Liebe 11 94
Liebe
Eine nebensächliche Rolle?
Nur Lustfaktor?
Ist Dienst & Geldverdienen wichtiger?
Schafft sie Verbindung?
Das
Fernste?
Intimste?
Älteste?
Neueste?
In einem?
Werden wir alle mit- & untereinander verbunden?
Zeit
Wird sie überwunden?
Gibt sie eine gewisse Sicherheit?
Phantasie
Verständnis
Einfühlungsvermögen
Auch Formen der Liebe?
Ist sie wirklich so ein riesiger Faktor?
Macht Liebe selig?
Kennen & lieben?
Ist das sich ähnlich?
Zieht die Liebe?
Wird das Meiste wegen ihr getan?
Ist sie unnachahmbar?
Kann man sie sich nehmen?
Kann man sie stehlen?
Wohnt sie nur in einem reinen Herzen, das sich ganz zu geben weiß?
Quelle jeder Kunst
Bezeichnet man so richtig die Liebe?
Gestaltet sie das Leben sinnvoller?
Bezahlt man nicht mit ihr- wie man auch nicht mit Vertrauen bezahlt?
Wird also letzten Endes nur mit Ware & Geld von den Leuten bezahlt?
Fragen über Fragen
Verzeiht die Liebe diese?
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 11 1994)
per arne - 11. Mär, 23:54
Tod 10 94
Die Erde
Ist der Ausbeutung durch den Menschen ausgeliefert
Der Mensch
Ist dem Tod ausgeliefert
Ja- ist dem denn nicht so?
Der größte Feind der Menschen ist & bleibt der Tod &
Seine Schwester, die Vergänglichkeit
Dies Geschwisterpaar stellt ein jede Aktivität
Jedes Streben nach
Gütern
Erkenntnissen
Gesetzen
Weltbeherrschung
Außerdem beendet es
Jedes Gedenken
Die Erinnerung
Den Wiederaufbau im Innern
Die Angst vor dem Tod
Mit diesem Wissen im Hinterkopf
Verstehe ich nicht die unbegründete Reue & Not
Man darf doch einfach nicht den Tod
Sowie getane Schritte
Bereuen
Man kann davon lernen
Mitunter hat man sogar sein Lehrgeld zu zahlen
Wachsam hat man zu bleiben
Der Tod kündigt sich sogar immer rechtzeitig an
Durch seine große Verwand- & Bekanntschaft
Vetter Schmerz
Tante Klage
Oma Not
Enkelin Trauer
Nicht zu vergessen seine eigenen kleinen Kinder wie
Der Tod der Knochen
Der Tod jedes Muskels
Der Tod der Zähne …
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)
per arne - 11. Mär, 23:38
Wissens- & Bewusstseins- Gedanken 10 94
These ruft Antithese hervor
Das ist wohl jedem klar
Darüber herrscht bei uns nun Einigkeit
Doch wie schaut’s aus mit der Weisheit?
Wie siehst Du sie?
So sehe ich sie
Einordnung des Menschen in die Natur bzw.
In einen bestimmten Rhythmus
Stattet Dich aus diese Begabung?
Gut
Wie definierst Du dann Fortschritt?
Mir fällt dazu nur ein Wort ein
Technische Fähigkeiten-Ausbildung
Kommst Du da noch mit?
Fein
Aber ich komme nicht mehr mit uns Menschen mit
Sind wir willenlose Sklaven von Geld & Maschinen?
Ist der Hunger nach Vergessen wirklich größer als der nach Erlebnissen?
Hoffentlich bin ich nicht allein mit der Erkenntnis
Das Wesentliche erlebt man in einem selber
Tja
Diese Erkenntnis ist mir bislang erschienen
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)
per arne - 11. Mär, 23:22
Lesen 10 94
Lesen
Unternehme dies bloß
Nicht gedankenlos
Denn das gleicht Spazierengehen
Spazierengehen mit verbundenen Augen
Die Chimäre des Lesens?
Aus tausend widersprechenden Zügen wurde eine Einheit gezaubert
Warum nur bist Du davon nicht bezaubert?
Durch durchlesen
Erst kannst Du jemanden verstehen
Seine Denkart & sein Wesen werden Dir bekannt
Du hast noch etwas erkannt?
Lesen nötigt zum Selberdenken
Erzieht & steigert das Bewusstsein
Wann liest Du wieder ein Büchlein?
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)
per arne - 11. Mär, 23:07
Bücher 10 94
Bücher
Sie führen zum Leben
Sie dienen & nützen unserem Leben
Sie sind es, die uns allen Kraft geben
Sie verjüngen & erfrischen uns
Was machen sie sonst?
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)
per arne - 11. Mär, 15:39
Der Wanderer 10 94
Ich bin ein Wanderer
Ja- diese Bezeichnung gefällt mir sehr
Für uns gibt’s kein Nachtrauern & kein voreiliges Verweilen
So kennen wir auch keine Langeweile
Wir sind überwiegend still, ständig abschiednehmend & ein wenig ernst-fröhlich
Wir erfahren, dass man das Glück sehen kann nicht
Vielleicht stattet uns deshalb aus Hoffnung & Zuversicht
Außerdem bleiben wir stets unabhängig
Zum Glück kennen wir das Paradies
Das derzeitige Leben auf der jetzigen Erde
Ein Nicht-Wanderer erkennt es nur, wenn er es verließ
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)
per arne - 11. Mär, 15:34
Glück 10 94
Glück
Davon benötigt man doch nur ein Stück
Man braucht gar nicht viel
Man muss sich nur bewusst werden
Und es entsprechend genießen
Dass es gerade einen selber befiel
Viel braucht man zum Glück nicht
Was ist denn schon Glück?
Es hat doch so verschiedene Gesichter
- befreunde Wege laufen zusammen
- man erhält Heimaterinnerungen
- erkennen der Auswirkung von Eile:
o mehr Vergnügen, aber auch weniger Freude, die ja unkäuflich ist &
unverdient & unverhofft kommt
- man stellt fest, dass man so gerne das eigene tolle Glück übersieht
- man erblickt die Verwandten des Glücks
o Licht
o Zauber
o Verklärung
o Wandlung
o Liebe
- das Wesen des Glücks wird einem bewusst
o das Glück gleicht einem tiefen See mit kleiner Oberfläche, das dem hohen Bewusstsein entspricht
Schön & interessant ist’s am See- oh ja- wie dies mein Herz erquickt!
Schaue doch nur
Das Wasser erneuert, ändert & bereichert sich bei Berührung mit Luft & Licht
Die Wasserteile blubbern, streben nach oben & wechseln sich spielend ab
Jedoch unten fault’s & quält sich’s fröhlich vor sich hin
Es kann nichts heraus-, hervor & nach oben brechen!
Darf man in diesem Zusammenhang von einer Moral sprechen?
Schädlich ist’s, wenn etwas, was nach oben strebt, nicht nach oben gelangt.
Daher:
Unterwerfe Dich nicht, niemals!
Sonst verarmst, faulst & quälst auch Du Dich
Ständig
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)
per arne - 11. Mär, 15:29
Der Mensch 10 94
Der Mensch
Woran erkennt man ihn?
An der Liebe?
Ja
An ihr ist die Reife des Menschen abzulesen
An der Wahrheitssuche?
Nein
Das ist nicht die wirkliche humane, menschliche Tätigkeit!
Er hat ständig die absolute Wahrheit zu sagen & zu leben
An sein Streben nach Macht, Einfluss, Recht & Wissen?
An seinem Unterscheiden?
Vor allem in
Gut & Böse
Ja
So ist der Mensch
Er
Richtet
Straft
Verurteilt
Stirbt
Lebt …
Lebt?
Was ist das?
Kann man es richtig?
Geht’s auch falsch?
Oder ist’s dann nur anders?
Kann man festhalten
Richtig leben =
‚Zwischen zwei &
Den beiden Polen leben!’ ???
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)
per arne - 11. Mär, 12:27
Das Menschsein 10 94
Menschsein
Wie grenzt man dieses ein?!
Zuerst
Gnadenlose & unantastbare Sitten
Dann
Das schöne & wertvolle & notwendige Erwachen
Anschließend
Die nüchterne & spröde Erkenntnis
Nun endlich
Das eigentliche Menschwerden
Bald
Tritt schon ein Persönlichkeit
Dann
Erscheint die Individuation
Anschließend
Misstrauen
Sünde
Unerhörte Rebellion ?! …
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)
per arne - 11. Mär, 12:16
Mein Frohlocken 10 94
Die alte Welt geht unter
Die Erziehung ändert sich
Der Gebrauch der Rute wird vernachlässigt
Die Bestrafungen sind auch nicht mehr die Alten
Trotz allem
Wegen allen?
Empfinde ich mich als sehr munter
Wieso?
Soll ich mich aufregen?
Sollte ich werden gehässig?
Nee
Ich finde an allem sehr großen Gefallen
Ja
Ich frohlocke geradezu!
Warum auch nicht?
Das Leben ist sowieso
Verlebt im
Nu!
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)
per arne - 11. Mär, 12:10
Ein Haus 10 94
Das Haus veraltet
Wie bald doch
Unordnung, Chaos, Verfall & Monotonie waltet
Ist das nicht schrecklich?
Was soll da raten ich?
Renovierung, Ab- & Anbau, Verjüngung, neue Größe …
Man kann nur herbeisehnen
Die Jugend wird die Parallele verstehen
Die Parallele zwischen Leben & Haus
Bleibt alles beim Alten
Tritt also keine Änderung ein
Dann ist auch bald das Leben aus
So kann die Erkenntnis nur sein
Altes Haus darf nicht das Jugendziel sein …
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)
per arne - 11. Mär, 12:07
Der Märtyrer 08 96
Da liegt er
Der Märtyrer
Tot
Dabei wollte er noch so viel
Während er Einiges tat
Dieses Einiges bezog sich ständig auf Andere
Er legte seine Träume beiseite für Andere
Er lebte für sie & löste ihre Probleme
Er rief aus was alle dachten
Er blieb seinem Gesagten treu
Er half jedem in der Not
Er wusste ein jeder ist seines Glückes Schmied
Alles funktioniert & klappt
Letzten Endes ist alles Einbildungssache
Er agierte im Verborgenen
Vermied großes Aufsehen
Jedes Getue über seine Heldentaten & sich
Für ihn war alles normal
Er verachtete das Selbstmitleid
Wollte erst schlafen, wenn alles verrichtet war
Er hielt weiter beständig an seinen Idealen fest
Stellte sie nie in Frage
Sein Motto lautete
‚Alles geben – nichts verlangen’
Das alles gepaart mit ständiger Power
War er ohne Schirm im Regen
Kurierte er alleine stillschweigend seine Grippe aus
Er verstand die verschiedenen Lebens- & Jahreswellen auszunutzen
Befand er sich in einer
Genoss er es königlich & ließ sich treiben
Wenn nicht sah er eine kaiserliche Herausforderung &
Schon bald nahm ihn die nächste Welle mit
Mit seinen Mitmenschen ging er fürstlich um
Mit sich selber wie mit dem Mob
Er kannte keine Gnade
Er verbot sich selber den Ausdruck ‚Gnade’
Er wusste es gibt Aktionen
Die nicht hätten passieren sollen
Mit dieser Kenntnis änderte er das Beklagen in
Aktion & Konsequenzen ziehen
Er erzählte Allen alles
Er verwendete keinen Schein
Er schrie
Wenn er alleine sich im Wald befand
Auch er hatte mal Probleme
Er suchte ein offenes Ohr
Fand aber keins
Er hörte lediglich
‚Selber Schuld – auch ich kann & will Dir nicht helfen’
Er verzieh Allen alles
Auch wenn er in die Enge gedrängt wurde
Und nun …
Da liegt er
Der Märtyrer
Tot
(eingegeben 09.03.06- ausgedacht 08 1996)
Stilleven Met Kazen 10 94
(Floris Van Dijck- ?, 1575 - 1651)
Das Käse-Stilleben
Meinst Du man kann das so zeichnen?
So gerade eben???
Das kannst Du doch nicht ernsthaft meinen
Vermittelt es Dir keinen Eindruck?
Löst’s in Dir kein Gefühl aus?
Ich bitte Dich
Was ist mit Dir los?
Lebst Du nicht?
Vegetierst Du bloß?
Überschattet Dich bereits die Schwarze Macht?
Passe bitte auf
Mein Schatz …
(eingegeben 09.03.06- ausgedacht 10 1994)
Stadsgezicht Te Enkhuizen 10 94
(Cornelis Springer- ?, 1817 - 91)
Was für eine Stadt?!
Kann man sich wohl sehen an diesem Gemälde satt?
Wird man nicht immer wieder etwas Neues entdecken?
Bei jeder neuen Sekunde?
Bei jedem zweiten Blick?
Bei jedem erneuten Hinschauen?
Bei jedem weiteren
Ins-Bild-Versinken?
Träumen?
Etwas gibst Du mir zu verstehen
Gut
Ich muss wohl hierauf eingehen
Letzten Endes ist’s nur ein totes Gemälde
Es nicht zu vergleichen
Mit dem
Eigenen
Persönlichen
Stadtblick!
(eingegeben 09.03.06- ausgedacht 10 1994)
Winterlandschap 10 94
(Barend Cornelis Koek Koek- ?, 1803 - 62)
Winter
Winter
Winter
Möchte man nun nach Hause geschwinder?
Nein
Man legt ein eine Pause
Und tratscht über Geschichten von zuhause
Diese heitere & besinnliche Erholung
Trägt sich zu in weißer & friedvoller Umgebung
Du
Sehne Dich nicht nach jenen Tagen
Bald gibst Du eh wieder an
Sie nicht zu vertragen
Genieße die derzeitige Lage
Beginne doch gleich mit dem
Heutigen Tage!
(eingegeben 09.03.06- ausgedacht 10 1994)
Lebensgedanken 10 94
Im Leben muss man stets ‚Ich’ kennen & erkennen
Kann man erst dann andere Ich’s ordnen &
Alles beim wahren Namen benennen?
Das Leben
Tut es nur aus sozialen Forderungen bestehen?
Gibt es nur Opfer?
Fördert es bewusst & ständig die Fehler zutage?
Entschuldigen wir es wegen unserer Triebe?
Verlieren wir den Blick für unsere persönliche Gabe?
Entgleitet uns das Wunder der Liebe?
Sicherlich
Niemand ist zweifel- & fehlerlos
Doch wer nimmt davon Kenntnis groß?
(eingegeben 08.03.06- ausgedacht 10 1994)
Geldgedanken 10 94
Geld
Wahrlich
Es regiert die Welt
Deshalb musst Du beachten
Wer es tut verachten
Es
Die blinde & böse Macht
Zeigt es an
Was man hat gewerkelt & gemacht?
Ist es der konzentrierte Ertrag von Arbeit & Entbehrung?
Gebührt dem Geld zu Recht die heutige Ehrung?
Soll man sparen?
Stimmt das?
Dieser Grundsatz ist zu wahren?
Weshalb erwähnt Hesse
‚Auf Schultern der Eltern Sparen & Treue’?
Ich wüsste gerne
Was es in diesem Zusammenhang bedeute…
(eingegeben 08.03.06- ausgedacht 10 1994)
De Stoel Van Gauguin 09 94
(Vincent van Gogh, Arles- 1888, 1853 - 1890)
1 Stuhl
2 Bücher
1 Kerze
1 Lampe
Grüne Wand
Roter Boden
Deshalb tut man also diesen Künstler so loben?
Gut
Er malte geschickt
Er hat sogar
1 Überraschung in das Gemälde gespickt
Wahrlich schön ist sein Pinselwerk zu betrachten
Muss man Vincent ehren, kennen & achten?
Vielleicht
Ich weiß nur eins
Ich möchte hocken auf dem Stuhl
Das Buch lesen
Das Licht in mir wirken lassen
Ja
Jetzt
Sofort
Gleich
(eingegeben 08.03.06- ausgedacht 09 1994)
Vaas Met Veldbouquet 09 94
(Odilon Redon- 1910, 1840 - 1916)
Hier stehen Blumen
Was wünschen sie auszurufen?
So sind sie ziemlich
Ein- & ausdrucksvoll
Sie stehen da wirklich toll
Wo bleibt das Rauschen des Kaminfeuers?
Hörst Du auch dieses Aufbauschen?
Geehrtes Bild
Ich habe mich in Dich
Verliebt
Ist es doch hervorragend, dass’s die Kunst gibt?!...
(eingegeben 08.03.06- ausgedacht 09 1994)
Bloemstilleven 09 94
(Pablo Picasso- 1901, 1881 - 1973)
Ein Picasso
Ooo!!!
Was wünscht er anzudeuten?
Er entwarf Blumen
In einer Vase
Mit einem bestimmten Leuchten
Gerne schaut man hier herein
Doch schon bald fällt einem auf & ein:
Die Farben wirken so verwaschen
Gar nicht gerne möchte man die Blumen anfassen
Auffällig auch der
Hintergrund
Hätte man ihn nicht gestalten können
Ein wenig mehr
Bunt?
Irgendwie gefällt mir dennoch das Bild
Das Gelb in der Mitte
Die Blumen
Es gleicht der
Wärmenden & fröhlichen Sonne
Ist es nur des Namens wegen
Oder eine wirkliche Wonne?
(eingegeben 07.03.06- ausgedacht 09 1994)
Gezicht Op Parijs 09 94
(Gustave Caillebolte- 1880, 1848 - 1894)
Warum nur fällt einem gleich ein:
‚Das kann nur eine Fotografie sein!’?
Eine Fotografie?!
Sie ist wohl vergleichbar mit einem Gemälde nie
Hier ist ein hervorragendes Beispiel
Gefühl
Eindrücke
Stimmung
Empfindung
Charakter des Malers
Leuchtende Farben
Ist nicht von Bedeutung das eben Erwähnte?
Für mich
Bedeutet es auf jeden Fall sehr viel
(eingegeben 07.03.06- ausgedacht 09 1994)
Onder De Mangobowen Op Martinique 09 94
(Paul Gauguin- 1887, 1848 - 1903)
Das gefällt
Eine kommt
Eine Andere gönnt sich eine Pause
Eine bückt sich
Eine reckt & streckt sich
Die Tiere nur
Können schlafen und
Fressen
In einer Tour
Wir Menschen
Nicht
Die Arbeit ist & bleibt unser größtes Gewicht
So sollte es doch sein
Sonst wirst Du bald aufgesucht
Von der größten Pein
(eingegeben 06.03.06- ausgedacht 09 1994)
Landschap Op Martinique 09 94
(Charles Larat- 1887, 1862 – 1894)
2 Wege sind zu erkennen
Mehrere Wolken am Himmel
Den Weiten & Fernen
2 Bäume begrenzen das Gemälde
Siehe
Da marschiert ein Mädel
Gar zu gerne wüsste ich
Was sie denn da trage …
Ist es Obst?
Hat sie es sich irgendwo gemopst?
Ist dies wichtig?
Hat der Maler hiermit überhaupt etwas beabsichtigt?
Oder verewigte er nur
Und hob er empor
Unsere wunderschöne Natur?
(eingegeben 05.03.06- ausgedacht 09 1994)
Parijs In Der Winter 09 94
(Paul Gauguin- eind 1894, 1848 - 1903)
Wir befinden uns im Winter
Wo alstublieft befinden sich die spielenden Kinder?
Keine Schneeballschlacht
Keiner baut einen Schneemann
Nee
Das Bald schaue ich mir gar nicht lange an
(eingegeben 05.03.06- ausgedacht 09 1994)
Bergweg 09 94
(Adolphe Monticelli- 1868, 1824 – 1886)
Man hört das Rauschen des Baches
Man fühlt wie langsam der Tag sich seinem Ende neigt
Hat man wirklich genossen diesen Tag?
Jenen Tag
Der einem Bach gleicht
Man kann sich an ihn erinnern
Aber er ist für immer weg
Der Mensch bleibt
Aber jener Tag nicht mehr
Lausche dem Fluss
Dies sei Dein Hochgenuss
Hörst Du ihm wirklich zu
Dann erscheint auch bald Dir
Das vertraute
Du
Er fängt an mit Dir zu wispern …
(eingegeben 05.03.06- ausgedacht 09 1994)
Villerville Sur Mar 09 94
(Charles Francois Daubigny- 1864/72, 1817 – 78)
Ein Bild der Gegensätze
Dunkel & hell
Menschen
Die stehen & rennen schnell
Mann & Frau
Was noch wird gebracht zur Schau?
Ein Eindruck
Ein Eindruck der Harmonie
Der Zusammengehörigkeit
Ja
Man möchte in diesem Bild verschwinden
Wie?
Möchtest Du das wirklich?
Versuche doch lieber Gefallen
An der Wirklichen Natur
Zu finden
(eingegeben 05.03.06- ausgedacht 09 1994)
Montmatre In De Sneeuw 09 94
(August Lepere- ?, 1849 – 1918)
Endlich ist’s soweit
Heute Nacht hat es geschneit!
Die Menschen freuen sich
Es funkelt überall
In ihren Fenstern
Auf ihren Bänken
In ihrem Gesicht
Auf ihren Augen
Es gibt keinen
Der heute arbeiten will
Selber die sonst fleißige Mühle steht still
Ach
Ihr Menschen
Ich kann Euch nicht verstehen
Ihr sehnt etwas herbei
Kaum ist’s da
Ist die Freude entzwei
Hinzu kommen
Pflichten & Sorgen
Schnee schippen
Werde ich ausrutschen?
Vielleicht gar gleich heute Morgen?
Seid doch nicht verrückt
Genießt doch bitte jeden einzelnen Augenblick
Ihr könnt jeweils nur das Eine haben
Leider verstehen sich nicht all zu gut
Sonne und
Schnee
Ach- herrje!!!
(eingegeben 05.03.06- ausgedacht 09 1994)
De Haven Van Honfleur 09 94
(Frank Myers Boggs- 1887, 1855 – 1926)
Der Hafen von Honfleur
Er erlebte sicher Zeiten
Die waren sehr schwer
Darüber kann auch der zum Greifen leichte
Nahe Himmel nicht hinwegtäuschen
Manchmal hört man selber noch heute sein Rauschen
Das Rauschen rauer See
Wilder Piratenboote
Unheilbringender Waffen …
Man kann zwar gar herrlich von dort aus gaffen
Jedoch ist ein Hauch Erinnerung immer dabei
Das sei Dir schließlich nicht einerlei
Denn letzten Endes gehört
Sich erinnern
Auch zum Leben
Ebenso wie die Sonne
Die strahlt so herrlich
Eben!
(eingegeben 05.03.06- ausgedacht 09 1994)
Rotskust Bij Sainte Adresse 09 94
(Paul Guigon- 1862-65, 1834 – 1871)
Siehe
Da
Marschieren
Sie
Die beiden Fischer
Sie treten auf überlegen
Sicher
Verwunderlich ist das nicht
Sie haben schließlich jeden Tag gefischt
Tag aus
Tag ein
Ein Fischer sein
Aufstehen
Netz reparieren
Auf’s Boot gehen
Netz reparieren
Netz ins Meer werfen
Netz reparieren
Netz einziehen
Netz reparieren
Ins Bett gehen
Netz reparieren
Sie verstehen uns auch nicht
Siehe
Da marschieren sie
Die beiden Fischer
Ebenfalls mögen sie ihren Beruf
Sicher…
(eingegeben 05.03.06- ausgedacht 09 1994)
Landschap Bij St Paul La Durance 09 94
(Paul Guigon- ?, 1834 – 1871)
Eine einzige Wolke
Wünscht sie
Dass der Mensch ihr folge?
Dass er erweitert sein ziemlich begrenztes Reich?
Seinen recht kleinen Teich?
Vom langen Verweilen an einer Stelle
Wird der Mensch bestimmt nicht sehr helle
Er sieht nur noch das Eine
Was auch gleich wird zu den einzig gültigen Reinen
Er wird blind
Nach & nach
Dir ist doch bekannt
Wie das vorgeht
Gar so geschwind
(eingegeben 05.03.06- ausgedacht 09 1994)
Het Jaag Pad Aan De Trekvliet Bij Den Haag 09 94
(Johan Barthold Jongkind- 1859, 1819 – 1891)
Oh ja
Das ist einfach wunderbar
Ein himmlischer Himmel
Eine kleine, romantische Mühle
Menschen
Die noch miteinander sprechen
Sagen
Welches Verbrechen begannen wir Menschen?
Es geht doch auch ohne
Autos
Motorräder usw.
Nur per
Schiff, Pferd & pedes
Ach
Wie sehr vermisse ich es
Weshalb stehen hier parat keine Stühle?
Dann hörte ich einen Platz
Dann erhörte ich erklingen
Nach einer kleinen Weile
Das gar liebliche Kirchengebimmel
(eingegeben 05.03.06- ausgedacht 09 1994)
Stilleven Met Bloemen 09 94
(Henri Fautin-Latour - 1887, 1836 - 1904)
Ihr steht so einträchtig bei einander
Doch
Oh weh
Wo kommt diese Zwietracht her?
Die
Ausgestoßene &
Abgebrochene
Befindet sich am Boden
Keine Hilfe von den Anderen
Wird diese jemals wieder aufgehoben?
Wann wird sich die Nächste zu ihr gesellen?
Wie bitte?
Ich soll aufhören solche Fragen zu stellen???
Alstublieft
Het Spijt me….
(eingegeben 05.03.06- ausgedacht 09 1994)
Vrouwen Bij Een Rivier Op Tahiti 09 94
(Paul Gauguin- ?, 1848 - 1903)
Tahiti
Hier war ich auch noch nie
Bekomme ich nun den rechten Eindruck?
Man lässt sich Zeit
Warum auch nicht?
Muss es denn gehen immer Ruck-Zuck?
Lebt Ihr dort wirklich immer mit der Natur in Einklang & -heit?
Ich wäre gerne für eine Reise bereit
(eingegeben 03.03.06- ausgedacht 09 1994)
Gedicht Der Toten 02 06
(Psalm 88, 7- Für Werner)
‚Du hast mich hinunter in die Grube gelegt, in die Finsternis & in die Tiefe.’
Und ich vertraue Dir
Du hast das Beste mit mir im Sinn
Lieber Gott
Du erlöstest mich von der Qual & meinen Schmerzen
Ich bin nun sicherlich in Deiner Nähe
Du hast etwas ganz Besonderes mit mir ihm Sinn
Und ich vertraue Dir
Vieles hast Du in der Bibel über Dich verraten
Nun endlich kann ich Dir direkt stellen meine Fragen
Wie freue ich mich auf Deine Erlösung
Wie freue ich mich über Deine Zuversicht & Hoffnung
Es tut & ist gut von Dir zu wissen
Für einen Moment liege ich in der Grube
Befinde mich in der Tiefe
In der Finsternis
Doch schon beim nächsten Augenblick
Fahre ich hinauf
Komme in den Himmel
Sehe das Licht
Und ich vertraue Dir
Dir
Mein lieber, guter
Gott
(eingegeben 26.02.06- ausgedacht 02 2006)
per arne - 26. Feb, 23:25
Gedicht Der Hinterbliebenen 02 06
(Psalm 86, 6-7- Für Birgid)
‚Vernimm, Herr, mein Gebet und merke auf die Stimme meines Flehens!
In der Not rufe ich Dich an; Du wolltest mich erhören.’
Herr
Du kennst mein Anliegen
Du weißt
Was mir widerfahren ist
Ich bete zu Dir
Ich bete Dich an
Hilf mir
Erfülle bitte
Meine Bitte
Bin verzweifelt
Sagte ich alles im rechten Augenblick?
Wo versagte ich?
Was hätte ich besser machen sollen?
Wo hätte ich mich anders verhalten müssen?
Was hätte ich erst gar nicht anfangen sollen?
Unterstütze mich bitte in meiner derzeitigen Situation
Du weißt, wie ratlos ich bin
Wie hilfesuchend
Wie orientierungslos
Und doch
Ich glaube
Aber ist das eine Garantie?
Müssen wir leiden nie?
Du bist & bleibst meine feste Burg & mein sicherer Stein
Doch warum sollte ich nun alleine sein?
Du wolltest mich erhören
Gehört dies alles zu Deinem Plan?
Ich vertraue Dir vollkommen
Ich glaube nun mehr denn je
So vernimm, Herr, bitte dieses
Gebet
(eingegeben 26.02.06- ausgedacht 02 2006)
per arne - 26. Feb, 23:23