Der Märtyrer
Der Märtyrer 08 96
Da liegt er
Der Märtyrer
Tot
Dabei wollte er noch so viel
Während er Einiges tat
Dieses Einiges bezog sich ständig auf Andere
Er legte seine Träume beiseite für Andere
Er lebte für sie & löste ihre Probleme
Er rief aus was alle dachten
Er blieb seinem Gesagten treu
Er half jedem in der Not
Er wusste ein jeder ist seines Glückes Schmied
Alles funktioniert & klappt
Letzten Endes ist alles Einbildungssache
Er agierte im Verborgenen
Vermied großes Aufsehen
Jedes Getue über seine Heldentaten & sich
Für ihn war alles normal
Er verachtete das Selbstmitleid
Wollte erst schlafen, wenn alles verrichtet war
Er hielt weiter beständig an seinen Idealen fest
Stellte sie nie in Frage
Sein Motto lautete
‚Alles geben – nichts verlangen’
Das alles gepaart mit ständiger Power
War er ohne Schirm im Regen
Kurierte er alleine stillschweigend seine Grippe aus
Er verstand die verschiedenen Lebens- & Jahreswellen auszunutzen
Befand er sich in einer
Genoss er es königlich & ließ sich treiben
Wenn nicht sah er eine kaiserliche Herausforderung &
Schon bald nahm ihn die nächste Welle mit
Mit seinen Mitmenschen ging er fürstlich um
Mit sich selber wie mit dem Mob
Er kannte keine Gnade
Er verbot sich selber den Ausdruck ‚Gnade’
Er wusste es gibt Aktionen
Die nicht hätten passieren sollen
Mit dieser Kenntnis änderte er das Beklagen in
Aktion & Konsequenzen ziehen
Er erzählte Allen alles
Er verwendete keinen Schein
Er schrie
Wenn er alleine sich im Wald befand
Auch er hatte mal Probleme
Er suchte ein offenes Ohr
Fand aber keins
Er hörte lediglich
‚Selber Schuld – auch ich kann & will Dir nicht helfen’
Er verzieh Allen alles
Auch wenn er in die Enge gedrängt wurde
Und nun …
Da liegt er
Der Märtyrer
Tot
(eingegeben 09.03.06- ausgedacht 08 1996)
Da liegt er
Der Märtyrer
Tot
Dabei wollte er noch so viel
Während er Einiges tat
Dieses Einiges bezog sich ständig auf Andere
Er legte seine Träume beiseite für Andere
Er lebte für sie & löste ihre Probleme
Er rief aus was alle dachten
Er blieb seinem Gesagten treu
Er half jedem in der Not
Er wusste ein jeder ist seines Glückes Schmied
Alles funktioniert & klappt
Letzten Endes ist alles Einbildungssache
Er agierte im Verborgenen
Vermied großes Aufsehen
Jedes Getue über seine Heldentaten & sich
Für ihn war alles normal
Er verachtete das Selbstmitleid
Wollte erst schlafen, wenn alles verrichtet war
Er hielt weiter beständig an seinen Idealen fest
Stellte sie nie in Frage
Sein Motto lautete
‚Alles geben – nichts verlangen’
Das alles gepaart mit ständiger Power
War er ohne Schirm im Regen
Kurierte er alleine stillschweigend seine Grippe aus
Er verstand die verschiedenen Lebens- & Jahreswellen auszunutzen
Befand er sich in einer
Genoss er es königlich & ließ sich treiben
Wenn nicht sah er eine kaiserliche Herausforderung &
Schon bald nahm ihn die nächste Welle mit
Mit seinen Mitmenschen ging er fürstlich um
Mit sich selber wie mit dem Mob
Er kannte keine Gnade
Er verbot sich selber den Ausdruck ‚Gnade’
Er wusste es gibt Aktionen
Die nicht hätten passieren sollen
Mit dieser Kenntnis änderte er das Beklagen in
Aktion & Konsequenzen ziehen
Er erzählte Allen alles
Er verwendete keinen Schein
Er schrie
Wenn er alleine sich im Wald befand
Auch er hatte mal Probleme
Er suchte ein offenes Ohr
Fand aber keins
Er hörte lediglich
‚Selber Schuld – auch ich kann & will Dir nicht helfen’
Er verzieh Allen alles
Auch wenn er in die Enge gedrängt wurde
Und nun …
Da liegt er
Der Märtyrer
Tot
(eingegeben 09.03.06- ausgedacht 08 1996)
per arne - 9. Mär, 23:23
