Deine Gedanken 05 07
Deine Gedanken
Sind Dir
Sind Deine
Lasse sie von niemanden Dir verwässern
Sie begleiten Dich
Mal schweben sie um die Zukunft
Dann um die Gegenwart
Gleichzeitig aber auch um die Vergangenheit?
Mal reflektieren sie den Ist-Zustand
Oder widerspiegeln das Bild wie es sein sollte
Ein königlicher Kaiser wer dies versteht & erkennt
Wer sonst außer Dir hat Deine Gedanken?
Wer macht es sonst noch heutzutage?
Lasse daher alles auf Dich zukommen
Bleibe standhaft
Du bist der Weg & der Sinn
Dein Nächster
Dein Gegenüber
Alle sind sie
Blind
Taub
Geblendet
Warum auch Du?
Willst Du Dich durch die Untergangsstimmung auch anstecken lassen?
Merkst Du nicht wie der Neid einhergeht?
Wie der Selbstschutz aufgebaut wird?
So sei in Deinem Tun tatsächlich ein Gott
Höre nicht auf anzufangen
Fange nie an aufzuhören
Teile Deine Gedanken mit
Probiere sie aus
So was nennt man Leben
(eingegeben am 16.09.07 – ausgedacht 05/07)
per arne - 16. Sep, 20:14
Heute Ist Es So Weit 05 07
Endlich bin ich dazu bereit = Möchte nicht mehr das Leben Anderer führen; eine Marionette darstellen, sondern nur ich sein. Mein Leben leben, mich nicht in Frage stellen lassen; das erledigen, was mir wichtig ist. Schaffe ich etwas heute nicht, so probiere ich es morgen erneut. Der Tag hat zwar 24 Stunden- jede einzelne Sekunde will ich dennoch genießen.
Alles bedarf etwas Zeit- ich bin nun für alles bereit. Gleich morgen starte ich damit …
(eingegeben am 16.09.07 – ausgedacht 05/07)
per arne - 16. Sep, 20:01
Neben Mir 04 07
Ich bin neben mir. Es gibt momentan gar zu selten ein Miteinander, ein Zusammensein, ein gemeinschaftliches Respektieren; viel mehr überwiegen die hinterlistigen, gemeinen Gedanken, die Eifersucht, der Krieg, das Spiel ‚Viel Lärm Um Nichts’ bzw. ‚Das Geschwätz Um Banalitäten’.
Was morgen ist, zählt nicht; interessiert auch niemanden. Ebenso was gestern noch war & galt. Nur das Heute & Jetzt scheint entscheidend. Wozu führt das? Fördert das die Unterstützung? Das Wir? Wo bleibt der gegenseitige Respekt? Achtung?! Das Entstehen einer tollen Gemeinschaft? Immer nur einer sein? Einer von vielen? Im Haifischbecken? Willkommen zur Piranha Party???
Weiß man nicht: Auch der Gegenüber hat seine Gedanken, Probleme, Erfahrung, Befürchtungen, Erwartungen- wann wird das je berücksichtigt? Kann man sich austauschen, laut voreinander denken, alles erzählen, ohne dass es paar Momente später die ganze Öffentlichkeit weiß? Was ist machbar? Bleibt das Verhältnis ausgeglichen? Wer gibt mehr? Wer bedient sich ausschließlich?
Lässt sich nur ständig bedienen? Wann wird die Waage stimmig sein? Ausgeglichen???
Immer wieder finde ich mich neben mir. Ich versuche kleine Schritte zu tätigen. Noch kleiner als noch vor einer Woche, aber wann gehe ich gar nicht mehr voran? Werde ich jemals ankommen? Oder eher zurückgehen? Rückwärts? Immer wieder mehr zurück? Soll ich immer wieder zurückstecken? Demütiger werden? Meine Erwartungen noch niedriger schrauben?
Manchmal hat man seine Stimme zu erheben; es muss nicht immer gar zu harmonisch sein; Widerspruch tut Not & gut- er belebt. Er gleicht einem Annähern, Erwachen. Ein Finden des gemeinsamen Nenners. Ist dies allerdings möglich? Erhält man so nicht Auseinandersetzungen, Frustration, Funkstille, Resignation an Stelle von Warnung, Austausch von Erfahrungen, das Verschmelzen von Lebensweisheiten mit –Erwartungen, ein stetiges Ergänzen?
Wird er, der Nenner, wirklich erkannt? Genannt? Benannt? Berücksichtigt?
Ernst genommen? Was tun wenn man über das Ziel hinaus geschossen hat? Kann man das überhaupt? Werden so nicht neue Horizonte, Perspektiven geöffnet & eröffnet?
Ungeschickt ist die ungleiche Behandlung. Betrachtest Du Dich selber aber auch mal kritisch? Was trägst Du zum Schlichten bei? Wie hilfst Du dem Verständnis, der Offenheit, dem Miteinander?
Weißt Du denn nicht: Wieso kümmere ich mich um den Splitter in dem Augen meines Bruders, übersehe dabei aber immer wieder die Balken in meinen sämtlichen Augen?
Ich sehne herbei die Bestätigung, die Streicheleinheiten- in jeder Hinsicht, den Frieden in mir, den Frieden meiner Anwesenheit, das Fröhlichsein, die Perspektive, das Miteinander.
So raffe ich mich auf- es wird mir gelingen. Wenn nicht heute, dann morgen. Ich versuche klar zu sehen. Selbstverständlich fällt mir immer wieder die Geschichte meines Nachbarn ein:
Brav arbeitete er ohne zu murren jeden Tag. Leistete umsonst Überstunden- ohne Extras, Dankbarkeit, Lohn, Sonderbegünstigungen u.ä. zu erhalten. Dann, eine Woche vor seiner Pensionierung, machte er endlich doch den Mund auf. Darauf sagte sein Chef: ‚Wären Sie früher mal so auf mich zugekommen, Sie wären heute bereits im Vorstand’. Daraufhin erhielt mein Nachbar einen Herzinfarkt & verstarb. Möchte ich auch genau so enden?
Oder die Kaffeegesellschaft:
Eingeladen wurden 4 Leute. 2 Kuchen standen bereit. Der Gastgeber & sein Ehrengast teilten die Kuchen alleine unter sich auf. Wie wird nun der Ehrengast diese Feier beurteilen? Der Gastgeber? Die übrigen Gäste?
Manche Leute erkennen etwas- andere lassen sich berieseln von den, was andere entdeckten. Doch die Meisten wissen gar nicht was sie erkannten, um was es überhaupt geht.
Wann wird umgesetzt das Besprochene? Das Unausgesprochene? Hätte es auch erwähnt werden sollen? Wann wird eingehalten das Versprochene? Wann erkennt man endlich das Wesentliche? Was gibt es denn nun tatsächlich Wichtigeres im Geschäftsleben als den Kunden? Der Chef? Die Berichte? Der Vorstand? Lieferanten? Spediteure? Die Muttergesellschaft?
Hat man wirklich das Glück einen Vorgesetzten erwischt zu haben, der sich für einen einsetzt? Der Rückgrat hat? Der nicht nur nickt, sondern auch kämpft & Einspruch einlegt? Der delegieren kann? Der sich nicht blenden lässt?
Gar viel gibt es noch zu berichten & doch geht es nur um eins:
Sich nicht mehr neben sich zu fühlen. So versuche ich das. Auch wenn mich sonst noch weitere Fragen quälen wie: Schreibt, sagt, äußert man das, was man denkt, was man meint, das der Andere hören will oder teilt man nur mit, was man wirklich denkt? Trinkt man um zu vergessen oder vergisst man, dass man eigentlich ein Säufer ist?
Ich kämpfe weiterhin. Ich bleibe ich. Die Welt brauche ich nicht zu verstehen- sie auch nicht mich- allerdings brauche ich erst recht nicht die Welt zu sein.
Höchstens für eine Frau, die komplette Frauenwelt?
Eines Tages wird alles so sein, wie ich es sehe. Darauf vertraue ich, befinde ich mich immer noch neben mir?
(eingegeben am 15.09.07 – ausgedacht 04/07)
per arne - 15. Sep, 00:31
Menschliche Züge 01 07
Du kennst doch den Menschen
Er möchte alles scheibchenweise erfahren
Behutsam
Schweige wenn nötig
Kein Wort zuviel
Auch wenn es der Wahrheit entspricht
Missachte lieber die Allgemeinheit
Sie ist misstrauisch
Folgt nur langsam
Was Dir in den Sinn kommt führe durch
Beachte wohl die Konsequenzen
Sei Dir deren bewusst
Lasse die Wahrheit beiläufig einfließen
Versuche trotz allem dabei Mensch zu bleiben
Überfordere keinen
Gehe auf Dein Gegenüber ein
Eines Tages ist auch Deine Zeit gekommen
Das sei Dir im Sinn
Der Mensch lechzt doch ständig nach
Beachtung
Bestätigung
Verständnis
Lasse ihn erzählen
Gewähren
Höre gut zu
Lernst Du was?
Vermittele trotz allem den Eindruck er sei der Mittelpunkt
Seicht gehe mit Deinem Gegenüber um
Entdecke & respektiere Grenzen
Heilige die ungeschriebenen Gesetze
Es sind bloß Menschen
Nur menschliche Züge
(eingegeben am 12.09.07 – ausgedacht 01/07)
per arne - 12. Sep, 15:03
Am Ende 01 07
Am Ende befinde ich mich
Gestern war es noch rosig
Heute alles grau in grau
Ich weiß
Eines Tages wäre ich froh befände ich mich dort wo ich nun verweile
Eines Tages kommt die Klärung
Wahrheit
Aufklärung
Verklärung …
Es liegt weiterhin alleine an mir
Die Menschen sind & bleiben grausam
Treffe 2 Leute – Du erhältst dann 5 Meinungen
Mindestens
Die Betroffenen selber zeigen Verständnis
Die zu vernachlässigende Gruppe Menschen lehnt sich immer auf
Endlich können die sich beweisen
Endlich sich aus ihrer eigenen Schlinge befreien
Endlich gibt es einen anderen Sündenbock als sie
Endlich eine Abwechslung
Endlich etwas Neues
Endlich Entkommen
Sie ihrer Einsamkeit
Der Routine
Des Selbstmitleids
Stritten sie nicht gerade noch auf das Heftigste miteinander?
Es sind nur Menschen
Das werden sie wohl ein Leben lang bleiben
Schon immer wurde der gemieden der den
Missstand entdeckt, ausspricht & anprangert
Der den
Missstand begeht erhält allerdings meistens noch eine Begnadigung
Sei nicht am Ende
Vergegenwärtige Dir alles
Merke es Dir
Lasse Dir Geschichten einfallen
Erinnere Dich an Märchen, Legenden oder Sagen
Wie die des Froschs der im Milchtrog um sich tritt & um sein Leben kämpft
Verwandle also alles in dahin schmelzende Butter
Wie der Frosch der einsam den Turm erklimmt
Egal ob taub oder belächelt
Erstürme auch Du Deinen Turm
Eines Tages wirst Du wirklich ganz am Ende sein
So genieße nun trotz allem diese Lappalie
Und dann
Dann presche & pese zurück in Dein
Wundervolles Leben
(eingegeben am 12.09.07 – ausgedacht 01/07)
per arne - 12. Sep, 14:52
Königin 2. Klasse 01 07
Siehe
Die vermeintliche Königin
Doch sie ist es nicht
Im Gegenteil
Sie wird kleiner, unbedeutender, wenn man sich mit ihr beschäftigt
Sie bleibt ein Nichts
Sie ist unsicher & unselbstständig
Ihr Lachen wirkt künstlicher- täglich
Ihre Fröhlichkeit wirkt aufgesetzter- stündlich
Eines Tages erkennt ein Jeder die wahren Kleider der Königin 2. Klasse
Passe auf Dein Schicksal auf
Es ergibt sich was sich ergeben soll
Die Masse bleibt wankelmütig
Vorsichtig
Zurückhaltend
Unehrlich
Wechselhaft
Wer will schon die Wahrheit?
Wer setzt sich für sie schon ein?
Sie will nicht nachdenken
Unterhalten werden
Getäuscht werden
Was bedeutet Dir schon eine Königin 2. Klasse?
(eingegeben 11.09.07- ausgedacht 01 2007)
per arne - 11. Sep, 18:24
Der Flummi 01 07
Es gibt tatsächlich Tage
Da ist alles zäh wie Kaugummi
Man fühlt sich dann als Flummi
Überall eckt man an
Man befindet sich im wahren Bann
Wer gestern noch zu mir stand
Wechselte heute die Seiten
Ich möchte etwas verändern
So stürmte ich vor
Keiner hinterher
Derjenige dem alles egal ist
Der wird unterstützt
Derjenige der etwas optimieren möchte
Der wird verkannt
Gemieden
Wann endlich kommt die Wahrheit ans Licht?
Wann hört die Aneckerei auf?
Wann kann ich wieder vor Freude hüpfen?
(eingegeben 11.09.07- ausgedacht 01 2007)
per arne - 11. Sep, 18:10
Mensch - Lebe 01 07
Hey- was ist mit Dir los?
Du siehst ja aus wie der Tod
Mensch – Lebe
Du weißt doch
Eines Tages schlafen wir alle den endlosen Schlaf- so
Mensch – Lebe
Was hält Dich davon ab?
Sind es nicht Vorwände?
Ausflüchte?
Flucht vor uns?
Von wem?
Wer oder was hält Dich davon ab Deine Träume zu leben?
Was war in der Vergangenheit?
War es nicht immer so, dass etwas passieren musste?
Dass es Dich erst richtig motivierte?
Dass es danach erst richtig funktioniert?
Das Leben gleicht nicht Deiner Idealvorstellung
Zumindest im Moment
Aber eines Tages wird es wieder so sein- so
Mensch – Lebe
So viel Geheimes liegt vor Dir
So viel Geheimes möchte noch erlebt werden
Mensch – Lebe
Sei der Hauptdarsteller in Deinem Leben
Dein eigener Regisseur
Fehler treten auf
Ebenso Missverständnisse
Baue Brücken auf
Lerne zu verzeihen
Lerne zu verstehen
Und lebe
(eingegeben am 09.09.07 – ausgedacht 01/07)
Best Of That Mess 01 07
You’re confrontated with lots of
People
Expectations
Experience
Of course you don’t have to have the same opinion
Different points of view are certain
You said your feelings
Somebody else totally disagrees with you
So why do you care?
It’s his fault
His dilemma
His life
You talked with all concerned people
Your statement is clear
So don’t worry at all
Make the best of that mess
Find out who’s on your side
Of course some people disagree with you
Should you be in love with the whole world?
No
Try to understand the other people
Their point of view
Still think what you say
Say what you think
Mean what you say
Say what you mean
Respect the others
Their opinions
And after all
Make the best of that mess
(eingegeben am 09.09.07 – ausgedacht 01/07)
Zerfetzte Träume 11 06
Meine Träume sind zerfetzt
Vorbei
Überholt
Wie meine Seele
Es schlich sich ein
Nun wirkt mein Leben einzigartig gemein
Was hält mich noch am Leben?
Was macht mich aus?
In einem Moment alles zusammengebrochen
Zählt der Augenblick?
Ich nicht?
Nur das Nutzen der Möglichkeiten?
Ausnutzen der Menschen?
Ein Universum von Zweckgemeinschaften?
Oder doch lieber das Umarmen der Sekunden?
In mir
Pocht weiterhin das Leben
Ich lehne mich auf
Ich besinne mich
Ich erhebe meine Stimme
Ich verstumme
Alles zur rechten Sekunde?
(eingegeben am 09.09.07 – ausgedacht 11/06)
Übermorgen 11 06
Heute geht’s mir gar nicht gut
Das Leben spielt übel mit mir mit
Kann mich nicht aufraffen
Das machte ich in der Vergangenheit gar zu häufig
Ich kann nicht mehr
Alles ist mir über
Morgen möchte ich nicht mehr leben
Morgen möchte ich die Qual überstanden haben
Morgen will ich erlöst sein
Morgen will ich mich im Jenseits befinden
Morgen möchte ich frei sein
Was schreibe ich da bloß?
Existiere ich morgen nicht mehr gibt es kein Übermorgen
Übermorgen möchte ich doch mit meinem Partner zusammenleben
Übermorgen möchte ich die Früchte ernten
Übermorgen möchte ich erfahren wen mein Patenkind heiratet
Übermorgen treten wieder auf Frühling & Sommer
Übermorgen möchte ich wieder aktiv sein
Übermorgen werde ich wieder fröhlich vor mich hin wuseln
Übermorgen wird kommen wenn ich heute & morgen meistere
So nehme ich die Herausforderung an
So ruhe ich mich nun etwas aus
Doch sobald wie möglich spiele ich wieder ich
Ich bin wieder da
Habe Alles Falsch Gemacht 11 06
Du sagst Du habest alles falsch gemacht
Wie kommst Du darauf?
Bitte verdränge diesen Gedanken
Du brauchst Dich daran nicht zu erinnern
Prima das mal laut gedacht zu haben
Es aber nicht wahr
So können wir geschwind diesen Gedanken verwerfen
Wir beide kreiren gemeinsam unser Leben
Unsere Beziehung
Wie wir uns damals verhielten
War das Bestmögliche zu dem damaligen Zeitpunkt
Wir haben alles richtig gemacht
Kein Bedauern
Unser menschliches Verhalten erlaubt Fehler
Die sind möglich
Wir haben jedoch alles richtig gemacht
Dornen 11 06
für Anne
Die Dornen schleichen sich mitunter gar gerne in unser Leben
Sie gehören wohl auch dazu
Akzeptiere sie
Stelle Dich auf sie ein
Schütze Dich
Überstehe sie
Versäume dennoch nichts in Deinem kostbaren, eigenen Leben
Nutze die Gelegenheit
Die Phase
Ohne Dornen
Lebe Dein eigenes wahres Leben
Schreite mit Deinem Glück
Mit Dornen
Ohne Dornen
Stelle Dich geschwind fröhlich auf sie ein
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Die Baumallee 11 06
für Anne
Unzählig viele Bäume vor uns
Eine richtige Baumallee
Die Schatten werden länger
Das Zirpen der Grillen lauter
Der Grillgeruch intensiver
Bei uns breitet sich eine gewisse Harmonie aus
Eine Vertrautheit
Ein Zusammenhalt
Wir geben unserem Leben einen Sinn
Der sind wir
Unser Zusammensein
Alles gemeinsam bestehen
Überstehen
Unzählig viele Momente vor uns
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Das Meer 11 06
für Anne
Das Meer
Es lockt uns zu sich her
Die Brandung hört man ständig hier
Nun sind wir auch dabei
Gestillt ist schon längst unsere Urlaubs-Gier
Von der ersten Sekunde an
Unfassbar bleibt allerdings unsere Lebens-Gier
Einerlei
Was geschieht- wir leben
Unsere Freude bemerkt ein jeder überall
Am Meer, im Gebirge oder im Weltall
Denn
Das Leben
Es lacht uns zu sich
Eben
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Wirklich 11 06
für Anne
Das Wirkliche wird zum Traum
Ein Sommernachtstraum?
Leben wir nun unseren Traum?
Interessiert der uns manchmal kaum?
Im Felde gingen wir so eben
Du entdecktest gar liebliche Blumen
Nun habe ich sie in Erinnerung
Schließe ich die Augen
Sind sie mir allgegenwärtig
In meinen Gedanken sammeln wir uns dort
Zum Picknick
Zum fröhlichen Zusammensein
Zum munteren Anschweigen
Wirklich- ich schätze Dich sehr
Wirklich- ich liebe Dich noch mehr
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Im Weinberg 11 06
für Anne
Dort gehen wir heute hin
Der Wein ist uns nun im Sinn
Wohin man schaut
Grün
Natur
Grüne Berge- begegnen wir hier Gott?
Im Weinberg
Dort sind wir heute
Wir treffen auch viele sympathische Leute
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Oh Natur 11 06
für Anne
Wie ich Dir gerne lausche
Wie ich Dich bestaune
Wie ich Dich rieche
Wie ich Dich wahrnehme
Wie ich in Dir herumtolle
Du bist die Schönheit pur
Wie gerne sehe ich Dich
Ich lasse mich hier nieder
Und lasse mich überraschen was folgt
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Mich Anlehnen 11 06
für Anne
Möchte mich anlehnen
Suche Geborgenheit
Verteile sie auch
Ebenso Kraft
Möchte mir Dir zusammen sein
Dich spüren
Mit Dir aufwachen
Mit Dir leben
Möchte mit Dir die Natur erkunden
Alles mit Dir teilen
Alles mit Dir besprechen
Wie traumhaft mich an Dich zu kuscheln
Mit Dir zu kuscheln
Dich zu kennen
Alles zu seiner Zeit
Sich näher kommen durch unsere Entfernung
Unsere Distanz
Lasse uns zusammen kuscheln
Wenn die rechte Zeit wieder dafür angebrochen ist
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Waren-Erinnerung 11 06
für Anne
Zurück in Waren
Die Hauptstadt hinter uns
Ebenso wie merkwürdige Ereignisse
Wir alleine am Ufer
Mit ein paar Insekten
Die sommerliche Luft verzaubert uns
Ebenso die Landschaft und die Atmosphäre
Das kalte Wasser erfrischend
Das frische Fisch-Mahl äußerst lecker
Wir sind zusammen
Jeder Tag gleicht dann einem Urlaubs-Tag
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Im Kreuzgang 11 06
für Anne
Stille
Gleich kommen die Mönche
Betend im Gleichschritt
Andächtig
Würdevoll
Alles riecht geweiht
Alles akkurat
Wir finden Ruhe
Die brauchen wir
Besinnliche Tage kommen auf uns zu
Lasse uns denen munter entgegenschreiten
Sie fröhlich willkommen heißen
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Frühling 11 06
für Anne
Spürst Du es auch?
Der Frühling breitet sich aus
Wohin man blickt
Man findet sie
Die Frühlingsboten
Die Schmetterlinge lassen sich wieder sehen
Die Blumen lassen sich gehen
Sie öffnen sich
Sie wollen gen Himmel wachsen
So lasse uns es genau so tun
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Der Wald 11 06
für Anne
Den Wald vor Bäumen nicht sehen
Das Naheliegende nicht erkennen?
Am besten von Baum zu Baum hangeln
Und von Wald zu Wald
Schrittweise vorgehen
Nicht alles auf einmal
Sehen was Sache ist
Und umsetzen
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Der Donnerberg 11 06
für Anne
Während eines Gewitters suchen wir den Donnerberg auf
Gestern wollten wir hier hin
So bleibt er uns noch heute im Sinn
Was wir uns vornehmen
Werden wir umsetzen
Nichts hält uns davon ab
Kein Gewitter
Keine Hindernisse
Keine sonstigen Gründe
Barcelona wir kommen
Frankfurt auch
Und die Krone der Welt erst recht
Dich zu finden
Ist das Größte
Mit Dir sich zu binden
Ist unbeschreiblich wunderschön
Der Donnerberg
Er ist eine Reise wert
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Abendstimmung 11 06
Der Tag ist vollbracht
Es winkt der Abend
Man kuschelt zusammen
Man lässt den Tag im geistigen Auge Revue passieren
Langsam macht sich nun doch die Stille breit
Auch in mir
Man fängt an laut zu denken
Es verstummt so Einiges
Bis auf die Nacht-Tiere
Der Tag ist vollbracht
Gute Nacht
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Im Mittelpunkt 11 06
Was war hier mal gewesen?
Was ist hier nun?
Es regt die Phantasie an
Der liebe Himmel
Der muntere Berg
Was bedeutet es?
Dass wir unseren Focus richtig setzen?
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Die Steirnen Masken 11 06
für Anne
Sie können nicht lachen
Haben keine Emotionen
Kein Verständnis
Magst Du so sein?
Legst Du Deine Maske ab?
Hast Du ein Herz aus Stein?
Befreie Dich davon
Zerstöre Deine Maske
Deinen Panzer
Zeige Dein wahres Gesicht
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Der Blick Nach Oben 11 06
für Anne
Er sei Dir gestattet
Der Blick nach oben
Gespannt & neugierig bleibt man beim Gucken
Immer neue Eindrücke
Neue Orientierungen
Neue Ziele
Doch auch der Blick nach unten ist prima
Oder der Blick zurück
Alles im rechten Augenblick
Mal schauen
Mal sich gehen lassen
Mal Glück haben
Mal aktiv sein
Habe weiterhin den Blick für alles
Sei & bleibe für alle Seiten offen
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Schöne Natur 11 06
für Anne
Bleibe Dir treu
Höre nicht auf die allgemeinen Appelle
Jeder denkt nur an seine Interessen
Jeder deckt nur seine Interessen
Möchte seine eigene Börse aufblähen
Bleibe bescheiden
Halte Dich an Deine Leisten
So häufig ändern sich die Lagen
Das Wichtige bleibt
Traue Deinen Augen
Verlasse Dich auf Dein Gespür
Höre alles & menge Dein Wissen dazu
Denke wie Du bist
Du bist ein Teil der Natur
Du kannst alles mitbewirken
Mitgestalten
Du kannst leiten
Verändere die allgemeine Meinung
Teile Dein Leben mit Deinen Leuten
Alles zu seiner Zeit
Werdet Ihr satt
Seid zufrieden
Du bleibst ein Teil der Natur
Der Allgemeinheit
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Bezaubernd 11 06
für Anne
Bleibe neugierig
Entdecke die Welt
Wie diese bezaubernde Blume
Die erkennst Du?
Sei froh
Was willst Du mehr?
Du siehst das Wesentliche
Sei freundlich
Bleibe menschlich
Lasse Dich nicht von der Allgemeinheit anstecken
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Steinreich 11 06
für Anne
Ich erblicke ein Haufen Steine
Da machte sich jemand sehr viele Mühe
Sammeln
Waschen
Bereitlegen
Wie schön
Für ihn ist es seine Welt
Jeder Stein erzählt seine Geschichte
Die Mosaik-Steinchen sind genau passend
Er fühlt sich dabei steinreich
Wie angenehm
Ich schätze seine An-Sammlung sehr
Freue mich für ihn
Versteht er genau so wahrscheinlich meine Welt?
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Der Steinhauer 11 06
für Anne
Gude Du
Was machst Du?
Warum machst Du es?
Was denkst Du dabei?
Möchtest Du etwas verdrängen?
Etwas Schönes festhalten?
Nur zu
Mache es
Ziehe Dich zurück
Sei alleine
Mache was Du denkst, das Du brauchst
Vergesse dabei bitte aber nicht
Manchmal hilft dem Menschen am besten etwas Menschliches
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Paradies 11 06
für Anne
Haben wir unser Paradies bereits erreicht?
Wir wissen doch was wir wollen
Einiges läuft bereits wie wir es uns vorstellen
Uns ist & bleibt bekannt der damalige Geruch
Der damalige Spruch
Das damalige Gespräch
Regnet es
Wissen wir wie toll unser gemeinsamer Sommer war
Ist es gar zu heiß
Schmelzen wir lieber nicht dahin
Wir tanken uns stattdessen auf
Lasst uns unser Paradies-Leben weiterhin leben
Das haben wir uns doch verdient
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Ausruhen 11 06
für Anne
Meine Augen ruhen sich
Haben so viel gesehen
Sehen müssen?
Manchmal kann ich gar nicht alles verstehen
Das Grüne beruhigt
Der Baum gibt Halt & Sauerstoff
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Gute Freunde 11 06
für Anne
Wir gleichen
Schatten & Sonne
Grün & gelb
Wir wissen Einiges voneinander
Die Stärken
Die Ängste
Die Vorlieben
Die Schwächen
Eben weil es so ist
Halten wir dennoch zusammen
Oder gerade deshalb?
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Wir Sind Hier 11 06
für Anne
Hier wo wir sind
Ist der Mittelpunkt der Erde
Alles blüht auf
Etwas liegt in der Luft
Der süße Duft?
Liebe?
Frühling?
Der summende Anflug der fleißigen Bienen?
Geheimnisvoll & unsicher wie es erstand
Vertraut wie nah die Blüten sich sind
Hervorragend- etwas Fremdes gesellt sich gar lieblich dazu
Das Liebste liegt in Vertrautheit offen
Es herrscht alleine die Zweisamkeit
Verständnis & Harmonie
Hier sind wir
Wo bleibt Ihr?
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Die Wilde Un-Ordnung 11 06
für Anne
Es scheint unpassend zunächst
Doch beim nächsten Blick wirkt es passend
Dann endlich rufen wir aus das liebliche:
Passt schon!
Ein nettes Durcheinander
Fehlt etwas
Wirkt das Bild komplett anders
Interessant
Es kann alles sein
Was spricht Dich an?
Was flüstert es Dir zu?
Die Verzierung?
Die Vögel?
Die schießwütigen Jungfrauen?
Die Jungrau im Mittelpunkt?
Die schützenden Schilder am Rand?
Wo fällt nun Dein Blick hin?
Wo bleibt er stehen?
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Extremes 11 06
für Anne
Bunt & schlicht braun
Lebendig & künstlich
So viel Extremes befindet sich nebeneinander
Und doch gleicht es einem in sich stimmigen Bild
Die Extremen muss man mal durchlebt & erlebt haben
Dennoch hat man immer wieder die entsprechenden Zeiten anzuerkennen
Die Zeiten des Ausruhens
Die Zeiten des Alleinseins
Die Zeiten der Gemeinsamkeit
Die Zeiten des Zusammengehörens
Sich näher kommen obwohl man doch auf Distanz sich hält & lebt
Schweigen und doch alles aussagen
Sich nicht sehen & trotzdem wissen was in etwa der Andere denkt
Ich liebe Dich
Und zwar extrem
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Liebelei 11 06
Gerade noch Ton & Farbe
Nun gebrannt
Bemalt
Offen für alle Aufgaben
Für mich ein toller Anblick
Für sie eine Liebelei
Für ihn der Lebensin- & -erhalt
So sei in Deinem Tun ein Gott
Sei von Dir ebenso überzeugt wie Dein Tun
Deine Begeisterung steckt Andere an
Deine Begeisterung ist für Andere Lebensinhalt
So mache alles mit der absoluten Überzeugung
Erkennt jemand Dich nicht
Kümmere Dich nicht darum
Sei Du
Sei Deine Liebelei
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Aufblühen 11 06
für Anne
Echtes Leben spüren
Gemeinsam alles schaffen
Dabei die Geduld nicht verlieren
Sich zurückziehen
Keinen sehen
Sich mit sich abgeben
Aufblühen wenn es so weit ist
Aufleben wenn man es möchte
Aufstehen wenn man zu lange liegen geblieben ist
Zusammen leben
Zusammen die Hindernisse überstehen
Jederzeit
Jeder auf seiner Art
So blühe auf wann & wenn Du magst
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Oktober-Morgen 11 06
für Anne
Heute morgen sind wir richtig früh aufgestanden
Nun stapfen wir geschmeidig durch den Wald
Wir entdecken sogar mitunter Morgentau
Was für eine beeindruckende Schau
Die pure Natur gibt uns Auftrieb
Die haben wir gemeinsam sehr lieb
Was gibt es Schöneres?
Unser Blick bleibt aufrecht
Wir neugierig
War da nicht ein Rascheln um Unterholz?
Entdeckten wir gerade nicht ein Reh?
Nun ein Hase?
Wir sind zusammen
Dies ist ein Morgen nach meinem Geschmack
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Landes-Idylle 11 06
für Anne
Zusammen reisen wir
In Sichtweite eine gut erhaltene Ruine
Dort ist heute ein Restaurant
Da wollen wir uns stärken
Auftanken
Nun sammeln wir neue Eindrücke
Treffen nette Leute
Haben eine richtig gute Zeit
Es ist halt wieder unsere Zeit
Auf unsere weitere wunderschöne Zeit
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Das Vollkommene Glück 11 06
für Anne
Gerade war ich noch im Regen
Im dichten Wald
Nun stehe ich an der Lichtung
Mir geht ein Licht auf
Die liebe Morgensonne strahlt mich dazu noch an
Ich bin nicht mehr alleine
Wird nicht doch alles gut?
Muss man manchmal im Regen stehen?
Gibt es ein gewisses Schicksal für uns?
Erkenne ich nicht erst heute durch den vermeintlichen
Umweg das vollkommene Glück?
Was geschieht, das geschieht?
Unabhängig ob es mir passt oder nicht?
Warum mache ich dann nicht das Beste daraus?
Bin glücklich wenn ich mich nicht all zu unglücklich fühle
Bin glücklich wenn meine Mitmenschen glücklich sind
Das Vollkommene Glück
Kommt es nicht in Raten?
Lässt es uns nicht gerne manchmal warten?
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Genießen 11 06
Genießen es genießen zu dürfen?
Genießen nichts zu sagen?
Das liebe Schweigen
Genießen das Chaos- man hat eine Beschäftigung gefunden
Genießen die Ordnung- man hat sich eine Pause verdient
Muss alles sinnvoll sein?
Seinen Zweck erfüllen?
Stimmt es nicht
Einfach nur vorhanden sein?
Einfach alles in sich hinaufziehen?
Einfach nur genießen?
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Daheim 11 06
für Anne
Hier bin ich daheim
Hier lasse ich mich nieder
Hier fühle ich mich wohl
Hier sind wir daheim
Warum das Erfüllen müssen?
Das Funktionieren?
Warum schweigen, wenn man herausschreien sollte, was einen stört?
Wieso das verdammte, ewige, eklige Anpassen?
Gleicht es Dir wirklich?
Reicht es Dir nicht auch?
Weshalb überall das übliche Bla-bla?
Mache Dich nicht untertan
Nie
Nirgendwo
Erst recht nicht den Statuten
Den Regeln
Den Alten
Längst überholten
Fühle Dich daheim
Überall
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Die Natur 11 06
für Anne
Gar wenig braucht der Mensch
Wirklich
Nur etwas
Grün
Wärme
Lebendiges
Natur
Leben
Nicht wirklich viel benötigt der Mensch
Wann sieht er das endlich ein?
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 11 2006)
Mein Leben 11 06
Mein Leben ist so
Wie ich es mir vorstelle
Manchmal hebe ich ab
Dann stehe ich mit beiden Beinen auf dem Boden
Manchmal ist es verrückt
Dann wieder richtig erfrischend
Ist mein Leben nicht so wie ich es mir erwünsche
Lebe ich bestens den Augenblick
Lasse mich nicht aufhalten
Lasse mich selber am Leben
Ich bin mein Leben
Mein Leben ist ich
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 11 2006)
Mein Blick 11 06
für Anne
Was fällt mir zuerst auf?
Wohin wandert mein Blick?
Was realisiert mein Auge?
Die erfrischenden Blumen?
Die summenden Insekten?
Den kalten Zaun?
Die Abgrenzung?
Das Verbotsschild?
Das Gebotsschild?
Hoffentlich sehe ich das Nächstliegende
Hoffentlich erkenne ich die glücklichen Zufälle in meinem Leben
Hoffentlich weiß ich über meine Besonderheit
Die Besonderheit die jeder Mensch hat
Wann werde ich sie bei mir finden?
Welche habe ich?
Warum nur sieht der Mensch das, was er nicht haben darf?
Was er nicht super perfekt vollendete?
Was ihm einfach nicht klappen wollte?
Wen & was er niemals kennen lernen durfte?
Wird sie jemals erfahren, wer sie ist?
Wozu sie alles in der Lage ist?
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 11 2006)
Unser Leben Lang 11 06
für Anne
Eine Burg in Sicht
Eine freie Burg?
Sie bietet uns Schutz
Ermöglicht unsere Gemeinschaft
Ein wunderschönes Miteinander
Unser Leben lang wuseln wir vor uns her
Es ergibt ein gutes Gefühl
Und unser Einkommen
Damit können wir in etwa Auskommen
Jeder hat seinen Platz in unserer Burg
Wolken haben uns nicht zu ängstigen
Sie bringen uns Regen
Und damit den nassen Segen
Wir werden uns baldmöglichst wieder regen
Der Wind stört uns auch nicht
Er bedeutet Veränderung
Das brachliegende Land beunruhigt uns ebenso nicht
Demnächst blüht es wieder auf
So wuseln wir unser Leben lang vor uns her
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 11 2006)
Der Abhang 11 06
für Anne
Der Abhang bietet viel Licht & Schatten
Gerade sind wie noch gemeinsam über die Wiese gewetzt
Nun ziehen wir uns zurück
Beobachten das bunte Treiben
Was erscheint gleich?
Ein Reh?
Ein Mensch?
Ein Hase?
Ein Pferd?
Ein Mensch?
Ich spüre
Die Lebenskraft &
Den Lebensmut
In mir aufsteigen
Möchte aktiv sein
Nicht mehr stehen bleiben
Nicht mehr maßlos sein
Manchmal braucht man seine Pause
Manchmal benötigt man Schatten
Manchmal Sonne
Die liebe Morgensonne
Es liegt an einem selber wo man sich befindet
Im Abhang
Im Tal
An der Spitze
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 11 2006)
Das Paar 11 06
für Anne
Zusammen mit dem Liebsten
Sich gehen lassen
Sich öffnen
Alles geschehen lassen
Den Moment in sich aufziehen
Kein Wort zuviel
Kein Wort im falschen Augenblick
Augen zu & genießen
Die Ruhe wirken lassen
Sich anlehnen
Die starke Schulter sein
Die starke Schulter des Anderen gleichzeitig spüren
Gemeinsam schlafen
Gemeinsam schlummern
Gemeinsam träumen
Gemeinsam sich freuen ein Paar zu sein
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 11 2006)
Der Ausblick 11 06
für Anne
Man sieht einen Teil des Ganzen
Was steckt dahinter?
Was davor?
Was befindet sich daneben?
Was liest man zwischen den Zeilen?
Ist es immer so im Leben?
Man sieht einen kleinen Ausschnitt
Den Teil eines Teils
Macht man sich so das richtige Bild?
Erlaubt man sich das überhaupt?
Ohne Vorurteile?
Ohne eigene Erfahrungen?
Lässt man sich nicht leiten?
Verleiten?
Eben von Vorurteilen?
Erfahrungen?
Meinungen?
Allgemeine Interessen?
Lauert ständig die Meute?
Die Gesellschaft?
Die Allgemeinheit?
Eben das Gemeine?
Was für ein Ausblick
Ein Leben mit Dir
Was gibt es Schöneres?
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 11 2006)
Der Moment 11 06
für Anne
Eine Weggabelung in Sicht
Wohin verschlägt es ihn?
Wohin möchte sie?
Wo kommen wir an?
Wie kommen wir an?
Was wollt Ihr?
Im Moment liegen wir am Abhang
Wir lassen gemeinsam unsere Seele baumeln
Über uns wuseln die Menschen umher
Sie gleichen den fleißigen, emsigen Ameisen
Wissen die was sie wollen?
Mir egal wohin es uns treibt
Solange ich mit Dir zusammen bleiben darf
Gestern zog es uns noch nach links
Lasse uns doch heute rechts gehen
Und morgen geradeaus
Im Moment liegen wir sanft am lustigen Abhang
Und das ist gut so
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 11 2006)
Die Zarten Blüten 11 06
für Anne
Sieht man sie
Wird man vorsichtig
Sanft
Zurückhaltend
Still
Man hält den Atem an
Man inhaliert den Duft
Den Duft des Lebens
Man möchte sie berühren
Was befindet sich dahinter?
Eine Wand?
Eine Mauer?
Ein Gewässer?
Es interessiert mich nicht
Mich interessiert der Augenblick
Das Jetzt
Nicht die Eventualitäten
Nicht die diversen Möglichkeiten
Nicht die Was-wäre-wenn’s
Ausschließlich das Heute
Und diese zarten Blüten
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 11 2006)
Schade 11 06
Ach
Menschlein
Warum regst Du Dich so über Kleinigkeiten auf?
Du distanzierst Dich von mir
Ich gewann der neuen Situation das Optimale ab
Und das ist Dir nicht Recht?
Warum?
Schickte ich Dich fort?
Gönnst Du mir gar nichts?
Was willst Du?
Warum sagst Du es mir nicht direkt?
Was stellst Du Dir vor?
Menschlein
Es ist schade
Dass wir uns nichts zu sagen haben
Dass wir uns anschweigen
Dass wir nicht mal den Grund für das alles wissen
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 11 2006)
Herbst 11 06
für Anne
Die Blätter winken uns fröhlich zu
Das Fenster schützt uns
Das Haus lädt uns zur Einkehr ein
Wir befinden uns im Herbst
Es ist Zeit sich zu besinnen
Zur Ruhe zu kommen
Kraft zu sammeln
Geborgenheit in sich aufzuziehen
Mal still sein
Alles gelingt
Alles stimmt
Lebe auf
Sei lebendig
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 11 2006)
Wolken Behangen 11 06
für Anne
Über den Wolken
Ist dort die Freiheit?
Die Grenzenlose?
Das Grenzenlose?
Verstecken sich dort die Engel?
Die Meister?
Fallen sie deshalb nicht auf unsere Erde?
Ich atme durch
Die Berge im Visier
Der Ärger verraucht
Löst sich auf
In Wohlgefallen
Ich nehme ihn nicht ernst
Nichts ernst
Erst recht nicht mich
Ist das des Lebens’ Lösung?
Das Leben leicht nehmen
Sich nicht unterkriegen lassen
Sich durch nichts ablenken lassen
Seinen Weg gehen
Den kompletten Weg genießen
Nicht nur das Ziel
Das Ankommen
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 11 2006)
Traum In Rosa 11 06
für Anne
Ein Blick
Man träumt
Geduldig erhofft man seine fröhliche Zukunft
So genießt man alles
Man schießt nicht mit Kanonen auf Spatzen
Über den freut man sich in der Hand haltend
Alles klärt sich auf
Auch wenn es momentan noch grau in grau wirkt
Man stellt fest
Alleine sieht man diverse Worte
Gemeinsam erkennt man plötzlich das gesamte, brillante Gedicht
Einfach nur sein
Ein Traum
In Rosa
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 11 2006)
Die Feurigen Blumen 11 06
für Anne
Ich sehe feurige Blumen
Sogleich entfacht sich in mir ein Feuer
Das Feuer zu leben
Zu verzeihen
Seine Träume zu verwirklichen
Seine Wünsche zu erfüllen
Sich nicht in Kleinigkeiten zu verstricken
Zu leiten
Geleitet zu werden
Alles zu seiner Zeit
Sich freuen
Jederzeit
Erst recht über eine banale Kleinigkeit
Sich selber etwas gönnen
Ebenso wie seinen Mitmenschen
Das Feuer
Steckt es an?
Entfacht es auch etwas bei Dir?
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 11 2006)
Die Tiere 11 06
für Anne
Wie gemeißelt sehen sie aus
Unbeweglich
Starr
Stur
Wann gleiche ich denen?
Warum war ich auch mal so?
Wann werde ich es wieder sein?
Alleine
Es zählt doch der Augenblick
Der Moment in dem man die Morgensonne erblickt
Erkennt
Jede Minute mit Ärger
Bedeutet 60 Sekunden Verschwendung
Man hätte sie für etwas anderes fröhlicher einsetzen können
Huch
Haben sich eben nicht die Tiere bewegt?
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 11 2006)
Das Blumenmeer 11 06
für Anne
Vor uns ein Blumenmeer
Möchte man es nicht in sich einziehen?
Sich daran erinnern, wenn alles nur grau in grau scheint?
Möchte man nicht in diesem Meer baden gehen?
Sich einen Strauß pflücken?
Einfach noch etwas länger verweilen?
Wie schön ist’s zu leben & existieren
Worüber regte ich mich gerade noch auf?
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 11 2006)
Das Boot 11 06
für Anne
Das Boot
Es erholt sich
Sammelt Kraft
Wo war es gerade?
Was erlebte es?
Wer fuhr damit?
Wer erfuhr darin was?
Wer erfuhr etwas davon?
Eine Gesellschaft?
Ein Paar?
In Warren?
In Berlin?
Ein fröhlicher Zurückgezogener?
Weil er es so will?
Weil er es möchte?
Weil die Zeit dazu gekommen ist?
Das Boot lässt sich einfach treiben
Nimmt Fahrt auf
Alles zu seiner Zeit
Du auch?
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 11 2006)
Im Leben 11 06
für Anne
Mitten im Leben
Unterstützung
Gleichheit
Geborgenheit
Das ist Euer Leben
Macht es Euch eigen
Führt Euer eigenes Leben
Unternehmt wonach Euch ist
Missachtet die Norm
Seid nicht ständig norm-al
Nicht immer
Erfüllt Euch
Er fühlt Euch
Fühlt Euch
Kein Daherplappern
Lieber
Hinter sich selber stehen
Aufrecht gehen
Im Leben sich befinden
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 11 2006)
Das Zivilisierte Wild – Sein 11 06
für Anne
Hier ist
Das öde Menschsein
Dort das Anders sein
Man selber sein
Bäume die das Haus überragen
Kein Mensch in Sicht
Wie daheim
Die Natur überwiegt
Das Menschliche stört
Wo sind Träume?
Die Phantasien?
Das Man Selber Sein?
Ausbruch
Rückzug
Alles zu seiner Zeit
Alleine sein
Sich bemitleiden
Beweihräuchern
Die Sterne gehen auf
Die Morgensonne bleibt
Du bist Du
Ich bin ich
Wir sind wir
Dies ist lobenswert
Empfehlenswert
Nachahmungswert
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 11 2006)
Blühendes Leben 11 06
für Anne
Gar viele Blumen sehe ich
Hier mag ich verweilen
Lasst Ihr Euch nur von der Hektik anstecken
Ich sehe lieber still das blühende Leben
So greift die Sonne nach mir
Sie möchte mich entzücken
Ich lasse alles geschehen
Sie sagt wo’s langgeht
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 11 2006)
Ich Folge Dir 11 06
für Anne
Wohin schaut sie?
Was hat sie im Sinn?
Was entdeckte sie?
Um ihr die reine Hoffnung
Die Zuversicht
Das Wissen das Richtige zu tun
Etwas richtig tun?
Wie gerne habe ich die Führung
Ist es Fügung?
Zufall?
Ich folge Dir
Meine Flügel sind gespannt
Jederzeit
Wie meine Seele
Mein Körper
Mein Geist
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 11 2006)
Unterwegs 11 06
für Anne
Wir sind unterwegs
Überall die Natur
Es grünt so schön
Unser Weg ist breit & überschaubar
Wir sind zusammen
Ich fühle mich wohl
Spüre die Wärme
Was geht Dir wohl im Moment durch den Kopf?
Was interessiert Dich gerade?
Denken wir oft genug voreinander laut?
Verhalten wir uns so wie wir sind?
Oder so wie es der Andere von uns erwartet?
Oder so wie wir denken, dass es der Andere erwünscht?
Wir sind unterwegs
Bald kommen wir an unser Ziel
Ist der Weg nicht das Ziel?
Ist unser Ziel nicht zusammen zu sein?
So lasse uns uns genießen
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 11 2006)
Vorhanden Sein 11 06
für Anne
Einfach vorhanden
Sein
Mein
Unser
Vater unser?
Haltet den Augenblick fest
Umarmt ihn
Die Natur feuert Euch an
Sie will mit Euch eins sein
Der jetzige Gegenüber gleicht einem Kaiser
Einem Gott
Erweist ihm diese Ehre
Seid vorhanden
Existiert
Kümmert einander
Versprüht Wärme
Seid für einander da
Vorhanden sein
Aufblühen
Alles zu seiner Zeit
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 11 2006)
Der Reißende Bach 11 06
für Anne
Vor uns ein reißender Bach
Er bedeutet Leben
Er erlaubt Leben
In ihm nichts als das pure Leben
Er ist die
Wilde, bezaubernde, wunderschöne, zahme Natur
Er erquickt mein Herz
Versprüht Aktivität aus
Es gibt Bach-Teile die murmeln leise vor sich hin
Es scheint Abschnitte zu geben in dem der liebe Bach ruht
Doch hier reißt er uns mit
Die Brücke- sie verbindet
Der Weg- er bringt Menschen zusammen
Die Steine- sie erlauben das sichere Herüberkommen
Der Baum- er ermöglicht unser Leben
Alles fließt
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 11 2006)
Ist Das Mein Weg? 10 06
Ist das Leben so wie man es sich vorstellt?
Gleicht mein Leben meinen Vorstellungen?
Befinde ich mich noch auf meinem Weg?
Habe ich diesen bis zum Ende zu gehen?
Was soll das?
Er der mitdenkt wird in Frage gestellt
Er der nur an sich denkt wird gefördert
Wenn Menschen zusammen zu tun haben
Ist das Unverständnis bereits vorprogrammiert
Die Ungerechtigkeit ebenso
Und der Widerspruch
Macht Ihr was Ihr denkt
Ich mache es auch
Stellt Euch nicht in meinen Weg
Aus der Bahn
Ich komme
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 10 2006)
Sah Ich Ein Einhorn Stehen 10 06
Eine Kleinigkeit entscheidet
Nur eine Meinung zählt
Sehen was man schon immer sah?
Das Gegenteil benennen?
Nichts Halbes, nichts Ganzes?
Alles abgekartet?
Aufeinander abgestimmt?
Ein Märtyrer sein?
Erzählen was gefällt?
Aufgesetzt?
Auf der Überholspur sich befinden?
Ungewissheit macht sich breit?
Verhalten & kopieren?
Imitieren?
Sprüche die glauben gesagt werden zu müssen?
Immer dasselbe nur mit einer Nuance anders?
Besser?
Schlimmer?
Verständnis?
Zusammenhalt wo nichts ist?
Es keinen Halt gibt?
Vertrauen wo kein Vertrauen herrscht?
Der Konjunktiv hat Konjunktur?
Natürlichkeit antrainiert?
Augenblicklicher Angriff?
Nach oben durch eine Niederlage?
Den Schein wahren?
Doch noch den ausgemachten Schein erhalten?
Hineingeraten ohne wirklich zu wollen?
Bestätigung wohin man auch schaut?
In neue Welten aufbrechen?
Nicht schaffen?
Abklatsch produzieren?
Kleinigkeiten als das Superereignis preisen?
Mehr mögen als können?
Alles berücksichtigen?
Nur den Ausschnitt sehen?
Subjektiv?
Objektiv?
Definitiv?
Nur Tun was Punkte bringt?
Schonend das Negative beibringen?
Ist der Weg das Ziel?
Schubladen bedienen?
Altes bestätigen?
Alles nur nach dem Mund gesprochen?
Gegensätzliches ergänzen?
Nichts Neues?
Nichts Eigenes?
Wie verhält sich der Gegenüber?
Stimmt noch die Einschätzung?
Denkt er, wie ich denke, das & was er denkt?
Das machen was man erwartet?
Glück haben?
Unverdient?
Extremes überstehen?
Alles ersetzbar?
Austauschbar?
Eine Fehlentscheidung?
Welche Konsequenzen folgen?
Schön reden was nicht schön zu reden ist?
Lachen wenn man weinen sollte?
Wenn man nicht mehr weinen kann?
Freude beim eigenen Grab schaufeln?
Sah ich ein Einhorn stehen
Wer kann das alles verstehen?
Alles nur Worte & Worthülsen?
Viel Lärm um Nichts???
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 10 2006)
Meine Gedanken Über Mich 09 06
Was weiß ich über mich?
Von mir?
Führe ich das Leben was ich haben will?
Werde ich lieber geführt?
Worauf kommt es letzten Endes an?
Den Augenblick zu genießen?
Dankbar für den Moment zu sein?
Neue Gedanken annehmen?
Akzeptieren?
Andere Lebensweisen durchführen?
Ausprobieren?
Die Vergangenheit verändern?
Wie soll das möglich sein?
Die Zukunft beschwören?
Die Gegenwart optimieren?
Mich fallen lassen?
Einfach nur vorhanden sein?
Ich befinde mich auf einem Weg
Ist es mein Weg?
Der Weg, der von Anderen für mich gestaltet wird?
Ich möchte sein
Hier bin ich ein Mensch- ich kann nicht anders …
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 09 2006)
Herr Gelegentlich 09 06
Seht Ihr
Da steht er
Herr Gelegentlich
Gelegentlich ist er der Held
Gelegentlich der Öffner der Männerwelt
Gelegentlich wird er gebraucht
Gelegentlich wird ihm getraut
Gelegentlich hat er das Sagen
Gelegentlich wird er selber was wagen
Gelegentlich sieht er entspannt aus
Gelegentlich ertönen aus seinem Mund nur ‚Oh Maus’
Ach
Du kleiner Herr
Gelegentlich wirft es Dich hin & her
Was erwartest Du noch mehr?
Genieße Deine gelegentlichen Momente
Manche haben nicht mal diese
Gelegentlich wirst auch Du nicht mehr sein
So beginne nun zu sein
Gelegentlich
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 09 2006)
Was Hat Es Mit Mir Zu Tun? 09 06
Ich sehe so viel Mist
So viel Hirngespinste
So viel Zeitverschwendung
Doch was hat es mit mir zu tun?
Ich höre so viel Unwichtiges
Was ist schon unsere Stärke?
Unsere Schwäche?
Womit zermartert Ihr Euer Gehirn?
Und was hat es mit Euch zu tun?
Ich spüre so viel Unfriede
So viel Verzweifelung
So viel Geschwätz um Banalitäten
Doch was hat es mit mir zu tun?
Was möchte ich?
Wohin gehöre ich?
Was möchte ich hören, sehen & erleben?
Welche Bestätigung fehlt?
Ich will doch nur leben
Nicht zu viel vegetieren
Erledigen was ich will
Machen was mir gefällt
Ab sofort bin ich ich
Ab jetzt kämpfe ich um mich
Von nun an lebe ich
Ich bin ich & werde ich
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 09 2006)
Spätsommerliche Gedanken 09 06
Was ist mit Dir los?
Warum machst Du Dich so verrückt?
Was beschäftigt Dich?
Wann kümmerst Du Dich endlich ausschließlich um Dich?
Wann stehst Du immer mehr über den Dingen?
Lasse doch die Leute reden
Jeder versucht seine Beschissenheit des Lebens
Auf seine Art zu überstehen
Jeder vegetiert tatsächlich auf seine Art
Sorge Dich nicht überwiegend um Andere
Sei einfach Du Dein Mittelpunkt
Missachte das dumme Geschwätz der Anderen
Sie wollen nur ihre Langeweile vertreiben
Sie passen nur den rechten Augenblick ab
Kämpfe für Dich
Bedenke
Eines Tages wirst Du nicht mehr sein
Du trägst Dein Schicksal
Nur Du weißt was Du wirklich möchtest
Was Dich beschäftigt
Kleinigkeiten werden hochgepuscht & hochgespielt
Das eigene Tun wird immer wichtiger
Was beschäftigt Dich?
Was ist Dir wichtig?
Kümmere Dich um Dich
Toleriere andere
Vor allem
Lebe Deinen Traum
Missachte die Banalitäten
Lebe Dein Leben
Genieße den Augenblick
Jeden einzelnen Moment
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 09 2006)
Mein Leben 09 06
Ich bin geboren. Ich werde mal sterben. Irgendwo dazwischen will ich leben.
Was gilt sonst?
Was macht Ihr Euch so verrückt? Könnt Ihr Eure ganze Macht ausspielen? Wisst Ihr um Eure Macht & Möglichkeiten? Was nützt das alles nach Eurem Tod?
Ich möchte meine Träume entdecken, umsetzen, mit ihnen Leben. Ein wahrhaft traumhaftes Leben führen. Schaut mich nicht so an. Zieht mich nicht herunter. Es zählt doch alleine nur der Augenblick. Zu unsicher ist & bleibt die Zukunft.
Lebend erlebe ich mein Leben- was will ich mehr?
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 09 2006)
Was Bedeute Ich Dir? 09 06
Es gab mal Zeiten
Da war ich für Dich das Ein & Alles
Alles wurde verziehen
Ich verschaffte Dir eine tolle Zeit
Wir uns
Wir näherten uns
Was geschah nur?
Was kann ich Dir Recht machen?
Leben wir zusammen wegen der interessanten Vergangenheit?
Haben wir eine Zukunft?
Alles was ich nun mache
Wird verlacht
Wie ich bin ist nicht erwünscht
Was bedeute ich Dir?
Wirklich?
Doch bloß eine weitere Nische?
Die Welt für den Augenblick?
Etwas für zwischendurch?
Ein Wachrütteln?
Eine Neuorientierung?
Menschlein passe auf
Letzten Endes kannst Du Dich nur auf Dich verlassen
Wirst Du mich verlassen?
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 09 2006)
Mann & Frau 09 06
Frau & Mann
Was da nicht alles passieren kann
Die Eine neigt mehr zum Plaudern- ohne Punkt & Komma
Der Andere meint der Partner müsste doch wissen was man denkt
Dass man doch zusammen ist
Dabei eine sehr angenehme Zeit des Miteinanders verlebt
Wahrscheinlich hat das Eine oder Andere einzutreten
Vielleicht interpretiert man Geschehnisse über
Man setzt andere widersprüchliche Prioritäten
Man meint die Kluft wird größer
Und doch
Wenn Frau & Mann
Eine tolle Zeit zusammen verleben & verlebten
Wäre es dann nicht töricht wenn man nicht kämpft?
Wenn man versucht bisschen sich an zu nähern?
Kompromisse zu finden & zu schließen?
Erinnert Euch an Eure angenehmen Zeiten
Erinnert Euch an Eure Träume
Ihr könnt einander das Paradies bieten & gemeinsam erleben
Oder die Hölle
Es liegt weiterhin alleine an Euch
Gehabt Euch wohl
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 09 2006)
Die Ganze Welt Gegen Dich 08 06
Du willst alles verstehen
Ist aber nicht möglich
Oder doch?
Derjenige, der nichts macht wird unterstützt
Derjenige, der sich aufopfert wird verlacht
Freundliche Leute
Die gerade noch Dir wohl gesonnen waren
Meiden nun den Kontakt
Warum auch immer
Was es auch sei
Neuer Partner
Neue Arbeit
Neuer Ort
Das sei Dir Einerlei
Die ganze Welt ist nun gegen Dich
So war es
So bleibt es
So wird es sein
Es lebe die Seilschaften
Die dunklen Gesellen
Die verschworene Gesellschaft
Da kannst Du einfach nicht hineinpassen
Sei Du
Akzeptiere Dich
Kreiere Deine Welt
Wer weiß was kommt
Wer weiß wofür was gut ist
Eines Tag wird es Dir klar
Alles wird klar
Eines Tages wirst Du nicht mehr sein
Niemand wird sein
Nichts wird sein
Du willst weiterhin alles verstehen
Verstehe doch erst mal Dich
Der Rest kommt dann von alleine
Alles zu seiner Zeit?!
(eingegeben 08.09.07- ausgedacht 08 2006)
Liebe Auf Distanz 08 06
Liebe auf Distanz
Dies ist möglich
Welchen Unterschied macht es schon?
Ein bisschen Achtung
Etwas Respekt
Noch etwas Beachtung
Was wollt Ihr mehr?
Alles liegt an Euch
Beschreit nichts
Glaubt einander
Versucht nicht etwas zu besprechen
Zu zerreden?
Was längst geklärt ist
Seht Euch einander an
Schweigt auch mal zusammen
Seht nicht was nicht seid
Was Ihr mal wart
Redet Euch nichts ein
Redet Euch nichts schön
Wer zusammen kommen soll, kommt zusammen
Wer sich kennen lernen muss, wird sich treffen & kennen lernen
Alles kommt was & wie & wann es kommen soll
Es liegt ausschließlich an Euch
Liebe auf Distanz
Jetzt erst Recht
Auf jeden Fall klappt es
Macht Euch nicht verrückt
Es ist Euer Leben
Es liegt tatsächlich an Euch
Ihr habt die Wahl
Was kommen mag
Passt Ihr zusammen hält Eure Liebe eine Ewigkeit
Habt Eure Liebe lieb
Macht Euch keine Gedanken
Was soll Euch schon aufhalten?
Das Leben liegt vor Euch & lauert geradezu auf Euch
Liebe bleibt lebenswert
Liebenswert
Wie das Leben
Auch wenn sie auf Distanz stattfindet
Oder gerade dann?
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 08 2006)
Und Plötzlich War Es Krebs 09 07
Nun weiß ich es
Ich habe Krebs
Gestern noch hatte ich so viele Vorstellungen
Und nun?
Plötzlich ist alles anders
Alles verschoben
Werde ich morgen wieder aufstehen?
Was zählt wirklich?
Nun habe ich lediglich eine Aufgabe
Nur nicht aufgeben
Mir vorstellen: Mein Krebs ist ein Eis
Schon gleich stürzen sich darauf meine Kinder
Meine weißen Blutkörperchen
Meine Bestrahlung
Meine Chemotherapie
Sobald das Eis aufgegessen wurde
Werde ich jeden Augenblick umarmen
Vollste Hoffnung ausstrahlen
Mich über das Urvertrauen freuen
Die Urfreude mir anlachen
Die Urzuversicht gewinnen
Die Urangst besiegen
Warum ich?
Warum jetzt?
Besser spät als nie???
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 09 2007)
Morgensonne 03 06
Morgen
Ein Wort voller Zukunft
Voller Hoffnung
Zuversicht
Sonne
Der Planet der uns Leben schenkt
Der uns munter macht
Der uns erwärmt
Morgensonne
Eine hoffnungsfrohe, zuversichtliche Zukunft
Für ein munteres Leben mit viel Wärme
Wie angenehm sie zu kennen
Lieben zu dürfen
Ist es das Größte mit ihr zu leben?
(eingegeben 07.09.07- ausgedacht 03 2006)
Bedeutung Der Liebe 02 06
Was bedeutet Liebe?
Gemeinsam einsam?
Liebe für paar Momente?
Den Zweck?
Nur ein Augenblick?
Oder doch für die Ewigkeit?
Macht jeder letzten Endes nicht doch was er will?
Gibt es nur das reinste Durcheinander?
Verliebt sein?
Lieb haben?
Sympathisch sein?
Austausch?
Kommt sie?
Geht er?
Wann sie will?
Wenn er möchte?
Welcher Knoten wird gelöst?
Sind wir gleich?
Ist es eine Selbsterfahrung?
Aufbruch zu Neuem?
Intensivierung des Alten?
Geht das Leben weiter?
Immer einfach nur weiter?
Alles nur zur Unterhaltung?
Gibt es das Ideale?
Eine Trennung ist unmöglich?
Liebt jeder nur auf seine Art?
(eingegeben 03.09.07 - ausgedacht 02 2006)