Meine Seele
Was Ist Los? 11 94
Was ist bloß mit mir los?
Ist es eine kurzweilige Erscheinung bloß?
Fehlt mir irgendwas?
Letzten Endes bloß der Lebensspaß?
Wo bleibt mein Selbstrespekt?
Weshalb fühle ich mich überall angeeckt?
Warum ist mein liebster Aufenthaltsort ‚versteckt’?
Macht mich noch das Leben ganz geck?
Lasse ich mir zuviel einreden?
Was kann ich unternehmen dagegen?
Soll ich es überhaupt ändern?
Darf ich getrost hoffen?
Weshalb macht mich alles so betroffen?
Ich muss doch nur auf ‚ich’ hören
Ja- was ich will das gefällt mir
Also- ich bin ich & das bleibt so
So bin ich sicherlich bald wieder froh
(eingegeben 12.03.06- ausgedacht 11 1994)
per arne - 12. Mär, 12:35
Glück 10 94
Glück
Davon benötigt man doch nur ein Stück
Man braucht gar nicht viel
Man muss sich nur bewusst werden
Und es entsprechend genießen
Dass es gerade einen selber befiel
Viel braucht man zum Glück nicht
Was ist denn schon Glück?
Es hat doch so verschiedene Gesichter
- befreunde Wege laufen zusammen
- man erhält Heimaterinnerungen
- erkennen der Auswirkung von Eile:
o mehr Vergnügen, aber auch weniger Freude, die ja unkäuflich ist &
unverdient & unverhofft kommt
- man stellt fest, dass man so gerne das eigene tolle Glück übersieht
- man erblickt die Verwandten des Glücks
o Licht
o Zauber
o Verklärung
o Wandlung
o Liebe
- das Wesen des Glücks wird einem bewusst
o das Glück gleicht einem tiefen See mit kleiner Oberfläche, das dem hohen Bewusstsein entspricht
Schön & interessant ist’s am See- oh ja- wie dies mein Herz erquickt!
Schaue doch nur
Das Wasser erneuert, ändert & bereichert sich bei Berührung mit Luft & Licht
Die Wasserteile blubbern, streben nach oben & wechseln sich spielend ab
Jedoch unten fault’s & quält sich’s fröhlich vor sich hin
Es kann nichts heraus-, hervor & nach oben brechen!
Darf man in diesem Zusammenhang von einer Moral sprechen?
Schädlich ist’s, wenn etwas, was nach oben strebt, nicht nach oben gelangt.
Daher:
Unterwerfe Dich nicht, niemals!
Sonst verarmst, faulst & quälst auch Du Dich
Ständig
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)
per arne - 11. Mär, 15:29
Mein Frohlocken 10 94
Die alte Welt geht unter
Die Erziehung ändert sich
Der Gebrauch der Rute wird vernachlässigt
Die Bestrafungen sind auch nicht mehr die Alten
Trotz allem
Wegen allen?
Empfinde ich mich als sehr munter
Wieso?
Soll ich mich aufregen?
Sollte ich werden gehässig?
Nee
Ich finde an allem sehr großen Gefallen
Ja
Ich frohlocke geradezu!
Warum auch nicht?
Das Leben ist sowieso
Verlebt im
Nu!
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)
per arne - 11. Mär, 12:10
Fragen 07 94
Gibt es ein vorbestimmtes Schicksal?
Heißt Leben Spiel, Schmerzen & Gelächter?
Was bin ich?
Eine klar umrissene Erscheinung?
Ist diese Antwort die Lebensforderung?
Weshalb nur stellen wir so viele Fragen?
Die schlagen uns doch nur unnötig & hart auf den Magen
Wann erkennen wir endlich, dass es 1 Wahrheit
Aber über Millionen Gesichter der Wahrheit gibt?
Du glaubst, dass das nicht stimmt?!
Tut mir leid- so ist es aber
1 Million Gesichter der Wahrheit gibt es- oder gar mehr
Denn
Wie man die Welt anschaut, so ist sie dann auch
So stelle nie Utopien in Frage
Du bist doch zu allem in der Lage
Schwieriges wird gelöst
Ersehntes diskutiert
Glaube gestärkt
Bestärkt
Lasse die Gefühle & Phantasien nicht übersteigen
Lieber wechseln oder ändern bei Zeiten
Lebe Deinen Traum
Denn man träumt was einen nicht angeht kaum
Das sei Dein Ziel
Ebenso wie die Außenwelt zu verzaubern ohne verrückt zu werden
Einfach ist’s gewiss nicht aber dennoch lösbar
Weil alles eintrifft, was man sich wirklich wünscht …
(eingegeben 11.02.06- ausgedacht 07 1994)
per arne - 11. Feb, 20:07
Du 06 94
Erlaubst Du Dir manchmal zu genießen?
Also hinterlässt Du eine Frucht ohne Rest
Die gesamte Süßigkeit hast Du ihr entpreßt & in Dich aufgesogen?
Jedoch ist dies nicht schlimm für die Frucht
Endlich erhält sie Beachtung & Zuwendung genug
Darfst Du von Dir aus in Erinnerung schwelgen?
Also darfst Du Genossenes nicht nur festhalten, sondern immer reiner ausformen?
Weißt Du wie zu fühlen?
Ja- Deine Seele muss sich rühren
Ebenso- hast Du Echo & Bejahung?
Du- kleidet Dich aus eine Begabung?
Dir ist doch bewusst
Der Künstler ist daheim in Unbewusst & Bewusst
Aber er muss treu bleiben seiner eigenen Natur
Wenn er behauptet er lebe, lebt er nur, wenn er lebt wie er leben möchte
Passe auf wenn Du meinst ein Dichter zu sein
Denn Du sollst die Sehnsucht wecken & nicht den Weg aufzeigen
Verbirgt sich hinter Dir gar ein Genie?
Dann sei aufmerksam- leicht haben die es nie
Das Genie wird entweder erdrosselt oder tyrannisiert
Es lebt meistens in Einsamkeit
Und ist stets unverdrießlich & ziemlich nahe der Selbstaufgabe
Außerdem führt es ein tragisches Leben in der Untergangsnähe
Es wird bestimmt vom Gegenpol: Tod & Wahnsinn
Die Mitmenschen sieht es an als ein furchtbares Missgeschick
Du brauchst Dich aber nicht zu fürchten
Es gibt so viele unerkannte Genies
(eingegeben 08.02.06- ausgedacht 06 1994)
Platz Für Liebe 06 94
Ist hier noch Platz für Liebe?
Für Romantik?
Für Träumereien?
Für Wünsche?
Für Phantasien?
Für Gefühle?
Für Verlangen?
Für Genuss?
Lasse Platz für Liebe
Warum Dein Herz verleugnen?
Warum der Norm entsprechen?
Warum nicht nach der eigenen Vorstellung leben?
Warum sich einzwängen lassen?
Warum nicht das Glück
Scheint es noch so klein & unbedeutend
Am Schopfe packen?
Warum neben seiner selbst stehen?
Warum?
Lebe Dein Leben
Verwirkliche Deine Träume
Genieße Dich
Höre auf Dein Verlangen & Deine Lust
Sei stolz auf Dich
Wann beginnst Du damit???
(eingegeben 04.02.06- ausgedacht 06 1994)
Oh Du 04 94
Oh Du
Warum bereitest Du mir so viel Kummer?
Warum darf ich nicht ich sein & bleiben?
Wann lässt Du mich los?
Was trat zwischen uns bloß?
Ich möchte doch nur mein Leben leben
Nein- mein Weg braucht nicht immer zu sein eben
Lasse mich bitte selber rennen & fallen
Siehe- hat es Dir nicht einst auch selber gefallen?
Lasse mich nur meine Fehler selber begehen
Sonst werde ich’s nie einsehen & verstehen
Höre doch auf mich zu bevormunden
Merkst Du denn nicht
Ich habe mein eigenes Denken
Meinen eigenen Mund
Ich habe Dich gerne
Nur- warum lässt Du mich nicht ein Individuum sein?
Sage mir doch bitte den Grund
Du brauchst dabei doch nicht all zu tun
Lasse mich fröhlich wachsen & gedeihen
Und siehe- wir werden uns wieder finden, wir zweien
Ich habe meinen eigenen Kopf & meine eigene Vorstellung
Nee- das ist keine Übertreibung
Lasse mich nur ich sein
Und freue Dich: Du lebst nicht allein
Lasse zu, dass ich Dir was offenbare
Die Problemchen ziehst Du Dir doch nur aus den Haaren
Hast Du sonst nichts zu mosern?
Sei doch nicht mehr unzufrieden
Das Leben hat noch so viele schöne Seiten zu bieten
Warum suchst Du das Schlechte immerzu?
Sei froh- das Leben gleicht nicht einer Qual
Ja- erfreue Dich einfach über Dein Schicksal
Und was tun die Anderen denken?
Ja wie?!
Willst Du mich nur deshalb so
Unvernünftig
Uneinsehbar
Nicht nachvollziehbar
Lenken?
Beende doch das bitte
Ich will nur
Ich
Sein
(eingegeben 25.01.06- ausgedacht 04 1994)
per arne - 25. Jan, 22:16
EinLeuchtendesGedicht 03 94
Um mich herum die totale Finsternis
Ich sehe die Menschheit umhüllt in der schwarzen Dunkelheit
Doch da!
Was war das?
Erlaubt sich jemand einen Spaß?
Ja, ja, ja!
Ich entdecke einen Blitz
Droben am Firmament
Und einen Stern, der gar lustig brennt
Ein Leuchten
Eine Sternschnuppe?
Wird die Unklarheit verscheucht?
Offenbarte sich mir ein Heiligtum?
Warte ich noch ein wenig?
Nun entdecke ich Farben in der Düsternis
Jawohl- das ist gewiss
Man muss sich erst an alles gewöhnen
Um sich dann mit dem Schicksal zu versöhnen
Dann fangen die Augen an zu sehen
Und ich zu verstehen
Ach- ist das schön
Ich bleibe fortan nicht mehr an einer Stelle kleben
Sondern besinne mich endlich zu
Leben
(eingegeben 22.01.06- ausgedacht 03 1994)
per arne - 22. Jan, 21:48
Vergessen 02 92
Vielleicht hätt’ ich’s ändern können- aber
’S war ja zu spät
Richtig- zu spät!
Genau, viel zu spät!
Eben überleg’ ich wessen
Schuld’s überhaupt war. Meine oder die
Schuld von ’nem Anderen? Wer weiß
’S? Ich net. DANN WERDE ICH ES EBEN AUF DER STELLE ÄNDERN!!!
Nee, ’s is’ doch zu spät …
(eingegeben 21.01.06- ausgedacht 02 1992)
per arne - 21. Jan, 23:22
Himmel 01 94
Himmel
In den fliehen meine Augen
Wenn der restliche Körper sich befindet in einem undurchdringlichen Gewimmel
Du meinst
Es tut nichts taugen?
Oh
Ich bitte Dich
Das gilt gewiss für mich
Ich fange dann an zu träumen & phantasieren
Ich versuche sämtliche Sinne auf diesen weiten Horizont zu konzentrieren
Die Wolken sind feine Gesichtchen
Jede erzählt ihre eigene Geschichtchen
Ich fühle mich dann schwerelos
Vorbei ist der Gedanke an jedes noch so schwere Los
Dann kann mich niemand kriegen
Denn ich bin ja unterwegs beim Fliegen
(eingegeben 21.01.06- ausgedacht 01 1994)
per arne - 21. Jan, 20:49