Liebe 11 94
Liebe
Eine nebensächliche Rolle?
Nur Lustfaktor?
Ist Dienst & Geldverdienen wichtiger?
Schafft sie Verbindung?
Das
Fernste?
Intimste?
Älteste?
Neueste?
In einem?
Werden wir alle mit- & untereinander verbunden?
Zeit
Wird sie überwunden?
Gibt sie eine gewisse Sicherheit?
Phantasie
Verständnis
Einfühlungsvermögen
Auch Formen der Liebe?
Ist sie wirklich so ein riesiger Faktor?
Macht Liebe selig?
Kennen & lieben?
Ist das sich ähnlich?
Zieht die Liebe?
Wird das Meiste wegen ihr getan?
Ist sie unnachahmbar?
Kann man sie sich nehmen?
Kann man sie stehlen?
Wohnt sie nur in einem reinen Herzen, das sich ganz zu geben weiß?
Quelle jeder Kunst
Bezeichnet man so richtig die Liebe?
Gestaltet sie das Leben sinnvoller?
Bezahlt man nicht mit ihr- wie man auch nicht mit Vertrauen bezahlt?
Wird also letzten Endes nur mit Ware & Geld von den Leuten bezahlt?
Fragen über Fragen
Verzeiht die Liebe diese?
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 11 1994)
per arne - 11. Mär, 23:54
Tod 10 94
Die Erde
Ist der Ausbeutung durch den Menschen ausgeliefert
Der Mensch
Ist dem Tod ausgeliefert
Ja- ist dem denn nicht so?
Der größte Feind der Menschen ist & bleibt der Tod &
Seine Schwester, die Vergänglichkeit
Dies Geschwisterpaar stellt ein jede Aktivität
Jedes Streben nach
Gütern
Erkenntnissen
Gesetzen
Weltbeherrschung
Außerdem beendet es
Jedes Gedenken
Die Erinnerung
Den Wiederaufbau im Innern
Die Angst vor dem Tod
Mit diesem Wissen im Hinterkopf
Verstehe ich nicht die unbegründete Reue & Not
Man darf doch einfach nicht den Tod
Sowie getane Schritte
Bereuen
Man kann davon lernen
Mitunter hat man sogar sein Lehrgeld zu zahlen
Wachsam hat man zu bleiben
Der Tod kündigt sich sogar immer rechtzeitig an
Durch seine große Verwand- & Bekanntschaft
Vetter Schmerz
Tante Klage
Oma Not
Enkelin Trauer
Nicht zu vergessen seine eigenen kleinen Kinder wie
Der Tod der Knochen
Der Tod jedes Muskels
Der Tod der Zähne …
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)
per arne - 11. Mär, 23:38
Wissens- & Bewusstseins- Gedanken 10 94
These ruft Antithese hervor
Das ist wohl jedem klar
Darüber herrscht bei uns nun Einigkeit
Doch wie schaut’s aus mit der Weisheit?
Wie siehst Du sie?
So sehe ich sie
Einordnung des Menschen in die Natur bzw.
In einen bestimmten Rhythmus
Stattet Dich aus diese Begabung?
Gut
Wie definierst Du dann Fortschritt?
Mir fällt dazu nur ein Wort ein
Technische Fähigkeiten-Ausbildung
Kommst Du da noch mit?
Fein
Aber ich komme nicht mehr mit uns Menschen mit
Sind wir willenlose Sklaven von Geld & Maschinen?
Ist der Hunger nach Vergessen wirklich größer als der nach Erlebnissen?
Hoffentlich bin ich nicht allein mit der Erkenntnis
Das Wesentliche erlebt man in einem selber
Tja
Diese Erkenntnis ist mir bislang erschienen
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)
per arne - 11. Mär, 23:22
Lesen 10 94
Lesen
Unternehme dies bloß
Nicht gedankenlos
Denn das gleicht Spazierengehen
Spazierengehen mit verbundenen Augen
Die Chimäre des Lesens?
Aus tausend widersprechenden Zügen wurde eine Einheit gezaubert
Warum nur bist Du davon nicht bezaubert?
Durch durchlesen
Erst kannst Du jemanden verstehen
Seine Denkart & sein Wesen werden Dir bekannt
Du hast noch etwas erkannt?
Lesen nötigt zum Selberdenken
Erzieht & steigert das Bewusstsein
Wann liest Du wieder ein Büchlein?
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)
per arne - 11. Mär, 23:07
Bücher 10 94
Bücher
Sie führen zum Leben
Sie dienen & nützen unserem Leben
Sie sind es, die uns allen Kraft geben
Sie verjüngen & erfrischen uns
Was machen sie sonst?
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)
per arne - 11. Mär, 15:39
Der Wanderer 10 94
Ich bin ein Wanderer
Ja- diese Bezeichnung gefällt mir sehr
Für uns gibt’s kein Nachtrauern & kein voreiliges Verweilen
So kennen wir auch keine Langeweile
Wir sind überwiegend still, ständig abschiednehmend & ein wenig ernst-fröhlich
Wir erfahren, dass man das Glück sehen kann nicht
Vielleicht stattet uns deshalb aus Hoffnung & Zuversicht
Außerdem bleiben wir stets unabhängig
Zum Glück kennen wir das Paradies
Das derzeitige Leben auf der jetzigen Erde
Ein Nicht-Wanderer erkennt es nur, wenn er es verließ
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)
per arne - 11. Mär, 15:34
Glück 10 94
Glück
Davon benötigt man doch nur ein Stück
Man braucht gar nicht viel
Man muss sich nur bewusst werden
Und es entsprechend genießen
Dass es gerade einen selber befiel
Viel braucht man zum Glück nicht
Was ist denn schon Glück?
Es hat doch so verschiedene Gesichter
- befreunde Wege laufen zusammen
- man erhält Heimaterinnerungen
- erkennen der Auswirkung von Eile:
o mehr Vergnügen, aber auch weniger Freude, die ja unkäuflich ist &
unverdient & unverhofft kommt
- man stellt fest, dass man so gerne das eigene tolle Glück übersieht
- man erblickt die Verwandten des Glücks
o Licht
o Zauber
o Verklärung
o Wandlung
o Liebe
- das Wesen des Glücks wird einem bewusst
o das Glück gleicht einem tiefen See mit kleiner Oberfläche, das dem hohen Bewusstsein entspricht
Schön & interessant ist’s am See- oh ja- wie dies mein Herz erquickt!
Schaue doch nur
Das Wasser erneuert, ändert & bereichert sich bei Berührung mit Luft & Licht
Die Wasserteile blubbern, streben nach oben & wechseln sich spielend ab
Jedoch unten fault’s & quält sich’s fröhlich vor sich hin
Es kann nichts heraus-, hervor & nach oben brechen!
Darf man in diesem Zusammenhang von einer Moral sprechen?
Schädlich ist’s, wenn etwas, was nach oben strebt, nicht nach oben gelangt.
Daher:
Unterwerfe Dich nicht, niemals!
Sonst verarmst, faulst & quälst auch Du Dich
Ständig
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)
per arne - 11. Mär, 15:29
Der Mensch 10 94
Der Mensch
Woran erkennt man ihn?
An der Liebe?
Ja
An ihr ist die Reife des Menschen abzulesen
An der Wahrheitssuche?
Nein
Das ist nicht die wirkliche humane, menschliche Tätigkeit!
Er hat ständig die absolute Wahrheit zu sagen & zu leben
An sein Streben nach Macht, Einfluss, Recht & Wissen?
An seinem Unterscheiden?
Vor allem in
Gut & Böse
Ja
So ist der Mensch
Er
Richtet
Straft
Verurteilt
Stirbt
Lebt …
Lebt?
Was ist das?
Kann man es richtig?
Geht’s auch falsch?
Oder ist’s dann nur anders?
Kann man festhalten
Richtig leben =
‚Zwischen zwei &
Den beiden Polen leben!’ ???
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)
per arne - 11. Mär, 12:27
Das Menschsein 10 94
Menschsein
Wie grenzt man dieses ein?!
Zuerst
Gnadenlose & unantastbare Sitten
Dann
Das schöne & wertvolle & notwendige Erwachen
Anschließend
Die nüchterne & spröde Erkenntnis
Nun endlich
Das eigentliche Menschwerden
Bald
Tritt schon ein Persönlichkeit
Dann
Erscheint die Individuation
Anschließend
Misstrauen
Sünde
Unerhörte Rebellion ?! …
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)
per arne - 11. Mär, 12:16
Mein Frohlocken 10 94
Die alte Welt geht unter
Die Erziehung ändert sich
Der Gebrauch der Rute wird vernachlässigt
Die Bestrafungen sind auch nicht mehr die Alten
Trotz allem
Wegen allen?
Empfinde ich mich als sehr munter
Wieso?
Soll ich mich aufregen?
Sollte ich werden gehässig?
Nee
Ich finde an allem sehr großen Gefallen
Ja
Ich frohlocke geradezu!
Warum auch nicht?
Das Leben ist sowieso
Verlebt im
Nu!
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)
per arne - 11. Mär, 12:10
Ein Haus 10 94
Das Haus veraltet
Wie bald doch
Unordnung, Chaos, Verfall & Monotonie waltet
Ist das nicht schrecklich?
Was soll da raten ich?
Renovierung, Ab- & Anbau, Verjüngung, neue Größe …
Man kann nur herbeisehnen
Die Jugend wird die Parallele verstehen
Die Parallele zwischen Leben & Haus
Bleibt alles beim Alten
Tritt also keine Änderung ein
Dann ist auch bald das Leben aus
So kann die Erkenntnis nur sein
Altes Haus darf nicht das Jugendziel sein …
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)
per arne - 11. Mär, 12:07