Samstag, 24. Februar 2007

Das Neue

Das Neue 11 03

Oh ja- gewiss
Mir ist es bekannt
Überall kann man etwas Positives entdecken
Es kommt immer auf die Perspektive an

Das ist mir nicht neu
Dabei liebe ich das Neue zu sehen
Den Neuanfang- jeden Tag
Die neue saubere Tafel

Neu zu leben mit alter Erfahrung
Manchmal bedarf es größere Ereignisse für etwas Neues
Doch häufig ist das Neue ständig da

Jeden Monat
Jede Woche
Jeder Tag

Jede Stunde
Jeden lieben Augenblick
Das ist mir bekannt

Bekenne ich mich aber auch zu meinem Leben?
Immer wieder auf’s Neue?
Ständig auf der Flucht?

Auf ein Neues

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 11/03)

Was Willst Du?

Was Willst Du? 11 03

Möchtest Du, dass ich Dein Leben führe?
Dass ich Du bin?

Nein
Ich bleibe ich
Akzeptiere es oder lasse es bleiben
Kompromisse gehe ich gerne ein
Allerdings gelten Kompromisse für zwei

Wie gehst Du auf mich ein?
Was machst Du für mich?
Was wissen wir voneinander?

Entfernen wir uns?
Leben wir uns auseinander?
Heizt die Distanz unsere Phantasie & Zuneigung an?

Ich möchte leben
Mein Leben
Meine Träume

Möchte Dir alles sagen dürfen
Lässt Du es zu?

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 11/03)

Leben Heißt Riskieren

Leben Heißt Riskieren 11 03

Nein- schaue nicht ständig zurück
Bleibe in der Gegenwart
Die Zukunft & Vergangenheit interessieren Dich
Wenn die Gegenwart stimmt

Jene ist akzeptabel wenn Du Dich an Dein Risiko gewöhnst
Stelle sicher wer Du bist & handle
Entscheidungen fordern Konsequenzen
Es verläuft manchmal im Chaos
Dennoch hat es Dir zu gefallen

So bist Du
Bleibe Dir treu

Wagst Du etwas freue Dich über die Resultate
Willst Du Routine dann lebe routiniert
Möchtest Du leben dann riskiere etwas
Niemand schert sich um Dich

So sei Dein eigener
Bewunderer
König
Depp &
Herr

Folglich gründe ab sofort Dein eigenes Königsreich

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 11/03)

Für Immer

Für Immer 11 03

Große Worte
Worte die die Ewigkeit bedeuten

Angst?
Ging es zu schnell?
Noch nicht genug erlebt?

Bleibt keine Hintertür mehr offen?
Noch mal überdenken?
Wurde man überrollt?

Für Immer
Wie herrlich es klingt
Traumhaft wenn es stimmt

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 11/03)

Geschafft

Geschafft 11 03

Nun ist es so weit
Das Langersehnte ist eingetreten

Kein Schreien mehr
Kein Bibbern
Kein In-Frage-Stehen

Ein zufriedenes Miteinander
Harmonie
Ausgesprochen

Das Ziel ist dasselbe
Wir haben es geschafft

War ich schon immer so müde?

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 11/03)

Angezogene Handbremse

Angezogene Handbremse 11 03

Sie zieht die Handbremse
Aus welchem Grund?
Damit wird blockiert

Ich löse meine Bremse
Möchte auch nicht gebremst werden
Man kommt ins Stocken
Durcheinander

Jeden Bremser ignoriere ich
Möchte fahren
Meinen Weg

Alte Wege
Neue Wege
Leben

Zu viel verlangt?

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 11/03)

Herbstlicht

Herbstlicht 10 03

Wir befinden uns im Herbst
Und erfreuen uns des wunderschönen Herbstlichts
Wir sehnen herbei die reiche Ernte
Und genießen die Naturveränderungen

An manchen Punkten & Stellen bleiben wir einfach stehen
Und schauen zurück
Wir saugen das Herbstlicht auf
Und wissen, dass der Winter folgt

Es wird auch bald wieder Sommer
Doch nun befinden wir uns
Im Herbst und
Erfreuen uns am Herbstlicht

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 10/03)

Immer Auf Der Flucht

Immer Auf Der Flucht 10 03

Gewiss
Man ist immer auf seinem Weg

Für den einen ist man auf der Flucht
Man kennt ihn nur flüchtig

Der Andere versteht einen
Der Weg ist das Ziel

Ich weiß selber
Ich fliehe
Aber ich werde auch frei

Ich brauche nicht von allen verstanden zu werden
Ich muss wissen was ich will
Ich weiß was ich möchte

Stellt mich nicht in Frage
Begebt Ihr Euch lieber auf Eurem Weg

Unabhängig
Ob es einer Flucht gleicht

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 10/03)

Die Leute

Die Leute 10 03

Haben immer was zu meckern
Den Leuten bist Du vollkommen egal

Wen kümmert Deine Ideale?
Vorstellungen?
Ideen?
Gedanken?

Bald schon bist Du weg
Was bringst Du noch?
Weshalb Dir gegenüber wohl gesonnen sein?

Jeder möchte seine
Gedanken
Ideen
Vorstellungen &
Ideale
Verkünden &
Veröffentlichen

So kümmere Du Dich nicht um die Anderen
Lebe Dein Leben für Dich
Gebe Deinem Leben leben

Die Leute
Who will get out here alive?
Who will even live forever?
I hope noone at all

Gaudiamos igitur

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 10/03)

Erwartungsfrohe Augen

Erwartungsfrohe Augen 10 03

Diese schauen mich an
Es sind Deine

Ebenso wie Deine schnuckeligen Ohren
Meine Worte erlauschen wünschen

Dabei weiß ich nichts zu sagen
Ist es immer dasselbe?

Weißt Du etwas über meine Sinne?
Wie ich mich sehne nach
Erlösung?

Klarheit?
Zukunft?
Frieden?

Den stillen Augenblick?
Der Gemeinschaft?

Ich möchte mich nicht in Frage stellen
Und auch Dich will ich nicht enttäuschen

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 10/03)

Die Richtigen Worte Im Richtigen Moment

Die Richtigen Worte Im Richtigen Moment 10 03

Das wünsche ich mir
Ebenso wie das Richtige Tun im rechten Augenblick

Weshalb ist es so schwierig?
Warum fällt mir erst hinterher das Optimale ein?
Wieso liege ich oft so falsch?

Wüsste ich was das Gute ist täte ich es auch?
Erkenne ich es?

Ich zweifele
Verzweifele?
An mir?

Meine Umgebung?
Meine Umwelt?

Es ist richtig schwer das Richtige
Zu tun
Zu sagen
Zu denken

Dennoch bleibe ich stolz
Das ist mein Leben

Meine Fehler
Meine Entscheidungen
So bin ich

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 10/03)

Auf Kameraden

Auf Kameraden 9 03

Morgen ist ein großer Tag
Es geht um alles
Das ganze Leben fällt damit
Oder es steigt

Gewiss- es gibt Schmerzen
Spüre sie nicht

Es gibt Zweifel
Denke sie nicht

Es gibt ausweglose Situationen
Missachte sie

Du bleibst Dir letzten Endes
Selber übrig
Keiner zahlt für Dich
Niemand fühlt sich verpflichtet
Dich zu unterstützen

So mache alles zu Deinem Leben
Lebe Deine Träume
Überhöre das Geschwätz der
Griesgrämigen
Demotivierten

Das gilt für Euch alle
Drum Kameraden
Auf
Ihr Leute

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 9/03)

Vor Der Schlacht

Vor Der Schlacht 9 03

Es ist ruhig
Zu ruhig
Die Stille vor dem Sturm
Der Schlacht

Es kann meine letzte sein
Es kann der Anfang von etwas ganz Genialem sein
Es macht nichts wie es ausgeht

So ist mein Los
Mein Schicksal

Ich kämpfe meine Schlacht
Wer Frieden will soll sich den suchen
Wer eine andere Strategie verlangt
Soll diese versuchen

Ich weiß
Was ich will
Ich bin ein ständiger Kämpfer
Das ist mein Leben

Ich befinde mich im Prinzip ständig
Vor der nächsten Schlacht

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 9/03)

Der Zoo

Der Zoo 9 03

Äußerst hervorragend geht es mir nicht momentan.

Daher suche ich Orte auf, an denen ich mich ein wenig besinnen kann: Bahnhöfe, Kirchen, Krankenhäuser, Friedhöfe, Flughäfen, Fußgängerzonen …

Heute lautet mein Ziel: der Zoo. Gewiss- es könnte sein, dass er für die Tiere als Gefängnis gilt. Aber sie sind versorgt. Können alt werden. Erhalten Essen und medizinische Unterstützung. Was kann man mehr verlangen?

Als erstes entdecke ich die Pfauen: sie sind nett, imposant anzusehen. Es wird mir aber mit der Zeit langweilig: sie versuchen etwas zu repräsentieren, was sie gar nicht sind. Sie verärgern dadurch die übrigen Insassen & Besucher. So schwanke ich weiter.

Angekommen bei den Rehen. Ui, sind sie wieder scheu. Man muss denen gut zu sprechen. Sie haben Glück schon länger im Zoo zu hausen, dabei zu sein. So kennen sie alle Insassen, können sich verdrücken, wenn nötig & wissen immer, wo es das saftigste Grün zu holen gibt.

Da gehe ich lieber zu den Seeottern: sie quieken genüsslich vor sich hin. Das machten sie seit Generationen so. Keiner nimmt so richtig Notiz von denen. Aber von wem wird das schon getan?
Es ist ihre Daseinsberechtigung. So quieken sie weiter & ich gehe weiter.

Erst bei den Affen halte ich an. Die sollen ja uns Menschen so gleich sein. Ich sehe immer nur Tierisches: schreien, wenn etwas nicht gefällt; denken man sei das Größte der Welt, obwohl man so lächerlich ist; vorteilhaft ist alleine, dass man schon seit paar Tagen im Zoo vor sich hin vegetiert.

Ähnliches gibt es bei den Schlangen: jene zischen den ganzen Tag vor sich hin. Immer wieder andere Laute. Wen kümmert schon das Geschwätz von gestern? Wieso sollte es mit denen der anderen Tiere übereinstimmen?

Wie kann man so vermeiden, konfus zu werden? Wenn die Basis schon nicht stimmt? Wenn Kleinigkeiten nicht vorhanden sind?

Zum Glück gibt es immer noch die Giraffen: sie stehen über allen. Sind adrett anzusehen. Wandern manchmal von einem Zoo zum anderen Zoo.

Solch ein Zoobesuch tut gut. Er macht mir klar: es gibt für mich noch andere Stationen. Ich nutze ihn, mich aufzutanken. Ich zeige ihm nicht, dass er nicht zu meinem Favoritenkreis gehört.

Ich überlege mir: leben & leben lassen. Bei der ersten Möglichkeit bin ich weg. Mir geht es nun besser. Ich besinne mich. Ich verdeutliche mir meine Träume & lebe diese.

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 9/03)

Was Wollt Ihr?

Was Wollt Ihr? 9 03

Nein-
Ich sage nicht
Was Ihr wollt

Ich stelle Euch in Frage
Ihr wünscht
Dass ich bin wie ihr
Das stimmt nicht

Ich bleibe ich
Ich möchte nicht Euer Schatten sein
Euer müder Abklatsch
Eure Marionette

Akzeptiert mich wie ich bin
Oder lasst es

So
Was wollt Ihr?

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 9/03)

Die Unvorteilhafte Chefin

Die Unvorteilhafte Chefin 8 03

Belächele sie
Gebe ihr Mut
Vergesse aber nicht

Sie selber hat nichts zu lachen
Sie
Die unvorteilhafte Chefin

Sie ist verunsichert
Hat keine Ahnung
Lebt von der Vergangenheit

Lasse sie für Dich arbeiten
Unterstütze sie wenn möglich
Sie dabei selber

Ein vorteilhafter Chef

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 8/03)

Der Kämpfer

Der Kämpfer 8 03

Mal wieder sehen wir einen Mitmenschen
Dieses Mal einen Mann

Bekannt als
Kämpfer
Rebell
Chaot

Zwischen zwei Welten

Poet & Idiot
König & Außenseiter
Sprudelnde Quelle & verstörtes Etwas
Zerstört?

Oder doch lieber
Nichts?

Wie bei Carmen ruft er sich zu
Auf in den Kampf

Er wird nicht müde es jeden Tag
Auf’s Neue zu tätigen

Gar häufig ist es wohl eher ein Krampf
Das weiß er

Er bittet uns daran zu denken
‚Remember me for what I was
Not what I’m now’


Das ist mir bewusst
Dennoch kämpfe

Nichts ist zu verlieren
Du bist ein Kämpfer
Der Kämpfer

So sei es auch
Eben
Amen

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 8/03)

Arbeitssuchend

Arbeitssuchend 8 03

Sie ist arbeitssuchend
Sie weiß es

Es bedeutet aber lediglich
Dass sie keine Arbeit hat
Sie ist immer noch dieselbe
Sie ist weiterhin liebenswert

Unterstütze sie dennoch unentwegt
Sie möchte nicht untergehen
Sie will kämpfen

Unterstütze sie
Sie wünscht sich Beschäftigung
Sie möchte etwas tun
Lasse es zu

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 8/03)

Einige Leute

Einige Leute 8 03

Einige Leute sind ständig am Meckern
Einige Leute wissen alles besser

Einige Leute erhalten das Geld, was sie nicht verdienen
Aber Du
Einige Leute erlernten das Sprechen
Nach ihrem Koma

Was kümmerst Du Dich um andere Leute?

Lebe Du
Lebe Deine Träume
Schon bald bist Du nicht mehr

So beginne jetzt

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 8/03)

Tauben

Tauben 8 03

Siehe sie Dir an
Die Tauben

Gurrend vor sich hin
Leben sie
Aber sie leben wenigstens
Wackeln mit dem Kopf
Und freuen sich

Sie picken alles an
Was sie finden
Was ihnen vorgeworfen wird

Schmeckt es ihnen nicht
Stürzen sie sich auf den nächsten Brocken
Wo ist das Problem?

Warum äffst Du die Tauben nicht nach?
Was stören die Tauben Dich?

Sie hören nichts
Sie sind für alles & alle tauben
Ist das das Schlechteste?

Dennoch
Höre Du auf alles
Schnappe alles auf
Interessiere Dich für alle & alles
Und stürze ins Leben

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 8/03)

Unterhalte Mich

Unterhalte Mich 8 03

Ich kann nichts sagen
Weiß nichts zu erzählen
Erlebe nichts

Deshalb bin ich hier
Du hast mich zu unterhalten

Ist es nett
Bleibe ich

Langweilst Du mich
Suche ich mir eine Alternative

Unterhältst Du mich?

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 8/03)

Chaos 8 03

Chaos 8 03

Es ist ausgebrochen
Das Chaos

Nichts klappt
Kleinigkeiten laufen schief
Was früher nebenbei lief
Ist heute die Hauptaufgabe

Egal
Das Chaos belebt
Es lebt
Es wird auch wieder in Ordnung gehen

Ich wünsche mir die Routine
Fort mit Dir
Du Chaos

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 8/03)

Das Schwarze Loch

Das Schwarze Loch 2 07

Ich befinde mich in einem Schwarzen Loch
Um mich ist’s pechschwarz
Dabei möchte ich doch niemandem wehtun

Was ich sagte
War nur für eine Person bestimmt

Was ich hörte
Macht mich wahnsinnig

Was ich spüre
Ist unbeschreiblich

Was bin ich nun so genervt?
Was bin ich so entmutigt?
Was war denn in der Vergangenheit?

Alles hatte doch irgendwo einen Sinn
Auch wenn ich das zunächst nicht verstand

Immer kam etwas Hilfe
Die ich gern annahm
Immer erhielt ich unerwartet tolle, neue Möglichkeiten
Immer wieder stellte ich fest, dass das Loch ein Ende hat
Immer wieder konnte ich aus dem Loch krabbeln

Was bin ich nun so blöde?
Warum schimpfe ich nun so vehement über dieses Loch?
Weshalb verschwende ich nun meine Kraft & Energie hierfür?
Könnte ich Beides nicht anders einsetzen?

So könnte ich mich bemühen
Die Farbe des Lochs zu ändern

Aus pechschwarz
Wird schwarz
Und aus schwarz grau

Wenn ich mag
Wird mein Loch rot
Es signalisiert
Hier lebe ich
Ich bin das Leben
Werde es auch bleiben

Oder grün
Ich bin die absolute Hoffnung & der Traum

Oder blau
Denn ich symbolisiere die Zuversicht & die Bestätigung
Alles hat seinen Sinn & Zweck
Alles geht weiter
Alles wird gut

Oder Regenbogen-Farben
Da ich die Vielfalt liebe
Die diversen Möglichkeiten
Die unterschiedlichen Wege

So krabbele ich also geschwind aus diesem schwarzen Loch
Oder verpasse diesem die rechte Farbe

Wenn nicht heute
Dann morgen
Aber spätestens übermorgen

(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 2/07)

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