Samstag, 11. März 2006

Liebe

Liebe 11 94

Liebe
Eine nebensächliche Rolle?
Nur Lustfaktor?
Ist Dienst & Geldverdienen wichtiger?
Schafft sie Verbindung?

Das
Fernste?
Intimste?
Älteste?
Neueste?
In einem?

Werden wir alle mit- & untereinander verbunden?

Zeit
Wird sie überwunden?
Gibt sie eine gewisse Sicherheit?

Phantasie
Verständnis
Einfühlungsvermögen
Auch Formen der Liebe?
Ist sie wirklich so ein riesiger Faktor?
Macht Liebe selig?
Kennen & lieben?
Ist das sich ähnlich?

Zieht die Liebe?
Wird das Meiste wegen ihr getan?
Ist sie unnachahmbar?

Kann man sie sich nehmen?
Kann man sie stehlen?

Wohnt sie nur in einem reinen Herzen, das sich ganz zu geben weiß?

Quelle jeder Kunst
Bezeichnet man so richtig die Liebe?

Gestaltet sie das Leben sinnvoller?
Bezahlt man nicht mit ihr- wie man auch nicht mit Vertrauen bezahlt?
Wird also letzten Endes nur mit Ware & Geld von den Leuten bezahlt?

Fragen über Fragen
Verzeiht die Liebe diese?

(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 11 1994)

Tod

Tod 10 94

Die Erde
Ist der Ausbeutung durch den Menschen ausgeliefert

Der Mensch
Ist dem Tod ausgeliefert

Ja- ist dem denn nicht so?

Der größte Feind der Menschen ist & bleibt der Tod &
Seine Schwester, die Vergänglichkeit

Dies Geschwisterpaar stellt ein jede Aktivität
Jedes Streben nach
Gütern
Erkenntnissen
Gesetzen
Weltbeherrschung

Außerdem beendet es
Jedes Gedenken
Die Erinnerung
Den Wiederaufbau im Innern
Die Angst vor dem Tod

Mit diesem Wissen im Hinterkopf
Verstehe ich nicht die unbegründete Reue & Not

Man darf doch einfach nicht den Tod
Sowie getane Schritte
Bereuen

Man kann davon lernen
Mitunter hat man sogar sein Lehrgeld zu zahlen

Wachsam hat man zu bleiben
Der Tod kündigt sich sogar immer rechtzeitig an

Durch seine große Verwand- & Bekanntschaft
Vetter Schmerz
Tante Klage
Oma Not
Enkelin Trauer

Nicht zu vergessen seine eigenen kleinen Kinder wie
Der Tod der Knochen
Der Tod jedes Muskels
Der Tod der Zähne …

(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)

Wissens- & Bewusstseins- Gedanken

Wissens- & Bewusstseins- Gedanken 10 94

These ruft Antithese hervor
Das ist wohl jedem klar

Darüber herrscht bei uns nun Einigkeit
Doch wie schaut’s aus mit der Weisheit?

Wie siehst Du sie?

So sehe ich sie
Einordnung des Menschen in die Natur bzw.
In einen bestimmten Rhythmus
Stattet Dich aus diese Begabung?

Gut
Wie definierst Du dann Fortschritt?
Mir fällt dazu nur ein Wort ein
Technische Fähigkeiten-Ausbildung

Kommst Du da noch mit?

Fein
Aber ich komme nicht mehr mit uns Menschen mit
Sind wir willenlose Sklaven von Geld & Maschinen?

Ist der Hunger nach Vergessen wirklich größer als der nach Erlebnissen?

Hoffentlich bin ich nicht allein mit der Erkenntnis
Das Wesentliche erlebt man in einem selber

Tja
Diese Erkenntnis ist mir bislang erschienen

(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)

Lesen 10 94

Lesen 10 94

Lesen
Unternehme dies bloß
Nicht gedankenlos

Denn das gleicht Spazierengehen
Spazierengehen mit verbundenen Augen

Die Chimäre des Lesens?
Aus tausend widersprechenden Zügen wurde eine Einheit gezaubert

Warum nur bist Du davon nicht bezaubert?
Durch durchlesen
Erst kannst Du jemanden verstehen
Seine Denkart & sein Wesen werden Dir bekannt

Du hast noch etwas erkannt?
Lesen nötigt zum Selberdenken
Erzieht & steigert das Bewusstsein

Wann liest Du wieder ein Büchlein?

(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)

Bücher

Bücher 10 94

Bücher

Sie führen zum Leben
Sie dienen & nützen unserem Leben
Sie sind es, die uns allen Kraft geben
Sie verjüngen & erfrischen uns

Was machen sie sonst?

(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)

Der Wanderer

Der Wanderer 10 94

Ich bin ein Wanderer
Ja- diese Bezeichnung gefällt mir sehr

Für uns gibt’s kein Nachtrauern & kein voreiliges Verweilen
So kennen wir auch keine Langeweile

Wir sind überwiegend still, ständig abschiednehmend & ein wenig ernst-fröhlich
Wir erfahren, dass man das Glück sehen kann nicht
Vielleicht stattet uns deshalb aus Hoffnung & Zuversicht
Außerdem bleiben wir stets unabhängig

Zum Glück kennen wir das Paradies
Das derzeitige Leben auf der jetzigen Erde
Ein Nicht-Wanderer erkennt es nur, wenn er es verließ

(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)

Glück

Glück 10 94

Glück
Davon benötigt man doch nur ein Stück

Man braucht gar nicht viel
Man muss sich nur bewusst werden
Und es entsprechend genießen
Dass es gerade einen selber befiel

Viel braucht man zum Glück nicht
Was ist denn schon Glück?

Es hat doch so verschiedene Gesichter
- befreunde Wege laufen zusammen
- man erhält Heimaterinnerungen

- erkennen der Auswirkung von Eile:
o mehr Vergnügen, aber auch weniger Freude, die ja unkäuflich ist &
unverdient & unverhofft kommt

- man stellt fest, dass man so gerne das eigene tolle Glück übersieht
- man erblickt die Verwandten des Glücks
o Licht
o Zauber
o Verklärung
o Wandlung
o Liebe

- das Wesen des Glücks wird einem bewusst
o das Glück gleicht einem tiefen See mit kleiner Oberfläche, das dem hohen Bewusstsein entspricht

Schön & interessant ist’s am See- oh ja- wie dies mein Herz erquickt!


Schaue doch nur
Das Wasser erneuert, ändert & bereichert sich bei Berührung mit Luft & Licht
Die Wasserteile blubbern, streben nach oben & wechseln sich spielend ab
Jedoch unten fault’s & quält sich’s fröhlich vor sich hin
Es kann nichts heraus-, hervor & nach oben brechen!

Darf man in diesem Zusammenhang von einer Moral sprechen?

Schädlich ist’s, wenn etwas, was nach oben strebt, nicht nach oben gelangt.

Daher:
Unterwerfe Dich nicht, niemals!
Sonst verarmst, faulst & quälst auch Du Dich
Ständig

(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)

Der Mensch

Der Mensch 10 94

Der Mensch
Woran erkennt man ihn?

An der Liebe?
Ja
An ihr ist die Reife des Menschen abzulesen

An der Wahrheitssuche?
Nein
Das ist nicht die wirkliche humane, menschliche Tätigkeit!
Er hat ständig die absolute Wahrheit zu sagen & zu leben

An sein Streben nach Macht, Einfluss, Recht & Wissen?
An seinem Unterscheiden?
Vor allem in
Gut & Böse

Ja
So ist der Mensch
Er
Richtet
Straft
Verurteilt
Stirbt
Lebt …

Lebt?
Was ist das?
Kann man es richtig?
Geht’s auch falsch?
Oder ist’s dann nur anders?

Kann man festhalten
Richtig leben =
‚Zwischen zwei &
Den beiden Polen leben!’ ???

(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)

Das Menschsein

Das Menschsein 10 94

Menschsein
Wie grenzt man dieses ein?!

Zuerst
Gnadenlose & unantastbare Sitten

Dann
Das schöne & wertvolle & notwendige Erwachen

Anschließend
Die nüchterne & spröde Erkenntnis

Nun endlich
Das eigentliche Menschwerden

Bald
Tritt schon ein Persönlichkeit

Dann
Erscheint die Individuation

Anschließend

Misstrauen
Sünde
Unerhörte Rebellion ?! …

(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)

Mein Frohlocken

Mein Frohlocken 10 94

Die alte Welt geht unter
Die Erziehung ändert sich
Der Gebrauch der Rute wird vernachlässigt
Die Bestrafungen sind auch nicht mehr die Alten

Trotz allem
Wegen allen?
Empfinde ich mich als sehr munter

Wieso?
Soll ich mich aufregen?
Sollte ich werden gehässig?

Nee
Ich finde an allem sehr großen Gefallen

Ja
Ich frohlocke geradezu!

Warum auch nicht?

Das Leben ist sowieso
Verlebt im
Nu!

(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)

Ein Haus

Ein Haus 10 94

Das Haus veraltet
Wie bald doch
Unordnung, Chaos, Verfall & Monotonie waltet

Ist das nicht schrecklich?
Was soll da raten ich?
Renovierung, Ab- & Anbau, Verjüngung, neue Größe …

Man kann nur herbeisehnen
Die Jugend wird die Parallele verstehen
Die Parallele zwischen Leben & Haus

Bleibt alles beim Alten
Tritt also keine Änderung ein
Dann ist auch bald das Leben aus

So kann die Erkenntnis nur sein
Altes Haus darf nicht das Jugendziel sein …

(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)

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