Mittwoch, 21. Februar 2007

Weiß & Schwarz

Weiß & Schwarz 7 03

Gewiss
Man wird geschleudert
Von Schwarz zu Weiß
Man erlebt die gesamte Farbpalette
Jede Schattierung

Und doch
Was macht das alles aus?
Das war alles
Gestern

Und gestern ist vorbei
Es interessiert nur noch wenige
Heute & hier ist prima

Die ganzen Anschauungen seien Dir einerlei
Bist Du mit einem blauen Augen davon gekommen?
Lobt Dich jemand über den grünen Klee?
Sieht Dein Nachbar absolut schwarz?
Ist Dein Obermieter eine rote Socke?

Ist das nicht Einerlei?
Du hast doch noch immer eine
Rosarote Zukunft vor Dir

Außerdem ist Dir bewusst
Weiß & Schwarz ist nicht alles
Es ist nicht die ganze Wahrheit
Nur ein Stück

(Eingegeben 21.02.07 - Ausgedacht 7/03)

Straße Nach Nirgendwo

Straße Nach Nirgendwo 4 03

Er weiß es. Du brauchst es ihm nicht explizit zu sagen. Ihm ist es bekannt:
er befindet sich auf der Straße nach Nirgendwo. Noch sieht er den Horizont. Noch ist die Fahrbahn sicher und eben und überschaubar.

Noch …

(Eingegeben 21.02.07 - Ausgedacht 4/03)

Die Klippen

Die Klippen 4 03

Ich umschiffe sie ständig
Doch übersehe ich Einige
Das Wasser bricht ein
Ich breche nicht auf

Allerdings will ich aktiv sein
Keine Fehler machen
Fährt man so geradezu auf Klippen?

Bin überrascht
Wo es Klippen gibt

Umgeben von Klippen?

Volle Fahrt voraus
Es wird schon klappen

(Eingegeben 21.02.07 - Ausgedacht 4/03)

Die Brücke

Die Brücke 4 03

Ich baute eine Brücke
Sie wurde niedergerissen
Dabei hätte sie tatsächlich helfen können

Ein Wort zuviel
Alles fällt zusammen
Die Möglichkeit zum Paradies war gegeben
Ich wählte die Hölle

Gewiss sie wird wieder aufgebaut
Es dauert
Werde ich der Bauer sein?

Meine Brücke wurde niedergerissen

(Eingegeben 21.02.07 - Ausgedacht 4/03)

Allein

Allein 4 03

Die Brücke stürzte ein
Ich bin endlich wieder allein

Standest Du ständig hinter mir?
Nahmst Du die Hand an?
Stellst Du mich und uns nie in Frage?

Erinnerst Du Dich

Denke an mich als der
Der ich war

Nicht als der
Den Du hinterließt

Verließt?
Genießt?
Abschießt?

Ich bin allein
Das soll und wird mein Segen sein

(Eingegeben 21.02.07 - Ausgedacht 4/03)

Wache Auf

Wache Auf 4 03

Was machst Du Dich verrückt?
Weshalb übersiehst Du Deinen Schutzengel?
Wann wachst Du auf?

Gewiss- es ist keine einfache Zeit
Aber halte Dich aufrecht trotz allem
Wegen Allem?

Bald sehnst Du Zeiten wie jene wieder herbei
So mache nun das Beste daraus

Nicht jeder muss mit Dir einverstanden sein
Nicht alle haben Dich zu verstehen
Nicht mit jedem hast Du zu lachen

Wache auf
Sei aktiv
Noch hast Du Zeit

(Eingegeben 21.02.07 - Ausgedacht 4/03)

Dienstag, 20. Februar 2007

Kopflos

Kopflos 2 03

Was war ich gestern kopflos
Ich verlor tatsächlich meinen Kopf
Heute weiß ich nicht mehr weshalb

Mir ist bekannt
Dass ich die Kontrolle verlor
Dass ich Fehler machte

Gewiss ich war kopflos
Doch das war gestern
Heute will ich nur noch
Leben

(Eingegeben 20.02.07 - Ausgedacht 2/03)

Ein Wunderbarer Tag

Ein Wunderbarer Tag 2 03

Nichts will ich beschönigen. Bewusst ist mir, unser Leben ist eine ständige & einzige Wiederholung: jedes Jahr, jeder Monat, jeder Tag, jede Stunde gleich- alles gleich. Egal?

Und doch: lasse mich freuen. Zumindest heute, jetzt. Wann darf ich es je wieder?
So lasse mich einen wunderbaren Tag zelebrieren. Wie viel Zeit verschwendete ich doch schon? Was entglitt mir nicht alles bereits? Wie viele Bekanntschaften frischte ich nicht mehr auf? Wie viele Leute überzeugte ich nicht von einem wunderbaren Tag?

Mir wurde das alles nun bewusst. Gezwungenermaßen. Ich führe gerade einen letzten Willen aus. Ein Freund verstarb. Seine letzte Worte zu mir waren: ‚… und wenn Dir wirklich etwas an mir liegt, dann freue Dich für mich. Mache Dir ein wunderbares Leben. Zumindest einen wunderbaren Tag …’.

Gewiss- ich brauche mich nicht an mein Versprechen zu halten. Habe mich eben versprochen. Wer macht dies nicht?

Und doch: ich spüre, dass das wunderbare Tag proklamieren auch mich entspannt. Mir weiterhilft. Wieso nicht jeden Tag seinen wunderbaren Tag feiern?

(Eingegeben 20.02.07 - Ausgedacht 2/03)

Puppe Ohne Puppenspieler

Puppe Ohne Puppenspieler 2 03

Ich möchte sie sein

Die freibewegliche Puppe
Die Puppe ohne Drahtseile
Die Marionette die in & an den Seilen hängt

O Puppenspieler
Lasse mich los

Ich bin nicht wie die Masse
Ich brauche gewiss meine Mitmenschen
Ich komme aber auch gut alleine zu recht

Manchmal sollte man sich sogar zurückziehen
Aber das ständige An-einem-Strang-ziehen
Liegt mir nicht
Es ist nicht persönlich

Ich wünsche halt Abstand
Auch Abstand zu mir
Ich möchte nichts bereuen
Ich will das Vergangene vergessen

Ziehe den täglichen Aufbruch vor
Weg mit Euch Sand-In-Die-Augen-Streuer
Alles-In-Frage-Steller
Ständig-mies-seher & Mäkler

Lasst mir mein Kampf
Mein Leben
Meine Welt

Lasst mich einfach nur meine mir gefallene Puppe sein
Entfallen?

(Eingegeben 20.02.07 - Ausgedacht 2/03)

Eine Liebesgeschichte

Eine Liebesgeschichte 2 03

Nun dauert sie länger an. Die Liebesgeschichte. Eine Liebesgeschichte. Eine von vielen? Die Einzige? Meine?

Gewiss- so war es nicht geplant. Nichts war strukturiert, erhofft. Ist das das Wahre? Nicht zu viel erwarten? Geschehen lassen? Laufen lassen? Überraschen lassen? Was ist vorhersehbar?

Manchmal kostete sie mir meinen Kopf, dann rettete sie mir mein Leben. Es ist perplex: das falsche, vermeintliche, Wort von mir im rechten Augenblick kittete die Situation. Was geschah schon nicht alles? Was darf noch passieren? Was geht noch? Ich sehe momentan ganz klar. Warum jetzt? Nicht eher?

Meine Liebe- Du weißt, was Du mir bedeutest. Wie wichtig Du mir bist. Bitte, zeige mir nicht Dein Zaudern. Das In-Frage-Stellen.
Weckst Du dadurch nicht schlafende Hunde?

Schön, Dich kennen gelernt zu haben. Schöner, Dich zu sehen.
Am schönsten mit Dir aufzuwachen. Traumhaft mit Dir zu leben- ein Leben lang. Ist das auch Deine Geschichte?

(Eingegeben 20.02.07 - Ausgedacht 2/03)

Wolfsgeheul

Wolfsgeheul 2 03

Hörst Du sie heulen?
Die Wölfe

Es ist gar eklig anzuhören
Und doch
Ich habe mit zu heulen
Mit den Wölfen heulen

Andererseits gehe ich unter
Die Meute zerfleischt mich
Ich werde nicht mehr wahrgenommen

Heule mit
Und Du brauchst nicht zu weinen

(Eingegeben 20.02.07 - Ausgedacht 2/03)

Deine Welt

Deine Welt 1 03

Wieder einmal bricht Deine Welt zusammen
Wieder einmal weiß Du nicht weshalb
Wieder einmal kennst Du nicht Deinen Fehler

Trotz allem
Es bleibt Deine Welt
Mache sie zu Deiner
Versuche erst gar nicht den Zusammenbruch zu verstehen

Lebe fröhlich
Sei vergnügt
Wenn nicht möglich: sei heiter

Gewiss- Goethe hatte Recht
So mache Dir Deine Welt angenehm & recht
Sonst wird es keiner vollbringen

Trotz allem
Es bleibt Deine Welt

(Eingegeben 20.02.07 - Ausgedacht 1/03)

Frau Rahmen

Frau Rahmen 1 03

Seht
Da steht sie
Frau Rahmen

Für sie ist einzig & alleine wichtig
Dass der Rahmen stimmt

Unwichtig wie es zu den Ergebnissen kam
Unwichtig der Hintergrund
Hauptsache nicht auffallen
Hauptsache nicht zum Gerede geworden & werden

Frau Rahmen
Was soll das?

Ich bin Herr Hauptsache Überleben
Egal ob man auffällt
Ob man zum Gerede wird

Ich möchte alles abbauen
Was mich von meinem Rahmen abhält

Kannst Du es nachvollziehen?

(Eingegeben 20.02.07 - Ausgedacht 1/03)

Das Letzte Kapitel

Das Letzte Kapitel 1 03

Es grinst mich schelmisch an
Das Letzte Kapitel

Bald ist es vorbei
Was heute noch von Bedeutung war

Bald vergessen
Was gestern geträumt
Unwichtig die Einzelheiten
Gefühle &
Gedanken &
Träume

Was man eigentlich sagen wollte
Was beabsichtigt war
Es zählt das Resultat

Ist es noch so bitter
Zahltag für alle & alles ist irgendwann
Sei dennoch nicht erschrocken über dies

Das Letzte Kapitel

(Eingegeben 20.02.07 - Ausgedacht 1/03)

Der Welt Entrückt

Der Welt Entrückt 1 03

Genau
Der realen Welt bin ich schon längst entrückt
Bin verzückt

Von meiner eigenen bescheidenen Welt
Rede mir so manches ein
Weiß aber nichts

Hat alles seinen Sinn?
Ich kämpfe
Verstehe nichts
Gar bald bin ich der Welt
Entschwunden

(Eingegeben 20.02.07 - Ausgedacht 1/03)

Montag, 19. Februar 2007

Irgendwo Dazwischen

Irgendwo Dazwischen 12 02

Ich fühle mich so richtig
Irgendwo dazwischen

Zwischen Leben & Tod
Zwischen Selbstvertrauen & ständiges Infragestellen
Zwischen gestern & heute
Zwischen Los & Stopp

Zwischen Hoffen & Bangen
Zwischen Wut & Mut
Zwischen Bereuen & Bestätigen

Was noch kommt?
Überraschen lassen?
Auf mich zukommen lassen?
Kämpfen?

Den Krampf aushalten?
Aktiv werden?

Ich will ausschreien
Laufend wird’s besser bei mir
Und das meine & tue ich auch

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 12/02)

Sei Taub

Sei Taub 12 02

Gewiss
Alle wissen alles besser
Jeder lebt nach seiner Facon

Wieso nicht Du?
Wieso hörst Du auf Ratschläge anderer immer zu?
Wieso siehst Du nicht?

Jeder lebt sein Leben
Jeder fand seine Position
Jeder meint er habe Recht

Wohl erhöre
Dein Herz
Dein Gewissen
Dein Gefühl

Deinen Bauch
Deinen Sinn
Deinen Kopf

Sei taub
Gegenüber diesem alltäglichen Geschwätz

Wenn Du zuhörst
Dann überlege die Hinweise weise

Kommst Du auf den Entschluss
Den wahren Weg gefunden zu haben
Dann wandele gar fröhlich auf diesem weiter

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 12/02)

Sei Die Sonne

Sei Die Sonne 12 02

Die Sonne
Die nehme Dir als Vorbild

Unentwegt folgt sie ihrer Bann & ihrem Lauf
Nichts hält sie auf
Kein Geschwätz
Keine Meckerei

Ihr ist vieles einerlei
Sie ist existent
Sie existiert
Das ist ihr wichtig
Das lässt sie sich nicht nehmen

So sei auch Du die Sonne
Deine Sonne
Vielleicht sogar die Sonne
Der Lichtblick
Für Manche

Aber vordergründig für Dich
Folge Deiner Bahn
Erfreue Dich über jeden Sonnenstrahl
Wärme wen Du wärmen kannst

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 12/02)

Mein Freund 11 02

Mein Freund 11 02

Du wünschst so viele Antworten von mir
Dabei kenne ich nicht einmal sämtliche Fragen
Ich weiß nicht irgendeinen Rat

Mir selber gelingt auch nicht so manche Tat
Ungewiss das andere Geschlecht
Unsicher die Zukunft

Mein Freund
Kämpfe
Lasse Dich nicht aufhalten
Genieße die Kleinigkeiten

Mein Freund
Ich gehe unter
Bleibe Du wohlauf
Und berichte

Wie das geht
Was Du siehst
Vielleicht sind wir sogar bald
Wieder auf gleicher Höhe

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 11/02)

Die Zerrüttete Welt

Die Zerrüttete Welt 11 02

Ist es eine zerrüttete Welt?
Ist meine Welt durcheinander?

Nein
So lange ich lebe
Besteht Hoffnung
Begehre ich auf
Bringe ich meine Welt ins Gleichgewicht

Gewiss
Manchmal ist sie zerrüttet
Dann wird alles trüb
Doch ich kämpfe um Klärung

Ich verdeutliche mir
Was ich wünsche
Ich teile meine Meinung mit

Sehr schön, wenn sie verstanden wird
Schade, wenn sie zu mehr Durcheinander führt

So lange ich lebe
Lebe ich jeden Tag
Auch in einer
Zerrütteten Welt

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 11/02)

König

König 11 02

König im eigenen Königreich
Bin ich das?
Der König in meinem Reich?

So gern möchte ich der sein
Dann mein Reich genießen
Aufbauen

Ich brauche kein Größeres
Mich interessieren keine Prinzessinnen
Ich will in meinen Reich wandeln

Wer dies auch tut
Ist herzlich willkommen

Wer nicht
Interessiert nicht

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 11/02)

Der Rahmen

Der Rahmen 10 02

Das ist so selbstverständlich wie sie

Der Rahmen hat zu stimmen
Unabhängig was das Herz verlangt
Was der Situation würdig wäre

Nur den Rahmen im Visier Im Hinterkopf
Ist das lebenswert?

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 10/02)

Auf der Rolle

Auf der Rolle 10 02

Bin ich neben der Rolle?
Auf der Rolle?

Es bleibt dabei
Jeder übernimmt eine Rolle
Er perfektioniert diese
Bald kann er diese auswendig

Ziehe Deine durch
Falle nicht aus der Rolle
Und Überzeuge

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 10/02)

Hauptsache Funktionieren

Hauptsache Funktionieren 10 02

Es kommt nicht darauf an
Was Du fühlst
Oder gar denkst
Oder Dir sogar erwünschst

Erwünscht ist ausschließlich das angepasste
Leben
Denken
Verhalten

Nicht auffallen
Nicht anecken
In der Masse untergehen
Mit der Masse untergehen?

Hauptsache funktionieren?
Hauptsache eine Zahl sein?
Irgendeine?
Keinen eigenen Wert haben?

Und ich habe doch einen Wert
Meine Meinung
Mein Gefühl
Meine Gedanken

Darauf kommt es wahrhaft an
Tatsächlich?

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 10/02)

Angepasst

Angepasst 10 02

So will ein Jeder
Dich erblicken

Lächelnd
Zuversichtlich
Durchschaubar

Nicht nachtragend sein
Angepasst
Zum Vorzeigen

Mit beiden Beinen auf dem Grund bleibend

Den Untergrund erblickend?
Sich selber verleugnen?

Ich gebe vor angepasst zu sein
Dabei passe ich auf insgeheim ich zu bleiben
Wenigstens die Gedanken bleiben mir

Auch meine Wünsche
Auch meine Wünsche?

Ich sollte besser überlegen
Wie der Andere erhofft, dass ich sei
Oder sollte der Andere sich mir anpassen?

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 10/02)

Blöde Welt

Blöde Welt 3 01

Wieder am Anfang
Wieder ist alles in Frage gestellt

Nichts hat Bestand
Nichts erfreut

Überall nur Fragezeichnen
Überall nur Unverständnis
Was ist das bloß für eine blöde Welt?

Und doch
Auch ich bin ein Bestandteil von ihr

Werde ich die Kraft haben sie zu ändern?
Zumindest meine eigene kleine Welt???

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 03/01)

Unsinn

Unsinn 3 01

Wohin ich sehe
Unsinn

Nichts macht wirklich Sinn
Was soll's?

Ich suche meinen eigenen Sinn
Macht dies auch alles keinen Sinn

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 03/01)

SOS

SOS 3 01

Hilfe

Ich brauche Hilfe
Stehe mir selber im Weg
Weiß nicht weiter

Die Vergangenheit kommt immer wieder hoch
Die Gegenwart kommt nicht in Schritt
Die Zukunft kommt schon gar nicht

Was soll das alles?
Wann kommt die Antwort?

Wer rettet unsere Seelen?

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 03/01)

Mein Motto

Mein Motto 3 01

Es ist so einfach
Mein Motto

Nichts zu schwer nehmen
Mich nicht zu wichtig nehmen

Auf die Leute zu gehen
Zu hören

Nichts weiter zu sagen

Ist es zu viel verlangt?

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 03/01)

Geldschein

Geldschein 3 01

Ich gehe einkaufen
Ich will nur Kleinigkeiten
Dennoch bezahle ich mit einem großen Geldschein

Manchmal wird es knapp mit dem Wechselgeld
Ungern nimmt man einen so großen Schein an
Stimmt der überhaupt?

Gar viel fällt mir hierzu ein
Am wichtigsten scheint mir die Frage

Ist es nicht auch so mit einem Gespräch?

Auf gar großen Schein kommt es nicht an
Es soll nur passend sein

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 03/01)

2 Wege

2 Wege 3 01

2 Wege boten sich mir
Ich nahm den
Der weniger betreten war
Dies sollte mein Leben ändern


Ist dem so?
Wofür sich entscheiden?
Oder sich freuen über eine Wahlmöglichkeit?

Dann einfach entscheiden
Entweder
Mit dem Kopf
Mit dem Bauch
Mit dem Herzen

Nicht vergessen
Es gibt Religionen
Die behaupten
Die Wegwahl sei egal

Da wo man ankommen soll
Kommt man an

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 03/01)

Conni

Conni 2 01

Liebe Conni
Du wünschtest von mir
Saft & das Buch der Bücher

Nun hast Du Beides
Dennoch erhältst Du noch etwas obendrauf
Ein Gedicht für Dich von mir

Doch
Was zu schreiben?
Was zu erzählen?

Was wissen wir von einander?
Was erlebten wir schon?

Ich wundere mich über eine Zusage
Die dann doch zur Absage wurde

Doch
Dies sei einerlei
Das ist alles gewesen

Das gehört zur Vergangenheit
Es zählt nur noch
Du
Deine Zukunft

Sie beginnt heute- spätestens

Schön wäre es
Wenn Du Dich nicht fühltest wie in einem Saftladen
Wenn Dir keiner die Leviten liest

Und doch
Ich verrate Dir etwas

Es liegt in Deiner Hand
Du hast die Möglichkeit
Ungereimtes zu erledigen
Ungeklärtes zu bereinigen

Unerfreuliches zuerst zu beseitigen
Alles Unmögliche möglich zu machen
Dein Leben zu leben
Zu werden der Du bist

Nimmst Du die Herausforderung an?

Habe keine Angst
Nein

Freue Dich
Du hast dafür viel Zeit
Ein ganzes Jahr

Lasse Dich aber nicht nur heute feiern

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

Nicht Mit Nicht Ohne

Nicht Mit Nicht Ohne 2 01

Genau dies ist das Dilemma
Man kann nicht mit
Man kann nicht ohne

Hat man etwas
Verlangt man etwas Anderes
Hat man nichts
Will man alles

Wie dieses Dilemma schlichten?
Einfach nicht länger etwas wollen?
Die Ansprüche herunter schieben & herunterfahren?

Nein
Abwarten
Trotzdem fröhlich sein

Ist es so schwer???

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

Geduld & Vergänglichkeit

Geduld & Vergänglichkeit 2 01

Etwas was man zu lernen hat

Geduld
Wie lange braucht man dafür?
Wie erlernt man dies auf die Schnelle?

Vergänglichkeit
Dies erinnert uns immer wieder
An das Ende
An unser Ende
An uns zu besinnen
Immer wieder in Frage zu stellen
Nicht alles zu ernst nehmen

Gibt es die geduldige Vergänglichkeit?
Gibt es eine vergängliche Geduld?

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

Garantie

Garantie 2 01

Du möchtest eine Garantie

Doch die wird es nie geben
Es bleibt immer eine Unsicherheit
Niemand gibt Dir die vollkommene Garantie
Kann Dir die vollkommene Garantie geben

Das garantiere ich Dir
Das ist so sicher
Wie es nie die rechte Zeit gibt
Es bleibt immer etwas unerledigt

Wieso beharrst Du auf eine Garantie?
Verbaust Du so nicht Deine Zukunft?
Dein Leben?
Gar viele schöne ungenutzte Momente?

Willst Du sie irgendwann wiederherstellen?
Meinst Du die sind reproduzierbar?
Wie kommst Du darauf?
Wieso sollte alles nach Deinem Gusto gehen?

Wer gibt Dir die Garantie?
Denkst Du wirklich alle warten nur auf Dich?

Alles bleibt stehen nur weil Du es wünschst???

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

What Do You Want?

What Do You Want? 2 01

What do you want?

Everything is fine
But you're too blind

You're waiting
For whome & what?

What do you do after having received
The things having waited for?

Are you angry of yourself
Having done nothing else but waiting?

You are not hungry
You have something to do

You know some people
You have heard about some things

So what else
Do you want?

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

Gaudiamos Igitur

Gaudiamos Igitur 2 01

Trotzdem feiern?
Trotz des Nihilismus?

Trotz der Beschissenheit des Lebens?
Trotz der Türme von Problemen?

Ich weiß nicht
Ich weiß nichts

Macht was Ihr wollt

Das mache ich auch
Ich schlafe erst mal aus

Ausruhen von den vielen Feiern ...

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

Beste Sein

Beste Sein 2 01

Ein Leben lang
Hörst Du
Der Beste sein musst Du

Dann bist Du es
Was hast Du nun davon?

Der Tag hat weiterhin 24 Stunden
Du hast nicht einen freundlichen Freund
Nicht mal außerordentliche Erlebnisse
Andere werden Dir vorgezogen & eingeladen

Du hoffst alles habe seinen Sinn
Sein Zweck
Eine Absicht

Das Leben bestehe weiterhin aus supertollen Mosaikteilchen

Am besten höre ich nun auf
Ich möchte nicht weitere Illusionen
Zerstören

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

Gegensätzliches

Gegensätzliches 2 01

Es zieht sich an
Das Gegensätzliche

Auf Nacht folgt Tag
Auf Sommer der Winter
Auf Wochenende der Alltag

Das ist zu erkennen
Das ist bekannt

Nun
Was ziehe ich an?

Die Badehose?
Den Anzug?

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

Was Um Dich Herumschwirrt

Was Um Dich Herumschwirrt 2 01

So manches schwirrt um Dich herum
Unter anderem

Probleme
Ducke Dich
Du könntest getroffen werden

Gerüche
Ziehe sie ein
Genieße sie

Gerüchte
Halte Dich von denen fern
Verbreitest auch Du sie
Mag Dich anschließend keiner mehr gern

Sage nur nette Sachen
Immer lächeln
Immer fröhlich sein

Auch Dich wird mal das Glück anlachen
Auch Dir widerfährt mal Fröhlichkeit
Mache Dich doch nicht verrückt
Werde Dir darüber klar

Was Du willst
Erreiche dieses
Versuche es

Übersieh dabei nicht
Was um Dich herumschwirrt

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

Der Fluss

Der Fluss 2 01

Ich weiß nicht
Was zu tun

Leute stellen mir Fragen
Lassen mich warten
Fordern mich auf

Ich will nur weg
Weg von alten Geschehnissen
Weg von den Problemchen

Hin zu Neuem
Hin zum Unbekannten
Hin zu interessanten Herausforderungen

So
Begebe ich mich auf Wanderschaft

Nun stehe ich vor einem Fluss
Wo ist eine Brücke?
Wie tief ist der Fluss?

Ist er kalt?
Ist er bevölkert mit
Schlingpflanzen?
Haien?

Ich weiß nicht
Was zu tun
Es erscheint ein kleines Kind
Es erblickt den Fluss

Mich nicht
Wen kümmert es schon?
Macht es mir noch was aus?

Es zieht die Schuhe & Strümpfe aus
Watet durch den Fluss

Sicher kommt es auf der anderen Seite an

Weiß ich nun
Was zu tun?

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

X-MAL

X-MAL 2 01

X-MAL regte ich mich auf
X-MAL hörte ich verschiedenste Sachen
X-MAL wurde ich enttäuscht

X-MAL war ich anschließend schlauer
X-MAL überhörte & übersah ich wissend Argumente
X-MAL fühlte & nahm ich die Gefahr nicht wahr

Das ist mir alles bewusst
Doch weshalb in der Vergangenheit herumwühlen & herum stechen?
Wieso sich verrückt machen?

Ich bezahlte dafür oder nicht?
Es war gestern- also vorbei?

Einmal werde ich mich wieder fröhlich fühlen
Einmal werde ich wieder rosarot sehen
Einmal höre ich wieder mein Herz sprechen & bummern
Einmal nehme ich meine Chancen wahr

Nur wann?

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

Was Lohnt Sich Jetzt Noch?

Was Lohnt Sich Jetzt Noch? 2 01

Sicherlich
Du könntest Dich aufregen
Aber
Was lohnt sich jetzt noch?

Lege Dich zurück
Haushalte mit Deiner Kraft

Die Nichtigkeiten seien nicht Deine Priorität
Lache ein wenig
Mache Dich nicht verrückt

Versuche die letzten Augenblicke
Zufrieden
Entspannt zu erleben

Keine Hektik
Aber Anstand
Charakter

Nur nichts anbrennen lassen
Nur nichts gegen sich sprechen lassen

Dies lohnt sich immer

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

Genervt

Genervt 2 01

Du bist genervt

Von alles & jeden
Von Unbelanglosem

Von Sachen die aufgebauscht werden vom
Kleinsten zum Allergrößten

Von der guten alten Leier
Von zu wenig Schlaf
Von zu viel Problemchen

Wann funktioniert der Kleinkram endlich wieder?
Wann geht mir nichts mehr auf die Nerven?

Wann kann ich durchatmen?
Wann ausschlafen?
Wann mache ich mich nicht mehr zum Affen?

Auch ich bin genervt

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

Flucht Nach Vorn

Flucht Nach Vorn 2 01

Das ist sie
Die einzig wahre Antwort
Die einzig nützliche Antwort

Der wahre Ausweg
Das ultimative Spiel

Es lautet
Die Flucht nach vorn

Warum erkenne ich es jetzt erst?

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

Paar Dinge

Paar Dinge 2 01

Paar Dinge möchte ich erledigen
Paar Dinge die mir gefallen

Paar Dinge ohne die werde ich fallen
Paar Dinge die nur ich erledigen kann

Paar Dinge die ich lieber nicht getan hätte
Ohne paar Dingen ging es mir besser

Mit paar Dingen fühlte ich mich wohler
Wird es immer an paar Dingen scheitern?

(Eingegeben 19.02.07 - Ausgedacht 02/01)

Sonntag, 18. Februar 2007

Die Grabrede II 1 01

Die Grabrede II 1 01

Ein Bekannter von mir ist verstorben
Ich soll die Grabrede halten

Warum?
Was soll das?
Wieso weinen, wenn er tot ist?
Weinen weil wir hier bleiben müssen?

Das verstehe ich nicht
Noch weniger den Leichenschmaus

Ich weiß nur
Ich habe mich mehr um Lebende zu kümmern
Um mein Leben
Um mich

Die Grabrede werde ich halten
Auch wenn mir jetzt nichts einfallt
Auch wenn nun mein Hals zugeschnürt ist
Was sage ich?
Egal

Hauptsache etwas Nettes
Hauptsache übertreiben

Wir sind letzten Endes doch alle kleine Engel

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Kunst

Kunst 1 01

Du willst sie fassen die Kunst
Wie willst Du das?
Wie beim Glück?

Bei der Liebe?
Bei der Hoffnung?

Bei der Sehnsucht?
Bei der Freundschaft?
Beim Vertrauen?

Das kannst Du doch nicht

Sie ist
Normal
Klassisch
Modern

Abstrakt
Abnormal
Erkannt

Verkannt
Vakant
Unerkannt

Dir sei es einerlei
Entwickele Deine Kunst
Suche & genieße Deine Kunst

Rege Dich bloß nicht so künstlich auf
Es ist nur Leben

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Einer Jener Tage

Einer Jener Tage 1 01

Heute ist einer jener Tage
An denen Du am liebsten im Bett bliebest
An denen Du Dich umdrehen möchtest um weiter zu schlafen

An denen Dich jeder & alles nervt
An denen die Zeit gar zu langsam vergeht
An denen Du viele Dinge erledigen möchtest

Aber Dich nichts
Einfach gar nichts interessiert
Es bleibt alles unerledigt
An denen nichts läuft wie erhofft

Und dennoch
Heute ist heute
Du weißt nicht
Was morgen kommt
Wer morgen kommt

Daher verscheuche die Langeweile
Den Unmut
Das Selbstmitleid

Denn
Heute ist auch einer jener Tage
An denen Du

Genau nur Du
Alles möglich machen kannst

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Die Unruhe

Die Unruhe 1 01

Die Unruhe breitet sich aus
Bald ist sie ganz verteilt in mir
Bald ist von mir nichts mehr übrig

Unruhe
Da alles so langsam Form annimmt
Da ich ein paar Kapazitäten frei habe

Wie schaut es allerdings morgen aus?

Da ich weiß wie etwas klappt
Es aber dennoch nicht klappt

Ich werde nicht befragt
Andere wollen sich ihre Sporen verdienen

Unruhe
Was kann ich tun
Um Dich zu verscheuchen???

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Gib Dem Affen Zucker

Gib Dem Affen Zucker 1 01

Gib dem Affen Zucker
Und Du hast Deine Ruhe von ihm

Sage was er hören will
Sage irgendwas Treudoofes

Etwas Nettes
Etwas Aufbauendes
Etwas Übertriebenes

Es macht nichts
Dass Du es gar nicht so meinst

Er wird es gar nicht merken
Er wird es hören
Vernehmen
Sich freuen

Daraufhin lässt er Dich in Ruhe
Redet positiv über Dich
Strahlt Dich an
Du kannst alles mit ihm machen
Er erhielt was er wünschte

Hast Du immer etwas Zucker bei Dir?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Eine Abrechnung

Eine Abrechnung 1 01

Wieder mache ich eine Abrechnung
Wieder will ich ein Fazit ziehen

Wieder möchte ich wissen was hinten herauskommt
Was übrig bleibt

Wieso?

Es wird sich doch nichts ändern
Es werden weiterhin dieselben Fehler gemacht
Es wird nicht von der Vergangenheit gelernt

Was soll das alles?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Die Unzufriedenheit

Die Unzufriedenheit 1 01

Nein
Mit der jetzigen Situation kann ich nicht zufrieden sein

Wo bleibt sie die Herausforderung?
Ich erblicke nur Routine

Wo ist die Erneuerung?
Ich sehe nur Altes

Wann kommt die Bestätigung?
Ich erfahre nur die Annahme, dass es so normal ist

Gerne möchte ich zufrieden werden
Doch wie?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Wortfetzen

Wortfetzen 1 01

Sie dringen zu Dir
Die ach-so-schlauen Wortfetzen

Es gibt doch noch blauen Himmel
Wohin gehst Du?
Wieso?

Lasse Vergangenes vergangen sein
Kümmere Dich im die Zeit die ist
Die sein wird
Die Dir noch bleibt
Egal ist das 'war'
Aber auch das Wahre?

Verhalte Dich so
Wie Du es von Deinen Leuten &
Deinem Schicksal erhoffst

Es gibt eine Unmenge Wortfetzen
Sie sollen mich zum Lächeln animieren

Zum Nachdenken
Zum Weitermachen
Zum Durchhalten

Das ist ja alles recht
Doch lebt der Mensch nicht nur vom Wort allein

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Warterei

Warterei 1 01

Sie macht mich noch ganz blöd
Diese Warterei
Und doch
Sie muss sein

Auch wenn ich die
Er-Lösung jetzt schon gerne hätte
Ich muss warten

Noch kann ich hoffen

Wer weiß
Wofür sie gut ist
Diese blöde Warterei

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Mein Glaubensbekenntnis 12 00

Mein Glaubensbekenntnis 12 00

Lieber Gott
Es ist so schwer
Gänzlich an Dich zu glauben

Und doch
Stellt man Dich immer wieder in Frage
Verändert sich das Leben
Verändert sich seine Ziele

Was gestern einfach war
Dauert heute unendlich
War man gestern noch fröhlich
Ist man nun unsicher & nervös

Lieber Gott
Ich glaube an Dich
Ich bete Dich an

Doch
Müssen wir uns in Frage stellen?
Ständig immer & überall die Prüfungen???

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

Das Süße Vergessen

Das Süße Vergessen 12 00

Erinnerst Du Dich an Deine Angst?

Vor dem Keller?
Vor den Prüfungen?
Vor dem Führerschein?

Vor den Anderen?
Vor dem Straßenverkehr?

Na also
Auch die Erinnerungen hieran sind erblasst
Auch hier breitete sich das süße Vergessen aus

Wann genießt Du es?
Wieso anerkennst Du es nicht???

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

Vor Einer Woche

Vor Einer Woche 12 00

Vor einer Woche widerfuhr mit etwas
Mittlerweile weiß ich gar nicht mehr was
Mich damals beunruhigte

Ich weiß nur
Ich wünschte paar Sachen geändert zu haben

Außerdem möchte ich trotzdem
Dass die Probleme von damals
Meine Heutigen sind

Die Heutigen belasten mich heute
Sie sind gar groß

Was war vor einer Woche?
Ist das nicht egal?

Ist nicht wichtiger
Was in einer Woche sein wird?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

Nun

Nun 12 00

Ich weiß nun

Du schwelgst nun in Erinnerung
Du stellst nun Dir vor was sein könnte

Das ist aber unwichtig
Allein zählen Tatsachen
Das tatsächliche Nun

Worauf wartest Du noch?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

Märchen Vom Schloss

Märchen Vom Schloss 12 00

Es war einmal ein Schloss.
In diesem wohnten keine Prinzessinnen, Kaiser oder sonstige Edelleute. Dies war ein Schloss zu einer Tür. Solches Schloss kann den Spaß & Tag verderben, wenn es nicht mal dies tut, was es soll. Doch ein König ist, für den dies ein Problem darstellt.

Und wenn dies Deine Problematik darstellt, dann kannst Du noch weiterhin glücklich weiterleben. Und so versuche nicht alles zu komplizieren & beginne Dein Leben zu genießen.

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

Regen

Regen 12 00

Wie schön es doch ist
Wenn es regnet

Alles wird
Frei Heruntergespült
Weggewischt
Die Luft gereinigt

Kleinigkeiten der Vergangenheit verdeutlicht
Lapallien aufgezeigt

Und doch
Verwende nicht nur den Regen
Um wieder wach & aufmerksam zu werden

Doch
Rege Dich
Auch ohne Regen

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

Das Unerwartete

Das Unerwartete 12 00

Es kommt so schnell
Das Unerwartete

Es hängt ab
Von so vielen Zufallen
Von so vielen Umständen
Von so viel Glück

Daher stelle Dich darauf ein

Erledige doch bitte
Was Du von Dir erwartest

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

Was Die Katze Alles Weiß

Was Die Katze Alles Weiß 12 00

Was Deine Katze alles wusste
Wieso wusste sie es?

Warum nicht ein Mensch?
Wann verlorst Du Dein Vertrauen in alles & jeden?

Gut
Dass Du Deine Katze hast

Doch
Wann öffnest Du Dich einem Menschen?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

Irgendwo

Irgendwo 12 00

Irgendwo befindet sich jemand
Dem es so ergeht wie Dir
Der von demselben träumt

Mit denselben
Erfahrungen
Enttäuschungen
Erwartungen

Irgendwo
Spreche die Menschen an
Du wirst es nicht bereuen

Siehe
Es wird irgendwann bestätigt

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

So sind die Bären- Eine tierische Novelle?

So sind die Bären- Eine tierische Novelle? 11 00

Es war einmal eine Bärenfamilie.
Sie bestand aus Mutti & Vati Bär. Außerdem gab es noch die Bärenkinder Sam, Dan & Max. Alle mochten sich sehr gerne. So hielten sie ständig zusammen. Das war auch gut so. Die Familie Bär unternahm viel. Sie war häufig unterwegs. Ständig trafen sie neue Gefahren. Gemeinsam schafften sie es, den Gefahren zu trotzen. Dies stärkte den Zusammenhalt & das Gemeinschaftsgefühl der Familie.

Doch eines Tages kam Vati Bär nicht zurück. Er verstarb. Selbstverständlich rückte die Familie nun noch stärker zusammen. Vor allem der kleine Sam kümmerte sich vorbildlich um seine hilflose, verlassene, zurückgelassene Mutti.

Dies verstand aber nicht die kleine Bärin Julia. Julia fand Sam ganz nett. Fühlte sich nun aber um die Liebe Sams' betrogen. Sam unterstütze weiterhin seine Mutti. Was hätte er sonst auch machen sollen? Was blieb ihm übrig?
Julia konnte dies alles nicht verstehen.

Dies führte insgesamt zur Unruhe in der Familie.
Letzten Endes meinte jeder, er erhielte nicht die Aufmerksamkeit, die Liebe, die Beachtung, die Rücksicht, die Pietät, die ihm zusteht. Außerdem glaubte jeder, gerade er habe Recht.
Keiner konnte & wollte auf den Anderen zu- & eingehen. Niemand bat um ein klärendes, reinigendes, offenes Gespräch. Jeder war zu stolz.
Warum? Was war zu verlieren? Wurden alle zu Tieren? Zu dumm? Oder offenbarten alle ihr wahres, menschlichtes Gesicht?

Und wenn sie sich nicht aufraffen, einander zu verstehen, zu vergeben, sich anzuhören, aufeinander zu zu gehen & ihre Hände zu reichen, verstarb ein jeder menschlich, einsam für sich ohne irgendwas von der einst harmonischen Familie zu wissen.

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Baghira

Baghira 11 00

Oh Baghira
Was habe ich getan?
Was hätte ich tun sollen?

Ständig bleibt
Die Ungewissheit

Das schlechte Gewissen
Der unruhige Schlaf
Die Erinnerung

Nun weiß ich was zu tun wäre
Nun fehlst Du mir
Nun fällt mir das Wahre ein

Warum nicht dann?
Wer ist stark genug die Zeit zurückzudrehen?

Anzuhalten?
Farbe zu bekennen?
Umzukehren?

Spürtest Du die Sympathie?
Wusstest Du über die Schmerzen?
Gabst Du mir Signale?

Ständig bleibt die Ungewissheit
Oh mein Baghira

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Das Spiel

Das Spiel 11 00

Jeden Tag spielst Du's nun

Und doch
Die Spielregeln bleiben dieselben
Nichts wird sich je ändern

Warum willst Du Deine eigenen entwickeln?
Warum das Rad neu erfinden?

Warum missachtest Du die
Ungeschriebenen
Gültigen
Gesetze?
Wann spielst Du endlich mit?

Es ist nur ein Spiel
Ein Gedankenspiel?
Ein Spiel ohne Grenzen?
Ein ernsthaftes Spiel?

Und doch
Die Spielregeln bleiben dieselben

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Gerüchte

Gerüchte 11 00

Die Gerüchte schwirren umher
Sie fressen mich auf

Doch
Ich halte es aus
Ich kämpfe gegen sie an

Ich überlebe sie souverän
Ich überlebte sie souverän
Ich werde weiterhin stärker als sie sein

Es ist gut
Ihre Existenz zu berücksichtigen

Es ist existentiell
Sich nicht wegen
Kleinigkeiten verrückt zu machen

Alles sind nur Kleinigkeiten

Es ist besser
Zu leben

Sie als Gerüchte zu definieren
Und sie nicht zu Wahrheiten werden lassen

Ich werde das Wahre offenbaren
Die Gerüchte werden mich nicht
Fassen & Fressen können
Eher ich sie

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Die Mauer

Die Mauer 11 00

Du würdest so viel gerne machen
Doch

Eine Mauer umschließt
Deine Gedanken
Deine Ideen
Deine Aktivitäten

Du wirst gebremst durch sie
Doch
Reiße sie ein
Du bist stark

Siehst Du's nicht?
Bemerkst Du's nicht?

Sie schwankt schon!
Du kannst so viel mehr

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Irrungen & Wirrungen

Irrungen & Wirrungen 11 00

Irre ich mich?
Bin ich verwirrt?

Mache ich das Richtige?
Mache ich das Richtige richtig?

Mache ich alles richtig?
Mache ich die richtigen Dinge?

Ich bin gefangen
Gefangen in einem Netz

Ein Netz voller Irrungen & Wirrungen
Es gibt kein Entkommen

Ständig stelle ich mich in Frage
Ständig bin ich mir selber im Weg
Ständig bin ich unsicher bei meinen Aktionen

Zweifel blühen auf

Wo bleibt das Licht?
Die Zuversicht?

Ein Netz voller Irrungen & Wirrungen
Nennt man es Leben?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

What She Said

What She Said 11 00

What she said
It really shocked me

Are things like that?
Is she right?

Did I do lots of things all in vain?
Is there no rescue?
No hope?
Am I lost?

Never mind

It's what she said
What she thinks

It's not certain
That is the truth
The reality

Still it's important
What I think & do

On the other hand

What she said
It really shocked me

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Einst So Nah ...

Einst So Nah ... 11 00

Einst so nah
Und nun
Fern?

Wo bist Du?
Was geschah?

Gibt es ein Wiedersehen?
Nutzten wir sämtliche Gelegenheiten?
Teilten wir alles?

Miteinander?
Aus?
Mit?

Fern
Ganz fern
Niemand weiß genau wo

Aus der Dämmerung treten
Erinnerungsfetzen

Bereute Momente
Unüberlegte Äußerungen

Wie es je wieder gut machen? Zurechtbiegen?

Einst so nah
Und nun für immer
Wie immer
Getrennt

Für immer?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Die Falschen Gesellen

Die Falschen Gesellen 11 00

Du meckerst
Dass Du Dich nicht auf Deine Leute verlassen kannst

Kein Wunder
Sie merken Dein Gefühl
Sie sind die falschen Gesellen

Richtigerweise denken sie an sich
Was interessierst Du?

Jeder freut sich
Wenn Du etwas für die erledigst

Wenn Du die Aufmerksamkeit auf Dich ziehst
Wenn sie nicht unangenehm auffallen müssen

Merkst Du
Dass es falsche Gesellen sind?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

2 Gedanken

2 Gedanken 11 00

2 Leute haben 2 Gedanken
Dennoch müssen es nicht dieselben sein
Auch nicht die gleichen

Hinzu kommt
Die Erfahrung
Das Wesen
Die Mentalität

Die Ansicht
Das Anliegen
Der Hintergrund

Daher erzähle Deine Gedanken
Denke diese nicht nur

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Trockne Deine Tränen

Trockne Deine Tränen 11 00

Trockne Deine Tränen

Worauf wartest Du noch?
Weshalb weintest Du?

Wieso weinst Du nun?
Warum machtest Du nichts?

Was bringen Deine Tränen jetzt noch?
Es ist vorbei

Nun brauchst Du nicht mehr aktiv sein
Dich beschweren

Trockne Deine Tränen

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Das Kalte Grab

Das Kalte Grab 11 00

Es ist ausgehöhlt
Es lauert
Es hat Zeit

Es ist gegraben
Es lockt jeden herbei
Es wird von allen besucht

Aufgesucht
Früher oder später
Keiner kann dem entrinnen

Wie lange können wir dem Rufen trotzen?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Recht Behalten

Recht Behalten 11 00

Hurra
Ich habe Recht behalten

Doch
Was habe ich davon?

Ich habe Recht behalten
Allerdings was noch?

Ein Anderer verlor sein Gesicht
Wieder ein Anderer möchte mich nun nicht mehr sehen

Ein Anderer hasst mich
Der Nächste wird mir nichts mehr anvertrauen
Wieder ein Nächster wird mich meiden

Es bleibt die Frage
Wie man recht spricht
Es bleibt ständig ein Kompromis

Manchmal braucht man gar nicht immer
Recht
Zu behalten

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Umsonst

Umsonst 11 00

Du meinst
Deine Bemühungen seien umsonst

Es macht keinen Unterschied
Nichts macht einen Unterschied
Nichts ist umsonst

Du bist mit nichts geboren
Du wirst mit nichts sterben

Und dennoch

Mache alles dafür
Dass Dein Leben nicht umsonst ist

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Dankbarkeit 11 00

Dankbarkeit 11 00

In mir nichts als Dankbarkeit
Dankbarkeit über so manches

Wie sich Dinge entwickelten
Hätten sie sich anders entwickeln sollen?
Hätten sie sich auch anders entwickeln können?

Wie Dinge sind
Kann man sich's anders vorstellen?

Wie Dinge waren
Was bereut man?

Wie Dinge werden
Darf man nicht mehr dankbar sein?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Mein Leben 11 00

Mein Leben 11 00

Mein Leben
Es ist mir

Andere brauchen es nicht zu verstehen
Andere brauchen mich nicht zu verstehen

Wichtig allein ist
Dass ich mich verstehe
Dass ich nichts bereue

Dass ich mein Leben ständig so wiederholen möchte
Dass ich lebe

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Mosaik 11 00

Mosaik 11 00

Du stellst fest
Alles baut aufeinander auf

Alles muss so kommen wie's kommt
Alles kam wie's kommen musste

Alles hat seinen Sinn
Eine Absicht

Dein Leben ist & gleicht einem
Bizarren
Abwechslungsreichen
Mosaik

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Tod 11 00

Tod 11 00

Herr Tod
Du bist
So endgültig
So plötzlich

Immer kommst Du

Unerwartet
Unerwünscht

Herr Tod
Bitte
Gib mir so bald keine Antwort

Herr Tod
Es hat wirklich noch Zeit
Dass Du mich besuchst

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Neuer Tag

Neuer Tag 11 00

Heute ist ein neuer Tag

Gestern ist vorbei
Vorgestern ist längst überholt
Morgen ist noch längst nicht in Sicht

So genieße heute
Sei tätig

Bereue nichts
Lasse nichts aus

Heute ist Dein Tag

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Der Gesunde

Der Gesunde 11 00

Der Gesunde hat gar viele Wünsche
Der Kranke & Unzufriedene nur Einen

Warum vergessen wir das immer wieder?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Flucht 11 00

Flucht 11 00

Ist sie möglich
Die Flucht?

Flucht vor allem?
Flucht von Allem?

Von der Vergangenheit?
Von der Zukunft?

Flucht nach vorne?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Erinnerung

Erinnerung 10 00

Was ist Erinnerung?
Die Gedanken an etwas Vergangenes?
Etwas Schönes?
Fallen Dir bestimmte Daten ein?
Sie sind wichtig

So erinnerten sich schon kluge Köpfe an ihre Gedanken

Karl Marx erkannte
Schafft Euch Erinnerung

Und Günter Grass stellte fest
Erinnern heißt auswählen

Jean Paul hielt fest
Die Erinnerung ist das einzige Paradies
Aus dem wir nicht vertrieben werden können


In diesem Sinn hoffe ich
Dass Dein heutiger Tag
In guter Erinnerung Dir bleiben wird
So wie Dein folgendes komplettes Lebensjahr

Wer erinnert sich gern an Dich?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 10/00)

Das Märchen Vom Weinenden & Lachenden Augen

Das Märchen Vom Weinenden & Lachenden Augen 9 00

Es war einmal in einem fernen Land.

In diesem Land war alles möglich.
So konnte es sogar mitunter vorkommen, dass man Augen antraf. Das lachende Auge, ein Kraken-Auge, das Holz-Auge, das übergehende Auge, das Pfauen-Auge, das L-Auge, das zugedrückte Auge, das Dorn-Auge, das trockene Auge, das Glas-Auge, das-aus-dem-Sinn-aus-den-Augen-Auge, das weinende Auge, ein Menschen-Auge. Alle Augen eben.
Unbeschreiblich schön war dann dieser Augen-Blick.

So machte man die Augen auf & erkannte sie überall. Besonders possierlich ward die Anwesenheit in einem Raum vom weinenden & lachenden Auge. Doch dazu später mehr. Erst werden die Augen vorgestellt- vor allem deren Geschichte ist interessant & erzählenswert.

Das weinende Auge, das zunächst untrennlich vom lachenden gewesen ist, wollte sich plötzlich eines Tages alleine durch sein Leben schlagen. Dazu wollte es das Rad neu erfinden. Niemand durfte helfen. Es wusste ja, dass es für sich die Allwissenheit pachtete. Der Rest, der erbärmliche, wusste von nichts.

Doch- das weinende Auge war der Besserwisser par excellence.
So war ihm bekannt, dass man von ihm das Weinen allgemein erwartete. Daher änderte es sich nicht, auch wenn es dies hätte tun können & wollen.

Manchmal gar nahm es groteske Züge an: war es in Australien, wollte es doch lieber in Europa sein. Fühlte es sich endlich wie ein Europäer, so wünschte es in Lima aufzuwachen. Dies setzte sich so immer weiter fort.

Da dies nicht sein Wohlbefinden unbedingt förderte, wähnte es Alternativen zu suchen. Doch plötzlich waren diese augenscheinlich nicht mehr möglich. Es war & blieb das weinende Auge. Da diese Tatsache unumstößlich war, rollten viele echte, heiße Tränen.

Hingegen beim lachenden Auge nur Sonnenschein war. Denn, es ist all zu menschlich, sich dem zu widmen, der sich auf der Sonnenseite des Lebens befindet. Dem das Glück lacht. Der zufrieden mit sich & seiner kleinen Welt scheint.

Dem lachendem Auge schmerzte der Abschied vom Weinenden & das Schicksal von demselben. Allerdings versuchte das lachende Auge, das Optimale in dieser Situation zu sehen & jenes herauszukitzeln.

Machte das weinende Auge nicht ständig auf Schwierigkeiten & Alternativen aufmerksam?
Wollte es nicht sogar auf Gräbern tanzen? Zauberte es nicht aus jeder noch so kritischen Situation ein fröhliches Ende & Lösung hervor?

Es gab Momente, da das Lachen hätte verstummen mögen- doch wozu? Sollte das Eine nicht eintreten, damit das Andere entstand? Traten einst nicht noch chaotischere Situationen auf? Haben die Einem etwas an haben können???

Eines gefiel dem lachenden Auge nicht: es wollte unglücklich & traurig sein.
Tränen zeigen können, doch es konnte nur lachen.

Gott, der ja überall seine Augen hat, realisierte, dass es am besten sei, wenn alles zwei Seiten, Gegenpunkte habe. So bekamen die Rosen, die wunderhübschen, Dornen. Wir Menschen erhielten weinende & lachende Augen. Diese sollen sich einander die Waage halten.

Einerseits ist zu erkennen, dass alles aufeinander aufbaut & folglich das gesamte Leben ein Mosaik darstellt.
Andererseits ist der Mensch sich darüber im klaren zu werden, dass er seine Möglichkeiten erkennt & nutzt. Auch kann dies bei der Liebe angewandt werden. Die vergebenen Chancen sind passe. Das heute & hier ist wichtig. Auch wenn manchmal ein weinendes Auge das Ergebnis ist. Doch auch ein lachendes Auge kann das Fazit der Liebe sein.

So wurden die lachenden & weinenden Augen wieder vereint & jedes Erschaffene erhielt von nun zwei Seiten. Und da sie nicht gestorben sind, hat selber heute jeder zu erkennen, dass die weinenden & lachenden Augen weiterhin existieren.

Dieses Märchen geht zu Ende- was beginnt?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 9/00)

Der Jüngling

Der Jüngling 8 00

Es war einmal ein Jüngling.
Der war nicht zufrieden, ein Jüngling zu sein.

Einerseits war er zu alt, einen kleinen, jungen Knaben darzustellen.
Das bedeutet nämlich, dass seine Familie seine Pflichten erfüllt & er nur Rechte hat. Alles wird ihm abgenommen & entschuldigt. Er darf den ganzen, lieben Tag lang spielen & in den Tag hinein leben. Außerdem meint er, dass er sich nur darum zu kümmern habe, das Laufen, das Sprechen & das Essen zu erlernen. Ungeklärtes wird in der Zukunft einleuchtender werden.

Andererseits war er zu jung, um ein alter Greis zu sein.
Das heißt nämlich, dass ihm alles abgenommen wird. Die Familie kümmert sich um die Pflichten. Nimmt ihm dadurch alles ab & jedes & alles wird entschuldigt. Außerdem hat er so viel Erfahrung & Leben in sich, dass sich eine Gelassenheit einschleicht & alles nicht mehr zu wichtig genommen wird.

Dennoch musste unser Jüngling im Jetzt leben. Er wurde allerdings von Tag zu Tag unglücklicher & unzufriedener.

Eines Tages aber merkte er, dass er sich selber zufriedener & glücklicher machen kann. Daher änderte er sich entsprechend. Er wartete nicht mehr auf Dinge, sondern ging auf die Probleme zu. Er machte nicht mehr das Schicksal, die Mitmenschen oder diese ‚fiese Welt’ für seine aussichtslosen Lage verantwortlich, sondern sich selbst.

Auch sah er die lieblichen Frauen im anderen, wahren, warmen Licht: diese waren nicht mehr unnahbar, hochnäsig oder oberflächlich. Sondern interessant, aufbauend & herrliche Gesprächs-Partner.

So gestaltete sich der Jüngling nach & nach alles so, wie er es sich erhoffte, vorstellte & erwünschte. Eines Tages stellte er sogar fest, dass er gerne ein Jüngling ist

Und wenn er nicht doch ein Greis geworden ist,
so ist er noch heute ein Jüngling & glücklich.

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 8/00)

Das Alte Spiel

Das Alte Spiel 6 00

Das alte Spiel

Hass - Freude
Zufriedenheit - Bestürtzung
Verständnis - Empörung

Es ist halt nur ein Memory-Spiel
Die eine Sache sucht das Gegenstück

In diesem Spiel ist's das Gegenteil
Wen stört es?

Es ist halt das alte Spiel
Finde Dich damit ab

Suche gar eifrig Dein Gegenstück
Die gewonnen Pärchen behüte gar heftig

Und sei Dir bewusst
Auch diese sind bald verschwunden
Wenn Du irgendwelchen Anderen nachweinst

Letzten Endes bleibt alles nur ein verdammtes
Spiel

Es ist & bleibt halt
Das alte Spiel

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 6/00)

Einer Von Vielen 6 00

Einer Von Vielen 6 00

Gerade dachte man noch
Man sei der Held
Man wisse wo's langgehe

Doch nun weiß man wieder
Man ist nur Einer von Vielen
Man ist halt ein Stein

Ein Stein den Jemand anders benötigt
Um auf sein rettendes Ufer zu gelangen
Um sein Schutzwall höher bauen zu können

Um seinen Mitmenschen zu bewerten
Um seinen Partner eifersüchtig zu machen

Finde Dich damit ab

Du bleibst Einer von Vielen
Oder finde Deinen eigenen Steinbruch

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 6/00)

Träumer

Träumer 6 00

Du bist & bleibst der
Träumer

Du meinst Du überstehst alles
Du meinst es ginge endlich mit dem Leben los
Du meinst gleich
Morgen

Wieso nicht
Sofort?
Ändert sich alles?

Du meinst
Also die Welt warte gerade auf Dich

Du meinst
Sie liege Dir zu Füßen

Was meinst Du noch?

Meinst Du auch das alles?
Oder träumst Du dies?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 6/00)

Es Liegt An Dir

Es Liegt An Dir 6 00

Du schimpfst über alles
Und dennoch- es liegt an Dir!

Du willst Veränderungen
Und dennoch- es liegt an Dir!

Du verlangst Verständnis
Und dennoch- es liegt an Dir!

Du wünschst Liebe
Und dennoch- es liegt an Dir!

Du forderst Klärung
Und dennoch- es liegt an Dir!

Wann siehst Du's ein?
Es liegt an Dir!

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 6/00)

Eigenes Erwachen

Eigenes Erwachen 6 00

Worauf wartest Du noch?
Wann kommt es?
Dein Erwachen?

Wieso auf den rechten Augenblick warten?
Wird er jemals da sein?

Wann nimmst Du endlich die Möglichkeiten wahr?
Warum die ständige Warterei?

Erwache doch bitte

Worauf wartest Du noch?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 6/00)

Es Kommt Alles Auf Mich Zurück

Es Kommt Alles Auf Mich Zurück 6 00

Dabei bleibt es
Es kommt alles auf mich zurück

Was ich früher verbrochen habe
Was ich machte

Was ich nicht unternahm
Was ich sagte
Was ich vergaß

Es bleibt dabei
Es kommt alles auf mich zurück

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 6/00)

Samstag, 17. Februar 2007

Eingebrochen

Eingebrochen 11 99

Etwas ist in mein herrliches Leben eingebrochen

Es sah mal ganz nett aus
Doch irgendwie brach es ein

Manchmal möchte ich wissen
Was es war
Wer es war

Doch einmal stellte ich fest, dass es müßig ist
Müßig- alles aufzuarbeiten wollen

So ließ ich davon ab

Ich wünsche
Das zu tun
Was ich will

Der zu werden
Der ich bin
Der Einbruch war da

Doch ich stehe wieder auf

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 11/99)

Zeit Des Kennen Lernens

Zeit Des Kennen Lernens 11 99

Sie wünscht ihn noch ein wenig kennen zu lernen
Er weiß, dass sie die Richtige ist

Was will sie noch?

Wer weiß was morgen ist?
Werden die's mal bereuen?
Wie lange macht er's noch so mit?

Wahrlich
Es wird nie eine gemeinsame Zeit geben

Wollte sie das erreichen?

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 11/99)

Halt's Auf

Halt's Auf 11 99

Meine Felle schwimmen weg
Nichts scheint zu klappen
Umstandskrämer treten immer wieder & mehr auf die Bühne

Leute, die nicht unbedingt Herr der Lage sind
Motzen

Diese blockieren
Sie stänkern herum
Bringen Unruhe mit

Du hast Kraft
Die Kraft
Du kannst ruhig bleiben
Du bist souverän

Halte das Unglück auf
Halte das Gebären der penetranten, unglücklichen Störer auf
Halte aus

Mache was Dir wichtig ist

Gestern ist vorbei
Morgen zu ungewiss
Nur nach dem Heute trachte

Halt's aus

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 11/99)

Unterstellung

Unterstellung 11 99

Sie unterstellt ihm so Einiges

Fieses Verhalten
Untergrabung
Bloßstellen
Anschwärzen

Sie versteht gar nichts
Sie sieht sich im Mittelpunkt

Meint
Alles betreffe sie
Er darf sich nicht aufregen
Aussprechen
Soll nur mit'm Kopfnicken

So kann's nicht sein
Er erhält Unterstützung

Sie wird nur belächelt & -mitleidet

Es gibt doch noch
Gerechtigkeit

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 11/99)

Selbstwertgefühl

Selbstwertgefühl 11 99

Das wünscht er sich
Einen gewissen Selbstwert zu fühlen

Manchmal doch noch etwas Sinnvolles
Oder nicht gar zu Unsinniges durchzuführen

Ab & zu Bestätigung zu finden
Nicht nur von Besserwisserei & Rechthaberei umgeben zu sein

Wann ist's vorbei?
Wann kommt die Befreiung?
Wodurch ist's ausgelöst?

Wieso immer er?
Wann verziehen sich die gar düstren Wolken?

Sieht man denn nicht
Er kann nicht mehr
Er hätte sich's verdient

Wer denn sonst?

Wie sonst erhält er das kostbare
Selbstwertgefühl?

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 11/99)

Von Nun An

Von Nun An 10 99

Schon wieder meine ich
‚Von Nun An’

Wie lange hält es dieses Mal an?

Von nun an
Kümmere ich mich
Ausschließlich um mich

Freue mich über jede Kleinigkeit
Lebe(!) von Augenblick zu Augenblick

Höre auf Meinung Anderer
Stelle die & mich also nicht in Frage

Eine Frau macht mich nicht mehr verrückt
Sie hat mich zu nehmen, wie ich bin

Wenn nicht hat sie Pech
Ich werde auch ohne die feste Partnerin glücklich & zufrieden

Von nun an

Werde ich endlich der
Der ich bin

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 10/99)

Mein Leben

Mein Leben 10 99

Mal wieder reflektiere ich das Geschehene, Gehörte, Gelebte, Geträumte ...
Gar viel war's in der Vergangenheit. Manchmal zu viel.

Wann geschieht endlich tatsächlich das Gewünschte? Ist es zu viel verlangt? Einfach nur zu existieren? Nicht mehr zu vegetieren? Nicht mehr enttäuscht zu werden? Nicht mehr seine Ziel zu haben?
Nicht mehr seine Ziele herunterschrauben?

Es ist nicht zum Aushalten.
Wo ist die Wende? Wo bleibt die Hoffnung?
Nur hingehalten. Vertröstet werden, nur taktieren ...

Das bringt nichts. Soll es Schrittchenweise klappen? Ich weiß nicht.
Ich weiß nur- ich will etwas Leben!!

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 10/99)

Was Geht Ab?

Was Geht Ab? 10 99

Was geht ab?

Ein gar mächtiges Bla-bla
So viel Lärm um Nichts
Banalitäten werden als die Erkenntnisse gefeiert
Geschwätz wird belacht

Leute
Die sich nicht ausstehen können
Sind possierlich zueinander

Es ist so ein Hohn
Es besteht eine Entfremdung
Das gefällt nur wenigen

Nichts geht ab

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 10/99)

Worauf Wartest Du Noch?

Worauf Wartest Du Noch? 9 99

Siehst Du denn nicht
Dein Gut brennt?

An vielen Ecken flackert schaurig das Feuer
Deine erste Pflicht sei nun das Löschen

Weshalb Dich um Kleinigkeiten wie
Gardinen kümmern?

Wenn es doch keinen Raum gibt
Wo sie aufgehängt werden könnten?
Nämlich das ganze Gut ist dann verbrannt

Drum eile
Lösche eifrig

Egal
Wie Du ausschaust
Was Du zur Hilfe nimmst

Das Wichtige bleibt & wird bleiben
Das Unwichtige was flieht &
Nicht verzeiht ist eh unwichtig

Darum kämpf um Dich
Wenn nicht Du wer dann?
Worauf wartest Du noch?

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 9/99)

Wodurch Unterscheidest Du Dich?

Wodurch Unterscheidest Du Dich? 9 99

Was macht Dich schon aus?

Du bist einzigartig
Jeder Mensch ist es

So gehen sie alle verschiedene, einzigartige Wege

Mit unterschiedlichem Ziel
Mit unterschiedlichem Start
Mit unterschiedlichen Gedanken

Fremde sind wichtig
Sie spiegeln Dich wider
Sie zeigen wie Dich Fremdes versteht

Wichtig für Dich ist
Dass Du das Nahe liegende verstehst
Das Entfernte nicht übersiehst

Richte Dich nur nach Dir
Orientiere Dich dabei aber auch an Andere

Es ist Dein Schicksal
Dein persönlicher Weg

Du wirst Sachen erleben
Die Andere nicht mal sehen
Und daher nicht verstehen

Doch auch das
Gerade das
Prüft Dich

Es darf gar nicht anders sein
Drum gehe nicht unter

Sei munter
Sei heiter
Sei unterschiedlich

Nur Einer
Wenn überhaupt
Sei Dir wichtig

Nur der steht immer zu Dir

Und das ist
Ich

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 9/99)

Am Boden Zerstört

Am Boden Zerstört 8 99

Ich bin am Boden zerstört
Doch
Ich lasse mir nichts anmerken

Gelegentlich meine ich zu schweben
Doch
Nur um so härter auf den Boden zu prallen
Der Boden der Tatsachen

So schaut's doch aus
Immer weiter breitet sich der Nihilismus aus
Der Boden zerstört?

Auch das macht nichts aus
Nichts ist von Bedeutung

Bald ist sie da
Die Erlösung
Harre aus!

Es gibt keinen Sinn
Doch Vielleicht gibt's
Dich demnächst nie mehr

Drum zeige der Welt Dich
Sie hat Dich nicht zu vergessen
Sie hat sich an Dir zu erinnern

Dafür tue alles

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 8/99)

Der Brief

Der Brief 8 99

Mein Gutster,
schon längst wollte ich an Dich einen Brief senden.

Jedoch weshalb? Keine Nachricht ist doch eine gute Nachricht.
Allerdings sieht man auch gar zu gerne eine Aufmerksamkeit, ein Zeichen, ein Feedback, ein nettes Wort, ein Bemühen, Verständnis.

Ich möchte Dich erinnern.
An Deine Wünsche, an Deine Träume, an Deine besseren Tage. Worauf wartest Du? Wieso gehst Du nicht dem entgegen, was Dich interessiert? Weshalb warten? Weshalb schon so alt? So logisch? So unmenschlich? So regungslos? So gefühllos? So kalt? So kaufmännisch? So maschinell?

Wieso sehnst Du die Anerkennung herbei? Kannst Du nur leben, wenn Du beachtet wirst? Verreckst Du, wenn's nicht nach Deinem Gusto geht? Wenn der Scheinwerfer nicht mehr Dich im Visier hat? Jemand anders die Hauptrolle spielt?

Alles geht ohne Dich. Nur Dich interessiert hauptsächlich Dich.
Wieso wartest Du auf die Fee wie auf ein Einhorn?

Bemühe Dich.
Sonst verreckst Du jämmerlich. Du bist unwichtig. Mache Dich künstlich wichtig, unentbehrlich. Verteidige Dich, stelle Dich dar.
Sei Dein Hauptdarsteller. Wache auf. Alles ist eher bescheiden.
Ersticke nicht daran.

Dies ist mein letzter Brief. Ab sofort hast Du keine mehr verdient- verdiene es Dir!
Werde Du.

Lasse Taten folgen ...

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 8/99)

Der Trottel

Der Trottel 7 99

Sieh da
Der Trottel

Schlimmer geht's nicht

Es sei denn
Jemand sei unscheinbar

Ich starre ihn an
Er merkt nichts
Er guckt sich Dinge an
Doch er lernt nichts

Kann sich nichts behalten
Er lächelt verwirrt
Er ist eben der Trottel

Niemand sonst ist hier
Wann sieht er's ein?
Wann springt er?

Wann fällt’s ihm auf?
Wann rafft er's?

Ich spreche ihn an
Er bemerkt er habe es entdeckt

Er zieht's vor die Masse anzugucken
Nicht das Individuum

Tatsächlich
Eine Menge Leute steht hier
Alle mit'm Kopf auf mich gerichtet
Das können sie richten

Jemand läuft auf mich zu
Ein weibliches Wesen
Sie gefällt mir

Sie spricht mich mit'm falschen Namen an
So'n Unwesen

Sie meint
Es ist unwesentlich
Er sieht's nicht ein

Er springt nie- ist zu feige
Er rafft's nie- ist zu unscheinbar

Wir schauten ihn an
Er meint niemand sonst sei hier

Sind wir nur noch von solchen Spiegel-Leuten umgeben?

Ziehen diese uns alle in den Focus?
Wer kann die Welt verstehen?
Wer auch noch die Menschen?

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Wild

Wild 7 99

Wieder wirst Du von links nach rechts gestoßen
Wieder fallt Dir ein
Was Du machen kannst

Hinterher
Zu spät

Die Panik macht sich breit
Man wähnt sich als Trottel
Man will nicht mehr

Alles sinnlos
Dadurch wird nichts geändert
Nur Hülsen
Platituden
Es ist wild

Doch dies interessiert nicht
Wichtig nur das Ergebnis

Der Schein
Der gewahrt werden muss
Der verdammt blödsinnig & wichtig ist
Vorher könnte man gemacht haben …

Was soll's?
So wild ist's nicht

Gehe hin
Stärke Dich
Schreibe was Du willst

Versuche den Halt zu finden
Den Boden zu spüren

Es ist nicht wild

Dies nennt man
Leben

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Der Große Augenblick

Der Große Augenblick 7 99

Der große Blick?
Der große Augenblick?

Sehnt man den herbei?
Sieht man den dann auch?
Realisiert man diesen?

Soll's denn gleich der Große sein?
Verpasst man nicht so den Kleinen?

Kommt man so nicht mit sich ins Reine?
Meinst Du alles bleibt sinnvoll?
Alles hat sinnvoll zu sein?

Glaubst Du immer noch 'Love is in time'?

No that's not right
Nothing is in time

Nothing helps you
Nothing does matter

Wann siehst Du's ein?
Es gibt nicht den großen Augenblick

Jedoch in dem jetzigen Augenblick kannst Du groß sein
Wann bist Du's?

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Schönreden

Schönreden 7 99

Alles wird schön geredet
Auch wenn's gar zu blöd ist
Weil es tatsächlich unsinnig ist?

Es wird gelächelt
Es wird belächelt
Wo geweint werden sollte

Es wird gewartet
Wo gehandelt werden sollte

Es wird gebetet
Wo noch genügend Zeit ist

Es wird so viel verloren
Obwohl man nur gewinnen kann

Es wird gemunkelt
Obwohl ein offenes Gespräch notwendig & möglich ist

Alles bleibt
Alles bleibt anders

Nichts wird geändert
Niemanden gefällt es wirklich

Aber es wird schön geredet

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Konsequenzen

Konsequenzen 7 99

Du meinst
Alles müsse seine Folgen haben
Seine Konsequenzen

Das erklärst Du mit Logik
Wieso?

Glaubst Du jemand überprüft Deine Aussagen?
Erinnert sich an die?
Ändert das irgendwas?

Nimm Dich nicht so ernst
Höre auf zu denken
Dass Du irgendwie zu denken hast

Denke
Was Dir passt
Und handele gelegentlich

Bist Du so konsequent???

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Wissen

Wissen 7 99

Alles sofort
Alles bleibt nicht hängen

Aber ich?

Es gilt Dinge wiederzugeben
Man hat sie bloß herunterzubeten

Doch wieso?

Man kann's nicht anwenden
Die Würfel sind vorher gefallen
Und doch
Man benötigt es

Man weiß nichts
Darf es aber nicht zeigen
Und darf bloß

Schreiben
Grinsen
Applaudieren

Und insgeheim hoffen
Dass die Würfel einem wohl gesonnen sind
Dass diese Heuchelei gar bald endet

Nur wann?

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Achterbahn

Achterbahn 7 99

Heute glücklich
Morgen?

Gestern hätte ich zugreifen können
Vor kurzem war alles noch glasklar

Nun
Verwässert
Unbekannt
Das Feuer ist erloschen

Der rechte Moment vorbei
Umständlich
Kompliziert
Banalitäten
Unsinn

Eine Achterbahn
Fährt hoch & runter & ab
Du wähnst Dich fallend
Dann gefangen

Es macht nichts
Selbst die Achterbahn &
Die Achterbahnfahrt hat ein

Ende

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Ohne Das

Ohne Das 7 99

Ohne das
Wäre es einfach

Ohne das
Ging's mir gut

Ohne das
Schlief ich den Schlaf der Gerechten & Glücklichen

Ohne das
Meinte ich das Paradies zu sehen
Im Paradies gar zu sein

Ohne das
Müsste ich nicht immer so ein Schwachsinn von mir geben

Ohne das
Wäre ich quicklebendig, ein angesehener Mensch & lebensfroh

Ohne das
Hätte ich gewisse Leute & Ansichten nicht kennen gelernt

Ohne das
Wüsste ich nicht wie schön es ohne das sein kann

Ohne das
Regte ich mich über dies auf

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Ausgebrannt

Ausgebrannt 7 99

Ausgebrannt
Kaputt
Fertig

Wo ist das erlösende Wasser?
Die erfrischende Quelle?

Warum muss die Kerze ausgehen?
Wo bleibt dann die Wärme?
Nächstenliebe?

Wieso diese Abweichungen?
Das Herumgetue?
Das Taktieren?

Irgendwann ist
Alles & Jeder
Ausgebrannt

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Ein Neuer Tag

Ein Neuer Tag 7 99

Ein neuer Tag

Wie immer
Anschließend ein Weiterer

Die kommen
Da braucht man gar nichts dafür zu unternehmen

Sie gehen auch wieder
So mache Dir nichts aus heute

Es geht vorbei
Wie immer
Wie alles

Merke Dir was vorfiel
Aber mit heute
Fällt nicht Dein gesamtes Leben

Daher
Morgen ist er wieder da
Der neue Tag

Einzig alleine für Dich
Mache etwas daraus
Für Dich

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Pflichterfüllung Bis Zum Ende

Pflichterfüllung Bis Zum Ende 7 99

Er stand unter Dauerbeschuss
Er hätte sich retten können
Doch er stand im Dienst der Allgemeinheit
Er opferte sich

Sie weiß nicht
Dies zu schätzen
Was das soll
Jeder ist doch sich selbst der Nächste

Man soll frohlocken
Wenn es einen Anderen erwischte
Man soll den Anderen hochleben lassen
Damit er getroffen wird

Ich bin mir selbst der Nächste

Du nicht?
Dann opfere Dich

Du Lamm

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Suche

Suche 7 99

Immer auf der Suche
Meistens nicht wissend wonach

Immer kommt etwas dazwischen
Meist ist es nicht erfreulich

Immer wissend
Dass etwas Anderes viel besser wäre
Meist ist dies aber unerreichbar

Warum nur suchen?
Weshalb nie finden?

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Wiedergabe

Wiedergabe 7 99

Es ist nur eine
Blöde
Stumpfsinnige
Wiedergabe
Widergabe?

Es ist keine Heldentat
Keine Hexerei

Mache Dir nichts daraus
Sammle nur die Punkte
Schreibe was Du weißt

Es ist relevant
Was vorher erzählt wurde

Woher dann die Angst?

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Erfolg

Erfolg 7 99

Erfolg
Ein gar großes Wort

Hast Du den
Bist Du wer

Hast Du den nicht
Bist Du nichts

Mache Dir nichts daraus
Es gibt auch was Anderes

Angeblich

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Erreichte Grenzen

Erreichte Grenzen 7 99

Meine Grenzen sind erreicht
Ich kann nicht mehr

Jeder Elan ist fort
Der Kopf ist hohl
Der Körper leer
Die Sinne weg

Ebenso die Hoffnung
Die Zuversicht
Der Lebenssinn
Das Glück
Wohin?

Wohin ist alles?
Wohin gelange ich?
Wohin sollte ich mich wenden?

Wann die Grenzen überschreiten?
Wann die Grenzen als die wahren Grenzen anerkennen?

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Normalität

Normalität 7 99

Wann ist sie da?

Ich wünsche sie so sehr herbei
Vieles sehe ich im Voraus
Es ist mir normal

Doch fühle & führe ich selber nicht
Dass normale & nette Leben

Nichts läuft normal
Nicht mal eine kleine Weile

Ist das noch normal?

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Piranha-Gesellschaft

Piranha-Gesellschaft 7 99

Es ist eine Piranha-Gesellschaft
Wann siehst Du's ein?

Sie knabbern Dich an
Sie saugen Dich aus
Sie lassen von Dir ab
Wenn sie Dich nicht gebrauchen können

Sie helfen Dir nie
Ebenso wenig unterstützen sie Dich
Daher sieh es ein
Kümmere Dich nicht um sie

Bringe auch nur Deine eigenen Vorteile durch
Besinne Dich

Überlebe die Piranha-Gesellschaft

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Leere

Leere 7 99

In mir die reine Leere
Nichts zu spüren

Alles weg
Das Gerüst fehlt
Die Struktur

Der Inhalt
Der Sinn
Alles

Wann wird sie verschwinden?
Wird sie verschwinden?

Sie?

Verschwinde

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Schicksalsschläge

Schicksalsschläge 7 99

Schicksalsschläge
Sie werden eintreten
Sie werden gemieden
Sie treten dennoch ein

An einem Tag
In einer Stunde
Während eines einzigen Moments

Das wird man sich selten bewusst
Wenn überhaupt
Meist zu spät

Bis zum endgültigen Schicksalsschlag
Auch nur ein Moment

Hoffentlich

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Bla-bla-bla

Bla-bla-bla 7 99

Viel wird geredet
Nichts gesagt
Das alte Lied & Leid

Erkenne es
Aber werde dennoch nicht
Einer von Denen

Bleibe Du
Auch wenn's schwer fällt

(Eingegeben 17.02.07 - Ausgedacht 7/99)

Freitag, 16. Februar 2007

Unsicherheit

Unsicherheit 6 99

Diese verflixte Unsicherheit

Mache ich das Richtige?
Genug?

Das Falsche im rechten Moment?
Das Richtige im falschen Moment?
Was tun?

Wie zum Ziel gelangen?
Ist alles verbaut?
Ist die Aufregung das alles wert?

Rechtfertigt das was herauskommt alles?
Ist der Weg das Ziel?

Wer beantwortet's?

Muss's eine Antwort geben?
Mit Sicherheit...?!

(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 6/99)

Frühlingshauch

Frühlingshauch 6 99

Nur ein Hauch
Mehr verdienen wir nicht

Es bleibt letzten Endes immer nur bei einem Hauch

Gelegentlich etwas Glück
Etwas Geborgenheit
Etwas zum Kuscheln

Etwas Liebe
Etwas Nettes

Etwas Außerordentliches
Etwas Wundervolles
Etwas erleben

Doch
Nicht zu lang
Es könnte nicht mehr nur beim Hauch bleiben
Es könnte ja schädlich sein

Daher hängt man sich an den Augenblick
Krallt sich an dem
Was gerade zu erwischen ist

Doch Dies will gar flink
Verschwinden

Man verliert den Überblick
Den Verstand

Nein
Es bleibt nur bei dem Hauch

Auch wenn es mitunter gelegentlich ein Wohltuender
Frischer
Glücklicher

Netter
Außerordentlicher
Erlebter
Frühlingshauch ist

Es bleibt nur ein Hauch

(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 6/99)

Phantasie

Phantasie 6 99

In Deiner Phantasie
Klappt alles

Alles ist gar so harmonisch
Korrekt

In Eintracht
Im Einklang

Das ständige Lachen
Der ewge Frieden

Nein
Der ewge Frieden ist allein
Der Tod

So wie es ist
Ist's auch recht

Alles andere wäre die größte Not

Du machst aus einer Mücke
Einen Elefanten

Wahrlich gut
Ist sie
Die Phantasie

Doch
Wo bleiben die
Taten?

(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 6/99)

Die Anderen

Die Anderen 6 99

Die Anderen schreiben Dir vor
Was zu denken
Was zu unterlassen

Wie zu verhalten
Wie zu unterhalten
Wie Du was zu sagen hast

Wieso?
Willst Du ständig ihr Leben leben?

Wann siehst Du ein
Sie sind anders

Sie führten ein anderes Leben
Sie führen ein anderes Leben

Gönne Dir auch das
Privileg anders zu sein

(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 6/99)

Selbstbetrug

Selbstbetrug 5 99

Du gönnst Dir
Ruhe
Pflege

Essen
Pausen
Dies & das

Weshalb?

Gerade Du musst doch wissen
Du bist längst nicht an Deinem Ziel
Dich grinst noch immer eine gar schwere, lange, steile Strecke an
Du bist noch längst nicht fertig

Du hast noch Kraft
Du kannst noch gar nichts
Dennoch fühlst Du Dich ausgelaugt

Komme
Beende den Selbstbetrug
Raffe & reiße Dich hoch
Mache was

Lieber zu viel
Etwas abschneiden ist einfacher
Als etwas zu ergänzen
Was gar nicht vorhanden

Bitte
Mache weiter

Doch Du bist der Einzige der am
Meisten leidet unter dem

Selbstbetrug

(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 5/99)

Die Innere Stimme

Die Innere Stimme 5 99

Die innere Stimme
Deine Stimme
Schreit Dir zu

Traue Niemanden
Mache alles alleine
Vergrabe Dich

Mit Arbeit
Mit Angst
Mit Flucht

Sei redlich
Sei eifrig

Gut
Das sie vorhanden
Sie weckt Dich auf
Sie rüttelt uns alle gar kräftig durch

Doch auch sie irrt
Gelegentlich

Gelegentlich traue ihr
Höre ihr zu
Überhöre sie nicht

Doch noch wichtiger als das Zuhören
Sei das Handeln

Worauf wartest Du?

(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 5/99)

Zusammenbruch

Zusammenbruch 5 99

Nichts steht wo's soll
Alles durcheinander

Nichts Festes
Kein Halt

Keine Stütze
Kein Mut
Der totale Zusammenbruch

Jedes kleine Steinchen wird weg geschlagen
Schutzseile werden gekappt

Du verlacht
Wie konnte es so weit kommen?

Klammere Dich an dem
Was Du hast

Lasse dies nicht verkommen
Warum beendest Du heute nicht den Zusammenbruch?

Wann beginnt Dein & das
Aufbäumen &
Aufbauen???

(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 5/99)

Unter Die Räder Gekommen

Unter Die Räder Gekommen 5 99

Du bist unter die Räder gekommen
Du bist da
Wo Du nie hin wolltest Gerade deshalb?

Du bist unsicher
Schwankend
Verwirrt

Bevor Du etwas unternimmst
Machst Du lieber nichts
Dein Mut ist weg

Ebenso
Deine Zuversicht
Die Leichtigkeit
Warum?

Niemand hat etwas zu verlieren
Jeder Tag ist neu
Eine neue Chance
Eine weitere Kraft
Die nächste Möglichkeit

Lasse Dich nicht bemitleiden Beerdigen
Verstauben
Kämpfe

Lieber
Sofort als
Gleich

(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 5/99)

Die Künstliche Welt

Die Künstliche Welt 5 99

Gar gerne tauchst Du in sie Die künstliche Welt

Bei ihr klappt alles
Geschieht etwas

Wirst Du nicht verschmäht
Belächelt
Nichts wird Dir vorgeworfen

Alles stimmt
Wird verdrängt
Vergessen

Für den Moment
Für den Augenblick

Warum?
Wieso wird es nicht Deine Welt???

(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 5/99)

Warum?

Warum? 5 99

Vieles ist unklar
So manches passt nicht
Alles ist unstimmig

Auf
Auf!

Ändere es
Frage nicht nach dem Grund
Werde tätig

Einfach so

(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 5/99)

Die Tränen

Die Tränen 5 99

Die Tränen
Die Du vergießt
Deuten an

Wie unzufrieden Du bist
Dass Du was ändern möchtest

Daher zaudere nicht
Bleibe & werde aktiv
Unterbrich den Tränenstrom
Ändere was Du kannst

Sieh
Es gibt nicht nur die Tränen
Die Du vergießt

(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 5/99)

EIN FRÖHLICHES DANKESCHÖN

EIN FRÖHLICHES DANKESCHÖN 1 99

Du verlässt Dein Team Dein Lebenswerk?!
Unfassbar! Unglaublich! Unmöglich!
Ausgeschlossen? Unvorstellbar? Unakzeptabel? Unbegreiflich?

Unnatürlich! Anomal! Unsinnig?
Du der Inbegriff für Persönlichkeit, Einsatzfreude,
Menschlichkeit, die besondere Art

Jähzorn? Unbekannt! Bezeichnender sind Begeisterung,
Mädel oder Ansprechperson für alles und jeden

Du bedeutest aber auch Motivation, Hilfe, Rückgrat-
Eine vollständige Rückendeckung des Teams, seiner kleinen Familie
Manchmal erkannte man nicht, welche der zwei Familien wichtiger war

Doch Du wusstest auch diese Klippe mit Bravour zu meistern
Chaos schien bei Dir unbekannt und nie aufzutauchen
Hektik brach nie auf und Deine Crew wurde stets ge- und beschützt

Auf jeden Fall bedarf es eines fröhlichen Dankeschöns
Ein Dankeschön für jemanden, der stets, fröhlich und seit eh und je
Für jeden da war und ist

Es fällt wahrlich schwer alles aufzuzählen
Richtig, standesgemäß sich zu bedanken

Keine Frage, es ist nicht leicht
Ja, es ist unmöglich vielleicht
Sicherlich, so ist es!!!

Daher verbleiben wir mit einem 'fröhlichen Dankeschön für alles' und das mit Einem lachenden, wohl aber mehr weinenden Auge!

EIN FRÖHLICHES DANKESCHÖN!

(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 1/99)

EINFACH NUR SO

EINFACH NUR SO 1 99

Einfach nur so wollen wir unsere Dankbarkeit Dir gegenüber zeigen
Einfach nur so wollen wir Dir eine Kleinigkeit überreichen
Einfach nur so möchten wir Dich aufmuntern

Einfach nur so drängt es uns Dich hochleben zu lassen
Einfach nur so wollen wir Dich feiern
Einfach nur so möchten wir Dir fröhlich ,Dankeschön' zurufen

Einfach... war so manches Vergangene einfach für Dich?

Gewiß nicht
Es hieß ja für Dich
SAP

Ständiger
Arbeitsexzeß und
Problemlösung

So manchen Tag fragtest Du Dich
Warum gerade ich?

Und dennoch
Glaube uns

Es gibt eine Zeit danach
Eine Zeit in der man friedlich schaffen kann
In der man sieht das man was vollbrachte
In der man auch leben und arbeiten kann ...

Harre aus
So kann man das Gesagte erreichen
Und von nun an werden Dich unsere Gaben begleiten
Und Dir vielleicht etwas Hoffnung und Zuversicht geben

So einiges möchten die
Präsente herausschreien
Danke und
Außerdem sind sie symbolisch zu verstehen

Die Farbe deutet an, dass auch für Dich, noch in diesem Jahr
Der verdiente Frieden eintritt und die Hoffnung in Realität umgemünzt wird

Die Gestalt sagt aus, dass auch Du bald wieder munter aufblühen wirst und
Du Dich weiterhin in der Blüte Deines Lebens befindest

Hinzu kommt, dass Du damit ermuntert wirst wieder in das Leben zu breschen und
Im Schweiße Deines Angesichts loslegen kannst

Sollte es aber zu viel Schweiß machen dann kannst
Du auch unser Geschenk verwenden

Letzten Endes wollen wir Dich aufmuntern durchzuhalten
Fröhlich Dich auf Deine Zeit des Aufblühens zu freuen und
Uns bei Dir bedanken

Und das Ganze einfach nur so ...

(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 1/99)

Donnerstag, 15. Februar 2007

Flotter Rentner

Flotter Rentner 12 98

Herzlichen Glückwunsch
Du hast es geschafft

Dein Tag der Tage ist da
Deine Pension
Endlich

Kannst Du machen
Was Dir wichtig ist
Was Du schon immer ausführen wolltest
Was Dir gefällt
Endlich

Nicht mehr
Das ewge Nachrennen wegen Kleinigkeiten
Das ständige Feilschen um Gramm & Milligramm
Das Gefühl 'Hilfe Kunde droht mit Auftrag'
Die Überraschung welche Änderung nun geändert wurde

Wie schön für Dich
Du hast es verdient
Doch wie traurig für uns
Die Zurückgelassenen

Du wirst allerdings immer noch von uns gebraucht
Deine Art
Dein Wissen
Deine Erfahrung

Deine Kenntnisse
Deine Sprachen
Du

Wie schade, dass Du gehst
Du wirst vermisst werden
Wie wird es weitergehen?

Dies kann im Neuen Jahr beantwortet werden
Sicherlich wirst Du Dir ein Schönes bereiten

Viel Freude, Gesundheit & eine Menge zauberhafte Momente
Wirklich traurig, daß Du gehst
Vielen Dank für alles
Tschau

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 12/98)

Das Steinerne Buch

Das Steinerne Buch 12 98

Ein Buch aus Stein
Wofür soll es gut sein?
Nur zum Herumstehen?

Als Briefbeschwerer?
Zum Beschauen?

Ja- es kann stehen
Ja- es kann als Briefbeschwerer fungieren
Ja- man kann es gar lieblich beschauen

Doch es symbolisiert viel mehr
Es steht auch

Für Kontinuität
Für Ausdauer
Für Hoffnung Für Ermahnung

Es soll
Zum Weitermachen animieren
Zum Nicht-Gebremst-Werden-Wollen
Zum Nicht-In-Frage-Gestellt-Werden-Wollen

Stimmt
Manchmal steht es da
Einfach nur so
Auch das ist nicht schlimm
Denn es erkannte schon Cicero

Ein Raum ohne Bücher
Ist ein Körper ohne Seele


(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 12/98)

Ich Kann Nicht Mehr

Ich Kann Nicht Mehr 12 98

Mal wieder das Gefühl
Dass nichts klappt

Man gleicht einer Hülle
Kann eh nichts ändern & bewirken

Man scheint ein Staudamm zu sein
Einer der aufbrechen will
Einer der nichts mehr verstauen kann
Einer der nicht mehr schützt

Alles ist erneut sinnlos
Ich kann nicht mehr

Wo ist das Licht?
Wo die helfende Hand?
Die stützende Schulter?
Der Sinn?

Wo ist der liebe Unterschlupf?
Das großzügige Versteck?
Die Erlösung?

Das Vertrauen?
Die Bestätigung
Ich kann nicht mehr

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 12/98)

Existenz Gottes

Existenz Gottes 12 98

Die ewge Frage
Gibt es Gott?

Man sollte nicht darüber sprechen
Dennoch
Es interessiert

Jedoch
Welchen Unterschied macht es?

Wieso ist es wichtig
Seine Hände aneinander zu schmiegen?
Den Kopf & die Schultern zu berühren?
Zu einigen bestimmten Plätzen & Gebäuden zu rennen?

Sind wir seine Gestalten?
Macht es einen Unterschied?
Wieso bist Du nicht Dein eigener Herr?
Ist er nicht nur eine große Hoffnung?
Ist es nicht beruhigend?

Warum soll er den Lebenssinn darstellen?
Warum soll er alles sein?
Warum eine Marionette von ihm sein?
Warum in ihm kein Coach sehen?

Wieso nicht leben
Als ob es egal sei
Die Existenz Gottes???

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 12/98)

Was Geht?

Was Geht? 12 98

Was geht ...?
Das bringt doch nichts

Gibt es einen Sinn?
Welchen?

Was unternehmen?
Warum immer auf Andere gucken?

Immer wieder gebremst werden?
Immer wieder in Frage gestellt werden?

Keine Lust auf gar nichts
Niemand ist wirklich zufrieden
Na und?

Unternimm was Du kannst
Nichts ist tatsächlich wichtig
Das stimmt

Dennoch
Lebe
Mache was Dir gefällt
Baue Dich auf

Gestern ist vorbei & egal
Alles geht ...

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 12/98)

Befreiung

Befreiung 12 98

Wann ist es da?
Das Gefühl der Befreiung?

Endlich alles erledigt haben
Endlich Licht am Horizont
Endlich Bestätigung

Endlich ausgeschlafen sein
Endlich- so vieles

Nur wann?
Wann ist sie da?
Die Befreiung

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 12/98)

So Viel Mist

So Viel Mist 12 98

So viel Mist
Immer wieder die Vorwürfe
Auch Selbstvorwürfe

Womit beginnen?
Wie anfangen?

Wo starten?
Wieso mache ich immer wieder alles falsch?

So viel Mist

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 12/98)

Abstand

Abstand 12 98

Ich benötige ihn so sehr
Den Abstand

Den Abstand zu allen
Zu den Kleinigkeiten
Zu den Problematiken
Zu mir

Alles ist einfach
Warum macht man sich's dann so kompliziert?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 12/98)

Mosaik

Mosaik 12 98

Einst dachte man Alles habe seinen Sinn
Alles sei prima

Alles gehöre zusammen
Alles möchte zusammen gehören

Doch nun ist alles verschwommen
Entleert
In Frage gestellt

Warum?
Gehört nicht auch dieses Stück dazu?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 12/98)

Chaos

Chaos 12 98

Chaos
Chaos
Chaos

Wohin man blickt
Chaos

Woran man denkt
Chaos

Woran man werkelt
Chaos

Was man fühlt
Chaos

Wenn man träumt
Chaos

Was man macht
Chaos

Wann hört es auf das
Chaos?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 12/98)

Pieksen, Sitzen, Riechen

Pieksen, Sitzen, Riechen 10 98

Das Leben ist & bleibt eine Farce.
Gelegentlich hat man Wahlmöglichkeiten. Letzten Endes immer mit demselben Ziel. Manchmal war ich ziellos. Dann machte ich Kamikaze. Hinterher bereute ich alles. Ich vergeudete vieles. Ich wusste, was ich wollte, führte es dennoch nicht aus. Eine Sünde.

Ich bin verwirrt.
Vergangenheit, Gegenwart & Zukunft wechseln sich täglich ab. Wann leben? Wann ist der rechte Tag? Wann Ich-sein? Immer auf der Flucht? Nie daheim? Kein Trost. Vertrösten? Aufbäumen, um ein weiteres Aufbäumen vorzubereiten?

Hilfe! Was für ein Dreck.
Sinnlos, ziellos, Kamikaze. Viele Worte. Gedanken. Taten ... Was bringt's? Eine Wahl. Zufälle. Fragmente. Vergeudung.

Hinterher weiß man mehr. Wem geht es genauso? Kein Aufbäumen?

Endlose Rederei. Nichts wird gesagt. Verschwendung. Alles egal? Was 'ne Wahl! Schlafen. Bescheid wissen. Freikämpfen. Vergeblich? Immer diese Zuschauer ...
Gut- pieksen, sitzen, riechen.

Riechen: könnte lange dauern. Plötzliches Ersticken. Dahinsiechen. Irgendwann die Nase voll haben. Zu voll? Abgelehnt!

Sitzen: wie immer- total unter Strom. Die Augen quellen über. Verbrennungen. Gehirntod. Nochmal aufladen, Feuer fangen. Bin ich mittlerweile eine Leuchte? Beschwerlicher Gang. Unsicher. Quälende Sekunden? Abgelehnt!

Pieksen: langsames Ausbreiten. Kein Husten. Keine Luft. Abgeschnitten. Stillstand. Was tun? Abgelehnt!

Ein Schuss: Schluss mit Verdruss. Ungewiss. Sicher. Schnell. Kleiner, bestimmter, einmaliger Schmerz. Kalt geht's dem Nacken zu & läuft's dem Rücken herunter. Ein Klicken?

Die Überraschung des Hauses im Nacken? Erlöst? Schluss mit Verdruss?
Ein Schuss.

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 10/98)

Crash

Crash 10 98

I'm thinking of lots of things: what will be? Why have some things been like this?
Was there really no other solution?

I want to change. I want to change everything. I think I'm the least intelligent human being of the world. No one else is so stupid like I'm. I have to get better. I must be faster, fitter, better. No stopping- becoming a machine. No mistakes at all. No wrong questions & answers. Always being perfect. No exceptions for being not a fit & good person.

Smiling all day, weak & year long. No fear at all. Totaly planning & control. No waste of anything or everything. No.

Oh god- there has been a crash. A brutal accident. How soon is suddenly.
There are some people injured. Some have already died & many of them are shocked. They have thrown away all their fears, thoughts, self-pityness, clumsy & lousy lies, heads & bones ...

Why must there be a crash like this to become a real human being again???

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 10/98)

Ein Schatten

Ein Schatten 10 98

Ich bin alleine- in meiner Wohnung.
Vor kurzem waren noch mehrere Leute hier. Es war ein Trubel, eine Freude, ein
Durcheinander. Leben!

Nun scheint es, als sei nur noch ein Schatten hier. Gerade noch sehnte ich mich nach stille, liebliche, wohltuende Ruhe. Nun wünsche ich mir die Geborgenheit von vielen, lauten, anderen, lieben Menschen herbei.
Am liebsten von einer einzigen Frau ...

Ich habe Angst. Bin einsam. Zu einsam. Wirklich- kein Laut zu hören. Nichts zu sehen. Ich furchte mich ...

Ziemlich merkwürdig. Doch da. Ich scheine nun endgültig verloren zu sein:
ein Schatten! Einen riesengroßen Schatten nehme ich tatsächlich wahr. Er kommt noch langsam näher.

Bitte, bitte sagt mir: wann wache ich endlich auf?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 10/98)

Ich Möchte

Ich Möchte 10 98

Ich möchte so vieles
Warum nur kann ich dann so wenig?

Ich möchte über dem Gesagten stehen
Warum nur kann ich es nicht verdrängen?

Ich möchte fröhliche & aufmuntere Wörter vernehmen
Warum ist meist nur das pure Gegenteil der Fall?

Ich möchte wissen wie es weitergeht
Warum nur breitet sich gerade dann das ewge Chaos aus?

Ich möchte an Gott glauben
Warum nur kann ich's nicht?

Ich möchte mehrere Dinge erledigen
Warum nur kann ich dann so wenig erledigen?
Warum nur gehen einige schief?

Ich möchte nicht in Selbstmitleid verfallen
Warum nur päppele ich mich dann immer wieder &
Mehr mit großartigstem Essen auf?

Ich möchte
Ist das sinnvoll?

Sollte ich nicht eher sagen

Ich werde
Das & jenes Unternehmen

Ändern?
Schaffen?
Anpacken?

Ändern?
Verbessern?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 10/98)

Das Gebet

Das Gebet 9 98

Oh Herr
Gibt es Dich?

Wenn es Dich gäbe
Wandte ich mich hoffnungsfroh &
Nach Hoffnung lechzend an Dich

Ich erzählte Dir
Was mich bedrückt
Was ich denke
Was ich hoffe
Was ich befürchte

Du hörtest mir geduldig zu
Ich wüsste alles käme ins Lot
Ein jedes Unverständnis wird demnächst verständlich

Alles wäre OK
Das Leben die reinste Freude
Ein wunderbares Geschenk

Satt & voll aufgetankt wäre ich
Wüsste ich es gäbe Dich
Das Buch der Bücher wäre wahr

Man brauchte es nur lesen
Um zufrieden & ruhig zu werden & bleiben
Ein Besuch des Haus der Häuser wäre keine Zeitverschwendung
Die reine Befreiung?

Ein ‚Amen’ schließt ein Gespräch mit Dir ab
Anschließend sieht man klar
Ist selbst die Gute Hoffnung & gestärkt

Amen???

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 9/98)

Der Eine Wunsch

Der Eine Wunsch 9 98

In mir reift nur der eine Wunsch: endlich das Gefühl haben, zu leben. Ich möchte das Gefühl verlieren, gelebt zu werden. Will nicht mehr die Marionette Anderer sein. Will nie mehr alles kompliziert sehen. Will aus Rückschlägen & Enttäuschungen mir nicht viel machen.

Will spüren, dass ich mein Leben lebe & nichts bereuen. Wann wird es so weit sein? Wie lang muss ich noch warten? Hoffen? Zittern? Wie lang halt ich es aus?
Ich wünsche mir viel.

Doch letzten Endes ist nur das Eine entscheidend. Hat nicht der Gesunde tausend Wünsche & der Kranke nur Einen? Bin ich krank?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 09/98)

Die Spionin

Die Spionin 8 98

Leise schlich sie sich ein
Vorsichtig schlich sie sich an
Niemand bemerkte sie
Langsam ward sie
Von langer Hand geschah es

Sie gab Infos weiter
Sie schmeichelte sich lieblich ein
Ihre Infos waren manipuliert

Man fühlte sich geschmeichelt & irritiert
Man gab Infos preis
Man verriet sie

Diese Infos waren echt
Viel wurde ihr dafür geblecht
Spionin wann hast Du dafür zu zahlen?

Spionin wer bist Du?
Was bist Du?
Solch Ding gefällt Dir?

Friedliche Leute nützt Du aus?
Man muss Dir ein X abkaufen & kann es Dir nicht vormachen?
Was soll das?
Wer bist Du?

Eines Tages wirst Du dafür selber zahlen
Ich vermag es gar nicht auszumalen
Warte nur

Auch wenn es der Jüngste Tag sein wird
Das härteste Gericht
Da unbestechlich
Da unmenschlich

Erst dann erkennst Du Deiner Heuchelei wahres Gewicht

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 08/98)

Versprechen

Versprechen 8 98

Ich gab ein Versprechen

Ich weiß
Ich muss mich dran halten
Es geht um Ehre

Es sind ungeschriebene Gesetze
Es gleicht der Würde

Brave Taten
Aufrecht
Gut
Loyal

Die Zeiten änderten sich
Es herrscht ein neuer Sturm
Ein neues System
Es ist ein harscher Wind

Was soll ich tun?
Ich armes Gottes Kind

Ich bin mir selbst der Nächste
Mein Fähnchen scheint gar heftigst vom Wind angegriffen zu werden
Sollte ich es in die andere Richtung hängen?

Mein Hemd bleibt mir näher

Man wird sich wohl doch noch versprechen dürfen ...

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 08/98)

Ausgenutzt

Ausgenutzt 8 98

Hoffnungslos überrannt
Das Gut schon längst verbannt

Nutzen herausziehen
Nichts löhnen

Das Spiel erhielt neue Gesetze
Nichts gilt

Ausnützen
Um selber nicht ausgenützt zu werden

Das Gesetz auf Erden
Beim Spiel des Lebens

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 08/98)

Gemütszustand

Gemütszustand 8 98

In mir die reinste Traurigkeit
Vorher war ich noch zu allem bereit

Plötzlich ist mir alles egal
Nichts von Bedeutung
Alles gleichgültig

Den Trott ausüben?
Neue Wege aufspüren?
Was macht es für einen Unterschied?

Schon gleich weiß ich nicht mehr
Was diese Zeilen bedeuten
Demnächst bin ich wieder strahlend
Und wähne das Leben als erquickend & labend.

Doch eines Tages ist alles wieder hin
Was macht das alles für einen Sinn?
Soll man eine Maschine werden?

Immer gleich
Immer emotionslos
Immer korrekt
Immer ohne Fehl & Tadel
Immer ohne Leben ...

In mir die reinste Traurigkeit ...

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 08/98)

So oder So

So oder So 7 98

So oder so- alles geht weiter
So oder so- das Gestern ist vorbei
So oder so- das Morgen bleibt immer ungewiss
So oder so- die Lebens-Sekunden zerrinnen

So oder so- neue Tage erscheinen
So oder so- die Zeiteinheit bleibt 24 Stunden pro Tag
So oder so- wird gelacht & geweint
So oder so- tauchen neue Probleme auf

So oder so- der Zweifel bleibt bestehen So oder so- jeder Körper benötigt Schlaf
So oder so- bleibt man

Desinteressiert
Menschlich
Unwirsch
Gleichgültig

Schwankend
Hoffhungsfroh
Neugierig

So oder so- träumt man
So oder so- fühlt man sich als Mittelpunkt der Erde
So oder so- erhält man Fragen & Antwort & Fragen …

So oder so

Ich mag's lieber
So
Als so …

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 07/98)

Erwartung

Erwartung 7 98

...und doch: man steht wieder auf.
Man erwartet irgendwo, irgendwann, irgendwie noch etwas, bisschen Hoffnung, Zuversicht. Ausharren auf den großen Augenblick schwingt überall mit. Warum auch nicht? Was soll man sonst erwarten? Was wäre man ohne?

Ist es nicht so?

Am Morgen schreit man fröhlich, mutig, in freudiger Erwartung & möchte wissen: was geschieht heute? Wo schickt mich mein Schicksal heute hin?

Gegen Mittag erscheint die Müdigkeit. Der Zweifel keimt auf. Die Erkenntnis erscheint: was erwarten? Ist es toll, sich selbst zu belügen? Lasst doch die Anderen hoffen. Ich selber erwarte nichts mehr.

Abends das Einleuchten & Entdecken: ich bin erwartungsfroh. Wie sonst könnte ich leben? Morgen erwartet mich ein neuer Tag, die neue Herausforderung.

Lieber schöner neuer Tag; ich freue mich auf Dich. Lasse mich schlafen. Der Schlaf des Gerechten? Der Schlaf der Ewigkeit???

...und doch: man steht wieder auf.

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 07/98)

Ein Tag

Ein Tag 7 98

Ein Tag neigt sich dem Ende.
Ein ganz gewöhnlicher Tag. Einer jener Tage, an denen man sich schon nächste Woche nicht mehr erinnert. Es passierte nichts. Man machte nichts. Man traf keine Entscheidung. Man sah niemanden. Man spulte bloß sein Soll ab. Ohne irgendeine Besonderheit. Nur mit ausgenutzt werden. Mit benutzt werden. Hingehalten werden. Enttäuscht werden. Sekündlich hoffnungsloser werden.
Ein ganz gewöhnlicher Tag.

Also kurz gesagt- ein ganz normaler Tag. Gewiss. Solche muss es geben.
Diese gibt es. Jene wird es immer wieder geben, Sie tun gut. Routine tut gut. Routine bringt Laune. Doch- wieso gleich jeden Tag?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 07/98)

Problematiken

Problematiken 7 98

Du glaubst, nur Dich schauen von überall her die Problematiken an. Nur Dich. Weiterhin willst Du wissen, was eintritt nach paar Ereignissen. Wozu? Weißt Du was dann wirklich passiert? Ist es nicht auch noch ganz anders möglich?

Deine Planungen ehren Dich. Sie sprechen für Dich. Aber wozu?
Bist Du nicht eigentlich total glücklich & zufrieden & suchst deshalb nicht krampfhaft nach etwas, was Dich eventuell irgendwann mal stören könnte? Wozu?

Es ist jetzt ungewiss, ob es je eintreten wird. Du machst Dich doch nur verrückt. Du machst Dich wichtig. Fühlst Du Dich so unbedeutend, dass Du auf so was aufbauen musst?
Ich meine nicht. Das hast Du- gerade Du!- überhaupt nicht nötig.

Entscheide, regele was in Deiner Macht steht. Das führ wohl aus. Weshalb der Idiot, der Esel, der Abfalleimer für alle sein? In keinster Weise ist dies nachzuvollziehen. Erwartest Du Unmögliches von Dir? Ist weniger nicht mehr?

Mache Dir nichts zu problematisch. Packe das größte Problem zunächst an, danach das zweitgrößte. Wenn das alles gelöst ist, dann kümmere Dich um die Belange Anderer. Du bist nicht belanglos.

Schade ist es, wenn Du von Problemen beherrscht, aufgerieben wirst.
Werde Herr der Problematiken. Alles ist möglich, machbar, lösbar ...

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 07/98)

Und Es Geht Weiter

Und Es Geht Weiter 7 98

Sehnsüchtig wartest Du auf Besuch, Telefon-Anrufe, nette aufbauende Wörter, Unterstützung, wohltuende Streicheleinheiten. Weshalb?

Es muss auch so weitergehen. Und überhaupt: erst wenn Du meinst, aus dem Ärgsten heraus zu sein, kommen die richtigen Probleme. Deine Tür wird erst dann wieder eingerannt, wenn Du Dich als fröhlich, gerettet wähnst.

Allerdings es liegt an Dir, Türen einzurennen.
Oder doch lieber behutsam öffnen & sachte schließen?

Du brauchst etwas. Nur diejenigen melden sich, die etwas benötigen.
Wann siehst Du das ein? Warum einfach alles komplizieren?
Wann denkst Du nur an Dich?

Alles geht weiter. Nichts interessiert- nichts hat für die Dauer Bestand.
So halte fest, was Du brauchst. Nimm es Dir. Mache, was Du zu erledigen hast. Missachte das schlechte Gewissen. Nur Du bist Dir der Nächste. Wann wird Dir das bewusst?

Und es geht weiter ...

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 07/98)

Zuversicht

Zuversicht 7 98

Zuversicht- so laute Dein Ziel, Deine Lebensaufgabe, Deine Richtung, Deine Moral, Dein Motto. Warum nicht? Alles sei sowieso sinnlos?

Sicherlich. Überall nur verdammter Dreck, Hinterlist, Falschheit & Feigheit?
So ist es & nicht anders. Ganz genau. Gut erkannt. Hübsch ausgedrückt. Ständig & immer verdammter Mist am Horizont & Angrinsen? Gewiss- was sonst?

Dennoch & trotz allem- vielleicht gerade deshalb! Du erkanntest es, was willst Du mehr? Erkenne viel mehr: Nie die Zuversicht verlieren. Was hat man sonst?

Ändere Dich so lange bis Du Dir gefällst oder Du für immer in den Sarg fallen musst. Niemand wird je das für Dich erledigen. Verlasse Dich nie auf Andere. Sie lauern auf das Ausnützen & ausgenutzt werden.

Stelle Dich darauf ein & mache nichts gegen Deine Zuversicht. Probiere es!!! Warum nicht? Was hast Du schon zu verlieren?
W a s?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 07/98)

Hochtreibende Gedanken

Hochtreibende Gedanken 7 98

Überall wo man hinguckt, hinhört & hinliest: hochtreibende Gedanken.
Weshalb diese Sorgen?

Sind die so verdammt glücklich, dass die wirklich nur dies Belanglose interessiert? Dinge über die man sonst fröhlich hinwegsieht? Sachen, die paar Sekunden später geklärt wären? Was ist los?

Ich möchte mir ein gar nettes Leben kreiren. Kämpfe mitunter für das Über-Leben. Und die? Leben für das Überlegen? Des Lebens überdrüssig? So viel erlangt? Ohne Wünsche? Ohne Ideale?

Macht Ihr nur Eure hochtreibenden Gedanken.
Ich mache lieber meinen Weg & mein Leben.

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 07/98)

Sinnlos

Sinnlos 6 98

Die Vergangenheit ist vorbei- das ist mir gleichgültig. Die Gegenwart interessiert mich nicht. Zukunft? Die ist ebenso egal. Alles ist sinnlos- wieso so viel Aufregung? So viele Emotionen? Man hat sowieso das Gefühl, dass man gelebt wird, anstatt zu leben. Dass man ein Fragezeichen darstellt.

Immer & ständig beschleicht einen diese ekligen Gefühle & noch weitere gar fiebrige Erscheinungen. Man geistert durch die Gegend, doch ausschließlich sinnlos. Unzählig viele Dinge erledigt man und dennoch fragt man sich am Abend: was tat ich eigentlich?

Die Zähne des Spiegelbildes werden geputzt, allerdings: wer ist der Gegenüber? Er scheint so leblos zu sein. Weshalb sich einen Kopf machen?
Im nächsten Augenblick zählt schon wieder etwas Anderes.

Leute, die Dich anlächeln, verschwinden, wenn Du Probleme hast. Sprichst Du mit jemandem, erhoffst Du Dir, er kann Dir richtig helfen. Doch- vergeblich.
Nur Du kannst Dir helfen.

Nervende Gedanken, sinnlose, erscheinen! Und doch: mache jede verdammte Kleinigkeit mit. Erfülle sie kaiserlich. Als ob es Deine Letzte wäre. Morgen schon kannst Du Dir dafür dankbar sein. Oder vielleicht erst übermorgen ...

Wenn Du eingesehen hast, dass alles sinnlos ist, dann ist es prima & wunderbar. Vielleicht liegt es nur an einem selbst dem ganzen Dreck etwas Sinn zu geben; vielleicht.

Probiere es aus- genügend sinnlose Zeit hast & hattest Du bislang.

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 06/98)

Auf Der Gratwanderung

Auf Der Gratwanderung 6 98

Ich weiß. Ich befinde mich auf der Gratwanderung. Am Ende der Wanderung können mich nur zwei Dinge anlachen: entweder erreiche ich den Bergesgipfel oder ich stürze? Oder werde ich gestürzt?

Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, ich muss Schritt für Schritt weiter wandern. Ich darf nicht aufhören. Ich muss versuchen, den Gipfel mit einem waghalsigen, riskanten Sprung zu erreichen. Darf mich nicht ablenken lassen & meinen Weg verlassen.

Wohl darf ich mich lächelnd auf jenem Grad befinden. Traumhaft erreichte ich die Spitzeschade wäre es, fiel ich herunter. Dennoch darf so wohl das Eine als auch das Andere mich nicht verändern.

Ich marschiere fröhlich. Laufe ich zu langsam, dann ist dies auch keine Schande- dies ist halt mein Tempo. Komme ich nicht an, bin ich mir irgendwann sehr dankbar dafür. Alles hat seine Bestimmung. Trotz allem möchte ich ankommen. Nicht verkrampfen, meine Leute annerven.

Was tun? Bewusst werden, dass jede Wanderung mal ein Ende hat? Deshalb sämtliche Kräfte, also auch die stillen Reserven, mobilisieren? Aktivieren? Nicht aufhören?

Oh ja- das Ende schimmert mir am Horizont entgegen. Ist es am Ende nicht am schlimmsten?
So der so wird es das Ende sein.

Motivation erscheine, Stärke tauche auf- vielleicht werd ich sogar ankommen. Warum nicht?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 06/98)

-ohnee-

-ohnee- 6 98

Was für ein Mist. Immer alles in Frage gestellt. Was soll das? Was hat's denn für einen Sinn?
Ein Dahin treiben, kein Licht in Sicht. Eigentlich gar nichts. Müdigkeit, Ratlosigkeit, Sinnlosigkeit, Ohnmacht. Ich weiß nicht, was das soll. Bin müde, orientierungslos. Was ist zu tun? Wer weiß einen Rat? Wer kennt den Ausweg? Was ist los?

Oh nee, ohne Hoffnung?

Wann kommt das Aufraffen in der Zeit, in der es noch möglich ist? Wann kommt das Niedertrampeln der garstigen & gestrigen Dornen? Wann schneidet man das junge Unkraut noch weg? Ist alles vergeblich? Bringt alles nichts? Wann erscheint der Tag, der komplett mir zusagt?

Nur ein Einziger brächte mir so viel Laune. Schade- ich erlebte ihn nicht. Werde ich ihn je erleben? Verstehe ich je wieder etwas? Schmeißt mich was zurück? Was hat mich zurück geworfen?

Keine Ahnung. Wo ist das Trampolin? Der Fallschirm?
Einige machen nichts & schlawenzeln sich so durch ihr Leben. Andere imitieren diejenigen ein einziges Mal & knallen dann hart zu Boden.

Ich weiß nicht- ich weiß nichts.
Stillstand? Pause? Power? Keine Ahnung- oh nee! Manchmal fehlt nicht viel.

Gucke Dir an: es gibt zu viele Zufälle. Gelegentlich gleicht alles einem verdammten Schicksal.
Mache Dich doch nicht verrückt. Mache, was Du kannst & sei zufrieden!

Oh nee? Ohne was???

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 06/98)

Punkte

Punkte 6 98

Wieso plagen die Dich so? Kennst Du noch die, die Dir gestern den Schlaf raubten? Höre doch damit auf.

Punkte, die Du aufschriebst, um sie zu erledigen. Punkte, die morgen im Geschäft zu besprechen sind. Punkte, die geändert werden müssen. Punkte, die Dir zum bedeutenden Glück fehlen. Punkte, die bei einer Arbeit benötigt werden. Punkte zu einer Meisterschaft …

Gewiss. Verschiedenste Punkte gibt es, aber wieso regen die Dich auf? Bist Du ein besserer Mensch, wenn Du viele davon hast? Bist Du ein Trottel, wenn Du zu wenige besitzt? Wieso?

Gerade jetzt bleibe Dir treu. Setze Dich hin. Sei aktiv. Unternimm etwas. Mache was dagegen. Du hast die Kraft, die Intelligenz. Hast Du noch genug Selbstvertrauen?

Nichts ist wirklich wichtig. Wichtig ist nur, dass Du zufrieden bist. Dass Du weißt, was Du machst. Dass Du Chancen nicht verschenkst.

Trifft dies bei Dir zu? Dann merke Dir Deine Punkte...

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 06/98)

Ein Paar Ideen

Ein Paar Ideen 6 98

Da sind sie.
Meine Ideen. Meine Einfälle. Meine Gedanken.
Sie sind altbekannt, ewigst oft gehört & ausgeluscht. Wohl war- wichtig ist, dass dieses Mal es meine Ideen sind. Dass ich das alles erkannte.

Manchmal sind sie wichtig. Gelegentlich sogar richtig. Fragen wie:
Wieso ich?
Was soll das alles?
Wo ist der Sinn?

Wofür das Ganze?
Der Zweck- wie lautet er?

Es sind paar Phrasen, eine Farce?
Ist das alles nötig?
Braucht man es?
Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht.

Kämpfe trotzdem- gerade deshalb? Meistens gegen Windmühlen, aber es hält Dich auf Trab. Es gibt Dir irgendeinen Sinn. Kämpfe- immer wieder.
Auch wenn es noch so fraglich ist- oder wirklich gerade deshalb?

Kämpfe- weiter! Ununterbrochen. Irgendwann wirst Du Dir schon dankbar dafür sogar sein ...?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 06/98)

20 Minuten

20 Minuten 6 98

Sie können so viel verändern. Auf sie wurde es sich schon so gesehnt. Sie bedeuten die Zukunft. Sie krönen oder lassen die Vergangenheit verblassen. Sie wurden herbei gefleht. Sie ändern ein ganzes Leben.

Wie einen ruhigen Kopf bewahren? Wie die Nerven flach halten? Wie nicht verrückt werden? Wie die Hoffnung in Person bleiben? Wie nicht verzweifeln?

Schon lange ist 'Wie' gar nicht mehr die Frage. In Frage wird das 'Ob1 gestellt. Oder lieber sich selbst? Sind diese 20 Minuten entscheidend? Stimmt es? Wer will das sich anmaßen? Stundenlang sich vorbereiten auf ' 20 Minuten'?

Im Zweifelsfall ja. Auch wenn es zu viel für 20 Minuten ist, so könnte es unter Umständen ein Leben lang wichtig sein. Sei daher vorbereitet & mach Dir selber nur 20 Minuten zum Hochgenuss.

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 06/98)

Sie Ist Es Nicht Wert

Sie Ist Es Nicht Wert 5 98

Sie ist's nicht wert
Lasse sie laufen
Liebe ist & bleibt einfach nicht zu erkennen

Denke an Dich
An Deine Wünsche
An Deine Träume
An Deine Ziele

Weshalb Dich so beschränken?
Weshalb Dich einengen?
Besser früh erkannt als nie

Sie ist eine perfekte Schauspielerin
Am raffiniertesten ist

Sie spielt sich selbst was vor
Sie weiß schon gar nicht mehr
Wer sie wirklich ist

Sie stolpert durch's Leben
Keiner wird & kann ihr Einhalt geben
Angeblich ist sie fixiert auf irgendwas

Es selber erkennen kann sie nicht mehr
Sie ist total verwischt
Von ihr ist nichts mehr da

Sie ist Klatsch &
Abklatsch der Gesellschaft

Zu sehr achtet sie auf
Die Normen
Die ungeschriebenen Gesetze
Die Gesellschaft

Sie ist es nicht wert
Sich weiterhin Gedanken über sie zu machen
Es gibt wirklich schönere Dinge

Erkennst Du sie?
Vergießt Du sie?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 05/98)

Aufbruch 5 98

Aufbruch 5 98

Auf
Los geht's
Du brauchst nicht
Ql zu sein

Lebe Dein verdammtes Leben
Das ist schwer genug

Du bist Dein Maßstab
Du bist Deine Antwort
Deine Träume
Deine Gedanken

Andere sagen Dir immer
Anderes

Wieso fragst Du die?
Wieso stellst Du Dich in Frage?

Du bist doch Deine
Antwort

Auf
Brich auf

Andere erkannten was für sich
Nun bist Du dran

Egal
Was Andere

Denken
Schreiben
Sagen

Nur Du bist für Dich verantwortlich
Aufbruch!!!

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 05/98)

Relax

Relax 5 98

Unbekannt ist mir
Was Dir widerfahren

Unwichtig was passiert
Wichtig
Dass es passierte &
Dass Du Dir eins nun erzählst
Relax

Was es auch war
Es passierte
Es ist nicht mehr zu ändern

Es kommt nun darauf an
Dass Du weiterhin am Leben bleibst &
Leben willst

Erkenne
Die nächsten Tage kommen gerade Recht
Auf geht's- sage

Relax
Relax
Relax

In paar Tagen kannst Du Dich weiter aufregen
In paar Tagen kannst Du dem Vorfall entgegen treten
In paar Tagen

Nun heißt Deine oberste Pflicht & Priorität

Relax
Relax
Relax

Siehst Du es ein?
Verhältst Du Dich so?
Wirklich?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 05/98)

Eine Zeitspanne

Eine Zeitspanne 5 98

Eine Zeitspanne
Was ist das schon?

Eine Zeitspanne eher
Wäre ich nun
Zufriedener?
Reifer?

Weiter?
Glücklicher?
Berühmter?

Eine Zeitspanne später?
Was sei dann?

Frieden?
Das vollkommene Glück?
Die Bestätigung?
Ist uns Menschen dies zugänglich?

Eine Zeitspanne weiter
So viel verändert sich

Doch
Wenn man dies weiß Ändert sich alles wiederum
Deshalb
Mache das Beste &
Werde & bleibe
Zufrieden

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 05/98)

Ich Wollte Wenn Ich Könnte

Ich Wollte Wenn Ich Könnte 5 98

Ich erzählte jemanden
Was mich bewegt

Wenn ich wüsste
Dass es ihn interessiert
Dass es bei ihm bleibt

Wenn er es nicht publiziert
Wenn ich nicht ausgenutzt werde

Ich öffne mich jemanden
Wenn ich wüsste
Dass er damit umgehen kann
Wenn unsere Bekanntschaft nicht anschließend für immer geschlossen bleibt

Ich umarme jemanden
Wenn er in meiner Nähe ist
Wenn ich es benötige

Ich verliere meine Maske
Wenn mir bekannt ist
Dass mein wahres Gesicht akzeptabel ist

Ich bleibe ruhig
Wenn das Unsichere sich ausbreitet
Wenn alles unverständlich wird
Wenn nichts mehr währt

Ich wollte
Wenn ich könnte

Doch kann ich
Was ich will???

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 05/98)

Ein Kinobesuch

Ein Kinobesuch 5 98

Hin zum Kino
Zum Ort
Des Lachens

Der Entspannung
Der Aufregung
Der Gefühle

Es wird
Geschockt
Geflirtet
Getrunken
Gelacht

Gebabbelt
Geschwitzt
Gejohlt
Gefreut

Doch gerade vor mir
Sitzt eine die gestört ist
Gestört wird sie von mir & meinen Äußerungen
Ihr Rufen wird bestätigt

Sie haben, wollen, sind nichts Anderes
Als ihre Stars & Sternchen

Mein Rufen rüttelt sie auf
Sie werden geweckt
Erkennen, dass sie selber nichts sind

Sie wollen doch wenigstens einmal etwas sein
Wenigstens während eines Kinobesuches

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 05/98)

TKA

TKA 5 98

TKA- sollte dies die Antwort sein? Die Antwort auf alles? Die Antwort, die Dich stärkt & über Wasser hält? Die Antwort der Antworten? Warum noch betrübt sein?

Jemand starb? Na und? Wird er dadurch lebendig?

Zermartere Dir nicht das Hirn. Es gibt einfach keinen Sinn. Überhaupt keinen. Nur so macht alles Sinn. Egal.
Schon hast Du alles vergessen oder wurdest vergessen. Angehaucht vom Geist der Gleichgültigkeit, von dem ewigen Trieb Sexualität- was soll das alles? Schere Dich um nichts.

Morgen, ja schon morgen, kann alles wieder ganz anders aussehen.
Eine dumme Kleinigkeit, eigentlich ein Nichts, wird Dir so verdammt wichtig. Du willst darum kämpfen- warum?

Werde Dir darüber bewusst: heute kommt nie wieder. Du wirst nur immer älter. Alles ist Verschwendung. Nichts ist von Dauer. Ständig bist Du von Leuten umgeben. Wenn Du Glück hast, von Mehreren. Hast Du Pech, bist Du der Einzige, der sich mit Dir abgeben muss.

Macht nichts. Bald schon nicht mehr. Die paar Jahrzehntchen hältst Du auch noch aus.

TKA- Trau Keinem Anderen?!

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 05/98)

Der Spaziergang

Der Spaziergang 5 98

Neulich machte ich einen Spaziergang
Neulich in Paris

Dort lachte ich mir einen Hut an
Der gefiel mir ewigst gut
Seit dem Aufenthalt
Darf ich ihn ständig tragen

Die Leute starren mich an
Er muss denen gefallen
Sie sagen nichts dagegen

Neulich wollte ich eine Feder
Mir an ihn stecken
Sie lachte mich gar fröhlich an
Doch ich trug ihn nicht
Er war nicht mehr da

Bin ich noch gesund?
Was mache ich überhaupt?
Bin ich zurechnungsfähig?

Bin ich schon so alt?
Zu alt?
Noch nicht alt genug?

Wann fing es an?
Bin ich gesund?
Was machte ich noch?
Darf ich weiterleben?
Auf welche Weise will ich sterben?

Neulich wollte ich die Feder
In meine Hosentasche stecken
Doch ich trug sie nicht
So wollte ich sie an mein T-Shirt stecken

Doch ich trug es nicht
So wollte ich sie in meine Strümpfe & Schuhe verstecken
Doch ich trug Beides nicht

So wollte ich sie in meinen Body wandern lassen
Doch auch der war nicht an mir

Nun weiß ich was los ist
Ich bin nackt!

Wer wärmt mich?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 05/98)

Erschöpft

Erschöpft 5 98

Erschöpft
Von der Gegenwart

Erschöpft
Von der Vergangenheit

Erschöpft
Von der Zukunft

Erschöpft
Überhaupt
Ganz & gar

Warum hast Du dies zugelassen?
Warum lässt Du es noch heute zu?

Wieso siehst Du nicht klar?
Wann gönnst Du Dir eine Pause?
Wieso immer warten auf das Außerordentliche?

Das Außerordentliche erfüllen?
Immer wieder dasselbe?
Alles auf einmal?
Alles heute?

Immer wieder erschöpft
Weshalb lässt Du es zu?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 05/98)

Ganz Profi

Ganz Profi 5 98

Drüber stehen
Jeden Tag zum Training gehen

Jeden Tag 24 Stunden
24 Stunden immer dasselbe 24 Stunden keine Abwechslung

Ganz Profi werden

Nur die Materie zählt
Nur das Eine
Nur ein Roboter werden

Bist Du Profi genug
Um ganz Profi zu werden?

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 05/98)

Bei Der Stange

Bei Der Stange 5 98

Bei der Stange bleiben

Die sichere Burg
Finden

Bewohnbar &
Sicher machen bzw. halten

Die starke
Gütige Schulter pflegen

Die schöne Insel entdecken & realisieren
Den pflegenden Schoß nicht verachten

Vor allem Deine Ziele nicht vernachlässigen
Nicht in Kleinigkeiten verheddern

Worum geht es sonst???

(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 05/98)

Mittwoch, 14. Februar 2007

In Der Höhle

In Der Höhle 4 98

Es passiert nichts- es geschieht zu viel. Wann aber ist das Richtige dabei? Wann das richtige Maß erfüllt? Keine Lust füllt mich mehr aus. Grau in grau ist es. Nirgends Licht. Nie mehr ein Ziel. Ein Plan erst recht nicht. Nichts!

Ich fühle mich haltlos, rastlos. Etwas möchte, muss (?) ich doch unternehmen. Ich will hinaus, in die Ferne tigern. Das Hier hinter mich lassen. Neuanfang? Neue Hoffnung? Altes auslöschen? Vergessen machen? Verdrängen? Ungeschehen machen?

Egal- raus mit mir. Flink wurde das Nötigste zusammengerafft. Draußen lacht mich schon gar lustig ein Gewitter an. Eines der übelsten Sorte. Blitze & Donner reichen sich die Hände & dazu das herrliche, nie aufhörende Prasseln des Regens. Ein wahres Musik- & Meisterstück. Das einzige Meisterstück? Regen- mein einziger, treuer, beständiger Begleiter?

Das macht mir nichts aus. Vom Regen in die Traufe ... Überall breite ich mich aus. Das Gefühl, alle umgarnen zu können, zu müssen kommt in mir hoch. Jetzt möchte ich mich fallen lassen. So wie & wo ich bin in die reizenden, tobenden Stürzbäche lieblich gleiten. Wie ist das traumhaft. Ein fürchterlicher Sturm, der längst schon überfällig war, lebt sich genau so aus. Er wächst an zum Orkan. Mich friert es. Es fröstelt mich. Keine Luft erhalte ich. Das windige Unwesen breitet sich komplett aus. Keine Lust füllt mich mehr aus- grau in grau ist es. Die Kälte lächelt gar grässlich. Nun benötige ich Schutz, Wärme. Wohin?

Ich breche auf nach Nirgendwo. Ich stolpere, ich falle. Manchmal schaffe ich es sogar mich aufzurappeln. Doch- wozu?

Tiere, die gelegentlich meinen Weg kreuzten & so in meinen Magen springen durften, sind nicht mehr auszumachen & zu erkennen. Sie fanden ihren Bau, ihren Unterschlupf, ihre Höhle, ihren warmen Schutz. Ein glückliches Tier müßte man sein ...

Wo ginge ich jetzt als Tier hin? In ein Versteck, eine geborgenheit-spendende Bleibe- eine Höhle ... eine Höhle? Genau- existiert die jedoch?

Früher einmal, bei den ersten jugendlichen Streifzügen, verbrachte ich dort so manche angenehme Nacht; nicht alleine. Doch im Laufe der Zeit vernachlässigte ich sie wie alles & jeden- aber macht das nicht jeder?

Ich breche auf. Ich stolpere. Ich falle. Manchmal möchte ich nur noch liegen bleiben. Irgendwie wanke ich nach vorne, irgendwie. Tatsächlich! Eine Höhle erwartet mich. Sie ist der Dank für das unendliche Mühen, Abkraxeln. Ich stürme auf sie zu, falle in einen tiefen Schlaffe träume von Bildern der Vergangenheit. Wieso ist sie vorbei? Wieso musste sie enden? Weshalb konnte dieser Trott nicht ewiglich weitergehen? Genosse ich wahrlich meine Zeit???

Ausgeschlafen, erholt, ausgeruht & von der Vergangenheit eingeholt & entsprechend aufgeweckt, erwache ich. Die Höhle scheint kleiner geworden zu sein- irgendwas veränderte sich, fehlt ...

Plötzlich entdecke ich Wärme, Geborgenheit, Vertrauen, Aufrichtigkeit. Ein Wesen kuschelte sich eng an mich & hält mich in engster Umarmung. So wie damals ... Irgendwoher kenne ich diese Gestalt- aus der Zeitung. Dort stand: 'Wo ist der Waldschrat von der Höhle?’

Wahrscheinlich war er ein Adliger, der sich hier eine neue, weitere Existenz aufbaute. Dieser liegt nun neben mir. Niemand weiß, ob er gemeingefährlich ist.

Weshalb tauchte er hier unter? Wie hält er es mit seinen Eßgewohnheiten? Kehrt er gelegentlich zur Zivilisation zurück? Mutierte er zu einem Kannibalen?

Gar lieblich schlummert er. Wie ansteckend dies doch ist. Ich ahme ihn nach. Zu schwer wird mir mein Haupt & seins auf mir.

Ich blinzele. Entdecke gar liebliche Äuglein. 'Hallo- schon wach?' So werde ich geweckt. Nichts weiß ich mehr. Ist auch gar nicht notwendig. Viele Sätze bombardieren mich. Er scheint sich lange nicht mehr unterhalten zu haben.
Gar viel höre ich- am meisten interessiert mich sein Grund des Zurückziehens: eine Partnerin enttäuschte ihn. Er zog sich zurück. Will mit niemandem etwas zu tun haben. Keine Liebe mehr versprühen & verspüren. Nur noch mit sich in Gesellschaft sein. So weiß man, was der Andere macht, denkt, fühlt, will, empfindet ...

Doch- ist dies göttlich? Sich zurückziehen? Den Kopf in den Sand stecken? Vogel Strauß zu spielen? Sich aufgeben? Ist dies all zu menschlich? Sich selbst vernachlässigen?

Moment. Bin ich nicht genau so? Ich suchte doch auch eine Höhle, meine Höhle. Hinaus mit mir! In die Kälte, zur Herausforderung, zum Problem, das Hier bewältigen, mich mit Mitmenschen beschäftigen. Wieso zögere ich noch?

Der Mensch braucht trotz allem den Menschen. Weshalb ließ ich mir so viel Zeit?
Und Du???

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 04/98)

Das Märchen Der Guten Sitten?

Das Märchen Der Guten Sitten? 4 98

Es war einmal ein Mensch.
Der begann Freude zu empfinden, während er schwieg. Wurde er gar lieblich begrüßt, blickte er die Grüßerin still, kalt, schweigsam an.
Diese Grüßerin ward irritiert, ließ dies & lief fort. Der Mensch freute sich innerlich diebisch & erlaubte sich nun ein kaltes Grinsen, das unheimlich heimliche Freuen. Jetzt war er ja endlich wieder alleine. So verhielt er sich gegenüber jeden, allen & allem.

Nach einer geraumen Zeit sprach sich aber das im Reich, in dem er existieren musste, herum. Jeder blickte ihn verstört & kalt an- von der Ferne. Niemand grüßte ihn mehr. Er ward zufrieden. Er erhielt was er sich wünschte. Er durfte & musste endlich nicht mehr das gelangweilte 'Guten Morgen', 'Guten Abend', 'Wie geht's?', 'Mahlzeit' hören. Jeder ließ ihn, Gott sei Dank!, in Frieden.
Wie ihn das freute.

Musste er dennoch in die Stadt- unvermeidlich ward ja jenes; denn selber er musste gelegentlich neue Nahrungsmittel oder Kleidungsstücke sich besorgen- war er der schnellste Einkäufer. Niemand wollte mit ihm zu tun haben; jeder machte ihm Platz; niemand fragte ihn etwas; niemand wollte erfahren, wie es ihm ginge; niemand wollte in seinem Weg stehen; niemand wünschte ihm 'Gesundheit', 'Alles Gute' oder ´Nen schönen Abend'; niemand wollte etwas von ihm wissen.

Die Verkäufer priesen ihm gar nicht die anderen Waren an. So mancher gab ihm köpf-, wort- & grußlos das Gekaufte wie das letzte Mal. Einige verlangten gar keine Zahlung- er sollte nur schleunigst wieder verschwinden. Das alles erfreute den Menschen: er gewann Zeit, Waren & musste nichts zahlen. Endlich war er am Ziel: er führte das Leben, was er wollte.

Allerdings eines Tages aber verspürte er eine Leere.
Er hatte nun so viel Zeit gewonnen, dass er gar nicht wusste, wohin damit. Er brauchte doch Gesellschaft, wollte Zeit & Geld verschenken & verschwenden. Doch niemand kannte ihn. Jede Gesellschaft schoss auseinander, als er sich näherte. Alle ließen ihn fallen.

Er lief zum nächsten Dorf.
Dasselbe Schicksal ereilte ihn auch hier. Sein Ruf des aggressiven, idiotischen, unverständlichen, hektischen Menschens eilte ihm voraus. Er war nun gar nicht
mehr sehr zufrieden.

Er wollte endlich wieder über das Essen, das Wetter schwätzen. Gute Tage & 'Alles Gute' wünschen. Doch niemand ließ es zu. Jeder mied ihn. Er brach auf & irgendwann zusammen.

Verbittert, allein & auf sich selbst am meisten sauer, zog er sich immer weiter zurück. Er wünschte sich so sehr, reden zu dürfen, seine Meinung zu äußern, einen Menschen zu erblicken, belangloses aber dennoch ziemlich wichtiges Zeug zu babbeln. Niemand ließ dies zu. So ließ er sich fallen. Nie mehr wollte er aufstehen.

Wie er aber so da lag, entdeckte er endlich seine Lage, Situation. Die bemerkte er vorher nie. Nun sah er auch die fleißigen Ameisen am Boden, er hörte die fröhlichen Vögel, er schmeckte das Aroma des Lebens in der Luft, er spürte seine Lebensgeister, er ertastete überall das pulsierende Leben.

Unterhielten sich die Vögel nicht immer gleich? Und die Frösche? Und die Grillen? Es liegt in und an der Natur Rituale, gute Sitten aufrecht zu halten. Jeder & alles benötigt dies.

Als der Mensch dies wahrnahm, stürmte er in das nächste Dorf. Dort grüßte er alle: Menschen, Kind, Wiesen, Henker, Verkäufer, Männer, Bäume, Kegel, Babies, Felder, Mörder, Eltern, Blumen, Käufer, Scharfrichter, Kühe & Frauen.
Die übrigen Menschen freuten sich so sehr darüber, dass sie vergaßen nachtragend zu sein & nahmen ihn wohlwollend in ihre Gemeinschaft wieder auf.

Und wenn er nicht gestorben wäre, dann grüßte er noch heute jeden & alles & freut sich darüber. Grüßt Du zurück?

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 04/98)

Das Leben - Ein Versuch?! Die Versuchung!?

Das Leben - Ein Versuch?! Die Versuchung!? 3 98

Das Leben- wie darstellen? Wie beschreiben? Bleibt es beim Versuch? Beim Versuch es darzustellen? Es zu leben? Wieso sonst wirken einige Leute so müde, genervt, angespannt, abgeschlafft? Weshalb macht man letzten Endes, was alle machen? Von einem erwarten? Warum diese Probleme? Das Komplizierte?

Vergiss- vergesse gestern. Heute zählt, der Augenblick, nun- wieso vergisst Du dies Wichtige? Was kümmert Dich gerade? Heraus damit! Lösen!!! Nicht hängen lassen; verändere Dich, wie Du Dir gefällst. Musst Du immer alles verstehen? Kannst Du es nicht einfach geschehen lassen?

Immer helfen wollen. Immer effektiv sein. Nützlich, meisterhaft, intelligent, forsch, vorwärts treibend? Wieso? Wer erzählte Dir diesen Mist?
Lebe wie es Dir gefällt. Eigentlich interessiert es niemanden. Wirklich & ehrlich nur Dich. So brich auf. Herunter mit der Mauer, den Beschränkungen, Hindernissen, Blockierungen.

Beginne doch bitte damit. Du hast die Kraft. Denke darüber nach & stellst Du dann nicht auch fest, gelegentlich erscheinen einfach unterschiedliche Phasen, Zeiten? Finde Dich damit ab. Je eher, umso besser. Was machst Du Dich noch verrückt? Finde Dich verdammt noch mal damit ab. Du benötigst allerdings Vergleiche?

Bitte- Leben gleicht einem Teppich: man knüpft emsig vor sich hin irgendwelche Stücke, Teile. Gelegentlich verknüpft man sich- doch dies ist nicht schwerwiegend. Manchmal sieht man nur noch irgendwelche Wirrungen, hoffnungslose Verzweigungen. Man verliert den Überblick.

Halt- betrachte es von der Distanz, von der anderen Seite. Stellst Du nicht fest: sobald Du den Teppich umdrehst- und nichts mehr darunter kehrst- siehst Du einen Teppich mit brillantem Muster, zahlreichen Farben. Es hat doch alles seine verschiedenen Seiten & Sinn.

Knüpfe fleißig weiter, nach Deinen Muster. Niemand kann Dir herein reden, Dich nachdenklich machen, wenn Du genau weißt, wie Dein Teppich auszusehen hat.
Wohl befrage & höre auf Andere. Akzeptiere, toleriere, respektiere deren Meinung. Welche Erkenntnisse fanden sie heraus? Über welche Erfahrungen verfügen sie? Was für eine Farbe, ein Muster meinen sie, sei besonders geeignet?

Doch vom eigentlichen Knüpfen darf & kann Dich niemand befreien. Es wäre nicht Dein wahrer Teppich. Du wärest & wirst abhängig. Verkommst zu einem künstlichen Roboter, Marionette- willst Du das?

Ein nächster Versuch des Lebensvergleichs: das Leben ist ein Minuszeichen zwischen zwei Zahlen. Beschränkt wird das Zeichen von einem Zeitraum, der gewöhnlich nicht länger als ein Jahrhundert ist.

Wieso nennst Du das negativ? Ist es nicht wohltuend? Befreiend? Erkannt zu haben, dass dieser Missstand namens Leben begrenzt & beschränkt ist?
Was kümmerst Du Dich dann um Kleinigkeiten?

Ignoriere doch das gestrige 'Nein'. Bald schon wird diese Äußerung von dem zu bedauernden Menschen selber bedauert. Doch was macht es Dir aus?
Du weißt ja: 'ich sage ja, Du nein- Du wirst allerdings Deine Meinung revidieren'.

Letzten Endes bleibt alles nur eine Zeitfrage & die Frage, wie Du Dich verhalten willst. Mache Dir daher keinen Kopf, gehe in Dich, reise in die Ferne.
Der rechte Mensch wird es verstehen. Verstehen zu zu geben, dass er Dich akzeptiert, dass er Dich mehr als sympathisch findet, dass die richtige Zeit gekommen ist. Der unrechte Mensch hat Dich nicht zu interessieren.

So mache Dir selbst das Minuszeichen so angenehm wie möglich. Tanz sogar auf Gräbern- wen sollte dies stören? Es ist Dein Leben- mache es dazu!

Werde Dir darüber bewusst: der momentane Augenblick kehrt nie wieder zurück. Es wird nie wieder dieselbe Konstellation, Situation, Tag geben. Das ist so sicher, wie dass es eigentlich immer nur den falschen Moment gibt.

Genieße es trotz allem- gerade deshalb? Sei bewusst lebend & lebendig.
Auf: Lebe!!!

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 03/98)

Vielen Dank für Dein 'AufNimmer-Wiedersehen'

Vielen Dank für Dein 'AufNimmer-Wiedersehen' 3 98

Sie sehen sich. Sie verstehen sich. Sie sind sich sympathisch.
Man kann sich alles erzählen. Er träumt, sie hofft.
Beide sind zusammen- glücklich & zufrieden. Wird der Traum wahr werden? Folgt Hoffnung, wie so immer, Enttäuschung?

Die Möglichkeiten fallen an. Manche werden verpasst, paar sogar wahr genommen. Und heute? Unbedarft & aus der Luft gegriffen nimmt er nun an, eine Möglichkeit zu erwischen.

Lasse es. Ein weniger herrliches Gefühl schleicht sich ein. Weshalb durch so eine Amok-Aktion alles zerstören wollen?

Lasse es. Hinterher bereust Du es.
Egal was passiert, der jetzige Zustand, dieses Vertrauensverhältnis wird nie wieder vorhanden sein. Weshalb das aufgeben wollen?

Daran verschwendet er aber keinen Gedanken- nicht mal einen Moment. Er weiß, dass Hoffnungen & Träume wahr werden können. Sie muss einfach so empfinden wie er. Ansonsten versteht er die Welt nicht mehr. Es ist vollbracht. Seine Welt ist zusammengebrochen. Sie verlor ein lieb gewonnenes Ohr. Beide fühlen sich leer. Beiden fehlt etwas.

Das passierte vor geraumer Zeit.
Gerade traf er sie wieder, zufällig. Sie ist nicht mehr sie. Sie gibt sich wieder mit Leuten ab, die sie beschimpfte, die sie bei ihm anprangerte. Sie lacht wieder ihr künstliches, falsches Lachen. Sie wird wieder zur netten Prinzessin? Ausziehpuppe?!
Sie merkt, wie er sie unterstützte, wie sie ihn benötigt- heute mehr denn je.

Sie nuckelt roten Wein, weint sich beim Bruderherz & bei Leuten aus, die sie eigentlich gar nicht leiden kann & die über sie gut gelästert haben. Außerdem ruft sie bei ihm an, um den Anrufbeantworter & damit seine Stimme zu hören. Nimmt er dennoch ab, legt sie ganz schnell wieder lieber auf.

Sie bereut ihre Worte, ihre Blockiertheit. Sie will hoffen, macht dennoch alles wieder falsch. Bald weiß sie nicht mehr, wie sich zu verhalten.

Er weiß nicht mehr, was er in jüngster Vergangenheit an ihr mochte. Dankbar ist er für ihr 'Auf Nimmer-Wiedersehen'. Schmerzen empfand er, Leiden durfte er. Festellen konnte er, dass jeder Regen reinigende Wirkung hat. Andere Mädels erwiesen sich, als wahre Freunde. Der vermeintliche Verlust erwies sich als der reine Gewinn: endlich verschwendet er seine kostbare Zeit, seine bizarren Träume, seine eigenartigen & merkwürdigen Ideen nicht mehr an sie. Er schmeißt keine Perlen mehr vor diese unglückliche Sau.

Deshalb ruft er fröhlich & heiter aus: Vielen Dank für Dein 'AufNimmer-Wiedersehen'!

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 03/98)

Wilde Gedanken

Wilde Gedanken 3 98

Gar wilde Gedanken statten Dich aus.
Du musst an so vieles denken, kommst nicht zum Erledigen des Eigentlichen. Du bereust Deine offenen Worte, Dein Ehrlichkeit. Du übersiehst die Reaktion Anderer, Du weißt, alle müssen Dich verstehen, auf Dich eingehen. Sich verhalten, wie von Dir erwünscht. Weshalb?

Den Leuten bist Du egal. Hast Du was, kommen die Hyänen an. Hast Du Probleme, verschwinden die, hauen Dir auf die Finger.

Fort, fort mit Deinen Gedanken! Du machst Dir das Leben schwer. Du hast Phasen, in denen Du Dich selber nicht verstehst. In denen Deine Aktionen Dir hinterher mehr als peinlich sind. Akzeptiere Dich trotz allem.

Jeder hat Probleme. Jeder träumt gerne. Schließ Dich selber nicht aus. Sei nicht nachtragend. Verzeihe. Freue Dich auf Neues. Genieße Altes. Drehe Dich im Kreis bis ein neuer Weg geöffnet werden kann. Es ist & bleibt kompliziert.

Dennoch kann man aus allem etwas ableiten.
So marschiere weiter. Kämpfe. Frage Dich, was Du willst & erledige dies. Sei Dir selber ein Freund. Jeder ist doch mit sich selbst am liebsten beschäftigt. Weshalb denkst Du für Andere? Wann bist Du Dein Mittelpunkt?

Gesagtes ist unabänderbar. Lasse Gras wachsen. Es gibt gar viele Wiesen. Hänge Dich nicht an die Vergangenheit. Sie ist passiert, beobachte das Heute. Reflektiere, orientiere Dich an der Vergangenheit & dennoch: es kann dieselbe Situation sein. Du verhältst Dich gleich & es erscheint ein total anderes Resultat.
Sei froh, wenn Du wilde Gedanken hast. Zeigen diese nicht an, dass Du Dich ändern kannst & am Leben bist?

Sei zufrieden, wenn Du sie jemanden offenbaren kannst, lieber einmal zu wenig.
Sei ein fröhlicher Genießer, wenn Du sie ausleben kannst- dies kommt gar zu selten vor. Sei trotz allem selbstherrlich, stolz, zuversichtlich, offen, flexibel, tolerant ...

Denke Dein Teil, aber versuche diesen auch zu leben!!!

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 03/98)

Männlein & Weiblein

Männlein & Weiblein 3 98

Es war einmal ein Männlein.

Dies wuchs einfach auf. Zunächst krabbelte es gar fröhlich auf allen Vieren. Nach & nach kam es zum Stehen, zum Sprechen, zum Laufen, zum Denken. Als es an der Zeit war, bildetet es sich weiter & ward weiter fröhlich.

Doch eines Tages stolperte es über ein Weiblein. Dieses ward bis dato auch fröhlich. Allerdings dieses Stolpern verwirrte Beide. Er wurde zum Mann, sie zur Frau.

Eine neue, geheimnisvolle Zeit tat sich auf. Sogar eine neue Welt. Die Alte, Kindliche wurde verschüttet & ging verloren. Sie sollte nie wieder kehren & gefunden werden.

Es gibt kein Männlein & Weiblein mehr.
Das Vertrauen ist fort. Immer steht was dazwischen: die Zukunft, die Vergangenheit, die Zukunft, das Gesagte, das Erhoffte, das Nicht-Gesagte, das Getane- alles!

Das Offene wird geschlossen, der Mund kleiner, das Lachen erstickt, das Leben vergilbt. Männlein, Weiblein- wieso? Lasst Ihr Euch anstecken? Wollt Ihr 08/15 Frau & Mann sein?

Gewiss; er & sie sind es. Jeder nach seiner Art. Momentan aber nicht.
So schwätzt miteinander, schätzt Euch, öffnet die Augen, genießt den Hauch des Glückes. Gar zu selten kommt die Woge des Glücks vor; immer wird Ihr Euch unglücklich fühlen, mehr verlangen, schneller werden wollen.
Das hat Zeit- bis morgen?

Stolpert wann, wie, so oft, wo Ihr wollt- es ist & bleibt so befreiend sich fallen zu lassen, Vergangenes abzustreifen, Urlaub von den Problemen zu machen, jene einfach hinter sich zu lassen, klein zu sein. Stolpert nicht unbedingt mit Jedem- stolpert beim Richtigen. Ihr bleibt letzten Endes ein Weiblein, Männlein, das nun weiß, was es bedeutet Mann, Frau zu sein.
Das ist das ganze Geheimnis!

So stolpert, pirscht auf, sucht Menschen auf, es gibt noch immer Leute, die so empfinden wie Ihr- überall ...

... und sie lebten glücklich bis an ihr Lebens-Ende ... auch wenn sie wieder wie einst am Boden sich befinden werden, auf die Welt schimpfen werden & gar wild vor sich hin brappeln & krabbeln ...

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 03/98)

Jesaja 9

Jesaja 9 02 98

Immer mehr geblendet. Immer mehr Selbstaufgabe. Immer zu Recht gemacht. Immer geschleimt. Immer Zweckgemeinschaften- was für eine widerliche Angelegenheit. Die Suche, der Schrei, die Sehnsucht nach Worten.

Egal, ob man den Erzähler ertragen kann oder nicht. Hauptsache vorgeschwindelt. Herzklopfen für paar Sekunden. Man hört, was man
hören will ... Wieso diese Flucht? Wieso diese Zweifel? Die Selbstzweifel?

'...Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell...'

Herrlich. Hoffnung. Vielleicht stimmt es ja sogar. Niemand weiß was stimmt; alles nur Glaubens-Sache. Nicht-Wissen. Eventuell sollte man als Nonne leben? Als die Heilige Hure?

Niemand weiß was stimmt; und das ist gut so. Sollte man letzten Endes nur probieren, nicht unter zu gehen? Weiter beständig schwimmen, paddeln, sich treiben lassen? Das Steuer herumreißen, stark sein, so lange Stärke sich noch in einem befindet? Immer versteckt leben? Immer das Eigentliche verschweigen? Immer warten? Immer andeuten? Immer gerade heraus- geradeaus?

Niemand weiß was stimmt; wie beruhigend. Gehe nicht unter. Schwimme. Halte den Kopf über Wasser. Saufe nicht ab.

'...die Herrschaß ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst...'

Wieder Hoffnung? Beruhigend!?

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Du 2 98

Du 2 98

Was ist los mit Dir?

Du stolperst blind vor Dich her
Du verstehst die Welt nicht mehr

Du willst gestern ändern
Du willst die wahren, rechten Wörter anbringen
Du möchtest gefallen

Du wünschst verstanden zu werden
Du willst Dein Leid teilen
Du willst Mitleid erfahren
Du versuchst Hass zu säen

Hey – Stopp

Schreie alles heraus
Bereue nichts
Das bist Du

Du bist Deine Antwort
Wer Dich nicht versteht
Hat Pech

Du kannst vieles ändern
Du bist Deine Zukunft
Du brauchst es nicht immer Jeden Recht zu machen

Nimm Dir aber das Recht heraus
Du zu sein
Fehler zu machen
Nicht verstanden zu werden

Letzten Endes gibt es nur 1 Person
Die Dir was zu bedeuten hat
Auf die Du zu achten hast

Die Dir gefallen musst
Mit der Du 24 Stunden am Tag verbringen musst

Du

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Und Dennoch

Und Dennoch 2 98

Du wünschst Dich tot- und dennoch bleibst Du am Leben
Du möchtest alleine sein- und dennoch sehnst Du Dich nach Leuten
Du wähnst ganz unten Dich zu befinden- und dennoch übermorgen wärest
Du gerne beim heutigen Stand

Du verlangst nichts- und dennoch soll Dir alles zufallen
Du liebst die Freiheit- und dennoch forderst Du eine Richtung
Du denkst nichts- und dennoch fallen Dir Unmengen ein

Du weißt: es gibt keinen Lebenssinn- und dennoch suchst Du ihn
Du willst ganz klein sein- und dennoch gewinnst Du täglich an Größe
Dir liegt überhaupt niemand- und dennoch schreist Du auf bei Ungerechtigkeit

Du bist mit allen unzufrieden- und dennoch bleibst Du derjenige
Der für diesen Mist Verantwortlich ist

Du forderst Friede- und dennoch lebst Du nicht mal im Frieden mir Dir
Und dennoch: Es bleibt Dein Leben

Wann ist es Dir?
Wann akzeptierst Du Dich?
Wann erkennst Du Dein Schicksal?
Wann änderst Du das Entsprechende?
Wie lange willst Du klagen ohne selber aktiv zu werden?

Und dennoch:
Das Leben bleibt verdammt ... Lebenswert

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Krone

Krone 2 98

Weshalb sehnst Du Dich nach der Krone?
Wieso nur leben mit ihr?
Ohne ihr tot?

Manchmal musst Du ein Landwirt sein
Dein Feld pflügen
Dein Haus säubern
Deine Tiere füttern

Gelegentlich hilft Dir jemand dabei
Doch dies sei die Ausnahme

Wieso nur leben mit der Krone?
Tritt sie nicht wie allein in Dein Leben?
Willst Du jetzt weiterhin Deinen Kopf damit quälen?
Warum jetzt Dich mit so etwas abschleppen müssen?

Siehe
Einige gibt es die wünschen sich gar nicht eine Krone
Gerne sind sie ein König für einen Abend
Trotzdem leben auch die
Wie leben?

Das ist der weniger korrekte Ansatz
Hauptsache ausrufen
Hurra
Ich lebe

Das sei Deine Sehnsucht

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Liebe 2 98

Liebe 2 98

Nichts zum Verstehen?
Nur zum Genießen?
Dennoch willst Du sie verstehen?

Nein
Das wird kein Genuss

Denn Amor ist ein fauler, schlechter Schütze
Mal schießt er keine Pfeile ab
Dann trifft er den Falschen

Oder schießt Pfeile mit demselben Namen ab
Oder er beschießt ein- & dieselbe Person mit verschiedenen Pfeilen

So verhalte Du Dich wie Dein Herz Dich lenkt

Liebe wenn Du es kannst
Sonst verblutest Du
Oder blutest innerlich aus

Liebe nicht wenn Du keinen Pfeil spürst
Lasse die Liebe sich in Dir ausbreiten
Passe aber auf denn sie schmerzt auch
Passe noch mehr auf sonst schleicht sie fort

Wie ein Gespenst
Ohne dass man es merkt

Lieber kein Herzleid wegen Liebe
Morgen trifft es den Richtigen
Heute ist Dein Herz unverwundet
Genieße es

Vorgestern noch warst Du selbst arg getroffen
Ohne Gegenliebe zu erfahren

Freue Dich
Es zeigt doch an
Dass Du am Leben bist

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Leben Ohne Liebe

Leben Ohne Liebe 2 98

Soll man sich verlieben?
Soll man es sich verbieten?

Ohne Liebe?
Ohne Leben?

Bestimmt nicht
Liebe ist nett
Sie entspannt
Doch sie gleicht einer Krone

Für Einige zu schwer
Für Andere unerreichbar
Für paar nur Kitsch
Altmodisch
Nicht mehr in

Renne ihr nie hinterher
Sei Du

Es ist die Falsche
Sie wird nicht Dein Mittelpunkt
Sondern Du

Du bleibst es
Für immer
Erledige Dich was Dich heute bedrückt

Vergesse nie
Niemand kann der Liebe entkommen

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Start

Start 2 98

Starte
Bleibe nicht stehen

Nicht zurück
Gar viel will erlebt werden

Einige Leute wollen kennen gelernt werden
Paar Orte noch besucht werden
Weshalb im Kreise drehen?

Starte
Voran
Andere kommen gerade an
Einige überhören nicht den Startschuss
Sie haben Besseres zu tun

So warte nicht dass alle starten
Starte
Wenn Du willst
Wenn Du kannst

Wann hörst Du ausschließlich auf Dich?
Wann legst Du das Marionettenhafte ab?
Wann dieses Kommunistische?

Sonst verendest Du
Du kannst jederzeit starten

Worauf wartest Du noch?

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Unheil

Unheil 2 98

Unheil
Gibt es das Unheil?

Tritt etwas ein
Fällt Dir immer wieder ein
Was hätte noch passieren können

Höre auf
Nach dem Unheil zu suchen
Dich über das Unheil aufzuregen

Erledige das Nächstliegende
Das ist wichtig
Das Unheil verpufft

Es kann auch wiederkommen
Na und?
Du weißt nicht
Was morgen ist

Morgen kann Dich schon ein Unheil ereilen
Morgen kann Dich aber auch ein Heil angrinsen
Es kann auch schlimmer werden

So mache Dein Leben interessant
Es gleicht einer ständigen Herausforderung
Nimm sie auf

Unheil kommt
Früh genug
Von ganz alleine

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Die Antwort

Die Antwort 2 98

Die Antwort lautete
Nein

Na und?
Wo ist der wunde Punkt?
Welchen Unterschied macht es?

Weiterhin dauert ein Tag 24 Stunden
Weiterhin grinst Dich derselbe Tagesablauf an
Auch morgen

Weiterhin wirst Du angerufen
Weiterhin lachst Du
Weinst Du

Wo ist der wunde Punkt?

Ein Ja wäre Befreiung?
Ein Nein ein Untergang?

Nein- auch ein Ja wird zum Nein
Ja- auch ein Nein wird zum Ja

Mache Dir nichts aus Worten
So vertreibe die Sorgen

Einzig wichtig ist
Lebe wie Du willst!
Mache was Du willst

Sammle Nein's
Verteile Ja's

Mal ist das Leben eben wunderbar
Dann wünschst Du Dich ganz klein
Auch morgen grinst Dich ein weiterer Tag an
Bejahe ihn doch

Nun weißt Du ja
Wie man sich bei einem Nein fühlt

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Selbstmord

Selbstmord 2 98

Selbstmord
Die Antwort?
Die Erfüllung?
Die Lösung?
Vielleicht

Doch
Weißt Du was dann erscheint?
Weißt Du was morgen erscheint?
Was unterwegs ist?

Gut
Du machtest Fehler
Du warst zu schnell

Zu Ungeschickt
Du dachtest nicht nach
Du sagtest das Richtige im falschen Augenblick
Na und?

Deshalb bist Du
Du
Scheißegal
Los geht's

So viele fiebern Dir zu
So viele haben Dich lieb gewonnen

Weshalb das Leben abhängig machen von irgendwas?
Verlierst Du Deinen Spaß?
Dann gewinne ihn wieder

Scheißegal
Niemand kennt den Lebenssinn
Überall nur Modelle
Andeutungen

Wenn Du nach links willst
Fahre dorthin

Nicht
Wenn eine Einbahnstraße Dich angrinst

Nicht
Wenn es doch noch eine Mauer gibt
Aber sonst
Fahr!

Du wirst es sonst bereuen

Du darfst Fehler machen
Du kannst lachen

Wenn Du Dir nichts um die Zukunft machst
Wenn Du die Wahrheit nicht kennst

Junge
So viele unternahmen Selbstmord

Warum auch Du?
Sind die nun glücklicher?

Ich weiß nicht
Eile zu Deinem Leben
Vergesse gestern
Längst vorbei Du bist & bleibst wichtig
Heute ist relevant

Hoffnung?
Ok
Irgendwann ist jedoch die Zeit der Hoffnung vorbei

Es treten die der Fakten ein
Scheißegal
Jubele Dir zu

Du bist Derjenige der Dich immer ertragen muss
Niemand sonst

Warum bist Du dann nicht Deine Antwort?
Verdammt noch mal
Beginne Dein Leben
Verbanne gestern

Schreie
Weine

Sei
Du

Wo ist das Problem?
Du???

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Zurück

Zurück 2 98

Zurück zu damals
Als nichts störte
Als alles Ok war
Als Hoffnung sich ausbreitete
Als alles schön & gut & prima war

War es das?
War es nicht eine Illusion?
War nicht eine Absicht dabei?

Man kann sich zurückwünschen
Doch gar viele Faktoren hängen davon ab
Nur wegen der Vergangenheit kam man doch zu heute

Zurück ist nicht schlecht
Aber nur gedanklich
Wer wiederholt schon gerne Fehler?

Stolziere vorwärts
Es gibt kein Zurück
Du fasstest etwas anders auf
Keiner sonst versteht es so wie Du

Stehe zu Dir
Zu Deinen
Entscheidungen
Fehlern

Vorwärts Bleibe Dir treu

Zurück
Ist verboten

Weil vergangenes altes Glück

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Nichts

Nichts 2 98

Wie beruhigend
Nichts

Keine Sache bedrückt Einen
Nichts

Keine Kleinigkeit regt einen auf
Nichts

Kein Ding nervt Einen
Nichts

Träumen ist angesagt
Nichts

Keine schwachsinnige Angelegenheit will bereinigt werden
Nichts

Rein gar nichts zu bemängeln
Dies ist immer möglich

Nichts kann Dich stören
Nichts auf die Nerven gehen
Nichts zu bereuen

Alles geschieht was geschehen soll
Alles wird nicht von Dir ausgelöst
Du kannst aber alles

So beginne jeden Tag neu
Neuer Tag Neues Schicksal
Beginne einfach

Nichts
Ist's wert
Auf
Alles zu verzichten

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Was Für Ein Perfekter Tag

Was Für Ein Perfekter Tag 2 98

Heute ist ein perfekter Tag
Was stellst Du ihn dann in Frage?

Verscheuche gestern
Ignoriere morgen
Bis dahin ist so weit
Bis hierhin sind schon so viele Spuren verwischt

Morgen?
Gestern?
Nein?
Ja?

Alles nur Begriffe
Verstecke Dich nicht dahinter
Verstecke Dich nicht hinter Dich

Komme aus Dir
Komme nicht immer gut an
Du brauchst es nicht

Du weinst
Die Welt ist kompliziert

Du lachst
Die Welt ist einfach

Heute ist einfach ein perfekter Tag

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Wie Gerne

Wie Gerne 2 98

Wie gerne
Machte man es allen recht

Wüsste man
Was geschieht
Was der Andere wirklich denkt & empfindet

Ist man ein wenig vorsichtiger
Geht man Stück für Stück voran
Klopft man leise an

Möchte man eine Wiederholung im Leben erhalten
Will man sich den Mund verbieten
Empfängt man Bestätigung & Echo
Und Echo

Hackte man sich den Kopf ab
Will man verschwinden
Möchte auf den Knien um Verzeihung winseln
Will Gesagtes revidieren
Entdeckt man den Partner

Den wahren Partner
Unglücklicherweise erscheint dies nur im Traum
Das Leben ist anders
Nicht desto weniger bleibt das Vertrauen
Vertrauen auf das traumhafte Verhalten eines Anderen

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Dein Weg

Dein Weg 2 98

Jeder geht seines Weges
So auch Du

Wieso diese Pausen?
Das Unsichere?
Das Zweifeln?
Welches Tempo?

Mache Dich nicht so verrückt
Wenn Du rennen möchtest dann renne
Wenn Du schleichen willst dann schleiche
Wenn Du stolperst dann stehe auf
Keiner kann Dich verstehen Keiner muss Dich verstehen

Dich
Nur Dich musst
Du verstehen

Jubele Dir zu
Marschiere Deinen Weg
Zu Deinem Tempo

Auf
Worauf wartest Du noch?

Es wird keine Fee erscheinen
Keine Antwort revidiert

Blockierte bleiben dies ihr Leben lang
Dein Weg ist noch lang

Gehe heute wieder ein Stückchen
Oder hast Du Lust morgen die doppelte Strecke zurück zu legen?

Also gehe
Nicht zu schnell

Übereile nichts
Dein Weg sollte richtig geplant & gefestigt werden

Jeder geht seines Weges

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Drüber Hinweg

Drüber Hinweg 2 98

Schau
Bin drüber hinweg

Einen Mitmenschen haben?
Wieso?
Was für ein Dreck

Ich benötige nur mich
Ich kümmere mich nur um mich
Ich möchte nur mir gefallen
Wie bitte?

Ich brauche eine andere Sicht?
Ich verkümmere wenn ich nur mich sehe?
Ich werde fallen da ich lediglich mir gefalle?

Nein
Ich bleibe dabei

Die Anderen sind mir einerlei
Nur ich bin mir wichtig

Du weißt
Das von mir Gesagte ist bestimmt nicht richtig

Doch
Wie komme ich sonst drüber hinweg?

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Ich Weiß Selbst Nicht …

Ich Weiß Selbst Nicht … 2 98

Ich weiß selbst nicht
Wieso

Ich es zulasse
Dass ich den Einen liebe
Den Anderen hasse

Ich jetzt fröhlich bin
Und ein wenig später am Boden zerstört

Ich den heutigen Dreck bald schon
Als die gute alte Zeit bezeichne

Ich nicht dem blühenden Leben gleiche
Was ich sonst noch vom Leben erwarte

Bitte
Höre auf
Mich zu quälen
Dazu will ich nichts mehr erzählen

Wir sind Menschen
Wir sollen gar nicht alles verstehen
Wir sollen nur leben

Jetzt
Nicht gestern Nicht übermorgen
Vertreibe die unnützen Zukunftssorgen
Trat je das so ein wie es geplant wurde?

Ich weiß selbst nicht
Wieso

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Überwältigend

Überwältigend 2 98

Das sei Dein Ziel

Sei überwältigend
Sei eine Sphinx aus der Asche

Mache jeden Tag Dir neu
Verschenke keine Möglichkeit

Baue Dich auf
Motiviere Dich
Notfalls mach' s Dir selbst
Na und?

Was ist dabei?
Das darf auch mal sein
Das ist OK

Solange
Du versuchst

Überwältigend zu sein

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Der Sturm

Der Sturm 2/98

Der Sturm erreichte nun auch Dich- gar wild wirst Du hin & her gewirbelt. Schwarz wird weiß. Wo ist oben?

Du wuselst umher; weißt so gar nicht wohin. Beruhige Dich- suche einen Halt. Werde nicht weggeweht. Behalte Deine Position. Nur Du zählst. Alle Anderen denken an sich- warum nicht Du? Tue es ...

Ich werde weggeweht ...

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Problem

Problem 2 98

Sie ist traurig
Das ist ihr Problem

Er ist unverstanden
Das ist sein Problem

Ihr seid zu still
Das ist Euer Problem

Sie sind nicht wir
Das ist unser Problem

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Tag

Tag 2 98

Heute ist ein wunderschöner Tag

Ein Tag zum Starten
Zum Neu-Starten
Zum Durch-Starten

Ein Tag zum Glücklich werden
Zufrieden
Zuversichtlich
Hoffnungsfroh

Heute
Sei Dein Tag

Und
Morgen

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Der Sumpf

Der Sumpf 2 98

Nun hast Du es endlich verstanden
Wir sind vom Sumpf umgeben
Er lauert dauernd & sekündlich auf uns

Die Sumpf-Leute wollen uns zu sich ziehen
Sie haben es sich nie verziehen
Dass sie einst hatten sich aufgegeben

Nun können sie nicht mehr heraus
So sollen möglichst viele zu denen gelangen
Bald schon haben sie Dich gefangen

Bleibe stark
Bleibe dem Sumpf fern
Auch wenn sie es anders hätten gar zu gern

Sie wollen Dich untergehen sehen
Sie haben sich mit dem Sumpf-Dasein abgefunden
Willst Du wirklich täglich mehr versumpfen?

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Von Tag ...

Von Tag ... 2 98

Von Tag zu Tag
Einfach nur existieren Vor sich hin vegetieren
Das ist das Größte
Auch für Dich?

Wirklich?
Willst Du nicht von Tag zu Tag leben?
Einfach unternehmen?
Leben?
Versuche das Beste zu geben?

Siehe
Es wird besser

Von Tag zu Tag

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Dein Fan

Dein Fan 2 98

Wie sehr
Sehnst
Du Dich

Nach Bestätigung
Lob
Unterstützung
Aufheiterung
Wohlwollen
Applaus

Wieso Andere?
Weshalb bist Du nicht Dein Fan?

Unterstütze Dich
Klatsche Dir Beifall
Blicke auf Dich auf
Bestätige Dich
Lobe Dich

Wer sonst
Wenn nicht Du?

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Morgen Ist Ein Weiterer ...

Morgen Ist Ein Weiterer ... 2 98

Morgen ist ein weiterer Tag
Ein
Weiterer
Unnützer
Langweiliger
Öder
Tag

Und übermorgen
Und nächstes Jahr
Und übernächstes Jahrhundert

Wieso überkommt Dich dann nicht die Leichtigkeit des Seins?
Wenn Du sowieso auch noch demnächst hier existent sein musst
Dann richte ihn Dir doch Dir-gefällig ein

Verdammt noch mal
Wieso nicht?

Morgen ist ein weiterer Tag
Ein
Weiterer
Herrlicher
Phantasievoller
Ereignisreicher
Abwechslungsreicher
Bewegender
Tag

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 02/98)

Dein Leben

Dein Leben 1 98

Das ist also
Dein Leben

Ist es das
Was Du wolltest?
Nein?

Dann ändere Dich
Ändere es

Dir gefällt Deine Tätigkeit nicht?
Variiere sie
So lange bis sie die Deinige ist

Du regst Dich über Mitmenschen auf
Ignoriere sie
Oder lerne sie kennen

Sage denen Bescheid
Sie benötigen ein Feedback

Du brauchst Gesellschaft?
Suche sie auf

Verstecke Dich nicht
Sei Du

Dir fehlt der wahre Partner?
Momentan nicht zu erreichen
Sonst hättest Du den längst gefunden

Du weißt nicht ob hoch oder runter?
Egal
Du kommst doch da an wo Du ankommen sollst

Dich ängstigt der morgige Tag?
Wieso?
Freue Dich darauf

Er wird so
Wie der Heutige

Er wird
Dein Tag

Nicht vergessen
Es ist Dein Leben

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Der Kriegsherr

Der Kriegsherr 1 98

Ha ha ha
Er will ein Kriegsherr sein?

Wieso verliert er dann immer nur mehr Leute vom Heer?
Warum werden bei ihm selbst die Bravsten widerspenstig?
Weshalb verlier er selbst die einfachste Schlacht?

Aus welchem Grund hat er nun Niemanden mehr?
Er ist doch ein Kriegsherr?

Herrchen was nun?
Wen willst Du jetzt terrorisieren?

Merkst Du endlich
Dass es besser ist Freude zu schenken Als sie zu erwarten?

Vertrauen in die Untergebenen zu haben?
In die richtigen Leute zu investieren?

Du wirst nie ein Kriegsherr sein
Höchstens ein
Kriegsopfer

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Auf Einem Langen Weg 1 98

Auf Einem Langen Weg 1 98

Endlich ankommen
Nicht mehr unterwegs sein
Nicht mehr künstlich Hoffnung aufbauen
Endlich sich befreit fühlen
Werde ich es je?

Was gegen das Gefühl unternehmen?
Das Gefühl weder Fleisch noch Fisch zu sein
Weder glücklich noch unglücklich
Gar nicht existent zu sein

Sind wir ständig
Auf einem langen Weg?
Gibt es keine Ziellinie?
Sollte man sich eigene Kleinere einrichten?

Ich will ankommen
Ich will mich befreit fühlen

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Never Give Up

Never Give Up 1 98

Du möchtest explodieren
Du willst sie massakrieren

Sie

Die Lach-Haften
Die Sprüche-Klopfer

Die Nicht-Zu-Verstehenden
Die Anstandslosen

Wieso?
Sind die es wert?
Weshalb nimmst Du alles so persönlich?

Lasse doch die Anderen auch was machen
Die können sich auch verrückt machen

Wieso lässt Du die nicht?
Warum sollst Du alles machen?
Aus welchem Grund bist Du das Geschäft?

Wieso gibst Du dies nicht auf?
Ist es nicht abzusehen?
Du arbeitest doch für Mehrere

Irgendwann kommt der Tag
An dem Du Dich ganz aufgeben willst
Ist das gewollt?
Ist es nicht klar?

Bitte bewahre den Abstand
Vor allem zu Dir
Und zu Deiner Tätigkeit

Es gibt wirklich wichtige Dinge
Deshalb
Never give up!

Oder heißt es für Dich
Ich lebe um zu arbeiten

Und nicht
Ich arbeite um zu leben?

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Es Ist Nur ...

Es Ist Nur ... 1 98

Es ist nur Liebe
Was Du verspürst
In Deinem Herzen & tiefer

Sicher
Schöner ist es
Bricht sie auf
Doch weshalb darauf warten?

Paar Früchte nur sind reif genug
Einige Überreif
Die Meisten noch nicht reif genug

Schon bald erreichst Du sie

Doch hast Du sonst alles erfüllt?
Bist Du reif genug?

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Anspannung

Anspannung 1 98

Bin angespannt
Von den Zehen bis in die Haare

Weiß selbst nicht den Grunde
Im Grunde egal

Gelegentlich fühlt man sich so
Da muss man durch
Niemand kann helfen

Sie soll nur verschwinden
Ich will liebend gerne

Klar denken
Klare Umrisse sehen
Klartext sprechen

Wann ist sie endlich vorbei?

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Todesangst

Todesangst 1 98

War da nicht
Ein Geräusch?
Ein Geraschel?

Ein Bruch?
Ein Schatten?

War der anonyme Anruf doch nicht grundlos?
Will mir Jemand das Leben aushauchen?
Mein Besitz ergreifen?

Werde ich ruhig aufwachen?
Kann ich beruhigt einschlafen?

Wie diese verdammte Todesangst vertreiben???

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Hallo Welt

Hallo Welt 1 98

Interessiert es Dich überhaupt
Dass ich existiere?

Du scheinst mir so gleichgültig

Egal

Was ich mache Du reagierst gleich
Freue ich mich
Bin ich zornig

Sicherlich
Ich sollte meine Eigene sein

Mich nicht so sehr um alles kümmern
Doch

Muss es so anonym sein?
So egal?
So einerlei?

Soll
Jeder seine Eigene aufbauen?

Ich weiß es nicht
Ich weiß nur

Ich möchte gerne & freudig hier verweilen

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Der Krieger

Der Krieger 1 98

Überall
Krieg

Friedlich war er
Friedlich wollte er sein

Doch seinen Willen kriegte er nicht
Er mobilisierte seine Kräfte

Heute verließen sie ihn

Krieger
Kämpfe!

Gerade jetzt
Bloß jetzt

Gehe hinaus
Zeige denen
Was Du kannst
Und dass Du was kannst

Anschließend
Schlafe

Kuriere Dich aus
Lasse es Dir gut gehen

Doch
Nun
Hinaus!!!

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Wertmaßstäbe

Wertmaßstäbe 1 98

Was ist wertvoll? Ist's wert, sich darüber Gedanken zu machen? Sollte man Langweiler & Herumtreiber aus ihrer Lethargie wachrütteln? Oder sich selber vom Leben zurückziehen? Darf das Misstrauen Oberwasser gewinnen? Auf alles verzichten?

Was ist los? Wo sind & bleiben die ehemaligen Werte? Wer gibt mir das Gefühl, etwas Wunderbares zu sein? Alles zu können?

Ich begann mich, auf mich zu verlassen- weshalb?
Bin ich nicht das Herdentier Mensch? Jemand, der Gesellschaft, Gemeinschaft benötigt? Keiner, der nicht immer der Beste sein braucht? Nur Einer, der existieren möchte? Auch wenn jeder gegen mich sich stellt? Wenn ich immer weiter austrockne? Wenn alles blockiert wird? In Frage gestellt wird?

Beiß Dich trotz allem hier durch- komme hier durch- niemand kann & wird Dir helfen: mache das, was Du tun musst. Freue Dich mit Anderen, aber verlange nichts. Unterstütze Dich selber; lobe Dich selbst. Keiner sonst muss das.

Weg mit den Wertmaßstäben- weg mit dem Selbstbetrug- weg mit der Verleumderei. Doch welchen Weg???

Sei verdammt noch mal Du. Handele wie Du empfindest, was Du machen musst. Ziehe dennoch nicht den Register stur nach Deinen Wertmaßstäben. Bleibe flexibel, tolerant, welt-offen.

Wann siehst Du es ein? Wieso beginnst Du nicht?
Worauf wartest Du noch???

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Leere Augen

Leere Augen 1 98

Ihr leere Augen

Wo blieb Euer Leben?
Was musstet Ihr alles erleben?

Könnt Ihr nicht weggucken?
Euch nicht verschließen?

Das machen doch alle

Wollt Ihr
Ständig so
Trübe
Kalt &
Leer bleiben?

Soll nie wieder
Leben sich in Euch regen & widerspiegeln?

Ich sehe Gefahr

Ihr bereitet mir Angst
Ihr
Leere Augen

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Das Uferlose

Das Uferlose 1 98

Wo ist die Stimme?

Die Stimme die
Das Ufer ankündigt
Das Erwünschte von sich gibt

Nein sagen kann
Nicht ‚es kommt darauf an

Warum sich nach einer Stimme sehnen?
Wieso nicht selbst die Stimme sein?

Beende das Uferlose
Finde Deinen Hafen

Suche nicht weiter
Die Antwort
Für
Dich

Bist
Du

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Lebe

Lebe 1 98

Lebe
Versuche es wenigstens

Sei existent
Vermeide das Nachtrauern
Verlasse Deine Traumwelt

Lebe Deine Ideale aus
Lasse sie nie verkommen

Vergessen ist gestern
Verdränge die Kommentare

Stehe über den leeren Versprechungen
Ignoriere die Seitenhiebe
Merke aber wer sie erteilte

Verlasse Dich
Nur auf Dich

Lebe
Versuche es wenigstens

Bist Du so stark???

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

2 Minuten

2 Minuten 1 98

2 Minuten eher gestartet
Es hätte der Tag der Tage werden können

Ungeklärtes wäre besprochen worden
Dinge wären vereinbart worden

Nur wegen 2 Minuten
Nur 2 Minuten?

Sie können so entscheidend sein
Meinungen werden ausgetauscht
Lebensnotwendige & -verändernde Weichen gestellt

Die
Althergebrachte
Routinierte
Längst getroffene

Vorher bestimmte
Geplante
Richtung
Geändert

Klare Umrisse & Zusammenhänge werden erkannt
Abstand gewonnen
Entscheidungen getroffen
Zufälle prallen aufeinander

2 Minuten länger nachgedacht
Die Katastrophe hätte verhindert werden können

2 Minuten eher geschaltet
Die missliche Lage wäre ein voller Erfolg geworden

2 Minuten miteinander geplaudert
Nachfragen wären unnötig geworden

2 Minuten länger gewartet
Die Vorwürfe wären ausgeblieben
Das Erhoffte wäre gesagt worden

2 Minuten
Immer so leben wie die Letzten?

2 Minuten
Sind sie so entscheidend?

2 Minuten eher?
Später?

Egal was
Wirklich eintreten soll
Stört sich nicht an 2 Minuten

So lebe fröhlich
Egal was hätte 2 Minuten

Eher/später

Passieren können und
Passiert

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

Verständnis

Verständnis 1 98

Immer dasselbe

Gestern super zufrieden
Heute enttäuscht
Wieso?

Alles nur Zufall?
Oder Show?
Oder Berechnung?
Oder Tests?

Bin ich ein Träumer?
Überfordert?

Lade ich gerade zu solchen Spielchen ein?

Trotz allem
Sich des Lebens erfreuen?

Trotz allem
Weitermachen?

Trotz allem
Wenigstens zu sich stehen?

Trotz allem
Hoffen?

Immer dasselbe?

Auch
Mein Verständnis?
Meine Geduld?
Mein Vertrauen?
Meine Zuversicht?

(Eingegeben 14.02.07 - Ausgedacht 01/98)

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