Samstag, 10. November 2007

Dein Leben 11 07

Dein Leben 11 07

Mein Freund, was regst Du Dich mal wieder auf?
Sind Dir immer noch nicht Deine Mitmenschen bekannt?

Gerade dann, wenn Du einen Partner am meisten brauchst, enttäuscht er Dich, mal wieder. Ein Gespräch bleibt unmöglich?! Dennoch suche die Aussprache; teile klar & deutlich mit, was Du forderst, was Dir wider Deinem Strich geht.

Und doch- sie treten immer wieder auf: sie, die Parasiten.
Sie braucht kein Mensch & dennoch werden sie mehr oder weniger geduldet & befinden sich in unserer Welt. Sie merken gar nicht, wie unmöglich sie sind; das keiner sie versteht; jeder wünscht, sie verschwinden doch endlich wieder.
Registriere sie, aber verschwende nicht mit denen Deine kostbare Zeit- man weiß nicht, was mit denen zu besprechen ist; lasse sie sich lächerlich machen & freue Dich auf den Tag des Ungeziefer-Jägers.

Und doch- sie treten immer wieder auf: sie, die Schlangen.
Sie zischen & züngeln vor sich hin. Reden jedem nach dem Sinn, stiften Verwirrung, haben kein Rückgrat, nicht mal Beine.
Bleibe ruhig- schon in der Bibel steht, dass eines Tages der Kopf der Schlange eingetreten wird- was ängstigst Du Dich noch?

Und doch- sie treten immer wieder auf: sie, die Bären.
Sie brüllen kräftigst vor sich hin, markieren ihr Revier, keiner stellt sich denen in den Weg, keiner mag sich gegen sie erwehren.
Erkenne sie- realisiere: Am besten fängt man einen Bären mit Honig. Worauf wartest Du noch? Was für einen Honig hast Du für Deinen Bären parat?

Und doch- sie treten immer wieder auf: sie, die Fische.
Sie tümmeln sich im Wasser, arten gelegentlich zum gefährlichen Hai oder gefräßigem Piranha aus & dennoch bleiben sie wie ihr Sternzeichen: Zerstreut, in sich gespalten: Der eine will nach rechts, der Andere nach links. Und ständig schnappen sie nach dem erstbesten Köder.
Verlasse Dich nicht auf sie: Außerhalb ihres Elements, dem Wasser, schnappen sie schon wieder sehr schnell nach Luft & verenden recht bald, kommen sie nicht schleunigst in ihr begrenztes Territorium zurück.

Und doch- sie treten immer wieder auf: sie, die Hyänen.
Von niemanden gewollt, von keinem bestellt, keiner rief sie, sind sie doch plötzlich überall anzutreffen. Schreien still herum, ärgern sich, dass sie immer wieder aufräumen müssen, am längsten ihr Futter zu suchen haben- aber: Wollen sie es überhaupt anders haben? Stellten sie nicht fest, wie glücklich sie sind mit & in ihrer Rolle?

Mache Dich nicht verrückt, wie immer.
Du erkennst & kennst doch Deine Welt & Dein Leben. Erfährst, dass Du vor nichts Angst haben musst; dass Du auf alles & jeden eingehen kannst. Wie sehr Du, wenn Du magst, über allem & allen stehst, welche Rolle Dir gefällt. So optimiere sie: Lebe Deinen Traum & existiere. Wenn nicht heute, wann dann?

(eingegeben am 10.11.07 – ausgedacht 11/07)

Im Letzten Moment Von Der Klinge 11 07

Im Letzten Moment Von Der Klinge 11 07

Das Gefühl

Alles zu sagen was einen bewegt
Alles gedacht & gesagt zu haben

Sich auf dem rechten Weg zu befinden &
Dort auch zu bleiben
Da zu sein, wo man genau sein möchte

Sich mit den Leuten zu treffen, die man sympathisch findet
Über die man sich nicht aufregen muss
Den Kordschen Knoten aufgelöst zu haben & immer wieder lösen zu können

Taub & stumm sein im rechten Augenblick
Ebenso wie zuhören & plaudern können zu meiner Zeit
Im letzten Augenblick von der Klinge gesprungen zu sein

Was wird morgen folgen?
Wofür ist das Heute gut?
Was habe ich nun vom Gestern?

Kann man nicht nur einfach vorhanden sein?
Auf Gräbern tatsächlich tanzen?
Schweigend glücklich sein?
Existieren nur des Existierens willen?
Herumalbern & kindlich + kindisch sein, da die Gegenwart gar zu hart war?

Ich bleibe
In meinem Leben
Der Gradmesser

Wem es zu viel wird
Kann mich gerne im Stich lassen
Wem es zu wenig ist
Kann sich gerne der Mittelmäßigkeit anpassen

Ich will
Das Gefühl
Von der Klinge mich entfernt zu haben
Und sonst gar nichts

(eingegeben am 10.11.07 – ausgedacht 11/07)

Was Geschah 11 07

Was Geschah 11 07

Na klar

Nun weiß ich was ich hätte sagen sollen
Wie ich mich hätte verhalten müssen

Unterstreichen wie wichtig mir es ist
Hervorheben dass ich darauf brenne
Dass ich nie etwas anderes machen möchte & wollte
Dass ich hier alt werden will

Aber ich stellte mich doch gar nicht in Frage
Ich dachte zu wissen woran ich sei
Ich war fröhlich

Es bleibt weiterhin wichtig sich in den Gegenüber hinein zu denken
Dem Affen Zucker zu geben
Mich anzupassen

Den Herrn als die wahre Nummer 1 zu preisen
Kann man sich in seinem Leben jemals sicher sein?

Und doch bleibt es dabei
Ich bin ich
Mit all meinen Stärken
Und
Meinen Schwächen

Ich mag mich
Gar nicht
Verbiegen

Warum das?
Was immer geschieht
Eines Tages erfahre ich auch den Grund hierfür

(eingegeben am 10.11.07 – ausgedacht 11/07)

Dienstag, 23. Oktober 2007

MYZ 10 07

MYZ 10 07

Warum machen wir es uns tatsächlich so kompliziert?
Wünschen wir nicht dasselbe?
Erhoffen wir nicht das Gleiche?

Selbstverständlich man hat
Seine Erfahrung- kann sie nicht helfen?
Seine Erwartung- kann sie nicht hoch genug sein?
Seine Geduld- warum? Kann sie nicht bloß den Moment stören?
Seine Gefühle- sie sind ständig am Herumspringen

Man ist menschlich
Möchte man doch die tödlichen Fragen
Zulassen

Zeit lassen?
Langsam sich entwickeln lassen?
Sich dem Gefühl hingeben?
Der Zuneigung? Der Liebe?
Nur nicht überrumpeln?

Gerade glich sie noch einer stolzen
Generalin
Nun einer verbitterten
Ritterin
Jetzt einer geilen
Magd

Klar sie ist etwas Besonderes
Schön wäre es ihr näher zu kommen- nur wann?
Was empfindet sie?
Blockiert sie immer noch die Vergangenheit?
Hemmt sie wirklich das Zurückliegende?
Wann steht sie zu sich?
Zu mir?
Zu uns?

Etwas ist ihr zugestoßen
Was habe ich damit zu tun?
Was spricht nun wirklich gegen die gegenwärtige Zärtlichkeit?
Sie hat ja meine volle Aufmerksamkeit
Ich habe ebenso Verständnis für sie- zu viel?

Wird es ein Wiedersehen geben?
Wann starten wir uns alles einfach zu machen?
Geht ab sofort wieder jeder seiner Wege?
Bleiben wir weiterhin alleine?

Was ist mir wichtig?
Die wahre Liebe?
Mein Leben?
Schreiben?
Laufen?
Arbeiten?

Wann sieht sie es ein?
Nicht überall muss ein Haken sein?!

(eingegeben am 23.10.07 – ausgedacht 10/07)

Samstag, 13. Oktober 2007

Über Was Aufregen 10 07

Über Was Aufregen 10 07

Momentan wusele ich mich so durch mein Leben
Eher schlecht als recht
Weiß nicht was ich zuerst erledigen soll

Versuche mein Leben zu ordnen
Prioritäten zu setzen
Manchmal bleibt alles anscheinend unausgeglichen

Trotzdem probiere ich das Jetzt, Hier & Heute zu genießen
Mag die Zukunft noch so chaotisch sein
Es bleibt mein Leben

Plötzlich meldet sich ein Freund
Auch ihm geht es gar nicht gut
Er hat Krebs

Schnell fällt mir ein Vergleich ein
Probleme & Krankheiten sind wie Eiswürfel
Es liegt an uns das Eis zu brechen

In mehrere Stückchen zu zerschlagen
Nicht alles komplett heute erledigen wollen
Nicht alles auf einmal

Die Hilfe könnte auch schon bald erscheinen
Wie die Sonne
Sie saugt dann das Eis auf

Kannst Du Deine eigene Sonne sein?

Vertraue doch den Möglichkeiten
Wie Arztbesuch, Medikamente, Chemotherapie, sich besinnen
Die Probleme zu erkennen & zu visualisieren

Du merkst bereits wie Dein Aufregungspotential kleiner wird?
Prima
Dann lebe auf & genieße sogar Dein Wuseln
Alles ist heilbar

Alles ist machbar
So finde Deinen Lebenswillen & lebe Deine Träume
Und tanze selber auf Gräbern

(eingegeben am 13.10.07 – ausgedacht 10/07)

Samstag, 22. September 2007

Alles Begriffen 07 07

Alles Begriffen 07 07

Gerade noch dieselben Ziele verfolgt
Nun eine Fehlprognose
Das Gefühl als Akzeptanz?
Verrat?
Warnung?
Schön reden?

Ein Wort zu viel?
Des Kämpfens müde?
Wer verfolgt was?
Welche Schritte kommen dann?

Alles außer Kontrolle?
Was wird gewünscht?
Individuelle Ziele?

Die Allgemeinheit verraten?
Dienen?
Oder die Wahrheit mitteilen?

Selbstverrat?
Ignoranz der Vernunft?
Gerechtigkeit?
Was macht den Menschen aus?

Bestätigung?
Einfluss ausüben?
Immer der Erwartung entsprechen?

Enttäuschung durch Erfahrung ausgleichen?
Macht gewinnen?
Immer kämpfen & siegen?

Den kommenden Aufgaben zuversichtlich entgegen blicken & treten?
Regeln achten?
Wortwahl bedenken & interpretieren?

Sich nicht täuschen lassen?
Verraten werden?
Einer Intrige zuvorkommen?

(eingegeben am 22.09.07 – ausgedacht 07/07)

Geschwätz 06 07

Geschwätz 06 07

Jeder redet gerne & viel
Wenn es interessant ist
Wenn man die Zeit dazu hat
Die Muse

Aber muss es solch ein dummes Geschwätz sein?
So nichts sagend?

Weißt Du genau was der Eine bezweckt?
Was der Andere bereits erfahren hat?
Wer was weitererzählt?

Auf wen man sich verlassen kann?
Wer etwas verschweigt?
Hast Du das Gespür für den Anderen?

Noch gestern führtest Du die doch die Reden, die Du so liebst
Konntest ohne Ende plaudern
Hattest die gewünschten Gespräche

Heute sind wieder die langweiligen Menschen da
Die sind festgefahren
In jeder Hinsicht
Sie meinen eine Gemeinschaft zu sein

Du hast ebenso auch Deine Gemeinschaft

Es gibt eben die Zeit
Zu reden
Zu lieben
Zu schweigen
Zu besinnen

Mal musst Du das Erhoffte sagen
Mal sagen was Du Dir erhoffst

Letzten Endes bleibt alles nur das Geschwätz um Banalitäten
So mache bei diesem Spiel mit
Sei kein Spielverderber

Versuche kein Schwarzer Peter zu sein
Und diesen zu erhalten

Genieße es zu plaudern
Eines Tages kommt alles ans Licht
Verlasse Dich darauf
Vertraue hierauf

(eingegeben am 22.09.07 – ausgedacht 06/07)

In Mir 06 07

In Mir 06 07

Wo bleibt die längst ersehnte Bestätigung?
Gilt nun endlich tatsächlich das Wort?
Wer kenn eigentlich noch zwischen den Zeilen lesen?
Wieso darf mancher alles?
Warum Einige nichts?

In mir brodelt es
Wenig wurde erledigt
Ein paar kehren mir doch tatsächlich den Rücken
Und doch profitieren sie alle von mir
Meinen Gedanken
Meinen Einsatz
Meinem Aussprechen meiner Gedanken

Das menschliche Leben & Miteinander gleicht immer mehr einer Farce
Nur nicht auffallen
Nur nicht wachrütteln
Lieber das Leben verpennen

Ein jeder bestimmt die Regeln
Seine eigenen Regeln
Kein Miteinander
Kein Absprechen möglich

So auch ich?
Ich harre aus
Ich weiß
Eines Tages wird auch in mir wieder sein
Die Lebensfreude & Lust

Alles bleibt & ist temporär
Eine Zweckgemeinschaft

Dies ist & bleibt aber mein Leben
So lasst es mich erleben
Ihr könnt mich nicht in Frage stellen

(eingegeben am 22.09.07 – ausgedacht 06/07)

Mensch 05 07

Mensch 05 07

Ach Menschlein-
Was bist Du wieder mal so unausgeglichen?
Wehmütig?
Verstimmt?

Nur weil Jemand anders Deinen Platz kurzfristig einnahm?
Den Ruhm erhält der Dir eigentlich sicher zusteht?
Da einer alle anderen momentan blenden kann?

Eines Tages kommt doch wirklich alles ans Licht
Wird erkannt was Du meintest
Ankreidest

Bleibe Du
Ehre den Gegenüber
Schütze die Anderen
Applaus & Missgunst wirst Du weiterhin unaufgefordert erhalten

Wer Dich ignorieren will wird es weiterhin tun
Entweder weil Du in seinem Bild passt oder nicht
Weil Du etwas sagtest oder nichts sagtest
Wenn der Hopfen verloren ist dann siehe es ein

Eines Tages wirst auch Du gerichtet
Ebenso Dein Nächster

Warum bereits jetzt alles hängen lassen?
Drum gebe wenigstens Du Applaus wo Du es anwenden kannst
Warum?
Nur so

(eingegeben am 22.09.07 – ausgedacht 05/07)

Was Wäre Wenn 09 07

Was Wäre Wenn 09 07

Wäre ich dann fröhlicher?
Mein Leben glücklicher?

Was wäre wenn ich damals etwas Anderes gesagt hätte?
Wären wir heute noch ein Paar? Das Paar?
Hätte ich den Vertrag erhalten?
Wäre mein Royal Flush länger unentdeckt geblieben?

Was wäre wenn sie sich anders verhalten hätte?
Wäre sie noch heute in unserer treuen Mitte?
Wäre unsere Gemeinschaft weiterhin eine & keine bloße Zweckgemeinschaft?
Hätten wir sie lieber als heute?
Würden wie sie noch mehr respektieren & tolerieren?

Was wäre wenn Ihr gekommen wärt?
Wäre unsere Feier anders verlaufen?
Hätte sie ein komplett neues Leben erhalten?
Wäre eher nicht vorzeitig gegangen?
Wärt Ihr geblieben?

Man kann schreiben was man will
Der Mensch bleibt unergründlich
Ewigst vielfältig
Nie zu verstehen

Gestern noch freundlich heute wird man gemieden
Manchmal nur wegen eines dummen Zufalls
Falscher Interpretation
Ein Wort zu viel manchmal auch zu wenig

Egal was passiert
Führe das Leben was Du willst
Denke was für Dich richtig ist
Handle so wie es Dir genehm ist

Bleibe dabei aber dankbar
Versuche den Gegenüber zu verstehen
Nichts ist selbstverständlich

Unterstützung und Verständnis kannst Du nicht von allen erhalten
Manchmal muss es so kommen wie es kam
Steht nicht wirklich hinter allem, alles & jeden ein Sinn?

Menschen möchten was Anderes erleben
Dann wieder dasselbe
Wir regen uns über Kleinigkeiten auf
Übersehen dabei allerdings das wirkliche Glück

Darum genieße wenigstens Du den Augenblick
Wer weiß schon was morgen folgt?

Heute findet doch Dein Leben statt
So sei Dein gesamtes Leben heute
Unabhängig was sonst wäre

(eingegeben am 22.09.07 – ausgedacht 09/07)

Sonntag, 16. September 2007

Deine Gedanken 05 07

Deine Gedanken 05 07

Deine Gedanken
Sind Dir
Sind Deine
Lasse sie von niemanden Dir verwässern
Sie begleiten Dich

Mal schweben sie um die Zukunft
Dann um die Gegenwart
Gleichzeitig aber auch um die Vergangenheit?

Mal reflektieren sie den Ist-Zustand
Oder widerspiegeln das Bild wie es sein sollte
Ein königlicher Kaiser wer dies versteht & erkennt

Wer sonst außer Dir hat Deine Gedanken?
Wer macht es sonst noch heutzutage?
Lasse daher alles auf Dich zukommen

Bleibe standhaft
Du bist der Weg & der Sinn
Dein Nächster
Dein Gegenüber
Alle sind sie
Blind
Taub
Geblendet
Warum auch Du?

Willst Du Dich durch die Untergangsstimmung auch anstecken lassen?
Merkst Du nicht wie der Neid einhergeht?
Wie der Selbstschutz aufgebaut wird?

So sei in Deinem Tun tatsächlich ein Gott
Höre nicht auf anzufangen
Fange nie an aufzuhören

Teile Deine Gedanken mit
Probiere sie aus
So was nennt man Leben

(eingegeben am 16.09.07 – ausgedacht 05/07)

Heute Ist Es So Weit 05 07

Heute Ist Es So Weit 05 07

Endlich bin ich dazu bereit = Möchte nicht mehr das Leben Anderer führen; eine Marionette darstellen, sondern nur ich sein. Mein Leben leben, mich nicht in Frage stellen lassen; das erledigen, was mir wichtig ist. Schaffe ich etwas heute nicht, so probiere ich es morgen erneut. Der Tag hat zwar 24 Stunden- jede einzelne Sekunde will ich dennoch genießen.

Alles bedarf etwas Zeit- ich bin nun für alles bereit. Gleich morgen starte ich damit …

(eingegeben am 16.09.07 – ausgedacht 05/07)

Samstag, 15. September 2007

Neben Mir 04 07

Neben Mir 04 07

Ich bin neben mir. Es gibt momentan gar zu selten ein Miteinander, ein Zusammensein, ein gemeinschaftliches Respektieren; viel mehr überwiegen die hinterlistigen, gemeinen Gedanken, die Eifersucht, der Krieg, das Spiel ‚Viel Lärm Um Nichts’ bzw. ‚Das Geschwätz Um Banalitäten’.

Was morgen ist, zählt nicht; interessiert auch niemanden. Ebenso was gestern noch war & galt. Nur das Heute & Jetzt scheint entscheidend. Wozu führt das? Fördert das die Unterstützung? Das Wir? Wo bleibt der gegenseitige Respekt? Achtung?! Das Entstehen einer tollen Gemeinschaft? Immer nur einer sein? Einer von vielen? Im Haifischbecken? Willkommen zur Piranha Party???

Weiß man nicht: Auch der Gegenüber hat seine Gedanken, Probleme, Erfahrung, Befürchtungen, Erwartungen- wann wird das je berücksichtigt? Kann man sich austauschen, laut voreinander denken, alles erzählen, ohne dass es paar Momente später die ganze Öffentlichkeit weiß? Was ist machbar? Bleibt das Verhältnis ausgeglichen? Wer gibt mehr? Wer bedient sich ausschließlich?
Lässt sich nur ständig bedienen? Wann wird die Waage stimmig sein? Ausgeglichen???

Immer wieder finde ich mich neben mir. Ich versuche kleine Schritte zu tätigen. Noch kleiner als noch vor einer Woche, aber wann gehe ich gar nicht mehr voran? Werde ich jemals ankommen? Oder eher zurückgehen? Rückwärts? Immer wieder mehr zurück? Soll ich immer wieder zurückstecken? Demütiger werden? Meine Erwartungen noch niedriger schrauben?

Manchmal hat man seine Stimme zu erheben; es muss nicht immer gar zu harmonisch sein; Widerspruch tut Not & gut- er belebt. Er gleicht einem Annähern, Erwachen. Ein Finden des gemeinsamen Nenners. Ist dies allerdings möglich? Erhält man so nicht Auseinandersetzungen, Frustration, Funkstille, Resignation an Stelle von Warnung, Austausch von Erfahrungen, das Verschmelzen von Lebensweisheiten mit –Erwartungen, ein stetiges Ergänzen?

Wird er, der Nenner, wirklich erkannt? Genannt? Benannt? Berücksichtigt?
Ernst genommen? Was tun wenn man über das Ziel hinaus geschossen hat? Kann man das überhaupt? Werden so nicht neue Horizonte, Perspektiven geöffnet & eröffnet?

Ungeschickt ist die ungleiche Behandlung. Betrachtest Du Dich selber aber auch mal kritisch? Was trägst Du zum Schlichten bei? Wie hilfst Du dem Verständnis, der Offenheit, dem Miteinander?

Weißt Du denn nicht: Wieso kümmere ich mich um den Splitter in dem Augen meines Bruders, übersehe dabei aber immer wieder die Balken in meinen sämtlichen Augen?

Ich sehne herbei die Bestätigung, die Streicheleinheiten- in jeder Hinsicht, den Frieden in mir, den Frieden meiner Anwesenheit, das Fröhlichsein, die Perspektive, das Miteinander.

So raffe ich mich auf- es wird mir gelingen. Wenn nicht heute, dann morgen. Ich versuche klar zu sehen. Selbstverständlich fällt mir immer wieder die Geschichte meines Nachbarn ein:
Brav arbeitete er ohne zu murren jeden Tag. Leistete umsonst Überstunden- ohne Extras, Dankbarkeit, Lohn, Sonderbegünstigungen u.ä. zu erhalten. Dann, eine Woche vor seiner Pensionierung, machte er endlich doch den Mund auf. Darauf sagte sein Chef: ‚Wären Sie früher mal so auf mich zugekommen, Sie wären heute bereits im Vorstand’. Daraufhin erhielt mein Nachbar einen Herzinfarkt & verstarb. Möchte ich auch genau so enden?

Oder die Kaffeegesellschaft:
Eingeladen wurden 4 Leute. 2 Kuchen standen bereit. Der Gastgeber & sein Ehrengast teilten die Kuchen alleine unter sich auf. Wie wird nun der Ehrengast diese Feier beurteilen? Der Gastgeber? Die übrigen Gäste?

Manche Leute erkennen etwas- andere lassen sich berieseln von den, was andere entdeckten. Doch die Meisten wissen gar nicht was sie erkannten, um was es überhaupt geht.

Wann wird umgesetzt das Besprochene? Das Unausgesprochene? Hätte es auch erwähnt werden sollen? Wann wird eingehalten das Versprochene? Wann erkennt man endlich das Wesentliche? Was gibt es denn nun tatsächlich Wichtigeres im Geschäftsleben als den Kunden? Der Chef? Die Berichte? Der Vorstand? Lieferanten? Spediteure? Die Muttergesellschaft?
Hat man wirklich das Glück einen Vorgesetzten erwischt zu haben, der sich für einen einsetzt? Der Rückgrat hat? Der nicht nur nickt, sondern auch kämpft & Einspruch einlegt? Der delegieren kann? Der sich nicht blenden lässt?

Gar viel gibt es noch zu berichten & doch geht es nur um eins:
Sich nicht mehr neben sich zu fühlen. So versuche ich das. Auch wenn mich sonst noch weitere Fragen quälen wie: Schreibt, sagt, äußert man das, was man denkt, was man meint, das der Andere hören will oder teilt man nur mit, was man wirklich denkt? Trinkt man um zu vergessen oder vergisst man, dass man eigentlich ein Säufer ist?

Ich kämpfe weiterhin. Ich bleibe ich. Die Welt brauche ich nicht zu verstehen- sie auch nicht mich- allerdings brauche ich erst recht nicht die Welt zu sein.

Höchstens für eine Frau, die komplette Frauenwelt?
Eines Tages wird alles so sein, wie ich es sehe. Darauf vertraue ich, befinde ich mich immer noch neben mir?

(eingegeben am 15.09.07 – ausgedacht 04/07)

Mittwoch, 12. September 2007

Menschliche Züge 01 07

Menschliche Züge 01 07

Du kennst doch den Menschen
Er möchte alles scheibchenweise erfahren
Behutsam

Schweige wenn nötig
Kein Wort zuviel
Auch wenn es der Wahrheit entspricht

Missachte lieber die Allgemeinheit
Sie ist misstrauisch
Folgt nur langsam

Was Dir in den Sinn kommt führe durch
Beachte wohl die Konsequenzen
Sei Dir deren bewusst
Lasse die Wahrheit beiläufig einfließen
Versuche trotz allem dabei Mensch zu bleiben

Überfordere keinen
Gehe auf Dein Gegenüber ein
Eines Tages ist auch Deine Zeit gekommen
Das sei Dir im Sinn

Der Mensch lechzt doch ständig nach
Beachtung
Bestätigung
Verständnis

Lasse ihn erzählen
Gewähren
Höre gut zu
Lernst Du was?

Vermittele trotz allem den Eindruck er sei der Mittelpunkt
Seicht gehe mit Deinem Gegenüber um
Entdecke & respektiere Grenzen

Heilige die ungeschriebenen Gesetze
Es sind bloß Menschen
Nur menschliche Züge

(eingegeben am 12.09.07 – ausgedacht 01/07)

Am Ende 01 07

Am Ende 01 07

Am Ende befinde ich mich
Gestern war es noch rosig
Heute alles grau in grau

Ich weiß
Eines Tages wäre ich froh befände ich mich dort wo ich nun verweile
Eines Tages kommt die Klärung
Wahrheit
Aufklärung
Verklärung …

Es liegt weiterhin alleine an mir
Die Menschen sind & bleiben grausam
Treffe 2 Leute – Du erhältst dann 5 Meinungen
Mindestens

Die Betroffenen selber zeigen Verständnis
Die zu vernachlässigende Gruppe Menschen lehnt sich immer auf
Endlich können die sich beweisen
Endlich sich aus ihrer eigenen Schlinge befreien

Endlich gibt es einen anderen Sündenbock als sie
Endlich eine Abwechslung
Endlich etwas Neues
Endlich Entkommen
Sie ihrer Einsamkeit
Der Routine
Des Selbstmitleids

Stritten sie nicht gerade noch auf das Heftigste miteinander?
Es sind nur Menschen
Das werden sie wohl ein Leben lang bleiben

Schon immer wurde der gemieden der den
Missstand entdeckt, ausspricht & anprangert
Der den
Missstand begeht erhält allerdings meistens noch eine Begnadigung

Sei nicht am Ende
Vergegenwärtige Dir alles
Merke es Dir
Lasse Dir Geschichten einfallen
Erinnere Dich an Märchen, Legenden oder Sagen

Wie die des Froschs der im Milchtrog um sich tritt & um sein Leben kämpft
Verwandle also alles in dahin schmelzende Butter

Wie der Frosch der einsam den Turm erklimmt
Egal ob taub oder belächelt
Erstürme auch Du Deinen Turm

Eines Tages wirst Du wirklich ganz am Ende sein
So genieße nun trotz allem diese Lappalie

Und dann
Dann presche & pese zurück in Dein
Wundervolles Leben

(eingegeben am 12.09.07 – ausgedacht 01/07)

Dienstag, 11. September 2007

Königin 2. Klasse 01 07

Königin 2. Klasse 01 07

Siehe
Die vermeintliche Königin

Doch sie ist es nicht
Im Gegenteil

Sie wird kleiner, unbedeutender, wenn man sich mit ihr beschäftigt
Sie bleibt ein Nichts
Sie ist unsicher & unselbstständig

Ihr Lachen wirkt künstlicher- täglich
Ihre Fröhlichkeit wirkt aufgesetzter- stündlich
Eines Tages erkennt ein Jeder die wahren Kleider der Königin 2. Klasse

Passe auf Dein Schicksal auf
Es ergibt sich was sich ergeben soll
Die Masse bleibt wankelmütig
Vorsichtig
Zurückhaltend
Unehrlich
Wechselhaft

Wer will schon die Wahrheit?
Wer setzt sich für sie schon ein?

Sie will nicht nachdenken
Unterhalten werden
Getäuscht werden

Was bedeutet Dir schon eine Königin 2. Klasse?

(eingegeben 11.09.07- ausgedacht 01 2007)

Der Flummi 01 07

Der Flummi 01 07

Es gibt tatsächlich Tage
Da ist alles zäh wie Kaugummi
Man fühlt sich dann als Flummi

Überall eckt man an
Man befindet sich im wahren Bann

Wer gestern noch zu mir stand
Wechselte heute die Seiten
Ich möchte etwas verändern
So stürmte ich vor
Keiner hinterher

Derjenige dem alles egal ist
Der wird unterstützt
Derjenige der etwas optimieren möchte
Der wird verkannt
Gemieden

Wann endlich kommt die Wahrheit ans Licht?
Wann hört die Aneckerei auf?
Wann kann ich wieder vor Freude hüpfen?

(eingegeben 11.09.07- ausgedacht 01 2007)

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