr

Nur wann?

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

Was Lohnt Sich Jetzt Noch?

Was Lohnt Sich Jetzt Noch? 2 01

Sicherlich
Du könntest Dich aufregen
Aber
Was lohnt sich jetzt noch?

Lege Dich zurück
Haushalte mit Deiner Kraft

Die Nichtigkeiten seien nicht Deine Priorität
Lache ein wenig
Mache Dich nicht verrückt

Versuche die letzten Augenblicke
Zufrieden
Entspannt zu erleben

Keine Hektik
Aber Anstand
Charakter

Nur nichts anbrennen lassen
Nur nichts gegen sich sprechen lassen

Dies lohnt sich immer

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

Genervt

Genervt 2 01

Du bist genervt

Von alles & jeden
Von Unbelanglosem

Von Sachen die aufgebauscht werden vom
Kleinsten zum Allergrößten

Von der guten alten Leier
Von zu wenig Schlaf
Von zu viel Problemchen

Wann funktioniert der Kleinkram endlich wieder?
Wann geht mir nichts mehr auf die Nerven?

Wann kann ich durchatmen?
Wann ausschlafen?
Wann mache ich mich nicht mehr zum Affen?

Auch ich bin genervt

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

Flucht Nach Vorn

Flucht Nach Vorn 2 01

Das ist sie
Die einzig wahre Antwort
Die einzig nützliche Antwort

Der wahre Ausweg
Das ultimative Spiel

Es lautet
Die Flucht nach vorn

Warum erkenne ich es jetzt erst?

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

Paar Dinge

Paar Dinge 2 01

Paar Dinge möchte ich erledigen
Paar Dinge die mir gefallen

Paar Dinge ohne die werde ich fallen
Paar Dinge die nur ich erledigen kann

Paar Dinge die ich lieber nicht getan hätte
Ohne paar Dingen ging es mir besser

Mit paar Dingen fühlte ich mich wohler
Wird es immer an paar Dingen scheitern?

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

Sonntag, 18. Februar 2007

Die Grabrede II 1 01

Die Grabrede II 1 01

Ein Bekannter von mir ist verstorben
Ich soll die Grabrede halten

Warum?
Was soll das?
Wieso weinen, wenn er tot ist?
Weinen weil wir hier bleiben müssen?

Das verstehe ich nicht
Noch weniger den Leichenschmaus

Ich weiß nur
Ich habe mich mehr um Lebende zu kümmern
Um mein Leben
Um mich

Die Grabrede werde ich halten
Auch wenn mir jetzt nichts einfallt
Auch wenn nun mein Hals zugeschnürt ist
Was sage ich?
Egal

Hauptsache etwas Nettes
Hauptsache übertreiben

Wir sind letzten Endes doch alle kleine Engel

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Kunst

Kunst 1 01

Du willst sie fassen die Kunst
Wie willst Du das?
Wie beim Glück?

Bei der Liebe?
Bei der Hoffnung?

Bei der Sehnsucht?
Bei der Freundschaft?
Beim Vertrauen?

Das kannst Du doch nicht

Sie ist
Normal
Klassisch
Modern

Abstrakt
Abnormal
Erkannt

Verkannt
Vakant
Unerkannt

Dir sei es einerlei
Entwickele Deine Kunst
Suche & genieße Deine Kunst

Rege Dich bloß nicht so künstlich auf
Es ist nur Leben

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Einer Jener Tage

Einer Jener Tage 1 01

Heute ist einer jener Tage
An denen Du am liebsten im Bett bliebest
An denen Du Dich umdrehen möchtest um weiter zu schlafen

An denen Dich jeder & alles nervt
An denen die Zeit gar zu langsam vergeht
An denen Du viele Dinge erledigen möchtest

Aber Dich nichts
Einfach gar nichts interessiert
Es bleibt alles unerledigt
An denen nichts läuft wie erhofft

Und dennoch
Heute ist heute
Du weißt nicht
Was morgen kommt
Wer morgen kommt

Daher verscheuche die Langeweile
Den Unmut
Das Selbstmitleid

Denn
Heute ist auch einer jener Tage
An denen Du

Genau nur Du
Alles möglich machen kannst

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Die Unruhe

Die Unruhe 1 01

Die Unruhe breitet sich aus
Bald ist sie ganz verteilt in mir
Bald ist von mir nichts mehr übrig

Unruhe
Da alles so langsam Form annimmt
Da ich ein paar Kapazitäten frei habe

Wie schaut es allerdings morgen aus?

Da ich weiß wie etwas klappt
Es aber dennoch nicht klappt

Ich werde nicht befragt
Andere wollen sich ihre Sporen verdienen

Unruhe
Was kann ich tun
Um Dich zu verscheuchen???

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Gib Dem Affen Zucker

Gib Dem Affen Zucker 1 01

Gib dem Affen Zucker
Und Du hast Deine Ruhe von ihm

Sage was er hören will
Sage irgendwas Treudoofes

Etwas Nettes
Etwas Aufbauendes
Etwas Übertriebenes

Es macht nichts
Dass Du es gar nicht so meinst

Er wird es gar nicht merken
Er wird es hören
Vernehmen
Sich freuen

Daraufhin lässt er Dich in Ruhe
Redet positiv über Dich
Strahlt Dich an
Du kannst alles mit ihm machen
Er erhielt was er wünschte

Hast Du immer etwas Zucker bei Dir?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Eine Abrechnung

Eine Abrechnung 1 01

Wieder mache ich eine Abrechnung
Wieder will ich ein Fazit ziehen

Wieder möchte ich wissen was hinten herauskommt
Was übrig bleibt

Wieso?

Es wird sich doch nichts ändern
Es werden weiterhin dieselben Fehler gemacht
Es wird nicht von der Vergangenheit gelernt

Was soll das alles?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Die Unzufriedenheit

Die Unzufriedenheit 1 01

Nein
Mit der jetzigen Situation kann ich nicht zufrieden sein

Wo bleibt sie die Herausforderung?
Ich erblicke nur Routine

Wo ist die Erneuerung?
Ich sehe nur Altes

Wann kommt die Bestätigung?
Ich erfahre nur die Annahme, dass es so normal ist

Gerne möchte ich zufrieden werden
Doch wie?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Wortfetzen

Wortfetzen 1 01

Sie dringen zu Dir
Die ach-so-schlauen Wortfetzen

Es gibt doch noch blauen Himmel
Wohin gehst Du?
Wieso?

Lasse Vergangenes vergangen sein
Kümmere Dich im die Zeit die ist
Die sein wird
Die Dir noch bleibt
Egal ist das 'war'
Aber auch das Wahre?

Verhalte Dich so
Wie Du es von Deinen Leuten &
Deinem Schicksal erhoffst

Es gibt eine Unmenge Wortfetzen
Sie sollen mich zum Lächeln animieren

Zum Nachdenken
Zum Weitermachen
Zum Durchhalten

Das ist ja alles recht
Doch lebt der Mensch nicht nur vom Wort allein

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Warterei

Warterei 1 01

Sie macht mich noch ganz blöd
Diese Warterei
Und doch
Sie muss sein

Auch wenn ich die
Er-Lösung jetzt schon gerne hätte
Ich muss warten

Noch kann ich hoffen

Wer weiß
Wofür sie gut ist
Diese blöde Warterei

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Mein Glaubensbekenntnis 12 00

Mein Glaubensbekenntnis 12 00

Lieber Gott
Es ist so schwer
Gänzlich an Dich zu glauben

Und doch
Stellt man Dich immer wieder in Frage
Verändert sich das Leben
Verändert sich seine Ziele

Was gestern einfach war
Dauert heute unendlich
War man gestern noch fröhlich
Ist man nun unsicher & nervös

Lieber Gott
Ich glaube an Dich
Ich bete Dich an

Doch
Müssen wir uns in Frage stellen?
Ständig immer & überall die Prüfungen???

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

Das Süße Vergessen

Das Süße Vergessen 12 00

Erinnerst Du Dich an Deine Angst?

Vor dem Keller?
Vor den Prüfungen?
Vor dem Führerschein?

Vor den Anderen?
Vor dem Straßenverkehr?

Na also
Auch die Erinnerungen hieran sind erblasst
Auch hier breitete sich das süße Vergessen aus

Wann genießt Du es?
Wieso anerkennst Du es nicht???

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

Vor Einer Woche

Vor Einer Woche 12 00

Vor einer Woche widerfuhr mit etwas
Mittlerweile weiß ich gar nicht mehr was
Mich damals beunruhigte

Ich weiß nur
Ich wünschte paar Sachen geändert zu haben

Außerdem möchte ich trotzdem
Dass die Probleme von damals
Meine Heutigen sind

Die Heutigen belasten mich heute
Sie sind gar groß

Was war vor einer Woche?
Ist das nicht egal?

Ist nicht wichtiger
Was in einer Woche sein wird?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

Nun

Nun 12 00

Ich weiß nun

Du schwelgst nun in Erinnerung
Du stellst nun Dir vor was sein könnte

Das ist aber unwichtig
Allein zählen Tatsachen
Das tatsächliche Nun

Worauf wartest Du noch?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

Märchen Vom Schloss

Märchen Vom Schloss 12 00

Es war einmal ein Schloss.
In diesem wohnten keine Prinzessinnen, Kaiser oder sonstige Edelleute. Dies war ein Schloss zu einer Tür. Solches Schloss kann den Spaß & Tag verderben, wenn es nicht mal dies tut, was es soll. Doch ein König ist, für den dies ein Problem darstellt.

Und wenn dies Deine Problematik darstellt, dann kannst Du noch weiterhin glücklich weiterleben. Und so versuche nicht alles zu komplizieren & beginne Dein Leben zu genießen.

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

Regen

Regen 12 00

Wie schön es doch ist
Wenn es regnet

Alles wird
Frei Heruntergespült
Weggewischt
Die Luft gereinigt

Kleinigkeiten der Vergangenheit verdeutlicht
Lapallien aufgezeigt

Und doch
Verwende nicht nur den Regen
Um wieder wach & aufmerksam zu werden

Doch
Rege Dich
Auch ohne Regen

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

Das Unerwartete

Das Unerwartete 12 00

Es kommt so schnell
Das Unerwartete

Es hängt ab
Von so vielen Zufallen
Von so vielen Umständen
Von so viel Glück

Daher stelle Dich darauf ein

Erledige doch bitte
Was Du von Dir erwartest

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

Was Die Katze Alles Weiß

Was Die Katze Alles Weiß 12 00

Was Deine Katze alles wusste
Wieso wusste sie es?

Warum nicht ein Mensch?
Wann verlorst Du Dein Vertrauen in alles & jeden?

Gut
Dass Du Deine Katze hast

Doch
Wann öffnest Du Dich einem Menschen?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

Irgendwo

Irgendwo 12 00

Irgendwo befindet sich jemand
Dem es so ergeht wie Dir
Der von demselben träumt

Mit denselben
Erfahrungen
Enttäuschungen
Erwartungen

Irgendwo
Spreche die Menschen an
Du wirst es nicht bereuen

Siehe
Es wird irgendwann bestätigt

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

So sind die Bären- Eine tierische Novelle?

So sind die Bären- Eine tierische Novelle? 11 00

Es war einmal eine Bärenfamilie.
Sie bestand aus Mutti & Vati Bär. Außerdem gab es noch die Bärenkinder Sam, Dan & Max. Alle mochten sich sehr gerne. So hielten sie ständig zusammen. Das war auch gut so. Die Familie Bär unternahm viel. Sie war häufig unterwegs. Ständig trafen sie neue Gefahren. Gemeinsam schafften sie es, den Gefahren zu trotzen. Dies stärkte den Zusammenhalt & das Gemeinschaftsgefühl der Familie.

Doch eines Tages kam Vati Bär nicht zurück. Er verstarb. Selbstverständlich rückte die Familie nun noch stärker zusammen. Vor allem der kleine Sam kümmerte sich vorbildlich um seine hilflose, verlassene, zurückgelassene Mutti.

Dies verstand aber nicht die kleine Bärin Julia. Julia fand Sam ganz nett. Fühlte sich nun aber um die Liebe Sams' betrogen. Sam unterstütze weiterhin seine Mutti. Was hätte er sonst auch machen sollen? Was blieb ihm übrig?
Julia konnte dies alles nicht verstehen.

Dies führte insgesamt zur Unruhe in der Familie.
Letzten Endes meinte jeder, er erhielte nicht die Aufmerksamkeit, die Liebe, die Beachtung, die Rücksicht, die Pietät, die ihm zusteht. Außerdem glaubte jeder, gerade er habe Recht.
Keiner konnte & wollte auf den Anderen zu- & eingehen. Niemand bat um ein klärendes, reinigendes, offenes Gespräch. Jeder war zu stolz.
Warum? Was war zu verlieren? Wurden alle zu Tieren? Zu dumm? Oder offenbarten alle ihr wahres, menschlichtes Gesicht?

Und wenn sie sich nicht aufraffen, einander zu verstehen, zu vergeben, sich anzuhören, aufeinander zu zu gehen & ihre Hände zu reichen, verstarb ein jeder menschlich, einsam für sich ohne irgendwas von der einst harmonischen Familie zu wissen.

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Baghira

Baghira 11 00

Oh Baghira
Was habe ich getan?
Was hätte ich tun sollen?

Ständig bleibt
Die Ungewissheit

Das schlechte Gewissen
Der unruhige Schlaf
Die Erinnerung

Nun weiß ich was zu tun wäre
Nun fehlst Du mir
Nun fällt mir das Wahre ein

Warum nicht dann?
Wer ist stark genug die Zeit zurückzudrehen?

Anzuhalten?
Farbe zu bekennen?
Umzukehren?

Spürtest Du die Sympathie?
Wusstest Du über die Schmerzen?
Gabst Du mir Signale?

Ständig bleibt die Ungewissheit
Oh mein Baghira

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Das Spiel

Das Spiel 11 00

Jeden Tag spielst Du's nun

Und doch
Die Spielregeln bleiben dieselben
Nichts wird sich je ändern

Warum willst Du Deine eigenen entwickeln?
Warum das Rad neu erfinden?

Warum missachtest Du die
Ungeschriebenen
Gültigen
Gesetze?
Wann spielst Du endlich mit?

Es ist nur ein Spiel
Ein Gedankenspiel?
Ein Spiel ohne Grenzen?
Ein ernsthaftes Spiel?

Und doch
Die Spielregeln bleiben dieselben

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Gerüchte

Gerüchte 11 00

Die Gerüchte schwirren umher
Sie fressen mich auf

Doch
Ich halte es aus
Ich kämpfe gegen sie an

Ich überlebe sie souverän
Ich überlebte sie souverän
Ich werde weiterhin stärker als sie sein

Es ist gut
Ihre Existenz zu berücksichtigen

Es ist existentiell
Sich nicht wegen
Kleinigkeiten verrückt zu machen

Alles sind nur Kleinigkeiten

Es ist besser
Zu leben

Sie als Gerüchte zu definieren
Und sie nicht zu Wahrheiten werden lassen

Ich werde das Wahre offenbaren
Die Gerüchte werden mich nicht
Fassen & Fressen können
Eher ich sie

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Die Mauer

Die Mauer 11 00

Du würdest so viel gerne machen
Doch

Eine Mauer umschließt
Deine Gedanken
Deine Ideen
Deine Aktivitäten

Du wirst gebremst durch sie
Doch
Reiße sie ein
Du bist stark

Siehst Du's nicht?
Bemerkst Du's nicht?

Sie schwankt schon!
Du kannst so viel mehr

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Irrungen & Wirrungen

Irrungen & Wirrungen 11 00

Irre ich mich?
Bin ich verwirrt?

Mache ich das Richtige?
Mache ich das Richtige richtig?

Mache ich alles richtig?
Mache ich die richtigen Dinge?

Ich bin gefangen
Gefangen in einem Netz

Ein Netz voller Irrungen & Wirrungen
Es gibt kein Entkommen

Ständig stelle ich mich in Frage
Ständig bin ich mir selber im Weg
Ständig bin ich unsicher bei meinen Aktionen

Zweifel blühen auf

Wo bleibt das Licht?
Die Zuversicht?

Ein Netz voller Irrungen & Wirrungen
Nennt man es Leben?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

What She Said

What She Said 11 00

What she said
It really shocked me

Are things like that?
Is she right?

Did I do lots of things all in vain?
Is there no rescue?
No hope?
Am I lost?

Never mind

It's what she said
What she thinks

It's not certain
That is the truth
The reality

Still it's important
What I think & do

On the other hand

What she said
It really shocked me

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Einst So Nah ...

Einst So Nah ... 11 00

Einst so nah
Und nun
Fern?

Wo bist Du?
Was geschah?

Gibt es ein Wiedersehen?
Nutzten wir sämtliche Gelegenheiten?
Teilten wir alles?

Miteinander?
Aus?
Mit?

Fern
Ganz fern
Niemand weiß genau wo

Aus der Dämmerung treten
Erinnerungsfetzen

Bereute Momente
Unüberlegte Äußerungen

Wie es je wieder gut machen? Zurechtbiegen?

Einst so nah
Und nun für immer
Wie immer
Getrennt

Für immer?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Die Falschen Gesellen

Die Falschen Gesellen 11 00

Du meckerst
Dass Du Dich nicht auf Deine Leute verlassen kannst

Kein Wunder
Sie merken Dein Gefühl
Sie sind die falschen Gesellen

Richtigerweise denken sie an sich
Was interessierst Du?

Jeder freut sich
Wenn Du etwas für die erledigst

Wenn Du die Aufmerksamkeit auf Dich ziehst
Wenn sie nicht unangenehm auffallen müssen

Merkst Du
Dass es falsche Gesellen sind?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

2 Gedanken

2 Gedanken 11 00

2 Leute haben 2 Gedanken
Dennoch müssen es nicht dieselben sein
Auch nicht die gleichen

Hinzu kommt
Die Erfahrung
Das Wesen
Die Mentalität

Die Ansicht
Das Anliegen
Der Hintergrund

Daher erzähle Deine Gedanken
Denke diese nicht nur

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Trockne Deine Tränen

Trockne Deine Tränen 11 00

Trockne Deine Tränen

Worauf wartest Du noch?
Weshalb weintest Du?

Wieso weinst Du nun?
Warum machtest Du nichts?

Was bringen Deine Tränen jetzt noch?
Es ist vorbei

Nun brauchst Du nicht mehr aktiv sein
Dich beschweren

Trockne Deine Tränen

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Das Kalte Grab

Das Kalte Grab 11 00

Es ist ausgehöhlt
Es lauert
Es hat Zeit

Es ist gegraben
Es lockt jeden herbei
Es wird von allen besucht

Aufgesucht
Früher oder später
Keiner kann dem entrinnen

Wie lange können wir dem Rufen trotzen?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Recht Behalten

Recht Behalten 11 00

Hurra
Ich habe Recht behalten

Doch
Was habe ich davon?

Ich habe Recht behalten
Allerdings was noch?

Ein Anderer verlor sein Gesicht
Wieder ein Anderer möchte mich nun nicht mehr sehen

Ein Anderer hasst mich
Der Nächste wird mir nichts mehr anvertrauen
Wieder ein Nächster wird mich meiden

Es bleibt die Frage
Wie man recht spricht
Es bleibt ständig ein Kompromis

Manchmal braucht man gar nicht immer
Recht
Zu behalten

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Umsonst

Umsonst 11 00

Du meinst
Deine Bemühungen seien umsonst

Es macht keinen Unterschied
Nichts macht einen Unterschied
Nichts ist umsonst

Du bist mit nichts geboren
Du wirst mit nichts sterben

Und dennoch

Mache alles dafür
Dass Dein Leben nicht umsonst ist

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Dankbarkeit 11 00

Dankbarkeit 11 00

In mir nichts als Dankbarkeit
Dankbarkeit über so manches

Wie sich Dinge entwickelten
Hätten sie sich anders entwickeln sollen?
Hätten sie sich auch anders entwickeln können?

Wie Dinge sind
Kann man sich's anders vorstellen?

Wie Dinge waren
Was bereut man?

Wie Dinge werden
Darf man nicht mehr dankbar sein?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Mein Leben 11 00

Mein Leben 11 00

Mein Leben
Es ist mir

Andere brauchen es nicht zu verstehen
Andere brauchen mich nicht zu verstehen

Wichtig allein ist
Dass ich mich verstehe
Dass ich nichts bereue

Dass ich mein Leben ständig so wiederholen möchte
Dass ich lebe

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Mosaik 11 00

Mosaik 11 00

Du stellst fest
Alles baut aufeinander auf

Alles muss so kommen wie's kommt
Alles kam wie's kommen musste

Alles hat seinen Sinn
Eine Absicht

Dein Leben ist & gleicht einem
Bizarren
Abwechslungsreichen
Mosaik

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Tod 11 00

Tod 11 00

Herr Tod
Du bist
So endgültig
So plötzlich

Immer kommst Du

Unerwartet
Unerwünscht

Herr Tod
Bitte
Gib mir so bald keine Antwort

Herr Tod
Es hat wirklich noch Zeit
Dass Du mich besuchst

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Neuer Tag

Neuer Tag 11 00

Heute ist ein neuer Tag

Gestern ist vorbei
Vorgestern ist längst überholt
Morgen ist noch längst nicht in Sicht

So genieße heute
Sei tätig

Bereue nichts
Lasse nichts aus

Heute ist Dein Tag

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Der Gesunde

Der Gesunde 11 00

Der Gesunde hat gar viele Wünsche
Der Kranke & Unzufriedene nur Einen

Warum vergessen wir das immer wieder?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Flucht 11 00

Flucht 11 00

Ist sie möglich
Die Flucht?

Flucht vor allem?
Flucht von Allem?

Von der Vergangenheit?
Von der Zukunft?

Flucht nach vorne?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Erinnerung

Erinnerung 10 00

Was ist Erinnerung?
Die Gedanken an etwas Vergangenes?
Etwas Schönes?
Fallen Dir bestimmte Daten ein?
Sie sind wichtig

So erinnerten sich schon kluge Köpfe an ihre Gedanken

Karl Marx erkannte
Schafft Euch Erinnerung

Und Günter Grass stellte fest
Erinnern heißt auswählen

Jean Paul hielt fest
Die Erinnerung ist das einzige Paradies
Aus dem wir nicht vertrieben werden können


In diesem Sinn hoffe ich
Dass Dein heutiger Tag
In guter Erinnerung Dir bleiben wird
So wie Dein folgendes komplettes Lebensjahr

Wer erinnert sich gern an Dich?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 10/00)

Das Märchen Vom Weinenden & Lachenden Augen

Das Märchen Vom Weinenden & Lachenden Augen 9 00

Es war einmal in einem fernen Land.

In diesem Land war alles möglich.
So konnte es sogar mitunter vorkommen, dass man Augen antraf. Das lachende Auge, ein Kraken-Auge, das Holz-Auge, das übergehende Auge, das Pfauen-Auge, das L-Auge, das zugedrückte Auge, das Dorn-Auge, das trockene Auge, das Glas-Auge, das-aus-dem-Sinn-aus-den-Augen-Auge, das weinende Auge, ein Menschen-Auge. Alle Augen eben.
Unbeschreiblich schön war dann dieser Augen-Blick.

So machte man die Augen auf & erkannte sie überall. Besonders possierlich ward die Anwesenheit in einem Raum vom weinenden & lachenden Auge. Doch dazu später mehr. Erst werden die Augen vorgestellt- vor allem deren Geschichte ist interessant & erzählenswert.

Das weinende Auge, das zunächst untrennlich vom lachenden gewesen ist, wollte sich plötzlich eines Tages alleine durch sein Leben schlagen. Dazu wollte es das Rad neu erfinden. Niemand durfte helfen. Es wusste ja, dass es für sich die Allwissenheit pachtete. Der Rest, der erbärmliche, wusste von nichts.

Doch- das weinende Auge war der Besserwisser par excellence.
So war ihm bekannt, dass man von ihm das Weinen allgemein erwartete. Daher änderte es sich nicht, auch wenn es dies hätte tun können & wollen.

Manchmal gar nahm es groteske Züge an: war es in Australien, wollte es doch lieber in Europa sein. Fühlte es sich endlich wie ein Europäer, so wünschte es in Lima aufzuwachen. Dies setzte sich so immer weiter fort.

Da dies nicht sein Wohlbefinden unbedingt förderte, wähnte es Alternativen zu suchen. Doch plötzlich waren diese augenscheinlich nicht mehr möglich. Es war & blieb das weinende Auge. Da diese Tatsache unumstößlich war, rollten viele echte, heiße Tränen.

Hingegen beim lachenden Auge nur Sonnenschein war. Denn, es ist all zu menschlich, sich dem zu widmen, der sich auf der Sonnenseite des Lebens befindet. Dem das Glück lacht. Der zufrieden mit sich & seiner kleinen Welt scheint.

Dem lachendem Auge schmerzte der Abschied vom Weinenden & das Schicksal von demselben. Allerdings versuchte das lachende Auge, das Optimale in dieser Situation zu sehen & jenes herauszukitzeln.

Machte das weinende Auge nicht ständig auf Schwierigkeiten & Alternativen aufmerksam?
Wollte es nicht sogar auf Gräbern tanzen? Zauberte es nicht aus jeder noch so kritischen Situation ein fröhliches Ende & Lösung hervor?

Es gab Momente, da das Lachen hätte verstummen mögen- doch wozu? Sollte das Eine nicht eintreten, damit das Andere entstand? Traten einst nicht noch chaotischere Situationen auf? Haben die Einem etwas an haben können???

Eines gefiel dem lachenden Auge nicht: es wollte unglücklich & traurig sein.
Tränen zeigen können, doch es konnte nur lachen.

Gott, der ja überall seine Augen hat, realisierte, dass es am besten sei, wenn alles zwei Seiten, Gegenpunkte habe. So bekamen die Rosen, die wunderhübschen, Dornen. Wir Menschen erhielten weinende & lachende Augen. Diese sollen sich einander die Waage halten.

Einerseits ist zu erkennen, dass alles aufeinander aufbaut & folglich das gesamte Leben ein Mosaik darstellt.
Andererseits ist der Mensch sich darüber im klaren zu werden, dass er seine Möglichkeiten erkennt & nutzt. Auch kann dies bei der Liebe angewandt werden. Die vergebenen Chancen sind passe. Das heute & hier ist wichtig. Auch wenn manchmal ein weinendes Auge das Ergebnis ist. Doch auch ein lachendes Auge kann das Fazit der Liebe sein.

So wurden die lachenden & weinenden Augen wieder vereint & jedes Erschaffene erhielt von nun zwei Seiten. Und da sie nicht gestorben sind, hat selber heute jeder zu erkennen, dass die weinenden & lachenden Augen weiterhin existieren.

Dieses Märchen geht zu Ende- was beginnt?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 9/00)

Der Jüngling

Der Jüngling 8 00

Es war einmal ein Jüngling.
Der war nicht zufrieden, ein Jüngling zu sein.

Einerseits war er zu alt, einen kleinen, jungen Knaben darzustellen.
Das bedeutet nämlich, dass seine Familie seine Pflichten erfüllt & er nur Rechte hat. Alles wird ihm abgenommen & entschuldigt. Er darf den ganzen, lieben Tag lang spielen & in den Tag hinein leben. Außerdem meint er, dass er sich nur darum zu kümmern habe, das Laufen, das Sprechen & das Essen zu erlernen. Ungeklärtes wird in der Zukunft einleuchtender werden.

Andererseits war er zu jung, um ein alter Greis zu sein.
Das heißt nämlich, dass ihm alles abgenommen wird. Die Familie kümmert sich um die Pflichten. Nimmt ihm dadurch alles ab & jedes & alles wird entschuldigt. Außerdem hat er so viel Erfahrung & Leben in sich, dass sich eine Gelassenheit einschleicht & alles nicht mehr zu wichtig genommen wird.

Dennoch musste unser Jüngling im Jetzt leben. Er wurde allerdings von Tag zu Tag unglücklicher & unzufriedener.

Eines Tages aber merkte er, dass er sich selber zufriedener & glücklicher machen kann. Daher änderte er sich entsprechend. Er wartete nicht mehr auf Dinge, sondern ging auf die Probleme zu. Er machte nicht mehr das Schicksal, die Mitmenschen oder diese ‚fiese Welt’ für seine aussichtslosen Lage verantwortlich, sondern sich selbst.

Auch sah er die lieblichen Frauen im anderen, wahren, warmen Licht: diese waren nicht mehr unnahbar, hochnäsig oder oberflächlich. Sondern interessant, aufbauend & herrliche Gesprächs-Partner.

So gestaltete sich der Jüngling nach & nach alles so, wie er es sich erhoffte, vorstellte & erwünschte. Eines Tages stellte er sogar fest, dass er gerne ein Jüngling ist

Und wenn er nicht doch ein Greis geworden ist,
so ist er noch heute ein Jüngling & glücklich.

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 8/00)

Das Alte Spiel

Das Alte Spiel 6 00

Das alte Spiel

Hass - Freude
Zufriedenheit - Bestürtzung
Verständnis - Empörung

Es ist halt nur ein Memory-Spiel
Die eine Sache sucht das Gegenstück

In diesem Spiel ist's das Gegenteil
Wen stört es?

Es ist halt das alte Spiel
Finde Dich damit ab

Suche gar eifrig Dein Gegenstück
Die gewonnen Pärchen behüte gar heftig

Und sei Dir bewusst
Auch diese sind bald verschwunden
Wenn Du irgendwelchen Anderen nachweinst

Letzten Endes bleibt alles nur ein verdammtes
Spiel

Es ist & bleibt halt
Das alte Spiel

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 6/00)

Einer Von Vielen 6 00

Einer Von Vielen 6 00

Gerade dachte man noch
Man sei der Held
Man wisse wo's langgehe

Doch nun weiß man wieder
Man ist nur Einer von Vielen
Man ist halt ein Stein

Ein Stein den Jemand anders benötigt
Um auf sein rettendes Ufer zu gelangen
Um sein Schutzwall höher bauen zu können

Um seinen Mitmenschen zu bewerten
Um seinen Partner eifersüchtig zu machen

Finde Dich damit ab

Du bleibst Einer von Vielen
Oder finde Deinen eigenen Steinbruch

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 6/00)

Träumer

Träumer 6 00

Du bist & bleibst der
Träumer

Du meinst Du überstehst alles
Du meinst es ginge endlich mit dem Leben los
Du meinst gleich
Morgen

Wieso nicht
Sofort?
Ändert sich alles?

Du meinst
Also die Welt warte gerade auf Dich

Du meinst
Sie liege Dir zu Füßen

Was meinst Du noch?

Meinst Du auch das alles?
Oder träumst Du dies?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 6/00)

Es Liegt An Dir

Es Liegt An Dir 6 00

Du schimpfst über alles
Und dennoch- es liegt an Dir!

Du willst Veränderungen
Und dennoch- es liegt an Dir!

Du verlangst Verständnis
Und dennoch- es liegt an Dir!

Du wünschst Liebe
Und dennoch- es liegt an Dir!

Du forderst Klärung
Und dennoch- es liegt an Dir!

Wann siehst Du's ein?
Es liegt an Dir!

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 6/00)

Eigenes Erwachen

Eigenes Erwachen 6 00

Worauf wartest Du noch?
Wann kommt es?
Dein Erwachen?

Wieso auf den rechten Augenblick warten?
Wird er jemals da sein?

Wann nimmst Du endlich die Möglichkeiten wahr?
Warum die ständige Warterei?

Erwache doch bitte

Worauf wartest Du noch?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 6/00)

Es Kommt Alles Auf Mich Zurück

Es Kommt Alles Auf Mich Zurück 6 00

Dabei bleibt es
Es kommt alles auf mich zurück

Was ich früher verbrochen habe
Was ich machte

Was ich nicht unternahm
Was ich sagte
Was ich vergaß

Es bleibt dabei
Es kommt alles auf mich zurück

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 6/00)

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Nichts hält uns 1010
Nichts hält uns 1010 Davon ab Diesen Moment Zu unserem...
per arne - 25. Dez, 18:17
Beschnuppern 1010
Beschnuppern 1010 Ja, man kommt sich näher Man gleicht...
per arne - 25. Dez, 17:04
Jeder Blamiert Sich 1010
Jeder Blamiert Sich 1010 Du weißt doch Jeder blamiert...
per arne - 25. Dez, 16:53

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