Beruf
Arbeit los
So sah ich eine Sternenschnuppe
Gleich wusste ich was mir zu wünschen
Ich will arbeiten
Ich möchte endlich wieder loslegen
Beweisen dass ich ein Glücksgriff bin
Manchmal ist es nett untätig zu sein
Manchmal ist es angenehm in den Tag hinein zu leben
Aber nicht wenn man untätig sein muss
Aber nicht wenn man nicht weiß was übermorgen sein wird & kommt
Ich mache was ich kann
Was kann ich noch tun beim Sommerloch?
Bei der Kurzarbeitsphase?
Während der Wirtschafts- und Finanzkrise?
Ich lasse mich nicht halten
Stoppen
In Frage stellen
Es gibt keine Leerzeiten
Es gibt keine unsinnigen Anrufe & emails
Alles kann sinnvoll sein
Ich kann alles
Einem Sinn geben
Es liegt an mir mich wieder hoch zu hieven
Zu überzeugen
Arbeit zu finden
Jeder kann doch arbeitslos werden
Jedoch keiner muss es bleiben
Ist man selber so weit
Dann tritt Arbeit ein
Dann schreist Du fröhlich aus: Arbeit los!
So sei bereit
Die Arbeit kann starten
Sternenschnuppe
Bitte hilf mir
Du weißt genau was mir nicht ist schnuppe
Wo ich ein Star sein werde
Wo mein Talent & ich leuchtet
So sah ich eine Einladung zum Bewerbungsgespräch
(eingegeben 31.07.09, ausgedacht 07 09)
per arne - 31. Jul, 12:25
Arbeit 01 08
Die Arbeit- der Ort an dem wir uns am meisten aufhalten? Die Leute mit denen wir am häufigsten zu tun haben? Das, was uns ständig beschäftigt?
Was macht die Arbeit eigentlich aus? Sind es nicht jene Faktoren?
Spaß- gerne kommen wir zur Arbeit & beschäftigen uns mit ihr.
Zusammenhalt- wir wissen, dass wir uns aufeinander verlassen können, plaudern zusammen, gehen zusammen essen & treffen uns auch abends & an Wochenenden. Bei uns bedeutet Team-Arbeit nicht: ‚Toll Ein Anderer Macht’s’, sondern wirklich gemeinsame Arbeit & Unterstützung. Die Arbeit ist dabei gerecht aufgeteilt & gegenseitige Hilfe wird groß geschrieben.
Perspektive- uns ist bekannt, dass unsere Arbeit ineinander aufbaut & eine Perspektive für uns besteht. Es ist kein stilles Vor-sich-hin-tüfteln, Bloß-nicht-sich-zu-viel-bewegen oder gar Bloß-nicht-zu-viel-(Nach-)Fragen, sondern ein fröhliches, offenes Miteinander.
Verantwortung- wir wachsen mit unserer Aufgabe & Arbeitsstelle. Daher übernehmen wir gerne Verantwortung & für alle entsteht ein Optimum der Arbeit.
Bestätigung- durch unsere Teamarbeit, unser Werkeln, unser Aufbau & unser Miteinander erhalten wir immer mehr Bestätigung.
Zeitregelung- sehr schätzen wir es, dass wir selbstverantwortlich & flexibel unsere Zeit gestalten können. Es gleicht keinem bloßen Absitzen der Zeit- wir sind erfreut, da wir Bescheid wissen: die Zeit, die wir heute länger arbeiten, könnten wir übermorgen eher nach Hause gehen oder unsere Mittagspause können wir entsprechend verlängern.
Gehalt- auch das Gehalt stimmt: wir arbeiten & können uns leisten, was wir uns vorstellen, denn wir bekommen, was wir tatsächlich verdienen. Die Gehaltskosmetik wird auch regelmäßig gerecht durchgeführt. Was wollen wir mehr?
Bist Du Arbeitnehmer? Gelten diese Punkte & mehr auch für Dich? Was könntest Du bei Dir optimieren? Was liegt an Dir? Wie kannst Du die anderen Teammitglieder beeinflussen?
Mache doch bitte Deinen Mund auf- spreche darüber, was Dir missfällt, bringe Änderungsvorschläge ein, lerne zu verzeihen. Motiviere Dich & alle Anderen. Es liegt an Dir- Du hast auch die Kraft das alles zu ändern, so wie Du es Dir vorstellst.
Bist Du Arbeitgeber? Ist bei Dir wahrlich alles optimal? Wie zufrieden sind Deine Mitarbeiter wirklich? Wann gabst Du ihnen das letzte Mal spontan frei? Wie lange ist nun die letzte Gehaltserhöhung her? Könntest Du mit dem Geld was Du Deinen Leuten gibst tatsächlich über die Runden kommen?
Bei allem bitte nicht vergessen: die Arbeit ist ein Teil von uns. Wann kümmerst Du Dich mal wieder um die ganzen anderen Teile?
(eingegeben 18.01.08, ausgedacht Januar 08)
per arne - 18. Jan, 15:39
Der Steinhauer 11 06
für Anne
Gude Du
Was machst Du?
Warum machst Du es?
Was denkst Du dabei?
Möchtest Du etwas verdrängen?
Etwas Schönes festhalten?
Nur zu
Mache es
Ziehe Dich zurück
Sei alleine
Mache was Du denkst, das Du brauchst
Vergesse dabei bitte aber nicht
Manchmal hilft dem Menschen am besten etwas Menschliches
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Die Unvorteilhafte Chefin 8 03
Belächele sie
Gebe ihr Mut
Vergesse aber nicht
Sie selber hat nichts zu lachen
Sie
Die unvorteilhafte Chefin
Sie ist verunsichert
Hat keine Ahnung
Lebt von der Vergangenheit
Lasse sie für Dich arbeiten
Unterstütze sie wenn möglich
Sie dabei selber
Ein vorteilhafter Chef
(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 8/03)
per arne - 24. Feb, 14:59
Arbeitssuchend 8 03
Sie ist arbeitssuchend
Sie weiß es
Es bedeutet aber lediglich
Dass sie keine Arbeit hat
Sie ist immer noch dieselbe
Sie ist weiterhin liebenswert
Unterstütze sie dennoch unentwegt
Sie möchte nicht untergehen
Sie will kämpfen
Unterstütze sie
Sie wünscht sich Beschäftigung
Sie möchte etwas tun
Lasse es zu
(Eingegeben 24.02.07 - Ausgedacht 8/03)
per arne - 24. Feb, 14:57
EIN FRÖHLICHES DANKESCHÖN 1 99
Du verlässt Dein Team Dein Lebenswerk?!
Unfassbar! Unglaublich! Unmöglich!
Ausgeschlossen? Unvorstellbar? Unakzeptabel? Unbegreiflich?
Unnatürlich! Anomal! Unsinnig?
Du der Inbegriff für Persönlichkeit, Einsatzfreude,
Menschlichkeit, die besondere Art
Jähzorn? Unbekannt! Bezeichnender sind Begeisterung,
Mädel oder Ansprechperson für alles und jeden
Du bedeutest aber auch Motivation, Hilfe, Rückgrat-
Eine vollständige Rückendeckung des Teams, seiner kleinen Familie
Manchmal erkannte man nicht, welche der zwei Familien wichtiger war
Doch Du wusstest auch diese Klippe mit Bravour zu meistern
Chaos schien bei Dir unbekannt und nie aufzutauchen
Hektik brach nie auf und Deine Crew wurde stets ge- und beschützt
Auf jeden Fall bedarf es eines fröhlichen Dankeschöns
Ein Dankeschön für jemanden, der stets, fröhlich und seit eh und je
Für jeden da war und ist
Es fällt wahrlich schwer alles aufzuzählen
Richtig, standesgemäß sich zu bedanken
Keine Frage, es ist nicht leicht
Ja, es ist unmöglich vielleicht
Sicherlich, so ist es!!!
Daher verbleiben wir mit einem 'fröhlichen Dankeschön für alles' und das mit Einem lachenden, wohl aber mehr weinenden Auge!
EIN FRÖHLICHES DANKESCHÖN!
(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 1/99)
per arne - 16. Feb, 17:03
EINFACH NUR SO 1 99
Einfach nur so wollen wir unsere Dankbarkeit Dir gegenüber zeigen
Einfach nur so wollen wir Dir eine Kleinigkeit überreichen
Einfach nur so möchten wir Dich aufmuntern
Einfach nur so drängt es uns Dich hochleben zu lassen
Einfach nur so wollen wir Dich feiern
Einfach nur so möchten wir Dir fröhlich ,Dankeschön' zurufen
Einfach... war so manches Vergangene einfach für Dich?
Gewiß nicht
Es hieß ja für Dich
SAP
Ständiger
Arbeitsexzeß und
Problemlösung
So manchen Tag fragtest Du Dich
Warum gerade ich?
Und dennoch
Glaube uns
Es gibt eine Zeit danach
Eine Zeit in der man friedlich schaffen kann
In der man sieht das man was vollbrachte
In der man auch leben und arbeiten kann ...
Harre aus
So kann man das Gesagte erreichen
Und von nun an werden Dich unsere Gaben begleiten
Und Dir vielleicht etwas Hoffnung und Zuversicht geben
So einiges möchten die
Präsente herausschreien
Danke und
Außerdem sind sie symbolisch zu verstehen
Die Farbe deutet an, dass auch für Dich, noch in diesem Jahr
Der verdiente Frieden eintritt und die Hoffnung in Realität umgemünzt wird
Die Gestalt sagt aus, dass auch Du bald wieder munter aufblühen wirst und
Du Dich weiterhin in der Blüte Deines Lebens befindest
Hinzu kommt, dass Du damit ermuntert wirst wieder in das Leben zu breschen und
Im Schweiße Deines Angesichts loslegen kannst
Sollte es aber zu viel Schweiß machen dann kannst
Du auch unser Geschenk verwenden
Letzten Endes wollen wir Dich aufmuntern durchzuhalten
Fröhlich Dich auf Deine Zeit des Aufblühens zu freuen und
Uns bei Dir bedanken
Und das Ganze einfach nur so ...
(Eingegeben 16.02.07 - Ausgedacht 1/99)
per arne - 16. Feb, 17:01
Flotter Rentner 12 98
Herzlichen Glückwunsch
Du hast es geschafft
Dein Tag der Tage ist da
Deine Pension
Endlich
Kannst Du machen
Was Dir wichtig ist
Was Du schon immer ausführen wolltest
Was Dir gefällt
Endlich
Nicht mehr
Das ewge Nachrennen wegen Kleinigkeiten
Das ständige Feilschen um Gramm & Milligramm
Das Gefühl 'Hilfe Kunde droht mit Auftrag'
Die Überraschung welche Änderung nun geändert wurde
Wie schön für Dich
Du hast es verdient
Doch wie traurig für uns
Die Zurückgelassenen
Du wirst allerdings immer noch von uns gebraucht
Deine Art
Dein Wissen
Deine Erfahrung
Deine Kenntnisse
Deine Sprachen
Du
Wie schade, dass Du gehst
Du wirst vermisst werden
Wie wird es weitergehen?
Dies kann im Neuen Jahr beantwortet werden
Sicherlich wirst Du Dir ein Schönes bereiten
Viel Freude, Gesundheit & eine Menge zauberhafte Momente
Wirklich traurig, daß Du gehst
Vielen Dank für alles
Tschau
(Eingegeben 15.02.07 - Ausgedacht 12/98)
per arne - 15. Feb, 23:33
Arbeitsschock 10 97
Nun bist Du tot.
Dabei lebtest Du nie- Du warst nur für Andere da. Egal für wen, egal wann, egal was- Du warst zur Stelle: jedermanns' Liebling? Jedermanns' Idiot?
Konntest Du irgendwann nicht mehr anders? Verlerntest Du für Dich zu leben? In Frieden & im Glück glücklich bleiben? Brauchtest Du Probleme, Kompliziertes, Zweifel?
Nie hörtest Du auf mich- ich sei doch zu egoistisch, stur, berechnend, hinterhältig, skorpionhaft?
Recht hast Du- ich bin mir der Nächste; wer sonst?
Vielleicht bin ich ein wahrer Skorpion, das heißt, wo es geht versprühe ich Gift, wer am Ertrinken ist, dem wird der Rettungsring zerstochen, wer am Galgen baumelt, erhält einen zweiten Strick, sicher ist sicher... Warum auch nicht? Weshalb er nicht erschossen wird? Spinnst Du- weißt Du, wie teuer Kugeln sind?
Warum ich so unmenschlich bin? Weil ich am Leben bleiben will- wenn der eine nicht ermordet wird, werde ich es; das möchte ich vermeiden.
Außerdem durch- & überlebte ich den Arbeitsschock auch irgendwie.
Nein, mein Kollege- ich bin nicht Du bzw. wie Du warst. Du bist verreckt in Deiner Freizeit- Du wolltest eine Bombe entschärfen- so wie immer; die Bombe war aus dem 2. Weltkrieg. War Dir nicht bewusst, wie viele Leute sie da herumlagen sahen?
Doch sie machten das einzig ‚Wahre’: sie ignorierten das Problem, sie blickten weg. Sie meinten, irgendjemand werde es bemerken, beseitigen & ändern- warum sie? Ist das deren Job?
Wie Recht sie doch damit hatten...
Warum, Kollege, machte Dich dieses verdammte Ticken nervös? So prima hätten wir miteinander auskommen können, wären sogar bezahlt wurden, hätten absolut keine Verantwortung gehabt & keine Ahnung- doch, wer kann was gegen Ahnungslosigkeit? Dummheit? Darum geht es ja auch gar nicht- es geht ums Verpissen können, den Anderen-etwas-zuschieben-können, selber nicht gefickt werden, selber die Leute zu ficken, wann, wo & so oft es nur geht, die anscheißen, verarschen ...
Warum wolltest Du das nicht einsehen?
Dein ehrliches Gequake schien für uns, unser Geschwätz zu sein- dahin geredet, ohne etwas zu sagen, zu bedeuten. Es glich unserem eigenen Geschwätz um Banalitäten- wir sahen Dich als einer von uns, als einen Spiel-teil-nehmer. Nie hätten wir daran gedacht, dass Du das auch noch ernst meinst, dass es Dich tatsächlich berührt, beschäftigt. Wir dachten tatsächlich, Du passt Dich uns an- Du verstündest das Spiel. Was warst Du doch für ein naives Weichei- wahrlich traumhaft, dass Du uns nicht mehr annervst, dass Du nie mehr Spielverderber genannt werden kannst. Nun sind nur noch wahre Menschen unter sich; Menschen, die nichts schaffen, also keine Fehler fabrizieren, die sich geschickt tarnen, also fällt unsere Fassade gar nicht auf, die dennoch jammern, also werden wir dennoch von allen für nichts bemitleidet.
Anfänglich glich ich ja Dir, doch schon bald war mir klar, traue niemandem, dann wirst Du nie enttäuscht- das unternimmt jeder Mensch all zu gerne- spiele Fürsorge, Mitleid, dann wirst Du angelächelt, verstelle Dich, dann braucht niemand Dein ekliges, wahres Ich zu erspähen. Mache nur die Dinge, die Du wirklich kannst; im Zweifel sei lieber untätig, als ein Schnitzer zu werden- weise alles weise von Dir, so kann Dir niemand ans Knie pissen.
Nicht vergessen: Du arbeitest, Du bist unter Kollegen. Alle wollen dasselbe, nichts
unternehmen, alles erhalten. Jeder versucht, dass ein Anderer die Brötchen für ihn backt, die Kuh vom Eise für ihn holt, die Kehle für ihn hinhält. Wieso sahst Du es nicht genau so? Weshalb wurdest Du Opfer des Arbeitsschocks?
Du Narr- es gibt keine Gerechtigkeit, keine Ehrlichkeit, keine Dankbarkeit- nur Heuchelei, nur Dreck, nur Show; der einzige Aufrechte, Ehrliche, Märtyrer, Dummi wurde mit Dir begraben, o mein Kollege.
Wie traumhaft wäre ich wie Du geblieben …
(Eingegeben 13.02.07, Ausgedacht 10/97)
per arne - 13. Feb, 16:08
1 Zuviel Im Boot 9/97
Lange paddelte ich für 2
Nun nahm mir jemand die Arbeit ab &
Erlaubt mir das selige & liebliche Ausruhen
Nun wird es enger im Boot
Der Mensch
Für den ich einst paddelte
Meint
Er habe weiterhin Anspruch auf einen Platz
In meinen Augen aber nicht
Ich habe keine Lust für 2 zu paddeln
Ich kann nicht mehr
Ich brauche auch meinen Freiraum
Ich unterstütze doch gut meine Hilfe
Meine Ignoranten ignoriere ich jetzt
Er kann meinetwegen machen
Was er will
Sich auf seine faule Haut legen
Sich überall einschleimen
Untergehen
Er ist mir egal
Ich war es auch für ihn
Ich weiß nur
Es ist 1 Zuviel Im Boot …
(eingegeben 12.02.07 - ausgedacht 09 1997)
per arne - 12. Feb, 20:37