Sonntag, 18. Februar 2007

Die Grabrede II 1 01

Die Grabrede II 1 01

Ein Bekannter von mir ist verstorben
Ich soll die Grabrede halten

Warum?
Was soll das?
Wieso weinen, wenn er tot ist?
Weinen weil wir hier bleiben müssen?

Das verstehe ich nicht
Noch weniger den Leichenschmaus

Ich weiß nur
Ich habe mich mehr um Lebende zu kümmern
Um mein Leben
Um mich

Die Grabrede werde ich halten
Auch wenn mir jetzt nichts einfallt
Auch wenn nun mein Hals zugeschnürt ist
Was sage ich?
Egal

Hauptsache etwas Nettes
Hauptsache übertreiben

Wir sind letzten Endes doch alle kleine Engel

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Kunst

Kunst 1 01

Du willst sie fassen die Kunst
Wie willst Du das?
Wie beim Glück?

Bei der Liebe?
Bei der Hoffnung?

Bei der Sehnsucht?
Bei der Freundschaft?
Beim Vertrauen?

Das kannst Du doch nicht

Sie ist
Normal
Klassisch
Modern

Abstrakt
Abnormal
Erkannt

Verkannt
Vakant
Unerkannt

Dir sei es einerlei
Entwickele Deine Kunst
Suche & genieße Deine Kunst

Rege Dich bloß nicht so künstlich auf
Es ist nur Leben

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Einer Jener Tage

Einer Jener Tage 1 01

Heute ist einer jener Tage
An denen Du am liebsten im Bett bliebest
An denen Du Dich umdrehen möchtest um weiter zu schlafen

An denen Dich jeder & alles nervt
An denen die Zeit gar zu langsam vergeht
An denen Du viele Dinge erledigen möchtest

Aber Dich nichts
Einfach gar nichts interessiert
Es bleibt alles unerledigt
An denen nichts läuft wie erhofft

Und dennoch
Heute ist heute
Du weißt nicht
Was morgen kommt
Wer morgen kommt

Daher verscheuche die Langeweile
Den Unmut
Das Selbstmitleid

Denn
Heute ist auch einer jener Tage
An denen Du

Genau nur Du
Alles möglich machen kannst

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Die Unruhe

Die Unruhe 1 01

Die Unruhe breitet sich aus
Bald ist sie ganz verteilt in mir
Bald ist von mir nichts mehr übrig

Unruhe
Da alles so langsam Form annimmt
Da ich ein paar Kapazitäten frei habe

Wie schaut es allerdings morgen aus?

Da ich weiß wie etwas klappt
Es aber dennoch nicht klappt

Ich werde nicht befragt
Andere wollen sich ihre Sporen verdienen

Unruhe
Was kann ich tun
Um Dich zu verscheuchen???

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Gib Dem Affen Zucker

Gib Dem Affen Zucker 1 01

Gib dem Affen Zucker
Und Du hast Deine Ruhe von ihm

Sage was er hören will
Sage irgendwas Treudoofes

Etwas Nettes
Etwas Aufbauendes
Etwas Übertriebenes

Es macht nichts
Dass Du es gar nicht so meinst

Er wird es gar nicht merken
Er wird es hören
Vernehmen
Sich freuen

Daraufhin lässt er Dich in Ruhe
Redet positiv über Dich
Strahlt Dich an
Du kannst alles mit ihm machen
Er erhielt was er wünschte

Hast Du immer etwas Zucker bei Dir?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Eine Abrechnung

Eine Abrechnung 1 01

Wieder mache ich eine Abrechnung
Wieder will ich ein Fazit ziehen

Wieder möchte ich wissen was hinten herauskommt
Was übrig bleibt

Wieso?

Es wird sich doch nichts ändern
Es werden weiterhin dieselben Fehler gemacht
Es wird nicht von der Vergangenheit gelernt

Was soll das alles?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Die Unzufriedenheit

Die Unzufriedenheit 1 01

Nein
Mit der jetzigen Situation kann ich nicht zufrieden sein

Wo bleibt sie die Herausforderung?
Ich erblicke nur Routine

Wo ist die Erneuerung?
Ich sehe nur Altes

Wann kommt die Bestätigung?
Ich erfahre nur die Annahme, dass es so normal ist

Gerne möchte ich zufrieden werden
Doch wie?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Wortfetzen

Wortfetzen 1 01

Sie dringen zu Dir
Die ach-so-schlauen Wortfetzen

Es gibt doch noch blauen Himmel
Wohin gehst Du?
Wieso?

Lasse Vergangenes vergangen sein
Kümmere Dich im die Zeit die ist
Die sein wird
Die Dir noch bleibt
Egal ist das 'war'
Aber auch das Wahre?

Verhalte Dich so
Wie Du es von Deinen Leuten &
Deinem Schicksal erhoffst

Es gibt eine Unmenge Wortfetzen
Sie sollen mich zum Lächeln animieren

Zum Nachdenken
Zum Weitermachen
Zum Durchhalten

Das ist ja alles recht
Doch lebt der Mensch nicht nur vom Wort allein

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Warterei

Warterei 1 01

Sie macht mich noch ganz blöd
Diese Warterei
Und doch
Sie muss sein

Auch wenn ich die
Er-Lösung jetzt schon gerne hätte
Ich muss warten

Noch kann ich hoffen

Wer weiß
Wofür sie gut ist
Diese blöde Warterei

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)

Mein Glaubensbekenntnis 12 00

Mein Glaubensbekenntnis 12 00

Lieber Gott
Es ist so schwer
Gänzlich an Dich zu glauben

Und doch
Stellt man Dich immer wieder in Frage
Verändert sich das Leben
Verändert sich seine Ziele

Was gestern einfach war
Dauert heute unendlich
War man gestern noch fröhlich
Ist man nun unsicher & nervös

Lieber Gott
Ich glaube an Dich
Ich bete Dich an

Doch
Müssen wir uns in Frage stellen?
Ständig immer & überall die Prüfungen???

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

Das Süße Vergessen

Das Süße Vergessen 12 00

Erinnerst Du Dich an Deine Angst?

Vor dem Keller?
Vor den Prüfungen?
Vor dem Führerschein?

Vor den Anderen?
Vor dem Straßenverkehr?

Na also
Auch die Erinnerungen hieran sind erblasst
Auch hier breitete sich das süße Vergessen aus

Wann genießt Du es?
Wieso anerkennst Du es nicht???

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

Vor Einer Woche

Vor Einer Woche 12 00

Vor einer Woche widerfuhr mit etwas
Mittlerweile weiß ich gar nicht mehr was
Mich damals beunruhigte

Ich weiß nur
Ich wünschte paar Sachen geändert zu haben

Außerdem möchte ich trotzdem
Dass die Probleme von damals
Meine Heutigen sind

Die Heutigen belasten mich heute
Sie sind gar groß

Was war vor einer Woche?
Ist das nicht egal?

Ist nicht wichtiger
Was in einer Woche sein wird?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

Nun

Nun 12 00

Ich weiß nun

Du schwelgst nun in Erinnerung
Du stellst nun Dir vor was sein könnte

Das ist aber unwichtig
Allein zählen Tatsachen
Das tatsächliche Nun

Worauf wartest Du noch?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

Märchen Vom Schloss

Märchen Vom Schloss 12 00

Es war einmal ein Schloss.
In diesem wohnten keine Prinzessinnen, Kaiser oder sonstige Edelleute. Dies war ein Schloss zu einer Tür. Solches Schloss kann den Spaß & Tag verderben, wenn es nicht mal dies tut, was es soll. Doch ein König ist, für den dies ein Problem darstellt.

Und wenn dies Deine Problematik darstellt, dann kannst Du noch weiterhin glücklich weiterleben. Und so versuche nicht alles zu komplizieren & beginne Dein Leben zu genießen.

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

Regen

Regen 12 00

Wie schön es doch ist
Wenn es regnet

Alles wird
Frei Heruntergespült
Weggewischt
Die Luft gereinigt

Kleinigkeiten der Vergangenheit verdeutlicht
Lapallien aufgezeigt

Und doch
Verwende nicht nur den Regen
Um wieder wach & aufmerksam zu werden

Doch
Rege Dich
Auch ohne Regen

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

Das Unerwartete

Das Unerwartete 12 00

Es kommt so schnell
Das Unerwartete

Es hängt ab
Von so vielen Zufallen
Von so vielen Umständen
Von so viel Glück

Daher stelle Dich darauf ein

Erledige doch bitte
Was Du von Dir erwartest

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

Was Die Katze Alles Weiß

Was Die Katze Alles Weiß 12 00

Was Deine Katze alles wusste
Wieso wusste sie es?

Warum nicht ein Mensch?
Wann verlorst Du Dein Vertrauen in alles & jeden?

Gut
Dass Du Deine Katze hast

Doch
Wann öffnest Du Dich einem Menschen?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

Irgendwo

Irgendwo 12 00

Irgendwo befindet sich jemand
Dem es so ergeht wie Dir
Der von demselben träumt

Mit denselben
Erfahrungen
Enttäuschungen
Erwartungen

Irgendwo
Spreche die Menschen an
Du wirst es nicht bereuen

Siehe
Es wird irgendwann bestätigt

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)

So sind die Bären- Eine tierische Novelle?

So sind die Bären- Eine tierische Novelle? 11 00

Es war einmal eine Bärenfamilie.
Sie bestand aus Mutti & Vati Bär. Außerdem gab es noch die Bärenkinder Sam, Dan & Max. Alle mochten sich sehr gerne. So hielten sie ständig zusammen. Das war auch gut so. Die Familie Bär unternahm viel. Sie war häufig unterwegs. Ständig trafen sie neue Gefahren. Gemeinsam schafften sie es, den Gefahren zu trotzen. Dies stärkte den Zusammenhalt & das Gemeinschaftsgefühl der Familie.

Doch eines Tages kam Vati Bär nicht zurück. Er verstarb. Selbstverständlich rückte die Familie nun noch stärker zusammen. Vor allem der kleine Sam kümmerte sich vorbildlich um seine hilflose, verlassene, zurückgelassene Mutti.

Dies verstand aber nicht die kleine Bärin Julia. Julia fand Sam ganz nett. Fühlte sich nun aber um die Liebe Sams' betrogen. Sam unterstütze weiterhin seine Mutti. Was hätte er sonst auch machen sollen? Was blieb ihm übrig?
Julia konnte dies alles nicht verstehen.

Dies führte insgesamt zur Unruhe in der Familie.
Letzten Endes meinte jeder, er erhielte nicht die Aufmerksamkeit, die Liebe, die Beachtung, die Rücksicht, die Pietät, die ihm zusteht. Außerdem glaubte jeder, gerade er habe Recht.
Keiner konnte & wollte auf den Anderen zu- & eingehen. Niemand bat um ein klärendes, reinigendes, offenes Gespräch. Jeder war zu stolz.
Warum? Was war zu verlieren? Wurden alle zu Tieren? Zu dumm? Oder offenbarten alle ihr wahres, menschlichtes Gesicht?

Und wenn sie sich nicht aufraffen, einander zu verstehen, zu vergeben, sich anzuhören, aufeinander zu zu gehen & ihre Hände zu reichen, verstarb ein jeder menschlich, einsam für sich ohne irgendwas von der einst harmonischen Familie zu wissen.

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Baghira

Baghira 11 00

Oh Baghira
Was habe ich getan?
Was hätte ich tun sollen?

Ständig bleibt
Die Ungewissheit

Das schlechte Gewissen
Der unruhige Schlaf
Die Erinnerung

Nun weiß ich was zu tun wäre
Nun fehlst Du mir
Nun fällt mir das Wahre ein

Warum nicht dann?
Wer ist stark genug die Zeit zurückzudrehen?

Anzuhalten?
Farbe zu bekennen?
Umzukehren?

Spürtest Du die Sympathie?
Wusstest Du über die Schmerzen?
Gabst Du mir Signale?

Ständig bleibt die Ungewissheit
Oh mein Baghira

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Gerüchte

Gerüchte 11 00

Die Gerüchte schwirren umher
Sie fressen mich auf

Doch
Ich halte es aus
Ich kämpfe gegen sie an

Ich überlebe sie souverän
Ich überlebte sie souverän
Ich werde weiterhin stärker als sie sein

Es ist gut
Ihre Existenz zu berücksichtigen

Es ist existentiell
Sich nicht wegen
Kleinigkeiten verrückt zu machen

Alles sind nur Kleinigkeiten

Es ist besser
Zu leben

Sie als Gerüchte zu definieren
Und sie nicht zu Wahrheiten werden lassen

Ich werde das Wahre offenbaren
Die Gerüchte werden mich nicht
Fassen & Fressen können
Eher ich sie

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Das Spiel

Das Spiel 11 00

Jeden Tag spielst Du's nun

Und doch
Die Spielregeln bleiben dieselben
Nichts wird sich je ändern

Warum willst Du Deine eigenen entwickeln?
Warum das Rad neu erfinden?

Warum missachtest Du die
Ungeschriebenen
Gültigen
Gesetze?
Wann spielst Du endlich mit?

Es ist nur ein Spiel
Ein Gedankenspiel?
Ein Spiel ohne Grenzen?
Ein ernsthaftes Spiel?

Und doch
Die Spielregeln bleiben dieselben

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Die Mauer

Die Mauer 11 00

Du würdest so viel gerne machen
Doch

Eine Mauer umschließt
Deine Gedanken
Deine Ideen
Deine Aktivitäten

Du wirst gebremst durch sie
Doch
Reiße sie ein
Du bist stark

Siehst Du's nicht?
Bemerkst Du's nicht?

Sie schwankt schon!
Du kannst so viel mehr

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

What She Said

What She Said 11 00

What she said
It really shocked me

Are things like that?
Is she right?

Did I do lots of things all in vain?
Is there no rescue?
No hope?
Am I lost?

Never mind

It's what she said
What she thinks

It's not certain
That is the truth
The reality

Still it's important
What I think & do

On the other hand

What she said
It really shocked me

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Irrungen & Wirrungen

Irrungen & Wirrungen 11 00

Irre ich mich?
Bin ich verwirrt?

Mache ich das Richtige?
Mache ich das Richtige richtig?

Mache ich alles richtig?
Mache ich die richtigen Dinge?

Ich bin gefangen
Gefangen in einem Netz

Ein Netz voller Irrungen & Wirrungen
Es gibt kein Entkommen

Ständig stelle ich mich in Frage
Ständig bin ich mir selber im Weg
Ständig bin ich unsicher bei meinen Aktionen

Zweifel blühen auf

Wo bleibt das Licht?
Die Zuversicht?

Ein Netz voller Irrungen & Wirrungen
Nennt man es Leben?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Einst So Nah ...

Einst So Nah ... 11 00

Einst so nah
Und nun
Fern?

Wo bist Du?
Was geschah?

Gibt es ein Wiedersehen?
Nutzten wir sämtliche Gelegenheiten?
Teilten wir alles?

Miteinander?
Aus?
Mit?

Fern
Ganz fern
Niemand weiß genau wo

Aus der Dämmerung treten
Erinnerungsfetzen

Bereute Momente
Unüberlegte Äußerungen

Wie es je wieder gut machen? Zurechtbiegen?

Einst so nah
Und nun für immer
Wie immer
Getrennt

Für immer?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Die Falschen Gesellen

Die Falschen Gesellen 11 00

Du meckerst
Dass Du Dich nicht auf Deine Leute verlassen kannst

Kein Wunder
Sie merken Dein Gefühl
Sie sind die falschen Gesellen

Richtigerweise denken sie an sich
Was interessierst Du?

Jeder freut sich
Wenn Du etwas für die erledigst

Wenn Du die Aufmerksamkeit auf Dich ziehst
Wenn sie nicht unangenehm auffallen müssen

Merkst Du
Dass es falsche Gesellen sind?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

2 Gedanken

2 Gedanken 11 00

2 Leute haben 2 Gedanken
Dennoch müssen es nicht dieselben sein
Auch nicht die gleichen

Hinzu kommt
Die Erfahrung
Das Wesen
Die Mentalität

Die Ansicht
Das Anliegen
Der Hintergrund

Daher erzähle Deine Gedanken
Denke diese nicht nur

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Trockne Deine Tränen

Trockne Deine Tränen 11 00

Trockne Deine Tränen

Worauf wartest Du noch?
Weshalb weintest Du?

Wieso weinst Du nun?
Warum machtest Du nichts?

Was bringen Deine Tränen jetzt noch?
Es ist vorbei

Nun brauchst Du nicht mehr aktiv sein
Dich beschweren

Trockne Deine Tränen

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Das Kalte Grab

Das Kalte Grab 11 00

Es ist ausgehöhlt
Es lauert
Es hat Zeit

Es ist gegraben
Es lockt jeden herbei
Es wird von allen besucht

Aufgesucht
Früher oder später
Keiner kann dem entrinnen

Wie lange können wir dem Rufen trotzen?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Recht Behalten

Recht Behalten 11 00

Hurra
Ich habe Recht behalten

Doch
Was habe ich davon?

Ich habe Recht behalten
Allerdings was noch?

Ein Anderer verlor sein Gesicht
Wieder ein Anderer möchte mich nun nicht mehr sehen

Ein Anderer hasst mich
Der Nächste wird mir nichts mehr anvertrauen
Wieder ein Nächster wird mich meiden

Es bleibt die Frage
Wie man recht spricht
Es bleibt ständig ein Kompromis

Manchmal braucht man gar nicht immer
Recht
Zu behalten

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Umsonst

Umsonst 11 00

Du meinst
Deine Bemühungen seien umsonst

Es macht keinen Unterschied
Nichts macht einen Unterschied
Nichts ist umsonst

Du bist mit nichts geboren
Du wirst mit nichts sterben

Und dennoch

Mache alles dafür
Dass Dein Leben nicht umsonst ist

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Dankbarkeit 11 00

Dankbarkeit 11 00

In mir nichts als Dankbarkeit
Dankbarkeit über so manches

Wie sich Dinge entwickelten
Hätten sie sich anders entwickeln sollen?
Hätten sie sich auch anders entwickeln können?

Wie Dinge sind
Kann man sich's anders vorstellen?

Wie Dinge waren
Was bereut man?

Wie Dinge werden
Darf man nicht mehr dankbar sein?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Mein Leben 11 00

Mein Leben 11 00

Mein Leben
Es ist mir

Andere brauchen es nicht zu verstehen
Andere brauchen mich nicht zu verstehen

Wichtig allein ist
Dass ich mich verstehe
Dass ich nichts bereue

Dass ich mein Leben ständig so wiederholen möchte
Dass ich lebe

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Mosaik 11 00

Mosaik 11 00

Du stellst fest
Alles baut aufeinander auf

Alles muss so kommen wie's kommt
Alles kam wie's kommen musste

Alles hat seinen Sinn
Eine Absicht

Dein Leben ist & gleicht einem
Bizarren
Abwechslungsreichen
Mosaik

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Tod 11 00

Tod 11 00

Herr Tod
Du bist
So endgültig
So plötzlich

Immer kommst Du

Unerwartet
Unerwünscht

Herr Tod
Bitte
Gib mir so bald keine Antwort

Herr Tod
Es hat wirklich noch Zeit
Dass Du mich besuchst

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Neuer Tag

Neuer Tag 11 00

Heute ist ein neuer Tag

Gestern ist vorbei
Vorgestern ist längst überholt
Morgen ist noch längst nicht in Sicht

So genieße heute
Sei tätig

Bereue nichts
Lasse nichts aus

Heute ist Dein Tag

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Flucht 11 00

Flucht 11 00

Ist sie möglich
Die Flucht?

Flucht vor allem?
Flucht von Allem?

Von der Vergangenheit?
Von der Zukunft?

Flucht nach vorne?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Der Gesunde

Der Gesunde 11 00

Der Gesunde hat gar viele Wünsche
Der Kranke & Unzufriedene nur Einen

Warum vergessen wir das immer wieder?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)

Erinnerung

Erinnerung 10 00

Was ist Erinnerung?
Die Gedanken an etwas Vergangenes?
Etwas Schönes?
Fallen Dir bestimmte Daten ein?
Sie sind wichtig

So erinnerten sich schon kluge Köpfe an ihre Gedanken

Karl Marx erkannte
Schafft Euch Erinnerung

Und Günter Grass stellte fest
Erinnern heißt auswählen

Jean Paul hielt fest
Die Erinnerung ist das einzige Paradies
Aus dem wir nicht vertrieben werden können


In diesem Sinn hoffe ich
Dass Dein heutiger Tag
In guter Erinnerung Dir bleiben wird
So wie Dein folgendes komplettes Lebensjahr

Wer erinnert sich gern an Dich?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 10/00)

Das Märchen Vom Weinenden & Lachenden Augen

Das Märchen Vom Weinenden & Lachenden Augen 9 00

Es war einmal in einem fernen Land.

In diesem Land war alles möglich.
So konnte es sogar mitunter vorkommen, dass man Augen antraf. Das lachende Auge, ein Kraken-Auge, das Holz-Auge, das übergehende Auge, das Pfauen-Auge, das L-Auge, das zugedrückte Auge, das Dorn-Auge, das trockene Auge, das Glas-Auge, das-aus-dem-Sinn-aus-den-Augen-Auge, das weinende Auge, ein Menschen-Auge. Alle Augen eben.
Unbeschreiblich schön war dann dieser Augen-Blick.

So machte man die Augen auf & erkannte sie überall. Besonders possierlich ward die Anwesenheit in einem Raum vom weinenden & lachenden Auge. Doch dazu später mehr. Erst werden die Augen vorgestellt- vor allem deren Geschichte ist interessant & erzählenswert.

Das weinende Auge, das zunächst untrennlich vom lachenden gewesen ist, wollte sich plötzlich eines Tages alleine durch sein Leben schlagen. Dazu wollte es das Rad neu erfinden. Niemand durfte helfen. Es wusste ja, dass es für sich die Allwissenheit pachtete. Der Rest, der erbärmliche, wusste von nichts.

Doch- das weinende Auge war der Besserwisser par excellence.
So war ihm bekannt, dass man von ihm das Weinen allgemein erwartete. Daher änderte es sich nicht, auch wenn es dies hätte tun können & wollen.

Manchmal gar nahm es groteske Züge an: war es in Australien, wollte es doch lieber in Europa sein. Fühlte es sich endlich wie ein Europäer, so wünschte es in Lima aufzuwachen. Dies setzte sich so immer weiter fort.

Da dies nicht sein Wohlbefinden unbedingt förderte, wähnte es Alternativen zu suchen. Doch plötzlich waren diese augenscheinlich nicht mehr möglich. Es war & blieb das weinende Auge. Da diese Tatsache unumstößlich war, rollten viele echte, heiße Tränen.

Hingegen beim lachenden Auge nur Sonnenschein war. Denn, es ist all zu menschlich, sich dem zu widmen, der sich auf der Sonnenseite des Lebens befindet. Dem das Glück lacht. Der zufrieden mit sich & seiner kleinen Welt scheint.

Dem lachendem Auge schmerzte der Abschied vom Weinenden & das Schicksal von demselben. Allerdings versuchte das lachende Auge, das Optimale in dieser Situation zu sehen & jenes herauszukitzeln.

Machte das weinende Auge nicht ständig auf Schwierigkeiten & Alternativen aufmerksam?
Wollte es nicht sogar auf Gräbern tanzen? Zauberte es nicht aus jeder noch so kritischen Situation ein fröhliches Ende & Lösung hervor?

Es gab Momente, da das Lachen hätte verstummen mögen- doch wozu? Sollte das Eine nicht eintreten, damit das Andere entstand? Traten einst nicht noch chaotischere Situationen auf? Haben die Einem etwas an haben können???

Eines gefiel dem lachenden Auge nicht: es wollte unglücklich & traurig sein.
Tränen zeigen können, doch es konnte nur lachen.

Gott, der ja überall seine Augen hat, realisierte, dass es am besten sei, wenn alles zwei Seiten, Gegenpunkte habe. So bekamen die Rosen, die wunderhübschen, Dornen. Wir Menschen erhielten weinende & lachende Augen. Diese sollen sich einander die Waage halten.

Einerseits ist zu erkennen, dass alles aufeinander aufbaut & folglich das gesamte Leben ein Mosaik darstellt.
Andererseits ist der Mensch sich darüber im klaren zu werden, dass er seine Möglichkeiten erkennt & nutzt. Auch kann dies bei der Liebe angewandt werden. Die vergebenen Chancen sind passe. Das heute & hier ist wichtig. Auch wenn manchmal ein weinendes Auge das Ergebnis ist. Doch auch ein lachendes Auge kann das Fazit der Liebe sein.

So wurden die lachenden & weinenden Augen wieder vereint & jedes Erschaffene erhielt von nun zwei Seiten. Und da sie nicht gestorben sind, hat selber heute jeder zu erkennen, dass die weinenden & lachenden Augen weiterhin existieren.

Dieses Märchen geht zu Ende- was beginnt?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 9/00)

Der Jüngling

Der Jüngling 8 00

Es war einmal ein Jüngling.
Der war nicht zufrieden, ein Jüngling zu sein.

Einerseits war er zu alt, einen kleinen, jungen Knaben darzustellen.
Das bedeutet nämlich, dass seine Familie seine Pflichten erfüllt & er nur Rechte hat. Alles wird ihm abgenommen & entschuldigt. Er darf den ganzen, lieben Tag lang spielen & in den Tag hinein leben. Außerdem meint er, dass er sich nur darum zu kümmern habe, das Laufen, das Sprechen & das Essen zu erlernen. Ungeklärtes wird in der Zukunft einleuchtender werden.

Andererseits war er zu jung, um ein alter Greis zu sein.
Das heißt nämlich, dass ihm alles abgenommen wird. Die Familie kümmert sich um die Pflichten. Nimmt ihm dadurch alles ab & jedes & alles wird entschuldigt. Außerdem hat er so viel Erfahrung & Leben in sich, dass sich eine Gelassenheit einschleicht & alles nicht mehr zu wichtig genommen wird.

Dennoch musste unser Jüngling im Jetzt leben. Er wurde allerdings von Tag zu Tag unglücklicher & unzufriedener.

Eines Tages aber merkte er, dass er sich selber zufriedener & glücklicher machen kann. Daher änderte er sich entsprechend. Er wartete nicht mehr auf Dinge, sondern ging auf die Probleme zu. Er machte nicht mehr das Schicksal, die Mitmenschen oder diese ‚fiese Welt’ für seine aussichtslosen Lage verantwortlich, sondern sich selbst.

Auch sah er die lieblichen Frauen im anderen, wahren, warmen Licht: diese waren nicht mehr unnahbar, hochnäsig oder oberflächlich. Sondern interessant, aufbauend & herrliche Gesprächs-Partner.

So gestaltete sich der Jüngling nach & nach alles so, wie er es sich erhoffte, vorstellte & erwünschte. Eines Tages stellte er sogar fest, dass er gerne ein Jüngling ist

Und wenn er nicht doch ein Greis geworden ist,
so ist er noch heute ein Jüngling & glücklich.

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 8/00)

Das Alte Spiel

Das Alte Spiel 6 00

Das alte Spiel

Hass - Freude
Zufriedenheit - Bestürtzung
Verständnis - Empörung

Es ist halt nur ein Memory-Spiel
Die eine Sache sucht das Gegenstück

In diesem Spiel ist's das Gegenteil
Wen stört es?

Es ist halt das alte Spiel
Finde Dich damit ab

Suche gar eifrig Dein Gegenstück
Die gewonnen Pärchen behüte gar heftig

Und sei Dir bewusst
Auch diese sind bald verschwunden
Wenn Du irgendwelchen Anderen nachweinst

Letzten Endes bleibt alles nur ein verdammtes
Spiel

Es ist & bleibt halt
Das alte Spiel

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 6/00)

Einer Von Vielen 6 00

Einer Von Vielen 6 00

Gerade dachte man noch
Man sei der Held
Man wisse wo's langgehe

Doch nun weiß man wieder
Man ist nur Einer von Vielen
Man ist halt ein Stein

Ein Stein den Jemand anders benötigt
Um auf sein rettendes Ufer zu gelangen
Um sein Schutzwall höher bauen zu können

Um seinen Mitmenschen zu bewerten
Um seinen Partner eifersüchtig zu machen

Finde Dich damit ab

Du bleibst Einer von Vielen
Oder finde Deinen eigenen Steinbruch

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 6/00)

Träumer

Träumer 6 00

Du bist & bleibst der
Träumer

Du meinst Du überstehst alles
Du meinst es ginge endlich mit dem Leben los
Du meinst gleich
Morgen

Wieso nicht
Sofort?
Ändert sich alles?

Du meinst
Also die Welt warte gerade auf Dich

Du meinst
Sie liege Dir zu Füßen

Was meinst Du noch?

Meinst Du auch das alles?
Oder träumst Du dies?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 6/00)

Es Liegt An Dir

Es Liegt An Dir 6 00

Du schimpfst über alles
Und dennoch- es liegt an Dir!

Du willst Veränderungen
Und dennoch- es liegt an Dir!

Du verlangst Verständnis
Und dennoch- es liegt an Dir!

Du wünschst Liebe
Und dennoch- es liegt an Dir!

Du forderst Klärung
Und dennoch- es liegt an Dir!

Wann siehst Du's ein?
Es liegt an Dir!

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 6/00)

Eigenes Erwachen

Eigenes Erwachen 6 00

Worauf wartest Du noch?
Wann kommt es?
Dein Erwachen?

Wieso auf den rechten Augenblick warten?
Wird er jemals da sein?

Wann nimmst Du endlich die Möglichkeiten wahr?
Warum die ständige Warterei?

Erwache doch bitte

Worauf wartest Du noch?

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 6/00)

Es Kommt Alles Auf Mich Zurück

Es Kommt Alles Auf Mich Zurück 6 00

Dabei bleibt es
Es kommt alles auf mich zurück

Was ich früher verbrochen habe
Was ich machte

Was ich nicht unternahm
Was ich sagte
Was ich vergaß

Es bleibt dabei
Es kommt alles auf mich zurück

(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 6/00)

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