Montag, 6. Februar 2006

Bedeutung Der Kunst

Bedeutung Der Kunst 06 94

Es ist allgemein bekannt
Die Liebe ist aller Kunst Anfang

Sie wirkt
Wie das Schöne
Wie heitere & uns erheiternde Töne

Sie hilft uns zu vergessen
Der Welt Leid
Sie überschüttet uns mit Wunder, Bezauberung & Seligkeit

Ist man dann nicht zu allem bereit?
Man möchte sich gehen lassen & hingeben
Kannst Du dann noch die Grenze sehen?
Möchtest Du dann bestimmen ob die Eindrücke kommen von außen oder innen?

Obwohl die Kunstbetrachtung & ihr Genießen gibt so Einiges her
Sei doch lieber selber der Schöpfer

Denn
Du hast es bestimmt schon selbst bedacht
Ist Kunst nicht gemacht für die Ewigkeit aus Liebes- & Schöpferkraft?

Gilt Kunst nicht als Ersatz für Leben & Liebe?
Ist in ihr nicht alles vereint?
Das Sinnliche, der Geist & Körper & die Seele?

Schleicht sie nicht in uns hinein wie ein reißender Fluss?
Der zunächst ein gar niedliches, kleines Bächlein war?
Und uns nun tatsächlich beeinflusst?

Zeigt sie uns nicht gerade unsere Weltbetrachtung?
Unseren Zustand der Gnade?

Kunst ist einfach & alles

Sie ist Musik, Verdichtung & Bilder
Das ist wahr- auch wenn einige fordern: Begriffe statt Bilder

Kunst- soll sie uns bringen Besserung oder gar Verschönerung?
Am Ende ‚nur’ die Erinnerung?

Erinnerung
Wie ein Sternenhimmel
An das Licht
An die Harmonie
An den Sinn im Chaos
An die Idee der Ordnung?

Braucht man für die Kunst zu sein ein Genie?
Erreicht der Normale diese Stufe nie?
Nein
Gott bewahre
Man benötigt nur eine einzige Gabe
Eine Mischung aus Liebes- & Lebenskraft
Die Sehnsucht nach Hin-Gabe
Die Tugend der Ritter- & Heiligen Heiterkeit

Ist das die Substanz der Kunst?
Bist Du dafür bereit?
Möchtest Du neue Gesichter, Sprachen, Laute & Gebärden erfahren?
Und das Leben zufrieden er- & tragen?

Dann bejahe ab sofort Kunst …

(eingegeben 06.02.06- ausgedacht 06 1994)

Samstag, 4. Februar 2006

Der Wahre Künstler

Der Wahre Künstler 06 94


Kennen wir alle unsere Gaben?

Weshalb genießen wir den wahren Künstler nicht nur?

Sehen wir nicht ein, dass wir sind ach-so-klein?

Schau doch
Wir haben so an die 21 verschiedenen Farben
Na und?!
Dem wahren Künstler ist das zu wenig bunt
Er hat zur Verfügung wohl über die 10.000 aus seinem Farbenland

(eingegeben 04.02.06- ausgedacht 06 1994)

Humor

Humor 06 94

Jemand mit Humor
Wird gern bezeichnet als ein unfreiwilliger & unverbesserlicher Thor

Dabei macht ihn was Besonderes aus
Er schenkt seinen Mitmenschen die Möglichkeit zu lachen
Und verzichtet jemand freiwillig auf einen herzhaften Lacher?

Nein- denn sonst wird man zu einem Lebenshasser
Denn ohne Humor ist der Mensch nicht vollkommen

Was der Humor uns zeigt macht mich total benommen
Des jämmerlichen Lebens Schönheit & Köstlichkeit
Und außerdem des Lebens wunderliche Traurigkeit & Beschissenheit

Ja- das versetzt einen schon ins Staunen:
Ist am Ende ein hoher Zauberer & Meister der dumme Clown?

Er meistert die schwere Forderung einer hohen Lebensweisheit doch zauberhaft:
Die Humor-Verwirklichung …

(eingegeben 04.02.06- ausgedacht 06 1994)

Man Hat Gedanken

Man Hat Gedanken 06 94

Wenn man die Gedanken eines Mitmenschen übernimmt
Woher weiß man, dass alles stimmt?

Nun gut, man wird gerne bedient
Aber irgendwann einmal hat man & alles ausgedient

Deshalb ist es besser man übernimmt sie nicht nur
Man wirft noch etwas Eigenes hinzu

So wie ich es habe getan
Ich hoffe man kann mir verzeihen
Vor allem er, der Hesse Herrmann

Jetzt schaue & staune
Wie aus unseren Köpfen- die braven Zweien
Weitere neue Gedichte gedeihen

Viel Spaß!
Von wem wohl der Hesse die Gedanken las?

(eingegeben 04.02.06- ausgedacht 06 1994)

Solo

Solo 06 94

Du bist solo
Na und?
Glaubst Du Du seiest deshalb nun der letzte Prolo?
Quatsch

Du musst nur zurzeit stolpern durch Schlamm & Matsch
Du sollst glauben Du seiest am Ende
Alles Unsinn
Wie kommt Dir das bloß in den Sinn?

Dein Problem bist Du selber
Nun versteckst Du Dich auf den hinterletzten Feldern
Im tiefsten Wald
Die nächste Depression erreicht Dich auch schon bald

Warum?
Magst Du das?
Willst Du Dir nie mehr Spaß gönnen?
War Deines Partners’ Aus
Auch Dein Lebens-Aus?

Dann springe lieber gleich freiwillig ins Grab
Jedoch überdenke vorher was Du alles magst
Möchtest Du darauf verzichten?

Willst Du nicht erst Deine Träume sichten?
Geht es nicht weiter?
Nur weil sie brüchig wurde die ach-so-sichere frühere, alte Leiter?

Nein
Nein
Nein
Das darf doch nicht wahr sein!

Pflugs hinauf: da ist sie doch, die neue Leiter
Sei wieder froh, lustig & heiter

Und in Kürze entdeckst Du einen weiteren Einsamen
Auf, auf- bestehe zu erfahren seinen werten Namen!

(eingegeben 04.02.06- ausgedacht 06 1994)

Platz Für Liebe

Platz Für Liebe 06 94

Ist hier noch Platz für Liebe?
Für Romantik?
Für Träumereien?
Für Wünsche?
Für Phantasien?
Für Gefühle?
Für Verlangen?
Für Genuss?

Lasse Platz für Liebe

Warum Dein Herz verleugnen?
Warum der Norm entsprechen?
Warum nicht nach der eigenen Vorstellung leben?
Warum sich einzwängen lassen?
Warum nicht das Glück
Scheint es noch so klein & unbedeutend
Am Schopfe packen?
Warum neben seiner selbst stehen?
Warum?

Lebe Dein Leben
Verwirkliche Deine Träume
Genieße Dich

Höre auf Dein Verlangen & Deine Lust
Sei stolz auf Dich

Wann beginnst Du damit???

(eingegeben 04.02.06- ausgedacht 06 1994)

Traum Leben

Traum Leben 06 94

Hallo hier bin ich
Ich wählte einen merkwürdigen Weg
Aber Du hast mich zutiefst bewegt

Ich wollte Dir auch persönlich meine Liebe ins Gesicht sprechen
Jedoch was tun wenn mein Herz möchte endlich endgültig aufbrechen?
Wenn sie sich nie berühren unsere Wege?

Warum nur
Einen Traum träumen wenn man ihn auch leben könnte?
Vielleicht befinde ich mich nur in einem totalen Wahn
Dann werfe Du mich bitte auf die reale Bahn

Sein Herz darf man nicht verleugnen
Ach- gar so viel darfst Du mir auf Deine Art deuten

Ist das nicht eine bescheuerte Welt?
Lieber nur träumen ja nicht lebend aufbäumen???

Ich liebe Dich

(eingegeben 04.02.06- ausgedacht 06 1994)

Komödie oder Tragödie

Komödie oder Tragödie 06 94

Mein liebes Mädel, na?

Schon wieder ist etwas von mir da
Obwohl Du Dich nicht meldetest
Auf mein Geschriebenes
Auf mein Telefongespräch
Auf meine Träume
Auf meine Gebete

Ich nahm mir schon vor
Zu Dir zu fahren
Jedoch entdeckte ich dann zu viele Gefahren
Aber nun empfinde ich langsam zu versinken im Gefühlsmoor
Ziehst Du mich wieder empor?

Ich weiß, dass man nicht gut heißt
Einfach einem Mädel nachzurennen
Obwohl es gibt ganz deutlich zu erkennen
Dass sie einen lieber nicht kennen möchte

Ich weiß dies
Trotz allem veranstalte ich diesen Terz
Es möchte einfach nicht verstummen mein verfluchtes, liebendes, leidendes, verlorenes Herz

Führt es mit Deinem einen stillen Dialog?
Erinnerst Du noch Deinen süßen Monolog?
Tut mir leid- schon jetzt schleicht sich in mir herein die Reue

Jedoch ab & zu ist etwas ein Muss
Auch wenn es sich später erweist als der reinste Stuss
Ich möchte mich jetzt entschuldigen

Wieso muss ich um Verzeihung winseln weil ich Dich huldige?
Obwohl meine Berater mich davon versuchen abzubringen
Ich muss etwas Dir offenbaren
Ich liebe Dich
Ich liebe Dich
Ich liebe Dich

Oh mein Gott
Jetzt ist es heraus
Ist nun so manches aus?

Unsere Freundschaft?
Unsere Bekanntschaft?
Unser Telefonieren?
Unser fröhliches Gedankentreiben?

Meine Hoffnung?
Mein Traum?
Meine Zuversicht?

So komisch es klingt
Eben bin ich wunderbar eingestimmt
Eine schwere Last ist von mir gefallen
Wenn ich Dir doch nun noch gefalle

(eingegeben 04.02.06- ausgedacht 06 1994)

Aufbruch

Aufbruch 05 94

Es gibt so viele Frauen
Jedoch kann man sich trauen eine anzureden?

Weist sie einen nicht zurück auf dunkle Wege?

Na gut- ich höre einige Komplimente
Jedoch stimmen die am Ende?
Darf ich vertrauen auf Zuversicht?
Ist Hoffnung wirklich in Sicht?

Möchte ich mir in der Tat eine Frau anlachen?
Jedoch dann kann ich nicht mehr machen was ich will

Weiß ich eigentlich, was ich will?
Nein- ich weiß nicht mehr ein & aus
Fühle mich geringer als die kleinste Maus

Nun gut- vielleicht muss ich einfach aufbrechen
Und diese Misere einfach abbrechen

Ja- das Unglück von einem weisen
Und das Glück an einen reißen

Ich fange an wieder zu hoffen
Eventuell habe ich ja bereits schon die Richtige getroffen

(eingegeben 04.02.06- ausgedacht 05 1994)

Sozialer Umgang

Sozialer Umgang 05 94

Sozialer Umgang
Danach verspürt ein Jeder einen Drang

Man unterhält sich
Dabei langweilt man sich

Die Einen lachen die ganze Zeit
Andere wissen nichts damit anzufangen

Jemand sagt ‚Hü’
Verstanden wird es aber als ‚Hott’

Damit haben wir unsere liebe Mühe
So mancher wandert deshalb auf dem Schafott

Soll man die Mitmenschen ernst nehmen?
Oder sich doch lieber das Leben?

Oh nein
Man muss man selber sein
Das
Was man selbst als Recht & gut empfindet
Das ist so

Es gibt nichts was einen an etwas bindet
Du bist Dein einzig wahrer Umgang
Du seiest Dein Ende & Anfang

Deshalb sei Du mit Dir selber zufrieden
Dann kann Dir nichts mehr den Tag vermiesen

Genieße diesen zahlreichen Umgang
Und unterwerfe Dich keinem Zwang

(eingegeben 04.02.06- ausgedacht 05 1994)

Mittwoch, 25. Januar 2006

Oh Du

Oh Du 04 94

Oh Du
Warum bereitest Du mir so viel Kummer?

Warum darf ich nicht ich sein & bleiben?
Wann lässt Du mich los?
Was trat zwischen uns bloß?

Ich möchte doch nur mein Leben leben
Nein- mein Weg braucht nicht immer zu sein eben

Lasse mich bitte selber rennen & fallen
Siehe- hat es Dir nicht einst auch selber gefallen?
Lasse mich nur meine Fehler selber begehen
Sonst werde ich’s nie einsehen & verstehen

Höre doch auf mich zu bevormunden
Merkst Du denn nicht
Ich habe mein eigenes Denken
Meinen eigenen Mund

Ich habe Dich gerne
Nur- warum lässt Du mich nicht ein Individuum sein?
Sage mir doch bitte den Grund
Du brauchst dabei doch nicht all zu tun
Lasse mich fröhlich wachsen & gedeihen

Und siehe- wir werden uns wieder finden, wir zweien
Ich habe meinen eigenen Kopf & meine eigene Vorstellung
Nee- das ist keine Übertreibung

Lasse mich nur ich sein
Und freue Dich: Du lebst nicht allein
Lasse zu, dass ich Dir was offenbare

Die Problemchen ziehst Du Dir doch nur aus den Haaren
Hast Du sonst nichts zu mosern?
Sei doch nicht mehr unzufrieden

Das Leben hat noch so viele schöne Seiten zu bieten
Warum suchst Du das Schlechte immerzu?

Sei froh- das Leben gleicht nicht einer Qual
Ja- erfreue Dich einfach über Dein Schicksal

Und was tun die Anderen denken?
Ja wie?!

Willst Du mich nur deshalb so
Unvernünftig
Uneinsehbar
Nicht nachvollziehbar
Lenken?

Beende doch das bitte
Ich will nur
Ich
Sein

(eingegeben 25.01.06- ausgedacht 04 1994)

Sonntag, 22. Januar 2006

Ungeschriebene Gesetze

Ungeschriebene Gesetze 03 94

Leute verhöhnen Dich?
Na und- grölle mit denen

Sie wollen Dich nur testen
Ob Du auch zu denen gehörst
Zu den Besten der Besten

Siehe
Nach geraumer Zeit
Vielleicht schon nächste Woche
Kommen sie Dir in den Arsch gekrochen

Ha- das fördert die Gemeinschaft
Und erleichtert uns allen unsere allgemeine lebenslange Haft

Sprich nur in demselben & geläufigen Ton
Sonst rennst Du gegen eine Mauer aus Beton

Versuche nicht aufzufallen
Du wirst hilflos zu Boden knallen
Sei wie Du bist- in Gedanken
Andererseits wirst Du schon bald hilflos wanken

Erkenne die Stimme der Allgemeinheit
Und halte
Deine Flexibilität & Spontaneität & Toleranz
Jederzeit bereit

Höre nicht auf das, was sie Dir an den Kopf knallen & sagen
Es schlage nur hart auf Deinen empfindlichen Magen

Verz/sage nicht
Warte nur

In paar Jahren
Erscheint sie, die Kutsche de retour

Und dann bist Du der Herr
Leute mögen Dich sehr

Denn nun bestimmst Du den Ton
Du wirst es sehen
Gewiss!
Bald schon

Nun kusche & sei auf der Hut
Verhalte Dich den ungeschriebenen Gesetzen gegenüber klug …

(eingegeben 22.01.06- ausgedacht 03 1994)

EinLeuchtendesGedicht

EinLeuchtendesGedicht 03 94

Um mich herum die totale Finsternis
Ich sehe die Menschheit umhüllt in der schwarzen Dunkelheit
Doch da!

Was war das?
Erlaubt sich jemand einen Spaß?
Ja, ja, ja!

Ich entdecke einen Blitz
Droben am Firmament
Und einen Stern, der gar lustig brennt
Ein Leuchten
Eine Sternschnuppe?

Wird die Unklarheit verscheucht?
Offenbarte sich mir ein Heiligtum?
Warte ich noch ein wenig?

Nun entdecke ich Farben in der Düsternis
Jawohl- das ist gewiss
Man muss sich erst an alles gewöhnen

Um sich dann mit dem Schicksal zu versöhnen
Dann fangen die Augen an zu sehen
Und ich zu verstehen

Ach- ist das schön
Ich bleibe fortan nicht mehr an einer Stelle kleben
Sondern besinne mich endlich zu
Leben

(eingegeben 22.01.06- ausgedacht 03 1994)

Einee- Vielfaeltige Kommunikation, ha, ha!

Einee- Vielfältige Kommunikation, ha, ha! 03 94

Kommunikation-
Was heißt das schon?
Darauf kommt es nicht an

Erkenne die Art & Interessen Deines Gegenübers
Und spreche nur darüber

Lasse ihn fallen- in einen Bann
Er fühlt sich verstanden, dann

Du hast nun gewonnen
Und eine Bekanntschaft hat begonnen
Jetzt kommst Du auch weiter
Auf & mit Deiner langen Leiter

Eines Tages ziehe die des Partners weg
Er fällt in den Dreck
Na und?
Hauptsache er kommt vor den Hund

Du verlierst jetzt aber Freunde
1, 2, 3 …
Mensch- das ist doch Einerlei

Sie sind nur Zahlen & dafür da
Was sonst sind Freunde?

Im Leben kommt es doch nur an auf Geld
Ha, ha- es ist D as M ächtigste & $ chönste & L ustigste in dieser Welt, y ipieh!

Du meinst, Du ziehst es vor zusammen zu sein mit Freunden- mit Neuen & Alten
Mensch- kannst Du nicht das Maul halten?

Das ist ja ein unverschämtes Ding
Ist es nicht gar zu lieblich zu hören dieses Kling- Kling- Kling … ???

(eingegeben 22.01.06- ausgedacht 03 1994)

Munkacsy Mihaly

Munkacsy Mihaly 03 94

Das Bild
Es scheint mich zu stimmen ziemlich mild

Ich frage mich: Was soll es bedeuten?
Werde ich Antwort erhalten von den befragten Leuten?
Starte ich selber einen Deutungsversuch?

Der Reiter- befindet der sich auf der Flucht?
Wo kommt er eigentlich her?
Wo will er hin?
Was schießt Dir in den Sinn?

Sind es einfach nur Pferde- auf der Suche nach ihrer Herde?
Ist es ein Sonnenuntergang?
Hatte Munkacsy einen Drang zu dem Düsteren, Schwarzen & Unbekannten?

War er unbefangen und zeichnete so einen Sonnenaufgang?
War er also voll von fröhlichem Lebensüberhang?

Stellt es dar den Krieg & einen, den der Tod nicht gekriegt hat?
Ist es nur eine Naturimpression, der geschenkt werden muss Attention?

Das waren meine bildlichen Gedanken
Ich weiß es sind nur ein paar
Vielleicht fallen Dir mehr ein?

Mir gefällt’s …

(eingegeben 22.01.06- ausgedacht 03 1994)

Wochenende

Wochenende 02 94

Wochenende
Dann mache ich wieder eine Menge
Ich erhole mich dann von der gesamten Woche

Oh- wie ich während ihr vor Wut kochte
Ich war verzweifelt
Habe so Einiges nicht geraffelt

Ich fühlte mich hin & her bewegt
Manchmal war gar mein Kopf verdreht
Mein Gott was habe ich nun wieder alles erlebt

Hilfe- wie die Woche noch an mir klebt
Ich möchte sie von mir bringen

Wie gerne will ich mit der Neuen beginnen
Dann freue ich mich wieder auf ihren Schluss
Ach- eigentlich ist die ganze Woche ein Hochgenuss

(eingegeben 22.01.06- ausgedacht 02 1994)

Was Macht Es Für Einen Unterschied?

Was Macht Es Für Einen Unterschied? 02 94

Was macht es für einen Unterschied
Es geschieht doch eh’ das was geschieht

Du musst Dich mit Deinem Schicksal abfinden
Am besten beginnst Du nun gleich damit

Nur nicht überlegen
Deine Gedanken können eh nichts ändern oder bewegen
Vergeude keine Sekunde
Wegen Mitleid

Schau doch nur wie alles kräftig bei Dir gedeiht
Den Anderen brauchst Du nicht zu helfen
Es sei denn Du stammst aus dem Volk der Elfen

Du seiest Dein Mittelpunkt & Lebensziel
Die Anderen brauchst Du gar nicht viel zu achten
Nützlich sein kannst Du nur wenn Du Dich selbst anerkennst, preist & lobst

Wenn nicht erhältst Du von jedermann eine Abfuhr
Denn man entdeckt Dein wahres, ehrliches Gesicht
Denn vormachen & traurig sein gilt nicht

Wieso erwünschst Du die gute, alte Zeit zurück?
Siehst Du denn nicht, dass Du beinahe erstickst an Deinem vielen Glück?

Also mache Dir doch nichts mehr vor
Bitte
Sei nicht solch ein blinder Thor

Öffne weit
Weiter!
Deine Augen

Und finde Dein gesundes & berechtigtes Selbstvertrauen

(eingegeben 22.01.06- ausgedacht 02 1994)

Samstag, 21. Januar 2006

Eine Andeutung

Eine Andeutung 02 94

Meine Liebe
Wie wohl fühlte ich mich, wenn ich sie Dir gäbe

Wann erkennst Du endlich meine Zuneigung?
Siehst Du nicht meine hirnlose Verzweifelung?

Ich kann nicht lachen
Kann nicht schlafen

Dein Verhalten macht mir doch zu schaffen
Es macht mir halt so viel aus
Siehe: ich packe rein gar nichts mehr!

Ich werde noch traurig vor mich hin vegetieren
Ziemlich langsam & marternd & ewigst leidend
Werde ich krepieren

Siehe es doch ein
Wir sind füreinander bestimmt
Wir Zwei

Ooo- wie hoffe ich auf jenen Tag
Wenn auch Du zugibst, dass ich Dein Herz traf
Warum dieser unnötige, vermeidbare Schmerz?

Wenn Du, mein Herz, wüsstest, wie es tobt, mein Herz
Dann ereignete sich das was ich nun nur andeute

Wir liebten uns bereits heute …

(eingegeben 21.01.06- ausgedacht 02 1994)

Vergessen

Vergessen 02 92

Vielleicht hätt’ ich’s ändern können- aber
’S war ja zu spät
Richtig- zu spät!
Genau, viel zu spät!
Eben überleg’ ich wessen
Schuld’s überhaupt war. Meine oder die
Schuld von ’nem Anderen? Wer weiß
’S? Ich net. DANN WERDE ICH ES EBEN AUF DER STELLE ÄNDERN!!!
Nee, ’s is’ doch zu spät …


(eingegeben 21.01.06- ausgedacht 02 1992)

Tipp

Tipp 02 94

Du machst Dir so viele Gedanken
Man sieht schon Falten hübsch Dein Gesicht beranken

Warum möchtest Du so viel erfahren vom Leben?
Weshalb kannst Du’s nicht nehmen?
Wie es gerade ist?
Eben???

Auf Deine Fragen kann Dir eh’ keiner eine ausreichende &
befriedigende Antwort geben

Ich kann Dir nur einen Tipp erteilen
Verweile ein wenig am Meer
Damit vertreibst Du Deine unnötigen -?- Grübeleien
Du erkennst nämlich den Lebenslauf

Nein- ich übertreibe nicht
Jedoch erteile ich wiederum keine Gewähr darauf
Du erwähnst zu leben ein monotones Leben?
Es möchte einfach nichts mehr eintreten?

So’n Quatsch
Du musst nur neu entfachen die Glut
Das Leben spielt nämlich ständig mit Dir Ebbe & Flut

Während der Flut
Geht alles ziemlich gut
Du bist zwar nur einer unter den Massen
Trotzdem kannst Du Dich seelenruhig treiben lassen
Ständig wirst Du wie von Geisterhand nach vorne gepeitscht
Dieses Phänomen ist Dir wohl bekannt?!

Bei Flut brauchst Du Dich kaum zu regen
Bei Ebbe hingegen
Oh weia- wie Du dann kreischst

Du erkanntest folgerichtig die Zeit der Ebbe und weißt damit
Ich bin wieder am Anfang der Treppe

Nun erklimme eifrig & fröhlich wieder Stufe für Stufe
Vorsicht wenn jemand nach Dir rufe:
Es mag wohl sein, dass er Dir helfen mag
Jedoch ist er manchmal gar nicht so stark, dass er Dir zu helfen vermag
Wenn die Ebbe Dich immer näher zu sich zieht
Und damit in das weite, offene, unübersichtliche Meer herein
Also lerne entsprechend von den Zeiten und tue dies bei Zeiten

Du wünschst mehr?
Ich bitte Dich:
War das eben nicht eine wahre Informationsflut?
Zu viel tut selten gut

Verdaue das erst mal
Lasse es sich sacken
Danach getraue Dich an weitere Tipps

(eingegeben 21.01.06- ausgedacht 02 1994)

Sie

Sie 02 94

Ich bin in sie verliebt
Wie schön, dass es das noch gibt

Ich denke an sie den ganzen lieben Tag
Und weiß nicht einmal ob sie mich mag

Sie ist sie
Sie ist so voller Energie
Sie ist süß, goldig & gescheit

Ich möchte sie umarmen, küssen & liebkosen
An sie schickte ich dann jeden Tag an die 66 Rosen
Ich schenkte ihr mein ganzes, komplettes Herz

Ich hielte
Zu ihr auch wenn das Schicksal mit uns spielte
‚Ernst oder Scherz’

Ja- ich verlange nach ihr
Ich könnte dann vergessen die Hiobsmomente
Die sind nun zum Glück vergangen

Ich kenne nicht mal ihren Namen
So ist es wohl bei sämtlichen Dramen
Sie sollte werden Mein

Ach- mein Gott das könnte so wunderschön sein

Hilfe
Ich denke an sie immerzu
Übrigens: wie heißt Du???

(eingegeben 21.01.06- ausgedacht 02 1994)

Umweltverschmutzung

Umweltverschmutzung 01 94

Vergiftete Seen
Abgestorbene Bäume
Verpestete Luft

Wo sieht man sonst noch Indizien für Umweltverschmutzung?

Man erkennt nur noch verlorene, abgestorbene & unbrauchbare Träume

Sie versprachen einst eine schönere Zukunft
Doch was nun?

Die Umweltschäden ruhen doch auch nicht
Sie wachsen & sprießen

Es regnet Sauren Regen auf die Wiesen
Es vergrößert sich das Ozonloch
Es wird erschwert die Atmung

Krankheiten machen sich bemerkbar
Seuchen bedrohen
Ein Skandal folgt dem anderen

Ist eine Änderung möglich?
Oder ist auch schon die Hoffnung vergiftet???

(eingegeben 21.01.06- ausgedacht 01 1994)

Himmel

Himmel 01 94

Himmel
In den fliehen meine Augen
Wenn der restliche Körper sich befindet in einem undurchdringlichen Gewimmel

Du meinst
Es tut nichts taugen?
Oh
Ich bitte Dich

Das gilt gewiss für mich
Ich fange dann an zu träumen & phantasieren
Ich versuche sämtliche Sinne auf diesen weiten Horizont zu konzentrieren

Die Wolken sind feine Gesichtchen
Jede erzählt ihre eigene Geschichtchen

Ich fühle mich dann schwerelos
Vorbei ist der Gedanke an jedes noch so schwere Los

Dann kann mich niemand kriegen
Denn ich bin ja unterwegs beim Fliegen

(eingegeben 21.01.06- ausgedacht 01 1994)

Dialog

Dialog 01 94

Was ist mit mir los?
Was unternehme ich hier bloß?

Alles läuft so perfekt
Doch ich sehe in Allem nur Dreck

Ich möchte lachen
Kann aber nur weinen
Bin ich befallen von einer Depression?
Wartete der Tod auf mich schon?
Was kann ich nur machen?

Bitte
Gib mir einen Rat, einen Kleinen, aber Feinen

Schaue in meine Augen
Siehst Du nicht & nichts?

Sie suchen doch jemanden den ich vertrauen kann
Erkennst Du es nicht?

Jemand der mich im Gleichgewicht hält
Ach- gar zu gern will ich mit einer zusammen sein
Die ich mag
Die mich mag

Dann möchte ihr auch zurufen
Gemeinsam sind wir stark!

Wo bist Du?

Mein Mädel???
Wirklich das, welches zu mir gehört & mich ständig & immer anhört & liebt?

Glaube mir
Ich bin wirklich nicht ohne- aber nur mit der Rechten!

Was meinst Du?
Ich soll einfach auf die Rechte zugehen?
Das ist eine glänzende Idee
Gleich
Morgen
Werde ich sie in die Tat umsetzen

Vielen Dank
Meine süße, kleine Fee …

(eingegeben 21.01.06- ausgedacht 01 1994)

Träume

Träume 01 94

Eben möchte ich träumen
Bitte lasse meine Phantasie sich ein wenig aufbäumen

Bitte lasse mich mischen meine Illusion
Mit dem schon Erlebten

Einfach etwas weggleiten
In das Land der wunderhübschen Freiheiten

Dadurch kann ich wunderbar entspannen
Ja- man muss wirklich mal alles tarnen

Einfach eintreten in seine eigene kleine Schein-Welt
Das ermöglicht kein Geld
Dazu braucht man Gefühl & Phantasie
Oberflächliche erreichen dieses Gebiet nie

Deshalb verfangen sie sich in ihrem Wirrwar-Gelände
Und können nicht freuend & fröhlich durch die Welt wandeln
Ziemlich behände

Pflege & lebe Deine Träume
Auch wenn sie gelten mitunter bloß als Schäume

Jedoch was unternähmen wir ohne unseren, lebenswichtigen Schaum?
Dann schmeckt sogar unser Bier uns kaum

Viel Spaß weiterhin bei Deiner Traum-Reise
Deinem traumhaften Leben

Ich reise gerne auf diese Art & Weise
Ich lebe

(eingegeben 21.01.06- ausgedacht 01 1994)

Montag, 9. Januar 2006

Ich bitte Dich … Warum Nicht?

Ich bitte Dich … Warum Nicht? 01 94

Ach Du kleines Menschlein

Ich bitte Dich
Warum sagst Du ständig & ewiglich zu allem sofort & stur ‚Nein’?

Kannst Du nichts mehr verstehen?
Kannst Du nicht mehr das Schöne sehen?
Ich bitte Dich

Ich verstehe Dich nicht
Nein- ich sehe Dein Verhalten nicht ein
Warum möchtest Du leben in gar großer Pein?

Was bedrückt Dich?
Was fällt Dir hierzu ein?

Du hasst es
Dass einige Menschen über Dich lachen?

Ich bitte Dich
Warum macht Dir das was aus?
Wie viele Menschen trachten danach
Mitmenschen zum Lachen zu bringen?
Freue Dich doch lieber über Deine besondere Gabe

Oh
Nun möchtest Du hören Deine Lebensaufgabe?
Denn Du hast sie vergessen jetzt gerade?

Dann auf: suche nach ihr
Vielleicht findest Du sie sogar bald dort oder hier

Du hoffst es trete bald ein
Das, was Du so sehnsüchtig erwartest?

Ich bitte Dich
Weißt Du nicht?
Alles im Leben erscheint nur in Raten

Du erwähnst in einem großen Streit zu sein?
Ich bitte Dich

Sieh darüber hinweg
Ich bitte Dich

Denn bald ist er weg
Hauptsache Du bist mit Dir im Einklang

Du vermisst die große Liebe?
Ich bitte Dich

Warst Du es nicht die einst sagte
Wie ich wohl den Partner wieder loskriege?
Was denkst Du gerade?
Warum denkst Du?
Warum grübelst Du immerzu?

Warum nimmst Du nicht an die Moral
‚Genieße Dein persönliches Schicksal’?

Ich bitte Dich
Warum denkst Du nun an die Zukunft?
Weißt Du nun wirklich, was dann sein wird Dein Trumpf?

Warum willst Du jetzt ständig ruhen?
Siehe: so viel gibt es zu tun!

Ich bitte Dich
Versuche zu observieren den Menschen
Und ziehe für Dich die wahren Konsequenzen

Befrage Deine Freunde & Bekannten
Ja
Bei ihnen kannst Du Hoffnung, Klarheit & Zuversicht tanken

Ich bitte Dich
Verachte nicht das Dir angebotene Ohr
Sonst kommt dies nicht mehr vor

Ich bitte Dich
Übersieh nicht die Dir angebotene Arme
Irgendwann tun auch die erlahmen

Ich bitte Dich
Beantworte jeden Brief
Du erweist damit eine große Hilfe

Ich bitte Dich
Überhöre nicht ein Hilferuf per Telefon
Sondern erinnere Dich jeden & frage:
Ist es besser geworden schon?

Jawohl- jede an Dich gerichtete Meldung
Behandele bitte mit Vorsicht, Ernst, Respekt & Achtung!
Ich bitte Dich

Schau gelegentlich herüber zur Natur
Es gibt das Positive nicht nur …

Dein Leben kannst Du nicht bestimmen?!
Ich bitte Dich
Es richtet sich doch nach Deinem Sinnen

Denn
Ein gesunder Geist
Bedeutet ein gesunder Körper

Ich glaube Dir ist bewusst was das heißt:
Auch wenn es stammte von den Römern
Es hat nicht verloren an Gültigkeit
Es gilt für die Ewigkeit

Ebenso
Wie die Tatsache:
Du bist glücklich, zufrieden & froh!

Sei es
Und genieße alles!

Ich bitte Dich …

(eingegeben 09.01.06- ausgedacht 01 1994)

Sonntag, 8. Januar 2006

Antwortschreiben

Antwortschreiben 01 94

Dein Antwortschreiben
Wo bleibt es nur?

Weißt Du denn nicht wie ich danach trachte?
Kannst Du Dir nicht vorstellen wie ich deshalb schmachte?

Ja- solch ein kleiner Brief
Erweist sich gelegentlich mitunter schon mal als eine ziemlich große Hilfe

Ich erwünsche & sehne doch nur herbei Deine Antwort
Damit ich etwas von Dir erfahre
Auch wenn es nur im geschriebenen Worte ist

Mehr verlange ich doch gar nicht

Bitte
Bitte
Erlöse mich von meinem Bangen

(eingegeben 08.01.06- ausgedacht 01 1994)

Das gegenwärtige Denken

Das gegenwärtige Denken 01 94

Meine gegenwärtige Lage
Ja- wie schaut sie aus jetzt gerade?

Immer geradeaus?
Nicht nach links & rechts gucken?
Immer nur auf der Suche nach Applaus?
Hauptsache ich bin gut?

Die Anderen?
Was sollen die mich jucken?

Oh wei
Bei solchen Worten verliere ich den Mut

Mir bleibt nur das Vertrauen
Ja- ich baue auf eine fröhliche & herrliche Zukunft

Vielleicht sollte ich nicht so viel planen & denken
Mich nur auf das Wundern beschränken

Ich weiß nicht
Ob die Realität meiner Vorstellung entspricht

Deshalb gehe ich lieber schlafen

Irgendjemand wird das Wunder
Die Veränderung
Schon schaffen …

(eingegeben 08.01.06- ausgedacht 01 1994)

Langeweile

Langeweile 01 94

Langeweile
Wir leben in einer Welt
Oh- wie ist die heile!

Man ist der Held
Spreche ich mit Ironie?

Nee- dieses Wort hörte ich nie
Man lacht

Soll man was Anderes machen?
Soll man das wahre Gesicht zeigen?

Ach nee
Man darf sich nur brav einreihen
Man soll Fröhlichkeit heucheln
Denn das sieht man gerne
Nur kein böses Wort

Lieber jemanden anhimmeln wie den lieben Lord
Auch wenn es nicht der Wahrheit entspricht

Aber Wahrheit: was ist das?
Hat sie hier auf dieser Erde Platz?

Hör auf
Diese ständige Fragerei ist mir zu langweilig

(eingegeben 08.01.06- ausgedacht 01 1994)

Trinken

Trinken 01 94

Nicht die Haare raufen
Lieber saufen?

Jawohl- trinken
Nicht mehr dem Vergangenem nachwinken

Ja- alles vergessen
Auch wenn es mal von großem Interesse war

Ich möchte besoffen werden
Das Schicksal hat mich wahrlich arg getroffen

Ins Koma will ich verfallen
Hoffentlich erlöst es mich von den Qualen


Oh nein
Ich bin immer noch am Leben
Ich habe mich nur übergeben

Du hast das Ausgespiene entfernt
Mit Engelsgeduld

Nun bleibe ich ewig in Deiner Schuld
Dabei kanntest Du mich nicht

So widme ich Dir dieses Gedicht
Vielen Dank!

(eingegeben 08.01.06- ausgedacht 01 1994)

Meine Liebe

Meine Liebe 01 94

Jetzt will ich endlich sprechen mit meinem Gefühl & Herz
Und meine Liebe
Dies ist kein Scherz

Du wirst es Dir wahrscheinlich schon denken
Hiermit werde ich Dir meine Liebe schenken

Entschuldigung
Ich weiß doch dass Du von mir erwartest Kämpfe
Aber die arteten aus in die ewigen Krämpfe

Deshalb erhöre & erwidere bittschön diese Worte
Auch wenn sie fallen zur falschen Zeit & am falschen Orte
Warum ich mir nicht mehr Zeit lasse?

Ach- ich bitte Dich
Die Liebe erlaubt doch so manche Verrücktheit
Ich möchte Dich nicht an mich binden
Ich möchte nur dass die Sehnsucht nach Deinem Ja-Wort verschwindet

Ja- ich liebe Dich wegen Dir
Und ich bin nicht befallen von einer Sexgier

Ja- ich liebe Dich wegen Dir
Und nicht wegen Deinen Busen & Deiner Vagina

Dies ist doch bei jeder Frau da
In Hülle & Fülle

Na nu?
Ich biete Dir an meine Liebe
Du konterst mit Hieben?

Nun ja
Wenn Du mich nicht magst & liebst
Dann gehe nicht zu hart ins Gericht

Ich wollte doch nur Dir meine Liebe offenbaren
Um eine Antwort zu erhalten
Und einen klaren Kopf

Auch wenn Du nun traurig, erstaunt & baff bist
Ich hoffe trotz allem auf eine wunderbare Freundschaft

Noch mehr erhoffe ich eigentlich nur Deine Liebe
Ach- wie schön es wäre, wenn ich sie kriege
Meine Liebe

(eingegeben 08.01.06- ausgedacht 01 1994)

Weihnachten

Weihnachten 12 93

Einige trachten danach das ganze Jahr
Sie sehnen herbei diese heilige Zeit
Und wähnen sich während dieser als geheilt

Kaum ist sie vorbei
Beginnt sie wieder
Die ja-hr-andauernde Flennerei

Menschlein
Warum brauchst Du das?
Bringt Dir traurig sein wirklich so viel Spaß?
Hast Du sonst nichts auf Erden?
Gibt es nichts was Dir kann Freude gebären?

Brauchst Du diese geweihte Nacht
Um zu vergessen sämtlichen Krach?
Um sich von dem zu verkriechen, verstecken?

Ach, Menschlein
Ich sehe das nicht ein

Ich freue mich zwar auch auf diese besinnlichen Tage
Jedoch empfinde ich sie nicht als die Tage der Tage!

Sie schlagen mir nicht so auf das Gemüt oder in den Magen
So wie einigen
Die sich nun beklagen

Die Weihnacht
Scheint auszustrahlen eine ganz besondere Wärme & Macht

Ich hoffe nur
Dass das Menschlein weiß wofür …

(eingegeben 08.01.06- ausgedacht 12 1993)

Müde

Müde 12 93

Ich fühle mich müde
Ja- ich bin am Ende

Alles ist so monoton
Überall grinst einen an der Hohn

Ich möchte alleine schlafen im Bett
Ja- das wäre nett

Einfach nur die Augen zu
Und zu niemandem mehr sagen müssen: Huhu!

Abschalten & alleine sein
Ja- einfach nur mit mir sein

Nur
Wenn ich das mache
Dann kann ich nur mit mir lachen
Ich würde mir Vorwürfe machen
Und daran denken was ich nun verpasse

Nein
Ich muss schon sein wie die Massen
Sonst gehe ich unter
Befinde mich dann nicht mehr unter meinesgleichen

Nun muss ich so leben
Auch wenn ich es selber nicht verstehe

(eingegeben 08.01.06- ausgedacht 12 1993)

Solamente una poesia

Solamente una poesia 11 93

Das hier ist einfach nur ein Geburtstagsgedicht
Die weitere Bedeutung?
Gibt es nicht

Es ist bloß ein Geschenk
Bespickt mit Wörtern die ich so denke

Es ist nicht einmal eine gekaufte Puppe
Ist am Ende mir das Geschenk gleichgültig & schnuppe?

Oh nein
Egal ist mir das Geschenk nicht- ebenso nicht Du
Unsere Bekanntschaft die ist sehr fein
Und sie darf ruhig von längerer Dauer sein

Deshalb möchte ich sagen immer zu: Juchhu!
Außer ‚Juchhu!’ will ich noch ‚Dankeschön’ von mir geben
Hoffentlich erleben wir noch viel zusammen

Denn eigentlich war ja unsere Bekanntschaft bislang ziemlich schön gewesen
Auch
Oder vielleicht gerade deshalb?
Wenn wir manchmal haben andere Ansichten & Wesen

So
Nun feiere noch schön Deinen Tag

Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Geburtstag!!!

(eingegeben 08.01.06- ausgedacht 11 1993)

Liebe

Liebe 10 93

Die Liebe, die Liebe
Sie weckt so manche Triebe

Hat man sie nicht
So fehlt einem gleich das Licht

Man wähnt sich hoffnungslos
Und fragt sich ständig:
Was ist bloß mit Dir los?

Alles wirkt außerdem sinnlos
Die Trauer & Depressionen werden nun riesengroß

Darf man wieder lieben
Dann kann man ewig viel Zuversicht & Hoffnung geben

Liebe ist überall da
Deshalb ist das Leben einfach wunderbar

Du meinst
Du kannst das nicht?!

Mein Gott

Verliere nicht die Zuversicht
Niemals


Du weißt doch
Du bist verantwortlich für Dein eigenes Lebenshoch

Stürme deshalb in die Welt
Und bald wirst Du jemanden finden, der selbst Dir gefällt

(eingegeben 08.01.06- ausgedacht 10 1993)

Sonntag, 1. Januar 2006

Der lieben Mutter zum Geburtstag

Der lieben Mutter zum Geburtstag 10 93
(für Gudrun)

Jawohl- heute ist wieder mal Dein Tag
Heute zeigt wieder jeder wie doll er Dich mag
Und nicht wie sonst mit dem Augenlicht
Nein
Heute benutzt man Worte & Geburtstagsgaben

Das glaubst Du nicht?
Dann sei mal gespannt was Du heute Abend alles haben wirst

Das letzte Jahr
Ach- so oft brachtest Du hervor ein müdes: Ach ja, ach ja …

Beende doch dieses Entfliehen in die Vergangenheit
Und ziehe vor die Gemütlichkeit & Vergnügtheit

Genieße jeden Moment
Drum sei überhaupt nicht gehemmt

Lebe Dein Leben
So wirst Du viel erhalten aber auch geben
Vor der Zukunft sollst Du nicht zusammenbrechen
Denn jeder Unmut
Jede Angst
Ja- jede Sache wird sich einmal bitterlich rächen

Deshalb zeige weiterhin der Welt Dein fröhliches Gesicht
Und gehe nicht gar zu hart mit Dir ins Gericht

Hier schreibe ich nun gar so viele Sätze
Aber kann man alles sagen bis zur Gänze?

Nein
Bestimmt nicht

Deshalb beende ich dieses Gedicht mit

Hoch sollst Du leben!
Alles Liebe!
Herzlichen Glückwunsch!
Alles Gute!
Toi, toi, toi …

(eingegeben 01.01.06- ausgedacht 10 1993)

Der wohlverdiente Lebensabend

Der wohlverdiente Lebensabend 10 93

Der Lebensabend
Gestalte ihn Dir ja erquickend & labend

Du hast ihn Dir wohlverdient
Mitunter hast Du ziemlich hart gedient

Darum genieße nun sämtliche Stunden
Und siehe: es ist Dir doch soviel gelungen!

Erfreue Dich Deiner erstaunlichen Ernte
Und dennoch trotz allem versuche mehr zu erfahren als das Schon-Gelernte

Mache Dir bloß keine Vorwürfe
Dass Du nicht das & jenes machen durftest
Du dies getan oder gedacht oder gesagt hast

Du hast tatsächlich so viel geschaffen
Verkomme deshalb bitte nicht zu einem hilflosen Affen

Sei bitte weiterhin zufrieden mit Dir & auf Dich stolz

Und beachte auch das Holz

Die großen Bäume haben viel aufgenommen & gesehen
So können sie den Jüngeren viele Ratschläge geben

Verteile Du nun daher gar eifrig Deine Ratschläge
Auf dass Deine jungen Bäume danach leben

(eingegeben 01.01.06- ausgedacht 10 1993)

Märchen - Legende

Märchen - Legende 10 93

Es klang wie ein Märchen

Tatsächlich
Wir wollen uns wieder sehen
Wir arrangierten ein Treffen

Jedoch fing an jenem Nachmittag
Das Telefon an zu kläffen

Du
Warst am Apparat
Und wünschtest mir einen schönen Tag

Du
Erwähntest viel
Zum Beispiel
Batst Du den Termin zu verschieben

‚Vielleicht gegen sieben?’


Das war der Schock pur
Gerade dann hatte ich noch etwas Anderes vor
So verschoben wir unser Treffen ganz

War ich der dumme Thor?
Ich zog den Entschluss
Das muss nicht des Märchens’ Ende sein

Meine Liebe
Ich wünsche mir & uns
Unser Märchen wir nicht zur Legende
Und dass das nun nicht ist unser

Ende

(eingegeben 01.01.06- ausgedacht 10 1993)

Depression

Depression 10 93

Depression
Alles tut sich eh nicht lohnen

Es ist so bitter
Man fühlt sich wie in einem Gewitter
Es donnert & blitzt
Man bekommt keine Sache je mehr geritzt
Man erwähnt sich als alleine & verlassen
Wie gelingt man je wieder aus diesem Schlamassel?

Keine Lebensfreude will man weder sehen noch finden
In einem dunklen Tunnel wähnt man sich

Deshalb keimt auf der Gedanke
Soll ich ermorden mich?

Lass ab von diesem Vorhaben
Das Leben trägt doch so viele reiche Gaben

Versuche all diese zu sehen & zu finden
Und freue Dich

Dein Leben wird auch Dir schon gelingen!

(eingegeben 01.01.06- ausgedacht 10 1993)

Noten

Noten 10 93

Die Noten, die Noten
Sie steigen auf zu wichtigen Geboten

Man tut sich für sie das Leben dementsprechend einrichten
Ja- sie sind unsere wahren Pflichten
Durch das Notenstreben
Verpasst so mancher das wahre Leben

Sie schauen aus wie der Tod
Ja- mit diesen Noten hat man schon seine liebe Not

Die Noten als Maßstab für unser Wissen
Das ist ein ziemlich großer Bissen
Der bleibt mir im Halse stecken
Tun wir wirklich ohne Gute verrecken?

Sind die so ausschlaggebend?
Kann man das unterstreichen vehement?

Ach- ich weiß nicht
Bitte- benote Du dieses Gedicht …

(eingegeben 01.01.06- ausgedacht 10 1993)

Selbstvorwürfe

Selbstvorwürfe 10 93

Du bist daran schuld
Du glaubst, Du seiest eine Figur von Kult

Du verachtest die anderen Leute
Dabei vergisst Du, dass die Norm bestimmt die Meute
Dass es aus dem Wald wider erschallt wie man in ihn ruft

Du bist ein armer Tropf
Wozu hast Du eigentlich einen Kopf?

Du behauptest etwas Besonderes zu sein
Jedoch mit dieser Auffassung wirst Du bald ganz alleine sein

Sei doch nicht so stur
Lasse nicht nur Deine Ansicht gelten
Lasse Dich in das Leben integrieren
Bestehe nicht immer darauf zu verlieren
Deshalb höre auf Dein Gesicht zu verlieren

Und versuche zu entdecken
Dass auch Deine MEIN-ung ein starkes Gewicht hat

Bitte lasse Dich nicht hängen
Und beginne in das Leben zu sprengen

(eingegeben 01.01.06- ausgedacht 10 1993)

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