Menschliches
Wissens- & Bewusstseins- Gedanken 10 94
These ruft Antithese hervor
Das ist wohl jedem klar
Darüber herrscht bei uns nun Einigkeit
Doch wie schaut’s aus mit der Weisheit?
Wie siehst Du sie?
So sehe ich sie
Einordnung des Menschen in die Natur bzw.
In einen bestimmten Rhythmus
Stattet Dich aus diese Begabung?
Gut
Wie definierst Du dann Fortschritt?
Mir fällt dazu nur ein Wort ein
Technische Fähigkeiten-Ausbildung
Kommst Du da noch mit?
Fein
Aber ich komme nicht mehr mit uns Menschen mit
Sind wir willenlose Sklaven von Geld & Maschinen?
Ist der Hunger nach Vergessen wirklich größer als der nach Erlebnissen?
Hoffentlich bin ich nicht allein mit der Erkenntnis
Das Wesentliche erlebt man in einem selber
Tja
Diese Erkenntnis ist mir bislang erschienen
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)
per arne - 11. Mär, 23:22
Der Mensch 10 94
Der Mensch
Woran erkennt man ihn?
An der Liebe?
Ja
An ihr ist die Reife des Menschen abzulesen
An der Wahrheitssuche?
Nein
Das ist nicht die wirkliche humane, menschliche Tätigkeit!
Er hat ständig die absolute Wahrheit zu sagen & zu leben
An sein Streben nach Macht, Einfluss, Recht & Wissen?
An seinem Unterscheiden?
Vor allem in
Gut & Böse
Ja
So ist der Mensch
Er
Richtet
Straft
Verurteilt
Stirbt
Lebt …
Lebt?
Was ist das?
Kann man es richtig?
Geht’s auch falsch?
Oder ist’s dann nur anders?
Kann man festhalten
Richtig leben =
‚Zwischen zwei &
Den beiden Polen leben!’ ???
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)
per arne - 11. Mär, 12:27
Das Menschsein 10 94
Menschsein
Wie grenzt man dieses ein?!
Zuerst
Gnadenlose & unantastbare Sitten
Dann
Das schöne & wertvolle & notwendige Erwachen
Anschließend
Die nüchterne & spröde Erkenntnis
Nun endlich
Das eigentliche Menschwerden
Bald
Tritt schon ein Persönlichkeit
Dann
Erscheint die Individuation
Anschließend
Misstrauen
Sünde
Unerhörte Rebellion ?! …
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)
per arne - 11. Mär, 12:16
Ein Haus 10 94
Das Haus veraltet
Wie bald doch
Unordnung, Chaos, Verfall & Monotonie waltet
Ist das nicht schrecklich?
Was soll da raten ich?
Renovierung, Ab- & Anbau, Verjüngung, neue Größe …
Man kann nur herbeisehnen
Die Jugend wird die Parallele verstehen
Die Parallele zwischen Leben & Haus
Bleibt alles beim Alten
Tritt also keine Änderung ein
Dann ist auch bald das Leben aus
So kann die Erkenntnis nur sein
Altes Haus darf nicht das Jugendziel sein …
(eingegeben 11.03.06- ausgedacht 10 1994)
per arne - 11. Mär, 12:07
Der Märtyrer 08 96
Da liegt er
Der Märtyrer
Tot
Dabei wollte er noch so viel
Während er Einiges tat
Dieses Einiges bezog sich ständig auf Andere
Er legte seine Träume beiseite für Andere
Er lebte für sie & löste ihre Probleme
Er rief aus was alle dachten
Er blieb seinem Gesagten treu
Er half jedem in der Not
Er wusste ein jeder ist seines Glückes Schmied
Alles funktioniert & klappt
Letzten Endes ist alles Einbildungssache
Er agierte im Verborgenen
Vermied großes Aufsehen
Jedes Getue über seine Heldentaten & sich
Für ihn war alles normal
Er verachtete das Selbstmitleid
Wollte erst schlafen, wenn alles verrichtet war
Er hielt weiter beständig an seinen Idealen fest
Stellte sie nie in Frage
Sein Motto lautete
‚Alles geben – nichts verlangen’
Das alles gepaart mit ständiger Power
War er ohne Schirm im Regen
Kurierte er alleine stillschweigend seine Grippe aus
Er verstand die verschiedenen Lebens- & Jahreswellen auszunutzen
Befand er sich in einer
Genoss er es königlich & ließ sich treiben
Wenn nicht sah er eine kaiserliche Herausforderung &
Schon bald nahm ihn die nächste Welle mit
Mit seinen Mitmenschen ging er fürstlich um
Mit sich selber wie mit dem Mob
Er kannte keine Gnade
Er verbot sich selber den Ausdruck ‚Gnade’
Er wusste es gibt Aktionen
Die nicht hätten passieren sollen
Mit dieser Kenntnis änderte er das Beklagen in
Aktion & Konsequenzen ziehen
Er erzählte Allen alles
Er verwendete keinen Schein
Er schrie
Wenn er alleine sich im Wald befand
Auch er hatte mal Probleme
Er suchte ein offenes Ohr
Fand aber keins
Er hörte lediglich
‚Selber Schuld – auch ich kann & will Dir nicht helfen’
Er verzieh Allen alles
Auch wenn er in die Enge gedrängt wurde
Und nun …
Da liegt er
Der Märtyrer
Tot
(eingegeben 09.03.06- ausgedacht 08 1996)
Abschied 08 94
Mal wieder steht der Abschied vor der Tür
Bin ich tatsächlich schon so lange hier?
Gestern kam ich doch erst an
Mit so vielen Ideen & Gedanken die man machen kann
Ich blicke zurück
Und stelle fest, dass ich ein wenig bin bedrückt
Denn ziemlich gut gefiel es mir
Selbstverständlich bliebe ich noch gerne hier
Nur darf ich das nicht
Sagt man nicht jede Trennung & jeder Abschied sei ein kleiner Tod?
Da muss ich zugeben
Dass es meinen Umständen &
Meiner Lage entspricht
Jedoch darf man hieraus machen keine Not
Denn ein jeder Abschied besitzt ein
Wieder sehen
(eingegeben 11.02.06- ausgedacht 08 1994)
per arne - 11. Feb, 21:56
Die Jugend 07 94
Ist sie einseitig, altklug, revolutionär, fanatisch & puritanisch?
Befindet sie sich ständig auf der Suche nach Neuem?
Gilt die Wahrheit als das jugendliche Ideal?
Lautet Jugendbedürfnis nicht
Selber ernst genommen werden & alles ernst nehmen?
Das möchte ich alles nicht beantworten
Ich will nur darauf hinweisen
Dass die Jugend viel zu beantworten hat
Vor allem sollte sie beachten
Der Körper ist reifer als
Das Bewusstsein & Lebensgefühl
(eingegeben 11.02.06- ausgedacht 07 1994)
per arne - 11. Feb, 21:48
Alter 07 94
Gibt das Alter nicht so Einiges her?
Ja- widerspreche wenn das nicht so ist
Aber ich behaupte
Das Sich-Selber-Opfern &
Das Sich-Weg-Geben
Sei ein ausgesprochenes Altersbedürfnis
Gräme Dich nicht alt zu werden
Es weiß geschickt Vorzüge zu verbergen
Bist Du alt
Erkennst Du bald die Seltenheit des Schönen
So siehst Du die Blumen als Wunder an
Alles reißt Dich geradezu in einem Bann
Dann erwartet Dich eine wahre Glückseligkeit
Jedoch: warte lieber auf diese Zeit
Sie tritt ein wenn Du bist dafür auserkoren & bereit
Das heißt Dein Körper, Denken & Deine Seele
Sehne diese Zeit nicht herbei
Denn noch bist Du nicht dabei
Noch gehörst Du nicht zu den Älteren
Die spielender, erfahrener & gütiger mit eigener Liebesfähigkeit sind & als freier gelten
Es sind aber nicht unbedingt 2 verschiedene Welten
Das Alter ahnt Jugend nach
Fanatisch, ungerecht, allein selig machend & leicht beleidigt
Jedoch denkt das Alter dann nicht nach
Es wird nämlich geringer, wenn es Jugend spielen will
Es verkennt seine es beschreibende Adjektive
Und derer gibt es ja bekanntlich viel
Nichtjugend
Weise, gütig, allverstehend …
(eingegeben 11.02.06- ausgedacht 07 1994)
per arne - 11. Feb, 21:39
Jugend & Alter 07 94
Egoismus macht die Jugend aus
Das Leben für Andere das Alter
Gefühle kennen Jugend & Alter
Jedoch kennen Beide Einiges mehr
Das Alter die Gedanken
Die Jugend die vielen, neuen, abwechslungsreichen Erlebnisse
(eingegeben 11.02.06- ausgedacht 07 1994)
per arne - 11. Feb, 20:20
Schwer & Leicht 07 94
Sicherlich
Schwer & leicht liegen ziemlich nahe beisammen
Wer erkennt schon die Grenzen?
Du?
Nun gut
Wie ist dann zu erklären bei der Geburt
Der größte Schmerz & Freude-ähnlichen Ausdruck?
Was ist schwer? Was leicht?
Schwer ist unsere Tugenden zu überschätzen
Leicht ist den Anderen zu unterschätzen
Eine leichte Steigerung ist schwer möglich?
Dennoch versuche ich sie zu benennen
Schwerer ist’s gewünschte Tugenden nicht zu überschätzen
Und leichter ist’s das Glück des Anderen zu überschätzen
Das macht Dich ganz unruhig?
Sei zufrieden
Unruhe entsteht nur wenn Hoffnung am Horizont zu erblicken ist
(eingegeben 11.02.06- ausgedacht 07 1994)
per arne - 11. Feb, 20:17