Gesellschaft

Sonntag, 22. Januar 2006

Einee- Vielfaeltige Kommunikation, ha, ha!

Einee- Vielfältige Kommunikation, ha, ha! 03 94

Kommunikation-
Was heißt das schon?
Darauf kommt es nicht an

Erkenne die Art & Interessen Deines Gegenübers
Und spreche nur darüber

Lasse ihn fallen- in einen Bann
Er fühlt sich verstanden, dann

Du hast nun gewonnen
Und eine Bekanntschaft hat begonnen
Jetzt kommst Du auch weiter
Auf & mit Deiner langen Leiter

Eines Tages ziehe die des Partners weg
Er fällt in den Dreck
Na und?
Hauptsache er kommt vor den Hund

Du verlierst jetzt aber Freunde
1, 2, 3 …
Mensch- das ist doch Einerlei

Sie sind nur Zahlen & dafür da
Was sonst sind Freunde?

Im Leben kommt es doch nur an auf Geld
Ha, ha- es ist D as M ächtigste & $ chönste & L ustigste in dieser Welt, y ipieh!

Du meinst, Du ziehst es vor zusammen zu sein mit Freunden- mit Neuen & Alten
Mensch- kannst Du nicht das Maul halten?

Das ist ja ein unverschämtes Ding
Ist es nicht gar zu lieblich zu hören dieses Kling- Kling- Kling … ???

(eingegeben 22.01.06- ausgedacht 03 1994)

Was Macht Es Für Einen Unterschied?

Was Macht Es Für Einen Unterschied? 02 94

Was macht es für einen Unterschied
Es geschieht doch eh’ das was geschieht

Du musst Dich mit Deinem Schicksal abfinden
Am besten beginnst Du nun gleich damit

Nur nicht überlegen
Deine Gedanken können eh nichts ändern oder bewegen
Vergeude keine Sekunde
Wegen Mitleid

Schau doch nur wie alles kräftig bei Dir gedeiht
Den Anderen brauchst Du nicht zu helfen
Es sei denn Du stammst aus dem Volk der Elfen

Du seiest Dein Mittelpunkt & Lebensziel
Die Anderen brauchst Du gar nicht viel zu achten
Nützlich sein kannst Du nur wenn Du Dich selbst anerkennst, preist & lobst

Wenn nicht erhältst Du von jedermann eine Abfuhr
Denn man entdeckt Dein wahres, ehrliches Gesicht
Denn vormachen & traurig sein gilt nicht

Wieso erwünschst Du die gute, alte Zeit zurück?
Siehst Du denn nicht, dass Du beinahe erstickst an Deinem vielen Glück?

Also mache Dir doch nichts mehr vor
Bitte
Sei nicht solch ein blinder Thor

Öffne weit
Weiter!
Deine Augen

Und finde Dein gesundes & berechtigtes Selbstvertrauen

(eingegeben 22.01.06- ausgedacht 02 1994)

Samstag, 21. Januar 2006

Umweltverschmutzung

Umweltverschmutzung 01 94

Vergiftete Seen
Abgestorbene Bäume
Verpestete Luft

Wo sieht man sonst noch Indizien für Umweltverschmutzung?

Man erkennt nur noch verlorene, abgestorbene & unbrauchbare Träume

Sie versprachen einst eine schönere Zukunft
Doch was nun?

Die Umweltschäden ruhen doch auch nicht
Sie wachsen & sprießen

Es regnet Sauren Regen auf die Wiesen
Es vergrößert sich das Ozonloch
Es wird erschwert die Atmung

Krankheiten machen sich bemerkbar
Seuchen bedrohen
Ein Skandal folgt dem anderen

Ist eine Änderung möglich?
Oder ist auch schon die Hoffnung vergiftet???

(eingegeben 21.01.06- ausgedacht 01 1994)

Sonntag, 8. Januar 2006

Langeweile

Langeweile 01 94

Langeweile
Wir leben in einer Welt
Oh- wie ist die heile!

Man ist der Held
Spreche ich mit Ironie?

Nee- dieses Wort hörte ich nie
Man lacht

Soll man was Anderes machen?
Soll man das wahre Gesicht zeigen?

Ach nee
Man darf sich nur brav einreihen
Man soll Fröhlichkeit heucheln
Denn das sieht man gerne
Nur kein böses Wort

Lieber jemanden anhimmeln wie den lieben Lord
Auch wenn es nicht der Wahrheit entspricht

Aber Wahrheit: was ist das?
Hat sie hier auf dieser Erde Platz?

Hör auf
Diese ständige Fragerei ist mir zu langweilig

(eingegeben 08.01.06- ausgedacht 01 1994)

Trinken

Trinken 01 94

Nicht die Haare raufen
Lieber saufen?

Jawohl- trinken
Nicht mehr dem Vergangenem nachwinken

Ja- alles vergessen
Auch wenn es mal von großem Interesse war

Ich möchte besoffen werden
Das Schicksal hat mich wahrlich arg getroffen

Ins Koma will ich verfallen
Hoffentlich erlöst es mich von den Qualen


Oh nein
Ich bin immer noch am Leben
Ich habe mich nur übergeben

Du hast das Ausgespiene entfernt
Mit Engelsgeduld

Nun bleibe ich ewig in Deiner Schuld
Dabei kanntest Du mich nicht

So widme ich Dir dieses Gedicht
Vielen Dank!

(eingegeben 08.01.06- ausgedacht 01 1994)

Weihnachten

Weihnachten 12 93

Einige trachten danach das ganze Jahr
Sie sehnen herbei diese heilige Zeit
Und wähnen sich während dieser als geheilt

Kaum ist sie vorbei
Beginnt sie wieder
Die ja-hr-andauernde Flennerei

Menschlein
Warum brauchst Du das?
Bringt Dir traurig sein wirklich so viel Spaß?
Hast Du sonst nichts auf Erden?
Gibt es nichts was Dir kann Freude gebären?

Brauchst Du diese geweihte Nacht
Um zu vergessen sämtlichen Krach?
Um sich von dem zu verkriechen, verstecken?

Ach, Menschlein
Ich sehe das nicht ein

Ich freue mich zwar auch auf diese besinnlichen Tage
Jedoch empfinde ich sie nicht als die Tage der Tage!

Sie schlagen mir nicht so auf das Gemüt oder in den Magen
So wie einigen
Die sich nun beklagen

Die Weihnacht
Scheint auszustrahlen eine ganz besondere Wärme & Macht

Ich hoffe nur
Dass das Menschlein weiß wofür …

(eingegeben 08.01.06- ausgedacht 12 1993)

Sonntag, 1. Januar 2006

Der wohlverdiente Lebensabend

Der wohlverdiente Lebensabend 10 93

Der Lebensabend
Gestalte ihn Dir ja erquickend & labend

Du hast ihn Dir wohlverdient
Mitunter hast Du ziemlich hart gedient

Darum genieße nun sämtliche Stunden
Und siehe: es ist Dir doch soviel gelungen!

Erfreue Dich Deiner erstaunlichen Ernte
Und dennoch trotz allem versuche mehr zu erfahren als das Schon-Gelernte

Mache Dir bloß keine Vorwürfe
Dass Du nicht das & jenes machen durftest
Du dies getan oder gedacht oder gesagt hast

Du hast tatsächlich so viel geschaffen
Verkomme deshalb bitte nicht zu einem hilflosen Affen

Sei bitte weiterhin zufrieden mit Dir & auf Dich stolz

Und beachte auch das Holz

Die großen Bäume haben viel aufgenommen & gesehen
So können sie den Jüngeren viele Ratschläge geben

Verteile Du nun daher gar eifrig Deine Ratschläge
Auf dass Deine jungen Bäume danach leben

(eingegeben 01.01.06- ausgedacht 10 1993)

Noten

Noten 10 93

Die Noten, die Noten
Sie steigen auf zu wichtigen Geboten

Man tut sich für sie das Leben dementsprechend einrichten
Ja- sie sind unsere wahren Pflichten
Durch das Notenstreben
Verpasst so mancher das wahre Leben

Sie schauen aus wie der Tod
Ja- mit diesen Noten hat man schon seine liebe Not

Die Noten als Maßstab für unser Wissen
Das ist ein ziemlich großer Bissen
Der bleibt mir im Halse stecken
Tun wir wirklich ohne Gute verrecken?

Sind die so ausschlaggebend?
Kann man das unterstreichen vehement?

Ach- ich weiß nicht
Bitte- benote Du dieses Gedicht …

(eingegeben 01.01.06- ausgedacht 10 1993)

Samstag, 31. Dezember 2005

Es tut mir leid

Es tut mir leid 09 93

Es tut mir leid
Meine bestimmte Tätigkeit

Es tut mir leid
Diese Worte rufen in mir hervor Übelkeit

Man sagt es
Aber meint man es?

Es wird gesagt
Und die Sache gilt als abgehakt

Es tut mir leid
Es wird gesagt und danach herrscht wieder Heiterkeit

Man sollte vermeiden
Dass es überhaupt gelangt zu diesen Peinlichkeiten
Man macht diese Aussage
Und schon erhält man wieder die gleiche Ausgangslage

Durch ‚Es tut mir leid’
Soll das Geschehene verdrängt werden in die Vergangenheit

Jedoch sollte es dazu gar nicht erst kommen
Die Pflicht zur Entschuldigung soll nicht verkommen
Trotzdem soll diese Floskel
Nicht erstatten das ewige Gemotzel

Du verstehst den Sinn nicht?

Es tut mir leid …

(eingegeben 31.12.05- ausgedacht 09 1993)

Daheim

Daheim 08 93

Daheim, zu Hause, at home, en casa
Danach sehnt sich ein Jeder

Der Eine mehr, der Andere weniger
Aber alle freuen sich darauf
Denn daheim ist man geborgen
Da nimmt man auch in Kauf die alltäglichen Sorgen

Die Vorteile von ‚Daheim’ lassen einen freuen auf den nächsten Morgen
Welche Vorteile ich wohl meine?
Das Vertraute, die Bekannten, die Erinnerungen- sind es auch nur Kleine

Du kannst von keinen Vorteilen sprechen?
Dann musst Du wohl in die große Welt aufbrechen
Um etwas Abstand zu gewinnen
Durch die Distanz gewinnst Du an Nähe
Irgendwann sehnst Du Dich dann
Nach daheim

Probiere es einfach aus
Eventuell wird es sogar Dir auch was bringen?

(eingegeben 31.12.05- ausgedacht 08 1993)

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