Die Grabrede II 1 01
Ein Bekannter von mir ist verstorben
Ich soll die Grabrede halten
Warum?
Was soll das?
Wieso weinen, wenn er tot ist?
Weinen weil wir hier bleiben müssen?
Das verstehe ich nicht
Noch weniger den Leichenschmaus
Ich weiß nur
Ich habe mich mehr um Lebende zu kümmern
Um mein Leben
Um mich
Die Grabrede werde ich halten
Auch wenn mir jetzt nichts einfallt
Auch wenn nun mein Hals zugeschnürt ist
Was sage ich?
Egal
Hauptsache etwas Nettes
Hauptsache übertreiben
Wir sind letzten Endes doch alle kleine Engel
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)
per arne - 18. Feb, 22:56
Kunst 1 01
Du willst sie fassen die Kunst
Wie willst Du das?
Wie beim Glück?
Bei der Liebe?
Bei der Hoffnung?
Bei der Sehnsucht?
Bei der Freundschaft?
Beim Vertrauen?
Das kannst Du doch nicht
Sie ist
Normal
Klassisch
Modern
Abstrakt
Abnormal
Erkannt
Verkannt
Vakant
Unerkannt
Dir sei es einerlei
Entwickele Deine Kunst
Suche & genieße Deine Kunst
Rege Dich bloß nicht so künstlich auf
Es ist nur Leben
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)
per arne - 18. Feb, 22:55
Einer Jener Tage 1 01
Heute ist einer jener Tage
An denen Du am liebsten im Bett bliebest
An denen Du Dich umdrehen möchtest um weiter zu schlafen
An denen Dich jeder & alles nervt
An denen die Zeit gar zu langsam vergeht
An denen Du viele Dinge erledigen möchtest
Aber Dich nichts
Einfach gar nichts interessiert
Es bleibt alles unerledigt
An denen nichts läuft wie erhofft
Und dennoch
Heute ist heute
Du weißt nicht
Was morgen kommt
Wer morgen kommt
Daher verscheuche die Langeweile
Den Unmut
Das Selbstmitleid
Denn
Heute ist auch einer jener Tage
An denen Du
Genau nur Du
Alles möglich machen kannst
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)
per arne - 18. Feb, 22:54
Die Unruhe 1 01
Die Unruhe breitet sich aus
Bald ist sie ganz verteilt in mir
Bald ist von mir nichts mehr übrig
Unruhe
Da alles so langsam Form annimmt
Da ich ein paar Kapazitäten frei habe
Wie schaut es allerdings morgen aus?
Da ich weiß wie etwas klappt
Es aber dennoch nicht klappt
Ich werde nicht befragt
Andere wollen sich ihre Sporen verdienen
Unruhe
Was kann ich tun
Um Dich zu verscheuchen???
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)
per arne - 18. Feb, 22:52
Gib Dem Affen Zucker 1 01
Gib dem Affen Zucker
Und Du hast Deine Ruhe von ihm
Sage was er hören will
Sage irgendwas Treudoofes
Etwas Nettes
Etwas Aufbauendes
Etwas Übertriebenes
Es macht nichts
Dass Du es gar nicht so meinst
Er wird es gar nicht merken
Er wird es hören
Vernehmen
Sich freuen
Daraufhin lässt er Dich in Ruhe
Redet positiv über Dich
Strahlt Dich an
Du kannst alles mit ihm machen
Er erhielt was er wünschte
Hast Du immer etwas Zucker bei Dir?
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)
per arne - 18. Feb, 22:51
Eine Abrechnung 1 01
Wieder mache ich eine Abrechnung
Wieder will ich ein Fazit ziehen
Wieder möchte ich wissen was hinten herauskommt
Was übrig bleibt
Wieso?
Es wird sich doch nichts ändern
Es werden weiterhin dieselben Fehler gemacht
Es wird nicht von der Vergangenheit gelernt
Was soll das alles?
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)
per arne - 18. Feb, 22:50
Die Unzufriedenheit 1 01
Nein
Mit der jetzigen Situation kann ich nicht zufrieden sein
Wo bleibt sie die Herausforderung?
Ich erblicke nur Routine
Wo ist die Erneuerung?
Ich sehe nur Altes
Wann kommt die Bestätigung?
Ich erfahre nur die Annahme, dass es so normal ist
Gerne möchte ich zufrieden werden
Doch wie?
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)
per arne - 18. Feb, 22:48
Wortfetzen 1 01
Sie dringen zu Dir
Die ach-so-schlauen Wortfetzen
Es gibt doch noch blauen Himmel
Wohin gehst Du?
Wieso?
Lasse Vergangenes vergangen sein
Kümmere Dich im die Zeit die ist
Die sein wird
Die Dir noch bleibt
Egal ist das 'war'
Aber auch das Wahre?
Verhalte Dich so
Wie Du es von Deinen Leuten &
Deinem Schicksal erhoffst
Es gibt eine Unmenge Wortfetzen
Sie sollen mich zum Lächeln animieren
Zum Nachdenken
Zum Weitermachen
Zum Durchhalten
Das ist ja alles recht
Doch lebt der Mensch nicht nur vom Wort allein
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)
per arne - 18. Feb, 22:47
Warterei 1 01
Sie macht mich noch ganz blöd
Diese Warterei
Und doch
Sie muss sein
Auch wenn ich die
Er-Lösung jetzt schon gerne hätte
Ich muss warten
Noch kann ich hoffen
Wer weiß
Wofür sie gut ist
Diese blöde Warterei
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 1/01)
per arne - 18. Feb, 22:46
Mein Glaubensbekenntnis 12 00
Lieber Gott
Es ist so schwer
Gänzlich an Dich zu glauben
Und doch
Stellt man Dich immer wieder in Frage
Verändert sich das Leben
Verändert sich seine Ziele
Was gestern einfach war
Dauert heute unendlich
War man gestern noch fröhlich
Ist man nun unsicher & nervös
Lieber Gott
Ich glaube an Dich
Ich bete Dich an
Doch
Müssen wir uns in Frage stellen?
Ständig immer & überall die Prüfungen???
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)
per arne - 18. Feb, 20:23
Das Süße Vergessen 12 00
Erinnerst Du Dich an Deine Angst?
Vor dem Keller?
Vor den Prüfungen?
Vor dem Führerschein?
Vor den Anderen?
Vor dem Straßenverkehr?
Na also
Auch die Erinnerungen hieran sind erblasst
Auch hier breitete sich das süße Vergessen aus
Wann genießt Du es?
Wieso anerkennst Du es nicht???
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)
per arne - 18. Feb, 20:22
Vor Einer Woche 12 00
Vor einer Woche widerfuhr mit etwas
Mittlerweile weiß ich gar nicht mehr was
Mich damals beunruhigte
Ich weiß nur
Ich wünschte paar Sachen geändert zu haben
Außerdem möchte ich trotzdem
Dass die Probleme von damals
Meine Heutigen sind
Die Heutigen belasten mich heute
Sie sind gar groß
Was war vor einer Woche?
Ist das nicht egal?
Ist nicht wichtiger
Was in einer Woche sein wird?
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)
per arne - 18. Feb, 20:21
Nun 12 00
Ich weiß nun
Du schwelgst nun in Erinnerung
Du stellst nun Dir vor was sein könnte
Das ist aber unwichtig
Allein zählen Tatsachen
Das tatsächliche Nun
Worauf wartest Du noch?
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)
per arne - 18. Feb, 20:19
Märchen Vom Schloss 12 00
Es war einmal ein Schloss.
In diesem wohnten keine Prinzessinnen, Kaiser oder sonstige Edelleute. Dies war ein Schloss zu einer Tür. Solches Schloss kann den Spaß & Tag verderben, wenn es nicht mal dies tut, was es soll. Doch ein König ist, für den dies ein Problem darstellt.
Und wenn dies Deine Problematik darstellt, dann kannst Du noch weiterhin glücklich weiterleben. Und so versuche nicht alles zu komplizieren & beginne Dein Leben zu genießen.
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)
per arne - 18. Feb, 20:18
Regen 12 00
Wie schön es doch ist
Wenn es regnet
Alles wird
Frei Heruntergespült
Weggewischt
Die Luft gereinigt
Kleinigkeiten der Vergangenheit verdeutlicht
Lapallien aufgezeigt
Und doch
Verwende nicht nur den Regen
Um wieder wach & aufmerksam zu werden
Doch
Rege Dich
Auch ohne Regen
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)
per arne - 18. Feb, 20:15
Das Unerwartete 12 00
Es kommt so schnell
Das Unerwartete
Es hängt ab
Von so vielen Zufallen
Von so vielen Umständen
Von so viel Glück
Daher stelle Dich darauf ein
Erledige doch bitte
Was Du von Dir erwartest
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)
per arne - 18. Feb, 20:14
Was Die Katze Alles Weiß 12 00
Was Deine Katze alles wusste
Wieso wusste sie es?
Warum nicht ein Mensch?
Wann verlorst Du Dein Vertrauen in alles & jeden?
Gut
Dass Du Deine Katze hast
Doch
Wann öffnest Du Dich einem Menschen?
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)
per arne - 18. Feb, 20:13
Irgendwo 12 00
Irgendwo befindet sich jemand
Dem es so ergeht wie Dir
Der von demselben träumt
Mit denselben
Erfahrungen
Enttäuschungen
Erwartungen
Irgendwo
Spreche die Menschen an
Du wirst es nicht bereuen
Siehe
Es wird irgendwann bestätigt
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 12/00)
per arne - 18. Feb, 20:12
So sind die Bären- Eine tierische Novelle? 11 00
Es war einmal eine Bärenfamilie.
Sie bestand aus Mutti & Vati Bär. Außerdem gab es noch die Bärenkinder Sam, Dan & Max. Alle mochten sich sehr gerne. So hielten sie ständig zusammen. Das war auch gut so. Die Familie Bär unternahm viel. Sie war häufig unterwegs. Ständig trafen sie neue Gefahren. Gemeinsam schafften sie es, den Gefahren zu trotzen. Dies stärkte den Zusammenhalt & das Gemeinschaftsgefühl der Familie.
Doch eines Tages kam Vati Bär nicht zurück. Er verstarb. Selbstverständlich rückte die Familie nun noch stärker zusammen. Vor allem der kleine Sam kümmerte sich vorbildlich um seine hilflose, verlassene, zurückgelassene Mutti.
Dies verstand aber nicht die kleine Bärin Julia. Julia fand Sam ganz nett. Fühlte sich nun aber um die Liebe Sams' betrogen. Sam unterstütze weiterhin seine Mutti. Was hätte er sonst auch machen sollen? Was blieb ihm übrig?
Julia konnte dies alles nicht verstehen.
Dies führte insgesamt zur Unruhe in der Familie.
Letzten Endes meinte jeder, er erhielte nicht die Aufmerksamkeit, die Liebe, die Beachtung, die Rücksicht, die Pietät, die ihm zusteht. Außerdem glaubte jeder, gerade er habe Recht.
Keiner konnte & wollte auf den Anderen zu- & eingehen. Niemand bat um ein klärendes, reinigendes, offenes Gespräch. Jeder war zu stolz.
Warum? Was war zu verlieren? Wurden alle zu Tieren? Zu dumm? Oder offenbarten alle ihr wahres, menschlichtes Gesicht?
Und wenn sie sich nicht aufraffen, einander zu verstehen, zu vergeben, sich anzuhören, aufeinander zu zu gehen & ihre Hände zu reichen, verstarb ein jeder menschlich, einsam für sich ohne irgendwas von der einst harmonischen Familie zu wissen.
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)
per arne - 18. Feb, 18:39
Baghira 11 00
Oh Baghira
Was habe ich getan?
Was hätte ich tun sollen?
Ständig bleibt
Die Ungewissheit
Das schlechte Gewissen
Der unruhige Schlaf
Die Erinnerung
Nun weiß ich was zu tun wäre
Nun fehlst Du mir
Nun fällt mir das Wahre ein
Warum nicht dann?
Wer ist stark genug die Zeit zurückzudrehen?
Anzuhalten?
Farbe zu bekennen?
Umzukehren?
Spürtest Du die Sympathie?
Wusstest Du über die Schmerzen?
Gabst Du mir Signale?
Ständig bleibt die Ungewissheit
Oh mein Baghira
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)
per arne - 18. Feb, 18:37
Das Spiel 11 00
Jeden Tag spielst Du's nun
Und doch
Die Spielregeln bleiben dieselben
Nichts wird sich je ändern
Warum willst Du Deine eigenen entwickeln?
Warum das Rad neu erfinden?
Warum missachtest Du die
Ungeschriebenen
Gültigen
Gesetze?
Wann spielst Du endlich mit?
Es ist nur ein Spiel
Ein Gedankenspiel?
Ein Spiel ohne Grenzen?
Ein ernsthaftes Spiel?
Und doch
Die Spielregeln bleiben dieselben
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)
per arne - 18. Feb, 18:36
Gerüchte 11 00
Die Gerüchte schwirren umher
Sie fressen mich auf
Doch
Ich halte es aus
Ich kämpfe gegen sie an
Ich überlebe sie souverän
Ich überlebte sie souverän
Ich werde weiterhin stärker als sie sein
Es ist gut
Ihre Existenz zu berücksichtigen
Es ist existentiell
Sich nicht wegen
Kleinigkeiten verrückt zu machen
Alles sind nur Kleinigkeiten
Es ist besser
Zu leben
Sie als Gerüchte zu definieren
Und sie nicht zu Wahrheiten werden lassen
Ich werde das Wahre offenbaren
Die Gerüchte werden mich nicht
Fassen & Fressen können
Eher ich sie
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)
per arne - 18. Feb, 18:36
Die Mauer 11 00
Du würdest so viel gerne machen
Doch
Eine Mauer umschließt
Deine Gedanken
Deine Ideen
Deine Aktivitäten
Du wirst gebremst durch sie
Doch
Reiße sie ein
Du bist stark
Siehst Du's nicht?
Bemerkst Du's nicht?
Sie schwankt schon!
Du kannst so viel mehr
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)
per arne - 18. Feb, 18:35
What She Said 11 00
What she said
It really shocked me
Are things like that?
Is she right?
Did I do lots of things all in vain?
Is there no rescue?
No hope?
Am I lost?
Never mind
It's what she said
What she thinks
It's not certain
That is the truth
The reality
Still it's important
What I think & do
On the other hand
What she said
It really shocked me
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)
per arne - 18. Feb, 18:33
Irrungen & Wirrungen 11 00
Irre ich mich?
Bin ich verwirrt?
Mache ich das Richtige?
Mache ich das Richtige richtig?
Mache ich alles richtig?
Mache ich die richtigen Dinge?
Ich bin gefangen
Gefangen in einem Netz
Ein Netz voller Irrungen & Wirrungen
Es gibt kein Entkommen
Ständig stelle ich mich in Frage
Ständig bin ich mir selber im Weg
Ständig bin ich unsicher bei meinen Aktionen
Zweifel blühen auf
Wo bleibt das Licht?
Die Zuversicht?
Ein Netz voller Irrungen & Wirrungen
Nennt man es Leben?
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)
per arne - 18. Feb, 18:33
Einst So Nah ... 11 00
Einst so nah
Und nun
Fern?
Wo bist Du?
Was geschah?
Gibt es ein Wiedersehen?
Nutzten wir sämtliche Gelegenheiten?
Teilten wir alles?
Miteinander?
Aus?
Mit?
Fern
Ganz fern
Niemand weiß genau wo
Aus der Dämmerung treten
Erinnerungsfetzen
Bereute Momente
Unüberlegte Äußerungen
Wie es je wieder gut machen? Zurechtbiegen?
Einst so nah
Und nun für immer
Wie immer
Getrennt
Für immer?
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)
per arne - 18. Feb, 18:32
Die Falschen Gesellen 11 00
Du meckerst
Dass Du Dich nicht auf Deine Leute verlassen kannst
Kein Wunder
Sie merken Dein Gefühl
Sie sind die falschen Gesellen
Richtigerweise denken sie an sich
Was interessierst Du?
Jeder freut sich
Wenn Du etwas für die erledigst
Wenn Du die Aufmerksamkeit auf Dich ziehst
Wenn sie nicht unangenehm auffallen müssen
Merkst Du
Dass es falsche Gesellen sind?
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)
per arne - 18. Feb, 18:31
2 Gedanken 11 00
2 Leute haben 2 Gedanken
Dennoch müssen es nicht dieselben sein
Auch nicht die gleichen
Hinzu kommt
Die Erfahrung
Das Wesen
Die Mentalität
Die Ansicht
Das Anliegen
Der Hintergrund
Daher erzähle Deine Gedanken
Denke diese nicht nur
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)
per arne - 18. Feb, 18:30
Trockne Deine Tränen 11 00
Trockne Deine Tränen
Worauf wartest Du noch?
Weshalb weintest Du?
Wieso weinst Du nun?
Warum machtest Du nichts?
Was bringen Deine Tränen jetzt noch?
Es ist vorbei
Nun brauchst Du nicht mehr aktiv sein
Dich beschweren
Trockne Deine Tränen
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)
per arne - 18. Feb, 18:29
Das Kalte Grab 11 00
Es ist ausgehöhlt
Es lauert
Es hat Zeit
Es ist gegraben
Es lockt jeden herbei
Es wird von allen besucht
Aufgesucht
Früher oder später
Keiner kann dem entrinnen
Wie lange können wir dem Rufen trotzen?
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)
per arne - 18. Feb, 18:29
Recht Behalten 11 00
Hurra
Ich habe Recht behalten
Doch
Was habe ich davon?
Ich habe Recht behalten
Allerdings was noch?
Ein Anderer verlor sein Gesicht
Wieder ein Anderer möchte mich nun nicht mehr sehen
Ein Anderer hasst mich
Der Nächste wird mir nichts mehr anvertrauen
Wieder ein Nächster wird mich meiden
Es bleibt die Frage
Wie man recht spricht
Es bleibt ständig ein Kompromis
Manchmal braucht man gar nicht immer
Recht
Zu behalten
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)
per arne - 18. Feb, 18:28
Umsonst 11 00
Du meinst
Deine Bemühungen seien umsonst
Es macht keinen Unterschied
Nichts macht einen Unterschied
Nichts ist umsonst
Du bist mit nichts geboren
Du wirst mit nichts sterben
Und dennoch
Mache alles dafür
Dass Dein Leben nicht umsonst ist
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)
per arne - 18. Feb, 18:27
Dankbarkeit 11 00
In mir nichts als Dankbarkeit
Dankbarkeit über so manches
Wie sich Dinge entwickelten
Hätten sie sich anders entwickeln sollen?
Hätten sie sich auch anders entwickeln können?
Wie Dinge sind
Kann man sich's anders vorstellen?
Wie Dinge waren
Was bereut man?
Wie Dinge werden
Darf man nicht mehr dankbar sein?
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)
per arne - 18. Feb, 18:26
Mein Leben 11 00
Mein Leben
Es ist mir
Andere brauchen es nicht zu verstehen
Andere brauchen mich nicht zu verstehen
Wichtig allein ist
Dass ich mich verstehe
Dass ich nichts bereue
Dass ich mein Leben ständig so wiederholen möchte
Dass ich lebe
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)
per arne - 18. Feb, 18:25
Mosaik 11 00
Du stellst fest
Alles baut aufeinander auf
Alles muss so kommen wie's kommt
Alles kam wie's kommen musste
Alles hat seinen Sinn
Eine Absicht
Dein Leben ist & gleicht einem
Bizarren
Abwechslungsreichen
Mosaik
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)
per arne - 18. Feb, 18:24
Tod 11 00
Herr Tod
Du bist
So endgültig
So plötzlich
Immer kommst Du
Unerwartet
Unerwünscht
Herr Tod
Bitte
Gib mir so bald keine Antwort
Herr Tod
Es hat wirklich noch Zeit
Dass Du mich besuchst
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)
per arne - 18. Feb, 18:23
Neuer Tag 11 00
Heute ist ein neuer Tag
Gestern ist vorbei
Vorgestern ist längst überholt
Morgen ist noch längst nicht in Sicht
So genieße heute
Sei tätig
Bereue nichts
Lasse nichts aus
Heute ist Dein Tag
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)
per arne - 18. Feb, 18:22
Flucht 11 00
Ist sie möglich
Die Flucht?
Flucht vor allem?
Flucht von Allem?
Von der Vergangenheit?
Von der Zukunft?
Flucht nach vorne?
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)
per arne - 18. Feb, 18:21
Der Gesunde 11 00
Der Gesunde hat gar viele Wünsche
Der Kranke & Unzufriedene nur Einen
Warum vergessen wir das immer wieder?
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 11/00)
per arne - 18. Feb, 18:21
Erinnerung 10 00
Was ist Erinnerung?
Die Gedanken an etwas Vergangenes?
Etwas Schönes?
Fallen Dir bestimmte Daten ein?
Sie sind wichtig
So erinnerten sich schon kluge Köpfe an ihre Gedanken
Karl Marx erkannte
Schafft Euch Erinnerung
Und Günter Grass stellte fest
Erinnern heißt auswählen
Jean Paul hielt fest
Die Erinnerung ist das einzige Paradies
Aus dem wir nicht vertrieben werden können
In diesem Sinn hoffe ich
Dass Dein heutiger Tag
In guter Erinnerung Dir bleiben wird
So wie Dein folgendes komplettes Lebensjahr
Wer erinnert sich gern an Dich?
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 10/00)
per arne - 18. Feb, 15:27
Das Märchen Vom Weinenden & Lachenden Augen 9 00
Es war einmal in einem fernen Land.
In diesem Land war alles möglich.
So konnte es sogar mitunter vorkommen, dass man Augen antraf. Das lachende Auge, ein Kraken-Auge, das Holz-Auge, das übergehende Auge, das Pfauen-Auge, das L-Auge, das zugedrückte Auge, das Dorn-Auge, das trockene Auge, das Glas-Auge, das-aus-dem-Sinn-aus-den-Augen-Auge, das weinende Auge, ein Menschen-Auge. Alle Augen eben.
Unbeschreiblich schön war dann dieser Augen-Blick.
So machte man die Augen auf & erkannte sie überall. Besonders possierlich ward die Anwesenheit in einem Raum vom weinenden & lachenden Auge. Doch dazu später mehr. Erst werden die Augen vorgestellt- vor allem deren Geschichte ist interessant & erzählenswert.
Das weinende Auge, das zunächst untrennlich vom lachenden gewesen ist, wollte sich plötzlich eines Tages alleine durch sein Leben schlagen. Dazu wollte es das Rad neu erfinden. Niemand durfte helfen. Es wusste ja, dass es für sich die Allwissenheit pachtete. Der Rest, der erbärmliche, wusste von nichts.
Doch- das weinende Auge war der Besserwisser par excellence.
So war ihm bekannt, dass man von ihm das Weinen allgemein erwartete. Daher änderte es sich nicht, auch wenn es dies hätte tun können & wollen.
Manchmal gar nahm es groteske Züge an: war es in Australien, wollte es doch lieber in Europa sein. Fühlte es sich endlich wie ein Europäer, so wünschte es in Lima aufzuwachen. Dies setzte sich so immer weiter fort.
Da dies nicht sein Wohlbefinden unbedingt förderte, wähnte es Alternativen zu suchen. Doch plötzlich waren diese augenscheinlich nicht mehr möglich. Es war & blieb das weinende Auge. Da diese Tatsache unumstößlich war, rollten viele echte, heiße Tränen.
Hingegen beim lachenden Auge nur Sonnenschein war. Denn, es ist all zu menschlich, sich dem zu widmen, der sich auf der Sonnenseite des Lebens befindet. Dem das Glück lacht. Der zufrieden mit sich & seiner kleinen Welt scheint.
Dem lachendem Auge schmerzte der Abschied vom Weinenden & das Schicksal von demselben. Allerdings versuchte das lachende Auge, das Optimale in dieser Situation zu sehen & jenes herauszukitzeln.
Machte das weinende Auge nicht ständig auf Schwierigkeiten & Alternativen aufmerksam?
Wollte es nicht sogar auf Gräbern tanzen? Zauberte es nicht aus jeder noch so kritischen Situation ein fröhliches Ende & Lösung hervor?
Es gab Momente, da das Lachen hätte verstummen mögen- doch wozu? Sollte das Eine nicht eintreten, damit das Andere entstand? Traten einst nicht noch chaotischere Situationen auf? Haben die Einem etwas an haben können???
Eines gefiel dem lachenden Auge nicht: es wollte unglücklich & traurig sein.
Tränen zeigen können, doch es konnte nur lachen.
Gott, der ja überall seine Augen hat, realisierte, dass es am besten sei, wenn alles zwei Seiten, Gegenpunkte habe. So bekamen die Rosen, die wunderhübschen, Dornen. Wir Menschen erhielten weinende & lachende Augen. Diese sollen sich einander die Waage halten.
Einerseits ist zu erkennen, dass alles aufeinander aufbaut & folglich das gesamte Leben ein Mosaik darstellt.
Andererseits ist der Mensch sich darüber im klaren zu werden, dass er seine Möglichkeiten erkennt & nutzt. Auch kann dies bei der Liebe angewandt werden. Die vergebenen Chancen sind passe. Das heute & hier ist wichtig. Auch wenn manchmal ein weinendes Auge das Ergebnis ist. Doch auch ein lachendes Auge kann das Fazit der Liebe sein.
So wurden die lachenden & weinenden Augen wieder vereint & jedes Erschaffene erhielt von nun zwei Seiten. Und da sie nicht gestorben sind, hat selber heute jeder zu erkennen, dass die weinenden & lachenden Augen weiterhin existieren.
Dieses Märchen geht zu Ende- was beginnt?
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 9/00)
per arne - 18. Feb, 15:26
Der Jüngling 8 00
Es war einmal ein Jüngling.
Der war nicht zufrieden, ein Jüngling zu sein.
Einerseits war er zu alt, einen kleinen, jungen Knaben darzustellen.
Das bedeutet nämlich, dass seine Familie seine Pflichten erfüllt & er nur Rechte hat. Alles wird ihm abgenommen & entschuldigt. Er darf den ganzen, lieben Tag lang spielen & in den Tag hinein leben. Außerdem meint er, dass er sich nur darum zu kümmern habe, das Laufen, das Sprechen & das Essen zu erlernen. Ungeklärtes wird in der Zukunft einleuchtender werden.
Andererseits war er zu jung, um ein alter Greis zu sein.
Das heißt nämlich, dass ihm alles abgenommen wird. Die Familie kümmert sich um die Pflichten. Nimmt ihm dadurch alles ab & jedes & alles wird entschuldigt. Außerdem hat er so viel Erfahrung & Leben in sich, dass sich eine Gelassenheit einschleicht & alles nicht mehr zu wichtig genommen wird.
Dennoch musste unser Jüngling im Jetzt leben. Er wurde allerdings von Tag zu Tag unglücklicher & unzufriedener.
Eines Tages aber merkte er, dass er sich selber zufriedener & glücklicher machen kann. Daher änderte er sich entsprechend. Er wartete nicht mehr auf Dinge, sondern ging auf die Probleme zu. Er machte nicht mehr das Schicksal, die Mitmenschen oder diese ‚fiese Welt’ für seine aussichtslosen Lage verantwortlich, sondern sich selbst.
Auch sah er die lieblichen Frauen im anderen, wahren, warmen Licht: diese waren nicht mehr unnahbar, hochnäsig oder oberflächlich. Sondern interessant, aufbauend & herrliche Gesprächs-Partner.
So gestaltete sich der Jüngling nach & nach alles so, wie er es sich erhoffte, vorstellte & erwünschte. Eines Tages stellte er sogar fest, dass er gerne ein Jüngling ist
Und wenn er nicht doch ein Greis geworden ist,
so ist er noch heute ein Jüngling & glücklich.
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 8/00)
per arne - 18. Feb, 15:22
Das Alte Spiel 6 00
Das alte Spiel
Hass - Freude
Zufriedenheit - Bestürtzung
Verständnis - Empörung
Es ist halt nur ein Memory-Spiel
Die eine Sache sucht das Gegenstück
In diesem Spiel ist's das Gegenteil
Wen stört es?
Es ist halt das alte Spiel
Finde Dich damit ab
Suche gar eifrig Dein Gegenstück
Die gewonnen Pärchen behüte gar heftig
Und sei Dir bewusst
Auch diese sind bald verschwunden
Wenn Du irgendwelchen Anderen nachweinst
Letzten Endes bleibt alles nur ein verdammtes
Spiel
Es ist & bleibt halt
Das alte Spiel
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 6/00)
per arne - 18. Feb, 15:20
Einer Von Vielen 6 00
Gerade dachte man noch
Man sei der Held
Man wisse wo's langgehe
Doch nun weiß man wieder
Man ist nur Einer von Vielen
Man ist halt ein Stein
Ein Stein den Jemand anders benötigt
Um auf sein rettendes Ufer zu gelangen
Um sein Schutzwall höher bauen zu können
Um seinen Mitmenschen zu bewerten
Um seinen Partner eifersüchtig zu machen
Finde Dich damit ab
Du bleibst Einer von Vielen
Oder finde Deinen eigenen Steinbruch
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 6/00)
per arne - 18. Feb, 15:19
Träumer 6 00
Du bist & bleibst der
Träumer
Du meinst Du überstehst alles
Du meinst es ginge endlich mit dem Leben los
Du meinst gleich
Morgen
Wieso nicht
Sofort?
Ändert sich alles?
Du meinst
Also die Welt warte gerade auf Dich
Du meinst
Sie liege Dir zu Füßen
Was meinst Du noch?
Meinst Du auch das alles?
Oder träumst Du dies?
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 6/00)
per arne - 18. Feb, 15:18
Es Liegt An Dir 6 00
Du schimpfst über alles
Und dennoch- es liegt an Dir!
Du willst Veränderungen
Und dennoch- es liegt an Dir!
Du verlangst Verständnis
Und dennoch- es liegt an Dir!
Du wünschst Liebe
Und dennoch- es liegt an Dir!
Du forderst Klärung
Und dennoch- es liegt an Dir!
Wann siehst Du's ein?
Es liegt an Dir!
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 6/00)
per arne - 18. Feb, 15:17
Eigenes Erwachen 6 00
Worauf wartest Du noch?
Wann kommt es?
Dein Erwachen?
Wieso auf den rechten Augenblick warten?
Wird er jemals da sein?
Wann nimmst Du endlich die Möglichkeiten wahr?
Warum die ständige Warterei?
Erwache doch bitte
Worauf wartest Du noch?
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 6/00)
per arne - 18. Feb, 15:16
Es Kommt Alles Auf Mich Zurück 6 00
Dabei bleibt es
Es kommt alles auf mich zurück
Was ich früher verbrochen habe
Was ich machte
Was ich nicht unternahm
Was ich sagte
Was ich vergaß
Es bleibt dabei
Es kommt alles auf mich zurück
(Eingegeben 18.02.07 - Ausgedacht 6/00)
per arne - 18. Feb, 15:15