Der Jüngling
Der Jüngling 8 00
Es war einmal ein Jüngling.
Der war nicht zufrieden, ein Jüngling zu sein.
Einerseits war er zu alt, einen kleinen, jungen Knaben darzustellen.
Das bedeutet nämlich, dass seine Familie seine Pflichten erfüllt & er nur Rechte hat. Alles wird ihm abgenommen & entschuldigt. Er darf den ganzen, lieben Tag lang spielen & in den Tag hinein leben. Außerdem meint er, dass er sich nur darum zu kümmern habe, das Laufen, das Sprechen & das Essen zu erlernen. Ungeklärtes wird in der Zukunft einleuchtender werden.
Andererseits war er zu jung, um ein alter Greis zu sein.
Das heißt nämlich, dass ihm alles abgenommen wird. Die Familie kümmert sich um die Pflichten. Nimmt ihm dadurch alles ab & jedes & alles wird entschuldigt. Außerdem hat er so viel Erfahrung & Leben in sich, dass sich eine Gelassenheit einschleicht & alles nicht mehr zu wichtig genommen wird.
Dennoch musste unser Jüngling im Jetzt leben. Er wurde allerdings von Tag zu Tag unglücklicher & unzufriedener.
Eines Tages aber merkte er, dass er sich selber zufriedener & glücklicher machen kann. Daher änderte er sich entsprechend. Er wartete nicht mehr auf Dinge, sondern ging auf die Probleme zu. Er machte nicht mehr das Schicksal, die Mitmenschen oder diese ‚fiese Welt’ für seine aussichtslosen Lage verantwortlich, sondern sich selbst.
Auch sah er die lieblichen Frauen im anderen, wahren, warmen Licht: diese waren nicht mehr unnahbar, hochnäsig oder oberflächlich. Sondern interessant, aufbauend & herrliche Gesprächs-Partner.
So gestaltete sich der Jüngling nach & nach alles so, wie er es sich erhoffte, vorstellte & erwünschte. Eines Tages stellte er sogar fest, dass er gerne ein Jüngling ist
Und wenn er nicht doch ein Greis geworden ist,
so ist er noch heute ein Jüngling & glücklich.
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 8/00)
Es war einmal ein Jüngling.
Der war nicht zufrieden, ein Jüngling zu sein.
Einerseits war er zu alt, einen kleinen, jungen Knaben darzustellen.
Das bedeutet nämlich, dass seine Familie seine Pflichten erfüllt & er nur Rechte hat. Alles wird ihm abgenommen & entschuldigt. Er darf den ganzen, lieben Tag lang spielen & in den Tag hinein leben. Außerdem meint er, dass er sich nur darum zu kümmern habe, das Laufen, das Sprechen & das Essen zu erlernen. Ungeklärtes wird in der Zukunft einleuchtender werden.
Andererseits war er zu jung, um ein alter Greis zu sein.
Das heißt nämlich, dass ihm alles abgenommen wird. Die Familie kümmert sich um die Pflichten. Nimmt ihm dadurch alles ab & jedes & alles wird entschuldigt. Außerdem hat er so viel Erfahrung & Leben in sich, dass sich eine Gelassenheit einschleicht & alles nicht mehr zu wichtig genommen wird.
Dennoch musste unser Jüngling im Jetzt leben. Er wurde allerdings von Tag zu Tag unglücklicher & unzufriedener.
Eines Tages aber merkte er, dass er sich selber zufriedener & glücklicher machen kann. Daher änderte er sich entsprechend. Er wartete nicht mehr auf Dinge, sondern ging auf die Probleme zu. Er machte nicht mehr das Schicksal, die Mitmenschen oder diese ‚fiese Welt’ für seine aussichtslosen Lage verantwortlich, sondern sich selbst.
Auch sah er die lieblichen Frauen im anderen, wahren, warmen Licht: diese waren nicht mehr unnahbar, hochnäsig oder oberflächlich. Sondern interessant, aufbauend & herrliche Gesprächs-Partner.
So gestaltete sich der Jüngling nach & nach alles so, wie er es sich erhoffte, vorstellte & erwünschte. Eines Tages stellte er sogar fest, dass er gerne ein Jüngling ist
Und wenn er nicht doch ein Greis geworden ist,
so ist er noch heute ein Jüngling & glücklich.
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 8/00)
per arne - 18. Feb, 15:22
